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Mittwoch, den 31. Januar 2007

Dell XPS 710 H2C mit "NASA-Technologie"

Der Computerhersteller Dell stellt mit dem XPS 710 H2C einen neuen High-End-Spielerechner vor, der neben einem auf 3,2 GHz übertakteten Core 2 Quad QX6700 Quad-Core-Prozessor, zwei GeForce 8800GTX Grafikkarten im SLI und einer 128 MB AGEAIA PhysX Physik-Beschleunigerkarte über ein etwas ausgefalleneres Kühlungssystem verfügt. Hinter der "NASA-Technologie" verbirgt sich nichts anderes als ein Peltier-Kühler auf dem Prozessor, der durch elektrischen Strom die Wärme aktiv vom Prozessor zum darüber befindlichen Wasserkühlkörper leitet. Über einen Radiator wird die Wärme dann an die Umgebung abgegeben.

Auch die restlichen Komponenten passen in das High-End-Konzept, zwei Raptor-Festplatten mit jeweils 150 GB Speicher und 10.000 U/min im RAID0-Modus, ein 16x-DVD und SoundBlaster X-Fi XtremeMusic kommen im XPS 710 H2C zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher aus zwei 1 GB PC5300-Modulen stellt hingegen nicht das derzeitig verfügbare Geschwindigkeitsmaximum dar. Bei einem Preis von knapp 5000 Euro dürfte die etwas höhere Stromrechnung durch die Peltier-Kühlung und die leistungshungrigen Grafikkarten keine große Rolle mehr spielen.


Dell H2C-Kühlmodul

[ch]

Intels Santa-Rosa-Plattform mit neuem Mobilsockel

Die für das zweite Quartal geplante Mobilplattform "Santa Rosa" von Intel wird neben dem neuen Sockel P auch die von den Desktop-Prozessoren her bekannten "Extreme Editions" beinhalten. Geplant ist ein Core 2 Duo X7800 mit 2,6 GHz Takt für 795 Dollar. Wie alle künftigen Sockel-P-Prozessoren wird er auch über ein FSB800-Interface verfügen, bisher waren die mobilen Intel-CPUs mit FSB667 ausgestattet. Ansonsten gibt es keine technischen Änderungen gegenüber den bisherigen Core-2-Duo-Prozessoren. Unbekannt ist allerdings noch die Thermal Design Power des X7800, vermutlich wird sie über den 35 Watt der Standard-Modelle liegen.

Zur Santa-Rosa-Plattform, die unter dem Namen "Centrino Pro" vertrieben werden soll, gehört neben dem der Mobilvariante der 965er-Chipsatzfamilie mit X3000-Grafikeinheit (Codename "Crestline"), die 802.11n-fähige WLAN-Lösung Intel PRO/Wireless 4965AGN ("Kedron") und die Unterstützung für Flash-Speicher ("Robson"), welches für Windows Vistas ReadyBoost gedacht ist. Die Unterstützung des Langstrecken-Funkstandards WiMAX wurde allerdings auf die nächste Generation verschoben.
[ch]

Dienstag, den 30. Januar 2007

SLI 2.0 im Anmarsch

Nach einer Meldung der VR-Zone plant NVIDIA zur CeBit die Einführung von SLI 2.0. Nach den derzeitigen Informationen soll es etwas flexibler sein, was die verwendeten Grafikkarten und -chips angeht. Desweiteren soll zukünftig mit den neuen Grafikprozessoren der G80-Serie auch Quad-SLI mit vier einzelnen Karten unterstützt werden.

Bei all der Euphorie muss man aber realistisch bleiben. SLI wird auch zukünftig eher ein Nischenmarkt für den extremen High-End-Bereich darstellen. In der laufenden Valve-Umfrage besitzen von den etwa 1 Mio. befragten Nutzern nur 14.000 (1,5 %) ein entsprechendes Multi-GPU-System. Bei diesen Systemen besitzt NVIDIA allerdings einen Marktanteil von über 96 %, ATIs Crossfire-Lösung fand nur bei 560 Nutzern Anklang. Dies dürfte hauptsächlich durch die Technik begründet sein, da man bei ATI eine speziell dafür ausgelegte Master-Karte erwerben muss, während bei NVIDIA zwei Standard-Karten ausreichen.
[ch]

Senkt Intel im April die Preise ausgewählter Prozessoren?

Die meist sehr gut informierten Kollegen von HKEPC berichten von einer Preissenkung seitens Intel bei ausgewählten Prozessoren. So soll z.B. der Quad-Core Prozessor Core 2 Quad Q6600 von 851 US-Dollar auf 530 US-Dollar gesenkt werden. Oder auch der Core 2 Duo E6700 soll von 530 US-Dollar auf 316 US-Dollar fallen. Die Tabelle gibt einen Überblick über die möglichen Preissenkungen zum 22. April

Prozessor Geschwindigkeit L2 Cache 1Q 2007 22. Apr Jun 07
Core 2 Quad Q6600 2.4GHz/1066MHz FSB 4MB x 2 $851 $530 -
Core 2 Duo E6700 2.66GHz/1066MHz FSB 4MB $530 $316 -
Core 2 Duo E6600 2.4GHz/1066MHz FSB 4MB $316 $224 -
Core 2 Duo E6420 2.13GHz/1066MHz FSB 4MB - $183 -
Core 2 Duo E6320 1.83GHz/1066MHz FSB 4MB - $163 -
Core 2 Duo E4400 2GHz/800MHz FSB 2MB - $133 -
Core 2 Duo E4300 1.8GHz/800MHz FSB 2MB $163 $113 -
Pentium D 935 3.2GHz/800MHz FSB 2MB x 2 $133 $84 -
Pentium E2160 1.8GHz/800MHz FSB 1MB - - $84
Pentium D 925 3GHz/800MHz FSB 2MB x 2 $113 $74 -
Pentium E2140 1.6GHz/800MHz FSB 1MB - - $74
Celeron 440 2GHz/800MHz FSB 512KB - - $59
Celeron 430 1.8GHz/800MHz FSB 512KB - - $49

[as]

Microsofts Antiviren- und Antispywarelösung ist in Deutsch verfügbar

Microsofts Antiviren und Anti-Spywarelösung Windows Live One Care ist ab sofort auch in Deutsch erhältlich. Bisher war der Betatest am laufen, welcher in ca. 70 Tagen auslaufen wird. Ab dann ist ein Obolus von 50 Euro für ein Jahr Schädlingschutz fällig, verglichen mit der Konkurrenz auf dem Markt eher die obere Limite. Wobei Microsofts Schutz auch ein Backupprogramm mitbringt. Betatester erhalten das Abo als Dank für Ihre Feedbacks für ca. 15€ sofern sie bis zum 12. Februar dem angebotenen Link in Windows Live One Care folgen. Eine Testversion für 90 Tagen kann bei Microsoft heruntergeladen werden.
[as]

iPod shuffle wird farbig

Die letzten Herbst eingeführte zweite Inkarnation des kleinsten iPods erhielt am heutigen Tage eine farbenfrohes Update. Den iPod shuffle gibt es nun neben dem bisherigen silbergrau auch in pink, blau, grün und orange, ähnlich dem größeren iPod nano, den es allerdings nicht in orange dafür aber in schwarz gibt. Der Preis (79 Euro) und die technischen Daten bleiben unverändert, der iPod shuffle besitzt eine Speicherkapazität von einem Gigabyte, eine Akkulaufzeit von 12 Stunden bei einer Größe von nur ca. 41 x 27 x 10,5 mm und einem Gewicht von 15 Gramm.


[ch]

Montag, den 29. Januar 2007

Penryn-Architektur bringt Hyperthreading zurück

In den letzten Tagen kamen vermehrt Details zu Intels 45-Nanometer-Prozessoren ans Licht. Neben der High-k-&-Metall-Gate-Fertigungstechnik wird die Penryn-Architektur mehr zu bieten haben als einen bloßen Die-Shrink von 65 auf 45 Nanometer, wie es die grobe Roadmap vor einem Jahr noch zeigte. Neben der Multimedia-Erweiterung SSE4 mit 50 neuen Befehlen, einem größeren L2-Cache, dem bereits beim Xeon eingesetzten FSB1333 kommt auch ein alter Bekannter der Netburst-Architektur hinzu. Das HyperThreading wird aller Voraussicht nach wieder seine Auferstehung in den kommenden Intel-Chips feiern.

Wie weit die Entwicklung bereits fortgeschritten ist, demonstrierte Intel einer kleinen Journalistengruppe bereits. So wurden lauffähige Modelle von der Mobil- (Penryn), Desktop- (Wolfdale) und Server-Varianten gezeigt, darunter auch der Kentsfield-Nachfolger Yorkfield mit vier Kernen, die allerdings technisch gesehen zwei Wolfdale-Kerne auf einem gemeinsamen Träger darstellen. Durch den größeren Level-2-Cache des Wolfdale von 6 MB wird die Transitoranzahl gegenüber dem Conroe von 291 auf 410 Mio. ansteigen. Bedingt durch die kleineren Strukturgrößen fällt die Die-Größe mit 110 mm² aber etwas geringer aus als beim Conroe (143 mm²). Die thermischen Verlustleistungen werden sich mit 35 Watt (Mobil), 65 Watt (Desktop) und 80 Watt (Server & Extreme) auf dem bisherigen Niveau bewegen.

Über den genauen Einführungstermin der 45-nm-Chips gibt es noch keine gesicherten Informationen, derzeitiger Stand ist immer noch die zweite Jahreshälfte. Dies dürfte insofern interessant werden, da AMD im Sommer mit überarbeitetem Rechenwerk und nativen Quad-Cores den Rückstand zu Intels Core 2 Duo mehr als wett machen will. Dafür rühren sie ebenfalls kräftig die Werbetrommel. Nach Aussage eines AMD-Vertreters sollen die kommenden Serverchips in einer Vielzahl von Anwendungen um 40% schneller als die Clovertown-CPUs (Xeon 5300) vom Konkurrenten aus Santa Clara sein.


Conroe Die (65nm)



Penryn Die (45nm)

[ch]

VIA VN896 Grafik-Chipsatz für Vista-Notebooks

Der neue Notebook-Chipsatz VN896 von VIA mit integrierter DirectX-9-Grafikeinheit soll mobilen Computern nun auch ausreichend Vista-Fähigkeiten einräumen, um zum Beispiel die neue grafikbeschleunigte Benutzeroberfläche verwenden zu können. Die VIA Chrome 9 IGP lockt zudem mit neuen Funktionen wie speziellen Hardware-Fähigkeiten zur beschleunigten Darstellung von Videos etwa im MPEG2-Format. Dafür implementierte VIA adaptives Interlacing und die Filterung von Block-Artefakten zur verbesserten Darstellung der Videos ohne Performance-Verlust und bei niedrigerer Prozessorlast bei HD-Auflösungen bis zu 1080 Pixel.

Der Chipsatz, der aus der VN896-Northbridge und der VT8237A-Southbridge besteht, stellt die Basis für Intels Core 2 Duo dar und unterstützt entsprechend FSB1066 und DDR2-667. Mehr technische Details bietet der taiwanische Hersteller auf der entsprechenden Produkt-Seite.
[rl]

Windows -- Vista la Überwachung endlich im Handel

Endlich ist es so weit. Das neue Betriebssystem von Microsoft unter dem wohlklingenden Namen Windows Vista steht in den Regalen der realen und virtuellen Computerläden. Bedenkt man, wie lange sich das Betriebssystem schon hartnäckig in der Öffentlichkeit hält, mit positiven und negativen Schlagzeilen, ist es schon fast keine Überraschung mehr. Nahezu jeder, der sich etwas ambitionierter mit der IT-Welt befasst, kennt Vista schon mehrere Monate und hatte entsprechend Zeit sich zu überlegen, wie sein Leben nach dessen Einführung weiter verlaufen wird. Gespannt sein darf man, wie weit die Anwender ihre damaligen Drohungen wahr machen.

Mit dem Bekanntwerden der recht ausgereiften Sicherheitstechnik unter Vista, die nicht nur dem persönlichen Schutz des Anwenders, sondern auch dem kommerziellen Schutz des Software und Multimedia-Anbieters dient, wurden schnell erste Rufe laut, sich derartige Formen von Überwachung nicht gefallen lassen zu wollen. Stichworte wie TCPA, die erstmals schon 2002 die Runde machten und schließlich immer wieder umbenannt wurden, dürften noch einige Erinnerungen wecken. Auch Microsoft nannte Palladium schlicht um, als die Pressemeldungen das Wort in immer schlechteres Licht rückten. Insgesamt ist es dennoch erstaunlich Still um den Schutz der Privatsphäre geworden.

Einerseits rechnen die Hersteller kaum mit kurzfristigen Auswirkungen auf die Computerbranche, andererseits ist Vista aber mindestens für einen recht deutlichen Umsatzrückgang bei Microsoft verantwortlich. Der Quasi-Monopolist hatte das Betriebssystem mehrfach verschoben und sich besonders die fehlerfreie Entwicklung einige Zeit kosten lassen. Vor Schnellschüssen mit unfreiwilligen Beta-Tests beim Kunden scheint man also zumindest gefreit zu sein. Gespannt sein darf man im Gegenzug aber auch, ob mit Vista die Nachfrage bei der Konkurrenz wie RedHat oder Novell zunimmt, die auf das alternative Betriebssystem Linux setzen. Zumindest letzter scheint sich durch die Kooperation mit Microsoft nach zwei Seiten abzusichern. Wie gut das beim software-politisch sensibilisierten Kunden ankommt, ist allerdings fraglich.

Wer auf ein zugegebenermaßen nutzerfreundlicheres Betriebssystem als Linux setzen möchte, findet möglicherweise auch mit Apple eine sinnvolle Fluchtmöglichkeit. Der Computerspezialist hat zudem den Vorteil als Lifestyle-Hersteller einen gewissen "Coolness-Faktor" auszustrahlen, den man einigen Produkten allerdings auch neidlos zugestehen muss.

Insgesamt beginnt mit 2007 nun das Jahr der aufpolierten Benutzeroberflächen. Ob die Arbeit am Gewand auch an der Bedienbarkeit positive Spuren hinterlassen hat, werden erste Langzeiterfahrungen von Anwendern zeigen müssen. Ebenso muss sich zeigen, wie schnell Microsoft in der Lage ist, sein neues System überhaupt in den Markt zu drücken. Nicht wenige werden mit Vista auch gleich einen neuen Computer kaufen müssen. Bedenkt man, dass das Unternehmen seine Produkte bisher immer an den Mann bringen konnte, wird hier wohl auch Vista trotz seiner einschränkenden Sicherheitskritischen Aspekte wohl mittelfristig keine Ausnahme machen.
[rl]

Sonntag, den 28. Januar 2007

Webweites

Hardware

Totgesagte leben manchmal scheinbar doch länger, als man es ihnen zutrauen würde. Deshalb hat das 3DCenter einen alten Bekannten ins Labor geholt, der offiziell schon gar nicht mehr existiert. Mit einem Artikel zur 3DFX Voodoo5 6000 haben die Kollegen einen wahren Klassiker aus dem Hut gezaubert, der zu seiner Zeit vermutlich viele Konkurrenten in den Schatten gestellt hätte, wenn er denn überhaupt verfügbar gewesen wäre. Die Grafikkarte, die nicht nur durch ihre Überlänge auffällt und damit den Besitzern das Leben schwer macht, kann auch unter der Haube überzeugen und birgt jede Menge FPS in sich. Der Blick in die Vergangenheit soll nun die inneren Werte auf den Tisch packen.

Au-Ja! haben sich ein Mainboard aus dem Hause BioStar für den Core 2 Duo ergattert und testen die Platine auf Herz. Das Biostar TForce 965PT verspricht in Anbetracht seines Preises zwar keine Wunder, dürfte aber für den Alltagsgebrauch ohne außergewöhnliche Ansprüche als stabile Basis eine Überlegung wert sein.

In den Bereich Quad-Core-Computer haben sich die Lost Circuits gewagt. Konkret geht es den Kollegen um den AMD Quad FX der kein wirklicher Quad-Core ist, sondern vielmehr eine Plattform bestehend aus zwei Dual-Core-Prozessoren darstellen. Dennoch besteht die Frage, was das System unter welchen Bedingungen zu leisten vermag. Und so machten sich die Kollegen auf, dem System das Fürchten zu lehren.

Betrachtet man die Leistungsaufnahme oben genannten Systems, könnte der Test von TweakPC zum OCZ Modstream 520W gerade recht kommen. Das Modell besticht nicht nur durch interessantes Design, sondern vielmehr durch sein cleveres Stecksystem, um Kabelgewirr im Gehäuse durch unnötige Drähte zu vermeiden. Eher negativ fallen die Leistungswerte auf, was den Verbrauch im Standby und im Betrieb geht. Da haben sich Konkurrenten schon von einer sparsameren Seite gezeigt.

X-Micro X-VDO MP4 F610 Music Video Player hat es den Kollegen von Hartware angetan. Das Gerät besticht nicht nur durch seinen niedrigen Preis, sondern auch durch die Größe, die sich Bequem mit aktuellen Mobiltelefonen messen kann. Komfortables Videoschauen ist damit zwar nur eingeschränkt möglich, zumal die Bildqualität sich nicht gerade von ihrer positiven Seite zeigt.

Software

WinTotal folgt nun mit dem sechsten Teil seiner Windows Vista Reihe zum Thema Internet und Netzwerk. Darin werden die Neuheiten erläutert, die das aktuelle Betriebssystem nun mitbringt und wie sich diese für den Anwender im Endeffekt auswirken. Kern des Ganzen stellt der Internet Explorer dar, um den sich noch allerhand weitere Werkzeuge zum Informationsmanagement sammeln, die schon fast zum Fundament moderner Kommunikation gehören, wie etwa Kalender und Kontaktmanager.

Ansonsten erlaubt ein Artikel zum WISO Sparbuch 2007 erste Einblicke in die Software für das aktuelle Jahr. Wer seine Finanzen digital verwaltet, könnte allerdings auch mit der vorhergehenden Version weiterarbeiten, denn von Funktionsumfang gibt es faktisch außer Updates und Fehlerbereinigungen keine wesentlichen Neuerungen.

Die Spieleflut hat für die XBox 360 einen interessanten Spieletitel Lost Planet - Extreme Condition aus dem Action-Bereich vorgestellt, der sowohl im Single-Player als auch im Multiplayer-Modus zu überzeugen weiß. Wer lieber im Warmen durch den Schnee schleicht, findet in dem Spiel nicht nur überzeugende Grafik, sondern auch eine gut durchdachte Geschichte für eiskalte Winternächte.

Lesetipp

Nicht nur in Sachen Ergonomie am Arbeitsplatz wollen wir diese Woche auf einen Artikel der X-bit labs hinweisen. Die Kollegen haben sehr ausführlich die Funktionsweise eine Thin-Film-Transistor-Monitors (TFTs) erklärt und sind dabei auch auf wesentliche Schlagworte wie Reaktionszeit oder Blickwinkel genauer eingegangen. Ebenfalls zum Repertoire gehört die Erklärung der Unterschiede zwischen einigen Panel-Technologien. Abgerundet wird die Technik-Lektüre durch grundlegende Hinweise, wie man seinen PC-Arbeitsplatz augenschonender gestalten kann und welche Faktoren am Monitor berücksichtigt werden müssen.
[rl]

Samstag, den 27. Januar 2007

Intel setzt beim 45 nm-Prozess auf high-k und Metall-Gate

Bereits vor drei Jahren erklärten wir, dass die Ära von Siliziumdioxid als Gate-Dielektrikum in großindustriell gefertigten integrierten Schaltkreisen (ICs) und speziell in High-Performance-CPUs zu Ende geht. Intel zieht mit dem kommenden 45 nm-Prozess nun erstmals eine Technologie, die seit Jahren Forschungsinstitute rund um die Welt beschäftigt. Grund hierfür ist, dass die Isolationsschicht zwischen Kanal und Gatekontakt nur mehr einige wenige Atome dick ist. So waren es beim 90 nm-Prozess lediglich noch 5 Atomlagen, das entspricht 1,2 Nanometer. Während über viele Jahrzente das Skaling von MOS-Transistoren der Gesetzmäßigkeit folgte, dass "einfach" alle Dimensionen um den gleichen Faktor verkleinert werden, um ein identisches Verhalten zu behalten, zeigte sich schon beim 65 nm-Prozess ein Ende dieser Möglichkeiten. Wie beim 90 nm-Prozess ist das Gateoxid auch bei 65 nm-Strukturen noch 1,2 nm dick. Bei noch kleineren Dimensionen würde der Leckstrom durch den Gatestapel nicht mehr tragbare Ausmaße annehmen, was ultimativ negative Auswirkungen auf Leistungsaufnahme und Lebensdauer hätte.

Wie wir seinerzeit schilderten ist der einzig gangbare Weg, die Schichtdicke wieder zu vergrößern. Um aber die Gatekapazität nicht zu verändern muss auch die Dielektriziitätskonstante (im Englischen "k") des Isolationsmaterials in gleichem Maße zunehmen. Materialien, die eine signifikant größere Dielektrizitätskonstante als Silizium haben, nennt man daher high-k Materialien.



Im Laufe der Forschung der letzen Jahre zeigte sich aber, dass keines der infrage kommenden Materialen (beispielhaft seien Aluminiumoxid, Hafniumoxid oder Prasaeodymoxid genannt) in allen Belangen den Qualitäten von Siliziumdioxid gerecht werden kann. Am ehesten infrage kamen dabei noch Hafniumoxide und Hafniumsilikate. Doch sehen damit befasste Forschungseinrichtungen hier immer noch Probleme, v.a. in der Langzeitbelastbarkeit, aber auch in verringerter Beweglichkeit der Ladungsträger im Kanal, Grenzflächenzuständen und anderen für Halbleiterbauelemente bedeutenden physikalischen Eigenschaften.

Intel als Technologieführer in Halbleitertechnologie für Logik-ICs sieht nun also die Zeit gekommen, auf ein solches alternatives Gatedielektrikum zu wechseln. Beim im 2. Halbjahr anstehenden Switch auf 45 nm setzt Intel erstmals in der Serienfertigung ein high-k Material im Gatestack ein. Die Frage, welches, beantwortet man derzeit noch ausweichend mit "Hafnium based" ohne Nennung der genauen Verbindung. Somit war auch für die von uns im Rahmen der Recherche befragten high-k Experten keine Einschätzung der Qualitäten möglich. Eine gewisse Skepsis war aber gegeben.



Die zweite bedeutende Veränderung ist der Ersatz von Polysilizium als Gateelektrode durch Metall. Diesen Schritt könnte man nebenbei fast als "back to the roots" bezeichnen, hatten doch die ersten MOSFETs ebenfalls Gateelektroden als Metall. Was ist aber der Hintergrund dieser Änderung? Wenngleich das Gatedielektrikum den entscheidensten Einfluss auf das Verhalten des Transistors hat, beeinflusst die Gateelektrode über ihre Austrittsarbeit (also die Energie, die notwendig ist, um ein Elektron aus dem Metall zu lösen) andere wichtige Eigenschaften wie die Schwellspannung, ab der der Transistor leitend (also quasi "eingeschalten") wird. In den letzten Jahren verwendete man hier, je nachdem, ob es sich um einen n- oder p-Kanal Transitor handelte, verschieden dotiertes Silizium in polykristalliner Gestalt (also bestehend aus unzähligen einzelnen Kristallen). Über die Metalllegierungen, die sich für n- und p-Kanal-Transistoren unterscheiden werden, gab es ebenfalls keine Angaben

Intel verspricht von diesen beiden Änderungen eine verzwanigfachte Schaltgeschwindigkeit oder wahlweise eine Reduzierung der Source-Drain Leckströme auf ein Fünftel sowie eine Verringerung der Gateleckströme um einen Faktor 10. Gerade die letztere Verbesserung ist angesichts einer augenscheinlich deutlich dickeren Isolatorschicht eher überraschend gering ausgefallen. Daneben ergeben sich aber laut Intel auch noch eine um ein Drittel gesenkte Verlustleistung im Schaltvorgang und eine verdoppelte Transistordichte. Letzteres ist aber wohl eher allgemein auf die Reduzierung der Strukturbreiten zurückzuführen.
gegenüber alternativen Gatedielektrika hin oder her: Wie bei allen vorhergegangenen Shrinking-Schritten kann man sich als Käufer eines solchen Produkts wohl sicher sein, dass Intel keinen Prozess in dier Serienfertigung entläßt, der ein frühzeitiges Ableben des Prozessors hervorruft.

Für die Desktop-Benutzer wird es die ersten Berührpunkte mit der neuen Fertigungstechnologie in Form des Penryn-Kern in Form eines Dual- und Quad-Core später in diesem Jahr geben. Wir sind gespannt!
[tm]

Freitag, den 26. Januar 2007

ASUS Vista-Mainboards mit Flash-Speicher

Passend für das kurz vor dem offiziellen Verkaufsstart stehende Betriebssystem Windows Vista hat ASUS eine spezielle Mainboard-Serie vorgestellt. Die vier Modelle mit dem Namenszusatz "Vista Edition" verfügen zusätzlich über ein "ScreenDuo" genanntes LCD-Display, welches auch bei ausgeschaltenem Rechner RSS-Feeds, Termine oder andere Informationen anzeigen kann. Weiterhin befindet sich im Lieferumfang eine Fernbedienung namens "AI Remote", mit der sich neben der Steuerung von Programmen auch der Rechner ein- bzw. ausschalten lässt.

Das Hauptaugenmerk dürfte aber auf dem ASUS Accelerated Propeller (ASAP) liegen. Dabei handelt es sich nicht, wie der Name vielleicht vermuten lässt, um einen speziellen Lüfter, sondern um ein aufgelötetes Flash-Speicher-Modul, welches für ReadyBoost von Windows Vista genutzt werden kann. Durch die geringen Zugriffszeiten des Flash-Speichers können für das Booten benötigte Dateien deutlich schneller geladen werden, was zu einer merklichen Verkürzung des Bootvorgangs führt. Sowohl Festplattenhersteller (Hybrid-Festplatten) als auch Chipsatzhersteller wie Intel ("Robson") oder AMD arbeiten ebenfalls an vergleichbaren Technologien.
[ch]

Donnerstag, den 25. Januar 2007

Mehr als 20 % illegale Windows-Installationen

Nach einem Bericht der InformationWeek sollen seit Einführung des WGA-Checks vor etwa 2,5 Jahren 512 Millionen Systeme überprüft worden sein. Eingeführt wurde die Validierung um illegale Windows-Installationen zu erkennen und durch Rückmeldung der betroffenen Nutzer Informationen über die Vertriebswege der gefälschten Software zu erlangen. Natürlich rückten dadurch auch Nutzer von privat angefertigten nicht-legalen Kopien ins Visier, was zur Folge hat, dass bestimmte Download-Angebote und Updates von Microsoft nicht mehr nutzbar sind.

So sollen 22,3 % (114 Mio.) der überprüften System die Validierung nicht bestanden haben. Dieser Wert wird wahrscheinlich aber zu niedrig sein, da viele Nutzer illegaler Installationen den Check wahrscheinlich von vornherein nicht durchgeführt haben. Zudem gibt es inzwischen im Internet Anleitungen wie man das WGA-Verfahren umgehen und die gewünschte Software, wie z.B. den Internet Explorer 7 oder den Media Player 11, installieren kann.

Zudem spricht die InformationWeek von etwa 571.000 "false positives", also Nutzern deren legales Windows fälschlicherweise als illegal bestimmt wurde. Diese Zahl wurde inzwischen von einem Microsoft-Mitarbeiter dementiert. Dass es solche Fälle gibt bzw. gab, wurde allerdings nicht zurückgewiesen. Bei Windows Vista hätte ein solches Verhalten aber wesentlich schwerwiegendere Folgen als eine Warnmeldung und die eingeschränkten Updates. Bei Vista werden bei einer ungültigen Validierung die Betriebssystemfunktionen auf ein Mindestmaß reduziert, so ist nur noch der Browser benutzbar und nach einer Stunde erfolgt ein automatischer Logout.
[ch]

IBM verkauft Druckersparte an Ricoh

Das US-amerikanische Großunternehmen International Business Machines ist weiter auf Diät und hat sich nun nach dem Aufsehen erregenden Verkauf seines PC-Geschäftes auch dazu entschlossen, auf die Drucker-Sparte zu verzichten. Zu einem Preis von 725 Millionen US-Dollar übernimmt Ricoh zunächst 51 Prozent des Geschäftes in einem neu gegründeten Joint-Venture, soll jedoch im Lauf der nächsten drei Jahre auf die übrigen Anteile erwerben. Die neue InfoPrint Solutions soll gleich zu Beginn mit rund 1200 Mitarbeitern starten, könnte aber später noch um weitere 1000 Mitarbeiter von IBM erweitert werden. Der Umsatz des Geschäftsbereiches von IBM lag 2006 bei circa einer Milliarde US-Dollar und erwirtschaftete dabei einen Vorsteuer-Gewinn zwischen 175 und 250 Millionen US-Dollar.

Mit diesem Kurs unterstreicht IBM sein Ziel, sich verstärkt als Dienstleister positionieren zu wollen. Bereits der milliardenschwere Kauf im Bereich der Content-Management-Systeme im vergangenen Jahr verstärkte die Position im Unternehmensbereich mit speziell zugeschnittener Software zur Informationsverwaltung. Gerade diese Branche dürfte mit der zunehmenden Digitalisierung der Umwelt in den nächsten Jahren weiterhin starken Zuwachs erzielen, da es immer wichtiger und zugleich aufwändiger für die Unternehmen wird, wesentliche Informationen zu archivieren, für den richtigen Einsatzzweck zu filtern und entsprechend zu nutzen.
[rl]

AMD rüstet sich mit Geode LX900 für UMPC-Markt

Nachdem VIA den Markt nun verstärkt für sich entdeckt und auch Intel ebenfalls mit neuen Produkten in Form von Chipsätzen und Prozessoren in diesem Bereich wieder aktiver werden soll, ließen Quellen nach Angaben der DigiTimes auch verlauten, dass AMD einen neuen Prozessor für diesen Markt einführen will. So soll ein neuer Geode-Prozessor LX900 mit einer Taktfrequenz von 667 MHz an die Stelle des bisherigen Topmodells Geode LX800@0.9W rücken, welcher mit 500 MHz arbeitet. Laut offiziellen AMD-Angaben braucht das aktuelle Spitzenmodell mit einer Thermal Design Power von 3,9 Watt im durchschnittlichen Betrieb etwa 1,8 Watt.

Zwar ist AMD mit 667 MHz deutlich langsamer getaktet als VIA oder Intel, die bereits Modelle um 1 GHz anbieten, doch kann man zumindest in Sachen Stromverbrauch recht gut mithalten. Dennoch zeigt die niedrige von der DigiTimes ermittelte Zahl der UMPC-Modelle, die AMD-Geode-Prozessoren verwenden, einen deutlichen Rückstand zur Konkurrenz. Während VIA und Intel mit jeweils 13 beziehungsweise 14 Modellen etwa gleich auf liegen, hat gibt es mit Geode-Prozessor lediglich vier Modelle. Wenn man davon absieht, dass eine allgemeine Gültigkeit der Angaben, zu diesem Zeitpunkt nicht sichergestellt werden kann, kann man zumindest einen groben Marktüberblick unterstellen.

Vorteil für AMD dürfte einerseits die Zusammenarbeit mit dem Hersteller SiS im Jahr 2005 gewesen sein, mit dem gemeinsam erste Embedded-Systeme entwickelt wurden. Andererseits spricht der Mögliche Einsatz der CPUs auf den VIA-eigenen ITX-Plattformen für eine einfache Umstellung auf den entsprechend besseren Prozessor, was relativ geringe Eintrittsschwierigkeiten in den Markt annehmen lässt. Dennoch bleibt die Frage, wie AMD mit der erworbenen Chipsatzproduktion von ATI verfährt. Ob die Kanadier in der Lage sind, entsprechend brauchbare Modelle für diesen Markt zu entwickeln, ist derzeit kaum einzuschätzen. Sinnvoll wäre es in jedem Fall, wenn man bedenkt, dass aufgrund der immer kleiner werdenden Größen jede technische mögliche Optimierung für das Zusammenspiel des Gesamtsystems von Vorteil wäre.

Insgesamt zeigt sich der Ultra-Mobile-PC-Markt derzeit noch als große Nische, die nach früheren Meldungen wieder recht schnell aus dem allgemeinen Interesse gerückt ist. Doch auch Microsoft arbeitet derzeit an einer Strategie für "Go-Everywhere-PCs". Dennoch dürften die Geräte, die zum Beispiel von Samsung oder ASUS zum Preis ab 800 Euro angeboten werden, für den bisher gebotenen Funktionsumfang noch zu teuer sein. Projekte wie Origami beschäftigen sich ebenfalls mit den schlanken Computern und versuchen zum Beispiel Ideen von Anwendern zusammenzutragen, die derartige Systeme im normalen Leben nützlicher werden ließen.
[rl]

Samsung bringt 1,8-Zoll-Festplatten

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung Electronics bietet nun auch Festplatten mit einer Größe von 1,8 Zoll an. Derzeit hat das Unternehmen zwei Modelle mit 40 und 60 GB im Angebot, die besonders durch ihre niedrige Bauhöhe überzeugen können und damit interessant für Notebooks und kleinere mobile Geräte sein dürften. Dies erreicht das Unternehmen durch die neue Speichertechnik Perpendicular Magnetic Recording (PMR), durch die es erst möglich wird, den Speicher auf einer einzigen Magnetscheibe unterzubringen. Betrieben werden die Massenspeicher bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 4200 U/min, der Cache beläuft sich auf eine Kapazität von branchenüblichen 2 MB. Bisher hatte das Unternehmen lediglich 2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-Modelle im Angebot und hinkte damit hinter der Konkurrenz wie Hitachi oder Toshiba hinterher. Letzterer will in Bälde erste Modelle mit 100 GB Kapazität präsentieren.
[rl]

Mittwoch, den 24. Januar 2007

Asustek weiterhin führender Mainboardhersteller in Taiwan

Auch im vergangenen Jahr konnte Asustek seinen Spitzenplatz an der Herstellerliste verteidigen und konnte rund 55,46 Millionen Mainboards verkaufen. Im Vergleich zu 2005 steigerte sich das Unternehmen damit um rund sieben Prozent. Absolut liefert Asustek damit immer noch doppelt so viel, wie ECS, die 2006 mit einem Zuwachs von 22 Prozent auf 24,42 Millionen Motherboards den stärksten Anstieg verzeichnen konnten. Relativ gesehen haben sie damit den Abstand zum Spitzenplatz um rund 12 Prozent reduzieren können. Auch MSI legte stärker zu als der Branchenführer und lieferte laut Informationen der DigiTimes 17,7 Millionen Stück aus, während Gigabyte auf seinem vierten Platz deutliche Einbußen um 5 Prozent hinnehmen musste.

Die gegenläufige Entwicklung des Viertplatzierten dürfte jedoch bisher indirekt der Vereinigung mit Branchenprimus Asustek zum Joint-Venture Gigabyte Union zuzuschreiben sein, das vorzeitig Anfang Dezember sein Geschäft aufnahm. Diese könnte auch schon den unerwarteten heftigen Absatzeinbruch im gesamten vierten Quartal um rund 30 Prozent zu verantworten haben, weil mögliche Vertragspartner in wartende Positionen gedrängt wurden und lieber erst einmal abwarten wollten, was 2007 passieren würde.

Unternehmen 2005 2006 Änderung
Asustek 51,92 Mio 55,46 Mio 7 %
ECS 19,96 Mio 24,42 Mio 22 %
MSI 16,3 Mio 17,7 Mio 9 %
Gigabyte 16,29 Mio 15,4 Mio -5 %


[rl]

Intel hebt die Taktrate des Celerons auf 3,6 GHz

Derzeit sind die Intel Core Prozessoren in aller Munde, dabei wird schnell vergessen, dass es nach wie vor die Pentium- und auch die Celeron-Prozessoren – Intels derzeitige Einsteigerprodukte – gibt. Bis zur Ablösung der aktuellen Celeron-CPUs mit einem auf der Core Mikroarchitektur basierenden Kern, basieren die Prozessoren der Einsteigerlinie nach wie vor auf der Netburst-Technik. Mit dem Celeron D 365 kommt nun ein neuer Spitzenreiter mit 3,6 GHz auf den Markt. Bisher war der 360 mit 3,46GHz das schnellste Modell dieser Prozessorlinie. Der Kern ist in 65nm Strukturgrösse hergestellt und wird über einen FSB533 (133 Mhz Real) mit dem restlichen System verbunden. Neben 512KB L2-Cache wird auch EM64T und das Execute Disable Bit unterstützt. Gemäss diverser Quellen soll der neue Prozessor für um die 80 Euro auf den Markt kommen.
[as]

Nun auch 8x DVD+RW von Verbatim

Seit einiger Zeit waren nur von Ricoh DVD+RW mit 8-facher Brenngeschwindigkeit erhältlich, nun zieht Verbatim nach und meldet die Verfügbarkeit von DVD+RW, welche für 8x Brenngeschwindigkeit zertifiziert sind. Durch SERL (Advanced Super Eutectic Recording Layer) soll bei jedem neuerlichen Brennvorgang die DVD sich wie neu beschreiben lassen. Durch die schnellere Brenngeschwindigkeit kann einiges an Zeit eingespart werden, jedoch zeigten sich in diversen Hardwaretests, dass diverse Brenner noch Probleme haben DVD+RW mit 8-facher Geschwindigkeit sauber zu brennen. Ein 10er Pack der Medien soll für 17,99 Euro auf den Markt kommen.
[as]

AMD-Quartalszahlen belastet durch ATI-Übernahme

Der Prozessor- und Grafikchip-Hersteller AMD veröffentlichte die ersten Quartalszahlen (Q4/06) nach der Übernahme von ATI. Die Ergebnisse sind eher mäßig, vor allem wenn man den bereits Anfang diesen Monats gemeldeten Umsatzrückgang mit berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahresquartal Q4/05 ging der Umsatz, ohne die ausgegliederte Speichersparte Spansion und den übernommenen Grafikhersteller ATI, leicht von 1,351 auf 1,347 Mrd. US-Dollar zurück.

Im Vergleich zum Vorjahrszeitraum erzielte man zwar einen Zuwachs von 26% bei den verkauften Prozessor-Stückzahlen, insbesondere im Notebook- (+76%) und Desktop-Bereich, der Gewinn sank allerdings durch den großen Konkurrenzdruck und die dadurch bedingt niedrigen Preise auf 63 Mio. Dollar ab. Dazu kamen nun noch die Verbindlichkeiten durch die Übernahme von ATI, so dass am Ende ein Verlust von 574 Mio. Dollar bei einem Gesamtumsatz von 1,773 Mrd. Dollar zu Buche steht. Für das laufende Quartal sehen die Prognosen einen niedrigeren Umsatz im Bereich von 1,6 bis 1,7 Mrd. Dollar vor.

Momentan sieht man aus finanzieller Sicht noch keine positiven Auswirkung der ATI-Übernahme. Mit besseren Ergebnissen ist wohl erst im dritten oder vierten Quartal zu rechnen, wenn die neuen Prozessesoren mit überabeitetem Rechenwerk auf dem Markt sind.
[ch]

Wassergekühlte GeForce 8800 GTX von ASUS

Auf der diesjährigen Kick-off Pressekonferenz von ASUS, konnte der Gastgeber unter anderem die Blicke mit einer wassergekühlten Version seiner EN8800GTX auf sich ziehen. Bei dem Produkt mit dem Namen ASUS EN8800GTX AquaTank TOP setzt der Hersteller hierbei auf einen Kühllösung aus dem Hause Thermalright, welche dort unter der Bezeichnung Tide Water Plus CL-W0086 vermarktet wird und auch einzeln erhältlich ist.

Das so genannte AquaTank-Modul stellt hierbei ein Komplettsystem aus Radiator, Pumpe, Wasstertank und Lüftersteuerung dar. Das Modul wird hierbei in zwei PCI-Slots (nicht PCI-Express) eingesteckt. Dies dient allerdings lediglich der Befestigung der Karte auf dem Mainboard, da der Aqua-Tank über keinerlei Steckkontakte verfügt. Mit Strom wird die Karte über einen 4-Pin-Molex-Stecker versorgt.



Zielgruppe des Produktes sind hierbei Performance-Enthusiasten, da ASUS dieses Modell mit einem 11 Prozent höherem Takt gegenüber dem Referenzdesign ausliefert. Silent-Fans sollten hingegen mit der ansprechenden Kühllösung des Referenz-Designs besser bedient sein, da zusätzlich zum Lüfter auf dem Aqua-Tank ein weiterer Lüfter auf der eigentlich Grafikkarte zum Einsatz kommt. Zur gesamten Lautstärke des Konstruktes konnte ASUS leider keine konkreten Angaben machen.

Zu erwarten ist die ASUS EN8800GTX AquaTank TOP kurz nach der CeBit, welche mitte März stattfinden wird. Preislich solch sich die Karte in einer Region von stolzen 600 Euro bewegen.
[ls]

Dienstag, den 23. Januar 2007

Update zum Foxconn GeForce 8800 GTS-Artikel

Wir hatten vor wenigen Tagen unseren Testbericht zu Foxconns übertakteter 8800 GTS-Karte veröffentlicht. Dabei gingen wir anfänglich davon aus, dass es derzeit im Markt noch kein Angebot für dieses Produkt gibt. Die Händlerbezeichnungen wichen von den Bezeichnungen unseres Testmusters ab und auch in den Detail-Angaben war lediglich von regulären GTS-Taktungen die Rede.

Doch nach Rücksprache mit Foxconn, liegt hier schlicht ein Missverständnis vor. Denn Foxconn liefert, nach eigener Information, ausschließlich die übertaktete Variante der 8800 GTS aus und bei den Händlerangeboten müsste es sich demnach eben um jene Overclocked-Version handeln. Dadurch ergibt sich natürlich eine etwas andere Sicht der Dinge und wir haben das Fazit unseres Artikels entsprechend ergänzt.
[pg]

AMD / ATI R600 soll schon am 8. oder 9. März vorgestellt werden

Die vergangenen Wochen gab es recht viele Spekulationen zum kommenden AMD DirectX10-Chip. Dabei war ebenfalls die Rede davon, dass AMD es ATI nicht erlaubt habe, diesen Chip verfrüht - vor dem Vorhandensein von finalen Grafikkarten - vorzustellen. Spekuliert wurde, dass die Einführung wohl zur kommenden CeBIT 2007, Mitte März, stattfinden soll. Zudem fanden sich wohl eher bestätigte Informationen, dass die neuen Grafikkarten als X2000er-Serie den Markt erreichen werden. Die VR-Zone will nun genauere Daten zur Markteinführung erfahren haben.

Demnach sei die Einführung für den 8. oder 9. März 2007 geplant - also noch eine Woche vor dem offiziellen CeBIT-Start. Unterdessen habe man ebenfalls erfahren, dass das derzeitige Tape-Out des Chips auf A15 Revision erfolgen soll und Taktraten von 1 GHz ermögliche. Schon für das dritte Quartal soll die auf dem R600 aufsetzende Erweiterung, der R680 folgen.
[pg]

Massiver Protest gegen geplante Vorratsdatenspeicherung

Im Hinblick auf die nahe Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung regt sich massiver Protest von einer Vielzahl von Berufsvereinigungen und Bürgerrechtsorganisationen. In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich die 27 Verbände gegen die Einführung der verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung aus, bei der nach derzeitigem Stand ab Ende 2007 sämtliche Verbindungsdaten von Email, SMS, Telefon und Internetzugängen über einen Zeitraum von 6 Monaten gespeichert werden sollen.

Nach Ansicht der Unterzeichner sind diese Absichten nicht nur grundgesetzwidrig, da sie sowohl die Pressefreiheit als auch Anwalts-, Arzt-, Seelsorge-, Beratungs- sowie Berufsgeheimnisse beschneiden, sondern auch einen riesigen Datenberg an vertraulichen Daten erzeugen, der durch den zu erwartenden Mehraufwand auch zu einer finanziellen Mehrbelastung der Endkunden führen wird. Vor allem letzteren Punkt beklagt die Lobbyvereinigung der Telekommunikationsbranche BITKOM.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Totalüberwachung von 85 Mio. Bürgern ohne jeglichen Anhaltspunkt noch vor der Verabschiedung im Rahmen der Gesetzgebung gestoppt wird. Neben den vorraussichtlich immensen Kosten besteht danach nahezu keinerlei Privatsphäre mehr bei der Kommunikation, da nachvollziehbar ist, wer wann mit wem wie lange Kontakt zu anderen Personen hatte. Dabei ist derzeit vollkommen unklar, ob dieser gewaltiger Eingriff in die Rechte unbescholtener Bürger überhaupt Erfolge bei der Aufklärung von Straftaten zur Folge haben wird.

Bei der jüngsten, ebenfalls juristisch fragwürdigen Aktion, bei der 22 Millionen Kreditkartennutzer ins Zielkreuz der Staatsanwaltschaft Halle rückten, wurden lediglich 322 verdächtige Datensätze ermittelt, deren Schuld noch in den entsprechend folgenden Verfahren festgestellt werden muss. Ob sich ein derart tiefer Eingriff in den Datenschutz durch einen Fahndungserfolg von 0.0015 % legimitieren lässt, darf jeder selbst beantworten.

Sollte wider Erwarten an die Vernunft der entscheidenden Politiker das Gesetz in der geplanten Form eingeführt werden, so bleibt nur zu hoffen, dass es wie bei der Kreditkartenabfrage Personen mit ausreichend Zivilcourage gibt, die mit allen rechtstaatlichen Mitteln gegen die Umsetzung vorgehen.
[ch]

CeBIT ab 2008 um einen Tag verkürzt

Der Wandel bei der CeBIT nimmt für 2008 konkrete Formen an. So soll der Wandel zur Profi-Messe tatsächlich in die Tat umgesetzt werden. Doch zunächst scheint man an einer Reduzierung der Kosten für die ausstellenden Hersteller bemüht zu sein. Einen Tag weniger soll die CeBIT laut Heise Online ab 2008 ihre Pforten öffnen. Allerdings ist noch nicht wirklich klar, welchen Tag man streichen wird. Entgegen aktueller Berichte hätte eigentlich der Sonntag gestrichen werden müssen, doch soll nach inoffiziellen Informationen die Messe in Zukunft von Dienstag bis Sonntag gehen. Als Begründung gilt der Standabbau und das Fahrverbot für LKWs an besagtem Sonntag, was es den Ausstellern schwer macht, pünktlich an- und abzureisen. Welche weiteren Einschnitte die Messe noch erdulden wird, muss man mit Spannung erwarten. Bereits 2007 soll die Fläche bei etwa konstanter Ausstellerzahl um nahezu 10 Prozent sinken. Weitere Verkleinerungen sind in jedem Fall geplant, um ein exklusiveres Business-Ambiente zu schaffen und sich auf diesem Weg von der IFA abzugrenzen.
[rl]

Intel nimmt UMPC-Markt ins Visier

Der Prozessorgigant Intel scheint nach Viiv nun auch den Markt für Ultra-Mobile-PCs ins Visier zu nehmen. Nach einem ersten Versuch vor geraumer Zeit, der daran scheiterte, dass die Prozessoren schlicht zu viel Energie benötigten, lockt Intel mit einer neuen Plattform scheinbar noch einmal in diesem attraktiven Bereich. Während VIA bereits Aufträge mit seinen C7-M-Prozessoren und entsprechenden Chipsätzen an Land ziehen konnte, scheint Intel nach Angaben der DigiTimes an einem speziellen Chipsatz zu arbeiten, dessen North- und Southbridge optimal auf diesen Einsatzbereich abgestimmt sind. Auch ein passender Prozessor mit deutlich geringerer Leistungsaufnahme soll das Angebot aufwerten.

Konkrete Informationen, um welche Hardware es sich genau handelt, ist derzeit allerdings nicht bekannt. Legt man allerdings die Werte von VIA zugrunde, die CPU und Chipsatz mit jeweils rund 5 Watt bemessen, bleibt bei Intel beim aktuellen Angebot nicht viel Raum. Einzig der Ultra-Low-Voltage Core Solo kommt mit circa 5 Watt in diesen Bereich, während die Core-Duo-Modelle bereits nahezu die doppelte Energie verbrauchen. Bei den Chipsätzen sind die Leistungsdaten nicht eindeutig bekannt, dürften aber ebenfalls über den Werten von VIA liegen.

Hersteller wie Hewlett-Packard oder Dell sehen UMPCs bereits als nächste Basis für das Wachstum im PC-Bereich, nachdem derzeit die Notebooks schrittweise die Führungsposition bei den Verkäufen übernommen haben. Der Trend zu immer kleineren Computern dürfte die Branche damit noch eine Zeit lang in Atem halten. Dass Intel sich diesen Bereich nicht entgehen lassen will, steht außer Frage und dürfte fundamental für weiteres Wachstum sein.

Wann die Spezial-Computer jedoch einen nennenswerten Marktanteil erreichen, lässt sich derzeit kaum Einschätzen. Zwar rechnet VIA bereits im nächsten Jahr mit überdurchschnittlichen Zuwächsen, doch ist es von dort bis zu einem Umsatzträchtigen Mainstream-Produkt noch immer ein weiter Weg. Bis dahin dürfte der Trend nach kleinen Wohnzimmer-PCs in Form von Viiv oder Apples iTV ungebrochen anhalten, was den Herstellern wohl noch mindestens ein oder zwei Jahre an Entwicklungsdauer ermöglicht. Kleinere Fertigungsgrößen unter 45 Nanometern bei Intel mit neuen Technologien dürften für diesen Schritt dann die Basis darstellen.
[rl]

Intel plant Einstieg in den High-End-3D-Markt

Nachdem es bereits im letzten Jahr Hinweise auf eine verstärkte Entwicklungstätigkeit für 3D-Chips unter dem Codenamen Larrabee bei Intel gab (siehe hier und hier), scheint die Katze jetzt durch eine Stellenanzeige endgültig aus dem Sack zu sein. Die Visual Computing Group (VCG) sucht dort Mitarbeiter für die Entwicklung von diskrete Grafikeinheiten, die aus einer Vielzahl von Einzeleinheiten bestehen ("many-core") und für High-End-Einzelplatz-Computer gedacht sind. Später soll es davon auch Abwandlungen für mobile Anwendungszwecke und Server geben.

Damit verkündet Intel nichts anderes als ebenfalls in den High-End- und Mainstream-Grafikmarkt einzusteigen und den etablierten Platzhirschen wie NVIDIA und AMD (ATI) Paroli zu bieten. Unterstützt wird diese These durch die Überschrift der Webseite "Create next-gen graphics and gaming experiences", welche eindeutig auf Computerspiele, den treibenden Motor der 3D-Entwicklung, hindeutet. Langfristig steht auch das Ziel ein Konkurrenzprodukt zu AMDs Fusion-Chip anzubieten und die Grafikeinheit in die CPU zu integrieren.
[ch]

Montag, den 22. Januar 2007

Verbraucherschutz mehrerer Länder gegen Apples DRM

Der finnische, der norwegische, der französische und der deutsche Verbraucherschutz setzen sich für nutzerfreundlichere Nutzungsbedingungen bei Apples iTunes-Shop ein.

Sie erwarten von Apple ein Entgegenkommen bei der Interoperabilität ebenso wie die Änderung einiger Klauseln in den AGBs. Darunter fällt die Klausel, die Apple eine Änderung der AGBs ohne Zustimmung der Verbraucher erlaubt. Ebenso stößt ihnen die Haftungsausschlußklausel sauer auf, nach der Apple auch bei schuldhaft verursachten Schäden nicht haftet.

Die Verbraucherschützer hoffen, gemeinsam eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber Apple zu haben als alleine.
[an]

IFPI schließt Verzicht auf DRM nicht grundsätzlich aus

Der Sinn der Digitalen Rechteverwaltung (Digital Rights Management) oder Digitalen Beschränkungsverwaltung (Digital Restrictions Management) besteht darin, genau zu kontrollieren, wie ein ehrlicher Käufer eines Musikstückes oder Videofilmes das Material verwendet. So kann auch ermöglicht oder verhindert werden, daß ein "verwaltetes" Werk nach einer Neuinstallation des Betriebssystemes noch funktioniert.

"Die Frage, ist ein erfolgreiches Geschäft ohne DRM möglich, muss allerdings schon sehr genau und vorsichtig durchdacht werden," sagte IFPI-Vertreter Geoff Taylor, wie heise berichtet. Zumindest schließt er so aber eine Lösung ohne DRM nicht grundsätzlich aus. Ein Verleih von Musik oder Filmen sei ohne DRM allerdings nicht realisierbar, gibt er zu bedenken.

David Pakman, CEO vom MP3-Aboanbieter eMusic, begründet die Wahl von eMusic, MP3-Dateien zu verkaufen, damit, daß diese Dateien dem Nutzer eine große Freiheit bei der Wahl der Abspielgeräte lassen. Ebenso sei die Frage, wie man den Online-Anteil des Musikmarkes auf 80% erhöhen könne, und nicht, ob DRM gut oder schlecht sei.

Gerade die Möglichkeit, gekaufte Musik überall abspielen zu können, oder auch im Rahmen einer Privatkopie eine Audio-CD brennen zu können, macht Dateiformate ohne DRM interessanter.

Versuche in Frankreich, Interoperabilität für DRM vorzuschreiben, wurden vor allem von Apple torpediert.
[an]

Creative veröffentlicht X-Fi-Vista-Patch

Im November berichteten wir über das geänderte Sound-System von Windows Vista wodurch Soundkarten mit speziellen Soundprozessoren benachteiligt werden. Creative hat versprochen das Problem über einen OpenAL-Wrapper zu lösen, der sämtliche DirectSound und EAX-Befehle an den OpenAL-Treiber übergibt und somit die CPU-aufwändigere Softwareumsetzung von Vista umgeht.

Heute veröffentlichte nun Creative einen entsprechenden Patch für die X-Fi-Karten. Allerdings gibt es derzeit noch zwei Wermutstropen. Einerseits ist noch unklar, ob es zukünftig auch passende Treiber für die älteren Audigy-Karten geben wird und zweitens sieht es mit der momentanen Unterstützung durch Spiele recht mau aus. Im Supportforum von Creative gibt es eine vorläufige Liste.

Download:
Creative OpenAL-Wrapper für Windows Vista (170kB)
[ch]

Plextor zieht sich möglicherweise aus dem CD/DVD-Geschäft zurück

Gerüchten zufolge will sich Plextor aus dem CD/DVD-Markt zurückziehen und sich auf Blu-Ray konzentrieren. Von den letzten Modellen PX-755 und PX-760 sollen nur noch Restbestände verkauft werden.

Plextor hatte bei diesen letzten Modellen versucht, Linux-Nutzer von den Zusatzfunktionen wie der Qualitätskontrolle auszuschließen, indem sie eine Challenge/Response-Freischaltung implementiert haben, die nötig war, um die entsprechenden Kommandos nutzen zu können. Lange hielt der Mechanismus allerdings nicht. Zuvor versuchte Plextor, alternative Scan-Tools aus dem Netz wegzudrohen, ohne Erfolg.
[an]

AMD senkt Prozessorpreise

Die Advanced Micro Devices haben mit heutigem Datum die Preise für die eigenen Prozessoren nach unten korrigiert. Damit locken besonders beim Athlon 64 X2 nun Preissenkungen zwischen 5 und 26 Prozent, wobei hier besonders der Athlon 64 X2 5200+ mit einem Abschlag von 26 Prozent von 403 US-Dollar auf nur noch 295 US-Dollar ins Auge sticht. Die etwas langsameren Modelle begnügen sich mit Senkungen zwischen 5 und 10 Prozent. Die spekulierten Preissenkungen für den Athlon-64-FX-70-Modelle tauchten derweil noch nicht in der offiziellen Preisliste auf. Falls sie tatsächlich noch folgen sollten, dann dürfte der frühste Termin wohl erst zum Ende des Quartals liegen.


AMD Athlon 64 FX Serie Alter Preis Preis 22.1.07 Änderung
Athlon 64 FX-74 US-$ 999 US-$ 999 -
Athlon 64 FX-72 US-$ 799 US-$ 799 -
Athlon 64 FX-70 US-$ 599 US-$ 599 -
Athlon 64 FX-62 US-$ 713 US-$ 713 -
AMD Athlon 64 X2 Alter Preis Preis 22.1.07 Änderung
Athlon 64 X2 5600+ US-$ 505 US-$ 505 -
Athlon 64 X2 5400+ US-$ 485 US-$ 485 -
Athlon 64 X2 5200+ US-$ 403 US-$ 295 -26,00%
Athlon 64 X2 5000+ US-$ 301 US-$ 285 -5,00%
Athlon 64 X2 4800+ US-$ 271 US-$ 244 -10,00%
Athlon 64 X2 4600+ US-$ 240 US-$ 215 -10,00%
Athlon 64 X2 4400+ US-$ 214 US-$ 203 -5,00%
Athlon 64 X2 4200+ US-$ 187 US-$ 173 -7,00%
Athlon 64 X2 4000+ US-$ 169 US-$ 158 -7,00%
Athlon 64 X2 3800+ US-$ 152 US-$ 138 -9,00%
AMD Athlon 64 Alter Preis Preis 22.1.07 Änderung
Athlon 64 3800+ US-$ 108 US-$ 101 -6,00%
Athlon 64 3500+ US-$ 91 US-$ 91 -
Athlon 64 3200+ US-$ 81 - -

[rl]

Intel verbaut Celeron-Prozessoren in Autos

In Zukunft könnten Autos von Toyota, Hyundai, Mitsubishi, Ford, Mazda oder Nissan mit Celeron-M-Prozessoren von Intel ausgestattet werden. Derzeit arbeitet Intel intensiv an der Kommunikation mit dem unterschiedlichen Herstellern in Taiwan, China und Korea, um seine Prozessoren in der immer multimedialeren Autoindustrie platzieren zu können. Konkrete geht es dem Prozessorginganten nach Informationen der DigiTimes allerdings nicht darum, seine CPUs für die Elektronik einzusetzen, die für die Fahrt direkt zuständig ist. Vielmehr wolle das Unternehmen sich um die digitalen Inhalte kümmern, die neben dem Fahren anfallen, weil man dort mit deutlich mehr Erfahrung aufwarten kann. So ist es schon bald möglich, dass Navigationssysteme, Audio-Elektronik und komplette Mobil-PCs für PKWs mit Intel-CPUs betrieben werden. Später sei auch der Einsatz neuerer Prozessoren wie etwa dem Core mit Yonah-Kern oder dem Core 2 Duo möglich.
[rl]

Sonntag, den 21. Januar 2007

Neuer Artikel online: Foxconn GeForce 8800 GTS Overclocked-Version

Schon viel zu lange wird in den Weiten des Webs über übertaktete GeForce 8800 Modelle gesprochen. Schon seit Wochen sehen wir Ankündigungen über Ankündigungen von Herstellern, dass solche Modelle folgen werden. Foxconn schickte uns ein solches Modell einer 8800 GTS ins Hause. Dabei übertaktet der Hersteller von Hause aus. Er setzt also nicht auf Versprechungen und erwartet vom Anwender letztlich, dass die Übertaktungen mittels eigener Initiative oder Treiber-Einstellungen vorgenommen werden - nein, Foxconn hinterlegt die Taktraten im Grafikkarten-BIOS. 575 MHZ Kern-Takt und 900 MHz Speichertakt besitzt dieses Modell. Ob es damit in der Lage ist, einer GeForce 8800 GTX den Rang abzulaufen und was wir dabei noch feststellen durften, das haben wir hier niedergeschrieben.


[pg]

Webweites

Hardware

Au-Ja! hat sich etwas von den Highend-Prozessoren weg bewegt und stattdessen die beiden kleinsten Modelle aus dem Hause Intel ins Labor geholt. Mit dem Core 2 Duo E6300 und E4300 stellen diese beiden CPUs nicht nur das günstige dar, was Intel derzeit aus seiner neuesten Generation zu bieten, sondern verspricht dennoch zumindest der E6300 genügend Leistung für die meisten Ansprüche. Passend dazu liefern die Kollegen ebenfalls den Test zum ASUS P5B-E Plus für den Sockel LGA775, welches preislich zwar nicht zur billigsten Kategorie zählen kann, aber durch Ausstattung und Funktionalität durchaus Interesse weckt.

Für die Wahl der passenden Speicherausstattung nimmt sich TweakPC in einem Roundup die Speicher Deluxe DDR2-1000-Module von Kingston vor, der gleich eine ganze Palette an Modulen zur Verfügung gestellt hat und damit einen umfangreichen Eindruck von der Produktpalette ermöglicht. Als Benchmark kommen dann ebenfalls namhafte Hersteller wie OCZ, SuperTalent oder G.Skill zum Zuge.

Für einen rundum zufriedenen PC gilt es natürlich auch in Sachen Massenspeicher die Augen offen zu halten, sodass Hartware mit einem Test der Seagate Barracuda 7200.10 Festplatte mit einer Kapazität von 250 GB und 8 MB Cache hier einen guten Einstieg bietet. Die Serial-ATA-II-Platt tritt gegen die Konkurrenz aus dem Hause Hitachi und Samsung ins Rennen, die technisch ungefähr gleiche Merkmale bieten. Für einen geräuschlosen Betrieb haben die Kollegen ebenfalls eine außergewöhnliche Kühlkonstruktion in Form der Zaward Sylphee Thermo Control Dual Heatpipe unter die Lupe genommen. Das gewichtige Modell für den Sockel AM2 und den Sockel LGA775 verspricht gute Kühlergebnisse bei wenig Lärm. Der Test muss zeigen, ob diese Ziele erreicht wurden.

Software

Das in wenigen Tagen erscheinende Windows Vista hat WinTotal nun im Teil 5: Systemspezifische Neuigkeiten noch genauerer Untersucht. Garniert mit vielen Screenshots der einzelnen Tools und Helferlein, die das neue Betriebssystem mitbringt, stellen die Kollegen die Besonderheiten klar heraus und versuchen über diesen Weg die Entscheidung zu erleichtern, ob sich der Umstieg auch wirklich lohnt. Der Registry Cleanup 2007 dürfte derweil für all diejenigen interessant sein, die weiterhin Windows XP nutzen wollen und sich von der regelmäßig anfallenden Last einer überfüllten Registry befreien wollen. Obgleich die Kollegen keinen Performance-Gewinn feststellen konnten, lässt sich mit dem Tool zumindest ein aufgeräumtes System gewährleisten, das unnötigen Balast vermeidet und damit auch Fehlerquellen und Sicherheitslücken minimiert.
[rl]

Freitag, den 19. Januar 2007

Neuer Athlon 64 X2 3600+ aufgetaucht

Nach einem Bericht von Heise online ist ein weiterer undokumentierter Athlon 64 Dual-Core-Prozessor bei einigen Online-Shops aufgetaucht. Nachdem bereits der Athlon 64 X2 3600+ mit 2,0 GHz und 2 x 256 kB Level2-Cache in 90-Nanometer-Technik nicht auf der AMD-Webseite gelistet ist, gibt es nun Hinweise auf einen gleichnamigen Prozessor der allerdings mit nur 1,9 GHz getaktet ist, dafür aber über 2 x 512 kB Cache verfügt und in der vor Weihnachten eingeführten 65-nm-Technik produziert wurde. Dies ermöglicht dem neuen 3600+ im Vergleich zum seinem 90-nm-Pendant eine TDP (Thermal Design Power) von 65 anstatt 89 Watt.

Wirklich nachvollziehbar ist der Schritt AMDs nicht. Im low-cost und unteren Mainstream-Segment kann AMD mit Konkurrent Intel mithalten, während man im High-End-bereich sowohl preislich als auch leistungsmäßig hinter dem Chipgiganten aus Santa Clara zurückliegt. Erst kürzlich musste AMD deshalb die Umsatzprognosen für das laufende Quartal nach unten korrigieren. Besserung wird es wahrscheinlich erst im Sommer mit der Vorstellung der Prozessoren mit dem überarbeiteten K8L-Rechenwerk geben, welches neben einer höheren pro-Megahertz-Leistung auch höhere Taktraten ermöglichen soll.
[ch]

NVIDIA, AMD verdoppeln Auftragszahlen bei TSMC für Grafikchips

Die beiden Grafikchip-Hersteller NVIDIA und AMD (ehemals ATI) könnten in den nächsten Monaten ihre Aufträge für den taiwanischen Halbleiterhersteller TSMC wesentlich vermehren. So äußerten Hersteller gegenüber der chinesischen Commerical Times nach Informationen der DigiTimes, dass die Herstellungsaufträge für Chips der 80-Nanometer- und 65-Nanometer-Fertigung sich ab dem zweiten Quartal nahezu verdoppeln könnten. So steht bei NVIDIA in Bälde die Einführung neuer Entry-Level- und Mainstream-Grafikchips in Form der G84- und G86-Chips an, die ab dem zweiten Halbjahr auf den Markt kommen sollen. Sie sollen mit 80 Nanometern gefertigt werden. Bei AMD rückt im März der R600 in den Blickpunkt, dessen Mainstream-Varianten RV610 und RV630 auf Basis der 65-Nanometer-Technik ebenfalls zu Beginn der zweiten Jahreshälfte auf dem Plan stehen.
[rl]

Schlechte Aussichten für BenQ Mobile

BenQ-LogoInvestoren kamen, sahen und gingen, könnte man im Falle BenQ Mobile meinen. Trotz großen Medienaufgebotes und öffentlicher Bemühungen von unterschiedlichster Seite, verstrichen die aktuellen Fristen der Investoren zum Einreichen von Kaufangeboten ohne Ergebnis. Die deutsch-amerikanische Investorengruppe ließ ihren selbst gewählten Termin am Dienstag still verstreichen. "Die Gruppe ist zu der Überzeugung gekommen, dass das von ihr verfolgte unternehmerische Fortführungskonzept nicht mehr realisiert werden kann." Auch die ebenfalls interessierte Bacoc-Gruppe legte bisher kein Angebot vor.

Gründe für die Zurückhaltung seien laut Handelsblatt die mangelnde Unterstützung der Bundesländer mit entsprechenden Bürgschaften gewesen. Ebenfalls aufgeführt wurden aber auch Argumente wie teilweise verkauftes BenQ-Eigentum und der Wegfall von wichtigen Mitarbeitern, die sich nachvollziehbar im Ringen um das Bestehen schon woanders umgesehen haben dürften. Ein Fortbestand des deutschen Handy-Herstellers dürfte damit wohl schon nahezu ausgeschlossen sein.

Siemens hat derweil mit dem Mutterunternehmen in Taiwan absprachen zur Garantieabwicklung getroffen und stellt damit zumindest langfristig den Bestand entsprechender Kanäle für Service und Reklamationen für die Marken "Siemens" und "BenQ Siemens" sicher.
[rl]

Asustek will 2007 rund 60 Prozent mehr Notebooks verkaufen

Der taiwanische Hersteller Asustek erwartet für 2007 ein Wachstum seiner Notebook-Verkaufszahlen um rund 60 Prozent. Basierend auf inoffiziellen Verkaufszahlen für 2006, die bei rund 5,5 Millionen Stück liegen sollen, wären folglich für dieses Jahr rund 8,8 Millionen Einheiten möglich. Laut DigiTimes entfielen im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Stück auf OEMs, während die übrigen drei Millionen unter der eigenen Marke verkauft wurden. Übertragen auf 2007 entspräche dies dann rund 4,84 Millionen ASUS-Notebooks. Das Unternehmen ist in Taiwan Marktführer bei den Notebooks und kann sich im gesamten asiatischen Raum auf dem fünften Platz positionieren.

Der Anteil der Modelle mit Breitbild erreichte zudem im vergangenen Jahr rund 85 Prozent, soll bis Ende 2007 aber auf nahezu 100 Prozent steigen. Zugleich zeigten sich Displays mit 15,4 Zoll als Zugpferd, während die 14,1-Zoll-Modelle stetig zulegen konnten. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich auch kleinere Modelle mit 13,3 Zoll, die vor allem im Geschäftsbereich durch ihren niedrigen Platzbedarf und das geringe Gewicht ihre Vorzüge ausspielen können.
[rl]

VIA ergattert Lieferauftrag von UMPC-Hersteller OQO

Der Weg als Hersteller für Ultra-Mobile-PCs nimmt konkrete Gestalt an. So hat VIA nun einen Auftrag des US-amerikanischen Herstellers OQO erhalten, der nach Angaben der DigiTimes rund 40.000 Stück kaufen will. Die Basis dieser PCs stellen die speziellen ITX-Plattformen des taiwanischen Unternehmens dar, die schon in der Vergangenheit durch ihren enorm geringen Stromverbrauch aufgefallen sind. Insgesamt rechnet VIA schon für 2008 mit einem weltweiten Nachfrage von 130 Millionen. Wie weit diese Prognosen allerdings eintreffen werden, muss noch abgewartet werden. Ebenfalls muss sich zeigen, wie viele weitere Aufträge VIA noch erhält.

Vor allem den eigenen Finanzen dürfte Wachstum recht gut tun. Nachdem sich das Unternehmen nahezu vollständig von der aktiven Rolle im Endkundengeschäft mit Highend- und Performance-Chipsätzen zurückgezogen hat und man praktisch nur noch an große OEMs liefert, ist im letzten Quartal auch der Gewinn um die Hälfte eingebrochen. Das neu auserwählte Standbein in einer Marktnische, die derzeit noch recht kein ist und für die nächsten Jahre deutliches Wachstum verspricht, dürfte hier mittelfristig allerdings Abhilfe schaffen.

OQO ist ein kleiner, dynamischer Hersteller von Mini-Computern für den Heimgebrauch, der mit dem Microsoft-Betriebssystem ausgestattet ist und derzeit mit dem Modell O2 einen Windows-Vista-fähigen Mini-PC vorgestellt hat. Entfernt vergleichbar dürften die Produkte etwa mit Apples MacMini sein.
[rl]

Intel setzt Preispolitik auch 2007 fort

Im dritten Quartal 2007 sollen Multi-Core-Prozessoren bei Intel einen Anteil von rund 80 Prozent ausmachen. Um dies zu erreichen plant der Prozessorexperte weiterhin eine straffe Preispolitik, die insbesondere den Pentium D langsam aus den Lagern räumen soll. Sein Anteil soll bis dahin um knapp 75 Prozent fallen. Wie die DigiTimes berichtet, sollen die Prozessoren auf Basis des Kentsfield und Presler langsam aus dem Markt verschwinden, doch erwartet Intel mit dem bevorstehenden Wandel der Core-2-Duo-Prozessoren zur Mainstream-CPU — die schon im zweiten Quartal weitere Preissenkungen erwarten — kaum Unterstützung von den Herstellern.

Trotz des nachhaltigen
Gewinnrückganges im vierten Quartal scheint sich Intel durch die niedrigen Preise die beste Chance zu versprechen, die eigenen Lager leer zu räumen. Interessant wäre in dieser Beziehung zwar durchaus, in welchem Rahmen sich die Bestände noch bewegen, doch kann man bei derartigen Planungen wohl durchaus vermuten, dass Intel hier mehr produziert hat, als man im Endeffekt hatte verkaufen können. Die recht aggressive Produktpolitik im vergangenen Jahr mit teils vorgezogenen Einführungen und von Beginn an sehr niedrigen Preisen machte es der letzten Pentium-Generation nicht einfach. Schon 2006 hatte Intel hier mehrfach die Preise nach unten angeglichen, um überhaupt eine spürbare Preisdifferenz zu den neuen Modellen schaffen zu können.

Während die Preispolitik für die Käufer durchaus gute Nachrichten darstellen, da auch die letzten Pentium-D-Prozessoren durchaus gute Leistungswerte bei akzeptablen Verbrauchswerten lieferten, darf man sich die Frage stellen, wie lang Intel selbst die Preise noch so niedrig halten möchte. Konkurrent AMD musste bereits aufgrund des vergangenen Jahres eine Umsatzwarnung herausgeben und auch Intel steckt den Kampf mit einer Halbierung seiner Gewinne nicht einfach so weg. Der durchschnittliche Verkaufspreis der Prozessoren hatte sich von 180 bis 200 US-Dollar auf nunmehr 100-120 US-Dollar reduziert und dürfte sich mit der Einführung neuer Innovationen nur langsam wieder steigern lassen.
[rl]

SeaMonkey 1.1

Der inoffizielle Nachfolger der Mozilla-Suite ist jetzt in Version 1.1 verfügbar. SeaMonkey 1.1 befindet sich auf dem technischen Stand des Firefox 2. Hinzugefügt wurde unter anderem eine Webseiten-Vorschau, wenn man mit dem Mauszeiger über einen Tab geht. Zum Download stehen verschiedene Versionen für Windows, Linux und Mac OS X bereit. Derzeit gibt es noch keine deutsche Installer-Version, aber bereits ein nachinstallierbares Sprachpaket.

Download:
SeaMonkey 1.1
Deutsches Sprachpaket für SeaMonkey 1.1
[ch]

Donnerstag, den 18. Januar 2007

GEMA erwirkt einstweilige Verfügung gegen Rapidshare

Rapidshare stellt Dienste zur Verfügung, mittels derer Nutzer untereinander Dateien tauschen können. Rapidshare habe, so die GEMA, damit geworben, 15 Millionen Dateien abrufbar zu haben, habe aber keine Lizenz für das Verbreiten der Dateien.

Rapidshare stellt dem entgegen, daß es selbst keine Kenntnisse über die Inhalte der getauschten Dateien habe und daher sowieso nicht dafür verantwortlich sei.

Diese Frage der Haftung ohne Kenntnis der Inhalte beschäftigt immer wieder Gerichte. Die bisherige Rechtssprechung zielte daraufhin ab, daß ein Forenbetreiber nicht grundsätzlich alle Inhalte kontrollieren müsse, daß er jedoch bei Kenntnisnahme rechtswidriger Inhalte zügig zu handeln habe.

Die Positioin der GEMA, Rapidshare hafte auch für Inhalte, die es nicht kennt, ist allerdings auch keine ganz neue Erfindung: Heise selbst war bereits einmal das Opfer einer derartigen Gerichtsentscheidung.

Wenn es die GEMA darauf anlegt, wird auch in diesem Fall erst ein Gericht entscheiden, ob und in wieweit Rapidshare für die Inhalte haftet, die Nutzer über den angebotenen Dienst tauschen.
[an]

Windows Vista schon ab Morgen? (Update)

Besucht man die Website des Computerversenders Alternate und dort die Software-Rubrik, so wird man von einem großen Werbebanner zur Verfügbarkeit von Windows Vista begrüßt. Der wiederum wirbt damit, dass die voraussichtliche Auslieferung seitens Alternate ab dem 19.01.2007 erfolgt. Seitens Microsoft war bislang der 30.01.2007 als Verkaufsstart von Vista Home und Premium vorgesehen.

Es darf angenommen werden, dass Microsoft diesen Termin vermutlich nicht vorverlegt hat, aber auch, dass der Hersteller vermutlich verfrühte Auslieferungen wohl stillschweigend in Kauf nehmen wird.

Update:
Nach einer Meldung von Heise online handelt es sich bei den angebotenen Versionen nicht um die Retail-Ausgaben mit bunter Verpackung und zweimaligen kostenlosen Support, sondern um die günstigeren System-Builder-Varianten, welche im Prinzip nur die reinen Datenträger beinhalten. Abgesehen davon weist Microsoft darauf hin, dass nur die Ultimate Edition beide DVDs für 32- und 64-Bit-Prozessoren enthält. Bei den abgespeckten Editionen wie bspw. Windows Vista Home Basic ist nur die 32-Bit-DVD enthalten, der 64-Bit-Datenträger kann allerdings für 10 Euro bei Microsoft nachbestellt werden.
[pg]

Neues Nero 7 Update erschienen

Die beliebte Brenner-Software Nero 7 Reloaded hat heute ein neues Update erfahren. Die Version 7.7.51 ist absofort verfügbar. Wie auch schon bei den letzten Updates, bietet Nero keine einzelnen Pakete mit verschiedenen Software-Bestandteilen an, sondern ein komplettes Paket, dessen Download-Größe 108 MB knapp übersteigt und alle Nero-Programm-Versionen enthält. Was es neues in diese Version gibt, darüber schweigt sich Ahead aus. Leider sind die letzten Release-Notes zu Nero 7 noch immer auf dem Stand der Version 7.5.9.0. Traurig, aber wahr.
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AMD Bundles CPU & Grafikkarte?

Der Inquirer will es vorhergesagt haben und fühlt sich nun bestätigt. Durch die Übernahme ATIs durch AMD würden sich AMD vollständig neue Wege erschließen - wie z.B. die Kontrahenten mittels preiswerten Combo-Angeboten unter Druck zu setzen. Nach der aktuellen Berichterstattung des Inquirer habe Newegg damit begonnen, eben genau solche Produkte zu bewerben. Und wie die Kollegen prognostizieren: "der Rest wird ihnen folgen".

Zu dumm, dass Newegg allerdings solche Angebote nicht ausschließlich auf AMD & ATI Deals anbietet - oder eher nur zufällig, sondern, dass solche Combos dort schlicht zum Angebot gehören. Da finden sich Kombinationen aus NVIDIA Grafikkarte und AMD CPU, oder NVIDIA Chipsatz-Motherboard und AMD CPU - eben dahin ausgerichtet, nach dem was die Endkunden der Firma wünschen und was sich verkauft.

Die Prognose, dass AMD seinen Partnern im OEM-Bereich, durch den Deal mit ATI sicherlich kostenreduzierte Kombinationen aus Chipsatz, Prozessor und Grafiklösung anbieten wird, dazu braucht es wirklich keiner Kristallkugel. Dies ist übliche Geschäftspraktik, über die man aber nicht in Details und Zahlen spricht. Es will sich ja niemand die Butter vom Brot nehmen lassen, oder Verhandlungen mit anderen Partnern gefährden.

Die aus der Meldung zu interpretierende Information, dass AMD nun gar Shops vergünstigte Combos aus CPU und Grafikkarte anbieten würde und dass nun der ganze Markt mit solchen Angeboten folgen wird, darf schlicht wieder im "Inquirer-Sagen- und Fabel-Buch" abgelegt werden ;).
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AMDs Bump- und Test-Gebäude wird bestückt

Seit der Grundsteinlegung im Mai 2006 wurden knapp 12.000 m³ Beton und über fünf Tonnen Stahl verbaut und über 225 beteiligte Firmen haben dazu beigetragen, dass AMD nur knapp acht Monate nach der Grundsteinlegung bereits mit der Ausrüstung ihres neuen Bump- und Testgebäude beginnen kann.

In dem dreistöckigen Gebäude mit insgesamt 20.000 m² Fläche, werden über 50% dieser Fläche auf den Reinraum - 11.500 m² - entfallen und Arbeiten, die bislang in den bisherigen Fabriken 30 und 36 vorgenommen wurden, werden dann zentral dorthin verlagert. Dort werden dann die Wafer mit den elektronischen Kontaktverbindungen bestückt und diese auf elektronische Funktionsfähigkeit geprüft. Da es sich bei diesen Kontaktverbindungen um Lötkugeln - im englsichen Sprachgebrauch als Bump bezeichnet - handelt, bekam das Gebäude den Namen Bump- und Test-Gebäude. Die hierfür benötigte Fläche im neuen Objekt, beansprucht eine gesamte Etage der drei Stockwerke für sich. Im letzten Schritt ist AMD nun seit wenigen Tagen damit befasst, die für die Arbeiten notwendigen Produktionsanlagen korrekt zu installieren.

AMDs erste Fabrik 30 (Fab 30) wird unterdessen zur Verarbeitung von 300 mm Wafern umgebaut und soll nach Abschluss dann unter dem Namen Fab 38 seine Tätigkeit wieder aufnehmen. Die Produktionskapazitäten werden zurzeit im Werk 36 deutlich erweitert.
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Chance auf großes Wachstum in Deutschland für Dell

Vor allem in den Bereichen Privatkunden und öffentliche Verwaltung sieht der größte Computerhersteller der Welt in Deutschland noch überdurchschnittliche Wachstumschancen. Mit zwei Standorten für Vertrieb und Service in Frankfurt am Main und Halle an der Saale beschäftigt Dell derzeit rund 1200 Mitarbeiter. Doch schon in naher Zukunft plant das Unternehmen in Halle weiteren Zuwachs von bisher 600 auf bis zu 1500 Mitarbeitern.

Dies dürfte vor allem mit dem Bauabschluss einer neuen Fertigungsstelle im polnischen Lodz auch dringend nötig werden. Der zweite europäische Standort neben dem irischen Limerick soll vor allem die Lieferzeiten in die mitteleuropäischen Länder verkürzen und den Weg nach Osteuropa ebnen.

Anlass für die positiven Erwartungen an die Zukunft sind die wachsenden Unternehmenszahlen, welche zunehmend auch auf Informationstechnik angewiesen sind. Zudem steht mit der voranschreitenden Umstellung der Behörden auf eine elektronische Verwaltung auch dort eine beständige Erneuerung der Ausstattung auf dem Plan. Privatkunden stellen ihre Technik im Wandel der Entwicklung von Computerspielen und Multimedia-Technik um. Ein großer Trend ist hier zudem seit einiger Zeit der Schritt weg vom stationären Computer hin zu mobileren transportierbaren Systemen wie Notebooks und Laptops, die den großen Brüdern in Sachen Leistung immer weniger nachstehen.
[rl]

Apple verdient 1 Milliarde US-Dollar

Der US-amerikanische Computerhersteller Apple hat im vergangenen Weihnachtsquartal rund eine Milliarde US-Dollar Gewinn erwirtschaftet. Der Umsatz lag dabei bei 7,1 Milliarden US-Dollar. Beide Werte konnten sich damit im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres wesentlich verbessern. 2005 hatte der Gewinn noch bei 565 Millionen US-Dollar gelegen, während der Umsatz 5,7 Milliarden US-Dollar erreichte. Obwohl Apple damit die Schätzung von Analysten deutlich übertreffen konnte, stimmten die zurückhaltenden Aussichten auf das zweite Quartal eher negativ. Nach dem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft rechnet das Unternehmen nur noch mit maximal 4,9 Milliarden US-Dollar Umsatz.

Positiv zeigte sich insbesondere die Entwicklung der Bruttogewinnmarge von vormals 27,2 Prozent auf 31,2 Prozent. Diese dürfte vor allem der starken Stellung des Unternehmens im Lifestyle-Bereich zu verdanken sein, wo Apple mit seinen Produkten für Home-Entertainment wie dem iPod nicht nur funktionelle Maßstäbe setzt sondern auch preislich mit Vorliebe in den oberen Klassen mitspielt. Auch die jüngste Vorstellung der neuesten Produkte für das aktuelle Jahr wie iTV oder dem iPhone unterstreichen diese Linie und versprechen eine weiterhin positive Gewinnentwicklung.
[rl]

Mittwoch, den 17. Januar 2007

OCZ stellt 1000-Watt-Netzteil vor

Der vorrangig für seine Speichermodule bekannte Hersteller OCZ präsentierte im Rahmen der Consumer Electronics Show die ProXStream-Netzteilserie mit einem 1000-Watt-Modell. Dieses ist vorrangig für den Einsatz in Servern oder High-End-Spielerechnern mit mehreren Grafikkarten (SLI, Crossfire) gedacht. Um die bis zu 70 Ampere Stromstärke auf der 12-Volt-Schiene an die Verbraucher zu bringen, sind vier einzelne 12-Volt-Kanäle vorhanden.

Weiterhin besitzt das ProXStream 1000W eine Vielzahl von Anschlüssen, neben vier PCI-Express-Steckern für Grafikkarten verfügt es über einen 20+4-poligen ATX-Stecker und 4- bzw. 8-polige Zusatzstecker für die Stromversorgung der Prozessoren. Ebenfalls enthalten ist die PowerSwap-Garantie von 3 Jahren, bei dem nicht auf die Reparatur des defekten Netzteils warten muss, sondern nach Einschicken des defekten ein neues Netzteil zugesandt bekommt.

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Raubkopierende Urheberrechteschützer

Die Betreiber der Seite copypolice.de, die unter anderem von der Filmindustrie gefördert werden, nehmen es wohl mit dem Urheberrecht nicht immer so genau, wie man es von Schützern des Urheberrechtes erwarten sollte.

Sowohl im News- als auch im Forenbereich der Seite wurden mehrfach vollständige Meldungen von heise.de übernommen, in einigen Fällen sogar ohne Quellenangabe. Trotz eines freundlichen Hinweises von Heise an die Betreiber, ohne eine vierstellige Kostennote für die Erstellung des Hinweises, und einer Kenntnisnahme durch einen Moderator wurden die fraglichen Meldungen bisher nicht entfernt, schreibt heise.de.

Im Falle einer versehentlichen,