Die globale Krise trifft immer mehr Unternehmen aus allen Bereich der Wirtschaft. Das jüngste Opfer ist dabei der Festplattenhersteller
Western Digital. Das Unternehmen sieht sich gezwungen Produktionsstopps einzulegen und Personalkürzungen vorzunehmen.
Präsident und CEO John Coyne rechnet damit, dass die schwache Nachfrage aufgrund der Krise noch bis mindestens Mitte 2009 anhält. Um diesem Problem entgegen zu wirken stehen neben Gehaltskürzungen für Aufsichtsräte und Manager auch Schließungen von Fabriken in Thailand und Malaysia an. Zusätzlich werden die Ausgaben im Finanzjahr 2009 um 250 Millionen US-Dollar reduziert und eine Entlassung droht fünf Prozent der Belegschaft oder 2500 Mitarbeiter.
Sinkende Erlöse auf Grund von Konkurrenzdruck und der allgemein schwachen Nachfrage haben dazu geführt, dass die Umsätze mit Festplatten in den letzten Wochen erheblich eingebrochen sind. Deshalb erwartet der Branchenriese nach einem vergangenen guten ersten Quartal nur noch Einnahmen in der Höhe von 1,7 bis 1,8 Milliarden US-Dollar anstelle der bisher geschätzten über zwei Milliarden US-Dollar für das zweite Quartal.
[fo]