Nie war Arbeitsspeicher so günstig wie in den letzten Wochen. Aktuell geht 1 GByte DDR2-667 Hauptspeicher von Markenherstellern für
ca. 18 Euro über die Ladentheke. Und Prognosen sehen hier auch keine Besserungen, vielmehr kam es schon wieder zu Nachlässen, seit der letzten
Berichterstattung. Daran scheint das aktuell laufende Weihnachtsgeschäft leider auch nichts zu ändern. Und so überdenken die Speicherhersteller entsprechende Strategien, um den Speicherpreisen entgegenwirken zu können.
Um der Übersättigung des Marktes gegenzusteuern, das offenbar wichtigste Kriterium zur derzeitigen Preissituation,
sollen sämtliche in Taiwan ansässigen Speicherhersteller bereits ihre Kaptialausgaben in die Fertigung zurückgefahren haben. Darüber hinaus seien aber auch einige Hersteller dazu übergegangen, ihre Sendungen zu Package-Firmen zu verzögern. Dort wo der finale Prozess zum Speicherchip stattfindet, will man die Quoten des Ausschuß senken und durch eine Senkung der Quoten, könnten sich dort die Kosten und damit auch der Preis steigern. Zudem ist das Vorgehen natürlich als beabsichtigte, künstliche Verknappung zu bezeichnen.
Beobachter gehen allerdings davon aus, dass auch diese Schritte keinen Erfolg mit sich bringen werden.
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