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Nicht-Prime-Kunden betroffen

Amazon zieht die Versandgebühren an

Internet | HT4U.net
Abermals erhöht Amazon die "Prime-Attraktivität", indem man Nicht-Prime-Kunden eben benachteiligt. Gibt es aktuell bereits Vorteile für Prime-Kunden wie exklusive Angebote oder früheren Zugriff auf Rabatt-Aktionen, ist es nun eine Erhöhung der Versandkosten, welche nur Nicht-Prime-Mitglieder betrifft.

Beim Standardversand erhöhen sich die Versandkosten künftig von 3 Euro auf 3,99 Euro. Das gilt für alle Produktkategorien außer Amazon-Geräte, Lebensmittel, Drogerie-Artikel, Software, Computer- und Videospiele, Kleidung oder Spielekonsolen. Das gilt selbstverständlich für Bestellungen unterhalb der Marke von 29 Euro. Darüber bleibt der Versand kostenfrei, darunter ebenfalls, wenn ein Hörbuch oder ein Buch mitbestellt wird. Für Nicht-Prime-Kunden liegt die Versanddauer bei einem bis zwei Werktagen, in manchen Fällen verzeichnet man auch schon einmal drei Werktage.

Wer seine Bestellung aber garantiert am folgenden Tag erhalten möchte, zahlt künftig statt 6 Euro Versandkosten den auf 7,99 Euro erhöhten Betrag. Teurer wird es ebenfalls bei den One-Day-Lieferungen – also der Zustellung am selben Tag in bestimmten Gebieten. Von 9,99 Euro steigt der Preis hier auf 13,99 Euro.

Die Prime-Mitgliedschaft wird nach kürzlichen Meldungen ebenfalls teurer. Ab dem 1. Februar 2017 müssen Prime-Neukunden 69 Euro pro Jahr, statt 49 Euro pro Jahr zahlen. Bestehende Prime-Bestandskunden trifft die Teuerung auch, allerdings erst ab dem 1. Juli 2017. Das ist die aktuelle Sprachregelung. Langjährige Bestandskunden erhielten aber die Benachrichtigung, dass die Kosten erst im Februar 2018 angehoben werden.

Die Prime-Mitgliedschaft kann 30 Tage kostenlos getestet werden. Ein Jahresvertrag ist zudem nicht erforderlich. So kann man aktuell bei Amazon Prime auch monatlich hinzubuchen und kündigen. Der Preis beträgt dann 8,99 Euro bei gleichem Leistungsumfang wie im Jahresabonnement.
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