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Samsung schraubt die Akkukapazität des Galaxy Note 7 herunter

Mobile | 14.09.2016, 17:37
Bisher haben nur wenige Kunden ihr Galaxy Note 7 eingeschickt, obwohl bei diesem Phablet Feuer- und Explosionsgefahr bestehen. Um das Risiko von Sach- und Personenschäden zu minimieren, bereitet Samsung nun ein Firmware-Update vor, das die Akkukapazität der betroffenen Geräte deutlich einschränken wird. Das Update soll verpflichtend sein.

Aktuell bieten die Batterien des Galaxy Note 7 eine Kapazität von 3.500 mAh, mit der neuen Firmware werden es dann nur noch 2.100 mAh sein. Eventuell bewegt diese Reduzierung um 40 Prozent und die hieraus resultierende stark verkürzte Akkulaufzeit die Käufer zum Einschicken der Geräte. US-Kunden werden zudem mit einem Gutschein in Höhe von 25 US-Dollar gelockt, wenn sie ihr Galaxy Note 7 zurückgeben. Im Laufe des August wurde das Phablet hauptsächlich in Südkorea und den USA verkauft. In Europa kam es nie in den Handel, da der weltweite Rückruf am Tag der geplanten Markteinführung erfolgte.

Die Verbraucherschutzbehörde U.S. Consumer Product Safety Commission (CPSC) hatte letzte Woche allen Käufern geraten, ihr Galaxy Note 7 herunterzufahren, das Gerät nicht mehr zu verwenden und es auf keinen Fall ans Ladekabel zu hängen. Ansonsten könne es zu einem Brand der Lithium-Ionen-Batterie kommen, der zu Sachschäden oder Verletzungen führen kann. Die Phablets hätten nicht nur am Ladekabel, sondern auch im normalen Betrieb Feuer gefangen, wodurch sich das Verletzungsrisiko beträchtlich erhöht. Samsung selbst spricht im Hinblick auf die Häufigkeit solcher Vorfälle von einer geringen Zahl, in seiner ersten Stellungnahme hatte das Unternehmen die Zahl 35 genannt.

Autor: mid
[pg]







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