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 Erneute Berichte um einen angeblichen Rücktritt von Hector Ruiz

Wirtschaft | 18.11.2007, 21:01
In Anbetracht der relativ schlechten Finanzsituation bei AMD hatten sich bereits erste Gerüchte breit gemacht, welche prognostizierten, dass Hector Ruiz in der nun abgelaufenen Woche zurücktreten wird. Nichts davon geschah. Nun informiert auch das Finanz-Portal TheStreet.com über Spekulationen zum Rücktritt des AMD Vorsitzenden. 38% seien die Börsenkurse gefallen - nicht viel mehr braucht es in den meisten Firmen, dass Vorstände abdanken.

Der Vorstandsvorsitzende Ruiz bei AMD hatte erst im April des Jahres seinen Fünf-Jahres-Vertrag bei AMD um ein weiteres Jahr verlängert - säße somit bis zum April 2008 fest im Sattel. Das würde eigentlich noch genügend Zeit darstellen, um mit den neuen, kommenden AMD-Produkten erste Akzente zu setzen und Anzeichen eines Wandels zu zeigen. Doch dürfte Hauptargument für die inzwischen auftretenden Spekulationen die kürzliche Berufung von Dirk Meyer in den Aufsichtsrat bei AMD sein, welche von einigen Beobachtern wohl als Zeichen für Veränderungen gedeutet werden.

Nichts desto trotz informiert TheStreet.com jedoch auch, dass es bislang keine öffentlichen Stimmen gibt, welche den Rückzug von Hector Ruiz fordern, weder von Aktionären, noch von Dritten. Jedoch berichtet das Magazin von eben umgehenden Gerüchten in der Finanz-Szene.

DailyTech forciert die Meldung von TheStreet.com gar unnütz, in dem man darüber berichtet, dass Quellen dem Finanz-Magazin über einen möglichen Rücktritt von Hector Ruiz berichtet haben. Abwarten heißt es hier erst einmal. Solange keine öffentlichen und gewichtigen Stimmen laut wurden, solange die kommenden AMD-Produkte noch nicht im Markt sind und der Umstand, dass AMD durch Aktienverkäufe sich zur Liquidität verholfen hat, durch welchen AMD weiter investieren kann in eigene Projekte und Entwicklungen, solange sind AMD und seine Aktionäre doch ganz offensichtlich guter Dinge, dass es eine Wende nach der langen Durststrecke wieder geben wird. In der jetzigen Situation würde ein Dirk Meyer erst einmal auch nichts ändern können.
[pg]



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