OLPC - One Laptop per Child - eine ins schon lange ins Leben gerufene Initiative, welche den
100-Dollar-Laptop angepriesen hatte um gerade in Entwicklungsländern oder auch bei Bildungszwecken Fortschritte zu erreichen. Und während man sich weiterhin um Kosten und Ausstattungen balgte, um Unterstützungen von Großkonzernen warb oder eben erhielt, so kam es bislang final noch nicht zu einem Ergebnis. In den letzten Monaten erfuhr man lediglich deutlich, dass sich der angezielte Preis von 100 US-Dollar wohl nicht
halten lässt. In der Zwischenzeit, zwischen all diesen Problemen hat sich ASUS selbst daran gemacht ein entsprechendes Produkt auf die Beine zu stellen, welches unter dem Namen
Eee PC startete, inzwischen auch erhältlich ist und durchaus Potential hat dem OLPC den Rang abzulaufen. Heute gab es nun neue Informationen zum OLPC.
Danach
teilte OLPC mit, dass Quanta - ein großer chinesischer Auftragsfertiger - nun mit der Massenproduktion des XO-Notebooks begonnen habe und zudem die Produktionskapazitäten verdoppelt habe. Zudem seien Steigerungen in der Kapazität ebenfalls möglich. Die Auslieferung sei derzeit an den Bedarf angepasst. In Entwicklungsländern seien Auslieferungen noch im Monat November möglich - andere Länder müssten ggf. noch bis zum Dezember warten.
Vom ursprünglich angepeilten Preis von 100 US-Dollar ist man inzwischen deutlich entfernt - etwa das doppelte wird wohl veranschlagt. Dabei setzt auch in diesem Falle die OLPC-Initiative, gleich wie ASUS - auf ein Linux-Betriebssystem und kindgerechte Anwendungen. Ungeachtet etwaiger Beweggründe, Vorteile auf der einen oder anderen Seite darf man wohl festhalten, dass die aktuelle Anstrengung in der Umsetzung für den Markt nicht von ungefähr kommt. Hier hat offenbar das ASUS Pendant derzeit und bereits lieferbar, für zu viele Wogen gesorgt, die OLPC zu raschem Handeln drängten.
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