Montag, den 31. Januar 2005
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Deutscher Linux-Verband zeigt sich empört über Aussagen von Bill Gates
Am 29. Januar veröffentlichte der Spiegel ein Interview mit dem Microsoftgründer Bill Gates, in dem es auch um die Computersicherheit ging. Auf die Aussage des Spiegels, dass Apple und Linux viel seltener Opfer von Viren-Attacken seien, antwortete Bill Gates, dass dies pauschal so nicht korrekt sei. Natürlich sei Microsoft das größte Ziel, dies einfach, weil Windows das am meisten verbreitete System sei. Andere treffe es aber genau so und Linux sei in vielerlei Hinsicht sogar höher betroffen. Auf einen erneuten Hinweis der Spiegel Reporter, dass Windows nun mal am verletzlichsten sei, entgegnete Bill Gates, dass man dies auf viele Arten sehen könne. Die Geschwindigkeit mit der die Linux-Gemeinde auf ein Problem reagiere, sei nicht sonderlich hoch, unter anderem weil Linux nicht tausende von Mitarbeiter bereithalte um Probleme zu lösen. So gesehen habe ein kommerzielles System einen entscheidenden Vorteil. Auch die Linuxentwickler wüssten, dass sie stetig arbeiten und Fortschritte machen müssen.
Der deutsche Linux-Verband konnte die Aussagen von Bill Gates nicht unkommentiert lassen und titelt gemäß Heise „Bill Gates belügt Spiegel-Leser“. Vor allem die Aussage, dass Linux in vielerlei Hinsicht sogar stärker betroffen sei als die Microsoft-Systeme, bringt den Verband in Rage. Der Vorsitzende des Verbandes, Elmar Geese, bezeichnete die Aussage von Bill Gates als „nachweisliche Lüge“. Jeder Nutzer könne sich auf der Internetseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) über die unsicheren MS-Programme informieren, wogegen die Linux-Distributionen von Red Hat und Suse als sichere Software zertifiziert wurden. Weiter meinte Geese: Ebenso seien auch die neusten Wurm-Warnungen, ebenso wie viele vorher, ausschließlich an Nutzer von Microsoft-Systemen gerichtet“.
Auf die Aussage von Bill Gates, dass es klar sei, dass Microsoft-Systeme das größte Ziel von Attacken aufgrund der Verbreitung der Systeme seien, konterte Geese, dass dies nicht richtig korrekt ist. Das Problem liege an den „systemimmanenten Schwachstellen der Programmarchitektur und der fehlenden Offenheit der Codes“. Linux hingegen sei sicher, weil der Code 100% offen ist.
Wie auch immer, bei Diskussionen Linux vs. Windows ist es etwa gleich wie bei Diskussionen AMD vs. Intel oder ATI vs. NVIDIA, die eigenen Emotionen spielen immer mit und eine objektive Betrachtung fehlt leider häufig. Allein aufgrund der in den News kursierenden Sicherheitswarnungen darf man sagen, dass Windows ein Sicherheitsproblem hat. Ob dies nun an der großen Verbreitung von Windows oder an der Art des Systems selber liegt, steht auf einem anderen Blatt, ebenso wie die Frage, ob Linux bei identischen Marktanteilen zu Windows weniger Sicherheitswarnungen geben müsste. Eines kann mit Sicherheit gesagt werden: Virenprogrammierer werden ihre kriminellen Energien in jedem System einsetzten, bei denen sie genügend „Ruhmpotenzial“ erkennen können.
(Editor: Adrian) [pg]
Apple stellt schnellere Powerbooks vor
Apple stellte heute überraschend (normalerweise immer dienstags) neue Powerbook Notebooks vor. Gegenüber den Vorgängermodellen wurde der Prozessortakt angehoben. Die beiden 12" Modelle, sowie das günstigere 15" Combo Modell haben jetzt einen mit 1,5 GHz getakteten G4 Prozessor, das teurere 15" mit Superdrive sowie das 17" haben 1,67 GHz Takt zur Verfügung. Bei allen Modellen wird jetzt ein Bluetooth Modul nach dem Standard 2.0 verbaut, was Transferraten bis zu 3 MBit/s gegenüber 1 MBit/s bei Version 1.1 ermöglicht. Zudem verfügen jetzt alle Modelle standardmäßig über 512 MB PC2700 Arbeitsspeicher.
Je nach Modell wird eine 60 GB (12" Combo), 80 GB (12" Superdrive, 15" Combo + Superdrive) oder 100 GB (17" Superdrive) Festplatte mit 5400 U/min verbaut. In den 12" Varianten kommt ein Nvidia Geforce FX 5200 Go Grafikchip mit 64 MB Grafikspeicher zum Einsatz. Die 15" Modelle verfügen über eine ATI Mobility Radeon 9700 mit 64 MB, wobei sich die Superdrive Variante auch auf Dual-Link DVI (für den Einsatz des 30" Apple Cinema Displays) mit 128 MB aufrüsten lässt. Diese beiden Funktionen enthält das 17" Powerbook bereits standardmäßig. Netzwerktechnisch sind alle Powerbooks mit 54 MBit/s WLAN ausgestattet, das 12" mit einem 100 MBit Netzwerkanschluss, die 15" und 17" Modelle mit Gigabit-Ethernet.
Als weitere Neuerung gibt Apple die "Scrolling TrackPad" und die "Sudden Motion Sensor" Technologien an. Bei ersterer handelt sich um eine Scrollfunktion auf dem Touchpad, die durch gleichzeitiges Bewegen zweier Finger benutzt wird. Der "Sudden Motion Sensor" erkennt hingegen Beschleunigungen, z.B. bei einem Sturz und parkt die Festplattenköpfe in eine ungefährliche Position, so dass das Risiko eines Head-Crashes verringert wird.

Die Preise im Apple Store beginnen ab 1489 Euro für das 12" Powerbook, ab 1939 Euro für das 15" Modell und ab 2619 Euro für das 17" Modell. [ch]
Neuer Midi-Tower von Enermax
Die Enermax Neuvorstellung mit Namen Protheus ist ein ATX Extended Midi-Tower, geeignet für Extended & Standard P4 ATX und Micro ATX Mainboards.
Highlights
- Hochwertiges Entry Level Servergehäuse!
- Für CEB, EEB, Extended, Standard & Micro ATX Boards geeignet!
- Schraubenloses System mit integrierter Toolbox zum Aufbewahren nicht benötigter Schienen, etc.
- Exzellentes Thermalmanagement durch Lüftervorrichtungen an 4 Gehäuseseiten
- Antivibrationsklammern für überlange PCI-Karten
- Tragegriff
- Integrierter Lüfter auf der Oberseite
- Anschlüsse für 2 * USB 2.0, Firewire (IEEE1394) & Audi I/O auf der Oberseite
- Rändelschrauben
- Zweiteilige Fronttür mit eleganter Gitterstruktur
- 2 Lüfter (1 x 12 cm Lüfter hinten & 1 x 8 cm oben) enthalten!
- Standfüße
Spezifikationen
- Anschlüsse: 4 x USB 2.0-, Audio in/out & Firewire (IEEE1394) vorn
- Dimensionen: 580 mm x 210 mm x 480 mm
- Material: 0.8mm SECC
- Einschübe: 7 x 5 1/4"
- 2 x 3 1/2"
- 1 x 3 1/2" (versteckt)
- Lüftereinrichtungen: 1 x 8/12 cm vorne
- 2 x 8 cm Seite
- 1 x 8/9/12 cm hinten (1 x 12 cm enthalten)
- 1 x 8 cm oben (enthalten)
Über die Verfügbarkeit und den Preis ist zurzeit nichts bekannt.

(Editor: Adrian) [pg]
Migros geht mit Musik-Download-Portal Online
Die Migros, Nr. 1 im Schweizer Detailhandel, geht mit einem Musik-Download-Shop online. Der von M-Electronics, dem Elektronikfachmark der Migros, betriebene Onlineshop ist unter www.i-m.ch im Web erreichbar. Dabei steht die URL für „I am a DJ“. Zum Start ist nur ein eingeschränktes Angebot an Musiktitel vorhanden, soll sich aber gemäß Migros in den nächsten Wochen auf rund 800.000 nationale und internationale Titel erweitern, dabei ist der Vertragspartner der britische Provider OD2.
Zur Nutzung des Onlineshops wird der Microsoft Internet Explorer 6, und um die Musiktitel im WMA Format zu nutzen, der Windows Media Player 7 (oder besser) vorausgesetzt. Gemäß Migros soll mit dem WMP 10 ein Plug-In zur Verfügung gestellt werden, mit dem der Shop im Mediaplayer genutzt werden kann. Das Einzigartige an dem neuen Musikdownloadshop ist laut Migros der mehrsprachige Internetauftritt in Deutsch, Französisch und Italienisch, demnach also drei von vier Landessprachen der Schweiz.
Das Downloaden eines Titels kostet zwischen 1.50 bis 2.- Schweizer Franken, ein Album soll 15.- CHF (ca. 10 Euro) kosten. Der Shop bietet auch Bonus-Pakete an, zum Beispiel bezahlt ein Kunde 50.- CHF und erhält 60.- CHF gutgeschrieben. Als Zahlungsmethode wird neben der Kreditkarte auch Swisscom-Firstgate „Click and buy“ und die Easyp@y-Karte der Swisscom akzeptiert.
Langsam scheint also auch in der Schweiz etwas Bewegung in das Musikdownloadbusiness zu kommen. Wie stark man allerdings in Konkurrenz mit derzeit etablierten Angeboten treten kann, wird sich zeigen.
(Editor: Adrian) [pg]
Creative 7.1 Lautsprechersystem für 59,90 Euro
| Ab sofort hat Alternate das Creative 7.1 Lautsprechersystem Inspire T7700 zum Aktionspreis von 59,90 Euro im Angebot.
Das Lautsprechersystem bietet einen eindrucksvollen Surroundklang für Game und Movie. Das Creative Inspire T7700 in elegantem Schwarz besteht aus einem Subwoofer in Holzbauweise, Center Lautsprecher und sechs Satelliten. Für die hinteren Effektboxen kommen Ein-Wege-Lautsprecher zum Einsatz, bei den vorderen drei Kanälen finden Zwei-Wege-Lautsprecher Verwendung. Das System bietet eine Upmix-Funktion, die 7.1-Klang auch bei Einsatz von 5.1- und 6.1-Soundkarten ermöglicht. Die praktische Kabelfernbedienung verfügt neben Lautstärke- und Bassregler über einen M-Port, der den Anschluss kompatibler Audio-Player zum direkten Abspielen gespeicherter Musik erlaubt.
Spezifikationen: Lautsprecherleistung: 8 Watt Sinus pro Kanal (6 Kanäle) Center-Lautsprecher mit 20 Watt Sinusleistung Subwoofer mit 24 Watt Sinusleistung Frequenzumfang: 40 Hz - 20 kHz Eingänge: M-Port an Fernbedienung Regler: Kabelfernsteuerung (2 Meter) mit Bass-, Lautstärkeregler, an/aus Schalter
Zubehör: Kabelfernsteuerung (Audio Control Pod), Wandmontagezubehör für Satelliten, Lautsprecherständer, 7.1 Kanal-Audiokabel, Lautsprecherkabel (3x 2 Meter, 2x 5 Meter, 2x 7 Meter), Netzteil, Kurzanleitung
Die Aktion gilt solange der Vorrat reicht, die Abgabe erfolgt in haushaltsüblichen Mengen
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HT4U intern: Newsletter für alle Leser
Im abgelaufenen Jahr starteten wir den Hard Tecs 4U Newsletter als Service für die registrierten Nutzer unseres Forums. Wir freuen uns, dass der Newsletter ab sofort auch für alle anderen Leser unserer Webseite zur Verfügung steht. Alles, was es dazu bedarf, ist die Angabe einer E-Mail Adresse in diesem Anmeldeformular. Wir informieren in unserem Newsletter einmal wöchentlich über aktuelle, interessante Diskussionen in unserem Forum. Dazu gibt es die wichtigsten Meldungen einer Woche aus dem Nachrichtenbereich und natürlich auch über aktuell erschienene Reviews und Artikel. Kurzum, wir fassen alle wichtigen Informationen der Woche in der Hard- und Softwareszene aus Hard Tecs 4U zusammen und wollen somit auch jenen als hilfreiche Informationsquelle dienen, welche sich nicht ganz so häufig auf Lese-Streifzügen im World Wide Web befinden.
Weitere Informationen zur An- und Abmeldung des Newsletters haben wir hier zusammengefasst. Wir freuen uns auf Euer Feedback, entweder im Forum oder per E-Mail.
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VIA präsentiert neue Pentium4-Chipsätze PT880 Pro, PT894 und PT894 Pro
Mit dem heutigen Tage stellt VIA seine ersten PCI Express Chipsätze für die Pentium4-Plattform vor. Die drei Neuheiten hören auf die Namen PT880 Pro, PT894 und PT894 Pro. Der Erstere des Dreigestirns ist eine Evolution des schon länger bekannten und auf dem Markt befindlichen PT880. VIA ergänzte die Northbridge um einen PCI Express-Anschluss für Grafikkarten (PEG) sowie zwei weitere Lanes zur Southbridge. Das Interessante daran ist, dass der AGP vorhanden bleibt und somit Mainboardlösungen mit beiden Steckplätzen möglich sind. Im Gegensatz zu manchen Herstellerlösungen auf Basis anderer Chipsätze, die PCI-Schnittstellen zu einem AGP mit stark reduzierter Bandbreite umbauen, sind beide Schnittstellen in vollem Umfang funktionsfähig. VIA verspricht sogar, dass beide Grafikports parallel genutzt werden können.
VIA nennt dieses Feature "DualGFX" und zielt in erster Linie auf Nutzer, die mehrere Monitore ansprechen oder Ihre neue teure AGP-Karte weiter nutzen wollen um später ein PCI Express-Modell nachzurüsten. Im Gegensatz zu NVIDIAs SLI sind keine identischen Grafikkarten dafür nötig. Allerdings ist der VIA Chipsatz auch nicht in der Lage, wie SLI durch Verteilung der Rechenarbeit aktuelle PC-Spiele zu beschleunigen. Dafür sollen von DualGFX Spiele wie Flugsimulatoren, die ohnehin auf Multidisplay ausgelegt sind, profitieren. Auf Seiten des FSB und des Memorycontrollers hat VIA ebenfalls aufgerüstet und unterstützt nun auch FSB1066 und DDR2. Dabei sollen sich auf mit dem Chipsatz bestückten Mainboards sowohl Steckplätze für DDR 266/333/400 als auch für DDR2 400/533/667 befinden, die jeweils im DualChannel Mode betrieben werden, aber nicht gemeinsam bestückt werden können.
Der PT894 stellt sich direkt gegen Intels i915 auf. Ähnlich wie dieser verfügt die Northbridge über einen PEG Port, zu dem zwei weitere Lanes zur Southbridge und zwei für beliebige Devices kommen, die unter Umgehung der Southbridge direkt auf den FSB und den Speicher zugreifen können. Dieser Speicher kann, wie beim PT880 Pro, ebenfalls entweder aus DDR oder DDR2 bestehen. Dem i915 voraus hat der PT894 die Fähigkeit, auch Prozessoren mit FSB1066, genauer die Extrem Editions, anzusteuern.
Die Pro-Variante des PT894 bietet zusätzlich zu den genannten Features des PT894 einen zweiten PCI Express for Graphics Slot. Da die Northbridge insgeamt aber nur über 20 PCI Express Lanes verfügt, bündelt der zweite Slot allerdings nur vier Lanes zu einem x4-Slot. Alternativ lassen sich vom Hersteller auch zwei x8-Slots vorsehen. Da SLI ja allerdings auch mit dieser Ausprägung von "DualGFX" (noch?) nicht möglich ist, wird der zweite Port aber wohl meist eh nur eine weniger leistungsfähige Grafikkarte für sekundäre Darstellungen in Multidisplay-Umgebungen übernehmen.
Als Southbridge soll für die neuen Chipsätze der bei uns bereits im letzten Jahr vorgestellte Controller VT8251 zum Einsatz kommen - doch wie beim K8T890 ist immer noch die Frage: Wann? Gleiches gilt allerdings auch für die heute vorgestellten Northbridges. Aus Erfahrung wissen wir, dass zwischen Vorstellung eines Chipsatzes und dessen Verfügbarkeit im Markt durchaus eine nicht unerhebliche Zeitspanne liegen kann.
[tm]
Firefox 1.1 erst im Juni 2005
Nach dem fulminanten Start des alternativen Browsers Firefox wartet die Community nun sehnsüchtig auf das erste Update. Ursprünglich für den März 2005 geplant, soll es nun drei Monate länger dauern.
Neben einem allgemeinen Bugfixing werden für die Version 1.1 Verbesserungen des Downloadmanagers bei der Anzeige parallel laufender Downloads sowie die Implementierung der Gecko-Rendering-Engine von Mozilla 1.8 in Aussicht gestellt.
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Puffer-Überlauf-Schutz in Windows XP SP2 fehlerbehaftet
Der russische Netzwerksicherheits-Spezialist Positive Technologies hat nach eigenem Bekunden eine softwareseitige Schwachstelle in der Data Execution Prevention - eingeführt mit dem SP2 für Windows XP - entdeckt, die es erlauben soll, bis zu 1016 Byte in einen beliebigen Speicherbereich schreiben und so dennoch schädlichen Programmcode ausführen zu können. Dies sei bereits im Oktober 2004 festgestellt und Microsoft Ende Dezember darüber informiert worden.
Obwohl die von dieser Sicherheitslücke ausgehende Gefahr als sehr gering bewertet wird, bietet Positive Technologies als ersten Workaround das Utility "PTmsHORP" an, dessen Anwendung jedoch zu einer Systemverlangsamung führen könne. Betroffen sind von dieser Problematik jedoch ohnehin nur Systeme mit Prozessoren ohne NX-Flag, da das hardwareseitige NX-Feature entsprechender AMD-CPUs für die Sockel 754 und 939/940 bzw. Intel-Prozessoren der Typenbezeichnung xxxJ für den Sockel 775 weiterhin vollen Schutz bieten.
[vw]
Kingmax neue Speicherfabrik kurz vorm Produktionsstart
Speicherhersteller Kingmax, weltweit derzeit als Nr. 8 unter den DRAM Produzenten gesehen, beabsichtigt mit der fertiggestellten neuen Speicherfabrik in China seine Produktion um 50% zu steigern. Das derzeitige Kingmax Werk in Taiwan kann bis zu 600.000 Speichermodule im Monat produzieren. Das in der Provinz Guandong in China errichtete neue Werk soll im zweiten Quartal seine Produktion aufnehmen und ist in der Lage, monatlich 300.000 Speichermodule zu fertigen. Kingmax steigert somit seine derzeitigen Kapazitäten um 50%.
Die erste Investitionsphase in das neue Werk betrug laut Kingmax zwei Millionen US-Dollar. Eine geplante zweite Phase soll noch kostenintensiver werden, bedarf derzeit allerdings noch der Genehmigung durch die chinesische Regierung. Durch die Planungen zur zweiten Phase will man die Produktionskapazitäten noch weiter ausbauen und dabei auch die Fertigung von Flash-Speichern mit einbeziehen.
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Webweites
VIAs K8T890-Chipsatz für den Athlon 64 leidet immer noch unter Startschwierigkeiten, dennoch ist es den Kollegen von Au-Ja! gelungen, ein Serienmainboard aufzutreiben und auf Herz und Nieren zu überprüfen. Dabei machte das Asus A8V-E Deluxe trotz einiger kleinerer Designhakeleien und der Tatsache, dass es beim 3D-Betrieb von GeForce 6600 GT Grafikkarten wiederholt zu Bluescreens kam, auf den Tester dennoch einen vielversprechenden Eindruck.
Die Wiederbelebung der SLI-Technologie durch NVIDIA hat einen gewissen Hype-Status erreicht, obwohl die Ergebnisse hinsichtlich Leistung und Kompatibilität bisher ziemlich durchwachsen scheinen. Etwas anders liest sich da der entsprechende Artikel der LostCircuits, der dem SLI-Verbund zweier GeForce 6600 GT ein sehr gutes Zeugnis ausstellt. Der Schwerpunkt lag jedoch eindeutig auf 3DMark 05, den man nun einmal nicht spielen kann, sowie auf FarCry und Doom 3. Bezüglich auch nur geringfügig älterer Spieletitel sieht es jedoch (noch) ganz anders aus, was dann auch im Fazit nicht verschwiegen wird.
Der Planet 3DNow! hat sich das originelle Sockel 754/939 Hybridmainboard ASRock K8 Combo-Z zur Brust genommen, das den wahlweisen Betrieb einer Sockel 754 oder 939 CPU gestattet. Leider war ein stabiler Zweikanal-DDR400-Betrieb nicht möglich und auch die SATA/IDE-Performance ließ zu wünschen übrig, sodass unter dem Strich der günstige Verkaufspreis bei gut ausgestatteten Onboard-Komponenten und die Aufrüstmöglichkeit von einer günstigen Sockel 754 auf eine teurere Sockel 939 CPU verblieben.
TweakPC hat erneut eine optische Maus getestet. Die Razer Diamondback zielt mit ihren 1600 dpi Auflösung dabei natürlich auf die Gamer, die ebenfalls die sieben programmierbaren Tasten zu schätzen wissen dürften. Zusammenfassend gab es kaum Kritikpunkte, allenfalls der hohe Preis könnte abschreckend wirken.
Unsere Partner von WinTotal haben die häufigen Anfragen ihrer Leser zum Anlass genommen, sich ausführlich mit der Datensicherung für Outlook und Outlook Express zu beschäftigen und zeigen in ihrem neuesten Artikel Schritt für Schritt auf, wie man seine Emaildaten beim Umzug auf einen anderen Rechner oder vor einer Neuinstallation sichert und wieder zurückspielt. Insbesondere im Falle von Outlook ist dies nicht immer einfach. Ein neuer Testbericht von WinTotal befasst sich mit dem Webeditor Namo Webeditor Suite 6. Das Programmpaket bietet zu einem sehr günstigen Preis eine umfangreiche Funktionalität und stellt sich so z.B. in Konkurrenz zu Microsofts Frontpage. Einschränkungen ergeben sich jedoch aus der sehr begrenzten Unterstützung von XHTML und nicht W3C-konformen Quellcodes.
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Neues Mainboard auf NVIDIA nForce 4 Ultrabasis von ABIT
„Gebaut zum Töten“, mit diesem reißerischen Spruch kündigt ABIT sein neustes Werk, das Fatal1ty AN8 Mainboard, an. Das neue Board wurde gemäß ABIT speziell für Gamer entwickelt und durch den "weltbesten Profigamer" Johnathan „Fatal1ty“ Wendel getestet. Das Board setzt auf den NVIDIA nForce4 Ultra Chipsatz und unterstützt mit dem Sockel 939 alle derzeit erhältlichen AMD Athlon 64 und 64-FX Prozessoren.
Selbstverständlich sind die nForce4 üblichen Features wie Gigabit LAN, NVIDIA Firewall und Serial ATA Raid 0, 1, 0+1 und JBOD integriert. Für 7.1 Kanal-Onboardsound ist mit ABITs AudioMAX gesorgt, dabei sind die Soundanschlüsse nicht wie üblich in der ATX Blende integriert, sondern werden über eine zusätzliche Blende über dem Grafikkartenslot aus dem Gehäuse geführt. Dies soll gemäß ABIT die vom Mainboard verursachten Frequenzstörungen bei der Soundwiedergabe deutlich reduzieren und damit die Qualität des wiedergegebenen Sounds erhöhen.
Das Board beinhaltet die ABIT uGuru Technologie, mit dem integrierten Overclocking Guru, ABIT EQ Hardwaremonitoring, dem FlashMenu 1-click BIOS Update und der BlackBox Diagnosetechnologie. Auch die von ABIT entwickelte Dual OTES Kühltechnologie ist integriert, mit der die warme Abluft des CPU-Kühlers über die ATX-Blende aus dem Gehäuse geführt wird. Ebenso gehört das OTES RAMFlow, eine Doppelventilatorkonstruktion um die RAMs zu kühlen, zum ABIT Kühlkonzept. Casemodder sollen die auf der Rückseite um das Mainboard angebrachten roten LEDs ansprechen, denn in Dunkelheit bekommt das Board dadurch um seine Kanten einen roten Lichtschleier.
Das Fatal1ty AN8 ist ab Februar im Handel erhältlich, ein Preis ist derzeit nicht bekannt.
(Editor: Adrian) [pg]
Rückgang beim Grafikkartenabsatz im Januar
Der Dezember 2004 zeigte sich höchst positiv hinsichtlich der Absatzzahlen bei den Grafikkartenherstellern. Das bevorstehende erste Quartal eines neuen Jahres zeigt sich prinzipiell als eher absatzschwaches Quartal. So ist es auch weniger verwunderlich, dass man derzeit für den Januar 2005 von einem Rückgang zwischen 15 und 20% gegenüber dem Dezember rechnet.
Die relativ hohen Rückgänge sieht man momentan bedingt durch einen schwachen Motherboardmarkt. Allerdings könnten sich die Prognosen von Leadtek und TuL für das erste Quartal 2005 mit einer Million bzw. 700.000 verkauften Stück auch nach der momentanen Stagnation durchaus noch bewahrheiten. Das Hauptgeschäft erwartet man gerade im Einsteigerbereich, was wiederum in Abhängigkeit zur Chipsatz- und Motherboardverfügbarkeit bei den OEM-Partnern steht.
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Windows Downloads nur noch nach CD-Key Überprüfung
Microsoft führt jetzt auch im deutschsprachigen Download-Center eine Abfrage des CD-Keys der Windows XP-Installation ein. Ab dem 7. Februar wird der Key mit einer "schwarzen" Liste von bereits als illegal erkannten Kombinationen verglichen, ähnlich wie das bereits bei der Installation der Servicepacks 1 und 2 der Fall war. Im englischsprachigen Pilotprojekt der Windows Genuine Advantage findet die Abfrage über ein ActiveX-Control bereits mehrere Monate statt. Derzeit ist das Ganze, wie auch in kommenden deutschprachigen Varianten, noch auf freiwilliger Basis. Es ist aber abzusehen, dass die Abfrage zukünftig der Regelfall sein wird.
Nur sicherheitsrelevante Updates werden auch für potentiell illegale Versionen zum Download zur Verfügung stehen. Den Einsatz der sicherheitstechnisch bedenklichen ActiveX-Technologie versucht Microsoft über den Download kostenloser Software wie PhotoStory 3 schmackhaft zu machen. Ob es Microsoft damit gelingt mehr Windows Lizenzen zu verkaufen wird sich zeigen, bisher gab es zu jeder Key-Abfrage einen Weg diesen auszutricksen. Viel eher will man wohl "schwarze Schafe" unter den Händlern aufspüren, über ein speziell aufgelegtes Nachvalidierungs-Programm können Kunden unter Angabe von Händler und Hersteller eine als illegal eingestufte, aber legal erworbene Version nach lizensieren. [ch]
Sonntag, den 30. Januar 2005
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Canon mit Rekordumsatz im Jahr 2004
Canon, die Nr. 1 auf dem Kopiergeräte-Sektor, kann auf ein erfolgreiches Jahr 2004 zurückblicken. Der Umsatz belief sich auf 33,344 Milliarden US-Dollar, was eine Steigerung von 8,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2003 bedeutet. Der EBIT betrug 5,3 Milliarden US-Dollar und mit 3,3 Milliarden US-Dollar konnten 24,5 Prozent Mehreinnahmen gegenüber 2003 in die Finanzabrechung eingetragen werden, eine beachtliche Leistung.
Das gute Ergebnis ist vor allem auf die hohe Nachfrage nach Digitalkameras auf dem europäischen Markt mit 12,6 Prozent Umsatzsteigerung und in Übersee mit 22,5 Prozent Umsatzwachstum zu erklären. Auf dem japanischen Heimmarkt hingegen sind die Verkäufe von Digitalkameras leicht zurückgegangen. Weiter boomt das Geschäft mit Billigdruckern und ebenso konnte eine hohe Nachfrage an Farbdruckern verzeichnet werden. Mit einer Steigerung von 23,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2003 auf 3,73 US-Dollar pro Aktie konnten die Aktionäre sicher zufrieden sein.
Für das Jahr 2005 will Canon eine Umsatzsteigerung von 4,7 Prozent realisieren und das Nettoeinkommen um 4,6 Prozent erhöhen. Es wird erwartet, dass die Sparte Digitalkameras, vor allem in Übersee, noch weiter wächst und dazu beiträgt dieses Ziel zu erreichen.
(Editor: Adrian) [pg]
NVIDIA Gerüchte: nForce3, nForce4 und garstige Geschäftspartner
Eine recht interessante, wenngleich in manchen Bereichen schwer nachvollziehbare Meldung, findet sich derzeit auf dem Inquirer. So will man erfahren haben, dass es derzeit Lieferengpässe beim nForce3 Ultra Chipsatz gäbe, verursacht durch zu hohen Ausschuß in der Produktion und zudem bestünde seitens NVIDIA die Absicht, diesen Chipsatz ab März komplett von der Angebotsliste zu streichen. Bedarf sehe man laut Inquirer auf Seiten der Motherboardhersteller für diesen Chipsatz nicht zwingend, da der nForce3 250GB ja weiterhin als Alternative zur Verfügung stünde.
Plausibel klingt dies aber nicht. Zum einen stellt der nForce3 250GB NVIDIAs derzeitiges Topprodukt für den Sockel 754 dar, wohingegen der nForce3 Ultra Chipsatz das Topprodukt für den Sockel 939 mit AGP Unterstützung darstellt. Somit könnte der nF3 250GB natürlich nicht die Stelle des Ultra einnehmen - oder eben doch, da beide der gleichen Produktion entspringen und im Prinzip den identischen Chip darstellen. Einziges Unterscheidungsmerkmal auf dem Papier: das Hyper-Transport Protokoll, welches beim Sockel 939 1 GHz Takt besitzt, beim Sockel 754 nur 800 MHz.
Dass NVIDIA allerdings beabsichtigen könnte, den nForce3 Ultra über kurz oder lang von der Produktionsliste zu streichen, klingt allerdings nicht abwegig, denn bedenkt man NVIDIAs eigenen Wunsch, PCI-Express Grafikkarten und Plattformen voranzutreiben, wäre dies durchaus eine logische Konsequenz, immer vorausgesetzt, man verliert dadurch keine Marktanteile an den Mitbewerber.
Doch hat der Hersteller an der PCI-Express Front und seinen nForce4-Plattformen nach Informationen des Inquirer noch viel ärgere Sorgen. Große Mainboardhersteller zeigen sich derzeit offenbar ein wenig wiederwillig zu NVIDIAs Angeboten. Hier sieht NVIDIA vor, dass der nForce4 Ultra als typische PCI-Express Plattform für Athlon 64 und PCIe-Grafikkarten zum Einsatz kommt und die Power-User Alternative durch den nForce4-SLI Chipsatz präsentiert wird.
Es kursieren Gerüchte, dass NVIDIA teils nicht unerhebliche Abgaben zur Nutzung der SLI-Techniken und Logos verlange. Konkret berichtet der Inquirer, dass einigen Herstellern - genannt werden DFI und MSI - die Mehrkosten für den SLI-Chipsatz zur Ultra Variante, sowie die SLI-Abgaben wohl zu hoch seien, weshalb man sich eines nForce4 Ultra Hacks bedient habe. Mittels der Manipulation einer offenen Chipbrücke konnte man nForce4 Ultra Chipsätze bedingt SLI-fähig machen und wollte solche Umsetzungen als "Semi-SLI" in den Markt bringen, natürlich zum Ärger von NVIDIA, die derzeit angeblich an einer Chipsatzumsetzung arbeiten, welche diesen Trick künftig verhindern soll.
Doch ausgehend von dieser Information - den Wahrheitsgehalt immer vorausgesetzt - würden endlich auch die Eigenentwicklungen von ASUS und Gigabyte bei deren "Zwei-Chip-Grafikkarten" Sinn ergeben, denn hier wird prinzipiell nur der kostengünstigere nForce4 Ultra Chipsatz notwendig (SLI-Hack vorausgesetzt) und durch die "Eigenentwicklungen" umgeht man zudem SLI-Nutzungsabgaben. Natürlich dürfte auch dies NVIDIA nicht unbedingt glücklich machen. Angedachte Planungen, die beiden garstigen Geschäftspartner DFI und MSI mit weniger Chipsätzen zu bedenken, kann NVIDIA als Sanktion natürlich nicht breit durchexerzieren, denn wenn man auch noch weitere Hersteller wie ASUS und Gigabyte einbeziehen würde, dann sähe es rasch sehr mager um das nForce4 Angebot im Markt aus.
Verständlicherweise wollte sich keine der Firmen gegenüber dem Inquirer zu den vorgebrachten Gerüchten äußern.
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Der Verbraucherschutz nimmt sich dem Half-Life 2 Fall an
Das 3DCenter und Golem berichten, dass die Half-Life 2 Problematik nun auch dem Verbraucherschutz aufgefallen ist. Dieser hat nun eine Unterlassungserklärung gegen Valve und Vivendi verfasst, die zum Ziel hat, die Zwangskopplung an Steam zu lösen und zu ermöglichen das Spiel weiterverkaufen zu können. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat nun sowohl den Publisher Vivendi als auch den Entwickler Valve damit abgemahnt.
Unter anderem besteht ein weiterer Streitpunkt in der zu verbessernden Kennzeichnung des Procederes zur Installation auf der Verpackung. Dort ist bislang nur unter "Sonstiges" eine Internetverbindung genannt. Unterschlagen wird allerdings, dass nach der erfolgten Aktivierung des Spiels in Steam der dazu angelegte Account an eine Person gekoppelt wird. Ein Weiterverkauf des Spiels wird damit untersagt. Der VZBV meint dazu: "Ein Hinweis auf diese gravierenden außergewöhnlichen Einschränkungen erfolgt nicht auf der Verpackung des Spiels". Der allgemeine Hinweis auf die Erforderlichkeit einer Internetverbindung sei stattdessen irreführend und völlig intransparent. Der zweite Punkt ist, dass das "Steam Subscriber Agreement" nur in englischer Sprache vorliegt. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind dadurch nicht jeder Person sofort zugänglich.
Der Verbraucherschutzdachverband fordert Vivendi und Valve mit der Abmahnung auf, das Packungsdesign entsprechend anzupassen und darüber aufzuklären, dass das Spiel nach Registrierung nicht weitergegeben werden kann und auch der Verkauf des Benutzerkontos nicht möglich ist. Sollten Vivendi und Valve die Unterlassungserklärung unterzeichnen, aber die Mängel nicht ausbessern, droht ihnen eine Konventionalstrafe von 6.000 Euro für jede Kopie des Spiels. Endlich haut einmal jemand Valve und Vivendi auf die Finger. Hoffentlich schützt uns die Verbraucherzentrale davor, dass diese getarnte Zwangsregistrierungstaktik Schule macht.
[md]
Samstag, den 29. Januar 2005
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Auch eine GeForce 6200 TC von MSI
Die neue NX6200TC von MSI unterstützt die von NVIDIA entwickelte TurboCache Technologie und setzt somit vollends auf PCI-Express auf. Als vollwertiges Mitglied der NVIDIA GeForce 6 Familie unterstützt sie natürlich auch alle Features der Grafikprozessorserie, wie das Shadermodell 3.0 und DirectX 9.0c.
Die neue Grafikkarte ist für OEMs und Einsteiger gedacht, welche eine aktuelle und eher günstige Grafikkarte für ihr PCIe System benötigen aber keine besonderen Ansprüche an die 3D-Leistung stellen. Über den Preis und die Ausstattung, bei der sich MSI normalerweise nicht lumpen lässt, ist derzeit nichts bekannt, es darf aber davon ausgegangen werden, dass der Preis im Niveau der erhältlichen GeForce 6200 TC Grafikkarten liegen wird.
(Editor: Adrian) [pg]
ATI: Schneeball über Firmenübernahme
Nach einem guten Jahr 2004 und überzeugenden Quartalszahlen, hatte ATIs CEO dann nach einer jählichen Aktionärsversammlung noch einen Schneeball ins Rollen gebracht. Dave Orton erwähnte, dass man an einer größeren Firmenübernahme überlege - oder gar einem Firmenzusammenschluss. Und damit endeten eigentlich auch schon die verwertbaren Informationen. Obwohl Orton keine näheren Informationen liefern wollte, da sich dies höchst negativ auf wirtschaftliche Situationen von Firmen auswirken könne, erreichte ATIs CEO damit, dass man derzeit in aller Munde ist und Spekulationen freien Lauf gelassen wird.
Vom "digitalen Verbraucher" und von "naheliegenden Märkten zu ATI" war die Rede, aber eben auch, dass noch nichts entschieden sei, weder im Hinblick auf Umfang etwaig geplanter Transaktionen, noch auf einen Zeitpunkt. Spekulationen könnten in die Richtung verlaufen, dass ATI im Bereich von HDTV-Umsetzungen stärker präsent sein möchte - eben einen Bereich welchen NVIDIA mit PureVideo umwirbt - doch dazu bedarf es letztlich keiner größeren Firmenübernahmen, oder gar eines Zusammenschluss. Man darf also gespannt sein, was ATI hier überlegt. Die letzte große Übernahme ATIs fand im Jahr 2000 statt, als man ArtX übernahm, wobei auch der heutige CEO David Orton seinen Anfang bei ATI fand.
[pg]
Musikindustrie mahnt Heise ab
Das letzte Jahr zeigte sich durchaus häufig überschattet mit Meldungen zum Thema Abmahnungen der Musikindustrie. Nicht selten landeten formelle Abmahnung - meist aus der Kanzlei Waldorf - bei unseren Kollegen im Briefkasten. Ärgerlich an dem Vorgehen war nur zu oft, dass bei Bagatellen nicht der kleine Dienstweg eingeschlagen wurde. Ein vergessener Link, eine Unachtsamkeit in einem Forum - ein Anruf oder eine EMail hätte in diesen Fällen sicherlich viel Ärger ersparen können.
Dieses Mal lag der Fall offenbar ein wenig anders. Heise Online hatte am 19. Januar 2005 eine Berichterstattung zu AnyDVD gegeben, einem in Deutschland illegalen Programm und setzte dazu noch einen Link auf die Internet-Präsenz des Herausgebers. Der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft hatte danach offenbar Kontakt zu Heise aufgenommen, jedoch habe Heise nicht eingelenkt, weshalb am 28. Januar 2005 dem Heise Zeitschriften Verlag eine formelle Abmahnung zugestellt wurde. Auf Grund der erwähnten Berichterstattung wirft man Heise vor, gegen §95a des Urheberrechtsgesetzes verstoßen zu haben und zudem illegal "Vorrichtungen zur Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen" zu verbreiten.
| Nach Ansicht der Musikindustrie liegt ein Verstoß gegen diese Vorschrift bereits in dem Setzen eines Links auf die Eingangsseite der Online-Präsenz eines Herstellers von Kopiersoftware. Weiterhin wird dem Heise Verlag vorgeworfen, in der betreffenden Meldung eine "Anleitung zur Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen" geliefert zu haben. Damit nicht genug, sei der Beitrag sogar als "verbotene Werbung" für den Verkauf der Software zu bewerten. ... "Nachdem der Verlag nicht freiwillig einlenkte, wurde er durch die beauftragte Münchener Kanzlei Waldorf Rechtsanwälte heute formell abgemahnt. Sollte sich der Verlag nicht einsichtig zeigen, wird ein Gerichtsverfahren folgen." Dr. Thorsten Braun, Syndikus der deutschen Phonoverbände, erklärte: "Auch die Pressefreiheit ist kein Freibrief: Anleitungen und Hilfestellungen für illegale Handlungen sind unzulässig und haben erst recht nichts mit seriöser Berichterstattung zu tun." | |
Heise ist unterdessen absolut konträrer Ansicht und wies die Abmahnung zurück, denn weder Anleitung, noch Werbung sei in der Berichterstattung enthalten. Zudem sei ein ausdrücklicher Hinweis erfolgt, dass die Verwendung dieser Software in Deutschland verboten sei. Zusammengefasst: Heise bleibt (derzeit) hart.
Ein wenig irritiert darf man über die Vorkommnisse durchaus sein - weniger im Hinblick auf eine rechtliche Würdigung - als vielmehr über den Umstand, dass Heise Online im vergangenen Jahr sehr wohl die Reaktionen der Musikindustrie auf ähnliche Berichte beobachten konnte. Ebenso wurde berichtet, dass Gespräche "zum Einlenken" im Vorfeld nicht geführt wurden, wie das nun hier offenbar der Fall war. Und so entsteht ein wenig der Eindruck, dass die Musikindustrie diesen möglichen Musterprozess - nichts anderes würde es wohl werden - offenbar nicht unbedingt will, Heise aber vielleicht doch?
Wir würden es begrüßen wenn es zu einem solchen Musterprozess käme. Heise scheint hart zu bleiben - ob es die Musikindustrie in diesem Fall auch bleibt? Aus unserer Sicht sehr fraglich, denn "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand" und man hätte unter Umständen viel zu verlieren, Heise (und die betroffene Presse) aber viel zu gewinnen.
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Grafikkartenkühler von Revoltec
Der Graphic Freezer von Revoltec, Anbieter von PC-Zubehör und Modding-Artikeln, ist ein Kupfer-Aluminium Kühler zum Einsatz auf Grafikkarten von ATI und NVIDIA. Nach Information des Herstellers soll der Graphic Freezer auf allen, im Referenzdesign gebauten, ATI und NVIDIA Karten kompatibel sein und soll Kunden ansprechen, welche eine besonders hohe Kühlleistung bei geringer Betriebslautstärke erwarten.
Am Kühler ist ein 60 x 60 Lüfter verbaut, welcher mit 2 blauen LEDs beleuchtet wird, mit 2.700 U/min dreht und dabei gemäss Revoltec, nahezu lautlos ist. An Zubehör werden acht Speicherkühler aus eloxiertem Aluminium, ein 4- auf 3-Pin Stromadapter und Montagematerial inklusive Einbauanleitung mitgeliefert. Der Graphic Freezer ist ab sofort für 25,90 €uro im Fachhandel erhältlich.
Revoltec spricht in seinen Informationen derzeit leider keine exakten Zahlen zur Geräuschkulisse aus. Das Einsatzgebiet wird derzeit auch nur über die "Passform" abgegrenzt - eben mit der Information, dass der Kühler auf alle derzeitigen ATI und NVIDIA Modelle mit Referenzdesign passt. Hinsichtlich der gezeigten Fotos können wir uns vom Aufbau her vorstellen, dass dieses Kühlermodell mit einer guten Geräuschkulisse in der Lage ist, derzeitige ATI X700Pro und NVIDIA GeForce 6600GT Modelle zu kühlen.

Ob die Kühlleistung allerdings auch bei aktuellen HighEnd Modellen à la GeForce 6800GT/Ultra oder X800XT / X850 ausreichend ist, das bleibt vorerst offen.
(Editor: Adrian) [pg]
Microsoft verbucht Rekordquartal
Der Softwaregigant Microsoft konnte im 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahrs, das jeweils im Juli beginnt, erneute Rekorde melden. Der Umsatz belief sich auf 10,82 Milliarden US-Dollar, was eine Steigerung von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet. Dabei konnte ein EBIT von 4,75 Milliarden US-Doller verzeichnet und 3,46 Milliarden US-Dollar Nettogewinn verbucht werden. Auch die Aktionäre konnte pro Aktie 32 Cents Gewinn einstecken, was 4 Cents über der Prognose von Microsoft lag.
Ein Grund für das gute Quartal ist im Serverbereich zu suchen, so stieg der Umsatz dieser Sparte gleich um 18 Prozent auf 2,523 Milliarden US-Dollar. Ein weiterer Grund ist die Sparte Home and Entertainment, welche das erste mal ein positives Ergebnis erwirtschaftete. So konnten 84 Millionen US-Dollar Nettogewinn gegenüber 397 Millionen US-Dollar Verlust im Vorjahrsquartal in die Finanzabrechung eingetragen werden. Als Renner in dieser Sparte erwies sich das Spiel Halo 2, welches 6,3 Millionen mal verkauft wurde. Bei 20 Millionen verkauften XBox Konsolen kauften also rund 30% aller Konsolenbesitzer Halo 2, eine Traumquote für jeden Hersteller. Auch XBox Live boomt, so konnte das 1,4 millionste Mitglied begrüsst werden.
| Sparte | Umsatz [Mio. USD] | EBIT [Mio. USD] |
| Client (z.B. Windows XP) | 3221 | 2530 |
| Server (z.B. Windows Server 2003) | 2523 | 913 |
| Information Worker (z.B. Office) | 2777 | 2026 |
| Microsoft Buisiness Solutions | 211 | -29 |
| MSN | 558 | 130 |
| Mobile und Embedded Devices (z.B. PDA) | 91 | -4 |
| Home and Entertainment (z.B. XBox) | 1407 | 84 |
| Andere | | -901 |
| Total | 10818 | 4749 |
Für das dritte Quartal, welches am 31. März endet, prognostiziert Microsoft einen Umsatz zwischen 9,7 bis 9,8 Milliarden, ein EBIT von 4,1 bis 4,2 Milliarden US-Dollar und die Aktionäre sollen mit 27 bis 28 Cents pro Aktie rechnen dürfen. Für das Fiskaljahr 2005, welches am 30. Juni 2005 beendet wird, wird ein Umsatz von 39,8 bis 40 Milliarden US-Dollar und ein EBIT von 16,5 bis 16,7 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Die Aktionäre sollen mit 1,09 bis 1,11 US-Dollar pro Aktie befriedigt werden.
Beim betrachten dieser Zahlen, wird mancher Finanzchef Tränen in den Augen bekommen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Microsoft hat sein Geschäft im Griff.
(Editor: Adrian) [pg]
Freitag, den 28. Januar 2005
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1,8“ Harddisk von Hitachi
Hitachi präsentiert die Travelstar C4K60, eine Harddisk in 1,8“ Baugrösse und einer Kapazität zwischen 20 GB und 60 GB. Die Harddisk arbeitet mit einer Umdrehung von 4200 U/min und unterstützt das P-ATA 100 Interface mit einem 50 Pin Anschluss, welcher schon in handelsüblichen 2,5“ Notebookfestplatten Verwendung findet. Die neue Travelstar hat eine mittlere Zugriffszeit von 15 ms, dabei wird sie in vier verschiedenen Speichergrössen 20, 30, 40 und 60 GB auf den Markt kommen.
Hitachi gibt an, dass die neue Harddisk vor allem für mobile Geräte entwickelt wurde, was die sehr gute Schockresistenz von 500G im laufendem und 1200G im ruhenden Betrieb und natürlich die Baugrösse unterstreicht. Ebenso soll die neue Harddiskreihe besonders stromsparend sein und mit 1.6 bis 2.4 Bels recht leise arbeiten. Die Travelstars sind ab sofort erhältlich, ein offizieller Preis wurde jedoch keiner genannt.
(Editor: Adrian) [pg]
Platzt der IBM-Lenovo Deal?
Im Dezember 2004 berichteten wir über den geplanten Verkauf der PC Sparte von IBM an Lenovo, einem chinesischen Computerhersteller. Der Verkauf von IBM beinhaltete auch die Markennamen „IBM Thinkpad“ und „IBM Thinkcenter“, welche Lenovo für 5 Jahre benutzen darf.
Wie heise nun berichtet, sind die US-Behörden aktiv geworden. Das CFIUS (Committee on Foreign Investments in the United States), das für ausländische Investitionen zuständig ist, hat nun angekündigt den Deal genaustens unter die Lupe zu nehmen. Drei US-Kongressabgeordnete haben sich mit einem Brief an den Vorsitzenden des CIFUS mit der Befürchtung gewandt, durch den Verkauf könnte hoch entwickelte US-Technologie an die Chinesen geraten und dadurch die nationale Sicherheit gefährdet werden. Hinter Lenovo steht die vom chinesischen Staat kontrollierte Chinese Academy of Sciences, welche 30 Prozent der Aktien von Lenovo besitzt, IBM hat nur 19 Prozent Anteil an Lenovo. Da IBM bisher auch Aufträge von der US Regierung bekommen hat, geht die Befürchtung dahin, dass die Aufträge von China beeinflusst und überwacht werden.
Untersuchungen des CFIUS gelten als selten und können den Deal ernsthaft gefährden, denn die CFIUS kann im schlechtesten Fall dem US-Präsidenten empfehlen den Deal zu verbieten, was gesetzlich durchaus möglich wäre.
(Editor: Adrian) [pg]
ASRock mit hoher Zielsetzung für 2005
ASRock, bisher als preiswerter Mainboardhersteller bekannt, will bis Mitte 2005 in den Grafikkartenmarkt einsteigen und hat sich zum Ziel gesetzt bis zu 100.000 Exemplare monatlich zu verkaufen. Die genauen geplanten Verkaufszahlen will ASRock erst nach einer Rücksprache mit dem Mutterkonzern Asustek Computer nennen. Dabei will sich ASRock nicht nur auf einen Grafikprozessorhersteller festlegen sondern plant entsprechende Karten mit ATI und NVIDIA Technologie auf den Markt zu bringen. Ausgehend von diesem Entschluß wäre durchaus anzunehmen, dass ASRock mit großer Wahrscheinlichkeit die Fertigung durch den Mutterkonzern tätigen lässt und die entsprechenden Produkte dann unter eigenem Label verkauft.
Gleichzeitig gab ASRock bekannt, dass sie sich das Ziel gesetzt haben im Jahr 2005 rund 12 Millionen Mainboards zu verkaufen. Dies würde eine Steigerung um 50% der Verkaufszahlen von 8 Millionen Mainboards im Jahr 2004 bedeuten. Um das Ziel zu erreichen will ASRock die Verkaufseinheiten in Nord Amerika um 5% auf 20%, im asiatischen Raum (ohne China) um 3% auf 25% und in China von 8% auf 10% erhöhen. Im europäischen Raum soll der Absatz wie im letzten Jahr bei 50% der produzierten Menge bleiben, ein ambitioniertes Ziel das sich ASRock gesteckt hat.
(Editor: Adrian) [pg]
Iomega: externes Festplattenlaufwerk mit Triple-Interface
| Neues Gehäuse-Design kombiniert Vielseitigkeit, Stil und eine Auswahl an High-Speed-Schnittstellen
Genf, Schweiz, 28. Januar 2005: Mit dem neuen Triple-Interface-Modell der überarbeiteten Serie externer Festplattenlaufwerke stellt Iomega anspruchsvolle User vor die Qual der Wahl. Der Neuzugang verfügt neben Schnittstellen für Hi-Speed USB und FireWire 400 auch über einen FireWire 800-Anschluss, um Mac-Anwendern die höchstmögliche Datenübertragungsgeschwindigkeit zu bieten. Speziell für Mac-OS- oder Windows-Anwender in kleineren Unternehmen und Zuhause entwickelt, handelt es sich bei den neuen externen Festplatten um die schnellsten je von Iomega entwickelten Laufwerke, die somit ideal zur Verwaltung und Sicherung umfangreicher Dateien sind. Zudem werden die jüngsten Mitglieder der Festplatten-Familie mit einer Backup-Software und einer Software zur Systemwiederherstellung ausgeliefert.
Features und Vorteile Die Triple-Interface-Drives von Iomega sind zunächst mit einer Kapazität von 250GB erhältlich und bestechen durch herausragende Features: Die neuen Geräte laufen mit einer Geschwindigkeit von 7.200 U/Minute und sind dennoch extrem leise. Sie verfügen über Anschlussmöglichkeiten für USB 2.0 (Hi-Speed USB), FireWire 400 und FireWire 800. Untergebracht sind die Laufwerke in einem schlanken und ebenso funktionellen wie optisch ansprechendem Gehäuse mit schwarz glänzender Oberfläche. Neu daran ist,dass Benutzer das Laufwerk wahlweise Platz sparend vertikal oder auch horizontal aufstellen können, wodurch sich mehrere Laufwerke übereinander stapeln lassen. Die Stütze für die vertikale Aufstellung kann bei Bedarf aus dem Laufwerksgehäuse ausgeklappt werden.
Zu den weiteren Features zählt ein Kensington®-Sicherheitsschloss zur Sicherung des Geräts an stark frequentierten Orten sowie der Ein-/Aus-Schalter, um das Laufwerk nachts oder an Wochenenden ausschalten zu können. Für Mac-Anwender ist im Lieferumfang die Dantz Retrospect Express-Software enthalten und für Windows-Benutzer die preisgekrönte Iomega Automatic Backup-Software sowie eine Software zur Systemwiederherstellung.
Iomega Automatic Backup Software Die Iomega Automatic Backup-Software verfügt über eine erweiterte Echtzeit-Backup-Funktion, mit der Backups automatisiert durchgeführt werden, ohne dass der Benutzer eine Taste drücken oder ein Programm ausführen muss. Sind die zu sichernden Dateien und Ordner einmal ausgewählt und der Zeitplan für das Backup festgelegt, so erledigt die Backup-Software von Iomega den Rest vollkommen automatisch. Genauso einfach können Daten per Drag-and-Drop wiederhergestellt werden. ... Preis und Verfügbarkeit Die neuen Triple-Interface-Laufwerke (USB 2.0, FireWire® 400, FireWire® 800) sind ab sofort über die wichtigsten Einzelhändler und Online erhältlich. Der Preis liegt bei EUR 279,-- für das 250 GB-Modell.
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Neue Patches für Futuremark Benchmarks
Futuremark hat eine Reihe neuer Patches für seine Benchmarksuites 3DMark 2003, 3DMark 2005 und PCMark 2004 veröffentlicht. Nachdem in der Vergangenheit immer wieder Cheatereien bei Grafiktreibern unter der Benutzung von Futuremark Benchmarks aufgefallen waren, ist Futuremark darum bemüht seine Produkte vor diesen zu sichern. Auch aus diesem Grund wurden nun neue Patches für die oben genannten Produkte veröffentlicht. Die Liste der Änderungen umfasst unter Anderem auch eine bessere Erkennung der neuen Grafikchips und einige andere Detailverbesserungen und Bugfixes. Futuremark verspricht, daß die Benchmarkscores der alten Version sich mit der neuen Version nicht ändern werden.
| Technical Details Associated with 3DMark05 Patch (Build 1.2.0):
* Benchmark scores do not change between build 1.2.0 and build 1.1.0, except when the system is influenced by the changes listed below; * Updated System Info module with support for the latest CPU and graphics hardware; * GeForce FX-series now use VS2.a as default; * Modified anisotropic texture filtering settings to ensure that all hardware performs the desired amount of filtering when anisotropic filtering is selected from the benchmark settings; * Updated version of the Entech library, which is used to detect the clock frequency of the graphics chip core and memory; * Improved compatibility for graphics cards with 128MB of video memory when using Anti-Aliasing; * Various fixes & corrections to Image Quality Tools; * Fixed all reported & reproduced bugs; * Possible result vulnerability has been blocked
Technical Details Associated with 3DMark03 Patch (Build 3.6.0):
* Benchmark scores do not change between the build 3.6.0 and build 3.5.0; * Updated System Info module with support for the latest CPU and graphics hardware; * Updated version of the Entech library, which is used to detect the clock frequency of the graphics chip core and memory; * Requires Microsoft DirectX 9.0c End-User Runtime; * Fixed all reported & reproduced bugs; * Possible result vulnerability has been blocked
Technical Details Associated with PCMark04 Patch (Build 1.3.0):
* Benchmark scores do not change between the build 1.3.0 and build 1.2.0; * Updated System Info module with support for the latest CPU and graphics hardware; * Updated version of the Entech library, which is used to detect the clock frequency of the graphics chip core and memory; * Fixed all reported & reproduced bugs; * Possible result vulnerability has been blocked
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Wir können nur hoffen daß mit diesen Patches Cheatversuche auf ein Minimum reduziert werden. Leider ist aber anzunehmen, daß Anpassungen seitens der Treiberprogrammierer in absehbarer Zeit auch diese neuen Versionen anfällig machen werden. Herunterladen kann man die Patches und schon angepasste Installer hier.
[md]
Donnerstag, den 27. Januar 2005
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GeForce 6200 für AGP von Albatron
Die AGP6200 von Albatron setzt auf den NV43V von NVIDIA, ein PCI-Express Grafikprozessor mit 4 Pixel und 3 Vertex Pipelines. Um die Karte für AGP kompatibel zu machen, übersetzt ein von NVIDIA entwickelter Bridgechip die PCIe Signale in AGP Signale um. Auf der Grafikkarte werden 128MB RAM verbaut, welche mit einem 128-Bit Speicherbus an die GPU angebunden sind. Der NV43V wird mit einer Corefrequenz von 300 MHz betrieben. Als GeForce 6 Grafikkarte unterstützt sie alle Features der Familie, wie DirectX 9.0C mit dem Shadermodell 3.0 und mit D-Sub, TV-Out und DVI sind genügend Anschlussmöglichkeiten vorhanden.
Zugegeben, eine GeForce 6200 haut kein Hardcoregamer vom Hocker aber dafür wurde diese Karte auch nicht gebaut. Diese ist für Anwender, welche eine Ersatzkarte für ihr System mit AGP suchen und nur bei Gelegenheit ein Spiel, welches dann nicht vom Kaliber Doom 3 ist, spielen wollen. Über Preise und Verfügbarkeit ist derzeit nichts bekannt, man darf allerdings wohl annehmen, dass sich die Preise auf dem allgemeinen Niveau von GeForce 6200 Karten bewegen werden.

(Editor: Adrian) [pg]
Intel plant FB-DIMMs für das erste Quartal 2006
Eine neue Speicher-Technologie soll mit den Fully Bufferd DIMMs (FBD-Speicher) nun internen Dokumenten zufolge bei Intel ihren Einstieg im ersten Quartal des nächsten Jahres finden. Nachdem bereits im vergangenen erste Informationen diesbezüglich durchgesickert sind, lassen sich nun erste Aussagen zu den entsprechenden Plattformen treffen.
So plant der Prozessorexperte den Einsatz von FB-DIMMs im Performance und Volume Server Bereich auf Basis der Bensley-Plattform. Diese besteht aus einem neuen Prozessor mit Codenamen Dempsey und dem Blackford-Chipsatz und soll zahlreiche Verbesserungen bei Performance, Leistungsaufnahme und Datendurchsatz mit sich bringen.
Hinter dem Dempsey-Prozessor verbirgt sich ein Dual-Core Xeon Prozessor mit erweiterten 64-Bit-Fähigkeiten, welcher mit 2 MB L2-Cache pro Kern aufwarten kann und zusätzlich über die HyperThreading Technologie verfügt. So lassen sich in der Bensley-Plattform logische 4-Prozessor-Systeme auf Basis von Dual-Prozessor-Hardware bewerkstelligen. Zusätzlich stattet Intel den Dempsey auch mit dem XD-Bit und einer verbesserten Stromspartechnologie namens Demand Based Switching aus, die vergleichbar mit der Enhanced Intel Speedstep Technologie (EIST) sein dürfte.
Der als Basis fungierende Blackford-Chipsatz unterstützt Ein- und Zwei-Prozessor Systeme mit FSB1066 und gestattet den Einsatz der neuen FB-DIMMs. Intel selbst erklärt FBD-RAM als Erweiterung von DDR2-Speicher mit seriellen Point-to-Point Verbdingungen, die die Ansteuerungen von größeren Speichermengen bei höheren Frequenzen ermöglichen. Obgleich noch nicht näher angegeben, kann man zudem auf weitere Features wie ECC-Unterstützung spekulieren. Auch 64-Bit PCI Steckplätze sowie PCI-X und PCI Express sind wahrscheinlich mit an Board.
[rl]
QSC erweitert Produktumfang von QDSL home
Der Internetprovider QSC erweitert ab dem ersten Februar 2005 den Produktumfang der QDSL home Produkte. Die Mehrplatznutzung wird offiziell erlaubt und ein kostenloses Webhostingangebot eingeführt. Nach Angaben von QSC kann man eine Domain (.de, .com, .net, .org, .info, .biz) reservieren und 20 Email-Adressen mit 20 Weiterleitungen und Autorespondern einrichten. Als Webspace stehen 50 MByte zur Verfügung.
Die Preise für die Flatrate 1024/512 kbit/s (down/up) für 59 Euro, die Flatrate 2048/512 kbit/s für 139 Euro bzw. die Volumerate 2048/512 kbit/s ab 29 Euro (inkl. 1 GByte) bleiben unverändert. QDSL basiert im Gegensatz zu den meisten anderen DSL Angeboten auf SDSL Technologie, besitzt dadurch geringe Ping-Zeiten ab 15 ms und hat keine regelmäßige Zwangstrennung. [ch]
Filenews
Eine ganze Menge Treiber und Tools sind in den vergangenen Tagen erschienen, weshalb wir diese in einer heutigen Filenews zusammenfassen möchten. Während NVIDIA kürzlich auf der nZone einen aktuellen Beta-Treiber der Version 67.66 veröffentlichte, findet sich bei den 3DChipset eine Betaversion 71.50. Eine wiederum "offizielle" Betaversion von NVIDIA findet sich für die Quadro-Grafikkartenserien mit der Versionsnummer 71.24. Quadrotreiber können in der Regel auch mit den regulären NVIDIA GeForce-Modellen betrieben werden.
Für die Matrox Parhelia-Serie ist der Treiber 1.08.00.133 für Windows 2000/XP erschienen und für die ATi Radeon-Serie gibt es Linux 64-Bit Treiber der Version 8.8.25.
Und nach sovielen, teils inoffziellen Treibern bietet sich gerade zu der Driver Cleaner Professional Edition 1.0 an, welcher Treiberleichen von NVIDIA und ATi restlos entfernen will. Weitere Infos und den Download gibt es hier.
Aus dem Bereich Tools sind dann aber noch weitere Neuigkeiten zu vermelden. So hat EnTech eine neue Version von PowerStrip mit Nummer 3.57 veröffentlicht und auch vom Frame-Counter Fraps ist ein Update erhältlich: Fraps 2.5.1.
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W-LAN Adapter für Spielekonsolen von Linksys
Linksys stellt sein neustes Produkt, den WGA54AG vor. Der Wireless Game Adapter wurde entwickelt, um Spielkonsolen mit Hilfe von Wireless-LAN ans Internet anzubinden. Denn oft ist es so, dass Spielekonsolen nicht im gleichen Raum sind, in welchem sich der DSL Anschluss befindet. Wer bisher seine XBox, Playstation 2 oder GameCube an das Internet anschließen wollte, um beispielsweise Microsofts XBox Live zu benutzen, musste quer durch die Räume Kabel verlegen, was vor allem bei mehrstöckigen Wohnungen einen kaum zu realisierenden Aufwand darstellte.
Der WGA54AG vereint die drei W-LAN Standards 802.11a, b und g in einem Gerät und bietet damit beste Voraussetzungen für eine Integration in bestehende W-LAN-Infrastrukturen. Für die Sicherheit wird mit WEP bis zu 128 Bit gesorgt. Das Gerät ist ab sofort im Handel zu einem Preis von 129.- US-Dollar erhältlich.
(Editor: Adrian) [pg]
Samsung Electronics startet die Serienproduktion des weltweit schnellsten DRAMs für Multimedia-Anwendungen
| Schwalbach/Ts., Deutschland, 25. Januar 2005 - Samsung Electronics Co. Ltd., Marktführer bei modernsten Halbleiter-Speichertechnologien, hat mit der Serienproduktion seines extrem schnellen, 256 MBit großen XDRT DRAMs (eXtreme Data Rate) begonnen. Der neue Speicherbaustein eignet sich für den Einsatz in Multimedia-Anwendungen und ist speziell für Systeme gedacht, die qualitativ hochwertige Video-Inhalte verarbeiten müssen. Dazu gehören die neuesten Spielkonsolen und Digitalfernseher, aber auch Server und Workstations.
Samsungs XDRT DRAM mit 256 MBit arbeitet mit dem so genannten "Octal Data Rate" Prozeß, der Daten mit 8 Bit pro Taktzyklus überträgt und so die branchenweit höchste Übertragungsrate von 8 GByte/s erzielt. Diese Übertragungsrate ist zehn Mal höher als bei DDR 400 Speichern und fünf Mal höher als beim RDRAMT (PC800). Um Daten mit extrem hoher Geschwindigkeit stabil übertragen zu können, nutzt Samsung die DRSL-Technologie (Differential Rambus Signal Level).
"Die XDRT-Technologie erfüllt in besonderem Maße die ständig wachsenden Anforderungen, die Hochleistungs-Multimedia-Anwendungen der nächsten Generation an die Bandbreite stellen," so Gerd Schauss, Director Memory Marketing Samsung Semiconductor Europe.
Darüber hinaus wird Samsung im ersten Halbjahr 2005 ein XDRT DRAM vorstellen, das über eine Speicherkapazität von 512 MBit verfügt und Daten mit einer Geschwindigkeit von 12,8 GByte/s übertragen kann. Die Einführung dieser neuen Hochleistungs DRAMs belegt erneut auf eindrucksvolle Weise Samsung's Führungsposition im Bereich Speichertechnologien.
Die Marktforschungsfirma IDC geht davon aus, dass der Markt für XDRT DRAMs ab 2005 stetig wächst und bis 2009 weltweit über 800 Millionen 256-MBit-äquivalente Speicher dieses Typs verkauft werden.
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Mittwoch, den 26. Januar 2005
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Lexmark gibt Zahlen für das Geschäftsjahr 2004 bekannt
Druckerhersteller Lexmark konnte auf ein gutes Jahr zurückschauen! Der Umsatz belief sich 2004 auf 5,314 Milliarden US-Dollar; dies bedeutete ein Zuwachs von 12% gegenüber dem Finanzjahr 2003. Der Umsatz mit Laser- und Tintenstrahldruckern wuchs im Jahresschnitt um 16%, während der Umsatz mit Verbrauchsmaterialien im Jahresvergleich um 13% zunahm. Um 1,2 Prozentpunkte kletterte der Bruttogewinn auf 33,7%, dabei stieg das Betriebsergebnis um 23% auf 732 Millionen US-Dollar.
Auch die Aktionäre durften sich freuen: so kletterte der Nettogewinn pro Aktie um 28% auf 4,28 USD. Zudem kaufte Lexmark im Jahr 2004 3,22 Millionen Aktien für insgesamt 281 Millionen US-Dollar zurück.
Für die Zukunft ist das Unternehmen überzeugt, mit seinem Produktportfolio und seinem Geschäftsmodell, das auf hohe Umsätze mit Verbrauchsmaterialien setzt, auch für weiteres Wachstum gut positioniert zu sein. Für das erste Quartal 2005 erwartet Lexmark ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich und einen Gewinn pro Aktie zwischen 0,95 und 1,05 US-Dollar. Lexmark könnte durchaus auch noch weitere Aktienrückkäufe tätigen, die nötigen Finanzen hierfür sind jedenfalls vorhanden.
(Editor: Adrian) [pg]
Schicksal für Sockel A und Sockel 754 besiegelt
Lang hat der Sockel A den Athlon XP begleitet, doch zum Ende diesen Halbjahres hat nun endgültig sein letztes Stündlein geschlagen. Inoffiziellen Dokumenten zufolge plant das Unternehmen nach dem zweiten Quartal den Orderstop für diese Prozessoren. Im Verlauf der zweiten Jahreshälfte sollen dann nur noch die letzten Bestellungen ausgeliefert werden. Betroffen ist der AMD Sempron Prozessor von 2400+ bis 3000+ sowohl mit Barton als auch mit Thoroughbred-Kern und FSB333. Für den Athlon XP bis 3200+ mit FSB333 und FSB400 nimmt AMD sogar nur noch dieses Quartal Bestellungen entgegen, sodass auch diese CPU in Bälde aus den Regalen verschwinden sollte.
Übrig bleibt dann nur noch der Sempron, welcher auf dem Sockel 754 weiterhin seinen Dienst verrichten kann. Geplant sind hier Modelle von 2600+ bis 3400+, die zukünftig AMDs Low-End Geschäft bedienen werden. Gleichzeitig zieht sich der Athlon 64 vollständig von diesem Sockel zurück und beschränkt sich gemeinsam mit dem Athlon 64 FX auf den Sockel 939.
Dieser dürfte dann bis zum Erscheinen des Nachfolgers Sockel M2 für DDR2-Speicher und die zweite Dual-Core Prozessorgeneration im Jahre 2006 durchhalten und sicher auch noch einige Monate darüber hinaus.
[rl]
Apple senkt Preise für Mac mini Zubehör (Update)
Apple senkt überraschend die Preise für Hardware-Erweiterungen des kürzlich vorgestellten Mac mini. So kostet der Ausbau des Arbeitsspeicher-Moduls von 256 auf 1024 MByte im Apple Store jetzt 330 Euro gegenüber bisherigen 475 Euro. Ebenfalls günstiger geworden sind Bluetooth und WLAN, für das Paket der beiden Erweiterungskarten waren bisher 129 Euro zu zahlen, nun sind es 100 Euro. Zum gleichen Preis gibt es das Set aus Bluetooth-Maus und -Tastatur. Der Aufpreis für eine 80 GByte Festplatte beim kleineren Mac mini Modell bleibt unverändert bei 50 Euro wie auch die Speichererweiterung auf 512 MByte für 80 Euro.
Update: Kunden, die bereits zu den alten Konditionen im Apple Store bestellt haben, bekommen die Differenz per Überweisung zurückerstattet. [ch]
Apfel im Aufwind
Apple, seineszeichens Computerhersteller sowie Pionier und Marktführer im Bereich des online Musikangebotes legte am heutigen Tag den aktuellen Quartalsbericht für das abgelaufene erste Geschäftsquartal 2005 vor. Die Zahlen wissen vor allen Dingen im Vergleich zum vorigen Jahr durchaus zu beeindrucken. Bei einem insgesamten Quartalsumsatz von 3,49 Milliarden Dollar war man in der Lage, einen Netto-Gewinn von 295 Millionen Dollar zu erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet dies eine Umsatzsteigerung um schlappe 74 Prozent, der Gewinn konnte um 468 Prozent erhöht werden.
Sucht man nach der Hauptursache für das rasante Wachstum wird man schnell in der Musiksparte fündig. Apple schaffte es alleine im letzten Quartal über 4,5 Millionen iPods zu verkaufen - 525 Prozent mehr als im selben Vorjahresquartal, um eine weitere Prozentzahl zu nennen, mit deren Anblick man weniger Bilanzen als viel mehr Inflationsraten in Kriegsländern verbindet. Dass diese MP3 Player auch durchaus mit der Musik aus dem eigenen Angebot iTunes gefüttert werden beweist eine weitere Nachricht auf der Apple Homepage, in der man bekannt gibt dass bis dato 250 Millionen Musikstücke legal heruntergeladen wurden und jeden Tag derzeit 1,25 Millionen weitere folgen.
Doch auch der Computerabsatz braucht sich nicht hinter den iPods zu verstecken, stieg der Absatz von Apple Rechnern doch ebenfalls um 26 Prozent auf gut 1 Millionen Stück. Im Folgenden alle wichtigen Daten auf einen Blick:
| Q1/2005 | Q1/2004 | Steigerung |
| Umsatz | 3490 Mio-$ | 2582 Mio-$ | 74% |
| Netto-Gewinn | 295 Mio-$ | 63 Mio-$ | 468% |
| Bruttogewinnspanne | 26,70% | 28,50% | 6,74% |
| iPod | 4,580 Mio | 0,872 Mio | 525% |
| Computer | 1,046 Mio | 0,830 Mio | 26% |
Ob Apple an dieses - nach eigenen Aussagen - Rekordquartal, mit dem höchsten jemals erwirtschafteten Umsatz und Gewinn in den folgenden Monaten anknüpfen kann wird sich zeigen. Alle Mühe hat man sich jedoch durch die Vorstellung des Mac-mini und weiterer Produkte gegeben, und auch die Konkurrenz zu Apples iTunes formiert sich nur langsam.
[bf]
ATI will den R520 im Mai vorstellen
Der Inquirer berichtet, daß ATI den neuesten Sprössling R520 wohl im Mai auf den Markt bringen will. Damit kommt genau ein Jahr nachdem der R420 angekündigt wurde dessen Nachfolger heraus. Nachdem es so aussah, als ob der R520 bereits zur CeBit bereit zur Markteinführung wäre, will ATI anscheinend noch bis in den Mai damit warten. Bis dahin kann der Chip noch einige weitere Revisionen durchlaufen, was dem Endergbnis sicherlich zugute kommt.
Der R520 wird im 90nm Prozess gefertigt. Dies könnte vor allem zu Anfang noch Probleme bereiten, da bei den 90nm Strukturen noch die Erfahrung fehlt. Offensichtlich können auch mehr als 16 Pipelines erwartet werden, da ATI momentan noch von 16 "extreme" Pipelines spricht. Beim R420 waren es damals 8 "extreme" Pipelines, was letztendlich in 16 Pipelines beim X800XT mündete. Der Inquirer geht von letztendlich 24 Pipelines aus.
Mit der neuen Generation wird ATI dann auch auf den Shader Model 3.0 Zug aufspringen, und dies mit vollen 32Bit Fließkommagenauigkeit. Bleibt nur noch abzuwarten, welches Eisen nVIDIA noch schmiedet. Wir können wieder auf ein heißes Duell gespannt sein.
[md]
VIA und die Gigahertz
Mit dem Namen VIA verbinden die meisten Computerjünger zumeist nur eins: Chipsätze und vielleicht noch den vergangenen Lizenzstreit mit Chipzilla Intel. Doch seit 1999, als VIA die Restbestände des CPU Herstellers Cyrix übernahm, tummelt sich der Name VIA auch im Prozessoren Geschäft.
Auch wenn man mit weniger als 2 Prozent eher einen Krümel statt ein Stück des CPU Kuchens abbekommen hat, so haben die VIA eigenen Prozessoren doch inzwischen viele Liebhaber gefunden. Der Hauptgrund dafür sind weder hohe Gigahertz-Zahlen noch eine hohe Pro-Megahertz Leistung sondern der vergleichsweise sehr geringe Stromverbrauch und der sehr günstige Anschaffungspreis. So verpulvert das aktuelle Spitzenmodell des C3 mit 1,4 GHz lediglich 20 Watt und ermöglicht neben einer komplett passiven Kühlung der CPU auch ein weniger schmerzvolles Gesicht bei der allmonatlichen Stromrechnung, was vor allen Dingen in privaten Haushalten, die sich einen Fileserver oder Gateway halten nicht unwichtig ist.
In diesem Segment hat VIA nun aber durch den Pentium M, der immer mehr von seiner Notebook Herkunft auf heimische Desktop Rechner schielt starke Konkurrenz bekommen - vermag es ein Pentium M doch bei ähnlicher Leistungsaufnahme eine signifikant höhere Leistung zu erbringen. Doch wie die EE Times berichtet, sagt VIA durch die Ankündigung einer wesentlichen Taktsteigerung bis zum vierten Quartal 2005 dem "Eindringling" den Kampf an.
Ermöglicht werden soll dies zum einen durch die Umstellung auf die 90-nm-Fertigungstechnologie, über welche VIA im vergangenen Jahr mit IBM ein entsprechendes Fertigungsabkommen schloß, zum anderen kündigte man eine generelle Überarbeitung des Cores an. Das neue Spitzenmodell soll dann endlich die 2-GHz-Marke durchschlagen und so die bisher mäßige Leistungsfähigkeit einigermaßen Wett machen, während die Leistungsaufnahme gegenüber dem jetzigen 1,4-GHz-Modell um lediglich 5 Watt auf 25 Watt steigen soll. Hören soll die neue Prozessorgeneration auf den Namen C7, die somit die Nachfolge der noch aktuellen C3 CPUs antritt. Neben dem 2-GHz-Modell sind noch weitere CPUs mit 1,5, 1,6, 1,7 und 1,8 GHz geplant, die im Verhältnis wiederum mit einer noch geringeren Leistungsaufnahme glänzen können.
Inwieweit wirklich an der Architektur und eventuell der damit verbundenen Pro-Megahertz-Leistung gefeilt wurde ist ohne weitere Details leider nicht vorhersagbar. Solange VIA jedoch noch den massiven Preisvorteil gegenüber den recht teuren Pentium M Boliden zu verbuchen hat, ist es vorerst nicht zu erwarten, dass die Prozessoren ihre Nische verlieren.
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Inoffizielle AMD-Roadmap verspricht Dual-Core und SSE3 -- DDR2 für 2006
Besonders die Befehlssatzerweiterung SSE3 war lange Zeit zwar in jede Munde, doch genaues wusste keiner so recht. Über Dual-Core Prozessoren hatte man schon mehr Informationen, die sich auch zum Teil schon mit offiziellen Angaben bestätigen ließen. Die Speichertechnologie DDR2 vermied bis allerdings jegliches Aufsehen und schlich nur wie ein Schatten durch die Meldungen, von dem man nie genau wusste, ob er nun existierte oder nicht.
Die neueste inoffizielle Roadmap aus den Händen von Tweakers.net bringt nun endgültig Licht ins Dunkel. Sie unterstreichen noch einmal die Fakten bekannt aus der letzten offiziellen Roadmap und garnieren sie mit frischen Details. Demnach werden die beiden 90-nm-CPU-Kerne San Diego und Venice wie erwartet jeweils auf dem Sockel 939 aufsetzen und die Linie des Athlon 64 FX und Athlon 64 fortsetzen. Beide werden tatsächlich mit SSE3 ausgestattet sein und verfügen über 1 MB beziehungsweise 512 KB L2-Cache. Die Sempron-Reihe setzt der Palermo-Core fort, welcher für den Sockel 754 mit einem einfachen Speicher-Interface und 256 KB L2-Cache ausgerüstet ist. Auch er verfügt über den SSE3-Befehlssatz.
Im zweiten Halbjahr sollen letztendlich die ersten Doppelkern-Prozessoren auf Basis des Toledo folgen, welche — ebenfalls gespickt mit SSE3 — primär in die Fußstapfen des Athlon 64 FX treten. Insbesondere die Preisregion dieser CPU könnte es aber schwer gegen Intels Zwei-Kern-Prozessoren haben, welche nach letzten Informationen vergleichsweise günstig erhältlich sein sollen.
Erst im ersten Halbjahr 2006 plant der Prozessorexperte aus Sunnyvale eine breite Verfügbarkeit von Dual-Core Prozessoren in den oberen Bereichen mit dem Windsor-Core. Mit Orleans und Manila sollen jedoch weiterhin Single-Cores den Markt beflügeln. Mit ihnen kommt auch ein neuer Sockel: M2. In Anbetracht der anvisierten Umstellung des integrierten Speicher-Interfaces auf Dual-DDR2 auch durchaus eine verschmerzbare Lösung, da spätestens für die neue Technologie sowieso ein neues Mainboard nötig wird.

Interessant hingegen ist, dass der Sockel M2 wieder einheitlich für alle Plattformen gilt. Damit erreicht der doppelte Speicherkanal auch die preissensiblen Value- und Low-Cost Bereiche des Marktes. Für die obere Preisklasse sieht AMD als Ausgleich zusätzliche Technologien vor, die derzeit unter "Security und Virtualisation" zusammengefasst werden. Zumindest die Virtualisierung lässt sich leicht mit Intels Vanderpool in Zusammenhang bringen, während das Stichwort Sicherheit blitzartig Assoziationen mit dem fast in Vergessenheit geratenen TCPA weckt.
Hinsichtlich Migration auf kleinere Technologien lässt sich AMD offensichtlich mehr Zeit als die Konkurrenz. Zumindest verrät die Roadmap noch nichts von 65 Nanometern, die dann scheinbar erst 2007 Einzug halten werden. Doch bis dahin werden noch viele Monde die Nacht erleuchten.
[rl]
HP stellt Scanjet 7650 vor
Hewlett Packard stellt seinen neusten Scanner, den Scanjet 7650 vor. Die maximale Auflösung liegt bei 2480dpi und 48bit Farbtiefe, der Duplex-Dokumenteneinzug eignet sich für bis zu 50 Seiten. Durch die Scanleistung von 12 Seiten pro Minute in Schwarz-Weiss oder Farbe lassen sich auch umfangreiche Dokumente schnell digitalisieren. Das vom Hersteller empfohlene Scanvolumen liegt bei 500 Seiten pro Tag.
Geeignet ist der Scanner auch für all diejenigen, welch Dias und Negative einscannen möchten, denn dies ist mit dem mitgelieferten Durchlichtaufsatz problemlos möglich. Texte werden durch die integrierte OCR-Texterkennung erfasst und in ein Textformat umgewandelt. Der Scanner hat im Querformat die Abmessungen 488x340x162mm (B x T x H) und bringt 5.73kg auf die Waage. Auf der Vorderseite verfügt der Scanjet über fünf Direktscantasten, angeschlossen wird das gute Stück über USB 2.0 an den Rechner, was eine ausreichend schnelle Datenanbindung zum PC sicherstellt.
Der Scanner ist laut HP ab dem 1. Februar 2005 im Fachhandel für 699€ und einer gewährleisteten Garantie von einem Jahr erhältlich.
(Editor: Adrian) [bf]
AOpen Aeolus 6200 AGP vorgestellt
In einer aktuellen Pressemitteilung hat AOpen jetzt ihre GeForce 6200 AGP vorgestellt. Sie wird in einer 128MB und 256MB Version erscheinen und über einen 128Bit Speicherbus verfügen. Selbstverständlich werden alle GeForce 6 Features wie Shader Model 3.0 und DirectX 9 unterstützt. Der MPEG-2 Hardware Decoder/Encoder/Converter, der den Spitzenmodellen GeForce 6800 fehlt ist hier ebenfalls integriert. Dieser entlastet die CPU bei diesen Vorgängen.

Die Grafikkarte ist im Value-Bereich angesiedelt und wird damit für alle Aufrüster älterer AGP Systeme interessant sein, die noch ein wenig auf eine Rechnerneuanschaffung verzichten, aber gleichzeitig noch möglichst viel aus ihrem aktuellen System herausholen wollen. Mit dieser Karte sind sie für die aktuellen Spiele gerüstet, sei es DOOM 3 oder Half-Life 2. Versandhändler listen die Karte noch nicht, aber damit ist bald zu rechnen. Preislich wird sich die AOpen Aeolus 6200 AGP in der 128MB Version vermutlich im 150 Euro und weniger Bereich bewegen. Die 256MB Version kostet entsprechend mehr.
[md]
Dienstag, den 25. Januar 2005
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Parhelia DL256 PCI Grafikkarte von Matrox
Matrox stellte seine neuste Grafikkarte für den PCI und PCI-X Slot vor. Die neue Parhelia ist mit 256MB RAM und zwei DVI-Monitorausgängen ausgerüstet, von denen einer als DVI-I in der Lage ist auch analoge Signale auszugeben. Ebenso ist ein TV Ausgang mit Composite Video und S-VHS (NTSC und PAL) vorhanden. Die Karte schafft eine maximale Auflösung von 2560 x 1600 digital sowie 2048 x 1536 analog und unterstützt auch den 30" Cinema HD Display von Apple. Neben den üblichen Windows-Treibern sind sowohl für Linux als auch für Sun Solaris x86 Treiber verfügbar. Optional wird außerdem das Hauseigene Matrox ASM unterstützt. Das Hauptaufgabengebiet dieser neuen Parhelia Karte sieht Matrox selbst primär in der Ansteuerung großer Displays im professionellen Bereich. Eine Aussage die die Untersütztung des 30" Displays aus dem Hause Apple unterstreicht.

Die Karte ist zum einen durch den nicht unerheblichen Preis von 699$ und zum anderen durch die PCI-X Schnittstelle klar für den Workstation und Serverbereich konzipiert. Desktop Boards mit PCI-X sind Mangelware, und die 133MB/s Durchsatzrate die der Standard-PCI Bus noch zu leisten vermag - was ungefähr AGP 0.5 entspräche - locken keinen 3D Fetischisten mehr hinter dem Ofen hervor. Wer allerdings noch ein 30" Display herumstehen hat und nicht so recht weiß wohin damit, der wird mit dieser Karte sicherlich auch im Heimgebrauch nicht falsch liegen.
(Editor: Adrian) [bf]
AVM präsentiert Topmodell AVM Fritz!Box Fon
Fritz!Box Fon ist das neue Topmodell der AVM Fritz!Box Serie. Mit dem neuen Gerät soll es möglich sein, über das Internet zu telefonieren, mit DSL zu surfen und digital via Festnetz zu telefonieren.
Im Gerät ist eine vollwertiges ISDN S0 NT (Network Termination = Netzabschlussgerät) verbaut mit Anschlüssen für ISDN Geräte und zwei a/b Zugängen für analoge Telefonapparate. Ein DSL Modem und Router sorgen für Verbindung ins Internet, dabei können die Computer mit USB, LAN oder wahlweise WLAN angeschlossen werden.
Bestehende ISDN Infrastrukturen können weiterverwendet und in die Fritz!Box Fon integriert werden. Dabei kann das Gerät bis zu 10 Rufnummern verschiedener Provider verwalten. Gemäss Hersteller liegt der grosse Vorteil von VoIP mit diesem Gerät darin, dass die Stimme schon im Telefon digitalisiert wird und dadurch die qualitätsbeeinflussende Signalumwandlung von Analogtelefonen entfällt. Durch die Integration von VoIP lassen sich bis zu vier Gespräche gleichzeitig führen, jeweils zwei über das Festnetz und Internet. Besetzte Telefone, und der häufig damit verbundene Familienstreit sollten damit ein Ende haben.
Das Gerät bietet alle ISDN Technologiemerkmale wie Rufnummernanzeige, Makeln, Rückfragen, Anklopfen oder Dreierkonferenz auch bei der Internet-Telefonie. Jedoch muss dies vom VoIP Provider unterstützt werden. Im Folgenden alle Schlüsselfeatures auf einen Blick:
- FRITZ!Box Fon WLAN kombiniert DSL-Modem und TK-Anlage
- Günstiges Telefonieren über Internet, ISDN oder analoges Festnetz
- Vorhandene analoge Telefone für Festnetz und Internet-Telefonie nutzbar
- PC-Anschluss über LAN-, USB-Schnittstelle oder wahlweise WLAN möglich
- WLAN-Funkverbindung mit standardmäßiger Datenverschlüsselung
- Routerfunktion zum Anschluss mehrerer PCs
Das Gerät soll, mit oder ohne WLAN, ab dem zweiten Quartal 2005 erhältlich sein. Der Hersteller gewährt 5 Jahre Garantie und kostenlosen Support. Über den Preis ist derzeit nichts bekannt.
(Editor: Adrian) [bf]
Intel senkt im April die Chipsatz-Preise
Zum 4. April senkt Intel ein weiteres Male die Preise seiner Chipsätze, über deren Verlauf wir bereits zum Ende letzten Jahres berichteten. Neben einigen Änderungen sind noch zwei weitere Chipsätze 915PL und 910GL hinzugestoßen, deren Preise sich derzeit auf 32 US-Dollar beziehungsweise 30 US-Dollar belaufen. Zum 4. April fallen ihre Werte auf respektive 30 und 25 US-Dollar. Außerdem sinkt der schon etwas betagte i865PE-Chipsatz für den Sockel 478 ab April nochmals um eine Dollar auf einen neuen Tiefststand von 24 US-Dollar.
Die Einführungspreise für die nächste Chipsatz-Generation taktet das Unternehmen zum Launch-Termin für den Flaggschiff-Chip i955X auf 50 US-Dollar. Die beiden kleineren Versionen i945G und i945P steigen mit Großhandelspreisen von 42 und 38 US-Dollar ein.
| Chipsatz | Preis | Preis, 4. April | Einführung |
| Intel 955X | - | - | $50 |
| Intel 945G | - | - | $42 |
| Intel 945P | - | - | $38 |
| Intel 925XE | $50 | $50 | - |
| Intel 925X | $50 | $50 | - |
| Intel 915G | $38 | $37 | - |
| Intel 915GV | $33 | $31 | - |
| Intel 915P | $33 | $31 | - |
| Intel 915GL | $32 | $30 | - |
| Intel 915PL | $32 | $30 | - |
| Intel 910GL | $30 | $25 | - |
| Intel 865PE | $26 | $24 | - |
[rl]
Intel Prozessor Roadmap: Zahlenspiele und Multi-Computer Systeme
Über die gröbsten Details aus den Planungen von Intel haben wir bereits ausführlich berichtet. Es dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, dass Intel seinen ersten Dual-Core Prozessor Smithfield im zweiten Quartal einführen will und zum Anfang des nächsten Jahres seine Fertigung auf 65 Nanometer umzustellen plant. Vollkommen außer Acht gelassen haben wir jedoch bisher die speziellen Features von Intels neuen Prozessoren, die durchaus einen besonderen Blick wert sind. Die Rede ist von der Vanderpool-Technologie (VT), die in Zukunft bei Intel eine prägende Rolle übernehmen soll.
Grob gesagt, versteckt sich hinter VT die Möglichkeit, mehrere Betriebssysteme parallel und vollkommen unabhängig voneinander auf der gleichen Hardware zu betreiben. Dies ist auf Grund einer speziellen Virtualisierungsschicht auf Hardwareebene möglich, welche eng Verknüpft zwischen Prozessor, Chipsatz, BIOS und Software erst wirklich zur Geltung kommen kann. Neu ist diese Technologie jedoch keinesfalls, sondern findet schon seit geraumer Zeit in zahlreichen Serversystemen Anklang. Großrechner, die für mehrere Benutzer zur Verfügung stehen sollen, lassen sich durch diese Technologie in "viele kleine Großrechner" zerlegen, die unabhängig voneinander arbeiten. Vergleichbar ist dieses Verfahren in etwa mit virtuellen Maschinen, die auf Softwareebene weitere Computer emulieren. Damit wäre der Computer der Zukunft, welcher gleich mehrere Computer darstellt, faktisch auch im Desktop-Bereich Realität.
Laut Roadmap soll diese Technologie nun bei Intel bereits mit den nächsten Pentium-4-Prozessoren der 600er Reihe zum Einsatz kommen, welche schon Ende Februar eingeführt werden sollen. Doch zusätzlich spricht Intel davon, die Vanderpool Technologie erst im zweiten Halbjahr zu zücken, folglich also erst nach deren Launch. Ein ähnliches Bild bei den Dual-Core Boliden, die eigentlich schon im zweiten Quartal erscheinen sollen, wohl aber auch mit VT.
Daraus lassen sich zwei Möglichkeiten ableiten. Die Erste, dass Vanderpool doch schon eher das Licht der Welt erblickt, und die Zweite, dass man schlicht auf mehrere Prozessor-Varianten zurückgreift. Insbesondere das Nummerschema bietet sich für diese Herangehensweise an. Und dass der Prozessorgigant durchaus mit einiger Detailverliebtheit die schier unendliche Möglichkeit der Zahlen ausnutzt, zeigt bereits ein Blick auf das aktuelle Produktportfolio.
Vom Pentium 4 570 Prozessor mit 3,80 GHz wartet schon jetzt eine zweite Version 571, die sich lediglich in der Unterstützung der 64-Bit-Technologie unterscheidet. Ein drittes Modell 670 kommt mit der 600er-Generation hinzu, welches zusätzlich über die Stromspartechnik EIST und den doppelten L2-Cache verfügen wird. Folgt im zweiten Halbjahr dann noch eine vierte Version 671 mit VT? Ähnlich könnte sich das Bild bei den Dual-Cores entwickeln, zunächst eingeführt ohne Vanderpool ließe sich so auf ein weiteres Modell mit ebendieser Technik spekulieren.
Neben der Frage, wann VT denn nun wirklich kommt, bleibt zudem die Frage nach dem Warum? Können Server mit dieser Technologie durchaus sinnvolles Bewerkstelligen, klärt sich noch nicht der Nutzen für den Endanwender daheim. So ließe sich im Büro die Technik reduzieren, wenn man mehrere PCs auf einem vereint oder wichtige Arbeitsplätze ließen sich mit Backupsystemen für den Fall von Problemen ausstatten. Doch beide Punkte treffen eher seltener für die Mehrzahl der Heimanwender zu. Wirklich brauchbar lässt sich die Frage nach dem Nutzen zum Beispiel im Mutlimediabereich noch nicht klären, der einen Mehraufwand der Pflege von mindestens zwei Betriebssystemen rechtfertigen würde. Auch ist ein Nutzer wohl kaum in der Lage an zwei Systemen gleichzeitig zu arbeiten. Die Möglichkeit, praktisch on-the-fly zwischen Windows und Linux zu wechseln, dürfte auf die Masse der Nutzer ebenfalls nur eingeschränkt als Argument gelten, dass einen Mehrpreis der Anschaffung und der Pflege aufwiegt.
Zumindest hat Intel mit Vanderpool für eine gewisse Zeitspanne ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber seinem schärfsten Konkurrenten, welcher ansonsten mit vollkommen gleichen Features aufwarten kann. Doch auch dieser Punkt soll sich bald wieder ändern.
[rl]
Infineon gibt Ergebnisse für das 1. Quartal 2005 bekannt
Der in München ansässige Halbleiterkonzern Infineon Technologies AG meldet, entsprechend der eigenen Prognose, in den aktuellen Zahlen für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2005 rückläufige Umsätze verglichen mit dem Vorquartal in allen Geschäftsbereichen. Insgesamt sank der Quartalsumsatz gegenüber dem Vorquartal um 9 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss stieg gegenüber Vorquartal von 44 Millionen Euro auf 142 Millionen Euro, das Quartals-EBIT erhöhte sich von 113 Millionen Euro im Vorquartal auf 211 Millionen Euro. Die Ergebnisse beider Quartale wurden durch einmalige Effekte beeinflusst. Ohne den Einfluss der einmaligen Lizenzeinnahmen in Höhe von 118 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Einigung mit ProMOS im ersten Quartal und den Einfluss von Aufwendungen von 132 Millionen Euro für Wertminderungen und Wettbewerbsverfahren im vergangenen Quartal ging das EBIT in allen Bereichen außer der Drahtgebundenen Kommunikation zurück. Der vergleichbare Rückgang beim Konzern-EBIT ist im Wesentlichen zurückzuführen auf das niedrigere Umsatzvolumen und geringere Produktionsauslastung in den Segmenten Sichere Mobile Lösungen sowie Automobil- und Industrieelektronik.
Die Ergebnisse wurden zudem durch den Verfall des Dollar-Kurses negativ beeinflusst. Infineon macht ausserdem Lagerbestandskorrekturen bei den Kunden für den Rückgang in allen drei Logiksegmenten verantwortlich, denn obwohl die Bit-Produktion im Speicherbereich leicht anstieg, ist der Absatz insgesamt zurückgegangen. Es wurden damit die Lager wieder auf Normalniveau gefüllt, um die Kunden in Zukunft effizienter und flexibler bedienen zu können.
Konzernchef Ziebart spricht sogar schon wieder von einem sich weiterhin deutlich abschwächenden Markt, wohingegen sogar das eigene Tochterunternehmen sowie Branchengrößen wie Samsung baldiges Wachstum erwarten. Aber man befindet sich aber mit den Zweifeln in guter Gesellschaft. Konkurrent Elpida schraub