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Kaputtes DirectX 12 in Deus Ex: Mankind Divided soll mit neuem und offiziellem Patch nun beseitigt sein

Grafik | HT4U.net
Eigentlich soll die neue Low-Level-API DirectX 12 von Windows 10 den Spielern Vorteile bringen. Nicht nur bessere Grafikoptionen, sondern vorrangig betagtere Systeme mit langsameren Prozessoren und Grafikkarten sollen davon profitieren. Einige Spiele auf DX12-Basis hatten dies bereits unter Beweis gestellt, andere wiederum scheitern kläglich. Einer der Titel, welcher zum Start unter DX12 scheiterte, war Deus Ex: Mankind Divided. Nun gibt es einen offiziellen neuen Patch, welcher die Probleme unter DirectX 12 beseitigen soll.

Eidos Montreal und Square Enix – Entwickler und Publisher von Deus Ex: Mankind Divided – haben wohl hart nach den Rügen zur DirectX-12-Funktion ihres jüngsten Spiels gearbeitet. Nun hat man offiziell einen neuen Patch ins Rennen geschickt, welcher die Performance-Probleme lösen und das Spiel unter DX12 in einen "neuen Performance-Level" heben soll – inklusive "Framepacing-Support", welcher AMD-Grafikkarten unter dieser Programmierschnittstelle besser liegt als NVIDIA-Grafikkarten. AMD weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass man zwingend den neuen Treiber Crimson Edition Version 16.10.3 verwenden muss, welcher auf das Spiel optimiert wurde.

Allgemein betrachtet bleibt DirectX 12 aktuell dennoch ein wenig ein Trauerspiel. Neue Spiele werden in den Markt entlassen und werben mit der neuen Windows-10-Programmierschnittstelle, doch erste Betrachtungen sind dann häufig ernüchternd. So benötigte beispielsweise auch Rise of the Tomb Raider nach Veröffentlichung mehrere Anläufe (Patches), bis schließlich DX12 so funktionierte, wie man das erhoffte.

Auch bei Deus Ex gab es zu Beginn klare Schelte. Im September konnten die Entwickler einen Beta-Patch nachliefern, welcher erstmals für Abhilfe sorgte, allerdings wohl noch nicht optimal lief. Erst jetzt sollen die Probleme mit dem offiziellen Patch im Griff sein.

Es bleibt der Eindruck, dass die Spiele-Entwickler sich schlicht nicht genügend Zeit lassen, ihre Konsolenprioritäten perfekt auf die PC-Fassungen umzusetzen. DirectX 12 bringt gegenüber DX9 und DX10 dabei natürlich Neuerungen mit sich, welche es bei der Umsetzung zu beachten gibt, und ganz offensichtlich bleibt den Entwicklern dafür nicht genügend Zeit. Wenn Microsoft wünscht, dass DX12 ein schlagendes Argument für Windows 10 wird und wenn AMD DX12 schlicht braucht, damit die eigenen Grafikkarten davon profitieren, dann sollten beide den bestmöglichen Support für die Spiele-Entwickler abstellen, um diesen den Wechsel von den bisherigen APIs auf das neue Modell zu erleichtern.
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