Fast schon ein Jahr ist es her, als NVIDIA mit der GeForce 8800 GTX auf Basis der G80-GPU den ersten diskreten DirectX-10-Grafikbeschleuniger der Öffentlichkeit präsentierte. Viel Zeit ist also bereits ins Land geschritten, nichtsdestotrotz konnte das Loch zwischen teurem High-End und günstigerer Mittelklasse für viele potentielle Käufer noch nicht befriedigend gefüllt werden. Die Midrange-Modelle — sowohl AMDs HD-2600- als auch NVIDIAs GeForce 8600-Serie — sind leistungstechnisch schlichtweg zu schwach auf der Brust. Im Gegenzug sind Radeon HD 2900 XT und GeForce 8800 GTS 640 mit Preisen über 300 Euro den Meisten zu teuer.
Für den ambitionierten aber dennoch preisbewussten Spieler warf NVIDIA kurzerhand eine 320-MB-Version der GeForce 8800 GTS auf den Markt, doch waren die Karten bislang preislich auch nicht wirklich günstig. Inzwischen jedoch, findet man solche Modelle bereits in der Marge über 200-Euro wenngleich man festhalten muss, dass die Karten dann eher im Segment zwischen 230 und 300 Euro gehandelt werden. AMD entgegnete erst kürzlich mit einer Übergangslösung in Form der Radeon HD 2900 Pro, die sich beim Preis bei rund 220 bis 240 Euro bewegt. Sicherlich beides interessante Produkte für die angesprochene Käuferschaft, aber eben doch noch nicht der wahre Preis-Leistungs-Kracher. Und genau hier setzt laut NVIDIA die neu vorgestellte GeForce 8800 GT an.
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