Auch die Elektronikfachmesse CeBIT kämpft mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise und sieht die Zahl der Aussteller für die CeBIT 2009 bisher auf wackligen Füßen. Nur ein Grund dürften dabei die ungewissen Einnahmen und Aufträge der Unternehmen für die nächsten Jahr sein. Weitere Gründe dürften durchaus noch immer im Konzept der Messe zu suchen sein, die seit geraumer Zeit versucht, sich von Innen heraus neu zu erfinden.
Derzeit könne man laut Vorstandschef der Deutschen Messe AG, Wolfram von Fritsch, den Rückgang der Ausstellerzahlen noch nicht
abschätzen, hoffe aber, mindestens die Zahlen vom Vorjahr zu erreichen. Man arbeite noch Intensiver an Marketing und Vertrieb, was möglicherweise auch heißt, dass man den wichtigen Partnern bei den hohen Standpreisen etwas entgegen kommt, um ihre Zusage abzusichern.
Für die Unternehmen selbst heißt es einmal mehr, den wirtschaftlichen Nutzen der Messe für sich abzuwiegen. Während große Hersteller immer lieber dazu über gehen, ihre eigene Hausmesse zu veranstalten, um sich der ungeteilten Aufmerksamkeit sicher zu sein, dürfte besonders für mittlere Unternehmen ein Platz auf der Messe für Kontakte zu potenziellen Kunden nützlich sein.
[rl]