Die am Rande des Weltwirtschaftgipfels 2005 in der Schweiz erstmals vorgestellte Initiative bekommt mit Intel einen mächtigen Unterstützer. OLPC (One Laptop Per Child) hat sich als Ziel gesetzt die Lernmöglichkeiten in Entwicklungsländern deutlich zu verbessern. Als Heilmittel wird vor allem der robuste und kostengünstige Laptop gesehen, welcher die Kinder auch ins Internet führen soll. Regierungen kaufen die Notebooks von dem Unternehmen OLPC, welches diese entwickelt, herstellt und ausliefert, um sie dann über die Schulen zu verteilen. Wohl eher Wunschdenken ist dabei die Maxime "ein Laptop pro Kind".
Die Linux basierten Produkte, welche so energiesparend arbeiten sollen, dass eine Stromerzeugung per Handkurbel den Verbrauch abdecken soll, sollen den Kindern Wissen und moderne Bildungsformen zugänglich machen. Bestandteil der Vereinbarung zu Intels Unterstützung ist die Einnahme eines Sitzes im OLPC Vorstandes durch Intel. Das Unternehmen begründet sein Einsteigen mit der eigenen Überzeugung, "dass Technologie bei der Erziehung und Ausbildung unserer Kinder im 21. Jahrhundert eine zentrale Rolle spielt". Zudem unterstreicht man so sein Engagement im Bildungssektor, welches schon seit 20 Jahren besteht.
[bb]