In Sachen Gehäuse hat jeder einen eigenen Geschmack aber auch unterschiedliche Bedürfnisse, welche nicht immer erfüllt werden, doch Cooler Master hat mit dem Storm Sniper ein Gehäuse entwickelt, welches speziell für die Bedürfnisse eines Gamers zugeschnitten sind und dabei auch berücksichtigt, dass dieser häufig auf einer LAN zu finden ist. Das Ergebnis ist ein Gehäuse mit vielen technischen Kniffen.
Das schwarze Storm Sniper wirkt durch seine Abmessungen von 566,6 x 254,6 x 551 mm (Länge/Breite/Höhe) und dem Design sehr bullig, was sich auch im Gewicht von 10,6 kg wieder spiegelt. Die äußeren Maße bieten auch im inneren reichlich Platz, so können im Storm Sniper bis zu fünf 5,25"-Laufwerke verbaut werden und insgesamt sechs 3,5"-Laufwerke, wobei eines für den externen Zugriff zugänglich gemacht wurde. Sowohl die Laufwerke als auch die Steckkarten lassen sich, wie üblich, ohne Schraubenzieher installieren. Zudem bietet das Storm Sniper genug Platz um auch CPU-Kühler mit eine Bauhöhe von bis zu 180 mm aufzunehmen.
Für eine ausreichende Belüftung sorgen die bereits vorinstallierten, aber auch die noch möglichen Lüfter. So verfügt das Storm Sniper von Werk aus über einen 200-mm.Lüfter in der Front, welcher mit den integrierten blauen LEDs die dunkle Gehäuse etwas auflockert. Ein weiterer 200-mm-Lüfter mit LEDs befindet sich bereits in der Gehäuseoberseite, dieser kann aber auch durch zwei 120-mm-Lüfter oder einen 120 x240 mm großen Radiator ersetzt werden. Zudem ist bereits ein 120-mm-Lüfter mit blauen LEDs in der Rückseite montiert. Clou der vorinstallierten Lüfter ist aber die Möglichkeit, diese über das große Funktionsrad auf dem Gehäuse zu steuern und die LEDs an- und auszuschalten. Durch die Lüftersteuerung erzeugen die vorinstallierten Lüfter einen Schalldruck, laut Hersteller, von 17 bis 23 dB(A).
Doch trotz der zahlreichen Lüfter, welche schon von Werk aus vorhanden sind, können weiter Lüfter verbaut werden. So bietet das Storm Sniper am Seitenteil Platz für wahlweise einen 200-mm-Lüfter oder zwei 120-mm-Lüfter und am Gehäuseboden kann optional ein 120- oder 140-mm-Lüfter verbaut werden. Einzig das Netzteil trägt nicht zur Belüftung des Gehäuse bei, da sein Platz auf dem Gehäuseboden ist.
Entscheiden für die Gamer sind aber die kleinen Accessoires, die das Gehäuse zu bieten hat. So bietet das I/O-Shield auf der Oberseite des Gehäuses mit vier USB-Anschlüssen genug Platz für wichtige und schnell erreichbare Hardware. Zusätzlich finden sich dort ein Firewire- und ein eSATA-Anschluss sowie die üblichen Anschlüsse für Audio und Mikrofon. Der eigentliche Clou für Gamer befindet sich aber auf der Rückseite des Gehäuses. Hier findet man, neben den bereits vorgebohrten Löchern für eine Wasserkühlung, den "Storm-Guard"-Spezialslot. Der "Storm-Guard"Spezialslot ermöglicht das befestigen von Peripherie, so dass diese nicht abgezogen werden kann und damit auf einer LAN sicher vor schnellen Zugriffen geschützt ist.
So viele Kleinigkeiten machen dann auch den Preis aus und so ist das Cooler Master Storm Sniper zur Zeit ausschließlich exklusiv bei
Caseking erhältlich und das zu einem Preis 159,90 Euro. Ein stolzer Preis, doch den Leuten, die häufig auf eine LAN gehen, dürften die technischen Kleinigkeiten reizen, wenn man mal davon absieht, dass das Gehäuse mit 10,6 kg nicht zu den leichtesten gehört.
[dk]