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LFC und High Dynamic Range

AMD stellt FreeSync 2 vor: Hohe Anforderungen an die Monitorhersteller, und es wird teurer

Grafik | HT4U.net
AMDs FreeSync hat viele Freunde gefunden, insbesondere, da der freie Standard mit wenig Mühen umzusetzen ist und es Monitore in allen Preisklassen von sehr günstig bis gehoben gibt. Auf der aktuell laufenden CES (Consumer Electronic Show) in Las Vegas hat AMD nun den zweiten FreeSync-Standard vorgestellt und gleich dargelegt, dass die passenden Monitore teurer werden. Die Gründe dürften in Low Framerate Compensation (LFC) und High Dynamic Range (HDR) liegen, was mit FreeSync 2 einhergeht.

AMD hat FreeSync 2 auf der CES in Vegas vorgestellt und viele Neuerungen angekündigt. Festzuhalten bleibt für den Endkunden vorrangig aber der Umstand, dass sich auf Seiten der Grafikkarte nichts ändert. AMD-Grafikkarten, welche bislang FreeSync unterstützt haben (ab GPUs der GCN2-Generation), unterstützen automatisch auch FreeSync 2. Hinzugekommen sind aber HDR (High Dynamic Range) und LFC (Low Framerate Compensation), und hier hält AMD den Daumen drauf und verlangt von den Monitorherstellern gewisse Mindestanforderungen, damit ein FreeSync-2-Zertifikat erteilt wird.

Die Low Framerate Compensation ist bereits bei aktuellen, aber eher teuren FreeSync-Monitoren häufig gegeben und soll Bildausgabe-Ruckeln bei besonders niedrigen Bildraten entgegenwirken. Es ist bei FreeSync 2 allerdings ein zwingendes Kriterium, dass dieses LFC unterstützt wird. Darüber hinaus wird es ein wenig schwieriger. HDR – High Dynamic Range – gehört ebenfalls zum FreeSync-2-Standard, doch gibt es derzeit keine offiziellen Spezifikationen hierzu, weshalb AMD eigene Auflagen erstellt hat, welche eingehalten werden müssen, damit ein Monitorhersteller eine passende Zertifizierung seitens AMD erhält.

Die exakten Spezifikationen, welche AMD sich hier vorstellt, liegen noch nicht auf dem Tisch. Welche Anforderungen genau also an Farbraum und maximale Helligkeit gestellt werden, bleibt dahingestellt. Aktuell spricht der Hersteller von mindestens der doppelten Helligkeit und dem doppelten Farbumfang als sRGB. Das sollte eigentlich der Punkt sein, an welchem AMD von höheren Preisen bei den Geräten spricht.

Allerdings gibt es noch eine weitere Hürde zu nehmen, denn die Spiele müssen FreeSync 2 ebenfalls unterstützen. Kann die Spiele-Engine das nicht, sind die FS2-Funktionen hinfällig. Aber auch das ist laut AMD kein Problem. Die Integration sei sehr simpel, und man sei bereits mit den Spiele-Entwicklern in Gesprächen und liefere Support bei der "raschen" Umsetzung. Damit bleibt abzuwarten, wie schnell FreeSync 2 in Soft- und Hardware seine Umsetzung und letztlich auch seine Akzeptanz finden wird.
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