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Freitag, den 28. Februar 2003

MSI präsentiert GeForce FX 5800 Ultra-TD

Der Grafikkartenhersteller MSI präsentierte zwei neue Grafikkarten Modelle: Die GeForce FX 5800 Ultra-TD und die GeForce FX 5800-TD auf Basis von nVidias neuesten Grafikchips. Die Ultra-Variante wird wie bereits durch nVidia bekannt mit einen GPU-Takt von 500 MHz betrieben und die normale 5800 etwas langsamer mit 400 MHz. Beide Grafikkarten verwenden 128 MB DDR-II-Speicher mit Frequenzen von 1000 bzw. 800 MHz und unterstützen AGP 8X.

An zusätzlichen Features bietet MSI neben Standard VGA und DVI Ausgängen einen Video-Ausgang und umfangreiches Zubehör wie einen TV-Out/DVI-VGA Adapter und S-VHS-Kabel. Schon fast typisch für MSI ist das große Softwareangebot mit einigen Spielen und hilfreichen Anwendungen.

Zum zugehörigen GPU-Kühler wurden allerdings hinsichtlich Lautstärke in der Pressemitteilung keine weiteren Aussagen getroffen. Beide Grafikkarten werden ab Mitte März im Handel zu empfohlenen Verkaufspreisen von 595 EUR für die MSI GeForce FX 5800 Ultra-TD bzw. 439 EUR für die FX 5800-TD verfügbar sein.


[rl]

Neuer Artikel online: Terratec Soundkarten

Zwar fällt einem bei Thema "PC-Soundkarten" zumeist immer erst der Namen "Creative" ein, doch trotz der mittlerweile langjährigen Marktführerschaft ist Creative nicht allein in diesem Segment unterwegs. Zu den wichtigstens Kontrahenten zählt der deutsche Hersteller Terratec, von welchem wir heute die neuen Kreationen Aureon Space 7.1 und DMX 6Fire 24/96 testen. Was diese Soundkarten dem Anwender bieten und ob sie sich gegen Creative durchsetzen können, erfahrt Ihr im Artikel.

zum Artikel
[rg]

Donnerstag, den 27. Februar 2003

VIA Epia M10000 inkl. C3-Prozessor 1 GHz ab sofort verfügbar

Wie der Chipsatz-Hersteller VIA verkündete, ist das Mini-ITX Mainboard Epia M10000 ab sofort verfügbar. Es ist der Nachfolger des Epia M9000 und kommt mit einem integrierten 1 GHz VIA C3 Prozessor. Es soll besonders durch die geringe Lautstärke überzeugen, die seinem Vorgänger noch zu einiger Kritik verhalf. Nach der Pressemitteilung sei das System nur noch halb so laut wie ein vergleichbarer PC. Man habe die Geräuschemission, die bei normalen PCs um 35 – 50 dbA läge, zum Beispiel durch den neuen Fansink auf circa 25 dbA reduzieren können. Trotzdem soll das 17x17 cm große Motherboard noch für alle heutigen Anforderungen wie Office, Digital Video oder Audio Anwendungen geeignet sein.

Das Epia M10000 basiert auf dem Apollo CLE266 Chipsatz mit integriertem MPEG-2 Decoder und 2D/3D Grafikkern und bietet sowohl einen S-Video als auch einen TV-Ausgang. Weiterhin unterstützt es bis zu 1 GB DDR266 SDRAM, ATA/133 und stellt durch den VT1616 Chip 6-Kanal Sound zur Verfügung. Außerdem sind USB 2.0 und Firewire Anschlüsse sowie 10/100 Mbit Netzwerk vorhanden, für eventuelle Erweiterungen gibt es einen weiteren PCI-Steckplatz.

Laut VIA ist das Mainboard ab sofort weltweit zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 179 Dollar verfügbar.
[rl]

Webweites

Den zum 4. Quartal 2003 anstehenden Launch des Pentium 4 "Northwood"-Nachfolgers "Prescott" hat das 3DCenter zum Anlass genommen, sich in einem entsprechenden Preview mit den Vorzügen des neuen Prozessor-Designs wie verdoppelten Cachegrößen oder den "Prescott New Instructions" auseinanderzusetzen. Auch ein Blick auf 800 MHz QDR und die kommenden Springdale-Chipsätze fehlt nicht.

Der nForce2-Chipsatz von nVidia befindet sich in aller Munde und so wundert es nicht, dass sich auch die LostCircuits dieses Themas angenommen haben. In gewohnt gründlicher Weise hat Michael Schuette dem Abit NF7-S und dem Soltek SL-75FRN L auf den Zahn gefühlt. Dabei konnte das Abit-Board durch seine Ausstattung und das Soltek-Board durch seine Performance besonders überzeugen, wobei das Preis-Leistungsverhältnis bei beiden Boards stimmte und die Performanceunterschiede nur sehr gering ausfielen.

Bei der Spieleflut finden wir das Review der Single-Player-Variante von UT2003, Unreal II: The Awakening. Die Story ist schnell erzählt: In ferner Zukunft muß man als Söldner auf 13 verschiedenen Planeten Monster brutzeln, Söldner unschädlich machen und einige Artefakte erkämpfen. Ein erfahrener Shooter-Spieler braucht dafür ca. 17 Stunden, was dann doch etwas die Langzeitmotivation drücken könnte. Wettgemacht wird dieses Manko jedoch allemal durch die Grafikfülle und die rasante Action.

Auf WinTotal hat man sich mit einer der interessantesten Alternativen zu Microsofts Email-Clienten Outlook und Outlook Express befasst, der Pegasus Mail. Alle wichtigen Funktionen werden geboten, darüber hinaus wird das Feature, unerwünschte Nachrichten im Rahmen einer selektiven Abholung der Post noch auf dem Server löschen zu können, sicherlich einige Freunde finden. Auch die Tatsache, dass Pegasus Mail kostenlos zu haben ist, spricht neben erhöhter Sicherheit beim Mailen für dieses Programm.
[vw]

Legend QDI präsentiert neue Mainboards für AMD und Intel

Legend QDI kündigte in einer Pressemitteilung die Vorstellung zahlreicher neuer Produkte zur CeBIT an. So kann man neben neuen Grafikkarten auf Basis von nVidias Geforce4, neuen DVD Laufwerken und DVD Recordern sowie Switches und Wireless LAN Komponenten einige zukünftige Mainboards bestaunen.

Unter den Motherboards mit bereits bekannten Chipsätzen von VIA, Intel und SiS finden sich auch einige interessante Neuvorstellungen mit kommenden Chipsätzen. So plant QDI zum aktuellen Zeitpunkt zwei Produkte mit Intels Springdale-G Chipsatz.

Das P4I865G wird ein normales Motherboard nach dem ATX-Standard mit ICH5-Southbridge und Unterstützung für vier DDR400 Speicher-Module. Weiterhin erlaubt es den Betrieb mit 400/533/800 MHz Frontsidebus und bietet optional zwei Firewire-Ports. Im Gegensatz dazu wird das P4I865GM, ebenfalls basierend auf dem Springdale-G mit ICH5 Southbridge, ein MicroATX-Board mit Platz für zwei DDR400 RAM-Module und optional einem Firewire Anschluss. Weitere Mainboards von QDI werden auf Basis des bewährten i845 in allen Versionen sowie mit SiS 648 oder 651 Chipsatz erscheinen.

Als weitere interessante Neuheit wird QDI das K8A8000 für den Athlon 64 vorstellen. Es kommt mit AMD 8151 AGP Controller gepaart mit AMDs 8111 "Southbridge" und ermöglicht den Einbau von zwei DDR333 Speicher-Modulen. Zudem wird das Mainboard optional mit zwei SerialATA Anschlüssen zu bekommen sein. Für den Athlon XP wird es weitere Plattformen auf Basis des VIA KT400/KT333 geben, den KT400A sucht man bei Legend QDI vergeblich. Es wird sich zeigen, ob hier später Produkte folgen oder ob der Chipsatz ganz ausgelassen wird.
[rl]

AOpen stellt HyperThreading-fähige SiS 648 Mainboards vor

Im Dezember des letzten Jahres verwies uns der Chiphersteller Silicon Integrated Systems (SiS) froher Kunde auf ihre neuen B0-Revisionen der Chipsätze SiS R658, SiS 648, SiS 645DX, SiS 651 und SiS M650, welche ab dato HyperThreading unterstützen sollten (wir berichteten). Gleiches gilt übrigens auch für den SiS 655 Chipsatz, welcher ebenfalls erst mit der B0-Revision Hyper-Threading unterstützt, obwohl auch Varianten ohne den Hyper-Threading Support auf den Markt gelangt sind, wie wir es hier bereits erwähnten.

Als einer der ersten Hersteller hat AOpen allerdings erst jetzt, knapp 2 Monate später, erste SiS648 Mainboards mit Hyper-Threading Support angekündigt (die bereits etablierten AOpen SiS 655 Mainboards missen dieses Feature nach den Informationen dagegen noch!). Die AX45H-8X Serie wird es dabei gleich in 3 verschiedenen Varianten geben. Das Basisprodukt bildet das AX45H-8X, welches nur die üblichen Eigenschaften wie AGP8x, ATA133 und USB2.0 zur Verfügung stellt. Das AX45H-8XN kann dazu noch mit einem 10/100Mbps LAN Controller aus dem Hause Realtek aufwarten, das AX45H-8X Max bekommt zusätzlich noch FireWire spendiert. Zudem verfügt die Max-Variante über die sogenannten SilentBIOS und SilentTek Features, welche eine extra Lüftersteuerung überflüssig machen (mehr dazu siehe unser aktuelles AOpen AX4R Plus Review). Weitere Informationen zu den neuen Boards findet Ihr hier direkt bei AOpen.
[mg]

Dazzle stellt Hollywood DV-Bridge Deluxe Edition vor

Die Firma Dazzle informierte uns, dass es ihre analog/digital Video-Schnittlösung Hollywood DV-Bridge nun auch in einer Deluxe Edition gibt. Bei diesem Gerät handelt es sich um eine externe Analog-Video/Digital-Video Konverterbox, die eine konvertierung der beiden Video-Systeme untereinander ermöglicht. Auf diese Weise wird der heimische PC zu einem vollwertigen und leistungsfähigen Video-Schnittsystem.

Die neue Deluxe Edition wird durch eine beigelegte IEEE1394-/FireWire-PCI-Karte aufgewertet, die PCs ohne eine solche Schnittstelle mit zwei entsprechenden Ports versieht. Neben der externen Konverterbox können natürlich auch andere FireWire-Geräte wie externe Festplatten, CD- oder DVD-Brenner an diese Karte angeschlossen werden. Im Lieferumfang des Pakets ist die umfangreiche Dazzle Softwaresuite enthalten, bestehend aus Dazzle MovieStar 5, Dazzle DVD Complete und Dazzle OnDVD. Der Hersteller äußert sich wie folgt:

"Hollywood DV-Bridge Deluxe Edition ist ein wahres Multitalent: Die externe Box kann außer an die beigelegte FireWire Karte an jede FireWire-Schnittstelle eines Notebooks, Desktop PCs oder Macintoshs angeschlossen werden. Sie wandelt zum Beispiel alte VHS-Kassetten in hochwertiges DV-Material. Umgekehrt kann digitales, bereits bearbeitetes Videomaterial auf VHS- oder SVHS-Band ausgegeben und dann über jeden Videorekorder wiedergegeben werden. Auch nach mehrfacher Vervielfältigung des Videomaterials steht immer höchste Qualität zur Verfügung. Zu einem professionellen Videoschnitt System gehört die Möglichkeit der Vorschau an einem Videomonitor oder TV-Gerät. Durch die analogen Anschlüsse ist das für Hollywood DV-Bridge Deluxe Edition kein Problem. Hollywood DV-Bridge Deluxe Edition ist für alle ambitionierten Hobbyfilmer, die sowohl analoges als auch digitales Bildmaterial flexibel bearbeiten wollen, hervorragend geeignet."

Das Hollywood DV-Bridge Deluxe Edition Paket wird zu einem empfohlenen Endkundenpreis von 399 €uro im Fachhandel erhältlich sein. Wer sich diese Lösung auf der kommenden CeBit selber anschauen möchte, findet Dazzle in Halle 6/G46.

[cm]

Terratec GeForce FX Grafikkarten ab sofort erhältlich

Der Nettetaler Hersteller Terratec gibt bekannt, dass seine high-end Grafikkarten auf Basis des NVIDIA GeForce FX Chips ab sofort an die Händler ausgeliefert werden. Namentlich handelt es sich bei diesen Grafikkarten um die Mystify 5800 und ihre große Schwester Mystify 5800 Ultra. Beide Karten sind mit 128MB DDRII-RAM ausgestattet, das im Falle der Mystify 5800 mit 400MHz (800MHz Double-Data-Rate) und im Falle der Mystify 5800 Ultra mit 500MHz (1000MHz Double-Data-Rate) betrieben wird.

Neben dem Speichertakt unterscheidet auch der Chiptakt die beiden neuen Modelle. Als Taktfrequenz der Mystify 5800 GPU werden 400MHz genannt, die Mystify 5800 Ultra bietet dem Käufer satte 500MHz GPU-Takt. Auch über die zu erwartenden Preise läßt der Hersteller keine Unklarheiten aufkommen, für das kleinere Modell der GeForce FX sollen 579 €uro, für das größere ganze 649 €uro fällig werden.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen der beiden Platinen gehören die obligatorischen DVI- und TV-Out-Anschlüsse. Im Karton der Karten findet der Käufer darüber hinaus auch die Vollversionen der Spiele Splinter Cell, Gun Metal und Warcraft III. TerraTec-Geschäftsführer Heiko Meertz äußerte sich wie folgt zum Start der neuen Produkte: „Mit dieser neuen Grafikkarten-Serie bringen wir als erster Anbieter die ultimative GeForce FX Technologie europaweit an den Start. Technologisch der Grundstein für Spiele und Grafikanwendungen der nächsten Generationen.“

          
[cm]

Athlon XP mit 200 MHz FSB im Mai

Laut den DigiTimes hat AMD verschiedene Mainboard- und Chipsatzhersteller darüber informiert, dass man im Mai einen Athlon XP Prozessor mit einem FrontSideBus von 200 MHz vorstellen wird. Dieser wird aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem Barton Kern aufbauen, welchem AMD im Vergleich zum Thoroughbred Kern 256KB L2-Cache mehr spendiert hat.

Der Information nach sollen auch schon viele der Top Mainboardhersteller, wie z.B. ASUS und MSI, Produkte für den neuen Athlon XP mit einem FSB von 200 MHz in Planung haben. Gleiches gilt für die Chipsatzhersteller SiS und VIA, welche im April entsprechende Produkte vorstellen wollen. Von VIA gibt es dazu die Neuigkeit, dass der KT400A Chipsatz momentan in der Musterproduktion sei, er allerdings nur einen FSB von 166 MHz unterstüzen wird.

Daraufhin stellt sich natürlich die Frage, ob der KT400A vielleicht noch nachträglich FSB200 tauglich gemacht werden kann, bzw. dieses man bei VIA überhaupt als Notwendig betrachten wird. Denn möglicherweise wird AMD den neuen Athlon XP mit dem höheren FrontSideBus zwar im Mai vorstellen, wie es dann aber mit der Verfügbarkeit bestellt sein wird, ist fraglich. So könnte man es auch als durchaus realistisch betrachten, dass der neue Prozessor erst im 3. Quartal zu kaufen sein. Und bekanntlich soll der Hammer nicht viel später folgen. Dies würde den Markt für die FSB200 tauglichen Chipsätze und Mainboards in gewisserweise doch einschränken und den "Lebenszyklus" der Produkte verkürzen, was aus finanzieller Unternehmenssicht natürlich vermieden werden sollte.

Übrigens ist es mittlerweile auch kaum verwunderlich, einen Athlon XP mit 200 MHz FSB vorzustellen. Denn der dazu passende Speicher DDR400 etabliert sich momentan doch sehr gut im Markt, was vor allem auf AMDs Konkurrenten Intel zurückzuführen ist, dessen Chipsätze in Bälde allesamt auf DDR400 aufbauen werden.
[mg]

Update zu Thermaltakes GeForceFX-Passivkühler

Gestern hatten wir von dem neuen passiven GeForceFX-Grafikkartenkühler von Thermaltake berichtet. Heute gab uns Thermaltake die noch fehlenden Informationen dazu bekannt. Der Kühler mit der Heatpipe Technologie wird den Endkundenmarkt Mitte April erreichen, wird also nicht nur an die Grafikkartenhersteller verkauft werden. Erste Samples werden schon nach der CeBIT ausgeliefert. Somit sollten frühzeitige Tests auch bald präsentieren können, was in dieser Kühlung steckt. Die auf dem gleichen Prinzip aufbauende Kühlung von Zalman erfreut derweil schon die Herzen der Silent-Freunde (bei ATi-Karten) und schneidet in Tests gar nicht mal schlecht ab.

                  
[ck]

Neue Opera Version 7.02 erhältlich

Die norwegische Softwareschmiede Opera Software hat der aktuellen 7ener Version ihres Opera Browsers ein Update verpasst und ist damit nun in der Version 7.02 erhältlich. Die neue Version bringt allerdings keine gravierenden Änderungen mit sich. Hauptsächlich wurde an den lokalisierten Versionen des angeblich "schnellsten Internetbrowsers der Welt" geschliffen, aber auch ein kleines Sicherheitsproblem wurde behoben. Weitere Updates haben die Hilfedateien erfahren sowie die gesamte Stabilität des kleinen Browsers. Der Download ist bisweilen allerdings nur in englischer Sprache möglich, die letzte deutsche Version stammt noch aus der 6er Opera Serie. Zum Download des Browsers mit oder ohne Java gelangt Ihr hier.
[mg]

Yeong Yang Cube bekommt ein Fenster

Yeong Yang Technology ist nun dem Mainstream-Markt gefolgt und wird auf der kommenden CeBIT ein Cube Gehäuse mit eingebautem Window-Seitenteil vorstellen. Von dieser Änderung verspricht man sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wieder auf den Cube zu erlangen. Aus den uns vorliegenden technischen Zeichnungen geht die Form des Windows deutlich hervor. Es wird eine rechteckige Öffnung werden, die zu allen vier Seiten gleichen Abstand hat.

Nachdem nun eigentlich jeder Gehäusehersteller seine Gehäuse mit Window-Seitenteilen ausgestattet hatte, wurde dies auch langsam bei Yeong Yang Zeit einzuführen. Nur so kann man den Ansprüchen des Marktes in diesen Zeiten folgen. Es scheinen sich wirklich wenige um die nun fehlende EMV Abschirmung (Elektro-magnetische Verträglichkeit) zu kümmern, was vor ein paar Jahren von Gesetzeswegen noch undenkbar war. Lassen wir uns also von dem neuen Gewand des Cubes auf der CeBIT überraschen.
[ck]

Mittwoch, den 26. Februar 2003

Neues Pentium 4 Prozessor-Stepping

Von Intel erreichte uns heute die Ankündigung des neuen Pentium 4 D1-CPU-Steppings - aktuell ist z.Zt. noch das C1-Stepping. Höchstwahrscheinlich dürfte dieses Upgrade den kommenden Pentium 4 CPUs mit 800 MHz QDR bzw. aktiviertem Hyperthreading unterhalb 3 GHz Taktrate geschuldet sein. Bei den höchstgetakteten Prozessoren wird es eine leichte Spannungserhöhung von 1,525 auf 1,55 Volt geben, was neben einem stabileren Betrieb sicherlich auch zu einer besseren Produktionsausbeute führen dürfte. Der AE26-Pin sämtlicher D1-Prozessoren erhält eine zusätzliche Impedanz-Funktionalität zwecks Unterstützung der Springdale-Chipsätze. Auf die aktuellen Plattformen hat diese Änderung keinen Einfluß, andersherum bedeutet dies aber doch hoffentlich nicht, dass Prozessoren mit C1-Stepping und darunter nicht oder nicht 100%ig stabil auf den neuen Mainboards laufen werden...?!?

Zu erkennen sein werden die neuen Prozessoren an der von 0F27h (C1-Stepping) auf 0F29h gewechselten CPUID sowie anderen sSpec-Nummern. Die Verfügbarkeit des neuen Steppings auch bei den bisherigen Northwood-Prozessoren mit 400 oder 533 MHz QDR dürfte sich am Launch ihrer 800 MHz QDR-Vettern im Laufe des 2. Quartals 2003 orientieren.
[vw]

Paint Shop Pro 8 in öffentlicher Betaphase

Wer Lust verspürt, die kommende achte Version des bekannten Bildbearbeitungsprogramms Paint Shop Pro aus dem Hause Jasc frühzeitig auszuprobieren, kann an dessen öffentlicher Betatestphase teilnehmen. Das Programm ist aus Sicht des Herstellers zwar bereits "komplett", aber dennoch soll die Software vor dem Verkaufsstart von einem möglichst breiten Feld von Anwendern auf möglichst vielen unterschiedlichen Systemkonfigurationen getestet werden.

Sicherlich ist hier auch reichlich Marketing im Spiel, jedoch dürfte Paint Shop Pro 8 nicht nur für die Nutzer der Vorgängerversion interessant sein, da es sich durch einige neue Features gegenüber der großen Konkurrenz in Gestalt von Adobes Photoshop besser zu positionieren sucht - wer mehr erfahren möchte oder eine Downloadmöglichkeit sucht, wird auf der Jasc-Webseite fündig.
[vw]

EPoX 4PEA+ im Test @ TweakPC

Die Kollegen von TweakPC haben sich erneut ein Board mit i845PE-Chipsatz angesehen, dem aktuell schnellsten Intel-Chipsatz mit einkanaligem DDR-RAM-Speicherinterface.

Beim Review des EPoX 4PEA+ stand neben dessen umfangreicher Ausstattung mit FireWire, LAN, RAID und Serial-ATA der Vergleich zwischen Betrieb mit DDR266- und DDR333-Speicher im Vordergrund. Erwartungsgemäß konnte das Board von dem schnelleren Speicher gut profitieren und bietet auch für Freunde des Overclockings alle nötigen Funktionen. Case-Modding-Freaks hingegen finden vielleicht Gefallen am "Magic Light"-Feature...
[vw]

Auf Wiedersehen BIOS? Intel will EFI einführen

Nachdem das BIOS (Basic Input/Output System) die sogenannten "IBM-kompatiblen" PCs schon seit über 20 Jahren begleitet, äußerte Intel auf der Intel Developer Conference eventuelle Zukunftspläne, die den x86er revolutionieren könnten. Wie News.com berichtet, könnte nach dem Willen des Prozessor-Giganten schon bald eine Alternative zum herkömmlichen "Text-Mode"-BIOS erscheinen, das Extensible Firmware Interface, eine hochauflösende, grafische Umgebung mit integrierten Netzwerkfähigkeiten und gesteigertem Komfort.

Das leicht erweiterbare EFI könnte zum Beispiel Ferndiagnosen über das Netzwerk zulassen. Zudem ist es jederzeit möglich, zwischen dem eigentlichen Betriebssystem (Windows, Linux, usw.) und dem neuen BIOS zu wechseln und so auch während des Betriebes Geräte und Treiber zu wechseln. Des Weiteren bieten sich durch die Netzwerkfähigkeiten natürlich vielfältige Integrationsmöglichkeiten für TCPA und DRM an.

Im Gegensatz zum BIOS im ursprünglichen Sinne, dass dafür zuständig war, Geräte zu erkennen und die Kommunikation der Komponenten auf unterster Ebene sicher zu stellen geht EFI noch einen Schritt weiter, kann diese dynamisch verwalten und stellt im Prinzip schon fast ein eigenes Betriebssystem dar. Entscheidender Unterschied ist außerdem die Art der Programmierung. Wird das BIOS noch mit der maschinennahen Programmiersprache Assembler entwickelt, basiert EFI auf der Hochsprache "C", welche die Entwicklung um einiges erleichtert, da sie wesentlich flexibler und einfacher anzuwenden ist.

Allerdings stellt sich die Frage, ob ein neues BIOS wirklich die ideale Lösung darstellt. So wäre es eventuell auch ein Weg komplett auf den Umweg BIOS zu verzichten und dem Betriebssystem die alleinige Hardwareverwaltung zu überlassen, denn zum großen Teil wird diese sowieso schon von ihm übernommen.
[rl]

Thermaltake bringt lüfterlosen GeforceFX Kühler heraus

Der taiwanesische Kühler- und Gehäusehersteller Thermaltake zeigt auf seiner Website Bilder eines lüfterlosen Kühlers für eine GeforceFX. Vom Aussehen ähnelt dieser der Zalman ZM80A-HP Heatpipe für Grafikkarten. Über Preise und Verfügbarkeit ist noch nichts bekannt, da das Produkt zudem von Thermaltake in die OEM Produktlinie eingeordnet wird. Man kann hier nur mutmaßen, dass dieses interessante Produkt nur direkt an Grafikkartenhersteller abgegeben wird und dann als Komplettlösung mit Grafikkarte ähnlich der Sapphire Radeon 9700 Atlantis Pro Ultimate Edition erhältlich sein wird.

                  
[ch]

Neuer Artikel online: AOpen AX4R Plus

Intels erster DualChannel DDR-RAM Chipsatz E7205 aka "Granite Bay" ist bisher nicht auf die ganz große Gegenliebe bei den Mainboard-Herstellern gestoßen. Was kein Wunder ist, supportet der Chipsatz offiziell doch nur das heutzutage nicht mehr wirklich Marketing-wirksame DDR266 und wird zudem von Intel als Workstation-Chipsatz (zumindestens laut Intels Auslegung) auch teuer als die weit verbreiteten i845PE-Chipsätze mit (SingleChannel) DDR333-Support angeboten.

Doch gegen beide Punkte hatte AOpen offenbar etwas und präsentiert mit seinem AX4R Plus Mainboard auf Basis des E7205-Chipsatzes das genaue Gegenteil von "uninnovativ" und "teuer". An dem DualChannel DDR266 Speicherinterface kann man natürlich nichts drehen, dafür kann sich der Nutzer nach Herzenslust an den sehr reichhaltigen Tuning-Optionen im BIOS betätigen. Zusammen mit einigen weiteren interessanten BIOS-Features, u.a. in Richtung integrierter (Software) Lüftersteuerung, dürfte das AOpen AX4R Plus wohl das beste bei uns je im Test befindliche BIOS aufweisen. Welche anderen Pluspunkte das sehr reichhaltig ausgestattete und dabei doch relativ günstige Board hat, lest Ihr im Artikel.

zum Artikel
[rg]

Safari Browser erhält Tabs

Der von Apple auf Basis der OpenSource Rendering Engine Konqueror entwickelte Safari Webbrowser für MacOS X 10.2.x wird in der nächsten Version "Tabbed Browsing" unterstützen. Diese Funktion ist zum Beispiel bei Mozilla basierten Browsern und Opera bereits seit längerer Zeit integriert und bei vielen Nutzern beliebt. Dabei wird nicht für jede Webseite ein eigenes Fenster geöffnet, sondern über eine Tableiste zwischen den verschiedenen Seiten im selben Browserfenster gewechselt. Allerdings scheint Apple dieses Feature erst versteckt testen zu wollen. Tabbed Browsing wird in der zukünfig erscheinenden Version v62 erst einmal nur über ein verstecktes Debug Feld zu aktivieren sein. Screenshots liefert die Macintosh Insider Newsseite Think Secret.
[ch]

Dienstag, den 25. Februar 2003

ATi - Are You Ready For More?

Im Oktober letzten Jahres hatte nVIDIA eine Flashanimation auf ihrer Website veröffentlicht, welche mit dem Slogan "Are Your Ready?" auf die kommende GeForceFX hinweisen sollte (wir berichteten). In Anlehung zu dieser Kampange findet man bei der Konkurrenz aus dem Hause ATi nun ebenfalls eine Flashanimation, welche mit Slogan "Are You Ready For More?" wirbt. Hierbei dürfte man auf die zukünftigen Grafikchips R350 und RV350 abziehlen, welche wahrscheinlich zur CeBit 2003 im März vorgestellt werden. Natürlich nimmt man hierbei die Konkurrenz nVIDIA ein wenig auf den Arm, indem man den nVIDIA Spruch zu seinen eigenen Gunsten abändert und mehr oder weniger deutlich auf ein leistungsfähigeres Produkt hinweißt, bei welchem es sich eigentlich nur um den R350 handel kann.

Übrigens kann man sich auch hier durch einen Klick auf die Animation registrieren, um sofort über die neuen Produkte informiert zu werden. Für alle anderen werden wir hier natürlich auch über das neue ATi Produkt berichten.
[mg]

Auch AMD senkt Prozessorpreise

Nachdem Intel am gestrigen Tage die Preise ihrer Pentium 4 Desktop- und Servermodelle gesenkt hatte (wir berichteten), zog AMD noch am selben Tage nach und senkte ebenfalls die Preise ihrer Desktop- und Serverprozessoren, aber auch die der Mobilen CPUs. Bei den Desktop CPUs liegen die Preisnachlässe in Bereichen zwischen 1 und 32 Prozent. Aber vor allem Notebooks mit AMD Prozessoren dürften in Kürze deutlich billiger werden, da bei den Mobile AMD Prozessoren die Preisnachlässe in Bereichen zwischen 6 und 47 Prozent liegen. Nachfolgend eine Übersicht bei einer Abnahme von 1000 Stück:

ModellTaktalter Preisneuer PreisNachlass
Athlon XP 3000+2.17 GHz (166 MHz FSB)$588$5880 %
Athlon XP 2800+2.08 GHz (166 MHz FSB) $375
Athlon XP 2800+2.25 GHz (166 MHz FSB)$397$3756 %
Athlon XP 2700+2.17 GHz (166 MHz FSB)$349$26723 %
Athlon XP 2600+2.13 GHz (133 MHz FSB)$297$24119 %
Athlon XP 2400+2.00 GHz (133 MHz FSB)$193$14127 %
Athlon XP 2200+1.80 GHz (133 MHz FSB)$157$10732 %
Athlon XP 2100+1.73 GHz (133 MHz FSB)$93$921 %
Athlon XP 2000+1.67 GHz (133 MHz FSB)$83$812 %
Athlon XP 1800+1.53 GHz (133 MHz FSB)$69$673 %
Athlon XP 1700+1.47 GHz (133 MHz FSB)$54$540 %

Athlon MP 2600+2.13 GHz (133 MHz FSB)$273$2730 %
Athlon MP 2400+2.00 GHz (133 MHz FSB)$228$20012 %
Athlon MP 2200+1.80 GHz (133 MHz FSB)$208$17416 %
Athlon MP 2000+1.67 GHz (133 MHz FSB)$153$13313 %

Desktop Replacement Mobile Athlon XP 2200+1.80 GHz $186$11733 %
Desktop Replacement Mobile Athlon XP 2000+ 1.66 GHz $157$9241 %
Desktop Replacement Mobile Athlon XP 1900+1.60 GHz $89$846 %
Desktop Replacement Mobile Athlon XP 1800+1.50 GHz $83$777 %
Desktop Replacement Mobile Athlon XP 1700+1.47 GHz $76$6218 %
Desktop Replacement Mobile Athlon XP 1600+1.40 GHz $69$5717 %
Desktop Replacement Mobile Athlon XP 1500+1.30 GHz $52$520 %

Standard Mobile Athlon XP 1900+1.60 GHz$186$10544 %
Standard Mobile Athlon XP 1800+1.50 GHz$157$9838 %
Standard Mobile Athlon XP 1700+1.47 GHz$145$8144 %
Standard Mobile Athlon XP 1600+1.40 GHz$119$7438 %
Standard Mobile Athlon XP 1500+1.30 GHz$99$6732 %
Standard Mobile Athlon XP 1400+1.20 GHz$99$5247 %

Ebenfalls im Preis gesenkt wurde der Duron mit 1.3 GHz, welcher nun $44 kostet, aber auch der Duron mit 1.2 GHz, welcher ab sofot für $39 zu haben ist.
[mg]

Intel senkt Prozessorpreise

Am gestrigen Tage hat der wohl einflußreichste Halbleiterhersteller der Welt, Intel, die Preise ihrer Desktop und Server Prozessoren gesenkt. Hierbei wurden allerdings nur die Preise der aktuellen Pentium 4 Reihe adjustiert, die älteren Pentium III Modelle sind von den Preissenkungen nicht betroffen. Der Endverbraucher darf auf Preisnachlässe für die Desktop Prozessoren zwischen 8 und 21 Prozent hoffen, wobei die nachfolgend gelisteten Preise nur für Großabnehmer gelten bei einer Abnahme von 1000 Einheiten.

ModellTaktalter Preisneuer PreisNachlass
Pentium 43.06 GHz (133 MHz FSB)$637$5898 %
2.80 GHz (133 MHz FSB)$401$3756 %
2.66 GHz (133 MHz FSB)$305 $24121 %
2.60 GHz (100 MHz FSB)$305 $24121 %
2.53 GHz (133 MHz FSB)$243$19321 %
2.50 GHz (100 MHz FSB)$243 $19321 %
2.40 GHz (133 MHz FSB)$193$16316 %
2.40 GHz (100 MHz FSB)$193$16316 %
2.26 GHz (133 MHz FSB)$193$16316 %
2.20 GHz (100 MHz FSB)$193$16316 %

Xeon3.06 GHz (133 MHz FSB) $722
2.80 GHz (133 MHz FSB)$455$4550 %
2.80 GHz (100 MHz FSB)$433 $433 0 %
2.66 GHz (133 MHz FSB)$337$28416 %
2.60 GHz (100 MHz FSB)$326$27316 %
2.40 GHz (133 MHz FSB)$224$20911 %
2.40 GHz (100 MHz FSB)$224$19812 %
2.20 GHz (100 MHz FSB)$224$198 12 %

Die gennante FSB Bezeichnung unsererseits entspricht dem reellen Takt, aber nicht den Intel Angaben. Bisweilen hatte Intel den FSB der Prozessoren bei den 100 MHz Modellen mit FSB400 angegeben, bei den 133 MHz Modellen mit FSB533. Der optisch doch sehr große Unterschied beruht auf dem Quad-Pump Verfahren, welches bei den Intel Pentium 4 Modellen zum Tragen kommt. Hier werden 4 mal Daten pro Takt übertragen, so dass man effektiv von einem 4 mal so hohen FSB spricht. Neuerdings ist bei Intel aber nur noch vom System Bus die Rede, dessen Abkürzung mit PSB (Processor System Bus) angebeben wird. Nichts desto trotz handelt es sich bei diesen Angaben immer nur um den eigentlichen FrontSideBus (FSB), welcher am Prozessor anliegt, welcher durch die Intel Marketingabteilung aber ein wenig aufgewertet wird. ;-)
[mg]

Montag, den 24. Februar 2003

Dual Sockel A Mainboard nForce FX von nVidia?

Nachdem schon lang nichts mehr in Bezug auf Multiprozessor-Mainboards bei AMD zu hören war, zeigen HardOCP nun eine Grafik eines Dual-Prozessor Mainboards von Asus auf Basis des nForce FX Chipsatzes für AMD Athlon MP Prozessoren. Grund für die Annahme ist der eingezeichnete BlueMagic-PCI-Steckplatz, der nur bei Motherboards dieses Herstellers anzutreffen ist. Neben der Unterstützung für zwei CPUs wird wahrscheinlich ebenfalls wieder ein Dual-Channel Speicherinterface auf der Platine Platz finden. Eventuell lässt die paarweise Anordnung der Speicherbänke auch die Vermutung zu, dass jede CPU ihren eigenen Speicher zugewiesen bekommt und somit Engpässe vermieden werden könnten.

Sowohl die nForce FX North- und Southbridge als auch der AMD 8131 PCI-X Tunnel sind per HyperTransport verbunden. Des Weiteren ist es mit Hilfe des AMD Chips möglich, herkömmliche 32bit PCI-Karten und 64bit PCI-X-Karten mit doppeltem Systemtakt von 66 MHz unabhängig voneinander anzusteuern.

Weitere Features des Boards könnten – insofern sich diese Grafik als echt erweisen sollte - neben Firewire und USB 2.0 Ports auch die SerialATA-(Raid)-Controller werden. Damit könnte nVidia nach dem großen Erfolg des nForce2-Chipsatzes ein weiterer guter Wurf gelingen. Die Breite der Anwendungsmöglichkeiten vom professionellen Einsatz als Server-Mainboard bis zum Desktop-Einsatz zu Hause könnten dem nForce FX alle Türen öffnen. Vorerst bleibt jedoch noch abzuwarten, was die Zukunft wirklich bringt.
[rl]

SiS kündigt offiziell 4-Kanal-RDRAM Chipsatz an

Silicon Integrated Systems kündigten heute gemeinsam mit Samsung, Asus und Rambus den 4-Kanal-RDRAM Chipsatz R659 an. Er soll mit Unterstützung von 1200 MHz RDRAM Modulen eine Speicherbandbreite von circa 9,6 GB/s erreichen und nach offiziellen Aussagen im dritten Quartal diesen Jahres in Produktion gehen. Der Chipsatz würde bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützen und durch wesentlich schnellere Antwort-Zeiten zusätzliche Performance-Gewinne bringen. Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, wird der Chipsatz mit der SiS R964 Southbridge zusammenarbeiten und voraussichtlich acht USB 2.0 Ports sowie SerialATA anbieten.

Damit ist mit ersten Mainboards mit diesem Chipsatz nicht vor Ende diesen Jahres zu rechnen, wenn sich schließlich auch Intels 800 MHz Quad Pumped Bus vollständig etabliert haben dürfte. Sollte SiS mit dem R659 wirklich so stark werden, wie es im Moment klingt, könnte es eng für den Prozessor-Riesen werden. Hier wurden erste höhere Speicherfrequenzen von 1066 MHz nach aktuellen Informationen erst für 2004 angesetzt.
[rl]

nVIDIA NV30 keine richtige 8x1 Architektur?

Die Kollegen von within3d berichten unter Berufung auf ein Newsposting bei The Inquirer, dass die aktuelle GeForceFX (Chipbezeichnung: NV30) von nVIDIA keine richtige 8x1 Architektur vorweisen kann. Das soll heißen, dass der bisherige Glaube, der NV30 verfüge über 8 Rendering-Pipelines mit jeweils einer Textureinheit, verworfen werden kann. Statt dessen soll der NV30 vom Prinzip her noch auf der GeForce4 Ti Architektur mit 4 Rendering-Pipelines und jeweils zwei Textureinheiten aufbauen. Allerdings auch nur vom Prinzip her, denn dem Anschein nach soll die Architektur des NV30 Chips unter bestimmten Umständen so wie eine 8x1 Architektur arbeiten können.

Damit ist es auch zu erklären, warum die Single- und Multi-Texturierungs Ergebnisse im GeForceFX Review z.B. von ExtremeTech oder die Ergebnisse im Forumsthread bei Beyond3d einen Vorteil der GeForceFX im Vergleich zur Radeon 9700 Pro beim Multi-Texturing aufzeigen. Beim Single-Texturing dagegen liegt die Radeon 9700 Pro mit ihrer 8x1 Architektur vorne.
[mg]

Sonntag, den 23. Februar 2003

FSP Group stellt ATX Silent-Netzteile vor

Der Netzteil-Hersteller FSP stellte vor kurzem neue Netzteile mit 300 und 350 Watt vor (FSP300-60PN und FSP350-60PN), welche durch ihre 12cm-Lüfter mit sehr geringen Drehzahlen besonders leise sein sollen. Sie wurden direkt über dem Prozessor positioniert und ermöglichen so eine günstige Luftzirkulation im Gehäuseinneren, um einen Hitzestau zu vermeiden. Beide Netzteile sind vollständig ATX konform und kompatibel mit den aktuellen Prozessoren von AMD und Intel. Damit erhört ein weiterer Hersteller den Ruf nach ohrenschonenden Komponenten und folgt dem Trend zu immer leiseren Computern, der sich wahrscheinlich dieses Jahr weiter fortsetzen und eventuell noch mehr zu komplett passiven Lösungen verstärken wird.

Wie FSP in der Pressemitteilung bekannt gibt, wird die neue PN-Reihe auf der CeBIT 2003 zu sehen sein. Zur Verfügbarkeit im Handel ist noch nichts bekannt.
[rl]

Neue Mini ITX Gehäuse

Es ist nun fast genau ein ganzes Jahr her, das VIA ihren eigenen Formfaktor, den Mini ITX, herausgebracht haben. Zur CeBIT 2002 stellten sie das Mainboard mit dem schon vorinstallierten VIA C3 Prozessor vor. Yeong Yang war einer der ersten Hersteller, die ein Gehäuse für diesen sehr kleinen Formfaktor parat hatten. Doch setzten sich die Mainboards von VIA bis jetzt nicht so recht durch. Fazit ist, das die Hersteller immer weniger Interesse darin fanden ein Gehäuse dafür zu entwickeln, bzw. herzustellen. Das Interessante aber an diesem kleinen Formfaktor ist, das er wirklich so klein ist, das man ihn in die kleinsten Gehäuse hineinbekommt. Ein Jahr später nun, zur CeBIT 2003, haben sich mehrere Hersteller eingefunden kleine Gehäuse zu entwickeln und herzustellen.


Yeong Yang stellt schon seit längerer Zeit die YY-A10x Reihe her, die eigentlich schon für den Micro ATX Standard passen. Da Mini ITX viel kleiner ist, passen sie dort natürlich auch hinein. Yeong Yang ist mit den kleinen Gehäusen mittlerweile sehr weit gekommen, da sie für die sogenannten System-Integratoren sehr interessant sind. Lian Li brachte vor einiger Zeit das PC-402 heraus, welches natürlich in dem gewohnten Aluminiumgewand daherkommt und somit sehr edel aussieht. Dieses Gehäuse wurde mit einer Frontklappe aus Acryl hergestellt und befindet sich selbstverständlich schon in unserem Testlabor. Casetek, Hersteller der Xaser III Baureihe, hat sich nun auch mit einem speziellen Gehäuse für Mini ITX Mainboards an den Markt gewand.

Es scheint so, das VIA nun doch nach so langer Zeit einen gewissen Absatzmarkt für die EPIA-Reihe gefunden hat und immer beliebter wird. Die Möglichkeiten eines solchen kleinen Gehäuses sind ja auch unbegrenzt. Man kann ja sogar ein kleines Gehäuse selbst bauen, wie es schon auf manchen amerikanischen Webseiten zu sehen war. Es ist nun abzuwarten, ob VIA wirklich noch einen Durchbruch mit den kleinen Mainboards erlangen wird, interessant sind sie allemal.
[ck]

Samstag, den 22. Februar 2003

Details zu SiS Xabre II aufgetaucht

Bei DarkCrow ist eine GPU Roadmap von SiS aufgetaucht, welche erste Informationen zum Xabre II enthält. Den DirectX9 Beschleuniger Xabre II ist AGP 8x kompatibel und wird in zwei verschiedenen Varianten auf den Markt kommen. Das Top-Modell SiS340 arbeitet mit einem GPU Takt von 375 MHz. Speicherseitig sollen DDR II Module mit 500 MHz zum Einsatz kommen. Genauso wie bei dem R300 von ATi wird man beim SiS340 wohl auf eine Architektur mit 8 Rendering-Pipelines setzen.

Das eher im Mid-Range Markt anzusiedelnde SiS341 Modell soll sich nach den bisherigen Informationen nur durch die Architektur unterscheiden und nur über 4 Rendering-Pipelines verfügen. Die Takte bleiben dagegen unverändert. Die Vorstellung der Chips wird vermutlich auf der kommenden CeBit in Hannover stattfinden, welche schon im nächsten Monat ihre Türen öffnet.
[mg]

ProSilence 350 Watt lüfterloses Netzteil @ Warp2Search

In den letzten Jahren hat sich bezüglich LowNoise bzw. Silent Computing sehr viel getan, über leise CPU-Kühler für Athlon XP und Pentium 4, Festplatten-Aufhängungen gegen deren Schwingungen, leise Gehäuse-Lüfter, Grafikkarten mit lüfterloser Heatpipe-Kühlung, Schalldämm-Matten oder gleich komplett gedämmte Gehäuse. Außerhalb des Netzteils lassen sich heutzutage nahezu alle Geräuschquellen im PC ziemlich wirkungsvoll "wegdämmen", so daß in letzter Zeit insbesondere das Netzteil als letzter großer Geräusch-Erzeuger in einem Silent-System auffällt.

Zwar sind auch hier die Hersteller in letzter Zeit bemüht, keine zu lauten Lüfter einzusetzen, die letzte Konsequenz - nämlich der komplette Verzicht auf jegliche Lüfter - wurde bisher aber noch nicht erreicht. Zwar gibt es schon des längeren das Engelking-Netzteil, dieses schaltet seine Lüfter jedoch bei einer doch recht niedrigen Netzteil-Temperatur ein, womit es lüfterlos nur bei sehr niedrig getakteten Prozessoren (bis etwas über 1 GHz) verwendbar ist. Vor einigen Wochen berichteten wir dann über ein lüfterloses 300-Watt-Netzteil von RSG, welches den Zweck zwar einwandfrei erfüllt, nachteiligerweise aber nicht der ATX-Norm entspricht und somit nur etwas für bastlerisch begabte Computer-Schrauber ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Mit dem Test des ProSilence 350 Watt lüfterlosen Netzteils bei Warp2Search bietet sich nun (erstmals?) ein leistungsstarkes ATX-Netzteil an, welches keinerlei versteckte Haken mit sich bringt und seine Leistung wie gesagt komplett lüfterlos erreicht. Im vorgenannten Review überzeugte das Netzteil auch im Praxis-Härtetest, unter anderen auch in einem gedämmten Midi-Gehäuse mit 3.06 GHz Pentium 4, vollgepackten System und keinerlei Gehäuselüftern. Das ProSilence-Netzteil mag zwar mit 220 Euro nicht gerade billig sein (wird derzeit ausschließlich von Silentmaxx vertrieben), allerdings ist es momentan auch mehr oder weniger konkurrenzlos - und ein gewaltiger Schritt in die Richtung "SuperSilent-PC".
[rg]

Tyan präsentiert Dual-Mainboard für Intels Xeon Prozessor

Im Rahmen des Intel Developer Forum in San Jose stellte Tyan eine neue Dual-Plattform für Intels Serve- und Workstation-Prozessor "Xeon" vor. Das Tiger i7505 (S2668) basiert auf dem E7505 Chipsatz von Intel und unterstützt neben der HyperThreading Technologie ebenfalls ATX12V/EPS12V sowie AGP 8X. Als weiteres Feature bietet das Motherboard, das hauptsächlich an den Workstation-Sektor gerichtet ist, Gigabit-Netzwerk onboard und 6-Kanal-Audio.

Obwohl auf der Plattform zwei Prozessoren Platz finden müssen, erreicht es recht geringe Ausmaße und sollte in jedes handelsübliche ATX-Gehäuse passen. Weiterhin besteche es laut Tyan durch seinen sehr niedrigen Preis. Wie teuer es konkret werden wird, verrät der Mainboard-Hersteller allerdings noch nicht.

Laut der Pressemitteilung soll das Mainboard im März in Produktion gehen. Konkrete Termine zur Verfügbarkeit sind uns noch nicht bekannt.
[rl]

Freitag, den 21. Februar 2003

IDF: Intel ICH5 mit nativem Serial ATA RAID Support

Wir berichteten bereits am Anfang des Monats über die RAID Fähigkeit der kommenden Dual-Channel Chipsätze Springdale (i865P, i865PE, i865G) und Canterwood (i875P). AnandTech konnte weitere Informationen bezüglich des RAID Supports auftreiben und berichtet, dass die native RAID Unterstützung durch die ICH5 Southbridge vorerst nur RAID 0 Systeme ermöglichen wird. Das Aufbauen eines solchen Verbunds soll dafür selbst bei einem bereits bestehenden Einzeplattensystem ohne Datenverlust möglich sein, womit Intel hier erster wäre. Bei anderen Anbietern von RAID Systemen war ein kompletter Datenverlust beim Aufbau eines RAID 0 Verbunds unumgänglich.

Laut Intel soll sich der Aufbau des RAID 0 Verbunds ganz einfach gestalten. Man installiere die 2. Festplatte und bediene sich dem Intel Application Accelerator Utility. Dieses erstellt dann auf Wunsch des Users ein RAID 0 Array, angeblich ohne Datenverlust. Für die Mainboardhersteller hat eine solche RAID Lösung natürlich den Vorteil, dass sich das Layout auf Grund des Wegfallens eines extra Chipbausteins vereinfachen lässt. Dies spart Kosten und Entwicklungszeit. Allerdings stellt sich die Frage, inwieweit der Anwender zu Hause einen Nutzen von RAID 0 haben wird, da vornehmlich nur RAID 1 verwendet wird. Hier könnten die anderen Chiphersteller mit ihren Serial ATA RAID Chips punkten. Außerdem ist es noch unklar, wie es mit der Leistung der Intel Lösung bestellt sein wird. Zur Beurteilung müssen wir uns wohl noch ein wenig gedulden. Der Start der Chipsätze wird voraussichtlich im Mai erfolgen.
[mg]

Abseits der IDF zeigt AMD Notebook mit Mobile Athlon 64

AMD ist zwar kein eigentlicher Aussteller auf dem IDF, dennoch konnte man das Unternehmen bislang trotzdem immer antreffen. Zwar nicht direkt auf dem IDF, sonder meistens in einem Hotel in der Nähe. Dieses Jahr gab es in den Hotelräumen des Herstellers ein Konzept Notebook mit einem Mobile Ahtlon 64 zu bestaunen, wie es unter anderem AnandTech in ihrem Report berichtet. Das Notebook mit dem Mobile Prozessor zeigte während der Demonstration die Wiedergabe eines Harry Potter Films. Als Chipsatz kam der VIA K8T400 zum Einsatz.

Der gezeigte Mobile Athlon 64 wird sich grob gesagt nur durch das Stromsparmanagement PowerNow! von seinem Desktop Kollegen unterscheiden. Allerdings dürfte es auch stromsparendere Versionen geben, welche sich auch vom Format her ändern könnten, um den platzsparenden Notebookformaten gerecht werden zu können.

Neben dem Notebook zeigte man außerdem noch ein Athlon 64 Desktopsystem, auf welchem eine 64-bit Unreal Tournament 2003 Version demonstriert wurde. Das Betriebssystem hierzu bildete eine SuSe Linux 64-bit Distribution. Gleichzeitig war auch noch ein Opteron Server zu begutachten, ausgestattet mit 4 Prozessoren. Dieser soll allerdings ein wenig Krach gemacht haben, was die Kollegen von der ComputerBase auch gleich auf Video festhielten.
[mg]

IDF: Keine Lizenzen für Centrino Technolgie

Halbleiterprimus Intel hatte den Centrino Begriff schon am Anfang des Jahres vorgestellt. Centrino soll dabei ein markantes Markenzeichen für Notebook Computersysteme werden, welches dem Käufer hohe Leistung bei langer Akkulaufzeit und drahtlose Erreichbarkeit offerieren soll. Systemhersteller, welche Centrino Produkte anbieten wollen, müssen dabei explizit auf Intels Centrino Produkte zurückgreifen, bestehend aus dem Pentium-M Prozessor, einem passenden Chipsatz (i855PM (Odem), i855GM (Montara)) sowie einem Intel Wireless-LAN Controller.

Auf der IDF sickerte nun durch, dass Intel die Centrino Technologie nicht lizensieren wolle. Das heisst im Klartext, dass nur Intel Centrino Produkte herstellen wird, ganz zum Unmute von anderen Chipherstellern. Diese können so keine Produkte für die Centrino Technologie anbieten, der Centrino Markt bleibt alleinig Intel überlassen. Allerdings sollte dies nach Insiderinformationen keinen allzu großen Einfluß auf andere Chiphersteller haben, da diese ihre Produkte in der Regel sowieso eher im Low-End bis Mid-Range Sektor ansiedeln, wogegen die Centrino Produkte eher für den Mid-Range bis High-End Markt bestimmt sind.
[mg]

IDF: 12. März ist Stichtag für Centrino Systeme

Auf dem "eigenen" Developer Forum hat Intel den Starttermin für Centrino Systeme bekannt gegeben. Der Stichtag ist für den 12. März angesetzt, ab dann soll die angeblich teuerste Werbekampange seitens Intel Früchte tragen. Ein Centrino System, vornehmlich Notebooks, darf nur mit dem Centrino Logo verkauft werden, wenn es die folgenden Anforderungen erfüllt: Neben einem Pentium-M Prozessor muss ein passender Intel Chipsatz vorhanden sein und auch ein Intel Wireless-LAN Adapter für die drahtlose Kommunikation.

Centrino dürfte dabei vor allem das Notebock an sich bewerben, so dass der Käufer in Zukunft mehr auf das Logo achten wird als auf die verbauten Komponenten. Denn neue Centrino Notebooks mit dem Banias Prozessor alias Pentium-M arbeiten bei gleicher Taktfrequenz schneller als ein Notebook mit dem hauseigenen Pentium 4-M Prozessor. Dies kann man jedenfalls aus Intels Präsentation auf dem IDF entnehmen. Ein Pentium M Prozessor mit 1,6 GHz soll einem Pentium 4-M Prozessor mit 2,4 GHz das Wasser reichen können. Und auch die Akkuleistung soll sich mit einem Centrino Notebook deutlich verbessern.

Damit sollte klar sein, dass der Pentium-M in der Pro-MHz Leistung im Vergleich zum Pentium 4(M) deutlich zugelegt hat, was Intel zugleich auch in die Bedruille treibt. Bislang galt nämlich immer das Motto: Takt ist alles. Doch mit dem Pentium-M zeigt man selber, dass dies nun nicht mehr ganz zutreffen kann. Somit muss sich Intel etwas neues einfallen lassen, um dem Käufer ein Notebook, welches augenscheinlich über einen langsamerern Prozessor verfügt, schmackhaft zu machen. Centrino könnte eine mögliche Antwort sein.

Unterdessen sind auch schon Details zum Nachfolger des Banias Kerns druchgesickert. Der Nachfolgekern wird sich Dothan nennen und soll in einem 0,09µm Prozess hergestellt werden. Mit dem Dothan möchte Intel den Takt des Prozessors steigern, welcher zugleich weniger Strom verbrauchen soll. Dabei ist der Starttermin schon für das 2. Halbjahr angesetzt.
[mg]

Donnerstag, den 20. Februar 2003

Neue Radeon-Chips von ATi - 2x Refresh, 2x Verfeinerung, 1x Highend Mobile

Nicht nur von Intel gibt es dieser Tage viel zu berichten, auch die Nachfolger der aktuellen DirectX9-R300-Chips von ATi geistern bereits seit geraumer Zeit durch die News. Dabei wird das aktuelle Highend-Modell, der Radeon 9700 Pro, bezüglich der Taktraten nochmals etwas beschleunigt, bleibt aber ansonsten unangetastet. Der Radeon 9100, im Grunde schon nichts anderes als ein umgelabelter Radeon 8500, erfährt einen nochmaligen Refresh als Radeon 9200, mit dem einzigen Unterschied eines AGP8x-Interfaces. Wesentlich spannender wird es in der "Mittelklasse", denn der Radeon 9500 mit und ohne "Pro" wird vom 0,15 auf den 0,13 µm-Herstellungsprozess umgestellt, mit DDR-II-RAM ausgestattet und ebenfalls mehr oder weniger stark beschleunigt:

ChipTakt / Rendering PipelinesRAMHerstellung
Radeon 9700 Pro325 MHz / 8256bit / 310 MHz DDR-I0,15 µm
Radeon 9800375 MHz / 8256bit / 350 MHz DDR-I0,15 µm

Radeon 9500 Pro275 MHz / 8128bit / 270 MHz DDR-I0,15 µm
Radeon 9600 Pro400 MHz / 4? 8?128bit / 400 MHz DDR-II0,13 µm

Radeon 9500275 MHz / 4128bit / 270 MHz DDR-I0,15 µm
Radeon 9600300 MHz / 4128bit / 300 MHz DDR-II0,13 µm

Radeon 9100275 MHz / 4128bit / 275 MHz DDR-I0,15 µm
Radeon 9200275 MHz / 4128bit / 275 MHz DDR-I0,15 µm

Nüchtern betrachtet fragt man sich, warum der Radeon 9800 überhaupt den Codenamen R350 trägt und somit einen gewissen Sprung im Vergleich zum R300 (Radeon 9700 Pro herunter bis zur Radeon 9500) suggeriert - schließlich wird der eine oder andere User aus seiner overclockingfreundlichen Radeon 9700 Pro längst eine Radeon 9800 "gemacht" haben. Über den R200-Neuaufguß Radeon 9200 (RV280) muß man wohl überhaupt keine Worte verlieren.

Der Radeon 9600 Pro hingegen dürfte angesichts seiner hohen Taktraten sein "nur" 128bittiges Speicherinterface ein Stück weit kompensieren und sich nicht allzu deutlich hinter der Radeon 9800 platzieren - quasi eine Art Mittelding zwischen Radeon 9500 Pro und Radeon 9700. Je nachdem, wieviel Pixel-Pipelines er bekommen wird, wird er mehr in die eine oder die andere Richtung gehen. Eine Radeon 9600 Pro mit 4 Pipelines wäre trotz der hohen Taktraten wohl nur wenig schneller als eine Radeon 9500 Pro mit 8 - würde ATi freiwillig den Bereich der gehobenen Mittelklasse ausdünnen? Spätestens beim Launch sollten wir mehr wissen... Der deutlich niedriger getaktete Radeon 9600 dürfte angesichts des 0,13 µm-Herstellungsprozesses ein Kandidat für Passivkühlung bei trotzdem noch sehr ordentlicher Leistung sein - den Silentfreak wird's freuen. Beide Radeon 9600-Spielarten hören übrigens auf den Code-Namen RV350.

Auf keinen Fall vergessen sollte man ATi's neuesten Coup für den Mobile-Sektor, also für Notebooks. Hier gab es bisher den Mobility Radeon 9000 mit bereits sehr ansehnlicher Leistung, dieser soll nun durch den Mobility Radeon 9700 (Codename M10) ersetzt werden, welcher nicht nur DirectX9 hardwareseitig mitbringt, sondern genau wie das Desktopmodell über 8 Pixel-Pipelines verfügen soll und somit einen gewaltigen Performancesprung für mobiles Computing bedeuten würde - allerdings wohl auf Kosten eines ebenfalls recht deutlich steigenden Stromverbrauches.

Und nVidia? Nach der Abkündigung des GeForceFX Ultra wird man sich im Highend-Bereich wohl oder übel auf die Entwicklung des NV35-Chips konzentrieren müssen, um den Anschluß an ATi in diesem Marktsegment wiederherstellen zu können.
[vw]

IDF: Beschleunigter FSB auch für "kleine" Pentium 4 / Nachschlag zum "Prescott"

Auf dem laufenden Intel Developers Forum sind die Prozessorpläne des Chipriesen natürlich ein zentrales Thema. Über die Anhebung des FSB der kommenden Zweikanal-DDR-RAM-Chipsätze sowie zukünftiger Pentium 4-Prozessoren hatten wir bereits mehrfach berichtet. In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass Intel die "kleinen" Pentium 4-CPUs ab 2,4 GHz aufwärts demnächst nicht nur mit der Option eines aktivierten Hyperthreading, sondern auch definitiv mit 200 MHz FSB / 800 MHz QDR anbieten wird. Damit kann die Speicherbandbreite der Springdale-Chipsätze inkl. der Variante mit integriertem Grafikchip bereits zu einem deutlich günstigeren Preis voll ausgereizt werden, als dies mit einem mehr als dreimal so teuren Pentium 4 mit 3,2 GHz möglich wäre.

Auch über den Pentium 4-Nachfolger "Prescott" waren bereits schon länger einige Daten bekannt. Diese haben sich auf der IDF eigentlich weitgehend bestätigt, hinzugekommen sind noch einige andere kleine Verbesserungen im Detail, die zusammengefasst folgendes Bild ergeben:

  • 0,09µm Herstellungsprozess
  • 3,2 bis über 5 GHz Taktrate
  • 800 MHz QDR
  • auf 16 KB verdoppelter L1-Datencache
  • auf 1 MB verdoppelter L2-Cache
  • verbessertes HyperThreading II
  • verbessertes Data-Prefetching
  • "Prescott New Instructions" mit 13 neuen Programmbefehlen (PNI aka "SSE3")

Allein die vergrößerten Caches dürften für eine spürbar bessere Pro-MHz-Leistung verglichen zum Pentium 4 sorgen. Da der Pentium 4 und der Prescott eine Zeitlang koexistieren werden, sollte ein langsamer getakteter und evtl. etwas preisgünstigerer Prescott im Vergleich zu einem Northwood dann durchaus die bessere Wahl sein. Allerdings ist über die Einführung eines Performance-Ratings für den Prescott nichts bekannt... ;-).
[vw]

Erstes optisches Laufwerk mit Serial-ATA-Interface

Nachdem erste Festplatten mit Serial-ATA-Interface bereits erhältlich sind, haben die gemeinsam agierenden Hersteller Philips und BenQ nun mit einem DVD+R/+RW-Drive das erste optische Laufwerk mit Serial-ATA-Schnittstelle vorgestellt. Zum Preis oder zur Verfügbarkeit im Handel wurde nichts bekannt, jedoch darf man diese Produktvorstellung doch als weiteren Anhaltspunkt dafür verstehen, dass die bereits seit einigen Monaten auf Mainboards verlöteten Serial-ATA-Controller langsam anfangen, Sinn zu machen.

Weitere Informationen über den recht zögerlichen Start, geplante oder schon erhältliche Produkte sowie die basalen technischen Eckpunkte von Serial-ATA findet Ihr in diesem Newsposting sowie über unsere News-Suche.
[vw]

PCI Express ab 2004

Der Nachfolger der klassischen PCI-AGP-Computerarchitektur, PCI Express aka 3GIO, wird nach Intels Angaben auf dem aktuellen IDF ab 2004 Einzug in Intels Produkte halten und damit zumindest den AGP-Port im Laufe der Zeit vollständig ablösen. Demgemäß dürfte es jenseits des erst kürzlich eingeführten AGP8x kein Update mehr geben.

PCI Express beruht im Gegensatz zum aktuellen PCI 2.x auf einem seriellen Datentransfer und ist damit weder elektrisch noch mechanisch kompatibel. Anders sieht dies bei PCI-X aus, das weiterhin ein paralleles Protokoll benutzt und seine Leistungssteigerung gegenüber dem "klassischen" PCI-Bus aus einer verdoppelten bzw. vervierfachten Taktrate bezieht. Erste Servermainboards sowie SCSI- und GigabitLAN-Karten mit PCI-X sind bereits erhältlich. PCI-Express und PCI-X sollen unter besagter Ablösung von AGP letztlich gleichberechtigt nebeneinander bestehen bleiben - zumindest solange, bis der nächste Technologieschritt vor der Tür steht.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Mitteilung des für seine Workstationgrafikkarten bekannten Herstellers 3Dlabs, als erster Hersteller überhaupt eine Grafikkarte für den PCI Express herstellen zu wollen. Zwar mag diese Aussage, ebenfalls auf dem Intel Developer Forum getätigt, noch viel unverbindliches enthalten, jedoch darf man aller Voraussicht nach spätestens in zwei Jahren eine gegenüber heute ziemlich umgekrempelte PC-Architektur erwarten.

Wer sich näher für dieses Thema interessiert, sollte einen Blick auf die Webseite der PCI-SIG (PCI Special Interest Group) werfen.
[vw]

DDR400 kommt in Fahrt

Mit Hynix, Infineon und Samsung haben gleich drei Markenhersteller bekanntgegeben, dass ihre DDR400-Module erfolgreich von Intel für die Verwendung mit den demnächst kommenden Springdale-Chipsätzen validiert worden seien.

Entsprechende Speichermodule von Samsung sind bereits seit einiger Zeit im Handel zu haben, von Infineon erreichte uns außerdem die Mitteilung, dass DDR400-Speicherriegel gemäß JEDEC-Standard in den Größen von 128, 256 und 512 MB ab sofort ausgeliefert würden.
[vw]

Mittwoch, den 19. Februar 2003

Neuigkeiten vom ersten Intel Developer Forum 2003

Das inzwischen jährlich mehrfach stattfindende Intel Developer Forum, kurz IDF, startete gestern zum ersten Mal dieses Jahres in San Jose. Einer unserer geschätzten Kollegen, Thomas Mironiuk, ist für uns vor Ort und versetzt uns dadurch in die Lage, auch über die aktuellen Ereignisse dort zu unterrichten.

Eines der wenigen Highlights des ersten Tages des IDFs war die Vorstellung des Desktop-Konzeptes für 2004. „Dual independend video" und „dual independend audio" sollen in die übernächste Generation der Intel-Chipsätze eingebaut werden. Somit soll das Arbeiten an zwei Monitoren, zum Beispiel bei der Datenbeschaffung und gleichzeitigen Visualisierung erleichtert werden.

Wahrscheinlich ist jedoch, das es zuerst weit profanere Anwendungen sein werden, die sich diese Funktion zunutze machen. Die Kommunikation beim Onlinegaming wird jedenfalls deutlich erleichtert. Alternativ bietet sich die Möglichkeit, den PC weiterhin als solchen zu nutzen und über den zweiten Ausgang eine DVD auf den Fernseher auszugeben.

Neu in der Abteilung Mobile Computing auf dem IDF ist die Konzeptstudie Newport. Die Kombination aus Notebook, Tablett-PC und Handy setzt neue Eckdaten in seiner Klasse. Mit den erweiterten Anforderungen „allways on", „allways best connected" und „location aware computing" eröffnen sich neue Möglichkeiten bei den tragbaren Geräten. Allein telefonieren kann man mit dem Newport derzeit noch nicht. Doch sollte es gelingen eine ständige Verbindung zu den Kommunikationsnetzen, entsprechend der Anbindung von Handys, zu schaffen, würde ein einfaches Bluetooth-Headset genügen, um auch die Funktion zu bieten. Neu ist auch das kleine zweite Display auf der Außenseite, über das man auf Emails, Kontakte und Termine zugreifen kann, ohne den Rechner hochzufahren. Größtes Hindernis für diese Lösung dürfte allerdings die Vereinheitlichung der Abrechnung und die Standardisierung von Verbindungskosten in so unterschiedlichen Netzen wie LAN, WLAN und GPRS sein.

Über weitere Neuigkeiten vom Intel Developer Forum werden wir Euch in den nächsten Tagen ebenfalls unterrichten.
[mg]

4-Kanal RDRAM Interface von SiS bereit für den Markt?

TheInquirer will erfahren haben, dass das neuartige 4-Kanal Speicherinterface von Silicon Integrated Systems bereits nächste Woche offiziell vorgestellt werden soll und vermutlich auch wenig später auf dem Markt zur Verfügung steht. Das Interface wird im SiS R659 Chipsatz integriert sein und richtet sich besonders an den Performance Sektor. Mit dem Rambus-Interface können bei Frequenzen von 1200 MHz Transferraten von bis zu 9 GB/s erreicht werden und stellen somit eine ernst zunehmende Alternative zu Intels DDR400 DualChannel Interface dar.

Ob SiS und Rambus wirklich schon so weit sind und wie lange die Einführung des neuen Chipsatzes auf dem Markt wirklich dauert, wird sich wahrscheinlich erst nächste Woche zeigen, wenn die von TheInquirer angekündigte Pressemitteilung tatsächlich herausgegeben wird.
[rl]

Rambus mit Redwood Highspeed Bus Interface

Das Technologie-Unternehmen Rambus, welches in der Vergangenheit durch häufige Gerichtsprozesse gegen andere Speicherhersteller auffiel, kündigte das nach eigenen Aussagen schnellste Parallel Bus Interface der Welt an. Damit sei man in der Lage, durch die Variable Data Rate (VDR) Frequenzen von 400 MHz bis 6,4 GHz pro Pin zu ermöglichen, und so je nach Summe der Leitungspaare die Bandbreite zwischen den Chips optimal dem Zweck anzupassen. Zur Anwendung könnte der parallele Datenbus zum Beispiel zwischen Prozessor und Chipsatz kommen, wo besonders hohe Bandbreiten benötigt werden. Durch das Differencial Rambus Signal Level (DRSL) können die hohen Transferraten bei nur 200 mV mit sehr niedrigen elektromagnetischen Störungen realisiert werden und eröffnen neue Möglichkeiten für stromsparende Lösungen. Ein weiterer Vorteil ist die Rückwärtskompatibilität mit anderen Low Voltage Differential Signaling-Standards (LVDS) wie zum Beispiel HyperTransport, RapidIO oder SPI-4, welche es einfach machen soll, das Bus Interface zu integrieren.

Ebenfalls entscheidend ist die FlexPhase Technologie, durch die man nicht mehr gezwungenermaßen exakt gleich lange Busleitungen verwenden muss und somit einfachere und kleinere Platinenlayouts möglich sind. Redwood ist für maximale Entfernungen von 38,1 cm (15 inch) von Chip zu Chip ausgelegt und gestattet hier geringere Latenzzeiten als serielle Lösungen. Diese bieten sich laut Rambus erst für große Distanzen bis zu 1,2 Meter (48 inch) an und werden von dem Unternehmen mit dem Serial Link Interface RaSer gelöst, welches besonders gut für externe Verbindungen z. B. zwischen Mainboards geeignet ist.

Ersten Vermutungen nach könnte Redwood zum Beispiel in der 2005 erwarteten PlayStation 3 zum Einsatz kommen.
[rl]

Dienstag, den 18. Februar 2003

Neuer Artikel online: Einführung in die Elektronik

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht zu unserem bisherigen Spektrum gehören mag: Grundwissen in elektronischen Dingen kann auch bei PC-Dingen weiterhelfen. Insbesondere die Modding-Gemeinde, welche sich ihre immer neuen Kreationen am liebsten selber herstellt, kann die meisten diese Projekte natürlich nur mit soliden Elektronik-Kenntnissen bewerkstelligen. Aber auch auf vielen anderen Gebieten sind diese Kenntnisse von Nutzen - und so will unser neuerster Artikel allen Einsteigern in die Thematik eine Hilfe bei den ersten Schritten sein.

zum Artikel
[rg]

Intels Springdale G - Konkurrenz für den nForce2?

Die Performancekrone für integrierte Chipsätze gebührt z.Zt. eindeutig nVidias nForce2 - zwar ist die Variante mit entsprechender IGP-Northbridge erst deutlich nach ihrer diskreten SPP-Kollegin am Markt erschienen , bedeutet jedoch mit ihrer integrierten GeForce4 MX-Grafik nochmals eine Steigerung gegenüber dem im ersten nForce-Chipsatz verbauten GeForce2 MX-Chip.

Demgegenüber war und ist Intel mit seiner "Extreme Graphics" des i845G bzw. i845GE nicht sonderlich auf Rosen gebettet, liegt doch deren Perfomance knapp oberhalb einer GeForce2 MX200 (der weitaus langsamsten GeForce2 MX-Variante mit 64bittig angebundenem SDRAM) und eignet sich somit kaum für anspruchsvollere PC-Spiele.

Umso interessanter ist eine Mitteilung, die uns von einem Mainboardhersteller bezüglich der im April erwarteten neuen Springdale-Chipsätze erreicht hat. Deren integrierte Variante, der i865G, soll bekanntermaßen einen deutlich verbesserten "Extreme Graphics"-Core erhalten, der sich in ausgiebigen Tests nun als doppelt so leistungsfähig wie sein Vorgänger herausgestellt haben und in einigen Benchmarks sogar in Regionen einer GeForce4 Ti4600 vorgedrungen sein soll. Dabei ist zu beachten, dass es sich nicht um unabhängige Messungen, sondern Intels hauseigene Präsentationen gehandelt hat. Bei Hinzunahme qualitätsverbessernder Features wie AF oder FSAA dürften sich solche Resultate nicht ohne weiteres reproduzieren lassen.

Auf jeden Fall kann festgehalten werden, dass Intels Schritt hin zu DDR400 insbesondere hinsichtlich integrierter Chipsätze Sinn macht, da diese natürlich erheblich von der gestiegenen Speicherbandbreite profitieren können. In diesem Sinne darf man sehr auf unabhängige Benchmarks der ersten Serienplatinen gespannt sein.
[vw]

Thermisches Management des Pentium 4

Die X-bit labs haben sich einmal die automatische Throttle-Funktion des Intel Pentium 4 genauer angeschaut. Bei ihren Untersuchungen mit dem derzeitigen Topmodell, dem Intel Pentium 4 3.06 GHz mit Hyperthreading stellte man interessante Effekte fest. Das Management regelt grundsätzlich nach der Temperatur und greift nachträglich in den CPU-Takt ein. Es wird also nicht FSB oder Multiplikator verändert, sondern das Taktsignal wird für bestimmt Zeiträume abgeschalten. Die Messung erfolgte in einem speziellen Versuchsaufbau, bei der ein PC-Gehäuse in eine Art Ofen gestellt wurde und somit ein langsamer Temperaturanstieg simuliert werden konnte.

Ab einer Temperatur von 72°C sank kontinuierlich die Performance, welche mittels UnrealTournament und FRAPS ermittelt wurde. Die Temperatur des Prozessors stieg nicht kontinuierlich, da in diesen Bereichen die Temperatur proportional zur Temperatur und umgekehrt war. Bei einer Temperatur von 94°C war dann das Maximum erreicht und der Rechner schaltete sich ab. Über einen veränderten Testaufbau gelang es den Testern weiterhin eine Art Minimalperformance nachzuweisen. Unter diesen Wert konnte das Temperatur-Management nicht herunterregeln. In diesem Zustand ist der Prozessor etwa 2,7 mal langsamer als bei Standardbedingungen.

Als Fazit geben die x-Bit labs ein positives Urteil ab, die Gehäuseinnentemperatur betrug über 60°C und der Kühlkörper war zu heiß zum Anfassen. Als Richtlinie geben AMD und Intel Maximalgehäusetemperaturen von 42 - 45°C an. Man sollte sich also auch ohne Übertaktung Gedanken über eine ausreichende Kühlung machen, da bereits bei einem Temperaturanstieg von 72°C zu 75°C ein 10%iger Performanceeinbruch auftritt.

Update: Die oben genannten Untersuchungen wurden außerhalb der Spezifikationen durchgeführt. Ein Pentium 4 mit 3.06 GHz ist offiziell nur bis 69°C zugelassen. Im Normalfall sollte man immer unter dieser Temperatur bleiben, so dass das Temperatur-Management nicht in Erscheinung tritt.
[ch]

Preissenkungen bei ATi im März

Wie die französische Seite Multi-Hardware berichtet, soll ATi Preissenkungen ihrer Produkte für den März angesetzt haben. Betroffen sollen die Karten aus der Radeon 8xxx und Radeon 9xxx Serie sein, welche ab März für 15 Prozent weniger zu haben sein sollen. Möglicherweise ist die Preissenkung der erste Schritt für die Eingliederung der anstehenden Grafikchips RV280, RV350 und R350, welche möglicherweise zur CeBit vorgestellt werden. Erste Karten könnten damit schon im April auf dem globalen PC-Markt auftauchen, wobei auch schon Ende März erste Karten in den Handel gelangen könnten (vorzugsweise wahrscheinlich auf den amerikanischen Markt). Unterdessen sind erste Bilder von Grafikkarten mit dem R350 und RV350 Chip aufgetaucht.

Auf der linken Seite soll die RV350 Karte liegen, auf der rechten die R350 Karte. Bei der R350 fällt im Vergleich zu aktuellen Radeon 9700 Board der neue 5.25 Zoll Stecker auf. Die aktuellen R300 Boards nutzen noch den Floppy Stecker des Netzteils. Bei der RV350 fällt auf, dass der Stromstecker ganz weggefallen ist, was auf den geringeren Stromverbrauch des vermutlich in 0,13µm produzierten RV350 Chips hindeutet. Zudem ist der AGP Slot mechanisch nur noch für AGP 4x/8x Boards geeignet.
[mg]

Verkaufsnamen von ATI RV280, RV350 und R350 aufgetaucht

Unsere Kollegen von Warp2Search haben mögliche Verkaufsnamen für die in den kommenden Wochen anstehenden ATi Chips RV280, RV350 und R350 parat. Die Namen selber stammen dabei aus dem letzten von ATi freigegebenen Catalyst 3.1 Treiber (wir berichteten), wie man es mit einem Hex-Editor herausgefunden haben will. Nach den Treiberinformationen soll sich der anstehende RV280 Chip, ein AGP 8x Abkömmling der Radeon 9000, Radeon 9200 nennen, wobei es hier genauso wie bei den letzten Modellen der Radeon 9x00 Reihe (Ausnahme Radeon 9100) sowohl ein Pro Modell als auch ein Non-Pro Modell auf den Markt kommen soll.

Der vermutlich im 0,13µm Fertigunsprozess hergestellte RV350 Chip, welcher wohl als Mainstreamlösung konzipiert sein wird, soll sich Radeon 9600 titeln lassen. Die neue HighEnd GPU R350 als direkter Nachfolger zum R300 soll sich mit den Namen Radeon 9800 begnügen, und nicht, wie bisherige Gerüchte preisgaben, Radeon 9900. Für die 2 Karten sind treiberseitig allerdings noch keine Pro/Non-Pro Modelle festgelegt, was aber nicht heißen muss, dass es diese nicht geben wird. Sollte der R350 weiterhin, wie es bislang angenommen wird, in einem 0,15µm hergestellt werden mit Takten zwischen 375 MHz und 400 MHz, so wäre es aus ökonomischer Sichtweise betrachtet nur logisch, die Radeon 9800 in 2 Varianten zu splitten. Denn die Chipausbeute dürfte bei einem angepeiltem Takt von 400 MHz bei einem 0,15µm Prozess wahrscheinlich nicht allzu gut sein, so dass man viele der sehr großen und teuren Chips wegwerfen müsste. Ein Einsatz dieser Chips, welche die 400 MHz nicht schaffen, bietet sich damit als Non-Pro Variante gerade zu an, da hier das angestrebte Taktziehl niedriger liegt. Doch wie es mit den Spezifikationen und Modellen letztendlich bestellt sein wird, werden wohl die nächsten Wochen zeigen. Zur CeBit sollten wir mehr wissen.
[mg]

Weitere Barton-kompatible Mainboards

Nachdem wir von der Möglichkeit berichtet haben, dass es eventuell zu Problemen bei Mainboards im Zusammenspiel mit dem AMD Athlon XP basierend auf dem Barton-Kern kommen kann, validieren immer mehr Hersteller nach und nach ihre Produkte, um den Kunden einen Überblick zu ermöglichen. So erhielten wir von Abit nun eine Liste mit getesteten Mainboards, welche problemlos mit dem Athlon XP "Barton" funktionieren sollten:

  • NF7-S mit BIOS NF7_11
  • KD7-G mit BIOS KD7G_11
  • KD7-S mit BIOS KD7S_11
  • KD7-E mit BIOS KD7_CY
  • AT7-MAX2 mit BIOS AT72_C5
  • KD7 mit BIOS KD7_CY
Des Weiteren gibt es eine Kompatibiltäts-Liste im PDF-Format bei Gigabyte sowie für Shuttle Mainboards bei Planet 3DNow. Außerdem findet sich bei AMD eine ständig aktualisierte Kompatibilitätsliste, in der alle von AMD geprüften Motherboards aufgeführt sind. Wir können nur empfehlen, vor dem Kauf eines neuen Prozessors vorher zu prüfen, ob das verwendete Mainboard überhaupt damit funktioniert um Enttäuschungen auszuschließen.
[rl]

Erste KT400A-Boards für April erwartet

Zwar steht die offizielle Vorstellung des KT400A-Chipsatzes durch VIA erst noch bevor, jedoch pfeifen die Spatzen schon von den Dächern, dass mit dem Beginn der Massenproduktion sowie der Verfügbarkeit erster Serienboards im Laufe des Aprils gerechnet werden könne.

Zwischenzeitliche Vermutungen, dass der KT400A mit einem zweikanaligem Speicherinterface aufwarten könnte, sind schon etwas länger vom Tisch, sodass als wesentliche Veränderung der KT400A-Northbridge ein offizieller Support von DDR400 gilt. Neben kleineren Performanceverbesserungen, die als sicher angesehen werden, wird außerdem noch über einen möglicherweise stabilen Betrieb mit 200 MHz FSB spekuliert, was nForce2-Boards nur in seltenen Fällen schaffen. Ob der KT400A jedoch von einem synchronen Betrieb zwischen FSB und RAM wesentlich profitieren kann, bleibt abzuwarten, genauso gut scheint eine Optimierung auf eine asynchrone Taktung von 133 bzw. 166 MHz FSB auf 200 MHz RAM-Takt denkbar. Die hatte VIA bereits beim KT333 vorgemacht, der bei synchronem Betrieb mit 133 MHz langsamer ist als sein Vorgänger KT266A und eigentlich nur mit DDR333 Sinn macht.

Als sehr interessant könnte sich die mit dem KT400A serienmäßig verbandelte Southbridge herausstellen, wird hierfür doch die VT8237 mit Support von 8x USB 2.0 und Serial-ATA gehandelt. Dies entspräche der Funktionalität von Intels ICH5, die zusammen mit den Springdale-Chipsätzen ebenfalls für das zweite Quartal erwartet wird.
[vw]

DDR-RAM-Preise im freien Fall

Es klingt paradox, aber es ist so - nach den wiederholten Preisabschlägen der letzten Wochen ist PC2100-DDR-RAM jetzt günstiger zu haben als PC133-SDRAM, wie man zwanglos dem Geizhals-Preisvergleich für DDR-RAM und PC133-RAM entnehmen kann. Die Preise für PC2700-DDR-RAM sind gleichmaßen betroffen, liegen jedoch noch knapp über den besagten Speichervarianten.

Einer Meldung der DigiTimes zufolge sind die Preise am Spotmarkt allein in den letzten drei Handelstagen um 15% gefallen. Doch ist die Schmerzgrenze schon erreicht? Wahrscheinlich, denn mit dem jetzigen Preisniveau werden die Produktionskosten mühelos unterschritten. Andererseits lassen erste Maßnahmen der Hersteller (wie ein verminderter Output) noch auf sich warten, da offensichtlich Verluste an Marktanteilen befürchtet werden. Die Zeiten für ein ordentliches Speicherupgrade waren also nie besser ;-), denn trotz allem kann es mittelfristig eigentlich nur noch zurück nach oben gehen.
[vw]

SiS stellt Xabre600 mit VIVO vor

Silicon Integrated Systems präsentierte gestern eine neue Variante des Xabre600 mit VIVO-Funktionalitäten, welche durch den Bt835 Multimedia-Chipsatz von Conexant Systems verfügbar gemacht werden. Laut der Pressemitteilung ist es dadurch möglich sowohl analoge Signale als auch NTSC/PAL/SECAM Signale zu verarbeiten. Die Grafiklösung besitzt neben einem normalen VGA-Ausgang einen DVI-Anschluss und TV-Out sowie einen S-Video und Composite Video Eingang. Desweiteren unterstützt der Xabre600 AGP 8x und ist vollständig zu DirectX 8.1 kompatibel. GPU und Speicher sind mit 300 MHz getaktet.

Zu Lieferterminen und Verfügbarkeit ist uns zur Zeit noch nichts bekannt.
[rl]

Montag, den 17. Februar 2003

Webweites XXL

Zwar hat Yamaha erst jüngst seine CD-Brenner-Produktlinie abgekündigt, dennoch ist die Marktpräsenz auf absehbare Zeit noch gegeben und so haben unsere Kollegen von Au-Ja! nicht gezögert, sich mit dem CRW-F1 das aktuelle Topmodell von Yamaha anzusehen. Neben umfangreicher Audio-Funktionalität bietet dieser Brenner erstmals das DiscT@2-Feature, mit dem Texte und Muster in den unbespielten Bereich einer CD hineingebrannt werden können. Bei laufruhigem und vibrationsarmem Betrieb entsprachen Schreib- und Leseleistung des Gerätes den Erwartungen und so vergab Au-Ja! seinen Editor's Choice Award mit einigen Worten des Bedauerns über den baldigen Abgang Yamahas von der Brennerbühne.

Weiterhin hat sich Au-Ja! den Hermes 650-Slimline-PC von MSI ins Testlabor geholt und auf seine Wohnzimmertauglichkeit (=Multimediafeatures) hin überprüft. Im Gegensatz zum rein Intel-basierten Pendant aus gleichem Hause ermöglicht der auf der Platine des Hermes 650 verlötete SiS301-Chip einen problemlosen Zweischirm- bzw. einen reinen TV-Betrieb, letzteren auch ohne Zusatztools, da die Skalierung des TV-Bildes bereits vollständig treiberseitig integriert ist. Kein Wunder also, dass angesichts des außerdem niedrigen Betriebsgeräusches hier gleich der nächste Editor's Choice Award fällig wurde.

Michael Schuette von den LostCircuits hat dem augenblicklich schnellsten Grafikchip, ATis Radeon 9700 Pro, in Form der Tyan Tachyon G9700 Pro auf den Zahn gefühlt. Das Review ist dabei durchaus beabsichtigt in erster Linie auf die Overclocking-Fähigkeiten der Karte abgestellt, da diese von Tyan explizit beworben werden. Neben dem großen Kühlkörper ist hierfür sicherlich auch das Hardwaremonitoring der Serienkarten interessant (dieses war beim Testmuster noch nicht implementiert), doch auch besagtes Testmuster enttäuschte nicht und konnte je nach Benchmark bis zu 17% Mehrleistung herausfahren. Ganz nebenbei findet sich noch ein kleiner Exkurs darüber, was passieren kann, wenn man eine "Build-by-ATi"-Karte 1:1 durch eine chipgleiche "Powered-by-ATi"-Variante ohne Treiberneuinstallation ersetzt...

Über den Athlon XP "Barton" muß man nach stattgehabtem Launch eigentlich auch nicht mehr viel Worte verlieren, die LostCircuits betrachten AMDs neue Top-CPU aus dem Blickwinkel der Übertaktbarkeit und der Frage, wieviel der verdoppelte L2-Cache denn nun wirklich ausmacht.

Warp2Search hat mit dem Samcheer PC99 Miditower eine Alternative zu Aluminiumtowern bekannterer Hersteller getestet. Der formschöne Tower ist in vier Farben ab 178 Euro zu haben und bietet dafür bereits vier vormontierte, hochwertige Gehäuselüfter. Auf der Habenseite stehen weiterhin einige mitgelieferte Thumbscrews, das große Platzangebot und ein Mainboardschlitten, andererseits trüben doch einige kleine Mängel das Bild dieses prinzipiell ausgewogenen Towers.

Für alle Freunde (und die, die es werden wollen) der Sim City-Aufbauspiele bietet die Spieleflut ein Review von Sim City 4, dem neuesten Aufguss der bekannten Sim City-Reihe und seiner Abkömmlinge wie Sim Ant oder Sim Earth. Diese erfreut mit deutlich verbesserter Grafik und Soundeffekten, die natürlich auch etwas mehr an Hardware verlangen. An der Spielidee hat sich nichts grundlegendes verändert, einen Wermutstropfen fanden die Kollegen in der fehlenden Langzeitmotivation. Nachdem anfangs viele Interventionen an der aufzubauenden Stadt und Gebietserweiterungen erforderlich sind, wird man mit zunehmender Spieldauer und einer von allein florierenden Stadt doch eher zum passiven Zuschauer.

Deutlich mehr Action erwartet den Spieler bei The Gladiators, einem Strategietitel mit großen 3rd-Person-Shooter-Anteilen. Zusammen mit einigen Leidensgenossen muß man sich in einer ScienceFiction-Umgebung in zahlreichen Kämpfen seiner Haut erwehren - keine große Story also, die actionbetonte Strategie steht klar im Vordergrund. Weitere aktuelle Spielereviews, jetzt auch für den Game Boy Advance, findet Ihr hier.

Gleichfalls sehr fleißig waren unsere Partner von WinTotal. Als sehr nützliches Tool bei einer Vielzahl geöffneter Programmfenster erwies sich der Dexpot 1.1, ein Utility zur Erstellung virtueller Desktops. Diese können leicht über den Systray ausgewählt werden und helfen so, z.B. die Übersicht bei sonst zu vielen minimierten Fenstern in der Taskleiste zu bewahren. Die Handhabung ist einfach, der Ressourcenverbrauch gering und das Programm obendrein noch Freeware :-).

Der durch seine WISO-Reihe bekannt gewordene Hersteller Buhl hat mit den SECUTIES eine neue Produktreihe im Programm, die sich zum kleinen Preis vorwiegend mit der Sicherheit des Rechners lokal und online befassen soll. Aus dieser Reihe hat WinTotal nun drei Produkte einem Kurztest unterzogen: Buhl SECUTIES Data Security (Dateiverschlüsselung), Buhl SECUTIES Personal Firewall (spricht für sich ;-)) und den Buhl SECUTIES Password Magic (Passwortmanager). Für je ca. 20 Euro bezahlt man wirklich nicht zuviel, jedoch sind wohl insbesondere die beiden erstgenannten Programme ihr Geld wert.

Und wer jetzt noch nicht genug hat, der kann sich bei WinTotal über die neuen Features des Windows Media Player 9 informieren. Hier sind insbesondere das Rippen von CD zu nennen, der erweiterte Tag-Editor oder die Medienbibliothek. Zwar sei der "Media Player für den leichten Sound im Hintergrund sicherlich der Overkill", dennoch werde derjenige, der sich nicht aus allen Ecken des Internets einen Satz von Tools und Playern zusammensuchen wolle, den Media Player nutzen - so das abschließende Fazit des Testers.
[vw]

Marktanteile der Grafikchip-Hersteller

Aller viertel Jahr gibt der auf Grafik- und Multimedia-Firmen spezialisierte Analyst Jon Peddie Research einen Marktüberblick über den Markt der Grafikchip-Hersteller heraus, so auch in diesem Februar. Das eigentliche Dokument mag mit einem jährlichen Preis von 2750 $ wohl nur etwas für Großinvestoren in die Branche sein, in der Ankündigung zum letzten Marktüberblick findet sich aber eine interessante Grafik mit den Marktanteilen der Grafikchip-Hersteller im 4. Quartal 2002, nebst einigen dazugehörenden Ausführungen.

So läßt sich erfahren, daß in diesem letzten Quartal des vergangenen Jahres ca. 53 Millionen Grafikchips verkauft wurden, wobei hier auch mobile Chips, Workstation-Karten und in Mainboard-Chipsätzen integrierte Grafikchips mitgezählt werden. Aus letzterem erklärt sich auch der hohe Marktanteil Intel´s von 28 Prozent, welchen der Chip-Gigant alleinig mit integrierten Grafikchips erzielte. Noch vor Intel rangiert nVidia mit 32 Prozent Marktanteil, danach folgen ATi mit 19, VIA mit 11, SiS mit 8 sowie Trident und Matrox mit je einem Prozent. Auch die Marktanteile von SiS und VIA wurden dabei wohl zum allergrößten Teil über Mainboard-Chipsätze mit integrierter Grafik erreicht.

Aus den Marktanteilen von ATi und nVidia läßt sich hingegen grob auch deren Kräfteverhältnis bei Desktop-Grafikkarten ablesen, sollten doch integrierte Grafikchips bei beiden Herstellern noch keine wirklich entscheidende Rolle am Gesamtumsatz spielen (wobei hier nVidia mit dem nForce 1/2 deutlich erfolgreicher ist als ATi mit deren IGP3x0-Chipsätzen). Bei der Entwicklung der Marktanteile soll nVidia jedoch im 4. Quartal etwas verloren haben, während ATi´s Marktanteil gleich groß geblieben sein soll. Der Grund dafür ist vor allem Intel, deren integrierte Pentium 4 Chipsätze sich anscheinend steigender Beliebtheit (bei den PC-Herstellern) erfreuen.
[rg]

Marktentwicklung von Aluminium-Gehäusen

Die Preis-Entwicklung des Marktes rund um Gehäuse aus Aluminium hat sich in der letzten Zeit sehr verändert. Nachdem Lian Li die neusten Designs gegenüber Hard Tecs 4U offenbart hatte, wollten wir uns diesen Bereich der Szene mal etwas kritischer ansehen.

Einige Zeit her dominierten zunächst Firmen wie Cooler Master den Markt, bis in den letzten Jahren Lian Li auch in das Geschäft mit den Aluminium-Gehäusen eingestiegen ist. Durch günstige Preisgestaltung bei hoher Produktqualität erwuchs CoolerMaster dadurch ein ernstzunehmender Konkurrent. Nun kommt aber eine weitere Firma ins Spiel, die mit sehr niedrigen Preisen sehr in das Marktsegment eingreift. Die Rede ist von der Skyhawk Group, die bei uns in Deutschland durch mehrere OEM Gehäuse, wie das Enermax Silver Wizard, vertreten sind.

Von der Qualität der Gehäuse her, unterscheiden sich um einiges, denn Skyhawk kann die Gehäuse nicht nur durch reine Freundlichkeit so günstig anbieten, wie sie es momentan tun. Der Unterschied der Gehäuse macht es dabei deutlich, schaut man sich die Gehäuse im Detail einmal näher an:

Cooler Master Gehäuse sind nicht nur optisch als edel einzustufen, auch die Qualität liegt auf hohem Niveau, was sich dann im Preis niederschlägt. Bei den neusten Gehäusen Cooler Masters wurde eine Fronttür verwendet, die nach Einschalten einiger LEDs zu leuchten beginnt. Insbesondere das im Plexiglas eingravierte Logo der Gehäuseserie wird dadurch besonders wirkungsvoll in Szene gesetzt. Sämtliche Gehäuse kommen in einem robustem Design daher, welches keine Wünsche mehr übrig lässt. In Punkto Preis muss der Käufer bei CoolerMaster noch am tiefsten in die Tasche greifen, liegen die Einstiegspreise dort doch bei ca. 239 €.

      

Skyhawk baut da eher auf eine günstige Gehäusestruktur, die durch geringere Materialstärke und Versteifung realisiert wird und dabei manchmal einen „billigen“ Eindruck hinterlässt. Dafür aber, baut Skyhawk sehr viele nette Feature in die Front ein. Beispiele sind dabei ein Temperaturdisplay und Beleuchtung die einer Diskothek Konkurrenz machen könnten. ;-). Die Einsparungen gibt der Hersteller aber im Preis direkt an seine Kunden weiter und so finden sich Einsteigergehäuse von Skyhawk bereits ab 79 €.

      

Lian Li verwendet nun schon seit einigen Jahren das gleiche Basisgerüst für seine Gehäuse-Serien und denkt scheinbar nicht daran, etwas an der Designstruktur zu ändern. Einerseits ist es lobenswert, wenn man seiner Linie treu bleibt, andererseits läuft der Hersteller aber auch Gefahr, dass sich innovativere Produkte bei den Käufern beliebt machen. Lian Li bewegt sich preislich zwischen CoolerMaster und Skyhawk. Einsteigergehäuse gibt es dort bereits ab 150 €. Über eine Verfügbarkeit der beiden neuen Modelle ist nichts bekannt, man kann sie aber mit Sicherheit auf der kommenden CeBIT im März begutachten.

      

Nach diesen Zeilen wird schnell klar, dass es sich im Bereich der Aluminium-Gehäuse kaum anders verhält, wie in anderen Branchen. Der Fertigungsaufwand und die dabei verwendeten Materialien bestimmen durchweg den Preis und der Käufer hat letztendlich die Qual der Wahl.
[ck]

Sonntag, den 16. Februar 2003

VIA präsentiert KT400A am 21. Februar

VIA wird laut Clubic.com am 21. Februar den KT400A für AMDs Athlon XP in Paris vorstellen. Wichtigste Neuerung wird der offizielle Support von DDR400-Speicher sein und die Hoffnung auf eine verbesserte Performance. Sonst dürfte sich nicht allzu viel im Vergleich zum KT400 geändert haben.

Noch im Januar überlegte man, inwiefern sich der Launch des KT400A überhaupt lohnen würde. Einerseits verlor man durch nVidia's nForce2 die Performance-Krone und geriet deshalb unter Druck, andererseits wollte man sich durch die Einführung neuer Chipsätze nicht selbst disqualifizieren und seine eigenen Produkte vom Markt verdrängen.

Nun kann man gespannt sein, was die neue Revision bringen wird, und wie sie sich gegen den nForce2 und den KT400 behaupten wird. Wann erste Mainboards mit dem Chipsatz verfügbar sein werden, ist zur Zeit noch nicht bekannt.
[rl]

Inoffizielle Zukunftspläne für Intel Prozessoren

Gestern berichteten wir bereits über die zukünftigen Pläne AMDs mit den nächsten Prozessoren, doch auch bei Intel konnten die X-bit Laboratories einen Einblick in die geplante Entwicklung der Prozessor-Technologie nehmen. So erwartet man noch in diesem Jahr die Einführung der 0,09µm-Prozessoren mit 800 MHz Quad Pumped Bus unter dem Codenamen "Prescott". Als Neuerung wird er 1 MB L2-Cache erhalten und mit HyperThreading II ausgestattet sein. Des Weiteren wird sein Befehlssatz mit den Prescott New Instructions (PNI) erweitert, die dann vielleicht unter dem Namen SSE3 Einzug halten werden. Man vermutet, dass der Prescott bis maximal Anfang 2005 gehalten werden soll, zum Ende hin eventuell als Prescott B mit einem Quad Pumped Bus von 1066 MHz.

  • Prescott 3,20 GHz mit 800 MHz QBP
  • Prescott 3,40 GHz mit 800 MHz QBP
  • Prescott 3,60 GHz mit 800 MHz QBP
  • Prescott 3,80 GHz mit 800 MHz QBP
  • Prescott 4,00 GHz mit 800 MHz QBP
  • Prescott 4,20 GHz mit 800 MHz QBP
  • Prescott 4,40 GHz mit 800 MHz QBP
  • Prescott 4,60 GHz mit 800 MHz QBP
  • Prescott 4,80 GHz mit 800 MHz QBP
  • Prescott 4,80 GHz mit 1066 MHz QBP
  • Prescott 5,00 GHz mit 800 MHz QBP
  • Prescott 5,06 GHz mit 1066 MHz QBP
  • Prescott 5,33 GHz mit 1066 MHz QBP

Nach dem Prescott wird vermutlich zu Beginn 2005 eine neue CPU unter dem Codenamen "Tejas" mit abermals neuen Befehlssatz-Erweiterungen "Tejas New Instructions" (TNI) in zwei Stufen eingeführt werden. Zu Beginn noch mit 0,09 µm Strukturgröße und einem L2-Cache von 1 MB wird wahrscheinlich die Produktion im Laufe des Jahres auf 0,065 µm umgestellt. Im Zuge der Verkleinerung verdoppelt Intel voraussichtlich den L2-Cache auf 2 MB und erhöht den Quad Pumped Bus auf 1200 MHz.

  • Tejas 5,33 GHz mit 1066 MHz QBP, 1 MB L2-Cache
  • Tejas 5,60 GHz mit 1066 MHz QBP, 1 MB L2-Cache
  • Tejas 5,86 GHz mit 1066 MHz QBP, 1 MB L2-Cache
  • Tejas 6,00 GHz mit 1200 MHz QBP, 2 MB L2-Cache
  • Tejas 6,13 GHz mit 1066 MHz QBP, 1 MB L2-Cache
  • Tejas 6,30 GHz mit 1200 MHz QBP, 2 MB L2-Cache
  • Tejas 6,60 GHz mit 1200 MHz QBP, 2 MB L2-Cache
  • Tejas 6,90 GHz mit 1200 MHz QBP, 2 MB L2-Cache
  • Tejas 7,20 GHz mit 1200 MHz QBP, 2 MB L2-Cache

Auch wenn Intel in der Vergangenheit relativ zuverlässige Roadmaps hervorbrachte, kann man mit Blick auf die inoffiziellen Aussagen natürlich noch keine Angaben über die Wahrscheinlichkeit der hier genannten Termine machen und sollte sie eher als Orientierungsspunkte betrachten. Man muss bedenken, dass es sich hier um einen Zeitraum von fast drei Jahren handelt, wo sich noch so einiges ändern kann. Momentan bleibt uns nichts weiter, als auf offizielle Ankündigungen zu warten, auch wenn selbst diese noch keine Garantie auf Einhaltung darstellen, wie AMD in vergangener Zeit bewies.
[rl]

Samstag, den 15. Februar 2003

Inoffizielle Pläne zu Athlon 64 Modellen aufgetaucht

Die x-bit labs wollen über AMDs zukünftige Prozessorpläne Bescheid wissen. So liefert man vor allem Informationen zu den kommenden Athlon 64 Prozessoren, deren Start laut der aktuellsten offiziellen Roadmap für September dieses Jahres festgelegt ist. Vor diesem Start sollen aber noch Athlon XP Prozessoren auf Barton Basis mit einem Rating von 3200+ auf den Markt kommen, ein 3400+ könnte auch noch folgen. Danach soll der Barton durch den 0,13µm ClawHammer Prozessor mit dem neuen Markennamen Athlon 64 abgelöst werden. Hierzu die Modelle, welche auf den Markt kommen sollen.

  • Athlon 64 3400+, 2.00 GHz (ClawHammer)
  • Athlon 64 3600+, 2.20 GHz (ClawHammer)
  • Athlon 64 3800+, 2.40 GHz (ClawHammer)
  • Athlon 64 4000+, 2.60 GHz (ClawHammer)
  • Athlon 64 4200+, 2.80 GHz (ClawHammer)
  • Athlon 64 4400+, 3.00 GHz (ClawHammer)

Geht man aktuell von einem Start des ClawHammers im September 2003 aus (wobei selbst dieser Termin noch nicht ganz sicher ist), ist der Start des 0,09µm Nachfolgers San Diego mit dem ersten Halbjahr 2004 noch recht früh angesetzt. Und da Roadmaps bekanntlich sowieso recht beweglich sind, kann man eigentlich davon ausgehen, dass Ahtlon 64 Prozessoren auf San Diego Basis wohl erst gegen Mitte 2004 auf den Markt kommen werden. Nach dem bisherigen Kenntnisstand sollen die San Diego Modelle zunächst bis zu realen 3,40 GHz getaktet werden. Hier die Modelle im Überblick:

  • Athlon 64 4000+, 2.60 GHz (San Diego)
  • Athlon 64 4200+, 2.80 GHz (San Diego)
  • Athlon 64 4400+, 3.00 GHz (San Diego)
  • Athlon 64 4600+, 3.20 GHz (San Diego)
  • Athlon 64 4800+, 3.40 GHz (San Diego)

Wie es aber nun letztendlich wirklich kommen wird, bleibt abzuwarten. Änderungen wird es mit Sicherheit geben. Doch wann uns diese bescherrt werden und in welcher Form die Änderungen ausfallen können, dass weiß wohl nur die Zukunft. Also geht es wie immer weiter nach dem Motto: Time will show... ;-)
[mg]

Freitag, den 14. Februar 2003

Barton in Japan erhältlich

Die japanische Webseite Akiba Online zeigt die ersten Bilder von frei verkäuflichen Athlon XP Prozessoren mit 512kB Level 2 Cache. Bekanntermaßen tauchen in Japan regelmäßig die ersten Exemplare neuer Hardware auf, teilweise auch schon vor dem offiziellen Launch. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit kann man schlussfolgern, dass in etwa 3-6 Wochen der Barton in den hiesigen Läden zu finden sein wird. Derzeit kann man den neuen Prozessor von AMD in unserer Region nur bei wenigen Shops vorbestellen, wobei größtenteils keine Angaben zur Verfügbarkeit gemacht werden.

Positiv muss man erwähnen, dass AMD den Markt bereits wenige Tage nach dem Launch mit Prozessoren beliefern kann und anscheinend ein Desaster wie bei der Einführung des Thoroughbred-B Prozessors mit 166 MHz FSB vermieden wird. Dort lagen zwischen der offiziellen Produktvorstellung und der Verfügbarkeit mehrere Monate. Der Athlon XP 2800+ auf Thoroughbred Basis erreichte den Endverbraucher überhaupt nicht und die Produktion wurde nach offizieller Lesart wieder eingestellt.
[ch]

Aktuelle Mainboards mit Barton kompatibel?

Mit dem Barton ist nun ein weiterer CPU-Kern für den Athlon XP erschienen, der bis auf den Cache dem Thoroughbred-Kern sehr ähnlich ist und nach allgemeinen Vermutungen auch problemlos in aktuellen Mainboards verbaut werden kann.

Jedoch berichten unsere Kollegen von Planet3DNow von einigen Problemen mit dem neuen Prozessor. So stellte QDI beim Test seiner Mainboards mit einem Athlon XP 2800+ (Barton) fest, dass das KudoZ 7E/333A- 6A Rev1.1 aus bisher unbekanntem Grund nicht mit dem neuen Core umgehen kann. Andere Modelle sind anscheinend nicht betroffen.

Auch bei Asus überprüfte man seine Produkte und konnte hier keine Probleme feststellen. Mit aktueller Bios-Version dürfte man hier mit jedem FSB333-fähigen Modell gut gerüstet sein. Bei Epox scheint man mit dem Barton ebenfalls keine Probleme zu haben, zumindest nicht auf den neuesten Platinen. Nach aktuellem Stand unterstützen alle nForce2-Mainboards (8RDA, 8RDA+ und 8RGA) sowie die Motherboards der 8K9A-Serie mit VIA KT400 Chipsatz (8K9A, 8K9A2, 8K9A2+, 8K9A3+ und 8K9AI) den neuen CPU-Kern und müssten problemlos funktionieren. Bedenken hat man derweil bei EPoX hinsichtlich der 8K3A-Serie. Ebenfalls konnte man uns mit Sicherheit noch nicht bestätigen, dass die 8K5A-Serie Barton kompatibel ist. Hier kann man eine endgültige Aussage erst dann treffen, wenn entsprechende Tests im Taiwan Headquarter abgeschlossen sind.
[rl]

Abit BH7 Overclocker-Mainboard angekündigt

Der Mainboard-Hersteller Abit kündigte sein neues Sockel 478 Mainboard basierend auf Intels 845PE Chipsatz an, welches bedingt durch seine reichlichen OC-Features anscheinend besonders an die Freunde der Übertaktung gerichtet sein soll. Funktionen für die Einstellung von VCore, Speicherspannung und AGP-Spannung sowie die Änderung des Frontsidebus in 1-MHz-Schritten versprechen, unterstützt durch den 4-Phasen Spannungswandler, recht ansehnliche Übertaktuns-Ergebnisse. Nach Informationen von Digit-Life ermöglicht das Board die Verwendung neuer Pentium 4 Prozessoren mit HyperThreading-Support und den Speicherausbau auf bis zu 3 GB DDR400-SDRAM. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein ATA100-Controller, ein Serial ATA-150 Controller, USB 2.0 Ports und Netzwerk onboard.
[rl]

nForce2 und Athlon XP "Barton" -> 200 MHz FSB?

In den Monaten vor dem in dieser Woche nun endlich erfolgten Lauch des Athlon XP "Barton" waren die Gerüchte über AMDs neuen Top-Prozessor mehr oder weniger ins Kraut geschossen, eines der glaubwürdigeren davon war die Vermutung, dass der Barton neben 166 MHz auch mit 200 MHz FSB zur Auslieferung gelangen könnte. Als geeignete Plattform mit offiziellem Support von DDR400-Speicher wurde hierfür in erster Linie der nForce2 gehandelt, jedoch auch der immer noch in Wartestellung befindliche KT400A von VIA käme in Betracht.

Wie wir nach einigen Monaten Erfahrung mit dem nForce2 nunmehr wissen, kommen die nForce2-Mainboards zwar mit 200 MHz Speichertakt (also DDR400) und mehr bestens zurecht, schaffen jedoch nur in den allerseltensten Fällen einen stabilen Betrieb mit 200 MHz FSB. Dies wiederum macht den Betrieb von DDR400-Speicher eigentlich sinnlos, da der nForce2 beim asynchronen Betrieb von FSB und RAM-Takt deutliche Performanceeinbußen erleidet. Bis auf weiteres können daher lediglich die Overclocker von DDR400 profitieren, um per niedrigem Multiplier und möglichst hohem FSB die letzten Leistungsreserven ihrer CPU zu mobilisieren. Die Spielwiese der Übertakter ist jedoch meilenweit vom Mainstreamcomputergeschäft entfernt (von Garantieleistungen sowieso ;-)) und so verwundert es nicht, dass es von AMD z.Zt. keinerlei Andeutungen zu einer Anhebung des FSB auf 200 MHz gibt - es fehlt schlicht und ergreifend der geeignete Chipsatz dafür.

Stattdessen finden sich immer wieder einmal auf den verschiedensten Webseiten Gerüchte über eine kurz bevorstehende, verbesserte Revision des nForce2, Berichte über das potentiell besser übertaktbare A3-Stepping der nForce2-Northbridge im Vergleich zum A2-Stepping, Mutmaßungen über bald zu erwartende neue Mainboardrevisionen bestimmter Mainboardhersteller, die eine Anhebung der Chipsatzspannung per BIOS bieten und somit 200 MHz FSB quasi garantieren sollen etc. etc. - der Phantasie scheinen diesbezüglich keine Grenzen gesetzt zu sein.

Aufgrund von Informationen, die uns direkt von Mainboardherstellern erreichten, muß jedoch eindeutig davon ausgegangen werden, dass sich all diese Hoffnungen / Erwartungen in absehbarer Zeit nicht realisieren dürften. Zwar werde es immer einmal neue nForce2-Mainboardrevisionen geben, diese brächten jedoch, wie bei anderen Chipsätzen auch, immer nur geringgradige Veränderungen mit sich. Auch eine prinzipiell bessere Übertaktbarkeit der A3-Northbridge wurde uns nicht bestätigt. Und dass eine Erhöhung der Chipsatzspannung gleichfalls nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann, läßt sich zwanglos den bisher verfügbaren Mainboardreviews entnehmen, bei denen das einzige Board mit der Möglichkeit einer Anhebung der Chipsatzspannung von 1,5 auf 1,7 Volt, Abits NF7, keine besseren Resultate beim FSB-Overclocking erzielen konnte als die Boards der Konkurrenz.

AMD-Prozessoren können also weiterhin nicht vom DDR400-Standard profitieren, paradoxerweise wird dies (neben den Speicherchip-Produzenten ;-)) als erster nun Intels Pentium 4 tun. Nachdem sich der Marktführer als letzter Hersteller mittels der i845PE- und GE-Chipsätze dem Kreis der DDR333-Gilde angeschlossen hatte, kam die Ankündigung, sämtliche neuen Chipsätze und zahlreiche der kommenden Northwood-Prozessoren auf DDR400 bzw. 800 MHz QDR basieren zu wollen, wie ein Paukenschlag. Es kann als gesichert gelten, dass sich Intel zu so einer gravierenden Änderung seiner Pläne nicht ohne vorherige ausgiebige und erfolgreiche Überprüfung in seinen Entwicklungslabors hat hinreißen lassen, sodass sich AMD bereits in zwei Monaten erneutem Druck ausgesetzt sehen dürfte. Allerdings darf gemutmaßt werden, dass AMD spätestens mit Einführung des Athlon 64 ebenfalls fest im DDR400-Sattel sitzen wird.
[vw]

Neues von AVM

Der für seine Fritz! ISDN- und DSL-Produkte bekannte Hersteller AVM bietet mit der neuen Fritz!Card DSL SL, die im Gegensatz zur "klassischen" Fritz!Card DSL keinen zusätzlichen ISDN-Anschluß bietet, jetzt eine kostengünstigere Alternative für den schnellen Internetzugang an. Zwar liegt der empfohlene Endkundenpreis von 99 Euro nur knapp unter dem aktuellen Preisgefüge der Fritz!Card DSL, jedoch dürften sich die entsprechenden Strassenpreise für die neue Fritz!Card DSL SL rasch nach unten anpassen.

Für beide Produkte sowie die Fritz!Card DSL USB ist außerdem ab morgen die neue "Traffic Shaping"-Software per Download verfügbar. Damit sollen die laut AVM üblichen Geschwindigkeitseinbußen bei gleichzeitigen Up- und Downloads behoben werden können. AVM geht von einer möglichen Steigerung der Downloadgeschwindigkeit um bis zu 100% aus.
[vw]

Neue integrierte nForce Chipsätze mit DirectX9 Unterstützung

...sollen laut den x-bit labs noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Dabei sollen sowohl Produkte für den kommenden Athlon 64 (Sockel 754) als auch für bisherige Athlon XP Systeme (Sockel A) auf dem Plan stehen. Als Grafikgrundlage für die DirectX9 Unterstützung bauen die neuen nForce Chipsätze wohl auf die aktuelle GeForceFX Architektur auf. Details hierzu gibt es allerdings noch keine, genauso wie ein Vorstellungsdatum oder einen Namen. Annehmbar ist, dass ein abgespeckter Grafikkern auf GeForceFX Basis zum Einsatz kommen wird. Einen möglichen Vorstellungstermin könnte man eventuell Richtung Sommer ansetzen, die Verfügbarkeit sollte allerdings erst einige Zeit später sicher gestellt werden können, genauso wie das mit bisherigen nForce Chipsätzen der Fall war (zwischen Ankündigung und Markteintritt verstrich sowohl beim nForce als auch beim nForce2 viel Zeit). Als Produktnamen dürfte man aus logischer Sicht nForce3 annehmen, dies ist bisweilen allerdings auch nur eine Spekulation und keine definitive Aussage.

Mit der Verschiebung der Athlon 64 Systeme auf den September ist es natürlich fraglich, ob der bisherige, für den Hammer geplante, nVIDIA Chipsatz Crush (wir berichteten) überhaupt auf den Markt kommen wird. Möglich ist, dass dieser zum Vorstellungsdatum schon wieder veraltet sein würde und man den Crush zugunsten des nForce3? verwirft. Für weitere Spekulationen fehlt momentan allerdings noch die Grundlage. Wenn weitere Informationen zum neuen nForce Chipsatz ins Netz gelangen, werdet Ihr hier darüber lesen können.
[mg]

nVIDIA gibt Quartals- und Jahresergbnisse bekannt

Grafikriese nVIDIA hat die Ergebnisse für das 4. Quartal und das Geschäftsjahr 2003 vorgelegt, welches am 26. Januar endete. Im letzten Quartal erwirtschaftete das Unternehmen 469.0 Millionen US-Dollar. Im Jahr zuvor setzte man im selben Quartal 503.7 Millionen US-Dollar um. Der Nettogewinn für das 4. Quartal beläuft sich auf 50.9 Millionen US-Dollar, ca. 33 Prozent weniger als im Vorjahresquartal, wo man noch 76.0 Millionen US-Dollar Nettogewinn vorweisen konnte.

Im Gesamtejahresvergleich kann nVIDIA beim Umsatz zulegen, muss aber beim Gewinn Abstriche hinnehmen. Der Umsatz für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2003 beläuft sich auf 1.91 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr mit 1.37 Milliarden US-Doller einer Steigerung von 39 Prozent. Der Gewinn für das beendete Geschäftsjahr liegt mit 90.8 Millionen US-Dollar allerdings ca. 49 Prozent unter dem Nettogewinn vom Vorjahr, wo man noch 176.9 Millionen US-Dollar als Nettogewinn ausweisen konnte.
[mg]

Donnerstag, den 13. Februar 2003

Modding-Time @ Partners

Darüber, dass die nunmehr erhältlichen Grafikkarten mit ATi Radeon 9100 Chip wohl nichts anderes sein würden als ihre umgelabelten Radeon 8500 Vorgänger, hatten wir bereits berichtet. Einziger Unterschied zwischen beiden "Varianten" des R200-Chips ist die Freilegung des "Fullstream" genannten Video Deblocking Filters, der per Pixel Shader 1.4 die Performance und Bildqualität bei der Video-Dekomprimierung verbessert, mittels BIOS und Treiber bei der Radeon 9100. Die Kollegen des 3DCenter zeigen nun in ihrem detaillierten Radeon 8500 -> 9100 Flash-Guide, wie man eine Radeon 8500 mit einem Radeon 9100-BIOS entsprechend "aufwerten" kann ;-).

Unsere Partnerseite LostCircuits stellt eine von der bekannten "Drahtmethode" abgeleitete Alternative zum Unlocken des Athlon XP mit Thoroughbred-Core vor. Diese läßt sich mit etwas Geschick und einer Nadel in "5 Sekunden" realisieren und hat den Vorteil, lediglich einen minimal invasiven und voll reversiblen Eingriff am Mainboard vornehmen zu müssen und die CPU selbst somit nicht anzutasten. Wir wünschen allen Tunern und Overclockern viel Erfolg, aber möchten auf den obligatorischen Hinweis, dass solche Operationen im Falle des Mißlingens zu Garantieverlust führen können, nicht verzichten ;-).
[vw]

Erste Fotos der ABIT Siluro FX5800 DTH

Bei unseren Kollegen von TweakPC gibt es erste Fotos und auch die technischen Details zu ABITs angekündigter GeForce FX Karte zu bestaunen.

Obwohl es sich bei der ABIT Siluro FX5800 DTH nicht um ein FX Ultra Modell handelt, setzt ABIT dennoch die berühmt berüchtigte Kühllösung der Ultra-Versionen ein, die ohnehin sehr viel Ähnlichkeit mit dem bisherigen ABITs OTES System hat. Wie die Fotos zeigen, treffen wir hier aber nicht das bei anderen Grafikkarten des Herstellers übliche "ABIT Blau" an, sondern ein schlichtes grünes PCB. Dies lässt mutmaßen, dass es sich um eine Referenzkarte handelt.

Trotzdem, bedingt durch die Kühlung, aber auch die extravagante Verpackung vermag das Produkt optisch sofort zu beeindrucken. Informationen über die Geräuschkulisse, oder aber die Verfügbarkeit liegen bislang noch nicht vor. Alle Fotos und Daten hält TweakPC hier für euch bereit.

[pg]

Chiphersteller ALi und SiS ohne FSB800 Chipsätze auf der IDF

Das nächste Intel Developer Forum steht vor der Tür. Am 18. Februar öffnen sich die Tore in San Jose, USA, und es werden sicherlich viele interessante Informationen über zukünftige Produkte und Technologien vorgestellt werden. Vermutlich wird man die ersten FSB800 (200 MHz QDR FSB) Chipsätze zu Gesicht bekommen, allerdings wohl nur von Intel.

Erinnern wir uns zunächst an das letzte Jahr zurück, genau genommen an den November. In diesem Monat änderte Intel ganz überraschend ihre Chipsatz- und Prozessorpläne ab und führte einen FSB von 200 MHz ein, womit der eigentlich nächstkommende FSB von 166 MHz ausgelassen wurde (wir berichteten). Dies übte einen starken Zeitruck auf die Konkkurrenten ALi und SiS aus, welche auf diese Änderung in keinster Weise vorbereitet waren und aus diesem Grunde auch nur Produkte für Pentium 4 Prozessoren mit einem FSB von 166 MHz entwickelten. Damit musste man die bisherigen Chipsatzprodukte wieder überarbeiten, um sie für einen FSB von 200 MHz tauglich zu machen und um so letztendlich konkurrenzfähig bleiben zu können (wir berichteten). Doch neben diesem Rückschlag (sowohl aus finanzieller als auch zeitlicher Sicht) verlangte Intel nun auch noch Lizenzgebühren für den höheren FrontSideBus. Doch wie es hier nachzulesen ist, kann bisweilen sowohl ALi als auch SiS noch keine entsprechende Lizenz vorweisen.

Aus diesem Grunde werden beide Hersteller auf dem kommenden IDF auch keine FSB800 tauglichen Chipsätze präsentieren, obwohl diese nach den DigiTimes entsprechende Chipsätze schon produzieren würden. Damit wird Intel wohl alleiniger Hersteller bleiben, welcher vermutlich FSB800 Chipsätze (i865 Springdale und i875 Canterwood) auf dem anlaufenden IDF vorstellen wird. SiS soll nach den Angaben nur die bisherigen Pentium 4 Chipsätze präsentieren, wogegen ALi ihre USB 2.0 Chips, Netzwerkcontroller (M5632) und Flashspeichercontroller (M5634) vorstellen wird.
[mg]

Mittwoch, den 12. Februar 2003

3DMark03,...praxisfremd?

Nun, in der Hardwareszene gab es bislang kaum einen Benchmark welcher mehr verwendet wurde als MadOnions (jetzt Futuremark) 3DMark2001. Seit gestern ist nun auch der Nachfolger in Form des 3DMark03 erhältlich, aber ganz offensichtlich, neben diversen lahmgelegten Downloadservern, erhitzt er auch die Gemüter so mancher Hardwarespezialisten, aber auch Hersteller.

Es scheint doch wirklich auf Anhieb ein wenig verwunderlich, dass plötzlich Systeme mit einer ATi Radeon 9500, Systeme mit nVIDIA GeForceFX Ultra abhängen. Selbstverständlich veranlassen solche Resultate einen Hersteller wie nVIDIA auch zum Statement, in welchem der ehemalige Fan von 3DMark2001 deutlich aufzeigt, dass es doch sinnvoller sei, realitätsnahe Benchmarks in Form von Spiele-Benchs zur Ermittlung der Systemperformance zu Rate zu ziehen.

Ungeachtet dessen dürfte klar sein, dass der Futurmark 3DMark03 sicherlich der kommende Standard-Benchmark der Hardwarszene wird, und dennoch, ein fahler Beigeschmack bleibt.

Die Kollegen des 3DCenter haben in ihren Meldungen des heutigen Tages den neuen Benchmark deutlich hinterfragt und insbesondere seine Schwachstellen sehr gut aufgezeigt.
[pg]

Neue Informationen zu den zukünftigen Chips von nVidia

Nachdem die GeForce FX 5800 Ultra die an sie gesetzten Erwartungen mehr oder weniger befriedigend erfüllt hat und besonders durch ihre extreme Lautstärke und das schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis im Kreuzfeuer der negativen Nachrichten auftauchte, scheint es mehr als wahrscheinlich, dass man seine Hoffnungen in die nächsten Grafikchip-Versionen stecken wird. Fakt ist jedenfalls, dass sich der Grafikriese, obwohl die GeForce FX Ultra eingestellt wird, im Kampf gegen die Konkurrenz aus dem Hause ATI nicht ohne Weiteres geschlagen gibt.

Der nächste Schritt dürfte die Vorstellung des NV31 zur CeBIT im März sein, welcher dann an die Stelle aktueller GeForce4 Titanium Modelle rücken wird. Mit circa 80 Millionen Transistoren und vier Rendering-Pipelines wird sie mit GPU-Taktraten von 300 bis 350 MHz auf den Mainstream-Markt ansteuern. Mit nur 45 Millionen Transistoren, ebenfalls vier Pipelines und Taktraten um 350 MHz wird der NV34 erscheinen. Vorteil des Low-Cost-Chips könnten die von nVidia eingeräumten Freiräume für z. B. Frequenzen und Speicher sein, die den Herstellern Spielraum für relativ individuelle Produkte lassen, den es bei den Highend-Chips durch die strengen Richtlinien kaum noch geben wird. Weiterhin will man bei den X-Bit Labs noch inoffizielle Hinweise auf NV33 und NV36 Chips erhalten haben.

Im Highend-Markt ist im Moment die GeForce FX (NV30) positioniert. Nachfolger wird wahrscheinlich die NV35 mit 130 Millionen Transistoren werden, die einigen Spekulationen nach Anfang des dritten Quartals verfügbar sein sollte. Noch später gegen Ende 2003 dürfte dann mit dem NV40 zu rechnen sein, der mit 150 Millionen Transistoren nicht wesentlich mehr als die GeForce FX besitzen wird und einigen Vermutungen nach auch keine Neuentwicklung darstellt. Hier rechnet man mit einer stark verbesserten GeForce FX ebenfalls auf Basis der 0,13 µm Fertigung.

TheInquirer konnte noch einige Informationen über den mobilen Bruder der NV31 erfahren, der aller Voraussicht nach mit 250/250 MHz getaktet sein wird. Jedoch weist man darauf hin, dass der Mobile-Chip NV31M ähnlich wie die GeForce FX nicht gerade von der stromsparenden Variante ist und durch die recht aufwändige Fertigung einen durchaus ansehnlichen Preis erreichen dürfte.
[rl]

AMD kann Marktanteile von Intel zurückerobern

Im vierten Quartal 2002 gelang es Advanced Micro Devices ein kleines Stück von Intels Marktanteilen für sich zurückzugewinnen. Auch wenn die Resultate noch klar unter denen vom Jahr zuvor liegen, konnte sich der Prozessorhersteller im Laufe des Jahres doch etwas steigern und verbesserte sich von 11,6 Prozent im dritten Quartal 2002 auf 13,8 Prozent. Im Vergleich zum vergangenen Jahr, wo AMD im vierten Quartal noch 18 Prozent des Marktes für sich zählen konnte, scheint dies allerdings immer noch etwas mager auszusehen. Gründe hierfür seien im Produktionsrückgang durch die geringere Nachfrage der Händler zu suchen, deren Lager noch ausreichend gefüllt waren.

Weiterhin, berichten SiliconStrategies, verringerte sich Intels Marktanteil im Laufe des vergangen Jahres von 86,8 Prozent im dritten Quartal auf 84,6 Prozent. Im Gegensatz zu AMD konnte man sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte steigern. Ende 2002 lag Intel noch bei 81,2 Prozent.
[rl]

Dienstag, den 11. Februar 2003

3DMark 2003 ist zum Download verfügbar

Heute war es so weit: Futuremark stellte den Spielebenchmark 3DMark 2003 auf ihrem Server und zahlreichen Mirrors in der ganzen Welt zum Download bereit. Viele User haben tagelang mit dem Countdown die letzten Sekunden gezählt um ihr liebevoll gepflegtes System den neuesten Herausforderungen stellen zu können. ;-)

Wie wir bereits in unserer letzten Meldung berichteten, ist der Benchmark tatsächlich für zukünftige Hardware kreiert worden. Bei etwas betagten Konfigurationen ist deshalb kaum mit ansehnlichen Ergebnissen zu rechnen. Es wird mindestens DirectX in der Version 9 und eine vollständig DX7-kompatible Grafikkarte mit mindestens 32 MB Speicher benötigt.

Auch wenn die Software nun offiziell freigegeben wurde, wird sich der ein oder andere Gamer noch in Geduld üben müssen. Selbst mit ADSL sind die 177 MB kein Pappenstiel, wenn man den großen Andrang und die daraus folgenden gut ausgelasteten Download-Server mitrechnet. Für weniger Eilige dürfte es sich durchaus noch lohnen, bis morgen zu warten, wenn der größte Ansturm vorbei ist.

    3DMark 2003 Download bei Freenet.de (177 MB)
    Futuremark Mirror Liste für 3DMark 2003
    Mirror Liste bei Planet3DNow
    3DMark 2003 Analyse von ComputerBase
[rl]

Neue ATi Catalyst 3.1 Treiber

ATi hat für ihre Radeon Serie neue DirectX9 Catalyst Treiber in der Version 3.1 zum Download freigegeben. Unterstützt werden Karten ab der Radeon 7000 bis zur aktuellen Radeon 9700. Wieder einmal soll sich die 3D-Leistung durch den neuen Treiber verbessert haben, aber auch etliche Bugs sollen nun gefixt sein und damit der Vergangenheit angehören. Die Geschwindigkeitsverbesserungen werden wie folgt angegeben:

Radeon 9700

  • ChameleonMark soll unter hohen Auflösungen bis zu 35 Prozent schneller laufen
  • Beim 3DMark soll die Leistung um 2 bis 7 Prozent gestiegen sein
  • Comanche4 soll mit dem neuen Treiber zwischen 6 und 24 Prozent schneller sein
  • In Max Payne will man 10 Prozent Mehrleistung erreicht haben
  • Die UT2003 Flyby Sequenz soll zwischen 20 und 40 Prozent schneller ablaufen
  • Unter 1600x1200 mit aktiviertem Anisotropen Filter (+Anti Aliasing) soll IL-2 Sturmovik soll die Geschwindigkeit zwischen 30 und 40 Prozent zunehmen.
  • Unter 1600x1200 mit aktiviertem Anisotropen Filter (+Anti Aliasing) soll Jedi Knight II soll die Geschwindigkeit zwischen 17 und 24 Prozent zunehmen.
Radeon 8500
  • Die Anti Aliasing Leistung soll teilweise um 15 bis 35 Prozent gestiegen sein.
  • NHL 2002 soll zwischen 10 und 50 Prozent schneller laufen
Neben diesen Geschwindigkeitsverbesserungen ermöglicht der Treiber nun auch den Einsatz von Anti Aliasing auf Radeon 9700 und 9500 Karten unter 16bit Anwendungen. Dazu gesellen sich zahlreiche Fixes, welche im Detail hier nachzulesen sind.

 Download ATi Catalyst 3.1 für Windows2000/XP
 Download ATi Catalyst 3.1 für Windows 98/ME
 Download ATi Control Panels für Catalyst 3.1
[mg]

Chaintech mit eigener GeForce FX Kühlkonstruktion

Der Grafikkarten und Mainboard Hersteller Chaintech stellte vor kurzem seine Chaintech FX81 Apogee vor, welche auf nVidias GeForce FX 5800 Ultra Chip mit 500/500 MHz basiert. Interessant daran ist die Kühlkonstruktion, welche mit circa 30 db im Vergleich zu nVidias Referenz-Kühllösung wesentlich geräuscharmer sein soll und die Grafikkarte trotzdem auf einer niedrigeren Temperatur halten kann. Dabei achtete man auch gleichzeitig auf ein nettes Äußeres und erleuchtet die Karte durch LEDs in einem kühlen Blau. Bilder des Prototyps gibt es sowohl bei RivaStation als auch bei Digit-Life zu bewundern. Zu welchem Preis das Produkt den Markt erreichen soll, ist zur Zeit noch nicht bekannt.
[rl]

Mozilla 1.3b erschienen

Der OpenSource Browser Mozilla ist in der Version 1.3b erschienen und bietet eine Reihe neuer Features. So ist es jetzt ähnlich wie beim MS Internet Explorer möglich, Bilder der Größe des Browserfensters anzupassen. Weiterhin kann nun dynamisch zwischen den verschiedenen Benutzerprofilen gewechselt werden. Eine Liste der Änderungen gibt es in den Release Notes.

Mit dem neuen Beta-Release nähern sich die Entwickler langsam der stabilen Version, die laut Roadmap bereits am 12. Februar geplant war. Im Hinblick auf die Verzögerung der Beta um circa 14 Tage wird diese wohl noch bis Ende Februar auf sich warten lassen.

Mozilla kann vom Server des Projektes oder zahlreichen Mirrors für Windows, GNU/Linux, MacOS X und zahlreiche weitere Systeme heruntergeladen werden.
[rl]

Montag, den 10. Februar 2003

nVIDIA stellt GeForceFX 5800 Ultra ein

...so kann man es jedenfalls nach der Meldung von within3d deuten. Hierbei beruft man sich unter anderem auf den Hersteller PNY, über dessen GeForceFX 5800 Ultra wir hier schon berichteten. Zwar findet man auf PNYs Website noch ein Link zu einem US-Onlinestore, doch nach dem Hinzufügen der GeForceFX 5800 Ultra zum Warenkorb bekommt man folgende Meldung angezeigt:

Please note that one or more items were removed from your basket because the product is no longer sold.

Des weiteren will man herausgefunden haben, dass der US-Hardwarehändler Best Buy, welcher mit nVIDIA ein Pre-Order Programm für die GeForceFX 5800 Ultra durchgeführt hat, bestätigt haben will, dass die GeForceFX 5800 Ultra nie in den Handel kommen wird. Es sollen lediglich vorbestellte Exemplare ausgeliefert werden. Dazu steht im Gegensatz der Hersteller Terratec, welcher seine GeForceFX 5800 Ultra weiterhin unbeirrt der Meldungen in den Handel bringen wird, jedenfalls noch nach aktueller Informationslage.

Letztendlich bleibt es noch ein wenig abzuwarten, wie es in Zukunft mit der GeForceFX 5800 Ultra bestellt sein wird. Nach den bisherigen Informationen erscheint es jedoch durchaus realistisch, dass nVIDIA den Ultra Chip mit 500 MHz nur in begrenzter Stückzahl ausliefern wird und entsprechende Boards dann nur vor Kunden erhältlich sein werden, welche die Ultra Karten schon vorbestellt hatten. Die GeForceFX 5800 ohne Ultra, sprich mit niedrigeren Takten und ohne die große und laute FlowFX Kühlung ist von der Meldung allerdings nicht betroffen und wird ungehindert auf den Markt kommen. Trotzdem könnte man annehmen, sofern sich der Rückzug der GeForceFX 5800 Ultra bestätigen sollte, dass für nVIDIA ein Imageschaden entstehen wird, da man die Konkurrenz mit dem eigenen HighEnd Produkt kaum übertrumpfen konnte und selbiges in Zukunft letztendlich nur ein Schattendasein pflegen wird.
[mg]

Verzögerungen beim Athlon 64 für SiS und VIA vorteilhaft

AMD wird sicherlich froh sein, wenn es gelingt, die wiederholten Verzögerungen beim Launch des Athlon 64 aka "Clawhammer" mit Hilfe des heute offiziell vorgestellten Athlon XP 3000+ "Barton" einigermaßen überbrücken zu können.

Was auf Prozessorhersteller zutrifft, muß jedoch nicht für Chipsatzproduzenten gelten, die manchmal ganz andere Sorgen haben. So ließen SiS und VIA unabhängig voneinander verlauten, dass die verlängerte Lebensspanne der Sockel A-Plattformen ihnen bei der Aufrechterhaltung des aktuellen Chipsatzpreisniveaus und somit ihrer Gewinnspannen zustatten käme. VIA dürfte sich ermutigt sehen, nun doch noch etwas mehr Energie in den KT400A-Chipsatz zu stecken, um sich so besser gegen nVidias nForce2 positionieren zu können. SiS wird mit seinem frisch gestarteten 746FX die im letzten Jahr im AMD-Sektor verloren gegangenen Marktanteile zurückzugewinnen versuchen und plant hierfür sogar noch eine zusätzliche Variante mit integriertem Grafikchip.
[vw]

AMD stellt Athlon XP 3000+ vor

Schon im letzten Monat sickerten Gerüchte ins Netz durch, welche den Start des AMD Athlon XP Prozessors auf Barton Basis für den 10. Februar ansetzten. Und auch gestern berichteten wir bereits vom neuen AMD Barton Prozessor, welchen AMD heute offiziell vorstellte. Folgende Modelle mit dem Barton Kern sind momenten in Planung:

ModellTaktVerfügbarkeitPreis
Athlon XP 3000+2.167 GHzsofort$588
Athlon XP 2800+2.083 GHzsofort$375
Athlon XP 2500+1.83 GHzca. Februar/Märzca. $239

Kleine Ergänzung zu der Tabelle: Ein Athlon XP 3200+ Modell soll, wie wir bereits hier berichteten, später im Jahr gegen Sommer noch folgen.

Von der technischen Seite hat sich beim Barton, wie es mittlerweile weit bekannt sein sollte, der L2-Cache von 256KB des Thoroughbreds auf nun 512KB verdoppelt. Damit steigt auch die Anzahl der Transistoren auf nunmehr 54,3 Millionen deutlich an. Zum Vergleich, der Thoroughbred Kern bestand aus 37,6 Millionen Transistoren und kam so auf eine Die-Fläche von 84 mm². Der Barton mit ca. 30 Prozent mehr Transistoren nimmt nun eine Fläche von 101 mm² ein.

Doch wie ist es nun mit der Geschwindigkeit des neuen Top Modells bestellt? Nach ersten Reviews bei AnandTech und dem tecChannel ergibt sich ein Bild, nach welchem der AMD Athlon XP 3000+ Prozessor sein 3000+ Rating insgesamt doch noch verdient hat. Je nach Anwendung liegt er mal vor dem Intel Pentium 4 mit 3.06 GHz, allerdings oftmals auch dahinter. Der schneller getaktete Athlon XP 2800+ auf Thoroughbred Basis kann je nach Anwendung auf die Plätze verwiesen werden, liegt dafür aber in Anwendungen, welche kaum vom größeren L2-Cache profitieren, vorne. Letztendlich kann AMD mit dem Athlon XP 3000+ noch etwas Boden zu Intel gut machen, das Rating von 3000+ ist gerechtfertigt, solange nicht nur professionelles 3D Rendering und Video Bearbeitung statt findet, doch es steht auch außer Frage, dass es langsam aber sicher Zeit wird für den Ahtlon 64 auf Hammer Basis.

Weitere Reviews findet man u.a. bei den x-bit labs, Ace's Hardware und HotHardware.
[mg]

Sonntag, den 9. Februar 2003

AMD Barton Prozessoren werden morgen offiziell erscheinen

...und was wird uns erwarten? Darüber erlaubt Heise mit ihrer morgen erscheinenden Ausgabe der c't einige Einblicke. AMD wird morgen mit dem Athlon XP 2500+, 2800+ und 3000+ eine überarbeitete Prozessorgeneration einführen. Dabei setzen diese CPUs im Bereich Fertigung alle samt auf dem bisherigen Athlon XP mit Thoroughbred-B Kern auf, werden allerdings mit satten 512 Kb Level 2 Cache ausgestattet sein. Den neuen CPU Kern bezeichnet AMD intern als "Barton".

Wie jedoch bereits erste im Web kursierende Benchmark Ergebnisse bescheinigen, darf man dadurch keine Performance Steigerung erwarten, wie dies beispielsweise Intel beim Umstieg von 256 KB auf 512 Kb L2-Cache gelang. Der Grund hierfür ist allerdings recht simple, denn Intels Pentium 4 Prozessoren verfügen über einen weitaus kleineren L1-Cache. Zu viele Benchmarkanwendungen bzw. deren Teile können bereits vom 128 Kb großen L1 Cache des Athlon XP aufgenommen werden, so dass der leistungsfähige L2-Cache dabei nicht recht zum Tragen kommt.

Die c't greift in ihren Test-Anwendungen allerdings auf ausreichend breit gefächerte Applikationen zurück, so dass auch deutlich wird, dass ein verdoppelter Level 2 Cache beim Athlon XP in gewissen Konstellationen durchaus sehr leistungsfähig sein kann. Im Ergebnis unterliegt das neue AMD Flaggschiff XP 3000+ dennoch dem Intel Pentium 4 3.06 GHz und wird teils von der hauseigenen Konkurrenz, einem bisherigen Athlon XP 2800+ auf Thoroughbred Kern, ein wenig in Bedrängnis gebracht.

Wir dürfen schon jetzt gespannt sein, ob ggf. weitere / andere Testanwendungen, wie wir sie morgen in diversen Artikeln zum neuen Athlon sehen werden, das Bild noch einmal verschieben werden. Gespannt sein dürfen wir auch auf die Verfügbarkeit der neuen AMD Prozessoren. Bislang geht man davon aus, dass die CPUs nach der morgigen Vorstellung auch gleich im Handel erscheinen.

Etwas anders verhielt sich dies seinerzeit bei der Vorstellung der AMD Athlon XP 2700+ / 2800+ CPUs. Der XP 2800+ ist bis heute kaum gelistet und eher als limitierte Version zu betrachten, während der Athlon XP 2700+ endlich auch in Stückzahlen im Markt erhältlich ist. Gerüchteweise munkelt man jedoch, dass auch die Barton Vorstellung lediglich ein Papierlaunch sein wird, die Verfügbarkeit im Markt noch auf sich warten lassen würde.

Ob dies tatsächlich der Fall sein wird, bleibt abzuwarten. Diverse Online Händler haben die Prozessoren bereits gelistet, natürlich mit Lieferzeiten. Dabei werden für das Flaggschiff, den Athlon XP 3000+ Preise von 640 bis 770 € veranschlagt. Dies dürfte die AMD Fangemeinde sicher eher weniger erfreuen, liegt man denn dabei auf gleichem Preisniveau wie Intels Pentium 4 mit 3.06 GHz Takt. Die Preise für den neuen XP 2800+ werden bei den gleichen Händlern zwischen 470 und 490 € ausgewiesen. Man sollte hier aber auch berücksichtigen, dass der neue Athlon XP, bedingt durch seine größere Core-Fläche und gestiegene Anzahl an Transistoren, schlicht auch in der Produktion teuerer ist. Zudem liegen Einführungspreise bei Prozessoren erfahrungsgemäß immer etwas über den Straßenpreisen, welche sich einige Wochen nach Vorstellung nach unten einpendeln. Umsonst ist halt nur der Tod.
[pg]

Webweites

Die Kollegen von Au-Ja! haben sich anhand der MSI Ti4200 VTP8X den NV28-Grafikchip von nVidia als Neuaufguß der GeForce4 Ti4200 mit AGP8x-Fähigkeit zur Brust genommen und mußten, wie bereits andere auch, feststellen, dass sich die theoretisch verdoppelte Bandbreite in der Praxis nicht bemerkbar macht. Im Vergleich zur "alten" Ti4200 führt lediglich der etwas höhere Speichertakt zu einer gewissen Performancesteigerung. MSI-spezifisch ist erwähnenswert, dass auf der Karte ein neuer und besserer, weil leiserer Lüfter verbaut wurde, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger kein Radaubruder mehr ist.

Auf den zunehmenden Trend der Mini-PCs hat auch VIA reagiert und einige Mini-ITX-Systeme mit aufgelöteter CPU herausgebracht, die nochmals deutlich kleiner sind als herkömmliche µATX-Boards. Den Weg in's Au-Ja!-Testlabor fand nun das VIA EPIA M9000. Für Bildbearbeitung oder 3D-Spiele reichen natürlich weder die Grafik- noch die CPU-Leistung, dafür sind diese Mini-Boards aber auch nicht gedacht. Für Office, Internet und DVD sind sie mehr als geeignet (DivX wird schon schwierig), jedoch wird diese eigentliche Zielgruppe z.Zt. noch vom Fehlen geeigneter Barebones gehandicapt, da die aktuell verfügbaren Lösungen teilweise lauter als ein herkömmlicher Desktop-PC sind.

Bei den LostCircuits finden wir eines der leistungsfähigsten und bestausgestatteten Barebonesysteme im Test - das Shuttle SN41G2 auf Basis des nForce2 inklusive IGP und MCP-T, daher mit GeForce4 MX Grafik und nVidias "Soundstorm" onboard. Die Performance lag im Bereich dessen, was von einer nForce2-Plattform z.Zt. erwartet werden darf, wobei auch die integrierte Grafik nicht schlecht aussah. Einige kleinere BIOS-Fallstricke dürften noch gefixt werden, auch beim Overclocking ist Bescheidenheit angesagt, aber ansonsten ist Shuttle erneut ein sehr gutes System gelungen, das dank Heatpipekühlung auch recht leise zu Werke geht.

Bleiben wir beim Thema Geräuschentwicklung - unsere Partner von Warp2Search konnten das lüfterlose RSG-Netzteil ergattern. Von ausgezeichneter Qualität der Komponenten abgesehen entspricht es leider nicht der ATX-Spezifikation, was im Regelfall einige Umbaumaßnahmen am Gehäuse erfordern wird. Dennoch, aktuelle stromhungrige Hardware à la Athlon XP 2600+ und Radeon 9700 zusammen mit einigen Laufwerken über viele Stunden über viele Stunden stabil nur mit Gehäuselüftern betreiben zu können, dürfte auf jeden Fall den experimentierfreudigen Silentfreak ansprechen.

Die Spieleflut führt uns mit Icewind Dale 2 wieder einmal in die Dungeons&Dragons-Welt, deren Regelwerk bei diesem Spiel in der dritten Edition verwendet wird, wie auch schon bei Neverwinter Nights. Die Grafik von Icewind Dale 2 ist nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, dafür sind der Schwierigkeitsgrad generell hoch und die Spieltiefe groß. Trotz der spannenden Story werden sich wohl eher die Rollenspielexperten angesprochen fühlen.

Für Rennspielliebhaber im Besitz eines Gamecube ist vielleicht Big Air Freestyle etwas, wenn man virtuell mit den verschiedensten Motorrädern Motocrossrennen bestreiten oder Freestyle-Kunststücke aufführen möchte. Mit zunehmendem Erfolg lassen sich u.a. zusätzliche Strecken freischalten und sorgen so für mehr Abwechslung, insgesamt wird der Realismus eher als niedrig auf dem Niveau eines Funsport-Spiels angegeben. Auf jeden Fall sollen die Freestyle-Varianten recht gelungen sein.

WinTotal hat sich des immer aktuellen Themas der Sicherheit auf einem Windows-PC angenommen und sich ein entsprechendes Produkt aus dem Hause Acronis angesehen, den Privacy Expert 2003. Neben dem Löschen von unnötigen temporären Dateien kann dieses Tool alle möglichen Spuren der täglichen Computerverwendung löschen (Listen der geöffneten und gespeicherten Dateien, Spuren aus der Suchliste nach Dateien und Computern, gespeicherte Komponenten, Verlaufsliste etc.). Dabei entfernt der Privacy Expert Hinweise auf die Aktivitäten des PC-Benutzers unwiederbringlich, indem nationalen und internationalen Standards entsprechende Algorithmen verwendet werden. Somit stellt das Programm für den sicherheitsbewussten PC-Nutzer ein echtes Highlight dar.

Flatrates und DSL ermöglichen neben dem Dauersurfen auch den Betrieb eines eigenen FTP-Servers. Über diesen können sich Bekannte oder der User selbst von anderer Stelle (z.B. von der Arbeit) Dokumente vom Rechner laden. Das Problem ist hierbei jedoch, dass sich die IP-Adresse bei jeder Einwahl ändert und man daher diese IP-Adresse irgendwo hinterlegen muss. Wie man mit welchen Programmen einen solchen FTP-Server auf Windows-Systemen aufsetzt und dauerhaft erreichbar macht, wird von WinTotal in einem umfangreichen FTP-Server im Eigenbau-Artikel erläutert.
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3DMark 2003 Countdown läuft – Release kommende Woche?

Eine Vielzahl von Gerüchten und Vermutungen geistern seit einiger Zeit durch das Internet und rätseln über den Erscheinungstermin von 3DMark2003, dem Spiele-Benchmark für zukünftige Grafikkarten-Generationen. Bisher hielt sich Futuremark (ehemals MadOnion) zurück mit Informationen und enthüllte nur stückchenweise kleine Teile des Geheimnisses.

Durch einen Countdown könnte man den wahrscheinlichen Release-Termin am kommenden Dienstag vermuten. Weiterhin lassen sich aufgrund der 3DMark03-Tips in den Futuremark-News einige Hardwarevoraussetzungen erschließen. So werden, um alle drei Game-Tests abspielen zu können, mindestens eine vollständig DX8-kompatible Grafikkarte mit 32 MB RAM und Prozessoren ab 1000 MHz verlangt. Um beste Resultate sowohl bei den Ergebnissen als auch den Details zu erreichen, wird man wohl um eine DX9-Grafikkarte nicht herum kommen. Einen guten Überblick, welche Grafikkarte welche Features bietet, gibt es bei 3D Concept. Auch erste Screenshots aus dem Benchmark kann man seit kurzem hier und hier bewundern.


Insgesamt kann man durchaus gespannt sein, was für Überraschungen nächste Woche noch alles warten.
[rl]

MemorySolutioN präsentiert DDR333 Speichermodule

Unser Speicherpartner MemorySolutioN bietet ab sofort auch unter ihrer Speichermarke takeMS DDR-SDRAM Speichermodule nach DDR333 Spezifikation an. Erst kürzlich hatten wir die Gelegenheit die bisherigen DDR266 Speicher der takeMS-Serie zu prüfen und waren sehr positiv angetan. Die zwischenzeitlich ebenfalls vorliegenden takeMS DDR333 Speicher bestätigen erneut unseren positiven Eindruck.

Breisach 07. Februar 2003 - MemorySolutioN erklärte heute offiziell die Verfügbarkeit von takeMS DDR-SDRAM mit 333 MHz. Bei Deutschlands führenden Speicherspezialisten beschränkt man sich im ersten Schritt dabei bewusst auf die wirtschaftlich wichtigen Größen 256 MB und 512 MB. Die Module sind unbuffered haben ein Timing von 2,5-3-3 und entsprechen sowohl den Anforderungen der JEDEC, als auch denen von Intel.
Schon in den vergangenen Wochen waren erste Chargen von takeMS 333 verfügbar. Dazu Geschäftsführer Gerald Diercks: "takeMS steht nicht nur für höchste Qualität und attraktiven Preis, sondern auch für hohe Verfügbarkeit. Es geht uns nicht darum, die Ersten zu sein, die mit einer neuen Technologie auf den Markt kommen, sondern darum, Assemblierern und Fachhändlern eine zuverlässige Quelle für Markenmodule auf gleich bleibend hohem Niveau zu bieten. Das haben wir jetzt erreicht."
Im nächsten Schritt wird MemorySolutioN DDR333 Speicher von takeMS auch als SO-DIMM anbieten. Auch hier sind die für die Speichererweiterung relevanten Größen von 256 MB und 512 MB in Vorbereitung. Als Nächstes stehen dann 1 GB DDR333 SDRAMs auf der Arbeitsliste. Mit der erweiterten Produktpalette und der steigenden Akzeptanz der Marke ist man bei MemorySolutioN zuversichtlich, das Ergebnis von kapp 200.000 verkauften Modulen aus dem Jahr 2002 verdoppeln zu können.

Zu den endgültigen Marktpreisen können wir leider derzeit noch keine Informationen liefern, jedoch darf damit gerechnet werden, dass die Speichermodule sich in günstigen Preisklassen bewegen werden. Unsere eigenen bisherigen Tests bescheinigen den Speicherriegeln der Marke takeMS absolute Kompatibilität und Stabilität auf DualChannel Plattformen. Dabei wurde nForce2 ebenso als Testplattform herangezogen, wie auch Intels e7205 Chipsatz.
[pg]

Deneg weitet Angebotspalette für Heimnetzwerke per Steckdose aus

Im Allgemeinen scheint der Trend zum Heimnetzwerk über die Steckdose auf immer größeren Anklang zu stoßen. So stellt nach Devolo nun auch Deneg seine neue Produktpalette vor. Hinzugekommen sind zum Beispiel ein USB-Adapter "Easyhome Connect USB", der es über den USB-Port ermöglicht, das heimische Stromnetz als Netzwerk mit maximalen Transferraten von 12 MBit/s synchron in beide Richtungen zu verwenden. Ein ähnliches Produkt gibt es für einen etwas höheren Preis auch mit normalem Netzwerkanschluss.

Beide Adapter bieten sich zum zur Verbindung von mehreren Computern über das Stromnetz an, können aber auch mit dem ebenfalls neuen "Easyhome R800" ADSL-Router kombiniert werden, der über einen 10/100 MBit Ethernet-Anschluss mit dem Netzwerk verbunden werden kann und mehrere Clients als Router vernetzen oder mit maximal 8 MBit/s Downstream und 640 Kbit/s Upstream (abhängig vom DSL-Anbieter) mit dem Internet verbinden kann. Als besondere Features werden hier neben der Möglichkeit zur Protokollierung der Netzwerkaktivität eine Firewall und die Möglichkeit der Konfiguration über die mitgelieferte Management-Software oder per Browser angeboten. Zur Sicherheit werden die Daten, die über das Stromnetz geschickt werden, durch eine 56bit-Verschlüsselung geschützt.

Alle Produkte müssten bereits im Handel erhältlich sein. Preise zu den Angeboten gibt es auf der Homepage des Herstellers.
[rl]

Neue Artikel beim Planet3DNow!

Nach einer ganzen Weile Abstinenz melden sich nun endlich wieder unsere geschätzten Kollegen vom Planet3DNow! im Reviewgeschäft zurück. Da sich natürlich das eine oder andere angestaut hat, entschied man sich mit dem Bericht zum ASUS A7S333 ein bereits etwas betagteres, dafür aber nicht minder gutes Mainboard unter die Lupe zu nehmen und mit dem Review zu den Platinen EPoX EP-8RDA+ vs. MSI K7N2-L zwei brandaktuelle Mainboards vorzustellen.

Wurde auch Zeit Kollegen, dass ihr mal wieder was von euch hören lässt ;). Wir wünschen viel Spass beim Lesen.
[pg]

PNY stellt Verto GeForce FX 5800 Ultra vor

Wie wir in einer Pressemitteilung von PNY erfahren konnten, wird man die Verto GeForce FX 5800 Ultra mit 128 MB DDR-II-Speicher bei einer Taktrate von 500 MHz zum Ende diesen Monats im Handel erhalten können. Sie besitzt neben einem Standard-VGA Ausgang sowohl einen DVI als auch einen VIVO Ausgang. Als besonderes Schmankerl bekommen Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wahlweise 256 MB DDR-RAM oder SD-RAM von PNY kostenfrei dazu. Schließlich läge es als Speicherhersteller nahe, solch ein Hardware-Bundle anzubieten, meint man in der Pressemitteilung. Weiterhin gehören Kabel und Adapter für die Ausgänge und ein Softwarepaket zum Lieferumfang.

PNY bietet für die GeForce FX 5800 Ultra eine Garantie von fünf Jahren. Der empfohlene Endkundenpreis liegt bei 629 EUR.
[rl]

Samstag, den 8. Februar 2003

3,80 GHz Prozessoren mit Prescott-Kern noch dieses Jahr?

Nachdem Intel seine 3,20 GHz Prozessoren wahrscheinlich noch im April diesen Jahres herausgeben wird, liegt die Vermutung nahe, dass auch der Prescott nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. So kann man zum Beispiel bei den X-Bit Labs lesen, dass erste Samples der nächsten Prozessor-Gerneration basierend auf dem 90 nm Prescott-Kern mit 1 MB L2-Cache und HyperThreading II bereits im Umlauf sind. Die finale Version verschickt der Prozessor-Riese vermutlich noch im zweiten Quartal an seine Partner.

Der Pentium 4 mit Prescott-Core wird wie die nächsten Northwood-Kerne ebenfalls 800 MHz Quad Pumped Bus unterstützen und einige neue Befehlssätze enthalten, welche als Prescott New Instructions (PNI) bezeichnet werden und optimierte Anwendungen deutlich beschleunigen sollen.

Geht man von bislang bekannten Informationen aus vergangenen Intel Roadmaps aus, waren in diesem Jahr für den Prescott nur Taktraten von 3,20 bis 3,40 GHz geplant. Als Einführung stand bislang das vierte, möglicherweise sogar schon das dritte Quartal 2003 auf dem Plan. Je nach dem wie schnell sich der neue Fertigungsprozess tauglich für die Mengenproduktion zeigt, ist Intel sicherlich auch in der Lage auf kommende AMD Vorstellungen mit kurzfristigen Reaktionszeiten zu reagieren. Hier bleibt insbesondere die tatsächliche Einführung und Verfügbarkeit der AMD Hammer Prozessoren abzuwarten, insbesondere des Clawhammers. Da man bisher immer noch nicht exakt einschätzen kann, wie stark die x86-64 CPUs wirklich sein werden, wird man wohl erst bei der Vorstellung der Server-Variante des Athlon 64 im April bessere Rückschlüsse ziehen können. Stellen wir uns also ggf. auf eine neue Taktschlacht der beiden Prozessor Hersteller in diesem Jahr ein.
[rl]

Freitag, den 7. Februar 2003

Intels 800 MHz QDR-Plattformen schon im April?

Wenn man einigen Gerüchten im Web trauen darf, dann könnten die ersten Pentium 4-Prozessoren mit 200 MHz FSB (=800 MHz QDR), zusammen mit den erforderlichen neuen Chipsätzen, bereits in der zweiten Aprilhälfte zu haben sein.

Letztlich wäre damit nur das 2. Quartal 2003 als offizieller Starttermin nochmals bestätigt worden, wobei jedoch vorher niemand von April ausgegangen sein dürfte ;-). Schwere Zeiten für AMD also, da aufgrund der erneuten Verzögerung beim Athlon 64 vorerst sämtliche Hoffnungen allein auf dem Athlon XP "Barton" ruhen. Dessen Launch ist einerseits für den 10. Februar vorgesehen, andererseits darf man angesichts der früheren, erheblichen Startschwierigkeiten der "Thoroughbred"-Prozessoren doch recht gespannt sein, ob AMD diesmal innerhalb einer angemessenen Zeitspanne für eine breite Verfügbarkeit der neuen CPUs sorgen kann.
[vw]

Seagate löst Barracuda ATA IV und V kurzfristig ab

Den aktuellen Barracuda-ATA-Festplatten von Seagate steht ein überraschend schnelles Ende bevor, darunter auch der gerade erst breit verfügbar gewordenen Barracuda ATA V. Bestellungen beider Festplattenserien werden nur noch bis zum 14. Februar entgegengenommen.

Die Ablösung erfolgt durch die bereits im Dezember angekündigten Festplatten der Serien Barracuda 7200.7, 7200.7 Plus und 5400.1. Diese Platten sind im Handel noch nicht zu finden, was sich angesichts der neuen Entwicklung jedoch bereits vor Ende diesen Monats geändert haben könnte.
[vw]

Yamaha stellt seine CD-Brenner-Produktlinien vollständig ein

In der Vorwoche aufgekommene Gerüchte, dass Yamaha die Produktion und den Vertrieb von CD-RW-Laufwerken komplett einstellen wolle, ist nun von Yamaha Elektronik Europa in einer kurzen Pressemitteilung bestätigt und mit dem rasanten Preisverfall, der anhaltend schwierigen Marktlage sowie dem äußerst scharfen Wettbewerb begründet worden.

Der technische Support und der Service für alle ausgelieferten CD-Recorder solle über die gesamte Garantiedauer hinweg gewährleistet bleiben, jedoch wurde zum genauen Zeitpunkt des Produktions- und Vertriebsstops nichts mitgeteilt. Angesichts von Produkten wie dem inzwischen sehr günstig zu erhaltenden CRW-F1, der u.a. hinsichtlich des Umgangs mit Kopierschutzfunktionen sowie umfangreicher Audiofeatures seine Anhänger gefunden hat, ist dieser Schritt zu bedauern, stellt aber ein weiteres logisches Glied in der immer länger werdenden Kette von Produktverarmungen dar. Andere Beispiele sind Fujitsus IDE-Festplatten oder der IBM-Hitachi-Festplattenmerger.
[vw]

17'' TFT-Display im Test @ TweakPC

Unsere geschätzten Kollegen von TweakPC haben sich der u.a. angesichts sinkender Preise zunehmend interessanter werdenden TFT-Displays angenommen und sich mit dem LM720A einen 17''-Vertreter aus dem Hause AOC angesehen.

Dieses Gerät aus der Preisklasse bis 500 Euro verspricht aufgrund seiner kurzen Schaltzeit von 25 ms auch für den Spieler interessant zu sein, weitere Features sind der übliche 350:1-Kontrast sowie eine maximale Auflösung von 1280x1024. Der Anschluss an die Grafikkarte kann im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Produkten jedoch ausschließlich analog erfolgen. Das Fazit hinsichtlich Alltags- und Spieletauglichkeit solltet Ihr selbst lesen ;-).
[vw]

SiS AGP Treiber in Version 1.14 erhältlich

Von SiS wurde wieder einmal ein neuer AGP Treiber veröffentlicht. Die neue Version 1.14 kann unter den Betriebssystemen Windows 95 / 98/ME, Windwos 2000 und Windows XP verwendet werden und ist lt. dem Hersteller für folgende Chipsätze geeignet:

SiS540, SiS630, SiS630ET, SiS630E, SiS630S, SiS630ST, SiS635, SiS645, SiS645DX, SiS648, SiS650, SiS651, SiS730S, SiS730SE, SiS735, SiS740, SiS745

Ohne weiteres erkennt man, dass unter den genannten Chipsätzen eigentlich alle derzeit am Markt gängigen SiS Produkte vertreten sind. Allerdings fehlt in dieser Liste der aktuelle SiS655 Chipsatz mit Dual Channel DDR333 Unterstützung. Ob dies Absicht oder schlicht ein Versehen ist, können wir derzeit leider nicht sagen.

SiS gibt keinerlei Informationen zu den Änderungen oder Fixes im neuen AGP 1.14 Treiber, gegenüber dem bisherigen Treiber in Version 1.13. Allerdings melden Warp2Search einen kleinen Fehler in der Installroutine. In den entpackten Dateien findet sich im Verzeichnis AGP ein Ordner "Old", welcher über die bisherigen Treiber 1.12 für Windows 2000/XP beinhaltet. Auf eben jenen Ordner scheint die Installationsroutine zuzugreifen und installiert damit leider die alte Treiberversion!

Will man diesen Fehler umgehen, so muss man die Unterverzeichnisse im Ordner "Old" löschen und die Verzeichnisse aus dem Ordner "Current" in den "Old" Ordner kopieren. Danach werden dann die aktuellen Treiber installiert.

Die ca. 5,3 MB große SiS Treiberdatei ist hier zu bekommen.
[pg]

Donnerstag, den 6. Februar 2003

Intel Prescott hat Hyper-Threading 2 an Bord

Der tecChannel hatte die Möglichkeit, ein Paar Worte mit Jürgen Thiel, Geschäftsführer Managing Director European Union bei Intel, zu wechseln. Thema war der kommende Pentium 4 Nachfolger mit dem Codenamen Prescott. Die Informationen zu dem neuen Prozessorkern sind bisweilen sehr dünn gesäht, aber auch das Gespräch hat kaum mehr verraten. Fest steht, dass der Intel Prescott Prozessor in einem 0,09µm Fertigungsprozess hergestellt werden wird und im 4. Quartal diesen Jahres auf den Markt kommen soll. Neu ist auch ein FSB von 200 MHz (durch die QDR Technik auch gerne FSB800 genannt), welcher allerdings auch schon bei den nächsten Pentium 4 Prozessoren mit auf dem Plan steht und für welche in Kürze auch schon die passenden Chipsätze mit den Codenamen Springdale und Canterwood (wir berichteten u.a. bereits hier und hier) bereit stehen sollen.

Mit dem Prescott wird Intel dann die mit dem Pentium 4 3.06 GHz eingeführte Hyper-Threading Technologie durch Hyper-Threading 2 erweitern. Was sich genau hinter der zweiten Auflage versteckt, hat man allerdings noch nicht verraten. Bislang war von Hyper-Threading 2 auch nirgends die Rede, da das erste Hyper-Threading nach früheren Roadmaps sogar erst mit dem Prescott eingeführt werden sollte, wie es hier nachzulesen ist. Auch zu 64bit Befehlserweiterungen äußerte man sich und betonte, dass 64bit bei Desktop Systemen nicht zur Diskussion stände. Damit wird AMD das 64bit Zeitalter wohl erstmal alleine im Desktop Segment einleuten.
[mg]

Überarbeitet nVIDIA GeForceFX Kühlung?

Es ist nun nach einer geraumen Anzahl an Reviews im Netz mittlerweile bekannt, dass das Kühlsystem der GeForceFX im 2D Betrieb kein leiser Artgenosse ist, im 3D Betrieb für manchen auf Dauer sogar unerträglich erscheint. Dieser Umstand wurde nun oft bemängelt und hat mit Sicherheit den ein oder anderen Käufer bisweilen vom Kauf einer solchen Karte abgehalten. So scheint es auch kaum verwunderlich, dass ein Teil der Hersteller eigene Kühllösungen entwickeln werden, um den eigentlichen Interessenten doch noch locken zu können.

nVIDIA scheint auf die Kunden zu hören und hat das Kühlsystem der GeForceFX überarbeitet, wie [H]ard|OCP berichtet. So soll sich an der Karte und dem Kühleraufbau bei der neuesten GeForceFX Auflage äußerlich zwar nichts geändert haben, dafür stellt die Karte im 2D Betrieb den Lüfter aber komplett ab und arbeitet damit lautlos. Ob man dafür die Takte im 2D Betrieb ebenfalls senkte, ist noch unklar, aber durchaus eine plausible Möglichkeit. Im 3D Betrieb soll der Lüfter ebenfalls leiser sein, allerdings nur runde 5 dB, was bei der ohnehin lauten Geräuschkulisse kaum etwas ausmachen sollte. Nicht desto trotz kann nVIDIA durch diesen Schritt, sofern die Meldung bei [H]ard|OCP wirklich zutreffen sollte, möglicherweise doch noch ein Paar Kunden gewinnen. Denn einem Teil der Anwender ist es egal, wie laut die Grafikkarte beim Spielen ist, da diese durch den Spielesound sowieso übertönt wird.
[mg]

Windows XP Post Service Pack 1 Update-Pack

Was die WinHelpline schon für Windows 2000 getan hat, gibt es nun auch für die Windows XP User: Ein "Post Service Pack Update-Pack", welches alle wichtigen und teilweise sicherheitsrelevanten Patches und Hotfixes ("Microsoft Bulletins") nach dem letzten offiziellen Service Pack (bei Windows 2000: Service Pack 3, bei Windows XP: Service Pack 1) in eine Datei zusammengefasst zum Download anbietet. Dies ist nicht nur für häufige Neu-Installationen sinnvoll, sondern auch für all diejenigen, welche dem Windows-Update Programm nicht so recht über den Weg trauen :-). Beide Post Service Pack Update-Packs sollen im übrigen regelmäßig auf den jeweils neuesten Stand gebracht werden.

  Download Windows 2000 Post Service Pack 3 Update-Pack v2801.2003_2 (49 MB)
  Download Windows XP Post Service Pack 1 Update-Pack v0402.2003_4 (36 MB)
[rg]

Mittwoch, den 5. Februar 2003

Gnome 2.2 stable freigegeben

Das OpenSource Desktop-Environment Gnome wurde nun in der Version 2.2 freigegeben. Es ist neben KDE eine der am weitesten verbreitetsten Desktop-Umgebungen und enthält eine Vielzahl von Applikationen und Tools für zum Beispiel Bildbearbeitung, Büroanwendung oder Internet. Die meisten Änderungen gab es bei der Benutzbarkeit, Geschwindigkeit und Stabilität. So wurde unter Anderem der Dateimanager Nautilus beschleunigt und viele Menüs übersichtlicher gestaltet, um die Anwendung zu erleichtern.

Im Moment ist die Software für verschiedene Distributionen wie Debian, Slackware und FreeBSD verfügbar. Pakete für SuSE, RedHat und Mandrake werden bald folgen.

    Gnome 2.2 Release Notes
    Screenshots von Gnome 2.2 in Aktion
    Gnome 2.2 Download Mirror Liste
[rl]

Western Digital Festplatten mit 10.000 U/min

Der Festplattenhersteller Western Digital, der sich seit einiger Zeit durch seine fortschrittliche Technologie auszeichnet, wird laut den X-Bit Labs am 11. Februar eine neue Festplatten-Serie mit 10.000 Umdrehungen pro Minute vorstellen. Sie wird vorrangig an den Desktop-Markt gerichtet sein und stellt den nächsten Performance-Schritt nach 7.200 u/min und 8 MB Cache im IDE-Bereich dar. Sie wird ein Serial ATA-150 Interface besitzen und anscheinend mit eine Garantie-Zeit von fünf Jahren vertrieben werden. Wann die Festplatten auf dem europäischen Markt verfügbar sein werden und in welcher Preisklasse ist noch nicht bekannt.

Vermutlich wird die erhöhte Rotationsgeschwindigkeit ihre Vorteile hauptsächlich bei einer verkürzten Zugriffszeit ausspielen können, die bei aktuellen Festplatten mit 7.200 u/min im Durchschnitt bei circa 9 Millisekunden liegt. Bisher waren 10.000 Umdrehungen nur im professionellen Sektor bei SCSI-Festplatten anzutreffen - auch aufgrund des Faktors Lautstärke. Bei Western Digital wird sich der Pegel vermutlich in Grenzen halten, da man durch die Flüssig-Lagerung schon einiges an Schwingungen abfangen kann.
[rl]

Windows XP Service Pack 1a erhältlich

Der Softwareriese Microsoft stellte nun das ServicePack 1a für Windows XP zum Download zur Verfügung und erfüllte damit den ersten Schritt zur Umsetzung des im Januar gefällten Gerichtsurteils, nachdem das Unternehmen verpflichtet wurde, Sun's Java-Laufzeitumgebung im Betriebssystem zu integrieren. Das ServicePack enthält laut Microsoft die letzten Fixes und Sicherheitsupdates für Windows XP. Es wird allerdings nicht benötigt, falls bereits das ServicePack 1 installiert ist, denn der einzige Unterschied liegt nur im Fehlen der MS Virtual Machine im SP1a.

    MS ServicePack 1a Express Installation (Größe individuell abhängig)
    MS ServicePack 1a Network Installation (ca. 134 MB)

Für Anfang Juni kündigt Microsoft bereits das ServicePack 1b an, welches ebenfalls dem SP1 beziehungsweise SP1a entspricht. Nur wird dann Sun's Java Runtime Environment (JRE) vollständig integriert sein. Das ServicePack 2 wird noch etwas später folgen und dann auch wieder neue Fixes und Updates enthalten. Die von Microsoft entwickelte MS Virtual Machine wird nach eigenen Angaben nicht weiter entwickelt und vertrieben werden.
[rl]

IceCube 3,5" USB 2.0 Harddrive Enclosure

Für eine externe Festplatte gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten, so beispielsweise der mobile Transfer großer Datenmengen oder auch Backup-Funktionen. Allerdings wird für eine externe Festplatte zuerst einmal ein externes Gehäuse benötigt, da IDE-Kabel nicht unendlich lang sein dürfen :-). Ein solches externes Festplatten-Gehäuse ist das IceCube, welches handelsübliche interne 3,5" IDE-Festplatten aufnehmen und mittels USB 2.0 eine relativ schnelle Verbindung zu jedem USB-fähigen Computer herstellen kann. Wie das Gehäuse aufgebaut ist und was unsere Leistungsmessungen am IceCube ergaben, lest Ihr im Artikel.

zum Artikel
[rg]

ATi R350 in Massenproduktion - nVIDIA NV30 nur in limitierter Stückzahl?

...so kann man es jedenfalls bei TheInquirer nachlesen. Demzufolge befindet sich der R350 Chip nun in Massenproduktion, so dass erste Karten mit dem Chip ab April zu kaufen sein sollen. Die Vorstellung des neuen Chips soll am 12. März auf der CeBit in Hannover erfolgen. Entsprechende Karten sollte man dann auch schon bewundern können. Auch der Name soll nun fest stehen: Radeon 9900 Pro. Im Vergleich zur letzten Meldung, wo noch von 400 MHz Chiptakt die Rede war (wir berichteten), spricht man nun von 375 MHz Chiptakt. Möglicherweise hätte man 400 MHz zwar auch erreichen können, doch die Ausbeute an solchen Chips wäre vermutlich eher schlecht als gut gewesen und die Produktion damit zu teuer, weshalb man sich wohl doch noch für 375 MHz GPU Takt entschieden hat. TheInquirer berichtet zudem, dass der Chip DirectX9.1 unterstützen wird, was es allerdings gar nicht gibt und nach bisherigem Stand auch nicht in Planung ist.

Unterdessen scheint die Konkurrenz nVIDIA wenig erfreut zu sein an bisherigen GeForceFX Reviews, wie hier nachzulesen ist. Unter anderem bezieht man sich dort auf einen Forumsbeitrag, in welchem davon die Rede ist, dass nVIDIA die Produktion des NV30 Chips ab einer Stückzahl von 100.000 Stück stoppen will (ist allerdings natürlich nur ein Gerücht). Anscheinend möchte man sich auf nachfolgende Derivate des NV30 Chips konzentrieren, wie den NV31, welcher zur CeBit vorgestellt werden soll, den NV34 und den neuen HighEnd Chip NV35, welcher nVIDIA wieder zurück auf den Thron helfen soll. Für den Anwender zu Hause heißt das, dass GeForceFX Grafikkarten teuer bleiben und es mit der Verfügbarkeit möglicherweise teils auch nicht allzu gut bestellt sein wird.

Momentan sieht es nach diesem Gerücht so aus, als würde nVIDIA die Ur-GeForceFX (NV30) schon abgeschrieben haben. Die Konzentration verlagert man auf den NV31 und NV34, welche abgespeckte Varianten darstellen werden und durch günstigere Preise für den großen Markt bestimmt sind. Dem NV35 muss man nun eine noch höhere Priorität zuordnen, da man mit diesem wohl versuchen wird (und es aus Prestigegründen eigentlich auch muss), ATi so weit wie möglich zu übertreffen. Aber da dieser erst im 4. Quartal vorgestellt werden soll, darf man erstmal auf die CeBit gespannt sein.
[mg]

Überarbeitete Opera Version 7.01 erschienen

Nachdem der norwegische Hersteller Opera ihren gleichnamigen Internet-Browser in der Version 7.0 Ende Januar vorstellten (wir berichteten), ist nun schon eine aktualisierte 7.01 Version erschienen, welche insgesamt 5 Sicherheitslöcher zu stopfen vermag. In der Version 7.0 schlichen sich Fehler ein, welche es möglich machten, Datein auf der Festplatte zu lesen und auszuspähen. Ebenfalls ermöglichte eine weitere Lücke das Zurückverfolgen der des Anwenders besuchten Websites. Genauers über die 5 Bugs kann man hier nachlesen. Die neue, überarbeitete Version 7.01 von Opera kann in englischer Sprache hier heruntergeladen werden. Ein Update der bisherigen Version ist deutlichst empfohlen.
[mg]

Neue nForce Treiber 2.03 für Windows 2000 und XP

nVIDIA hat neue nForce(2) Chipsatztreiber in der Version 2.03 auf ihre Server zum Download bereit gestellt. Allerdings steht die neue 2.03 Version bislang nur für Windows 2000 und Windows XP Systeme zur Verfügung, Windows 9x/Me Benutzer mussen sich auch weiterhin mit der 2.00 Version zufrieden geben. Das fast 30 MB große Packet für Windows XP bringt folgende aktualisierte Treiberkomponenten mit sich:

  • Audio driver 3.17 (WHQL)
  • Audio utilities 3.17
  • Network driver 3.13 (WHQL)
  • GART driver 2.78 (WHQL)
  • SMBus driver 2.75 (WHQL)
  • Memory controller driver 2.75 (WHQL)
  • IDE driver 2.70 In The Box (WHQL)
  • Display Drivers 41.13 (WHQL)
Wichtig für XP Benutzer: Eine vorherige Installation des Service Pack 1 ist für den USB 2.0 Support Voraussetzung.

Die Windows 2000 Treiber bestehen aus fast den gleichen Treiberkomponenten, mit dem Unterschied, dass kein IDE Treiber mit dabei ist. Dafür wird allerdings ein USB Treiber mitgeliefert.

 Download nForce Unified Driver Package 2.03 für Windows XP (WHQL)
 Download nForce Unified Driver Package 2.03 für Windows 2000 (WHQL)
[mg]

Aktualisierte offizielle AMD-Roadmap

Prinzipiell hatten wir Euch schon mit den wichtigsten Informationen zu den letzten AMD-Abänderung ihrer zukünftigen Produktstrategie versorgt. Hierbei ging es um die Verschiebung der AMD K8 ClawHammerprozessoren in die 2. Jahreshälfte 2003, genauer gesagt September 2003. Die passende Meldung dazu kann nocheinmal hier nachgelesen werden. Mit der zu diesem Thema verknüpften Pressemitteilung bei AMD hat man aber auch gleich noch die Roadmap aktualisiert, welche wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Nachfolgend das aktuellste Roadmapdiagramm von AMD.

Im Vergleich zur vorherigen AMD Roadmap hat sich neben dem Verschieben des AMD Athlon 64 (ClawHammer) in das 2. Halbjahr 2003 (September) nur wenig getan. Nur der mobile AMD Athlon 64 wurde auch verschoben, ebenfalls ins 2. Halbjahr 2003. Und dass die für Ende 2002 / 1. Halbjahr 2003 angesetzten Barton CPUs nicht mehr 2002 rauskommen werden, sollte mittlerweile auch jedem klar sein. ;-)
[mg]

Dienstag, den 4. Februar 2003

DDR II wird doch erst 2005 eingeführt?

Der überarbeitete Standard für DDR-SDRAM, welcher ursprünglich schon für das Jahr 2004 angedacht war, wird anscheinend doch erst 2005 den Markt erreichen. Dies lässt jedenfalls die Nachricht von SiliconStrategies vermuten, nach dessen Aussagen die zunächst bei Intels Springdale und Canterwood Chipsätzen eingeführte DDR400-Technologie den Markt noch eine Weile überdauern dürfte. Gründe hierfür kann man bei der späten Einführung des Nachfolgers von DDR333 sehen, bei dem es anfangs doch einige Diskussionen gab, ob man ihn überhaupt standardisieren sollte.

Letztendlich stellte Intel kurzfristig seine Zukunftspläne von FSB533 auf FSB800 um, brachte damit einige Chipsatzentwickler in Verlegenheit und ermöglichte dadurch den weniger überstürzten Umstieg auf die zukünftige Technologie DDR II. Einzig Samsung wird wohl neben der bereits laufenden Produktion von DDR400-Modulen zusätzlich 2004 mit der Herstellung von DDR-II-Chips beginnen.

Der Grafikkartenmarkt scheint im Moment nicht von der DDR-II-Verschiebung betroffen zu sein. Durch ein Point-to-Point-Interface im Gegensatz zum bei Hauptspeicher verwendeten Bus-Interface benötigt man die Unterstützung von Modulen, Chipsatz und Motherboard nicht, um die neue Technologie anzuwenden, wodurch es möglich wird, flexibler zu reagieren und die Vorteile des neuen Standards bereits in den aktuellen GeForce FX Grafikkarten zu verwenden.

Weitere Informationen, über die neue DDR-II-Technologie, Vorteile und Unterschiede gegenüber dem alten DDR1-Speicher findet man in einem interessanten Artikel unserer Kollegen von Lost Circuits.
[rl]

Neue Intel-Chipsätze mit RAID "on chip" ab März 2003

Die von Intel bereits im November angekündigten DDR400-Chipsätze aka "Springdale" und "Canterwood" für Pentium 4-Prozessoren mit 200 MHz FSB sollen nun bereits ab März 2003 an die Mainboardhersteller ausgeliefert werden und nicht erst ab dem 2. Quartal. Der offizielle Launch dieser Plattformen wird jedoch weiterhin für das 2. Quartal 2003 erwartet. Viele User dürfte interessieren, dass diese Chipsätze per Southbridge über RAID-Funktionalität verfügen werden, was entsprechende Zusatzchips von Promise oder Highpoint entbehrlich macht.

Bezüglich der Preisgestaltung dürfte sich dieses Extrafeature eher moderat bemerkbar machen, sollen Chipsätze mit RAID-Funktionalität doch nur 3 US-$ je Stück mehr kosten als die Pendants ohne. Ebenfalls sollen mit Ausnahme des i875 "Canterwood" (dem Nachfolger des E7205 "Granite Bay") die Chipsatzpreise zum Zeitpunkt des genannten Launches im 2. Quartal nicht allzuweit über denen der heute aktuellen i845xx und i850E liegen:

Chipsatzmit RAIDohne RAID
i875P "Canterwood"53 US-$50 US-$
i865G "Springdale"44 US-$41 US-$
i865PE "Springdale"39 US-$36 US-$
i865P "Springdale"36 US-$33 US-$

i845GE-35 US-$
i845PE-28 US-$
i850E-40 US-$
[vw]

AMD präsentiert Athlon MP 2600+

Der Prozessorhersteller Advanced Micro Devices stellte sein neuestes 32bit-Modell der Multi-Prozessor-Reihe, den Athlon MP 2600+ vor. Er läuft bei einer Taktfrequenz von 2,13 GHz und basiert auf der Thoroughbred B0-Kern, welcher in der Dresdner Fab 30 gefertigt wird. Die CPU, die besonders in professionellen Dual-Prozessor-Workstations und Servern zur Anwendung kommt, besitzt einen L1-Cache von 128 KB sowie 256 KB L2-Cache und unterstützt 3DNow! und SSE. Der neue Athlon stellt zur Zeit AMDs Spitzenmodell dar und wird, wie man der Pressemitteilung entnehmen kann, bei einer Abnahme von 1000 Stück 273 US-Dollar kosten.

Gleichzeitig mit dem Erscheinen des Athlon MP 2600+ strich AMD die langsameren MP-fähigen Modelle von 1600+ bis 1900+ von der Preisliste und beschränkte damit sein Multi-Prozessor-Angebot auf vier CPUs in der Preisspanne von 153 bis 273 US-Dollar.
[rl]

Montag, den 3. Februar 2003

Windows 2000 Post Service Pack 3 Update-Pack

Eine feine Idee für Windows 2000 Anwender mit der Notwendigkeit, nach einer Neu-Installation immer alle aktuellen Sicherheits-Patches einzuspielen, hatte die WinHelpline. Dort hat man all diejenigen "Microsoft Bulletins", welche nach dem Service Pack 3 erschienen bzw. in diesem nicht enthalten sind, in ein "Post Service Pack 3 Update-Pack" zusammengefasst und stellt die 49 MB große Datei nun zum Download. Jenes "Post Service Pack 3 Update-Pack" soll zudem zukünftig bis zum Erscheinen des offiziellen Service Pack 4 regelmäßig aktualisiert werden.

  Download Windows 2000 Post Service Pack 3 Update-Pack v2801.2003_2 (49 MB)
[rg]

Neuer Artikel online: Lian Li Aquarium

PC-Modding scheint sich mittlerweile zum Volkssport zu entwickeln und somit sind zum einen den Modding-Ideen keine Grenzen mehr gesetzt und zum anderen wollen die Hersteller natürlich nicht alles den Bastlern allein überlassen, sondern bieten immer mehr bereits fertige Modding-Kits an. Eine sehr ausgefallene Idee hatte hier Lian Li mit einem Aquarium im PC - sicherlich der Hingucker schlechthin auf der nächsten LAN-Party. Lian Li benutzte dafür eine Seitenwand, in welche ein doppelwandiges durchsichtiges Fenster eingesetzt wurde, welches eben mit Wasser, Ziersteinen und Zierfischen gefüllt wird, wie unser Artikel ausführt.

zum Artikel
[rg]

<< Filenews >>

System/Tweaking - Tools
Wintuning Kit 2003 Standard 1.0.1 - Windows XP/2K Tweaker
RivaTuner 2.0 RC 12.2 - Grafikkartentweaker
PlexTools 1.19 - Plextor CD-RW Tool
jv16 PowerTools 1.3.0.183 Beta - Registry Cleaner/Systemtool
RegSeeker 1.06 Beta - Registry Cleaner
NVIDIA BIOS Editor 1.0 RC3 Build 430
MR Tech Systray 2.1.23 Beta - MultiUse Systemtool
CPUCool 7.1.8 (Shareware) - Systemüberwachungstool
PowerStrip 3.31 Beta Build 372 (Shareware) - MultiUse Grafikkartentweaker
WinAce 2.5 Beta 5 - Packprogramm (Shareware)
aTuner 1.3.9.4270 - Grafikkartentweaker
AIDA32 3.23.7 Preview - Systemanylse/Informationstool

Security - Tools
AntiVir Personal Edition 6.18.01.50 - Virenscanner
Gladiator AntiVirus 2.2.0 Alpha - Virenscanner

Internet/LAN - Tools
Pop-Up Stopper 3.00 - PopUp Killer
Miranda IM 0.2 - Instant Messenger
Kazaa Lite Toolbar 1.6 - Kazaa Add-On
MailWasher 2.0.28 Beta - Emailchecker
Eudora 5.2.1.0 Beta - Emailclient
eDonkey2000 Client for Windows 0.44 - Filesharingclient
Overnet for Windows 0.44 - Filesharingtool
Opera for Windows with Java 7.0 Final - Internet Browser
Opera for Windows without Java 7.0 Final - Internet Browser
Gaim for Windows 0.60 Alpha 4.1 - Multistandard Instant Messenger
QuickE 0.13 Beta - Emailversender
SpamNet 1.0 Beta 7e - Emailspamkiller
ICQ Pro 2003a Beta Build #3800 - Instant Messenger
The Bat! 1.63 Beta 5 (Shareware) - Emailclient

MultiMedia - Tools
Clony XXL 2.0.1.3 - Clone CD Add-On
Windows Movie Maker 2.0.3312.0 - Videobearbeitungstool
Nero Burning ROM 5.5.10.7 - Brennprogramm
DVD2SVCD 1.1.1 Build 2 - DVD Ripper/Konverter
VCDEasy 1.1.4 - DVD Ripper/Konverter
Addy Log 1.05 Beta - Adressbuch
Quintessential Player Beta Build 39c - Audioplayer
CDex 1.50 Beta 10 - CD Ripper/MP3 Konverter
GermaniXEncoder (formerly bEncoder) 0.9.321 Beta - MultiMedia Konverter/Encoder
PowerDVD XP 4.0 Build 2417 (Shareware) - DVD Softwareplayer
Windows Media Player Codecs 9.0

Treiber/OS Updates
DivX 5.0.3 - MPEG4/DivX Codec
[ab]

Samstag, den 1. Februar 2003

Neue Beta-Treiber von nVidia und MSI erschienen

Es sind wieder einmal inoffizielle Detonator Beta-Treiber in der Version 42.81 und 42.86 für nVidia-Grafikkarten aufgetaucht. Wie Warp2Search berichtet, ist die 42.81 auf den 22. Januar datiert und für Windows 2000 und Windows XP verfügbar. Die Informationen zu Neuerungen an dem DX9-Treiber sind wie immer recht spärrlich. So soll er bereits die neuen Grafikchips NV31/NV31GL und NV34/NV34GL unterstützen und kommt standardmäßig mit den nVidia MediaCenter. Die 42.86 ist auf den 24. Januar datiert. Unterschiede zur 42.81 sind nicht bekannt.

Außerdem sind laut ComputerBase neue nVidia-Treiber von MSI in der Version 40.74 bzw 41.07 erschienen. Während die 41.07 auf den 9. November datiert wird, ist die 40.74 vom 12. November 2002. Auch hier ist zu Änderungen nichts weiter bekannt. Beide Beta-Versionen sind sowohl für Windows 9x/Me als auch für Windows 2000/XP verfügbar.

Weitere offizielle und inoffizielle Treiber finden sich in unserem umfangreichen Downloadarchiv.
[rl]

Erfolgsmeldung für Rambus vor dem Berufungsgericht

In den USA konnte die Entwicklerfirma Rambus ein wichtiges Berufungsverfahren für sich entscheiden, welches wesentliche Teile des Urteils vom US District Court in Richmond, Virginia aufhob. Wie Heise online berichtet, ist es Rambus weiterhin erlaubt, gegen Infineon aufgrund von Patentrechtsverletzungen zu klagen. In Richmond hatte man Rambus dies erst untersagt.

Besonders wichtig dürfte sich für Rambus die Klarstellung des Berufungsgerichtes zum Vorwurf des Betruges herausstellen. Danach habe die Entwicklerfirma die Regeln des Industriegremiums JEDEC doch nicht verletzt, welche die Mitglieder des Gremiums dazu verpflichten, über eigene normungsrelevante Patentanmeldungen zu berichten. Zu diesen Vorwürfen läuft im Moment auch eine Untersuchung der Federal Trade Commission.

Auch wenn das Urteil des Berufungsgerichtes noch nicht bedeutet, dass Infineon nun Lizenzgebühren an Rambus zahlen muss, ist es doch ein aufmunterndes Zeichen für das Unternehmen in Hinblick auf die anderen laufenden Verfahren gegen Hynix und Micron, zu denen auch in Deutschland bald ein Gutachten des Europäischen Patentamts über diese Patente erwartet wird. Schließlich bestanden 2002 über 90 Prozent des Umsatzes aus Lizenzgebühren für RDRAM, DDR-SDRAM und SDR-SDRAM. So ist es nicht verwunderlich, dass ein beträchtlicher Teil der Ausgaben in die Auseinandersetzungen gesteckt wird, da Rambus ohne die Einnahmen wohl in arge Bedrängnis geraten dürfte.
[rl]


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