Hitachi, Western Digital und Seagate entwickeln auf Nachfrage besonders kostengünstige 2,5-Zoll-Festplatten. Die Nachfrage stellen Hersteller, die low-cost Computer oder Netbooks anbieten. Diese Systeme sollen im kommenden Jahr den Markt dominieren und immer gefragter bei den Käufern sein. Bisher finden sich zum Beispiel in günstigen Netbooks Flash-Speicher-Lösungen mit wenigen Gigabyte. Grund dafür ist die enorme Diskrepanz beim Preis, zwischen 2,5-Zoll-HDDs und den low-cost SSDs.
Bei Netbooks kosten die Schlüssel-Bauteile (CPU, Display, Batterie und Laufwerk) gerade einmal zwischen 20 und 25 US-Dollar, während für eine passende HDD bis zu 45 US-Dollar fällig werden. An diesem Punkt kann noch drastisch optimiert werden finden die Hersteller, so dass sich Unternehmen wie Hitachi, Western Digital und Seagate nun mit einer Kostenreduzierung beschäftigen, berichten die
DigiTimes. Diese soll am Ende 40 bis 50 Prozent betragen.
Der Fokus liegt dabei auf der günstigeren Produktion von ICs, magnetischen Plattern und Schreibköpfen. Schlussendlich will man eine preislich attraktive 2,5-Zoll-HDD mit 80 GB anbieten. Diese verfügt dann über einen Platter, welcher bei besonders effektiver Produktion auch bis zu 100 oder gar 120 GB Speicherplatz bieten kann. Damit stünde eine enorme Konkurrenz für low-cost SSDs bereit, so dass schon mit einem negativen Effekt für diesen Bereich gerechnet wird. Gegen Mitte 2009 wird mit den preisgünstigen Festplatten gerechnet.
[bb]