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Dienstag, den 31. Januar 2006

Öffentliche Beta des Internet Explorer 7 freigegeben

Microsoft hat die zweite Beta des Internet Explorer 7 für die Allgemeinheit freigegeben. Als Systemvoraussetzungen wird ein Windows XP mit Service Pack 2 genannt. Wer die Voraussetzungen erfüllt kann in der Beta-Sektion des Webbereiches Internet Explorer die vorerst in englischer Sprache gehaltene Beta herunterladen. Mit dem IE 7 will Microsoft der Konkurrenz betreffend den Technologien wie zum Beispiel Tabbed Browsing oder RSS-Feeds näher rücken. Die endgültige Version soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen. Zum Download gibt es noch den Hinweis, dass es sich hier um eine Betaversion handelt und damit Fehler nie auszuschliessen sind.
[as]

TSMC mit starkem Schlussquartal und ausgeglichenem Geschäftsjahr

TSMC ist in einem Geschäft tätig, welches nur wenig Beachtung geschenkt bekommt. Der weltgrösste Auftragsfertiger produziert zum Beispiel die Grafikprozessoren von ATI und war massgeblich an der Einführung der 90nm Struktur bei der X1800 Serie beteiligt. ATI erntet den Ruhm und TSMC zumindest einen Teil des Erfolgs im Form von Geld, welches sich im Geschäftsbericht niederschlagen.

Im abgelaufenen Schlussquartal des Geschäftsjahres 2005 konnte der Halbleiterhersteller eine Umsatz von 81,16 Milliarden neue-tawanische Dollar erwirtschaften, wovon rund 33,9 Milliarden NT-Dollar in der Kasse als Reingewinn verblieben. Im Vergleich zum Vorjahresquartal kletterte der Umsatz um 21,1 Prozent und der Reingewinn gar um 52,8 Prozent. Auch im Vergleich zum dritten Quartal steht letzte Quartal mit einem Umsatzplus von 17,2 Prozent und einer Zuname des Reingewinns um 38,4 Prozent stark da. Der Grund ist in der starken Nachfrage zu suchen, welche sich über dem Budget bewegt hat. Die Bruttomarge - welche eine Aussage über die Kosteneffizienz erlaubt - ist um 5 Prozent auf gute 49 Prozent gestiegen. Das Geschäftsjahr 2005 konnte mit einem leichten Umsatzanstieg von 3,4 Prozent auf 264,59 Milliarden NT-Dollar und einem Reingewinn von 93,58 Milliarden NT-Dollar (+1,4 Prozent) abgeschlossen werden. Die Bruttomarge betrug im Durchschnitt 43,6 Prozent.

Für das erste Quartal sieht Lora Ho, CFO und Vize-Präsident, einen Umsatz zwischen 73 und 76 Milliarden NT-Dollar. Die Bruttomarge soll sich zwischen 46 und 48 Prozent bewegen.
[as]

SeaMonkey 1.0 vorgestellt

Der inoffizielle Nachfolger der Mozilla-Browser-Suite SeaMonkey ist seit heute in der finalen Version 1.0 verfügbar. Das nach dem Salinenkrebs benannte Programmpaket basiert auf der Rendering-Engine Gecko 1.8, die auch der Browser Firefox 1.5 und der E-Mail-Client Thunderbird 1.5 verwendet. Weiterhin enthält die SeaMonkey-Suite einen HTML-Editor sowie einen IRC-Clienten. Eine Liste mit den Neuerungen kann man auf der Webseite nachlesen.

Download:
SeaMonkey 1.0 deutsch für Windows, Mac OS X & Linux
[ch]

Montag, den 30. Januar 2006

ASRock mit erstem Mainboard auf Basis des ULi M1697-Chipsatz [Update]

Mit dem 939SLI-eSATA2 ist es abermals, der für Mainboards aus dem niedrigeren Preisgefilden bekannte Hersteller, ASRock, welcher abseits der weit verbreiteten Chipsätze wieder ein Mainboard mit einem Uli-Chipsatz in seinen Produktkatalog aufnimmt. Bereits mit dem M1695-Chipsatz aus dem Hause ULi war ASRock hier ein Alleingänger. Auch wenn für den M1697-Chipsatz bereits viele namenhafte Hersteller Motherboards auf Basis dieses Chips angekündigt haben, fehlt von diesen bisher noch jede Spur, was eventuell auf die Übernahme ULis von NVIDIA zurückzuführen sein könnte.

Betrachtet man das ASRock 939SLI-eSATA2, so zeigt bereits der Name eine weitere Besonderheit dieses Boards auf: SLI bei einem Chipsatz der nicht auf den Namen NForce hört. Realisiert wird dies über eine zusätzliche Verwendung des M1695-Chipsatzes. Insgesamt ist dies jedoch etwas verwunderlich, da die Chipsätze von ULi bei NVIDIA eigentlich eher für den Einsteiger-Bereich angedacht waren. Auch aufgrund der passiven Kühlung dürfte das Board, neben den Boards auf Basis des Xpress200-Chipsatz, als Sockel-939-Alternative zu den zumeist aktiv gekühlten NForce4 für viele Anwender interessant sein. Die Eckdaten des Mainboards lauten wie folgt:

  • 939-Pin Socket Supporting AMD Athlon™ 64 / 64FX / 64X2 Processor
  • Supports AMD's Cool 'n' Quiet Technology / NVIDIA SLI™
  • FSB 1000 MHz (2.0 GT/s)
  • Future CPU Port (Supports CPU upgrade from AMD K8 939-Pin CPU to AM2 940-Pin CPU through AM2 CPU Board)
  • 3 x PCI slots
  • 1 x PCI Express x 16 / x 8 slot / 1 x PCI Express x 1 x 8 slot / 1 x PCI Express x 1 slot
  • Realtek ALC 660 5.1 channel CODEC with High Definition Audio
  • 4 x Serial ATAII 3.0 Gb/s connectors, support RAID (RAID 0, RAID 1, RAID 0+1, JBOD, and RAID 5)
  • 2 x eSATAII 3.0 Gb/s connectors (shared with 2 SATAII ports), support "Hot Plug" function
  • 2 x ATA133 IDE connectors (support 4 x IDE devices)

    Informationen ab wann und zu welchem Preis das ASRock 939SLI-eSATA2 in Deutschland verfügbar sein wird, bleiben wir vorerst leider schuldig.

    [Update]: Bei dem von uns erwähnten Produkt "ASRock 939SLI-eSATA2" handelt es sich nicht um eine Kombination aus M1697- und M1695-Chipsatz sondern um eine Single-Chip-Lösung bei dem lediglich der neue M1697-Chipsatz zum Einsatz kommt - Die technische SLI-Fähigkeit bleibt jedoch mit einem x8- und einem x16-Slot bestehen. Des Weiteren wurden mit dem 939SLI32-eSATA2 und K8SLI-eSATA2 noch zwei weitere Mainboards von ASRock veröffentlicht, welche zwar auf der Seite von ASRock bereits online aber jedoch bisher noch nicht über die Hauptseite erreichbar sind.

    Das 939SLI32-eSATA2 kommt für den Sockel 939 und ist hierbei die angekündigte Kombination aus M1697- und M1695-Chipsatz, wodurch für beide PCI-Express-Slots 16 PCI-Express-Lanes zu Verfügung stehen. Bis auf Gigabit-LAN, Firewire und einem x4-Slot anstelle eines x1-Slot gibt es keine nennenswerten weiteren Unterschiede zwischen dem 939SLI32-eSATA2 und dem 939SLI-eSATA2.

    Das K8SLI-eSATA2 ist für den Sockel 754 ausgelegt und basiert ebenfalls auf dem M1697-Chipsatz. In diesem Fall gibt es kein Dual-Channel und der Speicherausbau ist auf 2 GB beschränkt - Ansonsten gelten die gleichen Eckdaten wie für das 939SLI-eSATA2.

    Wir entschuldigen uns für diesen Fauxpas und bedanken uns bei Herrn Mertens von PC-Treiber.net für den hilfreichen Hinweis.
    [ls]

    Keine zweite Beta von Windows Vista

    Jim Allchin, Co-President von Microsofts Platform Products & Services Abteilung gab bekannt, dass es nicht wie vorgesehen eine zweite Beta von Windows Vista geben wird. Vielmehr will sich Microsoft auf sogenannte Community Technology Previews (CTPs), welche kleinere Zwischenversionen darstellen die in kürzeren Zeitabständen erscheinen und für technische Betatester und MSDN-Abonnenten zugänglich sind, konzentrieren.

    Microsoft erhofft sich durch diese geänderte Vorgehensweise mehr und zielgerichteteres Feedback um Fehler in dem Betriebssystem besser ausfindig und letztendlich effektiver bekämpfen zu können. Die nächste Preview von Windows Vista wird nach diesen Angaben als TAP-Build im ersten Quartal 2006 erscheinen und demzufolge vornehmlich für Teilnehmer der Technology Adoption Program (TAP) verfügbar sein. Mit dieser Version soll es nun auch erstmals möglich sein Windows Vista über eine bestehende Windows-XP-Installation zu installieren.

    Eine weitere Preview soll im zweiten Quartal 2006 erscheinen. Diese Version scheint hierbei für alle Kunden frei zugänglich sein, da diese Preview im Customer Preview Program (CPP) erscheinen wird. Insgesamt scheint Microsoft weg von groß angekündigt Beta-Versionen hinzu kleineren Zwischenversionen zu gehen, auch wenn noch nicht gewiss ist ob Microsoft sich komplett von Beta-Versionen verabschieden wird.
    [ls]

    NVIDIAs G71 soll in zwei Versionen den Markt erreichen

    Bereits kürzlich berichteten wir von den Spekulationen über die Eckdaten des G71 und über das Erscheinungsdatum, wobei sich bei letzterem die Gerüchte über den Launch-Termin in Form des 9.März zur CeBit 2006 merklich häufen. Nun kommen weitere Informationen ans Tageslicht, die besagen, dass die GeForce 7900-Serie in zwei verschiedenen Versionen im Handel erhältlich sein wird: Die GeForce 7900 GTX und die GeForce 7900 GT.

    Die Geforce 7900 GT soll bezüglich der GTX-Version etwas verzögert am 20.März der Öffentlichkeit vorgestellt werden und gegenüber der 512 MB der 7900 GTX "nur" über 256 MB Speicher verfügen. Des Weiteren ist die Rede von 24 anstelle von 32 Pixel-Pipelines bei der GeForce 7900 GT, ähnlich wie dies bereits beim G70 mit der GeForce 7800 GTX (24 Pixel-Pipelines) und bei der GeForce 7800 GT (20 Pixel-Pipelies – 4 deaktiviert) der Fall war.
    [ls]

    Sonntag, den 29. Januar 2006

    Leserartikel: DBX-Dateien aus Outlook in Thunderbird importieren und Die Welt der Schatten in 3D Studio Max

    Mit zwei Themen, wie sie wahrlich nicht unterschiedlicher sein können, befassen sich unsere neuesten Artikel aus der Rubrik "User helfen Usern". So erklärt unser Leser Whigga, wie man mit einfachen Schritten seine alten E-Mails aus dem Outlook-Format DBX befreit und in den freien E-Mail-Client Thunderbird importiert, der sich zunehmend größerer Beliebtheit erfreut.

    Ihr habt von einer Outlook Sicherung noch alte DBX Dateien, seid aber nun auf Thunderbird umgestiegen? Dann könnt ihr durch die folgende Anleitung eure alten E-Mails importieren.


    Wer bis jetzt noch nicht wusste, dass Schatten nicht gleich Schatten ist, sollte sich vielleicht einmal von unserem Leser DraconiX in die vielfältige Welt von 3D Studio Max einführen lassen. Anhand zahlreicher Bilder bringt er für den geneigten 3D-Künstler Begriffe von "Shadow Maps" bis "VRay Shadow & Global Illumination" näher und erläutert deren Anwendung an Hand einfacher Beispiele.

    Hallo zusammen, da ich in den letzten Tagen viele und große Probleme mit Schattenwurf und Beleuchtungen in 3DS habe, möchte ich euch hier erstmal ein kleinen Überblick über die Schattenarten zusammentragen, in der Hoffnung euch ein klein wenig behilflich zu sein wenn ihr vor selbigen Problemen steht.


    Zahlreiche weitere hilfreiche Artikel unserer Leser zu allen möglichen Themenbereichen von Produktvorstellung, Hardware-Einrichtungen bis zu Software-Konfigurationen für Windows und Linux gibt es in unserem entsprechenden Forenbereich. Wer außerdem selbst Lust bekommen hat, eine gefundene Problemlösung für alle zu schildern oder sein Fachwissen auch an andere weiterzugeben, der findet in diesem Thread entsprechende Hinweise.

    Natürlich sind auch immer Kommentare, Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen erwünscht, die gern von den entsprechenden Autoren empfangen werden. Für die einfache Kontaktaufnahme bietet sich der separate Diskussionsbereich an, in dem auch direkt Antworten zu möglichen Unklarheiten gegeben werden. Und nun viel Spaß beim Lesen!
    [rl]

    Webweites

    Hardware

    Mit einer überaus spannenden Frage haben sich unsere Partner vom 3DCenter beschäftigt. Spiegeln die Benchmark-Ergebnisse von Timedemos für die Praxis relevante Erscheinungen wider? Oder lässt die dahinterstehende Technik der Aufnahme so viele Faktoren außen vor, dass die ermittelten Werte für das tatsächliche Spielgefühl gar nicht mehr ausschlaggebend sind? Sind Timedemos das Maß aller Dinge?.

    Aus Anlass des Erscheinens der ATI Radeon X1900-Serie bieten das 3DCenter und die ComputerBase einen umfassenden Überblick über die neue Grafikkartenfamilie, die den kanadischen Grafikexperten wieder einen Schritt näher an die Konkurrenz heranführen soll. Detailliert geschildert finden sich hier alle Neuerungen gegenüber der gar nicht allzu alten Vorgängerserie, sowie Einblicke und Vergleiche der technischen Spezifikationen.

    Hartware hat sich die vergangene Woche dem X-Micro Video Mp3 400 angenommen — im Prinzip ein normaler kleiner und leichter MP3-Player, doch mit einem wesentlichen Unterschied: Das Gerät kann trotz seiner enorm kompakten Größe eines Feuerzeugs auch Bildmaterial und Videos wiedergeben. Bleibt nur noch die Frage offen, ob die Funktionen auch im Alltagseinsatz überzeugen können.

    Mit einer noch relativ ungewöhnlichen Gehäuseform hat sich Hartware außerdem beschäftigt. Das AplusCase GL-2 HTPC-Gehäuse ist speziell für den PC-Einsatz im Wohnzimmer konzipiert und zielt dort vor allem auf den Entertainment-Bereich in Form Video und Audio. Dafür findet das Gehäuse durch seine entsprechende Bauform auch einen Platz bei der Stereo-Anlage. Im Praxistest darf es beweisen, ob es den Platz im heimischen Wohnzimmer verdient hat.

    Software

    Auf Software-Seite haben sich unsere Kollegen von WinTotal mit der Acronis Disk Director Suite 10 beschäftigt. Sie stellt eine umfassende Sammlung an Werkzeugen zur Verwaltung von Massenspeichern dar, die neben der Partitionierung der Festplatten auch einen komfortablen Bootmanager beinhaltet, der beliebige Betriebssysteme auf unterschiedlichsten Festplatten zu starten vermag. Für die Datensicherheit sorgt zudem ein integrierter Wiederherstellungs-Assistent, der sein bestes gibt, um versehentlich gelöschte Daten oder Partitionen wieder aus dem Datennirvana zu befreien.

    Wer unterwegs gern einmal etwas Sport treiben möchte, findet bei der Spieleflut möglicherweise den entscheidenden Hinweis. Die Kollegen haben sich nämlich für die PlayStation Portable Virtua Tennis World Tour angespielt, das sowohl durch seine liebevolle Grafik als durch seine leichte Erlernbarkeit trotz komplexer Steuerung überzeugt. Was bietet sich also besser an, gemeinsam mit Freunden den Mehrspielermodus zu nutzen und seinen selbst zusammengestellten und trainierten Character bis an die Spitze zu führen?

    Lesetipp

    Ein sehr interessantes Interview von Dave Baumann mit Eric Demers — einem Entwickler im Desktop-Bereich von ATI — über die Architektur des erst kürzlich erschienenen R580 (X1900-Serie) ist vor kurzem auf Beyond3D erschienen. Die Diskussion zollte hierbei natürlich überwiegend der Tatsache Respekt, dass ATI bei dem R580-Chip die Anzahl an Pixel-Shader-Einheiten verdreifacht hat bei gleichbleibender Anzahl von Pixel-Pipelines. Laut diesem Interview zielt ATI hierbei nicht so stark auf gegenwärtige Spiele und legt die Begründung für die enorme Steigerung der ALUs in die Zukunft, welche nach ATI deutlich Shader-lastiger werden wird. Auf den Einwurf, dass durch das sehr nahe beieinander liegende Erscheinen der beiden Chips, entweder die R520-Architektur oder die des R580 nicht ausgeglichen sein kann, konterte Eric Demers gekonnt mit einem kleinen Schmunzler: "I feel that for the current newest applications today, R580 is a better balanced part [...]. But in Spring 05, R520 would have rocked :-)". Der technisch interessierte Leser sollte sich dieses lesenswerte Interview nicht entgehen lassen.
    [rl]

    Samstag, den 28. Januar 2006

    Ein halbes Terabyte, rund ein halber Dollar Gewinn pro Aktie und mehr 2,5 Zoll Kapazität…

    ...so in etwa lassen sich die drei Mitteilungen von Western Digital zusammenfassen. Der in Lake Forest heimische Festplattenhersteller bohrt seine Caviar SE16 Serie auf und bringt nun ein Modell mit 500 GB Kapazität auf den Markt. Das Laufwerk unterstützt die im Internet als Serial-ATA II bekannte Spezifikationen (Serial-ATA 300 MB/s) und trumpft mit einer theoretischen Übertragungsrate von 300 MB/s auf und hat als Zwischenspeicher 16 MB verbaut.

    Die vier Scheiben drehen mit für Desktopfestplatten üblichen 7.200 U/min und liefert - sofern der Festplattencontroller dies unterstützt - die Daten mittels NCQ (native command queuing). Ein Aufgebot an Technologien mit namhaften Namen wie WhisperDrive und SoftSeek helfen die Betriebsgeräusche zu minimieren und – wie der Hersteller schreibt – für das menschliche Gehör kaum wahrnehmbar zu betreiben. Ob dies bei angegeben 28 – 33 dBA tatsächlich bei jedem Käufer so sein wird, sei mal dahingestellt. Die neue Harddisk ist im Webshop des Herstellers für 349.99 US-Dollar erhältlich.

    Auch das 2,5 Zoll Segment erhält mit der Scorpio 120 GB Nachwuchs. WD will mit dem neuen Laufwerk, welches als E-IDE und Serial-ATA Schnittstelle erhältlich sein wird, den Bedürfnissen nach mehr Speicherkapazität im mobilen Sektor gerecht werden. Mit einer Kapazität von 120 GB, 8 MB Cache und 12 ms Zugriffszeit wird sich das Laufwerk bei der Konkurrenz einreihen und keine besonderen Rekorde schlagen. Die zwei verbauten Platten drehen mit 5.400 U/min, dabei zieht die Festplatte beim Lesen/Schreiben 500mA vom Notebookakku. WhisperDrive und SoftSeek sorgen wie schon bei den Desktopfestplatten für maximal 26 dBA Schallpegel. Der Hersteller gibt an, dass as Modell mit E-IDE Schnittstelle bereits für 234.99 US-Dollar erhältlich sind, während das Serial-ATA Modell noch rund einen Monat auf sich warten lässt.

    Zuguter letzt ist auch bei Western Digital im Dezember ein Quartal abgelaufen, bei diesem Hersteller war das das zweite Quartal im Geschäftsjahr 2006. Mit dem Absatz von 18,1 Millionen Laufwerken konnte ein Umsatz von 1,1 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet werden. Dabei schaute ein Reingewinn von 104,3 Millionen US-Dollar heraus oder 47 Cents pro Aktie. Die Bruttomarge betrug 20,4 Prozent. In Prozent betrachtet wuchs der Umsatz im Jahresvergleich um 17 Prozent und der Absatz an Laufwerken um 12 Prozent, während der Reingewinn gar um 86 Prozent angewachsen ist. Prognosen für das laufende Quartal machte der Hersteller keine, lies sich aber anmerken, dass in nächster Zeit viele neue Produkte auf den Markt kommen werden.
    [as]

    Microsoft startet mit guten Finanzen ins neue Jahr

    Der Softwareriese Microsoft konnte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2006 mit mehrheitliche positiven Ergebnissen glänzen und hob für das Jahr die Prognosen zudem leicht an. In Zahlen erreichte Microsoft im zweiten Quartal einen neuen Rekordumsatz von 11,8 Milliarden US-Dollar und konnte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent verbessern. Auch der Gewinn nahm um rund 5 Prozent auf 3,6 Millarden US-Dollar zu.

    Wesentlichen Anteil am Wachstum des Konzerns hatte der Bereich Clients, der alle alle Windows-Betriebssystem für Desktop-Rechner enthält, sowie der Bereich Server and Tools, der neben den Server-Betriebssystemen auch die Entwicklungssoftware umfasst. Erstere Abteilung erreichte einen Umsatz von 3,48 Millarden US-Dollar, während letztere 2,9 Millarden US-Dollar erreichte. Ebenfalls zulegen konnte der Information-Worker-Sektor, welcher zum Beispiel die Office-Umgebung umfasst und einen Umsatz von 2,9 Millarden US-Dollar erzielte.

    Negativ entwickelte sich vor allem der Online-Bereich um MSN mit leicht Rückläufigem Umsatz von 505 Millionen US-Dollar sowie das Segment Home and Entertainment, das Produkte wie die XBox 360 oder Konsolenspiele im Programm hat. Trotz Umsatzwachstum ließ sich Microsoft die Einführung der neuen XBox reichlich kosten und verzeichnete deshalb eine klaren Nettoverlust.

    Für das nächste Quartal erwartet Microsoft einen vergleichbaren Umsatz um 11 Millarden US-Dollar bei einem konstanten Gewinn um 33 US-Cent pro Aktie.
    [rl]

    Freitag, den 27. Januar 2006

    Intel soll im 2. Halbjahr 2007 DDR3 auf den Markt bringen

    Intel-LogoAuch wenn Intels Hauptkonkurrent im PC-Markt, AMD, voraussichtlich vor dem April diesen Jahres noch nicht mal auf die DDR2-Speichertechnologie umsteigen wird, wird Intel im 2. Halbjahr 2007 wahrscehinlich schon den nächsten Schritt tun. Einem Bericht der TG Daily zufolge soll Intel in diesem Zeitrahmen nämlich mit der Umstellung auf die noch höhere Leistungen versprechende DDR3-Speichertechnologie beginnen. Im Gegensatz zu der Einführung von PCI-Express und DDR2 im Rahmen der Umstellung auf den damals neuen Sockel 775 soll Intel diese Umstellung diesmal allerdings deutlich gemächlicher angehen.

    Genauso wie bei DDR2 die Einführungsgeschwindigkeit mit 200Mhz (DDR2-400) genau auf dem Niveau der schnellsten DDR-Spezifikation (DDR400) lag, soll DDR3 mit 400Mhz (DDR3-800), also der gleichen Taktrate wie die schnellste von der JEDEC spezifizierte DDR2-Variante (DDR2-800) starten. Ebenfalls genauso wie bei DDR2 dürften diese "Einführungstaktraten" allerdings kaum auf große Marktakzeptanz stoßen - schließlich will man mit der neuen Technologie ja auch höhere Geschwindigkeiten erreichen. Während bei DDR2 im Moment vorallem DDR2-533 und immer öfter auch DDR2-667 angetroffen wird, soll bei der neuen Technologie dabei vorallem DDR3-1333 das Rennen machen.

    Dass Intel erst 2008 bis 2009 weitgehende DDR3-1333-Unterstützung bieten will, spricht dabei für die geplante langsame Umstellung, die, wie schon erwähnt, einen deutlichen Gegensatz zur damaligen DDR2-Umstellung darstellt. Ließ man dem Konsumenten damals kaum eine Wahl zwischen DDR und DDR2, soll er genau diese Wahlmöglichkeit diesmal haben. So plane Intel nämlich eine mindestens 1 Jahr andauernde Koexistenz der beiden Technologien, die mit der Einführung von DDR3-1333 schließlich auch ein natürliches Ende finden dürfte. War durch den kaum vorhandenen Performanceunterschied zwischen DDR-400 und DDR2-533 eine Umstellung kaum notwendig, würde der Anwender bei der Umstellung auf DDR3 so erst zur Nutzung der neuen Technologie "gezwungen", wenn sie aus Performancegründen sowieso schon mehr als sinnvoll wäre. Während DDR3-1333 sich sogar von DDR2-800-Speicher taktratenmäßig recht deutlich absetzen kann, dürfte auch die damalige Latenzproblematik bei der Umstellung auf DDR3 fehlen. Die viel höheren Speicherlatenzzeiten waren damals nämlich dafür verantwortlich, dass der eh nur geringe Unterschied zwischen DDR2-533 und DDR-400 auf ein absolutes Minimum zusammenschrumpfte.

    Dazu kam schließlich auch noch Intels FSB800, der mit DDR-400 eh schon praktisch ausgelastet ist und deswegen bis heute kaum mehr Vorteile aus Speichergeschwindigkeiten überhalb von DDR2-533 ziehen kann. Zumindest eine "Verbreiterung" des FSBs dürfte Intel im 2. Halbjahr 2006 dann aber endlich durchführen, gerade bei Dual-Core-Prozessoren werden höhere Bandbreiten nämlich immer wichtiger. Wenn diese dann außerdem nicht die einzige FSB-Erhöhung in näherer Zukunft bliebe, dürfte Intel bis 2008 oder 2009 dann auch dafür sorgen, dass die eigenen Prozessoren von den neuen Speichertechnologien überhaupt wirklich profitieren können. Vielleicht entschließt sich Intel bis dahin ja auch dazu, zu Gunsten eines CPU-internen Speichercontrollers à la Athlon 64 das veraltete FSB-Konzept endgültig über Bord zu werfen. Dass man sogar die komplette Northbridge sowie die CPU-Spannungswandler auf einem einzigen CPU-Package unterbringen kann, demonstrierte Intel ja bereits und die leidigen Prozessorbandbreitenprobleme träten mit einer solchen Lösung endlich weitestgehend in den Hintergrund.

    Auch wenn die marktweite Umstellung auf DDR3 also erst 2008 bis 2009 stattfinden dürfte, sind die meisten Speicherhersteller schon heute für die Umstellung bereit und können, wie beispielsweise Samsung, Infineon oder Elpida, bereits zum jetzigen Zeitpunkt entsprechende Speicherchips liefern. An den Speicherherstellern wird die Umstellung also gewiss nicht scheitern und auch AMD scheint mit einer für 2008 erwarteten Umstellung auf DDR3 diesmal an einer raschen Umstellung nicht uninteressiert.
    [ll]

    Macweites - Erste Praxiserfahrungen des iMacs mit Intel-CPU

    Das Thema "Windows auf dem (Intel-)Mac" hält die Community weiterhin in Atem. Inzwischen wurde schon ein Preisgeld von derzeit 7535 US-Dollar ausgesetzt, wenn man nachweisen kann, parallel zu Mac OS X Windows XP installiert zu bekommen und dann komfortabel das Betriebssystem per Bootmanager auswählen und erfolgreich booten kann. Hauptproblem ist derzeit noch der fehlende BIOS-Kompatibilitätsmodus in der EFI-Implementation der neuen Macintosh Rechner mit x86-Architektur. Vor eigenen Experimenten mit dem neuen System soll hier aber gewarnt sein, so gibt es bereits einige Fälle, wo eifrige Bastler zu viel des Guten wollten und der Rechner nicht einmal mehr Mac OS X bootete.

    Die Bestrebungen Linux zum Laufen zu bekommen, scheinen da schon wesentlich Erfolg versprechender, da durch den offenen Quellcode und die höhere Flexibilität in puncto Architekturunterstützung hier in naher Zukunft Ergebnisse zu erwarten sind. So gibt es zumindest schon einmal eine Absichtserklärung einer großen Distribution (Red Hat) die neuen Intel Macs zu unterstützen. EFI Unterstützung gibt es bereits in einer Version des LILO Bootmanagers für IA64-Systeme (Itanium). eLILO muss allerdings noch portiert werden, was durch recht umfangreiche Nutzung von plattformabhängigen Assemblercode etwas schwieriger ist und das Ganze soll zudem noch nicht die Stabilität besitzen um im Produktivitätseinsatz verwendet werden zu können.

    Man kann sich natürlich fragen, wie groß die potentielle Nutzergemeinde von Linux auf Macintosh-Rechnern ist. Mac OS X ist ebenfalls ein Unix mit starker Verwandtschaft zu BSD, so dass man ein Großteil der Software auch unter Mac OS X ausführen kann. Interessanter aus unsere Sicht ist aber die Verwendung von Linux-Bootmanagern um Windows auf den neuen Macs nutzen zu können. So kann man ja bereits seit langem eine Windows-Installation als Boot-Option in ein Linux-System integrieren und die Anpassung des Boot-Managers für EFI sollte, wie bereits geschildert, kein unlösbares Problem darstellen.

    Zur Performance der neuen iMacs gibt es einige Diskussionen, vor allem inwiefern die versprochene Verdoppelung der Geschwindigkeit gegenüber dem Vorgänger mit dem PowerPC G5 Prozessor eingehalten wird. Die Macworld kommt bei ihren Tests nur auf einen 25-prozentigen Geschwindigkeitszuwachs. MacSpeedWorld hingegen nimmt einen anderen Ansatzpunkt und berücksichtigt auch noch die entstehende Prozessorbelastung als Faktor und erreicht damit eher die Geschwindigkeits-Vorhersagen von Apple. Wie dem auch sei, in einem Punkt kommen beide Reviews zum gleichen Ergebnis. Nicht native Software, die über die Emulationsebene Rosetta ausgeführt werden muss, ist auf dem Dual-Core-Yonah meist nur halb so performant im Vergleich zum Single-Core-G5.

    Ein weitere interessante Untersuchung zum Thema Rosetta hat Hailstone Software durchgeführt. Der Speicherbedarf steigt auf das zwei- bis fünffache im Vergleich zur nativen PowerPC-Version. Die native Intel-Version ist ebenfalls etwas speicherhungriger, was auf etwas Optimierungsbedarf bei Compilern und Mac OS X in Hinsicht auf die neue Architektur hindeutet.

    Ebenfalls nicht ganz klar ist der Erfolg der neuen iMacs. So berichtet ThinkSecret von geringeren Verkaufszahlen als Apple ursprünglich erwartetet hatte. Grund dafür kann der um 6 Monate vorgezogene Wechsel und den dadurch bedingten Mangel an nativer Software sein. Andere Quellen, wie Macworld Hardmac und All Headline News berichten hingegen bereits von Lieferschwierigkeiten aufgrund der hohen Nachfrage, vor allem beim erst ab kommenden Monat lieferbaren MacBook Pro. Wer nun Recht hat, werden die nächsten Quartalszahlen zeigen.

    Das Martkforschungsinstitut iSupply nahm sich den neuen iMac einmal genauer unter die Lupe und taxierte den Wert der verbauten Hardware-Komponenten auf 873 US-Dollar. Hinzu kommt allerdings noch die Kosten für Zusammenbau, Tastatur und Maus, Software und der Vertrieb, was dann zum offiziellen Verkaufspreis von 1299 US-Dollar führt.
    [ch]

    SanDisk mit gutem Geschäftsabschluss

    Der Flashspeicherspezialist musste seine Zahlen sichten und ordnen um den jeweils zu Ende des Quartals geforderten Geschäftsbericht abgeben zu können und dabei kann man überall die Speicherhersteller über den Preiszerfall jammern hören. Also kein einfaches Pflaster in dem sich SanDisk bewegt. Doch halt, Speicher ist nicht Speicher! Der extreme Preiskampf findet vorwiegend im DRAM Segment statt, der Flashspeichermarkt und in dem bewegt sich SanDisk, ist einigermassen stabil. Die hohe Nachfrage spielt dabei die entscheidende Rolle, denn einen MP3-Player kann sich niemand mehr mit popligen 32 MB Speicher vorstellen, 512 oder gar 1024 MB müssen es schon sein. Und unter anderem soll Apple mit seinen IPods das verfügbare Flashspeicherangebot aufbrauchen und dadurch die Preise dank der anhaltend starken Nachfrage in stabilen Bahnen halten. Die Frage ist nun, was hatten diese Tatsachen für eine Auswirkung auf die Zahlen von SanDisk?

    Der Durchschnittspreis für ein Megabyte Speicher ist beim Hersteller von Geschäftsjahr 2004 auf 2005 um rund 52 Prozent gefallen, gleichzeitig wurden aber im Durchschnitt 166 Prozent mehr Megabytes verkauft, was die Preissituation wieder aufgefangen hat. Die durchschnittliche Flashkarte verfügt über eine Kapazität von 555 Megabyte, was satte 64 Prozent mehr Kapazität als im Jahr 2004 bedeutet. Sinkt der Preis, muss die Menge den Umsatz auffangen, was SanDisk bestens geglückt ist. Denn an Umsatz konnte der Hersteller 2,3 Milliarden US-Dollar ausweisen! Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg von 30 Prozent. Auch der Reingewinn ist um 45 Prozent in die Höhe geklettert und blieb bei 386,4 Millionen US-Dollar stehen. Die Bruttomarge betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 35,5 Prozent gegenüber den 31,9 Prozent im Jahr 2004.

    Die 2,3 Milliarden Umsatz teilen sich zum einen in 2,1 Mrd. Umsatz mit Produkten und zum anderen in 239 Millionen Lizenzeinnahmen auf. Der Umsatz mit Lizenzen ist gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent gestiegen, während der Umsatz mit Produkten um 29 Prozent gestiegen ist, im Schnitt also die 30 Prozent Umsatzanstieg, welche SanDisk im Jahresvergleich ausweisen kann.

    Eli Harari, CEO: "Das vierte Quartal war ein starker Schluss in einem für SanDisk grossartigen Jahr. Wir verkauften rund 11 Millionen mobile Flashkarten, vorwiegend für Kamera- und Musikhandys. Dabei konnten wir eine breite Akzeptanz für unser microSD Format sehen. Im vierten Quartal konnten wir mehr als eine Millionen Flash MP3 Player verkaufen und dabei zur Nummer Zwei im US Retailmarkt aufsteigen, was uns zeigt, dass die Konsumenten unsere Marke anerkennen."

    Für das laufenden Geschäftsjahr ist SanDisk optimistisch und sieht eine kontinuierlich hohe Nachfrage. Das erste Quartal wird dabei saisonal bedingt etwas schwächer ausfallen, was aber mit Verkaufsaktionen möglichst abgefangen werden soll. Um die Nachfrage zu befriedigen will der Hersteller seine Produktionskapazitäten erhöhen. Prognosen in Zahlenformat gibt SanDisk leider keine an.
    [as]

    GlacialTech will bei Kühlern wieder auf Alu setzen

    GlacialTechEs gibt sie in allen Lebensbereichen, Back-to-the-Roots-Trends, die an die verklärenden Erinnerungen einer angeblich so schöne Vergangenheit appellieren. Nun hat es den Kühlerhersteller GlacialTech erwischt. In einer Meldung kündigten sie an, dass ihrer Meinung nach Aluminium durchaus das Zeug dazu hat, Kupfer den Rang als Kühlkörpermaterial der Zukunft abzulaufen.

    Zurecht weißt man bei GlacialTech darauf hin, dass gerade bei Kühlern aus Kupfer nicht alles Gold ist, was da glänzt. Besonders die Faktoren Gewicht und Preis sind echte Ärgernisse. Aber Vollkupfer-Kühler sind nicht eines Tages vom Himmel gefallen. Und wenn sicherlich mancher Marketing-Stratege mit seinen Forderungen "früher mehr Kupfer zu verbauen als die Mitbewerber" die Entwicklung beschleunigt hat, so basiert sie doch letztendlich auf technischen Zwängen, die damals nicht anders lösbar schienen. Um so verwunderlicher sind einige Aussagen der GlacialTech-Meldung. Da ich nachfolgend die Meldung zitieren und den Eindruck Sätze aus dem Zusammenhang zureißen vermeiden möchte, hier der Link zur Originalmeldung: Konstant-PR.

    "Während sich andere Hersteller ausschließlich auf die Wärmeleitfähigkeit von Kupfer verlassen, um ihre Kühler den immer schnelleren und immer wärmeren Prozessoren anzupassen, geht GlacialTech völlig neue Wege und stellt nicht länger nur die Frage nach dem "wie" sondern erstmals die Frage nach dem "wie" und nach dem "woraus". Aluminium statt Kupfer - eine Idee, die dem Verbraucher ungeahnte Vorteile bietet."

    Dass Aluminium bei Preis und Gewicht deutliche Vorteile gegenüber Kupfer hat, ist unbestritten aber nicht wirklich neu und schon gar nicht ungeahnt. Die Geschichte der CPU-Kühler verlief im Großen und Ganzen bekanntlich wie folgt:

      * Aluminium passiv
      * Aluminium aktiv
      * Aluminium aktiv mit Kupferkern
      * Aluminium aktive mit Kupferkern und Kupferplatte
      * Vollkupfer aktiv

    Also kann auch von erstmals keine Rede sein. Die Meldung geht dann mit einer Betrachtung zur Wärmeleitfähigkeit weiter: "Rein physikalisch betrachtet ist Kupfer, dank seiner guten Wärmeleitfähigkeit das optimale Material zum Bau von Prozessorkühlern." Die Aussage sollte besser "das optimale und noch bezahlbare Material" lauten. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, ginge es auch besser.

    Material Wärmeleitkoeffizient (W/mK)
    Diamant 2000 - 2500
    Silber 429
    Kupfer 398
    Aluminium 234
    Wärmeleitpaste (mit Silberanteil) 5 bis 10
    Wasser 0,6
    Luft 0,02

    Ich gebe zu, dass es unpraktisch wäre, CPU-Kühler aus Diamanten zu fräsen, aber die Idee mit dem Kohlenstoff als Grundlage hat findige Leute zur Erfindung des Grafit-Kühlers animiert. Der große Nachteil dieses Materials ist, dass es aufgrund seiner anisotropen Struktur Wärme nicht in alle Richtungen gleich gut leitet. Während es in der x/y-Ebene, bei geringerem Gewicht als Aluminium, auf stolze 370 W/mK kommt, reicht es in der Z-Ebene gerade einmal für 7 W/mK. Hier ist wirklich ausgeklügeltes Design gefragt. Und daran scheint es den Konkurrenten anscheinend grundsätzlich zu mangeln, denn: "Seit je her wird, wenn es darum geht bei einer Konstruktion Gewicht zu sparen, das Leichtmetall Aluminium eingesetzt. Beim Bau eines Prozessorkühlers hat sich bisher allerdings niemand Gedanken um das Gewicht gemacht - ein Fehler, wie man spätestens auf den zweiten Blick erkennt!"

    An dieser Stelle nur ein kurzer Verweis an den Anfang und die Geschichte der Kühler, um dann mit ein paar Plattitüden fortzufahren: "Ein Aluminium-Kühler hat, wenn das Design stimmt, eine deutlich größere Oberfläche als ein gleichschwerer Kupfer-Kühler, diese erhöht seine Kühlleistung entscheidend und macht die schlechtere Wärmeleitfähigkeit des Aluminiums wett. Der Vorteil für den Verbraucher liegt auf der Hand: Die große Oberfläche ermöglicht eine bessere Wärmezirkulation, der Lüfter muss weniger schnell drehen um die Abwärme vom Prozessor zu leiten. Das System wird so energiesparender und vor allem leiser!" Igloo 7700 MC

    Na dann wäre das Problem ja gelöst. Wäre da nicht das klitzekleine Problem mit dem Volumen. Denn Aluminium hat bei gleichem Gewicht nicht nur die größere Oberfläche, sondern notgedrungen auch das größere Volumen. Reduziert man dieses auf den in einem Rechner tatsächlich zur Verfügung stehenden Raum, geht die Rechnung mit dem wettmachen der schlechteren Wärmeleitfähigkeit leider nicht mehr zwangsläufig auf. Und als ob das nicht reicht, wird die Kühlleistung noch durch eine Reduzierung der Lüfterdrehzahl eingeschränkt. Allein der Versuch durch größere Lüfterdurchmesser das transportiere Luftvolumen bei geringerer Drehzahl konstant zu halten ist in vielen Fällen gescheitert. Doch davon ist hier, wie auf dem Referenzbild keine Rede. Da kommt ein Standard 80-Millimerter-Fan zum Einsatz. Das Datenblatt des abgebildeten GlacialTech Igloo 7700 MC für AMD Athlons spricht von 1400 bis 3100 U/min mit "geradezu lautlos zu betreiben" den 18 bis 36 dBA. Und ob ein CPU-Lüfter der entscheidende Stromverbraucher im Gesamtsystem PC ist, darf zumindest angezweifelt werden.

    Völlig ad absurdum wird die vorangegangene Argumentation dann im vorletzten Absatz geführt. "Auch die Größe eines Kühlers kann von Fall zu Fall entscheidend sein. In Zeiten von Barebones und Wohnzimmer-PCs ist in vielen Gehäusen schlicht nicht genug Platz für einen Kupfer-Kühl-Riesen - ein deutlich kleinerer und leichterer Aluminiumkühler ermöglicht auch in beengten Gehäusen den Einsatz von leistungsfähigen Prozessoren mit großer Wärmeentwicklung."

    Auf einmal schafft also ein kleiner Alu-Kühler von GlacialTech, was bislang als Quadratur des Kreises galt. Er ist kleiner, er ist leichter und er ist dabei sogar noch effizienter. Bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens das letzte Versprechen, das eines günstigeren Preises gehalten werden kann, sonst ist hier alles nur heiße Luft: Der Igloo 7700 MC hat eine UVP von 34.80 €. Das ist die Preisklasse, in der man normalerweise Zalman-Kühler findet.
    [mi]

    Leadtek mit Wiederbelebung des AGP-Marktes

    Auch wenn die Zukunft zweifellos klar in Richtung PCI-Express zeigt, zieht sich der Abschied vom Accelerated Graphics Port immer mehr in die Länge. Leadtek geht sogar einen Schritt weiter und nimmt mit der Winfast A6800GT sogar die Produktion einer bereits eingestellten Grafikkarten wieder auf, gab das französiche Großhandel-Unternehmen Morex in einer Pressemitteilung bekannt.

    Insgesamt sind es fünf aktuelle Modelle die Leadtek weiterhin für den AGP-Markt in der Produktion halten beziehungsweise neu aufnehmen wird: Winfast A6600GT, Winfast A6800XT, Winfast A6800GS, Winfast A6800GT, Winfast A7800GS (Ab Februar). Erstaunt darf man über die Wiederaufnahme der GeForce 6800GT sein, welcher in letzter Zeit kaum mehr erhältlich war und eigentlich direkt vor ihrem „End of Life“ stand oder besser gesagt bereits dort angekommen war.

    Außerdem mag es auf den ersten Blick verwunderlich wirken, dass sowohl die GeForce 6800GS als auch die GeForce 6800GT in dieser Liste auftauchen, obwohl sich beide Modelle leistungstechnisch auf dem gleichen Level befinden. Berücksichtigt man jedoch den Umstand, dass die AGP-Version der GeForce 6800GS - aufgrund der niedrigeren Taktung – mit der PCI-Express-Variante nicht zu vergleichen ist, erscheint diese Unterteilung durchaus sinnvoll.

    Des Weiteren darf mit dieser Meldung die GeForce 7800GS, über welche in letzter Zeit bereitst viel spekuliert wurde, für AGP wohl als bestätigt angesehen werden. Durch die Formulierung „Anfang Februar“ ist jedoch dieser Pressemitteilung leider kein genauer Erscheinungstermin zu entnehmen, womit weiterhin die Gerüchte um eine Veröffentlichung am 02.Februar bleiben.
    [ls]

    SCSI, SCSI wechsle dich

    StoreCaseEs gibt Produkte, die sind notwendig aber, um es mal vorsichtig auszudrücken, unspektakulär. Wechselrahmen gehören eindeutig in diese Kategorie. Im heimischen PC erleichtern sie das arbeiten mit unterschiedlichen Partitionen oder werden schon mal für RAID-System gebraucht, selten aber bringen sie auch nur ein Frame pro Sekunde mehr auf den Bildschirm. StoreCase bringt mit dem „Data Express Profile“-Wechselrahmen DX115 den ersten Serial Attached SCSI-fähigen Käfig dieser Art in den Fachhandel. Zeit für einen Blick in die Welt der SAS-Systeme.

    Auf der Systems war SAS, Serial Attached SCSI, so etwas wie der Mini-Hype und Hoffnungsträger der vertretenen Systemhäuser. Inzwischen hat sich der Aufruhr wieder gelegt. SAS, wie all die anderen Storage-Lösungen zuvor, ist zwar hilfreich und manchmal vielleicht sogar notwendig, aber es ist weder cool, funky noch hipp. Es gibt wohl weltweit keinen einzigen Vergleichstest für Wechselrahmen, keine Awards und keine Auszeichnungen und dennoch sollte es nicht egal sein, wie man mit seinen Datenträgern und somit den Informationen selbst umgeht.

    Mit dem DX115-Profile bietet SoreCase eine Lösung, die erstmals Low Profile 3,5-Zoll-SAS-Laufwerke und zwecks besserer Nutzbarkeit auch Serial-ATA-3Gbps-Laufwerke beherbergen und in beliebige halbhohe 5¼-Zoll Schächte einbauen kann. Der Laufwerksrahmen ist aus Stahl und so gefertigt, dass er im gewissen Maße auch mit Schachttoleranzen und Eigenarten umgehen kann. Da StoreCase als Tochter des Speicherunternehmens Kingston in der Oberliga der Assemblierer-Ausstatter spielt, dürfte sich der Hinweis auf die spezielle Konzeption, „um mit der wachsenden Palette an standardisierten oder kundenspezifischen PC-Einbauschächten Kompatibilität zu gewährleisten“ wohl eher auf proprietäre SAS-Schränke, denn auf Fertigungstoleranzen chinesischer Billiggehäuse beziehen. Immerhin kostet das gute Stück im Laden mit 149 € (empfohlener VK) gut drei bis fünf Mal mehr, als besagte Tower.

    Warum dann aber so viel Geld für so wenig Blech? Das DX115-Profile ist für 50.000 Frame-to-Carrier-Steckzyklen, also Festplattenwechsel ausgelegt. Das wären in den 12 Jahren der Garantiezeit des Frames, auf die Lüfter gibt es verständlicher Weise nur 3 Jahre Garantie, elf Festplattenwechsel pro Tag. Und zwar im laufenden Betrieb, da der Rahmen Hot-Swap-fähig ist. Keine Ahnung, wer das nutzen kann, es zeigt aber, wie resistent gegen mechanischen Verschleiß Rahmen und Anschlüsse sind.

    Zudem sorgen einige Schutzverfahren dafür, dass Festplatten wirklich zum Stillstand gekommen sind, bevor sie ausgebaut werden können, sie gegen Spannungsschwankungen und Spitzen gesichert und nicht gleich auf Volllast gehen müssen, wenn sie gerade eingesetzt worden sind. Eine ausgeklügelte Dämpfung der Festplatte vor Schlägen und Erschütterungen durch ausgefeilte Lagerung und Gummipuffer klingt daneben beinahe trivial, obwohl sie das Ausstattungspaket sinnvoll abrundet. Diverse LED-Anzeigen informieren derweil über den Aktivitätsstatus und eventuelle Probleme.

    Der „Data Express Profile“-Wechselrahmen DX115 bleibt, auch nachdem man seine inneren Werte kennt, unspektakulär. Einer der stillen Helden des IT-Alltags.
    [mi]

    Donnerstag, den 26. Januar 2006

    Allround-Player von Transcend: T.sonicT 520

    Der taiwanesische Speicherhersteller Transcend präsentierte heute seinen neuen Allround-Player "T.sonicT 520" der neben den herkömmlichen Funktionen eines mp3-Players auch einen Line-In Eingang besitzt und über einige praktische Zusatzfunktionen verfügt. So kann der kleine Player mp3, wav oder wma Formate erkennen, abspielen und sogar umwandeln. Ebenso verfügt das Multitalent über ein integriertes UKW-Radio und lässt sich sogar als Diktiergerät einsetzen. Als zusätzliches Feature für alle Karaoke-Fans gibt der Player auf Wunsch sogar die Texte der abgespielten Lieder auf dem Display wieder.

    T.sonicT 520


    Die Stromversorgung erfolgt über einfache AAA Batterien, es sind somit keine speziellen "Akkupacks" oder Ladegeräte wie bei integrierten Akkus notwendig. Neben den reichhaltigen Funktionen will der T.sonicT 520 auch durch sein Äusseres bestechen. So besitzt er ein besonderst intensiv blau leuchtendes OLE-Display, das für gute Lesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen sorgt. Die Abmessungen des Multitalents betragen 74 x 30 x 18,5 mm bei einem Gewicht von lediglich 28g. Der Datentransfer zum bzw. vom PC erfolgt über eine USB 2.0 Schnittstelle. Das Gerät kann am PC auch als portabler Datenspeicher verwendet werden wobei die Daten mit Hilfe der mitgelieferten Software auch verschlüsselt oder mit einem Passwort geschützt werden können.

    Das integrierte UKW Radio, von dem, wie vom integrierten Line-In Eingang auch, direkt aufgezeichnet werden kann, besitzt 20 Senderspeicherplätze. Die Wiedergabe kann mit der A-B-Widerholfunktion in selbstdefinierten Sequenzen wiederholt und die Wiedergabegeschwindigkeit verändert werden, so lässt sich der T.sonicT 520 z.B. auch zum erlernen von Fremdsprachen benutzen. Um das Klangbild den aktuell wiedergegebenen Musikstücken anzupassen kann zwischen 6 vordefinierten und einer persönlich einstellbaren Klangfarbe gewählt werden. Die Menüführung erfolgt in 12 Sprachen, die Speicherkapazität beträgt wahlweise 512 MB oder 1 GB. Der T.sonicT 520 ist in Deutschland ab sofort zu einer UVP von 87,- Euro für das 512 MB Modell bzw 114,- Euro für das 1 GB Modell verfügbar.
    [so]

    Quad-Core-Prozessoren von AMD noch vor 2007?

    Berichten der InformationWeek zu Folge, ist es durchaus denkbar, dass erste Prozessoren mit vier Kernen von AMD noch vor dem nächsten Jahreswechsel vorgestellt werden. Des Weiteren scheint für den Umstieg auf die kommenden Quad-Core-Prozessoren im Regelfall abermals kein Wechsel der Hauptplatine von Nöten zu sein.

    Bereits bei der Veröffentlichung der Dual-Core-Prozessoren von AMD war es in nahezu allen Fällen möglich diese Prozessoren auf Mainboards mit den gängigen Chipsätzen zu betreiben – lediglich ein Bios-Update war in vielen Fällen erforderlich. Um dieses – für den Anwender erfreuliche – Konzept zu untermauern, soll AMD mit dem Release der nächsten Dual-Core-Prozessoren, die voraussichtlich im April für den Sockel M2 erscheinen werden, gleichzeitig eine kleine Demonstration aufführen, bei welcher Quad-Core-Prozessoren auf dem gleichen Unterbau betrieben werden.
    [ls]

    Microsoft will den Sourcecode von Windows Server-OS offen legen

    Natürlich nicht für jedermann und nur unter Lizenz! Microsoft hat einen Kompromissvorschlag abgegeben um die EU-Wettbewerbsbehörden zu frieden zu stellen, denn nach dem Kartellverfahren im Jahr 2004 und der Rekordbusse musste der Softwarehersteller bis zum 25. Januar 2006 handeln, ansonsten es pro Tag eine Busse von zwei Millionen Euro fällig geworden wäre.

    Microsoft hatte bei der Wettbewerbsbehörden um eine Gnadenfrist gebeten um mehr Zeit zu bekommen um die Auflagen zu erfüllen. Die EU gewährte eine Friststreckung auf den 15. Februar. Die Behörden verlangten vom Softwarehersteller die Offenlegung der Schnittstellenspezifikation der Serverbetriebssysteme, damit will man erreichen, dass den Dritthersteller eine bessere Interoperabilität ermöglicht wird.

    Nun hat Microsoft einen Vorschlag eingereicht, welcher weit über die Forderungen der Wettbewerbwächter hinausgeht: Der Hersteller will den Sourcecode offen legen, wobei die Einsicht in diesen Lizenzkosten verursachen werden. Die Reaktion der EU ist noch ausstehend, doch klar ist, dass Microsoft damit zwar die Auflagen erfüllt, gleichzeitig aber eine weitere Einnahmequelle geöffnet hat, wobei die Höhe der Lizenzkosten nicht kommuniziert wurde.
    [as]

    MDT präsentiert 2GB DDR2/533 Module

    Wir schreiben das Jahr 2006, und so langsam aber sicher rückt mit dem bevorstehenden M2 Sockel auch für AMD Nutzer das DDR2 Zeitalter näher. Bereits seit geraumer Zeit auf Intels Sockel 775 vertreten, hat sich DDR2-Speicher sowohl preislich, wie auch in Sachen Takt inzwischen vom Vorgänger und einstmaligen Konkurrenten DDR1 abgesetzt. Und auch einigen Unkenrufen zum Trotz, muß sich DDR2 Speicher selbst bei hohem Takt und hoher Integrationsdichte in Sachen Latenzen nicht mehr verstecken. Einen weiteren Beweis hierfür tritt der deutsche Speicherhersteller MDT technologies GmbH an, welcher am heutigen Tage (auch für Heimnutzer bezahlbare) 2GB Speichermodule anbietet.

    Die 2GB großen, mit 266MHz (DDR2/533) taktenden Module verfügen über eine CAS Latency von 4 (insgesamt 4-4-4-12), und zollen somit - wie erwähnt - keinen Tribut an die hohe Integrationsdichte, verfügen sie doch über dieselben Latenzen, wie die kleineren Vertreter der MDT DDR2/533 Riege. Realisiert wurden die 2GB Module über 128M x 8 FBGA Chips, von denen sich - auf beiden Seiten der Platine - jeweils 8 Stück befinden. Der Speicherriese entspricht somit jeglichen JEDEC Anforderungen und ist zusätzlich auch kompatibel zu Apple-Rechnern wie dem G5.

    Für den normalen Heimanwender, welcher in seinem Rechner über bis zu 4 Speicherslots verfügt, mag es beim aktuell vorherrschendem Speicherausbau von ungefähr 1GB etwas merkwürdig anmuten, wofür man 2GB Speichermodule brauchen sollte, würde dies doch einen theoretischen Maximalausbau von 8GB bedeuten. Doch zum einen richten sich solche Module am oberen Ende der Skala niemals an den durchschnittlichen Nutzer, und zum anderen machen solche Module gerade auf Platinen Sinn, welche aufgrund einer platzsparenden Bauweise über zwei oder gar nur einen Speicherslot verfügen.

    Nicht zuletzt zeigen Module wie diese auf, was derzeit in einem finanzierbaren Rahmen möglich ist und setzen so die Messlatte wieder ein Stück höher. Die Speichermodule sollen ab sofort in Stückzahlen zu einem UVP von 215 Euro verfügbar sein.
    [bf]

    Weiterhin Lieferengpässe bei kleinen AMD Prozessoren?

    Bereits Ende Dezember 2005 berichteten wir, dass AMD auf Grund Zuliefererschwierigkeiten beim CPU-Trägermaterial, die Nachfrage nach kleineren Prozessormodellen nicht decken konnte. Wie CRN nun vermeldet, klagen weiterhin viele Distributoren, dass sich kaum Besserung in der Verfügbarkeit der Modelle Athlon 64 3200+ und 3500+, sowie Sempron 2600+ zeige.

    Zudem beschweren sich die Distributoren über AMDs Verteilung bei diesen knappen Modellen. Hier bevorzuge AMD bei den Bestellungen zu solchen Chips Großabnehmer und OEM-Partner - andere Bestellungen ständen dahinter zurück. Man sei derzeit froh, wenn man überhaupt 200 oder 300 Athlon 64 3200+ Prozessoren geliefert bekäme, wobei dies nicht einmal im Ansatz die Nachfrage decke. Andere klagen darüber, dass unverbindlich genannte Liefertermine nicht eingehalten werden.

    Die Verknappung hat letztlich zur Folge, dass sich die Einkaufspreise bei solchen Modellen erhöhen. Bei 3200+ Modellen spricht man von 140 bis 160 Euro. Der von AMD genannte PIB Preis bei Großabnahme (1000 Stück) liegt derzeit bei 155 US-Dollar bei diesem Modell.

    Derzeit schätzt man, dass sich erst Anfang März eine Verbesserung der Liefersituation einstellen wird. Seitens AMD sprach man von einer Verbesserung der Liefersituation Mitte bis Ende des ersten Quartals.

    Für den Endkunden, welcher speziell nur den Prozessor erwerben möchte, zeigt sich die Situation vielleicht noch nicht ganz so dramatisch. Die Listungen bei Preisvergleichen sehen einen Prozessor Athlon 64 3200+ (boxed) preislich knapp unter 160 Euro und als verfügbar - die Stückzahlen sind dabei natürlich unklar. Das Modell Athlon 64 3500+ wird dagegen meist "auf Anfrage" geführt - die Preise liegen derzeit knapp über 180 Euro.
    [pg]

    Diamonds are for ever

    MSIDas muss sich auch MSI bei der Entwicklung seines neue Flagschiffs K8N Diamond Plus für Sockel 939-taugliche AMD-Prozessoren gedacht haben, denn die Ausstattung reicht nicht nur für das Hier und Heute, sondern auch noch für Morgen und Übermorgen. Allein zwei Fragen muss man stellen. Vertragen sich die ganzen Komponenten auch im Alltagseinsatz und was verbirgt sich hinter dem hässlichen Kürzel SE?

    Die Papierform des MSI K8N Diamond ist beeindruckend. Ein 1 GHz schneller Hypertransport, Heatpipe gekühlter Nvidia nForce 4 SLI X16 Chipsatz, SLI-Unterstützung inklusive automatischer Erkennung, Unterstützung für bis zu 4 GB DDR-400 Arbeitsspeicher, SATA-2-Raid, etc. etc. In der Limited Edition gibt es zum Creative-Soundchip sogar noch einen 5¼ Zoll Röhrenverstärker.

    Der Sockel 939 bietet zudem eine, zumindest für derzeitige Mainboards, hohe Investitionssicherheit. So laufen darauf nicht nur aktuelle Single- und Dual-Core Athlons der Baureihen 64, 64-FX und 64-X2, sondern auch jetzt schon 1xx-Opterons. Wer mag und es sich leisten kann, hat also zur Abwechslung durchaus mal die echte Möglichkeit, irgendwann einen besseren Prozessor nachzurüsten. Damit sollte sich auch ohne Fine-Tunig ein feines System zusammenbauen lassen. Dank der vorhandenen dynamischen Übertaktungsfunktion D.O.T (Dynamic Overclocking Technology) und einem um weitere OC-Optionen erweitertem BIOS scheint es so, als sollte man bei Bedarf aus der Platine noch ein paar PS mehr rausholen können.

    Gleichzeitig könnte das aber auch zum Makel im Diamanten werden. An zwei Stellen musste MSI beim Design zusätzliche Chips implementieren, um den Funktionsumfang des Nvidia Chipsatzes zu erweitern. Da ist zum einen der „aufgelötete“ (O-Ton MSI) Marvell-Chipp, der den zweiten Gigabit-LAN-Port bereitstellt. Auch beim Serial-2-ATA ist ein zweiter, diskreter Controller von Nöten. Dieser stammt von Silicon-Image, einem wie auch Marvell, renommierten Unternehmen. Wann immer aber integrierte und externe Komponenten zusammenarbeiten müssen, gibt es einen erhöhten Verwaltungs-Overhead und somit eine potenzielle Schwachstelle. Potenziert man das mit der Risikobereitschaft von Overclocking-Freunden, kann man sich vorstellen, welcher Herausforderung sich die Ingenieure bei MSI gegenübersahen, um die Boards schnell und stabil zu machen.

    Einen weiteren Punkt, den nur ein Test abschließend klären kann, ist die Leistungsstärke des verwendeten Creative Sound-Chips. Man darf nicht vergessen, dass SE für Special Edition steht, was im Deutschen „nach Kundenwunsch“ bedeutet. Und da manchmal auch bei Hardwareherstellern Geiz geil ist, kann MSI seinen Kunden damit ein Schmankerl serviert oder auch nur den Profit erhöht haben. Auch an den Röhren des 5¼ Zoll Verstärkers hängt ohne praktischen Test ein großes Fragezeichen. Schon in der Vergangenheit hat es solche oder ähnliche Lösungen gegeben und es zeigte sich, dass der begrenzende Faktor immer die Signalqualität der Leitungen auf dem Board war. Bleibt allen Limited Edition-Kunden zu wünschen, dass Board und SE-Chip den Röhrenklang auch bis zu den Boxen transportiert bekommen.
    [mi]

    Mittwoch, den 25. Januar 2006

    T-Online darf keine IPs mehr Speichern

    Der Provider-Riese T-Online hat nun laut einem gerichtlichen Beschluss aus Darmstadt die Anweisung erhalten, Verbindungsdaten nicht mehr zu speichern, sondern nach Abschluss der Verbindung zu löschen. Damit liegt das Landgericht Darmstadt zumindest vorerst im krassen Widerspruch zur Auflage der EU zur Massendatenspeicherung. Zumindest vorerst muss T-Online bei Flatrate-Kunden bestimmte Daten sofort löschen, ohne sie wie bisher bis zu 80 Tage zu speichern &mdash und eben unter diese Daten fällt auch die IP-Adresse.

    Wie die Financial Times Deutschland berichtet, hatte gegen die Datenspeicherung ein Kunde geklagt und erhielt in dieser Beziehung vorerst Recht. Damit bestätigt das Landgericht eine Entscheidung des Amtsgerichts Darmstadt, dass ein ähnliches Urteil bereits im vergangenen Jahr fällte, und schloss gleichzeitig eine Berufung aus. Weiterhin erweiterte das Landgericht die Auflagen und verbietet T-Online sogar die Speicherung von Volumen-Daten, die zur Abrechnung nicht benötigt werden. Weiterhin gespeichert werden dürfen jedoch die zeitlichen Verbindungsdaten, weil danach eventuell zusätzlich Gebühren anfallen könnten.

    Damit ist das Urteil, obgleich es durchaus eigenartig Anmutet zumindest vorerst auf der Seite des Kunden. Dennoch darf man sich Fragen, warum Volumendaten bei einer Flatrate für die Abrechnung nicht wichtig sein sollen, zeitliche Verbindungsdaten aber schon. Beides dürfte bei der Nutzung einer Flatrate kaum Auswirkungen auf den abzurechnenden Preis haben. Fraglich ist ebenfalls, wie lang dieses Urteil Bestand haben wird, denn wenn die Richtlinie des EU-Parlaments tatsächlich in nationales Recht umgesetzt wird, ist die Speicherung der gesamten Verbindungsdaten inklusive IP-Adresse sogar gesetzlich vorgeschrieben, obgleich auch hier das Ziel der einfacheren Aufklärung von Verbrechen durchaus in Frage gestellt werden darf.
    [rl]

    Gebeutelte ABIT findet in USI neuen Partner

    Der taiwanische Hersteller von Mainboards und Grafikkarten ABIT, der sich in der Vergangenheit mit finanziellen Schwierigkeiten in die Schlagzeilen gebracht hatte, ist nun mit dem taiwanischen Unternehmen Universal Scientific Industrial (USI) eine langfristige strategische Kooperation eingegangen. Einhergehend mit dem Plan, das eigene Firmengebäude an die Deutsche Bank zu verkaufen, kann man zudem davon ausgehen, dass ABIT wohl auch in weiteren Bereichen Platz bei USI gefunden hat. So spricht Heise Online direkt von einer Übernahme des Unternehmens, obgleich in der Pressemitteilung von ABIT derartiges noch nicht direkt eingeräumt wird.

    Dafür sprächen zumindest die schlechten Bilanzzahlen, die es potentiellen Interessenten durchaus nicht schwer machen, sich ABIT einzuverleiben. Für USI öffnete dieser Schritt zudem die Tür zum Retail-Markt, den der Auftragsfertiger für zahlreiche Elektronik, Computer und Notebooks bisher direkt noch nicht bearbeitet hatte. Dafür spricht zudem, dass ABIT schon länger geplant hatte, seine Fertigungskapazitäten auszulagern. In der offiziellen Pressemitteilung spricht man sinngemäß von einem neuen Abschnitt in der Firmengeschichte. Für den Endkunden soll sich laut ABIT so wenig wie möglich ändern. So wolle man gestützt von der Produktion bei USI weiterhin gewohnt hochwertige Ware liefern.
    [rl]

    Leap ahead: Intel zeigt erste Chips in 45nm Strukturgrösse

    Nachdem sich die 90nm Strukturgrösse etabliert hat und der Marktführer vor kurzem seinen neusten Spross namens Core in 65nm Strukturgrösse vorgestellt hat, vollzieht Intel getreu seinem neuen Slogan einen Sprung nach vorne und präsentiert erste Testchips in 45nm Strukturgrösse. Der Testchip ermöglicht dem Hersteller den Fertigungsprozess „live“ zu testen und dabei diverse Logikschaltungen auf Herz und Nieren durchzuprobieren.

    Zum einen ist auf dem Chip oben ein SRAM mit 153 MBit zu finden während unten neben diversen diskreten Strukturen auch PROMs, High Speed Register Files, I/O-Schaltkreise und PLLs integriert sind. Damit kann Intel diverse Tests fahren, Erfahrungen sammeln und den Fertigungsprozess weiter optimieren. Damit werden Vorarbeiten geleistet um für die Produktion einer CPU in 45nm Strukturgrösse bereit zu sein. Die Testchips wurden in der Fab D1D in Hilsboro im US-Bundesstaat Oregon produziert, wo auch die Core Prozessoren in 65nm Strukturgrösse vom Stapel laufen und die ersten Produkte in 45nm Struktur in Serie gehen sollten. Zweite Jahreshälfte 2007 ist dabei das angepeilte Ziel der Markteinführung. Später sollen die beiden Produktionsstätten Fab 32 in Arizona und Fab 28 in Israel ebenfalls Produkte mit der vorgestellten Strukturgrösse herstellen.

           


    Zur Produktionstechnik macht Intel nicht viele Angaben! Intels Entwicklungsleiter Mark Bohr gab in einer Telefonkonferenz wenige Details bekannt. Der Chip verwendet wie bis die 193nm-Lithographie und setzt weiterhin gestrecktes Silikon (strained Silikon) ein. Die alternative Fertigungstechnik SOI (Silicon on insulator) wie sie AMD und IBM einsetzen kommt nach wie vor nicht zum Einsatz. Durch SOI lassen sich kürzere Schaltzeiten und geringere Leistungsaufnahmen realisieren, dafür müssen die Wafer aufwändig hergestellt und das Verfahren bei IBM lizenziert werden.

    Intels Entwicklungsleiter ist überzeugt, dass die Generation in 45nm Strukturgrösse eine noch nie da gewesenen Leistung pro Watt ermöglichen wird. Denn je nach Konstruktion kann mit der neuen Technologie die Schaltzeit um 20 Prozent reduziert oder die Leckströme um den Faktor 5 reduziert werden. Der Halbleiterhersteller ist bereits auch an der Entwicklung der Fertigungstechnologie für den nächsten Schritt der Miniaturisierung auf 32nm Strukturgrösse. Produkte sollen ab 2009 die Marktreife erreichen.
    [as]

    Sapphire bringt Radeon X1600 Pro für AGP in den Handel

    Vor ca. einem Monat kündigte der Grafikkartenhersteller GeCube bereits ein Modell auf Basis des RV530 Chips (X1600) für AGP an, von welcher bisher jedoch leider immer noch nichts im Handel zu sehen ist. Nun hat auch Sapphire Technology die X1600 Pro für den Accelerated Graphics Port in sein Produktportofolio aufgenommen und kann somit vielleicht noch den ein oder anderen AGP-Benutzer mit diesem Produkt erfreuen.

    Die AGP-Version wird über ATIs Rialto-Bridge realisiert, wobei die Spezifikationen der Karte nicht von denen der PCI-Express-Variante abweichen. So taktet die Karte mit einem Chiptakt von 500 MHz und einem Speichertakt von 400 MHz bei 4 Pixel-Pipelines (pro Pipeline 3 Shader-Einheiten). Der 256 MB große günstige DDR2-Speicher ist hierbei ebenfalls über ein 128-Bit breites Speicherinterface angebunden.

    Da die Karte der X1000-Serie entspringt bietet sie natürlich auch Unterstützung für das Shader-Model 3.0, HDR-Rendering und adaptivem Antialiasing. Die Karte von Sapphire ist bereits im Preisvergelich von Geizhals.at ab einem Preis für ungefähr 135 Euro gelistet, bisher jedoch kaum verfügbar.
    [ls]

    ASUS bringt Grafikkarten mit der X1900-Serie in den Handel

    Wie es scheint, hat ATI seine Lager vor dem Launch gefüllt und lieferte sein neustes Eisen im Kampf um die Benchmarkkrone zeitgerecht an seine Kunden aus. ASUS hat zwei Grafikkarten mit GPUs der X1900 Familie angekündigt und schreibt von einer sofortigen Verfügbarkeit im Handel. Natürlich ist nicht klar, wie Hoch die verfügbaren Stückzahlen ausfallen werden.

    Die EAX1900XTX setzt dabei den mit 650MHz getakteten R580 ein und befeuert die 512 MB Speicher mit 1,55 GHz (Real 775MHz, während bei der EAX1900XT die GPU mit 625 MHz und die Speicherbausteine mit 1,45 GHz (Real 725 MHz) getaktet werden. Die Preise sind natürlich nichts für Budgetbewusste Käufer und hinterlassen mit 739.- bzw. 659.- Euro ein grosses Loch in dem Geldbeutel.



    An Software legt ASUS die Spiele KingKong, SnowBlind und das ASUS Game Pack bei. Um Videos zu bearbeiten und schneiden wird der Power Director 3 mitgeliefert, während die Software Media Show zum abspielen der erschaffenen Kreationen gedacht ist. Natürlich mit dabei sind die aktuellen Treiber und die diversen, schon von anderen Produkten bekannten, ASUS Utilitys wie ASUS Game Face oder ASUS Video Security.
    [as]

    Hynix mit guten Geschäftszahlen

    Der südkoreanische Speicherhersteller Hynix kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2005 zurückblicken. Dank den stabilen Preisen im NAND Flashspeichersektor konnte der Preiszerfall mit DRAM aufgefangen werden, wobei zu den guten Zahlen auch der Staat mitgeholfen hat. Die staatliche Hilfe ist den anderen Speicherhersteller ein Dorn im Auge, was in einige Ländern bereits zu Strafzöllen auf Produkte der Südkoreaner führte. Kürzlich hatte sich die japanische Regierung entschlossen, den Import von Hynix-Halbleitern mit saftigen Strafzöllen zu belegen um die eigene Speicherindustrie von den durch den koreanischen Staat subventionierten Produkten zu schützen. Auch die europäische Union behält sich dieses Recht vor, konnte sich aber bisher noch nicht einigen.

    Im ausgewiesenen Gewinn für das vierte Quartal 2005 von 764 Milliarden Won (rund 640 Mio. Euro) sind Steuergutschriften in der Höhe von 379 Milliarden Won (rund 379 Mio. Euro) enthalten. Der Speicherhersteller konnte einen Umsatz von 1,77 Billionen Won verzeichnen, was einen Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet. Für das Geschäftsjahr mussten die Koreaner einen Umsatzrückgang von 3,1 Prozent auf 5,9 Billionen Won (4,97 Mrd. Euro) hinnehmen, konnte aber den Reingewinn um 7,3 Prozent auf 1,8 Billionen Won (1,51 Mrd. Euro) steigern.

    Im Schlussquartal konnte Hynix den Absatz mit den unter Preisdruck geratenen DRAM von 70 Prozent auf 60 Prozent reduzieren und dafür den Umsatz mit den preisstabilen NAND Halbleitern von 30 auf 40 Prozent erhöhen. Zu den Aussichten für das laufende Geschäftsjahr oder das erste Quartal machte der Hersteller keine Angaben.
    [as]

    Neuer Artikel online: ASUS X-Mars K8P1 Cooler

    Bereits seit einer Weile finden sich von namhaften Mainboard-Herstellern immer wieder einmal auch Prozessor-Kühler im Markt ein. Dabei handelt es sich bei solchen Produkten meist nicht um Eigenentwicklungen bzw. -fertigungen, sondern um extern in Auftrag gegebene Produktionen, die dann letztlich unter dem eigenen Label vertrieben werden.

    Seit einer Weile bietet auch ASUS hier und da Prozessoren-Kühler an, wobei die jüngsten Produkte aus eigener Entwicklung und Fertigung stammen und durch eine ASUS Tochter hergestellt werden. Ob eine dieser EIgenentwicklungen - der ASUS X-Mars K8P1 - im Vergleich zu anderen Kühllösungen überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserem Artikel


    [bf]

    Google beugt sich den Forderungen der chinesischen Behörden

    Der populäre Suchdienst sorgte bei den chinesischen Behörden für rote Köpfe, denn in den Suchtreffern können Internetseiten gefunden werden, welche den Behörden ganz und gar nicht gefallen. Um das Regime am Leben zu erhalten und die Opposition nicht zu stark anwachsen zu lassen, herrscht im Reich der Mitte die Zensur.

    Die Zensur ist natürlich schwierig durchzusetzen und wenn eine westliche Suchmaschine treffer auf Schlagwörter wie "Menschenrechte" liefert und die eine oder andere Seite durch das Zensurnetz durchrutscht, ist nicht im Sinne der Behörden. Nun hat sich Google den Forderungen Chinas gebeugt und bietet mit Google.cn einen abgespeckten Dienst an. Die Meinung des Suchexperten: besser einen reduzierten Dienst anbieten, als gar keinen, weil die Behörden Google blockieren. Ergebnisse mit politisch nicht erwünschten Inhalten werden ausgeblendet, anstelle erscheint eine Erklärung, warum das so sei. Nicht erwünschte Inhalte sind neben Pornographie alle Webseiten, welche dem Regime schaden könnten, weil sie das Volk eben eine andere Sicht als die von den Behörden in Beijing verbreitete gewinnen könnte.

    Google Pläne sorgten dann auch für Verwunderung, weil sich der Suchdienst erst kürzlich gegen eine Zusammenarbeit mit der US-Regierung aufgrund der Privatsphäre ausgeschlossen hatte. Geld regiert halt doch die Welt und China ist ein grosser Markt auf den Google trotz dem Wille zur Ethik nicht verzichten will.
    [as]

    Dienstag, den 24. Januar 2006

    ATI veröffentlicht die X1900-Serie

    Nicht einmal 4 Monate nach dem Release der Radeon X1800-Serie veröffentlichte der Kanadische Grafikchip-Hersteller ATI am heutigen Tag die X1900-Serie um sich im Kampf um die Performance-Krone wieder an die Spitze setzen zu können. Nach den langen Verzögerungen des R520 und dem nur Kurz darauffolgenden "Genickbruch" in Form der höher getaktet GeForce 7800 GTX 512 - wobei jedoch an dieser Stelle auch hinzugefügt werden muss, dass die 512-MB-Version der GeForce 7800 GTX auch drei Monate nach deren Veröffentlichung immer noch an miserabler Verfügbarkeit leidet - musste ATI diesmal eine ordentliche Schippe zulegen.

    Letztendlich stellt der R580 (X1900) aber einen Refresh des R520 (X1800) dar und basiert auf nahezu gleicher Architektur bei der es jedoch eine wesentliche Änderung – über welche wir bereits im Vorfeld berichteten - anzumerken gibt: Die Pixel-Pipeline verfügt nicht mehr über nur eine, sonder gleich über drei Pixel-Shader-Einheiten, wie dies bereits mit dem RV530 (X1600) in der Praxis erprobt wurde. Mit diesem Schritt zollt ATI der eigenen Prognosse, dass zukünftige Spiele zunehmend Shader-lastiger werden, Respekt.

    Radeon X1800 XT X1900 XT (CF) X1900 XTX
    Chiptakt 625 MHz 625 MHz 650 MHz
    Speichertakt 750 MHz 725 MHz 775 MHz
    Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit
    Pixel-Pipelines 16 16 16
    Pixel-Shader-Einheiten 16 48 48
    TMUs 16 16 16
    ROPs 16 16 16
    Vertex-Pipelines 8 8 8


    Die X1900 XT geht im Vergleich mit dem Vorgänger mit gleichem Chiptakt und einem sogar etwas niedrigeren Speichertakt von 725 MHz an die Arbeit. Die X1900 XTX ist letztendlich mit der X1900 XT identisch und verfügt lediglich über ganz leicht erhöhte Taktraten von 650 MHz (+25 MHz) Chip- und 775 MHz (+50 MHz) Speichertakt. Der Mehrpreis für die nur unwesentlich bessere Leistung der höher getaktete X1900 XTX ist wohl nur für wirkliche "Enthusiasten" lohnenswert ;).

    Betrachtet man die Verfügbarkeit der neuen Modelle bei den gängigen Preissuchmaschinen, so scheint ATI aus der Vergangenheit gelernt zu haben und wird nicht erneut negatives Aufsehen durch einen reinen Paper-Launch erregen und die Aussage des Herstellers von "sofortiger Verfügbarkeit" darf – zu Freuden des Kunden – wieder ernst genommen werden. Die unverbindlichen Preisempfehlungen seitens ATI liegen für die X1900 XTX bei 649 US-Dollar, für die X1900 XT bei 549 US-Dollar und für die X1900 Crossfire Edition bei 599 US-Dollar.
    [ls]

    Weiterhin Lieferschwierigkeiten bei AMD

    Wir berichteten bereits Ende Dezember über Engpässe bei Desktop-Prozessoren von AMD. Nach einer Meldung des Händler-Magazins Computer Reseller News hat sich daran bis zum heutigen Tage nicht viel geändert. Die Distributoren für den Fachhandel werfen AMD vor hauptsächlich OEM (Komplett-PC-Hersteller) und Großabnehmer zu beliefern. Bestellungen von Zwischenhändlern scheinen auf wenige Hundert Stück beschränkt zu sein, was auch zu einem höheren Preis führt.

    Schwierig sei die Lage vor allem bei preisgünstigen Prozessoren, wie dem Sempron 2600+ und den Athlon 64 CPUs 3200+ sowie 3500+. Manche Distributoren weichen inzwischen auf ausländische Bezugsquellen aus. Marc Florian Gerken vom Distributor Ingram Micro rechnet nach eigener Aussage erst für Anfang März mit einer verbesserten Liefersituation. Das deckt sich in etwa mit der Aussage von AMD das Problem bis Mitte/Ende diesen Quartals zu lösen.
    [ch]

    Großrazzia gegen Raubkopierer

    Wie heise online berichtet wurde eine groß angelegte Razzia gegen Raubkopierer in über 200 Orten länderübergreifend in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Tschechien durchgeführt. Interessanterweise wurden bei den Durchsuchungen, welche sowohl auf Privathaushalte als auch auf Unternehmen abzielte, auch die Büros der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) in Hamburg mit einbezogen.

    Weshalb auch die Geschäftsräume der GVU durchsucht wurden ist jedoch noch unbekannt - bisher gibt es auch noch keine Stellungsnahme der GVU zu dieser Thematik. Insgesamt wurden bei der Razzia, die über Monate hinweg von der Staatsanwaltschaft Ellwangen sowie des Landeskriminalamts Baden-Württemberg geplant wurde, insgesamt 20 Server beschlagnahmt, welche über FTP/FXP Filme im Internet verbreitet haben sollen.
    [ls]

    Montag, den 23. Januar 2006

    Teils deutliche Preissenkungen bei AMDs Dual-Core- und Mobilprozessoren

    AMD-LogoKaum hat AMD seine beiden erstmals mit 2,4 Ghz getakteten neuen Turion 64-Mobilprozessoren mit Namen ML-42 und ML-44 ein paar Wochen auf den Markt, nutzt der kalifornische Chiphersteller mit einer teils deutlichen Preissenkung im Mobil- und Dual-Core-Bereich gleich die Gelegenheit, Konkurrent Intel noch weiter unter Druck zu setzen. Zumindest im Mobilbereich, das gerade erwähnte Spitzenmodell ML-44 wurde schließlich auch um satte 32,6% im Preis gesenkt, ist das angesichts der neuen Bedrohung namens Core Duo (Preisliste), mit Codenamen auch Yonah, wohl aber auch ein naheliegender Schritt; hat man dem Konkurrenten in diesem Bereich doch bisher rein gar nichts mit dem marketinträchtigen Anhängsel Dual-Core entgegenzuwerfen.

    ProzessormodellAlter PreisNeuer Preis ab dem 23.1.2006Preissenkung in %
    Turion 64 ML-44$525$35432,6
    Turion 64 ML-42$354$26325,7
    Turion 64 ML-40$263$22016,3
    Turion 64 ML-37$220$18416,4
    Turion 64 ML-34$184$15416,3
    Turion 64 ML-32$154$1455,8
    Turion 64 ML-30$145$145-
    Turion 64 ML-28$145$145-

    Ganz anders sieht das dagegen im Desktop-Bereich aus: Zwar hat Intel mit seiner Pentium D 9xx-Serie gerade im Bereich der Verlustleistung wieder deutlich aufgeholt, mit der Preissenkung auch im doppelkernigen Desktopmarkt bestärkt AMD aber nochmals sein Vorhaben, die Konkurrenz aus dem Hause Intel zumindest im Bereich des Preis-Leistungs-Verhältnis zu überflügeln. Ob Intels für den April diesen Jahres erwartete nächste Preissenkung in genau diesem Bereich, die zudem deutlich größer als AMDs heute durchgeführte- ausfällt, noch rechtzeitig ausfällt, darf dabei ebenfalls bezweifelt werden. Genau für diesem Monat wird nämlich auch AMDs neuer Sockel M2 erwartet, sodass AMDs derzeitige Erfolgswelle wohl noch länger anhalten dürfte. Zumindest bis Intel im 2. Halbjahr dann in Form des Conroe und seiner Mobile- (Merom) und Server-Pendants (Woodcrest) seinen nächsten Kracher loslässt und wohl auch den größten "Sprung nach Vorne" der näheren Zukunft vollzieht.

    ProzessormodellAlter PreisNeuer Preis ab dem 23.1.2006Preissenkung in %
    Athlon 64 X2 4800+$803$64319,9
    Athlon 64 X2 4600+$643$55613,5
    Athlon 64 X2 4400+$507$4677,9
    Athlon 64 X2 4200+$408$36211,3
    Athlon 64 X2 3800+$328$3018,2

    Da es bis zu diesem Zeitpunkt aber noch einen guten "Sprung" hin ist, wollen wir im Weiteren wieder auf AMDs Preissenkung zurückkommen, deren interessanter Nebeneffekt im Einstiegs-Mobilbereich dann gleich auch ein weiterer, bisher unbekannter Prozessor ist. Auch wenn der Mobile Sempron 3400+ for Fullsize Notebooks trotz nur geringfügig höherem Model-Rating als der bisherige Spitzenreiter 3300+ mit 200Mhz mehr Takt und doppeltem L2-Cache daherkommt, verbleibt die TDP dieser Prozessorserie auf für Notebooks doch sehr hohen 62W. Erst die Mobile Semprons for Thin and Light Notebooks kennzeichnet AMD dann mit einer TDP von nur noch 25W. In weiten Teilen im Preis gesenkt wurden außerdem, neben den beiden Mobile Sempron-Serien, dem Turion 64 ML (ML bezeichnet die stromhungrigere Variante mit 35W TDP.) und dem Ahtlon 64 X2, dann schließlich noch AMDs Mobile Ahtlon 64-Serie. Bei den im folgenden genannten Preis handelt sich dabei um die Großhandelspreise in US-Dollar bei Abnahme von 1000 Stück.

    ProzessormodellAlter PreisNeuer Preis ab dem 23.1.2006Preissenkung in %
    Mobile Sempron 3400+ (Fullsize)-$114-
    Mobile Sempron 3300+ (Fullsize)$113$1048,0
    Mobile Sempron 3100+ (Fullsize)$98$899,2
    Mobile Sempron 3000+ (Fullsize)$88$7811,4
    Mobile Sempron 2800+ (Fullsize)$77$77-
    Mobile Sempron 2600+ (Fullsize)$67$67-

    ProzessormodellAlter PreisNeuer Preis ab dem 23.1.2006Preissenkung in %
    Mobile Sempron 3300+ (Thin and Light)$125$1176,4
    Mobile Sempron 3100+ (Thin and Light)$99$8910,1
    Mobile Sempron 3000+ (Thin and Light)$89$89-
    Mobile Sempron 2800+ (Thin and Light)$89$89-
    Mobile Sempron 2600+ (Thin and Light)$89$89-

    ProzessormodellAlter PreisNeuer Preis ab dem 23.1.2006Preissenkung in %
    Mobile Athlon 64 4000+$347$30711,5
    Mobile Athlon 64 3700+$243$243-
    Mobile Athlon 64 3400+$194$17012,4
    Mobile Athlon 64 3200+$159$159-
    Mobile Athlon 64 3000+$124$1157,3
    [ll]

    Wurm Nyxem macht sich auf die Welt zu erobern und beschädigt dabei Daten

    Was andere Eroberer nicht geschafft haben, versucht aktuell der Wurm Nyxem: er will die ganze Welt erobern und infizieren. Der Wurm aktualisiert auf einer Webseite nach einer erfolgreichen Infektion eines Computers einen Zähler, welcher Heute bereits auf über einer halben Million angelangt ist, Tendenz rasant steigend.

    Der Wurm bringt eine eigene SMTP Engine mit und kann sich selber an auf dem System gefundenen Mailadressen versenden und sich so verbreiten. Das an sich wäre nicht weiter speziell, da andere Würmer dies auch machen, doch der Nyxem beginnt am 3. jeden Monats seine zerstörerische Aktion: er überschreibt DOC, MDB, XLS, PPS, MDE, RAR, PPT, ZIP, PDF, DMP und PSD mit dem unnützen Inhalt "DATA Error [47 0F 94 93 F4 K5]". Die Folge davon ist der Datenverlust der überschriebenen Dateien, was sehr ärgerlich, wenn nicht sogar geschäftsschädigend sein kann. Des Weiteren versucht der Wurm die bekannten AntiViren Programme zu deaktivieren um ungehindert seiner Aktivität nachgehen zu können.

    Die Sicherheitsexperten haben den Wurm unterschiedlich benannt, so nennt Symantec den Wurm W32.Blackmal.E, F-Secure als weiteres Beispiel nennt ihn Nyxem.E. Es ist also dringend zu einem Update der AntiViren Definitionen geraten und wer auf absolute Nummer sicher gehen will, scannt seine Festplatten mit dem W32.Blackmal.E Removal Tool von Symantec um am 3. Februar von Unheil geschützt zu sein.
    [as]

    "Budget" Pentium D 805 soll im März kommen

    Nachdem im Sommer das Gerücht eines Pentium D für Einsteiger aufgekommen ist, war es lange Zeit ruhig um den Pentium D 805. Nun ist in einem tschechischen Internetshop der besagte Prozessor aufgetaucht, wärend von Intel dazu noch nichts offizielles zu vernehmen ist.

    Der Prozessor mit Nummer 805 wird mit 2,66 GHz getaktet und nutzt einen Front Side Bus von 533 MHz, dabei bleibt der Cache mit 2 MB (1 MB pro Kern) gleich wie bei den grösseren Brüdern. Die Gerüchte gehen von März als Ausliefermonat aus. Wo sich der Prozessor einordnen wird bzw. wie viel ihm auf den nächst schnelleren Pentium D 820 an Leistung fehlt, ist nur schwer abschätzbar. Zum einen ist der Prozessortakt 133 MHz tiefer als beim 820, was wohl aber deutlich schwerer wiegen wird ist der "kastrierte" Front Side Bus von 133MHz anstelle 200 oder 266 MHz.

    Sicher ist, dass Intel den Prozessor nicht nutzen wird um Benchmarkrekorde aufzustellen, hierfür kommt der nicht auf den Markt. Mit dem Modell kann elegant das neue Modewort "Dual-Core" ausgenutzt werden, denn OEM Hersteller haben die Möglichkeit günstiger Computer mit Dual-Core Prozessoren auszustatten. Hinzu kommt der angepeilte Preis von 160 – 180 US-Dollar, was zusammen mit den OEM Chipsätzen i945PZ und GL günstige Computer geben kann.
    [as]

    Informationen und erste Benchmarks zur Radeon X1900-Serie

    Offiziell endet das NDA für den R580 in Form der X1900 XT und X1900 XTX wohl erst morgen am 24. Januar – nichtsdestotrotz haben sich wieder einige Seiten bzw. Print-Magazine nicht an das Non-Disclosure Agreement gehalten, weshalb auch in diesem Falle wieder reichlich Informationen bereits vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin durchgesickert sind und sich ihren Weg im World-Wide-Web gebahnt haben.

    Von der technischen Seite scheinen sich hierbei unsere bisherigen Vermutungen zu bestätigen. Demnach verfügt sowohl die X1900 XTX als auch der kleine Brunder über 16 Pixel-Pipelines, welche jedoch nicht mehr über lediglich eine Pixel-Shader-Einheit verfügen sondern über deren drei, wodurch bei beiden Modellen insgesamt 48 Pixel-Shader-Einheiten zum Einsatz kommen. Ansonsten gibt es jedoch gegenüber dem R520 – bis auf den Takt – keine weiteren nennenswerten Änderung.

    Bei den Taktraten scheint es ebenfalls auf unsere bisherigen Vermutungen herauszulaufen. So beträgt der Chip-Takt der X1900 XTX 650 MHz während der Speicher mit 775 MHz taktet. Die X1900 XT und die entsprechende Crossfire-Master-Karte gehen hingegen mit einem Chiptakt von 625 MHz sowie einem Speichertakt von 725 MHz ans Werk. Da sich die X1900 XT und die X1900  XTX anscheinend nur durch den Chip- und Speichertakt unterscheiden, ist es mehr als fraglich ob sich das neue Flaggschiff durch diese geringe Takterhöhung von nur 4% (Chip) bzw. 7% (Speicher) merklich von der X1900 XT absetzten kann.

    Auch einige Benchmarks zur X1900 XT haben sich bereits bei DailyTech eingefunden. Hierbei sei jedoch angemerkt, dass es sich bei dem Gegner nicht um die höher getaktete GeForce 7800 GTX 512, sondern um die 256-MB-Version handelt. Auch die Treiber-Einstellungen sind dem Artikel leider nicht zu entnehmen.

    Spiel GeForce 7800GTX 256MB Radeon X1900XT 512MB
    FEAR 1600x1200 No AA 48 FPS 61 FPS
    FEAR 1600x1200 4xAA 25 FPS 45 FPS
    COD2 1600x1200 No AA 31 FPS 39 FPS
    COD2 1600x1200 4xAA 25 FPS 35 FPS
    BF2 1600x1200 No AA 61 FPS 63 FPS
    BF2 1600x1200 4xAA 53 FPS 57 FPS


    Nach diesen Benchmarks setzt sich die X1900 XT mit ca. 30 bis 40 Prozent in den sehr grafikkartenlastigen Spielen CoD 2 und F.E.A.R deutlich von der GeForce 7800 GTX 256 ab. Die 512-MB-Version der GeForce 7800 GTX wird zwar wieder etwas Boden gut machen und den Abstand zur X1900XT verkürzen aber letztendlich dennoch ins Hintertreffen geraten. Bezüglich der Verfügbarkeit scheint ATI diesmal - anders als beim R520 - nicht ein weiteren Paper-Launch zu planen. Sapphire soll hierbei einer derjenigen Hersteller sein, welche bereits direkt beim Release der X1900-Serie Karten zum Verkauf verfügbar haben wird. Ob sich all diese „Vorabinformationen“ bestätigen, wird sich wohl bereits Morgen zeigen.

    [ls]

    Auch Software von F-Secure von Sicherheitsproblem betroffen

    Das Sicherheitssoftware, welche eigentlich für die Sicherheit des Systems sorgen soll, selber mal zum Sicherheitsproblem wird, wissen wir seit den kritischen Lücken bei Symantecs Norton Familie und McAffees Sicherheitssoftware. Nun hat der Fehlerteufel in Finnland zugeschlagen.

    F-Secure meldet mit dem Sicherheitsbulletin FSC-2006-1 eine kritische Lücke in seinen Softwareprodukten. Die Scanengine verheddert sich dabei mit zip und rar Dateien, welche richtig präpariert nicht nach Schadencode gescannt werden. Zudem kann über eine manipulierte zip-Datei Schadencode ins System geschläust und ausgeführt werden.

    Der Hersteller hat bereits Gegenmassnahmen in Form eines Patches eingeleitet, welcher zum Herunterladen (ganz unten sind die Links zu finden) bereit liegt. Die Heimanwenderversionen F-Secure Internet Security und F-Secure Anti-Virus updaten sich über die automatische Funktion selber. [as]

    Sonntag, den 22. Januar 2006

    Webweites

    Hardware

    Der Vergleich unterschiedlicher Notebooks geht bei Planet3DNow in die nächste Runde und findet nun mit dem Hewlett Packard nx6125 auf Basis des AMD Turion 64 ML-30 seinen Kandidaten auf AMD-Front, nachdem sich im ersten Artikel das Referenznotebook auf Intel Centrino-Basis hatte behaupten müssen. Das Notebook von HP basiert auf einer Chipsatzlösung von ATI und zeichnet sich vor allem durch sein geringen Preis aus. Dennoch wurde an Komfort nicht gespart und zahlreiche Anschlüsse integriert. Nun gilt es nur noch, sich im Praxiseinsatz zu beweisen und vor allem gegen die Konkurrenz von Intel durchzusetzen.

    Mit dem aktuellen Highend-Prozessor aus dem Hause AMD haben sich die LostCircuits befasst. Der AMD Athlon 64 FX-60 mit einem realen Takten von 2,6 GHz stellt damit einen angenehmen Kontrast zum erst kürzlich untersuchten Intel-Pendant. Dabei konnte der FX-60 auf einem nForce4-Ultra-Mainboard in zahlreichen Benchmarks zeigen, was wirklich in ihm steckt. Dass sich CPU dabei beständig in der Spitzengruppe einordnet, ist umso erfreulicher, wenn man die vergleichsweise genügsamen Verbrauchswerte des Prozessors in die Bewertung mit einbezieht.

    Hartware präsentiert mit einem Test der EVGA GeForce 7800GT CO einen recht außergewöhnlichen Kandidaten, der sich durch sein besonders Kühlkonzept auf Basis einer vollständigen Kupferlösung von anderen Produkten abhebt. Zusätzlich lockt der Hersteller mit fast 18 Prozent höheren Taktraten für GPU und 10 Prozent höherem Speichertakt gegenüber den normalen Referenzwerten von NVIDIA. Damit kann das Modell auch bei der Performance entsprechend zulegen und findet sich fast auf gleicher Stufe mit der besseren GeFo