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 ASUS Eee PCs: 200 Euro-Notebook kommt im nächsten Monat

Notebooks | 21.08.2007, 22:49
Alle reden darüber und keiner tut es? 100-Dollar Notebook? OLPC? Die Idee dahinter, auch Entwicklungsländern günstige Computerhardware zur Verfügung zu stellen. Angeblich basiert ASUS Eee PC auf einer Initiative zwischen ASUS und Intel um ein solch kostengünstiges Notebook präsentieren zu können, wenngleich die günstigen Kosten, wie man nun erfährt, nicht bei 100 US-Dollar liegen. Dennoch soll ASUS Eee PC ab September im Markt erscheinen.

Der Eee PC soll Preisbereiche von 199, 239, 349 und 369 US-Dollar - eben je nach Konfiguration - abdecken und ASUS will hiervon ca. 20.000 Stück schon im September ausliefern. Dabei soll allerding die "Mainstream-Version" zu 349 US-Dollar den größten Teil abdecken. Dort sieht man letzten Endes wohl auch die wirklich Nachfrage. Insgesamt 500.000 Stück der Notebooks sollen im Jahr 2007 geliefert werden und immerhin drei bis fünf Millionen Stück erwartet man für das Jahr 2008.

Dabei stellt sich die Frage, ob ASUS in der Tat Ziele eines kostengünstigen Laptops für ärmere Regionen verfolgt, oder aber eigene Ziele. Immerhin ist ASUS bislang an Position Nr. 9 der Auftragsfertiger für Notebooks 2006 ansässig gewesen. Jüngst verlor man allerdings auch Fertigungsaufträge an Quanta Computer, welche aus Hause Apple stammten. Grund dafür könnte die neue ASUS-Ausrichtung in Form der Splittung der Firma in eigenständige Unternehmen sein.

Als Nummer 9 2006 konnte ASUS 2,74 Millionen Notebooks absetzen - drei bis fünf Millionen Stück dieser Modelle für 2008 würde die Positionierung wieder ein wenig verändern, wenngleich Wistron als dritt größter Hersteller mit knapp 12 Millionen hier natürlich noch immer einen deutlichen Vorteil hätte. Doch immerhin, ASUStek könnte seinen Platz erheblich verbessern, treffen diese Prognosen zu.

Die derzeitige Nachfrage nach diesen Eee PCs stammen laut DigiTimes, neben den Entwicklungsländern, aus den Bereichen der Schulen, aber auch aus Bereich der Versicherungsunternehmen. Daher mag sich erklären, warum der Schwerpunkt der Fertigung und des Absatzes wohl weiter weg vom 199 US-Dollar Modell, weiter hin zum "benannten" Mainstream-Modell mit 349 US-Dollar wandert.
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