Laut den Marktforschern von
Jon Peddie Research (JPR) konnte der Markt für Grafikchips ein Wachstum von 20,17 Prozent zum Vorquartal verzeichnen. Verglichen zum Zeitraum des vorangegangenen Jahres sind es immer noch 18 Prozent Wachstum. Laut den veröffentlichten
Zahlen konnten die sechs größten Hersteller insgesamt 97,85 Millionen Grafikchips absetzen.
Gesamt betrachtet bleibt Intel mit einem Marktanteil von 38 Prozent und einem Wachstum von 21,2 Prozent an erster Position. Mit einem Zuwachs von 39,3 Prozent konnte sich NVIDIA jedoch auf 33,9 Prozent Marktanteil verbessern und rückt weiter an Intel heran. Mit einem Wachstum von nur 8,4 Prozent rangiert AMD nur noch mit 19,1 Prozent auf dem dritten Platz und konnte nicht weiter an den Hauptkonkurrenten NVIDIA heranrücken. Auf den restlichen Plätzen rangieren weit abgeschlagen VIA/S3, SiS und Matrox in dieser Reihenfolge. VIA verzeichnete einen Rückgang von 8,3 Prozent und fiel auf nun 6,8 Prozent Marktanteil. Mit einem Rückgang von 43,1 Prozent stellt jedoch SiS die negativste Entwicklung und kommt nur noch auf 2,1 Prozent. Matrox liegt fast unverändert mit 0,1 Prozent Marktanteil auf dem letzten Rang der veröffentlichten Zahlen.
Betrachtet man nur den Bereich der Desktop-Grafikchips verschiebt sich das Bild zu Gunsten von NVIDIA, welches mit 37,8 Prozent auf dem ersten Platz liegt. Intel kommt mit 33,5 Prozent auf Rang zwei und AMD mit 17,5 Prozent auf den dritten Rang. Der Bereich Desktop-Grafikchips macht insgesamt 73,6 Prozent des gesamten Marktes aus und stellt somit den Bärenanteil. Im Mobilsektor bleibt Intel unangefochten und mit großem Vorsprung auf Platz eins. 50,1 Prozent, und somit kapp mehr als die Hälfte kann das Unternehmen für sich verzeichnen. Auf Platz zwei liegt dieses Mal AMD mit 23,4 Prozent dicht gefolgt von NVIDIA mit 22,8 Prozent. Jon Peddie, Präsident von JPR führt das positive Abschneiden des Marktes auf die gestiegene Nachfrage nach Multimedia fähigen Systemen zurück. In einem gewissen Ausmaß soll auch Windows Vista dazu beigetragen haben, dass die Hersteller das Quartal mit diesen Ergebnissen abschließen können.