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Arbeit 4.0

Wie die Digitalisierung den Unternehmens-Alltag verändert

Wirtschaft | HT4U.net
Im Zuge des Zeitalters der Digitalisierung werden Unternehmen viele neue Möglichkeiten geboten, ihre Arbeitsabläufe zu vereinfachen und sich zunehmend flexibel zu vernetzen. Moderne Technologien ermöglichen es, dass auf digitalen Wegen Informationen jederzeit und überall zur Verfügung stehen. Experten fassen diese Entwicklung unter dem Begriff "Arbeiten 4.0" zusammen. Neben technologischen Entwicklungen und einer zunehmenden Vernetzung bringt die Digitalisierung aber auch neue Arbeitsformen und -verhältnisse mit sich. Auf der einen Seite bedeutet das für Unternehmen viele Vorteile, da verschiedene unternehmerische Aufgaben effizienter gestaltet werden können. Auf der anderen Seite ist aber auch Umdenken gefragt.

Neue Organisationsstrukturen

Der technologische Fortschritt und die damit verbundene Digitalisierung von Geschäftsmodellen wird in erster Linie durch die Zunahme mobiler Bandbreiten und die steigende Internetaffinität der Bevölkerung beschleunigt. Während von dieser Entwicklung zunächst nur die Musik- und Filmindustrie betroffen war, erreicht sie nun auch die Anbieter anderer Konsumgüter, so zum Beispiel die Automobil- oder die Modeindustrie.

Weil also immer schneller neue Service- und Geschäftsmodelle möglich werden, betreiben Arbeitgeber heute schon lange nicht mehr lediglich einen Betrieb, sondern organisieren sich stattdessen längst in Matrixstrukturen. Hierbei geht der Trend dahin, unternehmens- und betriebsübergreifende Arbeitsgruppen zu organisieren – häufig auch länderübergreifend –, wobei diese sich je nach Anforderung eines Projekts oder des Kunden immer neu zusammensetzen können. Arbeitgeber stehen damit vor der Herausforderung, sich auch mit Kunden zunehmend zu verzahnen – sei es digital, organisatorisch oder personell.

Gewandelte Rolle der Führungskräfte

Auch die Rolle der Führungskräfte ist seit Beginn der Digitalisierung einem tiefgreifenden Wandel unterworfen. Während in der Vergangenheit eindeutig geklärt war, dass diese verantwortlich für die eindeutige Zuweisung von Aufgaben sind, so muss heute – je nach Arbeitseinsatz oder Zusammensetzung eines Teams – von Betrieben immer wieder neu entschieden werden, welche Führungskraft im konkreten Fall für Auswahl und Beaufsichtigung von Mitarbeitern verantwortlich ist.

Demnach müssen Führungskräfte in Zukunft sicherstellen, dass sie alle Prozesse im Bereich der Arbeitsorganisation lückenlos und transparent dokumentieren. Das wiederum bedeutet, dass neue Organigramme hermüssen, welche weniger statisch, sondern mehr funktions- und kompetenzbezogen funktionieren. An Bedeutung gewinnen werden also zunehmend auch neue Policies zu Arbeitsbedingungen sowie Weisungs- und Vertretungsbefugnissen, die nicht nur konzernweit, sondern auch länderübergreifend gelten.

Kundenerwartungen erfüllen

Die digitale Transformation bietet innerhalb eines Unternehmens aber auch viele neue Möglichkeiten und Vorteile: Im Zuge der Digitalisierung gibt es heute viele neue Mittel und Wege, um aufwendige Geschäftsvorgänge und komplexe Arbeitsabläufe um ein Vielfaches zu vereinfachen und damit Zeit und Kosten zu sparen. Ein gutes Beispiel dafür bilden spezielle Warenwirtschaftsprogramme, so zum Beispiel dieses Programm der Firma Lexware.

Kommt eine solche Software in einem Unternehmen zum Einsatz, können damit unter anderem Rechnungen verfasst und an die Produktion weitergeleitet werden. Das bietet den entscheidenden Vorteil, dass Aufträge schneller bearbeitet werden können. Darüber hinaus ermöglichen diverse Schnittstellen, dass Daten innerhalb weniger Sekunden an Lieferanten und Partner weitergeleitet werden können. Außerdem können Betriebe mit einem Programm für die Warenwirtschaft Kundendaten gezielt analysieren, um auf deren Wünsche einzugehen und ihre Erwartungen besser zu erfüllen.

Da feststeht, dass der digitale Wandel kommt, sollten sich Arbeitgeber frühzeitig mit den Folgen für das eigene Unternehmen auseinandersetzen, um bereits jetzt geeignete Lösungen zu finden. Insbesondere große, namhafte Unternehmen erkennen aktuell erst, dass die Digitalisierung schon längst im Raum steht – die Verzahnung von Software- und Hardware-Basis ist allerdings viel zu häufig noch nicht gegeben und wird meist auch noch unterschätzt.

Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto mehr sind Unternehmen dazu gezwungen, nicht nur die Geschäfts-, sondern auch die Kundenbedürfnisse zu verstehen, um gezielter auf diese einzugehen und daraus bedarfsorientierte Produkte zu entwickeln, die den digitalen Kommunikationskanälen des Kunden entsprechen und ihm einen echten Mehrwert bieten. Das möchten eigentlich alle Unternehmen, doch viele stehen dabei erst ganz am Anfang.
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