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 AMD erwirbt Liquidität durch Aktienverkauf

Wirtschaft | 16.11.2007, 15:27
Wie AMD soeben bekannt gab, hat die Mubadala Development Company - eine Beteiligungs- und Entwicklungsgesellschaft - mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, 8,1% am Aktienbestand von AMD erworben. Gleichzeitig weist AMD darauf hin, dass dies keine beherrschende Investition oder Übernahme, darstellt. Letzteres müsste nämlich durch das Commitee on Foreign Investment in the U.S. (CFIUS) geprüft werden.

Insgesamt 622 Millionen US-Dollar wurden seitens des Unternehmens in 49 Millionen neu emittierter Aktien investiert. Der Ausgabepreis von 12,70 US-Dollar vom gestigen Tag wurde hierbei zugrunde gelegt.

Wie AMD weiter bekannt gibt, bleiben nach Abzug von Kosten hier 608 Millionen US-Dollar übrig. Die Nettoeinkünfte hieraus wird AMD in die Bereiche Entwicklung, Forschung, Produktinnovationen und Fertigungskompetenz investieren.

In den letzten Tagen waren Gerüchte zu möglichen Verkäufen von Fabrikationsstätten bei AMD laut geworden. Zudem sahen die letzten Quartalszahlen von AMD abermals nicht sehr gut aus. Zwar verzeichnete man hohen Umsatz, blieb aber dennoch in den roten Zahlen. Hoffnungen setzt man in die kommenden Produkte im Prozessor- und Grafikbereich, doch jüngst hört man, dass es mit den Verfügbarkeiten dort nicht sehr gut bestellt sei.

Durch den Aktienverkauf erreicht AMD ein gewisse Liquidität, welche durch geschickte Investitionen zu Abhilfe bei momentanen Problemen führen könnte.
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