Mit dem Hersteller XFX verband man bisher immer NVIDIA-Produkt. So brachte XFX einige Mainboards für Intel wie AMD-Prozessoren mit NVIDIA-Chipsätzen auf den Markt und produzierte ausschließlich Grafikkarten mit NVIDIA-GPUs. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden. XFX stellte ein Mainboard mit Intels X58-Chipsatz vor und auch über einen Einstieg in die Welt der AMD-Grafikkarten wird nachgedacht.
Das X58i genannte Mainboard ist nicht die erste Platine von XFX mit Intel-Chipsatz, jedoch die erste mit einem Highend-Chipsatz. Es unterstützt wie alle anderen Platinen mit dem X58 bis zu 12 GByte DDR3-1333, NVIDIAs Triple-SLI und AMDs CrossFireX. Der Abstand der PCI-Express-Steckplätze ist dabei so gewählt worden, dass auch drei Doppel-Slot-Grafikkarten eingesetzt werden können. Des weiteren gibt es sechs externe USB-Anschlüsse, zwei eSATA-Ports, zweimal Gigabit-LAN, Firewire und 7.1-Sound.
Als besonderes Schmankerl für Übertakter gibt es im Anschlussfeld auch noch einen "Clear CMOS"-Taster und Debug-LEDs direkt auf der Platine, die mit Ziffern oder Buchstaben auf Fehler aufmerksam machen können. Direkt auf dem Mainboard finden sich sechs SATA-Ports, ein PATA-Anschluss für ältere Laufwerke, sechs weitere USB-Anschlüsse und ein Dual-BIOS. Offen bleibt die Frage ob der Hersteller ähnlich wie bei seinen Mainboards mit NVIDIA-Chipsätzen auf einen Auftragsfertiger zurückgreift oder das Board selbst produziert. Auch der Preis und der Erscheinungstermin sind bisher nicht bekannt.
Schenkt man Fudzilla
Glauben, so wird sich XFX auch im Grafikkartenmarkt ein neues Standbein suchen. Der Hersteller plant demnach zu Beginn des nächsten Jahres AMD-Grafikkarten in sein Programm aufzunehmen. Die Gründe dafür könnten in den geringen Margen und dem Fehlen von guten Konkurrenzprodukten in manchen Preisregionen liegen. Wird dieser Schritt wirklich vollzogen, bliebe EVGA der einzige Hersteller im Grafikkartenmarkt, der exklusiv auf NVIDIA setzt.
[fo]