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 Rückschlag für GPU-Physikbeschleunigung durch Intel-Übernahme von Havok?

Grafik | 21.11.2007, 18:27
Gut zwei Monate sind mittlerweile vergangen seit der Halbleitergigant Intel den Physik-Engine-Hersteller Havok Physics, besser bekannt unter dem Namen Havok, übernommen hat. Wurde bei der Übernahme noch betont, dass das Entwicklungsteam selbständig weiterarbeiten und auch eigene Entwicklungen vertreiben dürfe, so wurde es trotzdem ruhig um das Projekt und es scheint sich nun exakt das Gegenteil einzustellen.

Die Begründung für diesen Anschein liefern die Kollegen X-bit labs, wonach Richard Huddy – seinerseits Developer Relations Chief bei Advanced Micro Devices – nach der Übernahme von Intel keine ernsthafte Zukunft mehr für Havok FX sieht. Dementsprechend konzentriere man sich bei AMD auf die Vermarktung von Physik-Berechnungen auf den eigenen Mehr-Kern-Prozessoren. Entgegen der Havok-Engine ist die Havok-FX-Engine eine Entwicklung, welche die Physik-Berechnungen auf der Grafikkarte ausführt, welche für diese Art von Berechnungen generell besser geeignet ist als eine allgemeine CPU.

Zwar ist Intel selbst der größte Hersteller von Grafikchips, allerdings ist dies alleine auf die Onboard-Lösungen zurückzuführen. Und hier spielen Physik-Berechnung derzeit sicherlich keine zentrale Rolle. Womit die Zweifel an einem ernsthaften Weiterleben von Havok durchaus berechtigt erscheinen. Weniger kritisch scheint man die Lage bei NVIDIA zu sehen. Laut Chief Executive Officer Jen-Hsun Huang befänden sich alternative Möglichkeiten auf dem Markt und es gäbe auch einige Firmen die in diese Richtung entwickeln.
[ls]




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