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 AMD mit neuen Modell-Bezeichnungen bei Prozessoren ab 2008?

Prozessoren | 17.10.2007, 11:29
X-bit labs haben interne AMD Unterlagen eingesehen, nach welchen der Prozessor-Spezialist zum kommenden Jahr eine komplette Umstellung der Bezeichnungen seiner Prozessoren vornehmen will. Dabei soll es alleine sechs Produktfamilien bei den Desktop-Prozessoren geben, die auf unterschiedliche Marktsegmente abzielen. Die Namen Athlon, Phenom und Sempron wird es dann zwar weiterhin geben, darunter gruppiert der Hersteller dann jedoch in Modellnummern und trennt sich - wie schon im ersten Schritt beim Athlon BE-2350 von Modell-Bezeichnungen wie "4000+".

Die neuen Modell-Nummern sollen aber weiterhin Aufschluss über die Performancegruppierung liefern - eine gewisse Eingewöhnung bei den Endkunden und Händlern wird hier aber wohl erforderlich.

Der AMD Phenom wird demnach das Spitzenprodukt für den Desktop-Bereich darstellen, jedoch gleich in drei Gruppen untergliedert. Es wird einen Phenom FX, einen Phenom 9000 und einen Phenom 7000 geben. Die FX-Version soll dabei in Mehr-Sockel-Mainboards betrieben werden können und verfügt über vier Kerne. Vier Kerne besitzt dann auch der Phenom 9000, wobei dieser aber zum Einsatz in regulären Desktop-Mainboards gedacht ist.

Der Phenom 7000 soll dann als Drei-Kern-Prozessor antreten und natürlich ist klar, dass die Zahlenkombinationen 9000 und 7000 nur stellvertretend für die Art der Prozessoren sind. Erweiterungen in diesen Nummern werden bzw. sollen dann Aufschluss über die Performance der jeweiligen Modelle geben.

Die Zwei-Kern-Prozessoren wird AMD in die Athlon 6000-Familie eingruppieren. Darunter will man dann für das Einsteiger-Segment noch Single-Kern-Prozessoren in den Familien Athlon LE-1000 und Sempron LE-1000 anbieten.

Mit diesen höchst abstrakten Bezeichnungen folgt AMD eigentlich Intels bisherigem Weg bei Core- und Notebook-Prozessoren , welche ebenfalls die Modelle in mehr oder minder kryptische Zahlenkombinationen eingepflegt haben.
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