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HP strukturiert um - bis zu 4.000 Arbeitsplätze werden gestrichen

Wirtschaft | HT4U.net
Anlässlich eines Treffens mit Analysten und Investoren auf dem HP Securities Analyst Meeting 2016 hat die vor einem Jahr von Hewlett-Packard abgespaltene Hardware-Sparte, welche jetzt unter dem Namen HP Inc. firmiert, einen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr gegeben. Anleger dürfen sich auf eine um sieben Prozent höhere Dividende freuen, während 3.000 bis 4.000 Mitarbeiter ihren Job verlieren.

Laut CEO Dion Weisler sollen die Arbeitsplätze über einen Zeitraum von drei Jahren abgebaut werden und bis 2020 für jährliche Einsparungen zwischen 200 Millionen und 300 Millionen US-Dollar sorgen. Die genaue Zahl ist noch unklar, da HP für 1.000 Stellen die Möglichkeit einer Auslagerung prüfe, erklärte HPs Finanzchefin Cathie Lesjak. Bereits vor einem Jahr hatte HP Inc. angekündigt, im Laufe von drei Jahren 3.000 Arbeitsplätze streichen zu wollen. Diese Maßnahme wurde nun beschleunigt, so dass dieser Abbau bereits zum Ende des fiskalischen Jahres 2016 abgeschlossen sein wird. HP beschäftigt nach eigenen Angaben knapp 50.000 Mitarbeiter. Wie üblich argumentiert die Firmenleitung, dass ihr Unternehmen für die immer schnelleren Märkte verschlankt werden müsse.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet HP Inc. einen Nettogewinn je Aktie (GAAP) zwischen 1,47 und 1,57 US-Dollar (Non-GAAP: 1,55 bis 1,65 US-Dollar). Der Cashflow soll sich zwischen 2,8 Milliarden und 3,1 Milliarden US-Dollar bewegen, wobei das Nettoinvestitionsvolumen mit 0,5 Milliarden US-Dollar veranschlagt wird. Damit bleibt ein freier Cashflow zwischen 2,3 Milliarden und 2,6 Milliarden US-Dollar, von dem 50 bis 75 Prozent an die Aktionäre ausgeschüttet werden sollen. Hierzu wird das Unternehmen die Quartalsdividende um sieben Prozent anheben und das Volumen des aktuellen Aktienrückkaufs aufstocken. Bisher hatte HP Inc. 3 Milliarden US-Dollar für den Rückkauf eigener Wertpapiere vorgesehen.

Autor: mid
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