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Hacker stoßen ins "Internet of Vibrating Things" vor

Internet | 10.08.2016, 11:16
Einen Vorstoß der besonderen Art haben die beiden Hacker follower und goldfisk auf der Sicherheitskonferenz DEF CON 24 in Las Vegas gewagt: Sie sind ins "Internet of Vibrating Things" eingedrungen, oder besser gesagt: Sie haben sich Kontrolle über den smarten und fernsteuerbaren Vibrator "We-Vibe 4 Plus" verschafft.

Dabei zeigte sich, dass Connected Sex auch nicht viel sicherer ist als das Original. "We-Vibe 4 Plus" ist mit einem Funkmodul für Bluetooth LE/Smart ausgestattet, kann über eine App gesteuert werden und bietet serverseitige Funktionen. Viele Funktionen bedeuten oft auch viele Angriffsmöglichkeiten, und die Hacker sind per Reverse-Engineering in allen Punkten fündig geworden.

Der Vibrator sammelt Daten über die Häufigkeit und Dauer seiner Benutzung, die Temperatur des Einsatzgebietes sowie die verwendeten Einstellungen. Die beiden Hacker konnten diese Daten abgreifen und die Kontrolle über das Sexspielzeug erlangen. Passend dazu bieten sie eine Weevil-Suite mit diversen Werkzeugen an, mit denen auch Laien We-Vibe-kompatible Vibratoren simulieren und übernehmen können.

Autor: mid
[pg]







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