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 Wirtschaftslage zwingt AMD zu weiteren Zugeständnissen für arabische Investoren

Fertigung | 09.12.2008, 23:40
Nachdem AMD im Oktober offiziell den teilweisen Verkauf der eigenen Halbleiterfabriken bestätigt hat, zwingt die wirtschaftliche Gesamtsituation das Unternehmen nun offenbar dazu, einen größeren Anteil abzugeben als ursprünglich geplant.

So kaufen die arabischen Gesellschaften Advanced Technology Investment (ATIC) und Mubadala Development insgesamt rund 65,8 Prozent des ausgeliederten Herstellers Foundry. AMD erhält dann trotz weiterhin 50-prozentigem Stimmanteil einen rund 10 Prozent geringeren Anteil am Fertigungsunternehmen. Damit wären alle drei Unternehmen theoretisch zu jeweils einem Drittel beteiligt.

Weiterhin erwirbt Mubadala 58 Millionen Aktien von AMD, was beim aktuellen Kurswert von rund 2 US-Dollar einer Summe von reichlich 110 Millionen US-Dollar entspricht. Weil sich der Aktienkurs seit der Vereinbarung reichlich halbiert hat, erhält Mubadala zu den ursprünglich vereinbarten 30 Millionen Optionen weitere 5 Millionen Kaufoptionen hinzu und kann damit seinen Anteil an AMD über die eigentlich geplanten 19,3 Prozent hinaus erhöhen.

Die arabischen Investoren hatten im Oktober zugesagt, den Produktions-Spin-Off von AMD für die nächsten fünf Jahre mit bis zu 6 Milliarden US-Dollar zu versorgen. In diesem Rahmen sollen die Fabriken auf den neuesten Stand ausgebaut und zusätzlich das Werk in New York errichtet werden. Gleichzeitig will man die Fertigung auch für andere Unternehmen öffnen und dadurch die Auslastung verbessern.
[rl]





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