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Behördenanfragen zu Nutzerdaten laut Google massiv angestiegen

Internet | HT4U.net
Ein von Google veröffentlichter Bericht zeigt einen deutlichen Zuwachs bei den Behördenanfragen zu Nutzerdaten beim Suchmaschinenbetreiber an. Im ersten Halbjahr 2016 seien die Behördenanfragen so hoch wie nie zuvor gewesen. Das Gros der Anfragen soll dabei aus den USA gekommen sein.

Seit dem Jahr 2011 legt das Unternehmen die Behördenanfragen offen. Im aktuellen Bericht von Google zeigt sich ein deutlicher Anstieg für das erste Halbjahr 2016, verglichen mit den gleichen Zeiträumen aus den Jahren davor. In besagtem Zeitraum spricht das Unternehmen von rund 45.000 Anfragen zu etwa 77.000 Nutzerkonten, und in mehr als der Hälfte der Fälle gab das Unternehmen die benötigten Anfragen zum Teil oder komplett preis. Allerdings würden alle Anfragen strengen internen Prüfungen unterliegen, und man beachte rechtliche Vorschriften dabei streng.

Der größte Teil der Anfragen stammt laut Google von US-Behörden – rund 14.200. Auf dem zweiten Platz lägen die Behörden von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Indien mit 8.800 Anfragen zu Nutzerkonten. Zum ersten Mal verzeichnet das Unternehmen auch Behördenanfragen aus Algerien, den Cayman-Inseln, El Salvador, Saudi-Arabien oder auch Weißrussland. In diesen Fällen habe man die Anfragen aber abgelehnt.

Den deutlichen Anstieg der Anfragen führt Google vorrangig auf den Umstand zurück, dass die hauseigenen Dienste Weltweit immer mehr genutzt würden.
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