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Samsung stoppt Galaxy-Note-7-Produktion

Mobile | HT4U.net
Das Samsung Galaxy Note 7 hatte keinen guten Start. Brennende und explodierende Akkus sorgten zwar für mehr Aufmerksamkeit, aber mehr Kunden brachte es Samsung definitiv nicht ein – eher schädigte es die Marke. Nachdem Samsung ein Sicherheits-Update veröffentlichte, welches die maximale Ladung des Akkus begrenzen sollte, schien das Problem gelöst. Zumindest bis nach zwei Wochen erneute Meldungen von explodierenden Ersatzhandys in den Medien auftauchten. Dem setzt Samsung jetzt ein Ende und stoppt die Produktion des Note 7.

Wie das koreanische Unternehmen der BBC mitteilte, wolle man den Produktionsplan unter den neuen Sicherheits- und Qualitätsaspekten anpassen. Dem voraus gingen allerdings zwei Meldungen von AT&T und T-Mobile in den Vereinigten Staaten. Diese teilten mit, sie würden den Verkauf des Note 7 stoppen und ebenso auch keine Austauschgeräte mehr herausgeben. In den USA waren vor wenigen Tagen wieder mehrere Fälle von brennenden Geräten publik geworden, gar von den neuen Austauschgeräten seitens Samsung.

Ein möglicher Grund für das fatale Problem ist der geringe Platz. Die Größe des Akkus sorgt teilweise beim Einbau für Kurzschlüsse. Samsung teilte in einer Stellungnahme in Großbritannien mit, dass es sich bei dem Problem um ein Akku-internes handle.

Das koreanische Unternehmen gibt an, defekte Geräte könne man anhand der IMEI-Nummer identifizieren. Wer betroffen ist, kann bei dem Austauschprogramm teilnehmen, welches das Note 7 ersetzt. Erschreckend ist, dass Samsung die IMEI-Nummern der Ersatzgeräte anscheinend nicht überprüft.
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