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Kontenlöschung

Google straft Weiterverkäufer des Pixel-Smartphones ab

Mobile | HT4U.net
Was Google sagt, ist Gesetz. Und wer sich nicht an Googles Gesetze hält, wird ausgelöscht. Vorläufig nur digital, aber das kann ja noch ausgebaut werden. Die Sperrung aller Google-Konten ist für viele jedoch schon schmerzhaft genug, denn die Betroffenen erhalten nicht einmal die Möglichkeit, ihre Daten zu sichern.

Doch was muss man tun, um Google derart zu erzürnen? Nun, es reicht aus, ein Smartphone aus der Pixel-Serie an einen Händler weiterzuverkaufen, denn damit verstößt man gegen Googles Geschäftsbedingungen. Dies gilt sowohl für Geräte, die im Rahmen des "Project Fi" erworben werden, als auch für jene, die aus dem "Google Store" stammen. Google stuft jene, die an einem kommerziellen Weiterverkauf beteiligt sind, als Betrüger ein. Als Strafmaßnahme werden die Kundenkonten gesperrt.

Betroffene Kunden können Einspruch einlegen und ihren Fall prüfen lassen. Sollte Google gegen sie entscheiden, wird das Konto endgültig geschlossen. Dies gilt insbesondere für Wiederholungstäter. Unklar ist, was mit den Daten der Benutzer geschieht. Diese sind laut Google zwar Eigentum der jeweiligen Benutzer, doch man kann seine Daten nur sichern, so lange das Konto aktiv ist. Ist man erst einmal draußen, gibt es auch keinen Zugriff auf die Daten mehr.

Laut Google wurden in erster Linie Konten gesperrt, die man extra für den Weiterverkauf von Pixel-Telefonen angelegt hatte. Laut DansDeals.com sind aber auch über 200 normale Nutzer betroffen, die einfach nur ein paar Dollar verdienen wollten. Google hat inzwischen zugesagt, die gesperrten Kundenkonten zu prüfen und gegebenenfalls wieder freizugeben. Bisher ist dies allerdings noch nicht geschehen, schreibt DansDeals.com.

Autor: mid
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