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Die Augen des Auto-Piloten auf den Autopiloten

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Dass nicht alle selbstfahrenden Autos problemlos laufen, ist bekannt. Am Mittwoch, den 28.09.2016 passierte der erste Unfall mit einem Autopilot-Auto der Marke Tesla innerhalb von Deutschland. Das 'Model S' fuhr trotz eingeschalteten Autopiloten auf einen Bus auf. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt. Nun muss dazugesagt werden, dass Tesla keine selbstfahrenden Autos baut, wie man sie von Google kennt, sondern lediglich Autopiloten oder besser Fahrassistenten eingebaut hat.

Der Autopilot der Tesla-Fahrzeuge ersetzt keinesfalls den Fahrer. Er soll lediglich dafür sorgen, dass das Auto Spur und Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält. Tesla betont, dass der Fahrer stets die Hände am Steuer halten muss. Egal, ob der Autopilot aktiviert oder deaktiviert ist.

Seit Oktober 2015 konnten sich Tesla-Besitzer den Autopiloten per Software-Update auf ihre Karre laden. So salopp das klingt, so einfach war es auch. Seither gibt es selbstverständlich auch Updates, die die Fahrweise noch sicherer machen sollen. Genauso gehören aber auch Sicherheits-Updates dazu. Immerhin war es zwischendurch möglich, den Tesla aus der Distanz fernzusteuern. Aber genau hier zeigt sich auch der Nachteil eines so hochmodernen und hochtechnisierten Systems wie das der Tesla-Autos. Mehr Software, mehr Datentransfer, mehr Sicherheit. Doch leider hapert es enorm an Letzterem. Nicht nur, was die Fernsteuerung anbelangt. Auch Unfälle und gerade solche häufen sich in letzter Zeit mit Tesla-Modellen, zeigen, dass das System nicht ausgereift ist.

Mit einer Änderung der Vorgehensweise Teslas ist vermutlich nicht zu rechnen, da Elon Musk, u. a. CEO von Tesla, ein technisch sehr revolutionär denkender Mann ist.
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