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Erneute Verluste führen zum Aus für BlackBerrys Smartphones

Mobile | HT4U.net
Am 31. August 2016 endete das zweite Geschäftsquartal für den Smartphone-Pionier BlackBerry mit einem Verlust in dreistelliger Millionenhöhe. Auf 355 Millionen US-Dollar beläuft sich der Nettoverlust (GAAP) des kanadischen Unternehmens, was angesichts von nur noch 334 Millionen US-Dollar Umsatz eine ziemliche Bürde darstellt.

Die Hardware-Sparte hat mit dem Verkauf von Mobiltelefonen weitere 8 Millionen US-Dollar in den Sand gesetzt, dazu kommen Abschreibungen in Höhe von 96 Millionen US-Dollar auf Lagerbestände. Nach wie vor liegen die BlackBerrys wie Blei in den Regalen, da auch Firmenkunden nur noch zu Android und iOS greifen. Insofern ist es keine große Überraschung, dass CEO John Chen das Ende der eigenen Mobiltelefone verkündet:
    "Our new Mobility Solutions strategy is showing signs of momentum, including our first major device software licensing agreement with a telecom joint venture in Indonesia. Under this strategy, we are focusing on software development, including security and applications. The company plans to end all internal hardware development and will outsource that function to partners. This allows us to reduce capital requirements and enhance return on invested capital", continued Chen."

BlackBerry will sich demnach auf Software und Dienste konzentrieren und hat hierfür ein Lizenzabkommen mit einem Telekommunikationsunternehmen aus Indonesien geschlossen. Die eigene Hardware-Entwicklung soll eingestellt und an externe Partner abgegeben werden, um Kosten zu sparen und die Profitabilität im Interesse der Investoren zu erhöhen. Beim Ausblick auf den Jahresabschluss erwartet BlackBerry nun einen Verlust von maximal 5 US-Cent je Anteil (non-GAAP), möglicherweise ist sogar ein ausgeglichenes Ergebnis möglich. Zuvor hatten die Kanadier mit einem Verlust in Höhe von 15 Cent je Aktie gerechnet.

Autor: mid
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