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Austauschprogramm für Samsung Galaxy Note 7 gestartet

Mobile | 19.09.2016, 19:18
Samsung hat heute das Austauschprogramm für sein neues Flaggschiff-Phablet Galaxy Note 7, dessen Akku beim Aufladen sowie bei normaler Benutzung in Brand geraten kann, gestartet. Zeitgleich ist die Auslieferung der überarbeiteten Modelle angelaufen. Kunden, die aufgrund des internationalen Verkaufsstopps noch kein Gerät bekommen haben, sollen in Kürze beliefert werden.

Wer bereits eine der brandheißen Versionen aus der ersten Charge besitzt, kann den Austausch wahlweise über den Händler, bei dem das Gerät gekauft wurde, oder über Samsung vornehmen lassen. Samsung hat hierzu ein Webformular eingerichtet (als Betreff "Galaxy Note7 Austausch" auswählen). Alternativ kann man den Kundendienst unter der Telefonnummer 06196 934 0 262 (Mo.-Fr. von 8 bis 21 Uhr, Sa. von 9 bis 17 Uhr, So. von 10 bis 18 Uhr) kontaktieren.

Abermals rät der Hersteller allen Käufern, das Galaxy Note 7 herunterzufahren und nicht mehr zu verwenden:
    "Bis ein Austauschgerät zugestellt werden kann, bittet Samsung alle Besitzer eines Galaxy Note7, ihr Gerät auszuschalten und sich direkt mit Samsung in Verbindung zu setzen. Bitte nutzen Sie, falls vorhanden, Ihr bisheriges Smartphone, bis Ihr neues Galaxy Note7 bei Ihnen eintrifft. Wenn Ihnen Ihr bisheriges Smartphone nicht mehr zur Verfügung steht, geben Sie dies bei der Registrierung zum Austauschprogramm bei Samsung Electronics an. Samsung wird dann für die Übergangszeit ein Leihgerät zur Verfügung stellen. Kunden, die sich bereits für das Austauschprogramm registriert haben, werden dazu von Samsung direkt kontaktiert."

Die Verpackung der überarbeiteten Telefone kennzeichnet Samsung mit einem schwarzen Quadrat, welches sich rechts oben auf dem weißen Aufkleber mit IMEI und Seriennummer befindet. Zudem sorgt eine neue Firmware für ein grünes Batteriesymbol: Wenn man eine grüne Batterie sieht, handelt es sich um ein ungefährliches Gerät.

Auslöser dieser peinlichen und kostspieligen Episode sind fehlerhafte Batterien von Samsungs eigener Akkutochter SDI. Im Gegensatz zu den Batterien, welche Samsung über Drittanbieter bezogen hat, sind jene von SDI einen Hauch zu dick. Nach Angaben der Verbraucherschutzbehörde U.S. Consumer Product Safety Commission (CPSC) entsteht hierdurch ein Druck, der zu gefährlichen Kurzschlüssen in den Akkuzellen führen kann.

Autor: mid
[pg]







Stichworte zur Meldung: Austauchprogramm Samsung Galaxy Note 7 Gestartet