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 "Filesharing-Gebühr" für amerikanische Universitäten?

Software | 09.12.2008, 07:01
Der Medien-Riese Warner Music arbeitet offenbar an der Einführung einer "Filesharing-Steuer" in den USA für Universitäten. Demnach sollen die Unis pauschal einen Betrag an das Unternehmen abführen und ermöglichen damit im Gegensatz den Studenten ein legales und straffreies Tauschen von Musik im Internet.

Ziel sei eine Art Kulturflatrate, für die sich Manager Jim Griffin engagiert, der seit Mai im Konzern arbeitet. Er hatte vor einiger Zeit vergleichbare Pläne bereist auf Provider-Ebene vorgeschlagen, konnte sich damit aber nicht durchsetzen.

Grundsätzlich ist das Konzept, pauschal für den Zugang zu Musik zu bezahlen nicht neu. In Deutschland findet es in Form der staatlichen Rundfunkgebühr sogar weitreichenden Anklang. Problematisch ist allerdings, wie weit dieses Prinzip auch für privatwirtschaftliche Unternehmen durchsetzbar ist. Hier dürfte viel realistischer eine Provider-gebundene Flatrate durchsetzbar sein, wie sie in vergleichbarer Form etwa Premiere beim Pay-TV anbietet.

Grundsätzlich dürfte für eine legale Bezahl-Flatrate nach aktuellen Erkenntnissen zumindest kein großer Widerstand von den Konsumenten zu erwarten sein. Legale Downloads erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und würden sich im Flatrate-Format nochmals einfacher gestalten.
[rl]





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