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NVIDIAs kleiner Pascal kommt im Oktober: GeForce GTX 1050 als Nachfolger der GTX 950

Grafik | 04.09.2016, 20:39
Bisher hatte NVIDIAs Vorstellung der neuen Pascal-Grafikkarten nicht selten einen Überraschungseffekt zu bieten. Der Nachfolger der GeForce GTX 950 steht allerdings noch aus und damit eine Grafikarte im Low-Cost-Segment um 150 Euro. Das soll sich Mitte Oktober ändern, denn dann soll NVIDIA die GeForce GTX 1050 ins Rennen schicken.

Die asiatischen Kollegen von BenchLife haben erste Informationen zur GeForce GTX 1050 zu vermelden. Der Nachfolger der GTX 950 soll ebenfalls über 768 Recheneinheiten verfügen und Mitte Oktober 2016 vorgestellt werden. Aufsetzen soll die Karte auf NVIDIAs bislang kleinsten 14-nm-Pascal-Chip: den GP107.

Die GTX 1050 soll mit 768 Shader-Einheiten den Vollausbau des GP107-Chips darstellen. Kleinere Modelle als die GTX 1050 werden danach wohl ebenfalls auf GP107 aufsetzen, aber in Taktraten und Recheneinheiten beschnitten sein. Die neue 1050 soll dabei mit 4 GByte GDDR5-Grafikspeicher antreten, welcher mit 1.750 MHz Takt arbeitet und mittels eines 128-Bit-Speicherinterfaces an die GPU angebunden sein wird. Man darf unterstellen, dass aus Preisgründen sicherlich auch 2-GByte-Versionen der Grafikkarte den Markt erreichen und sich vorrangig über den Preis anbieten werden. Die GPU besitzt laut Screenshots einen Basistakt von 1.316 MHz und einen Boost-Takt von 1.380 MHz. Die TDP soll bei niedrigen 75 Watt liegen, wobei streng genommen keine separate Stromversorgung dieser Grafikkarten notwendig wäre.

Die GeForce GTX 1050 wird der unmittelbare Kontrahent zu AMDs Radeon RX 460 werden. Diese Modelle sind als 2-GByte-Versionen zu Preisen ab 117 Euro gelistet, 4-GByte-Versionen starten zu Preisen ab 138 Euro. Damit dürfte das Leistungssegement, aber auch das Preissegment der GTX 1050 mehr oder minder gesetzt sein. NVIDIA dürfte versuchen, die Leistung der RX 460 zu übertrumpfen, bei leicht erhöhtem Preiszuschlag.
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