Freitag, den 29. November 2002
|
|
|
Neuer Artikel online: EPoX EP-4PEA+
Mit dem EPoX EP-4PEA+ stellt sich ein weiteres Mainboard mit Intels aktuellem HyperThreading-fähigen Pentium 4 Chipsatz i845PE vor. Gemäss der Devise, daß sich Chipsatz-gleiche Mainboards kaum in der Leistung unterscheiden, setzt EPoX bei diesem Board auf geballte integrierte Technik: RAID, Serial ATA, 6 Channel Audio, Ethernet, Firewire und USB 2.0 nahm man zusammen mit einem exzellenten Boardlayout und EPoX-typisch umfangreichen Overclocking-Möglichkeiten mit an Board. Wie sich jene Kombination im Härtetest bewährte, lest Ihr im Artikel.
[rg]
LCDs mit schnelleren Schaltzeiten
Schon seit einiger Zeit ist der Einzug der LC-Displays im Consumer-, sowie im Office-Bereich zu beobachten. Diese Entwicklung scheint auch durchaus logisch, bieten solche Displays doch einige Vorteile im Vergleich zu den traditionell eingesetzten Röhrenmonitoren. LCDs sind leichter, platzsparender und in den meisten Fällen auch dekorativer. Einzig ihr höherer Anschaffungspreis und diverse technische Unzulänglichkeiten hielten den Heimanwender oft genug vom Kauf eines Flachbildschirms ab. Betrachtet man die Entwicklung der letzten Zeit, so tritt der Preis als Argument langsam aber sicher in den Hintergrund. Die verlangten Summen für LC-Displays und Röhrenmonitore nähern sich einander kontinuierlich an.
Bleibt einzig das Argument der technischen Hürden, die der Wahl eines LCDs möglicherweise im Wege stehen können. Hier sind vor allem die Schaltzeiten der Displays ein mögliches Hindernis. Machen sich hohe Schaltzeiten im normalen Office-Betrieb kaum störend bemerkbar, können sie bei Multimedia-Anwendungen und Spielen schnell den Spass verderben. Wie Heise nun meldet, arbeiten die Hersteller von LCDs mit Erfolg an der Bekämpfung dieses Problems und können mit Displays mit Schaltzeiten unter 20ms aufwarten. Als Beispiele für diese Entwicklung werden Modelle der Hersteller Benq (FP767), Videoseven (L17M) und LG Electronics (L1710B) genannt, die alle drei mit einer angegebenen Schaltzeit von 16ms daher kommen und auf dem gleichen 17"-Panel der Firma Acer Unipac Optronics basieren. Mehr zum Thema findet sich unter dieser Newsmeldung des Heise News-Tickers.
[cm]
Ein Blick in die nähere Zukunft des Pentium 4
Die x-bit labs haben auf einer japanischen Website einige interessante Informationen zu Intels Pentium 4 und seiner jeweiligen Verfügbarkeit am Markt aufgetan. Bei diesen Informationen handelt es sich um völlig inoffizielle Daten, die aber sehr plausibel erscheinen. Sie geben Auskunft über den Zeitraum, in dem das jeweilige Pentium 4 Modell von Intel hergestellt werden soll und zu welchem Zeitpunkt neue Modelle am Markt erscheinen könnten.
Diese Daten zeigen, dass Intel eine recht gradlinige Strategie fahren wird und ältere Technologien konsequent durch weiterentwickelte Produkte ersetzen wird. Dieser Entwicklung werden zuerst Pentium 4 Modelle mit 400MHz Quad Pumped Bus (QPB) zum Opfer fallen. Später werden die Modelle mit 533MHz QPB durch solche mit 800MHz QPB ergänzt, die im nächsten Jahr in breiter Front auf den Markt zurollen. Besonders den Varianten mit 2,53GHz/533MHz QPB und 3,06GHz/HT/533MHz QPB bescheinigen diese Informationen ein Dauerbrenner-Dasein. Hier die entsprechenden Daten in tabellarischer Form (X: im Angebot, -: nicht im Angebot, HT: Hyper Threading):
| Modell | Q1/02 | Q2/02 | Q3/02 | Q4/02 | Q1/03 | Q2/03 | Q3/03 | Q4/03 | Q1/04 |
| P4 3,60GHz "Prescott" | - | - | - | - | - | - | - | X | X |
| P4 3,40GHz "Prescott" | - | - | - | - | - | - | - | X | X |
| P4 3,40GHz (HT; 800MHz QPB) | - | - | - | - | - | - | X | X | X |
| P4 3,20GHz (HT; 800MHz QPB) | - | - | - | - | - | X | X | X | X |
| P4 3,06GHz (HT; 533MHz QPB) | - | - | - | X | X | X | X | X | X |
| P4 3,00GHz (HT; 800MHz QPB) | - | - | - | - | - | X | X | X | X |
| P4 2,80GHz (HT; 800MHz QPB) | - | - | - | - | - | X | X | X | X |
| P4 2,80GHz (533MHz QPB) | - | - | X | X | X | X | X | X | - |
| P4 2,66GHz (533MHz QPB) | - | - | X | X | X | X | X | X | - |
| P4 2,60GHz (HT; 800MHz QPB) | - | - | - | - | - | X | X | X | - |
| P4 2,53GHz (533MHz QPB) | - | X | X | X | X | X | X | X | - |
| P4 2,40GHz (HT; 800MHz QPB) | - | - | - | - | - | X | X | - | - |
| P4 2,40GHz (533MHz QPB) | - | - | X | X | X | X | X | - | - |
| P4 2,40GHz (400MHz QPB) | - | X | X | X | - | - | - | - | - |
| P4 2,26GHz (533MHz QPB) | - | X | X | X | X | X | - | - | - |
| P4 2,20GHz (400MHz QPB) | - | X | X | X | - | - | - | - | - |
| P4 2,00GHz (400MHz QPB) | X | X | X | X | - | - | - | - | - |
[cm]
Donnerstag, den 28. November 2002
|
|
|
Warten auf den Pentium 4 3.06 GHz
Abwarten und Tee trinken heißt momentan das Motto vieler europäischer Händler, denn bisweilen ist der neue Pentium 4 Northwood mit 3.06 GHz und HyperThreading (ausführlicher Bericht siehe hier) weder hierzulande, noch in anderen europäischen Nationen in großen Stückzahlen lieferbar. Entweder haben die Händler gar keine Exemplare auf Lager und müssen potentielle Käufer vertrösten, oder aber sie können nur wenige Exemplare liefern. Ein kleiner Einblick bei Geizhals verdeutlicht die Geschichte.
Wie TheInquirer vermeldet, soll der neue Pentium 4 erst ab Mitte Dezember in größeren Stückzahlen auf dem britischen Markt auftauchen, hierzulande dürften 2-3 Wochen ebenfalls realistisch sein. Wenn man sich erinnert, dass der neue Intel Sprössling nun schon seit 2 Wochen auf dem Markt ist, er aber erst nach ca. 1 Monat von den meisten Anwendern gekauft werden kann, wird sich der ein oder andere bestimmt an ähnliche Produktankündigungen seitens AMD oder nVIDIA entsinnen. Erstere treiben mit ihren Athlon XP 2400+, 2600+, 2700+ und 2800+ ein ähnliches Spiel, da alle CPUs nach deren Ankündigung lange auf sich warten ließen bzw. immer noch auf sich warten lassen. Und nVIDIA geht mit der GeForceFX den gleichen Weg. Diese wurde vor 10 Tagen angekündigt, dürfte aber erst im Februar in großen Mengen auf den Markt kommen.
[mg]
AOpen stellt Mainboard mit Granite Bay Chipsatz vor
Auch AOpen nimmt mit dem AX4R Plus eine Hauptplatine mit Intels neuem DualChannel DDR-SDRAM Chipsatz E7205 ins Programm auf. Dabei setzt der Hersteller selbstverständlich auf die Chipsatzkombination E7205 & ICH4, wodurch bereits durch den ICH4 6 USB 2.0 Ports integriert sind und der MCH 7205 neben dem Dual Channel RAM-Interface auch einen AGP8X Controller beinhaltet.
Der 6 Channel onboard Sound gemäss AC'97 wird durch einen Realtek ALC650 Codec realisiert und im Bereich PCI-Slots bietet das AX4R mit 6 vorhandenen Slots das Maximum, was ICH4 ermöglicht. Ebenfalls eine Realtek Lösung ist für die vorhandene onboard 10/100 MBit Ethernet Lösung verantwortlich. Darüber hinaus bietet AOpen ebenfalls das zur Zeit bei den Herstellern sehr beliebte Serial ATA-RAID Feature. Hierzu kommt der häufig verwendete Silicon Image SiL3112 Controller zum Einsatz. Das Mainboard soll ab sofort im Handel erhältlich sein, zu Preisen konnten wir leider noch nichts in Erfahrung bringen.
Update:
Wie wir gerade vom Hersteller unterrichtet wurden, liegt die unverbindliche Preisempfehlung des AX4R Plus derzeit bei 240 €uro.
[pg]
Zwei "neue" NVIDIA Detonator Treiber aufgetaucht
Ein nicht allzu seltenes Ereignis im Netz ist das Auftauchen von bisher nicht bekannten NVIDIA Detonator Treibern aus diversen mehr oder weniger dunklen Kanälen. So ist es wieder einmal so weit, zwei Versionen dieser Software bereichern das schon bisher nicht magere Angebot. Zum einen handelt es sich um einen von seiner Versionsnummer her eher älteren Treiber aus der Riege der 31.xx-Serie. Dieser Detonator trägt die Nummer 31.80 und ist hier in zwei Varianten für Windows 95/98/Me, sowie Windows XP/2000 zu finden.
Bei dem zweiten Detonator, der das Licht des WWW erblicken durfte, handelt es sich um die Version mit der bisher höchsten Versionsnummer (soweit mir bekannt). Er trägt die Kennung 41.09 und soll vom 18. November sein. Auch dieser Treiber ist in den oben genannten zwei Varianten zu finden, interessierte Leser sollten sich hier im DriverHeaven oder hier bei TechConnect umschauen. Über Änderungen oder Performancegewinne der beiden Treiber ist uns bisher nichts bekannt, bei beiden handelt es sich natürlich um inoffizielle Versionen.
[cm]
Mittwoch, den 27. November 2002
|
|
|
Mozilla 1.2
Unter Mozilla.org steht der Open-Source Webbrowser Mozilla in der Version 1.2 zum Download bereit. Über die Änderungungen kann man sich hier einen Überblick verschaffen. Als mögliche Plattformen für den Betrieb werden MacOS, Windows, Linux, OpenVMS, Solaris 8, AIX und HP-UX angegeben. Die deutsche Version wurde ebenfalls bereits veröffentlicht und ist unter folgendem Link verfügbar.
[ch]
Neuer Intel Application Accelerator
Vom Chipgiganten Intel gibt es wieder einmal eine neue Version der hauseigenen Treiber- und Informationssoftware für die IDE-Ports, namentlich dem "Intel Application Accelerator". Geeignet ist die neue Version 2.3 für Systeme mit den Betriebssystemen Windows 98/98SE/Me/NT4/2000/XP.
Das entsprechende ReadMe-File, sowie die Release Notes finden sich auf der unten verlinkten Internet-Seite von Intel. Dort sind ebenfalls zwei Versionen des Treibers zu finden, eine in englischer Spache und eine mehrsprachige Version.
[cm]
GeForceFX Anti-Aliasing auf GeForce3 und 4
Die Kollegen vom 3DCenter haben sich ein weiteres Mal in die Tiefen der Anti-Aliasing-Technologien (Kantenglättung) bei aktuellen Grafikkarten vorgewagt und sind dabei auf einige interessante Fakten gestossen. Schon vor einigen Tagen gab es dort einen Artikel zu den Anti-Aliasing-Fähigkeiten des noch nicht erhältichen NVIDIA GeForceFX Chips zu lesen. Exakt zu diesem Thema haben sich darauf hin weitere Informationen ergeben, nach denen es ganz offensichtlich möglich ist, die neuen AA-Modi auch auf den schon erhältlichen Grafikkarten der GeForce3 und 4 Generationen zu realisieren.
Ein entsprechender Thread im Beyond3D Forum hatte die Aufmerksamkeit der Kollegen auf diese Möglichkeit gelenkt und sie zu ihrem "GeForceFX Anti-Aliasing auf GeForce3 und 4" Artikel ermuntert. Dort wird die genaue Funktionsweise der neuen Modi erläutert und auch das Tool aTuner angeboten, das die Aktivierung der bisher nicht offiziell auf GeForce3 und 4 Karten verfügbaren AA-Modi erlaubt. Bisher sind diese allerdings nur für Direct3D aktivierbar, OpenGL bleibt vorerst aussen vor.
[cm]
PNY stellt AGP8x Quadro4 Grafikkarten vor
Die PNY Technologies GmbH, die deutsche Niederlassung des gleichnamigen US-Unternehmens, stellt eine Reihe neuer Grafikkarten für den professionellen Einsatz vor. Diese neuen Produkte erweitern die Palette von Quadro4 Platinen, die von PNY in den USA und Europa exklusiv angeboten werden. Als größte Neuerung im Vergleich zu den schon bisher erhältlichen Quadro4-Karten ist die Unterstützung des AGP8x-Standards zu sehen. Wie schon im Consumer-Bereich hält dieses Feature nun auch im Profi-Bereich Einzug.
Sowohl die für MCAD (Mechanical Computer-Aided Design) und DCC (Digital Content Creation) gedachten Grafikkarten der Quadro4 XGL Reihe, als auch die für den 2D-Einsatz gedachten NVS Modelle sind nun in AGP8x Versionen verfügbar. Beide Serien sind dank NVIDIAs nView Multi-Display-Technologie vielseitig einsetzbar. Im Detail äußert sich der Hersteller wie folgt zu den neuen Modellen:
| PNY Quadro4 980 XGL: Die PNY Quadro4 980 XGL verfügt über die Programmierbarkeit von NVIDIAs zweiter Generation der nfiniteFXTM II Engine, die Echtzeit-Rendering von hochkomplexen Shading-Effekten bietet. Diese Grafikkarte ist für Hochleistungs-Applikationen im professionellen Workstation-Markt konzipiert. Sie ist standardmäßig mit 128 MB DDR SDRAM, zwei DVI-I Ausgängen und zwei DVI-I nach VGA Adaptern ausgerüstet. Außerdem unterstützt PNY Quadro4 980 XGL Stereo 3D über einen Standard 3-Pin Stecker.
PNY Quadro4 580 XGL (verfügbar ab Januar 2003): Diese Karte wendet sich an MCAD Workstation-Professionals im mittleren Segment und überzeugt durch ihre Flexibilität beim Anschluss von Displays. Es können entweder analoge oder zwei digitale Monitore über einen einzigen 60-Pin LFH Stecker betrieben werden. Mit der PNY Quadro4 580 XGL ist eine sehr günstige Lösung verfügbar, die preiswert aber sehr leistungsfähig ist. Standardmäßig wird sie mit 64MB DDR SDRAM und einem LFH mit zwei VGA-Kabeln ausgeliefert.
PNY Quadro4 380 XGL: Onboard befinden sich 64MB DDR SDRAM und NVIDIAs LMA II (Lightspeed Memory ArchitectureTM II). Außerdem sind ein VGA-, ein DVI-I und TV-Out Ausgang vorhanden, um höchstmögliche Anschlussflexibilität zu gewährleisten.
PNY Quadro4 280 NVS: Diese Dual-Head Grafiklösung verfügt über einen High-Density Anschluss, der professionellen Anwendern höchste Flexibilität zur Verfügung stellt, wenn sie zwei analoge und/oder digitale Bildschirme einsetzen wollen. Standardmäßig ist sie mit 64MB 128-bit SDR SDRAM bestückt, die auch große Auflösungen bei beiden Displays erlauben. Zum Lieferumfang gehört auch ein LFH- nach Dual-VGA Kabel. | |
Registriert der Kunde seine Quadro4 Grafikkarten auf der Homepage des Herstellers gelten für alle Modelle 3 Jahre Garantie. Weitere Informationen rund um PNY und die Quadro4-Reihe sind auf der entsprechenden Website des Unternehmens zu finden.
[cm]
Dienstag, den 26. November 2002
|
|
|
Plextors neues SCSI-Laufwerk enthüllt
Bereits vor einigen Wochen hatten sich die Anzeichen für das erste Plextor SCSI-Laufwerk nach langer Abstinenz verdichtet, nun finden wir auf Plextors japanischer Webseite die offizielle Bestätigung in Form des CD-RW-Drives mit der Bezeichnung PlexWriter 40/12/40S (bulk) bzw. PX-W4012TS/NE (retail).
Die Geräte verfügen über eine U-SCSI-Schnittstelle (50-polig SE), lesen und brennen CDs mit 40facher Geschwindigkeit (Zone-CLV, d.h. die maximale Schreibgeschwindigkeit wird nur auf den Außenbereichen der CD-R erreicht), wiederbeschreibbare Rohlinge werden mit 12facher Geschwindigkeit verarbeitet. Natürlich wird BURN Proof zur Vermeidung von Buffer Underruns unterstützt, RW-Medien können mit dem neuen UDF-Standard Mount Rainier wie eine Wechselplatte angesprochen werden. Die Retailversion wird zusätzlich mit Nero Express, InCD und den PlexTools ausgeliefert.
Die Laufwerke sollen ab Mitte Januar verfügbar sein, ob dies neben dem japanischen auch für den europäischen Markt zutreffen wird, dürften wir also bald wissen ;-). Die Retailversion soll mit ca. 289 US-$ zu Buche schlagen - ein sehr stolzer Preis für das Gebotene, ist doch das gleich schnelle IDE-Pendant z.Zt. bereits für ca. 110 Euro bzw. das aktuellste Plextor 48fach-Gerät für ca. 120 Euro zu haben.
[vw]
Comdex-Nachlese bei AnandTech
Kollege Anand Lal Shimpi hat die abgelaufene Comdex Fall 2002 besucht und deren Essentials in ein paar "Wrap-Ups" zusammengefasst. Über wesentliche Dinge wie den durch Intel angekündigten Support von DDR400 sowie die vermutlichen 200 MHz FSB des AMD Barton hatten wir bereits berichtet.
AMD-Fans finden weitere Einzelheiten zum "Hammer" a.k.a. Athlon 64 in diesem Wrap-Up, andere Themen sind Mainboards und Grafikkarten sowie Details zum Prescott, dem Nachfolger des Pentium 4 Northwood.
[vw]
OCZ stellt PC1200 RAMBUS und PC4000 DDR-RAM vor
Der für seine schnellen Speicherriegel bekannte Hersteller OCZ Technology hat neue overclockingfreundliche Produkte angekündigt. Dabei kommen die Besitzer der aktuellen DDR-RAM-Platinen genauso auf ihre Kosten wie die Rambusfreunde mit ihren i850E-Mainboards. Weitere Einzelheiten sind den nachfolgenden Pressemitteilungen zu entnehmen.
| SANTA CLARA, CALIFORNIA OCZ Technology Group would like to announce the availability of 184pin OCZ Rambus PC-1200 RDRAM. OCZ Rambus PC-1200 modules are built using state of the art RSL (Rambus Signaling Level) Technology to achieve transfer rates exceeding 4.8GB/s of bandwidth. OCZ Technology RDRAM modules utilizing RSL Technology allow both consumers and designers the ability to operate at significantly faster speeds than those currently available through other RDRAM devices. OCZ Technology RDRAM PC-1200 modules are un-offically supported by the Intel i850E and SIS 658 chipsets. "Our new line of PC-1200 184 pin Rambus was developed to meet the overwhelming demand for 184 pin format 1200Mhz Rambus." said Bhulinder Sethi, VP of Marketing. "Our products have and will continue to offer the end user the absolute highest performance for their money." For more information about our new PC-1200 / RIMM 4800 RDRAM visit its product information page. ...
OCZ Technology Group would like to announce the availability of 466Mhz and 500Mhz OCZ EL DDR ICs. OCZ Technology EL DDR ICs are intended for use in system memory for bandwidth intensive applications that can take advantage of the increased memory speeds. OCZ technology plans to use these ICs in our PC-3700 and PC-4000 EL DDR modules, as we gain motherboard support for enhanced latency DDR. "We will continue to lead the market with the fastest DDR ICs available" said Bhulinder Sethi, VP of Marketing. "Our only concern at this point is garnering support from motherboard and chipset manufacturers as Jedec continues to lag behind. At this time only Abit has been able to provide motherboard support for DDR500 modules " For more information about our new EL DDR466 and EL DDR500 visit its product information page. | |
[vw]
Montag, den 25. November 2002
|
|
|
Überarbeitete Chipsatzpläne bei ALi, SiS und VIA
Wegen Intels neuer Springdale Spezifikationen sind die Chiphersteller ALi, SiS und VIA nun gezwungen, ihre eigenen Chipsätze und Pläne für den Pentium 4 Prozessor zu überarbeiten, um im Vergleich mit Intel nicht ins Hintertreffen zu geraten. Wie wir wissen, sieht Intel für kommende CPUs einen FSB von 200 MHz vor (oder auch FSB800, bedingt durch das QDR Verfahren). Dazu kommt ein erweitertes Speicherinterface, welches ebenfalls mit 200 MHz getaktetem DDR-Speicher umgehen kann.
Als erster Hersteller mit einem Chipsatz ähnlich den Springdale Varianten wird VIA mit dem P4X600A das Feld betreten. Dieser soll durch Übertaktung einen FSB von 200 MHz ermöglichen und bietet dazu ein Dual-Channel DDR400 Speicherinterface an. Erste Muster des Chipsatzes sollen schon im Januar fertig gestellt werden, so dass man noch im 1. Quartal entsprechende Boards in den Regalen der Händler finden sollte.
SiS braucht für ein ähnliches Produkt dagegen mehr Zeit. Zwar soll man gegen Ende des 1. Quartals den SiS648FX Chipsatz begutachten können, dieser bietet neben einem FSB von 200 MHz allerdings nur ein Single-Channel DDR400 Speicherinterface an und könnte damit einem Pentium 4 mit 200 MHz FSB nicht genug Bandbreite zur Vefügung stellen. Erst im 2. Quartal, in welchem auch Intels Springdale Chipsätze auf den Markt kommen, wird man einen Nachfolger mit Dual-Channel DDR400 Interface nachschieben können.
Von ALi wird man den M1681 Chipsatz zu Gesicht bekommen, welcher (durch Overclocking) ebenfalls die 200 MHz FSB erreicht und mit einem Dual-Channel DDR400 Interface ausgestattet ist. Auch dieser Chipsatz wird wohl erst im 2. Quartal 2003 den Markt erreichen.
Letztendlich haben Intels Änderungen an der Chipsatzroadmap großen Druck auf die anderen Chipsatzhersteller bewirkt. Diese müssen ihre Chipsätze überarbeiten, was zusätzlich Geld kostet, und fallen dadurch im Zeitplan zurück. Aus diesem Grunde sehen viele Mainboardhersteller für 2003 auch eine weitere Zunahme von Intel Chipsätzen im Markt vorraus.
[mg]
Neues zum nVIDIA K8 Crush Chipsatz
Mitte des Jahres konnten man schon die ersten Bilder eines nVIDIA K8 Crush Mainboards begutachten. Auf der Comdex Messe in den USA haben sich zu diesem Chipsatz nun ein Paar weitere Informationen sammeln lassen. Wie bisher schon bekannt gewesen ist, wird der Chipsatz eine Single-Chip Lösung darstellen. Das heißt, dass nVIDIA nicht den traditionellen Weg geht und den Chipsatz aus 2 verschiedenen Chips (Northbridge, Southbridge) zusammensetzt, sondern beide Chips in einem einzigen Chip unterbringt. Zwar kennen wir diese Methode schon von ein Paar SiS Chipsätzen her, doch beim K8 Hammer Prozessor steht nVIDIA mit einem Single-Chip Design bisweilen alleine dar.
Mit weiteren technischen Details hält man sich dagegen bedeckt. Wie aber die DigiTimes erfahren haben wollen, soll der Chipsatz bei TSMC in einem 0,15µm Verfahren hergestellt werden. Zudem wurde der AGP Controller in die Southbridge portiert, um die Zeit, welche die Mainboardhersteller für das Layoutdesign benötigen, zu verkürzen. Erste Boards mit dem Chipsatz dürfte man spätestens zum Start des AMD Athlon 64 antreffen.
[mg]
Wird DDR400 doch noch Mainstream?
...so könnte man es jedenfalls aus aktuellen Anlässen erwarten. Denn einer der wohl einflußreichsten Hersteller der PC Branche, Intel, springt wie wir bereits berichteten mit den neuen Springdale Chipsätzen auf den DDR400 Zug auf. Bislang galt DDR400 immer nur als Produkt für Overclocker, da entsprechender Speicher in vielen Mainboards auf Grund der hohen Takte und der daraus resultierenden Materialbeanspruchung schlicht und einfach nur schwer zu handhaben ist und somit nur für Profis von Interesse sein dürfte. Nicht umsonst hat VIA ihren KT400 Chipsatz nur für die Bestückung mit einem DDR400 Speichermodul freigegeben und wegen mangelnder JEDEC Spezifikation nur als DDR333 Chipsatz verkauft.
Doch mit Intels neuen Plänen, welche DDR400 Speicher für kommende Systeme voraussetzen, ändert sich die ganze Sache natürlich wieder. Anscheinend haben die Speicherhersteller DDR400 Module mittlerweile gut im Griff, auch wenn diese in Relation zu DDR333 Modulen wahrscheinlich doch einen ganzen Happen mehr Geld kosten werden. Zudem haben sich bisweilen nur wenige Speicherhersteller dazu bewegen lassen, DDR400 in Massen zu fertigen. Dies sollte sich 2003, bedingt durch Intels Änderungen, wohl ändern. DDR400 Speicher wird insgesamt zwar wohl nicht die Verbreitung wie DDR333 Speicher erfahren, dürfte im Jahre 2003 aber doch eine große Rolle spielen, da DDR-II erst Ende 2003 auf Mainboards zur Verfügung stehen wird.
Übrigens dürfte auch AMD von Intels Plänen profitieren. Denn mit einem "DDR400 Partner", welcher zudem sehr einflußreich ist, dürfte einem FSB von 200 MHz (wir berichteten) beim Barton und dem damit verbundenem DDR400 Speicher nichts im Wege stehen.
[mg]
Sonntag, den 24. November 2002
|
|
|
Ein Bild vom Barton... bekommt er 200 MHz FSB?
Pünktlich zum Sonntag haben wir noch etwas für alle AMD-Fans ;-). Zur Zeit geistern auf taiwanesischen Webseiten Pics eines vermeintlichen Engineering Samples des Athlon XP mit "Barton"-Core, also 512 KB L2-Cache, herum. Schaut man sich das Pixelmuster vergrößert an, findet man eigentlich nichts, was an ein Fake denken ließe (man fühlt sich kurz an ein angebliches Engineering Sample eines Pentium 4 mit 3,6 GHz Taktfrequenz auf einer nicht ganz unbekannten Webseite erinnert :-X). Und so sieht er denn nun aus:

Eigentlich das Outfit eines Thoroughbred mit größerem Die - nichts Ungewöhnliches also. Leider wurde ein Teil der Prozessorbezeichnung wegretuschiert, lediglich der nicht allzu aussagefähige Teil "AXDA1833DKT4D" konnte auf einem anderen Pic entziffert werden. Auf einem WCPUID-Screenshot ließ sich ein Multi von 12,5 und ein FSB von knapp 186 MHz bei einer Taktrate von 2323 MHz ablesen. Wahrscheinlich handelt es sich um übertaktetes Modell mit einem eigentlichen FSB von 166,67 MHz bei einer Taktrate von 2083 MHz.
Ein FSB dieser Größenordnung ist für den Barton ja schon lange im Gespräch. Exemplare mit nur 133 MHz FSB soll es gar nicht erst geben. Da auf der Comdex jedoch gerade erst ein Athlon mit 200 MHz FSB und DDR400-RAM auf einem nForce2-Board demonstriert worden war, schießen prompt die Gerüchte ins Kraut, dass AMD als Reaktion auf die jüngst bekannt gewordenen DDR400-Pläne von Intel nun auch eine entsprechende Anhebung des FSB beim Barton plane - man darf also gespannt sein. Mit der nForce2-Plattform stünde ein geeigneter Unterbau jedenfalls zur Verfügung. Bleibt abzuwarten, ob VIA seinen KT400A ebenfalls stabil mit DDR400-RAM ans Laufen bekommt.
[vw]
Webweites
Der Launch des GeForce4 Ti-Nachfolgers GeForceFX war sicher eines der Hauptereignisse der vergangenen Woche. Die Kollegen des 3DCenter haben dies zum Anlass genommen, sich in einem Preview ausführlich mit den technischen Daten des neuen Grafikchips zu befassen. Nochmals deutlich tiefer steigt das 3DCenter in seinem Artikel zu Anti-Aliasing und anisotropem Filter der GeForceFX in die Materie hinein und kommt im Vergleich zur Erzkonkurrenz von ATi in Form der Radeon 9700 Pro zu durchaus kritischen Schlußfolgerungen bezüglich nVidias kommendem Zugpferd.
Unsere Partner von Au-Ja! haben sich erneut eine Grafikkarte mit Radeon 9700 Pro-Chip ins Testlabor geholt. Dabei ließ die HIS Excalibur RADEON 9700 Pro erwartungsgemäß hinsichtlich der Performance die hauseigene Radeon 8500 und nVidias Konkurrenzchip GeForce4 Ti4600 meilenweit hinter sich. Immer wieder Ärger machten jedoch die Catalyst-Treiber und auch ungetrübter DVD-Genuß wollte sich erst nach einigen Tricksereien einstellen. Hier bleibt für ATi wohl noch Verbesserungsspielraum.
Die LostCircuits haben ihren bereits umfangreichen BIOS-Guide nochmals erweitert und bieten nun auch reichlich Informationen zu VIAs KT333 und KT400 Chipsätzen an, wobei ein Schwerpunkt auf den Speichertimings liegt.
Einen Test der etwas anderen Art hat Warp2Search anzubieten. Wer sich bisher immer geärgert hat, für seine PC-Basteleien mehrere Werkzeuge aus einem großen und unübersichtlichen Werkzeugkasten zu benötigen, wird möglicherweise mit dem Victorinox Swiss Army Cybertool 34, einer Art Schweizer Offiziersmesser für Fortgeschrittene, deutlich besser zurechtkommen, bietet es doch alle erforderlichen Werkzeuge quasi aus einer Hand. Dies wird auch bildlich umfangreich dargestellt ;-).
Die Spieleflut hat sich den Nachfolger eines der wesentlichen Strategiespiele des letzten Jahres angesehen. Stronghold Crusader bietet dabei viel Bekanntes und nur relativ wenig Neues. Die Grafikengine blieb weitgehend unverändert. Neue Spielcharaktere und zusätzliche Spielmodi bieten jedoch auch Anreize für die Fans des ersten Teils. Die wesentlichste Neuerung dürfte allerdings der Singleplayermodus gegen den PC sein. Auch für die Konsolenspieler hat sich die Spieleflut wieder ein paar vielversprechende Titel angesehen. Für Flipperfreunde mit der Playstation 2 empfiehlt sich die Pinball-Simulation Akira Psycho Ball, die Fußballfans hingegen dürften mit der sehr hoch bewerteten SEGA Soccer Slam für den Gamecube bzw. die Xbox voll auf ihre Kosten kommen. Allerdings darf man kein "reguläres" Fußball-Szenario erwarten, im Gegenteil...
Unsere Partner von WinTotal hatten sich bereits mehrmals mit der Integration von Servicepacks auf Programm-CDs beschäftigt. Jetzt wird gezeigt, wie das SP3 für MS Office 2000 mit auf die CD gebrannt werden kann. Dazu bedarf es zusätzlich auch des SP1a, auf das SP2 kann hingegen verzichtet werden. Nach Abschluß der Prozedur liegt bei einer Neuinstallation immer gleich das Office 2000 SP3 auf der Platte. Ein Druckertreiber mit besonderen Fähigkeiten ist FinePrint V4.x. Dieser ermöglicht unabhängig vom jeweils verwendeten Officeprogramm z.B. die Erstellung von Briefpapier mit Wasserzeichen, Formularen oder kann bis zu 8 Seiten auf einem Blatt ausdrucken. Das Programm kann mit eingeschränkter Funktionalität auch als Shareware ausprobiert werden.
[vw]
Freitag, den 22. November 2002
|
|
|
DFI bietet ebenfalls E7205-Mainboards an
Nach dem offiziellen Launch des E7205 a.k.a. Granite Bay durch Intel am 18. November hat nun auch DFI mit der NB80-E-Serie entsprechende Mainboards im Angebot (womit sich eine gegenteilige Meldung des Inquirer wieder einmal als Ente entpuppt hätte). Die Ausstattung dieser Boards ist durchaus als gelungen zu bezeichen, denn neben USB 2.0-Funktionalität per ICH4 findet sich ein Serial-ATA/RAID-Controller von Promise. Das NB80-EA verfügt zusätzlich über Onboard-LAN:

Zusätzlich hat DFI an die Bedürfnisse der Overclocking-Freaks gedacht und somit erlaubt die NB80-E-Serie das Anheben des FSB in 1 MHz-Schritten sowie eine Erhöhung der Vcore von 1.5 auf 1.575 oder 1.65 Volt.
Wer sich für die Performance und die Features des neuen E7205-Chipsatzes genauer interessiert, dem sei das umfangreiche und sehr empfehlenswerte Review von AnandTech ans Herz gelegt.
[vw]
VIA stellt hyperthreadingfähiges Mainboard vor
Trotz der bekanntermaßen unklaren Rechtslage möchte auch VIA weiterhin am Pentium 4-Geschäft partizipieren und so wundert es nicht, dass die taiwanesische Chipfirma nun auch Mainboards mit Hyperthreading-Support anbietet. Das neueste HighEnd-Board trägt den VIA P4X400-Chipsatz und hört auf den Namen P4PB Ultra. Die neue VT8235-Southbridge zeichnet mit zwei Zusatzchips für Onboard-LAN sowie max. 10 USB 2.0-Ports verantwortlich, zusätzlich sind der 6-Kanal-Soundchip CM8738 von C-Media sowie ein ATA/133-RAID-Controller von Promise verbaut. Weitere Einzelheiten findet man auf der VIA-Mainboard-Webseite.
[vw]
Neues von AMD - Teil 3
AMD wird dieser Tage auf der laufenden Comdex in Las Vegas nicht müde, die Vorzüge seines 64bittigen Athlon XP-Nachfolgers "ClawHammer" a.k.a. "Athlon 64" darzustellen. Zusammen mit der Spieleschmiede Epic Games wurde die auf einem Athlon 64 und einer GeForceFX-Grafikkarte laufende 64bit-Version von Unreal Tournament 2003 präsentiert. Als Betriebssystem fungierte eine 64bittige Linux-Distribution von SuSE. Einige (leider etwas unscharfe) Screenshots dieser Vorführung sind bei den japanischen Kollegen von PC Watch und ASCII24 zu bewundern. Seitens Epic Games sei geplant, besagte 64bit-Version von Unreal Tournament 2003 im 2. Quartal 2003 zum Kauf anzubieten, wenn auch die ersten Hammer-Prozessoren verfügbar sein sollen.
Nicht ganz zum Thema Comdex, aber auf jeden Fall zum Athlon 64 passend finden wir auf AMDs Webseite einige neu eingestellte Dokumente vom AMD Developer Symposium 2002. In der Präsentation von AMD-Vize Rich Heye finden sich interessante technische Details zu Claw- und SledgeHammer, die den früher berichteten Eckdaten z.B. hinsichtlich der L2-Cache-Größen widersprechen und die wir daher kurz tabellarisch aufführen. Das vollständige Dokument kann als PDF heruntergeladen werden.
| | Athlon 64 (ClawHammer-DT) | Athlon 64 (ClawHammer-DP) | Opteron (SledgeHammer-MP) |
| SMP-Support | nein | 2 CPUs | max. 8 CPUs |
| RAM-Interface | einkanalig 72bit | einkanalig 72bit | zweikanalig 72bit |
| Hypertransport-Kanäle | 1 à 16bit | 2 à 8bit | 3 à 16bit |
| Größe L2-Cache | 256 KB bzw. 1 MB | 512 KB bzw. 1 MB | 1 MB |
| Package | 754-pin mPGA | 754-pin mPGA | 940-pin mPGA |
[vw]
nVidia stellt neue nForce-Treiber bereit
Erstmals nach dem Launch der neuen nForce2-Mainboards hat nVidia ein "Unified Driver Package" für alle Mainboards mit nForce- und nForce2-Chipsatz releast. Die Treiber tragen die Versionsnummer 2.00 und sind von Microsoft WHQL-zertifiziert. Jedoch werden die Soundchips auf den aktuellen nForce2-Mainboards von Asus und Chaintech vom Unified Driver Package nicht unterstützt und bedürfen daher der Installation der auf CD mitgelieferten Treiber. Informationen darüber, was bei der Installation sonst noch zu beachten ist und den Download selbst findet Ihr unter diesen Links:
[vw]
Radeon 9500-Grafikkarte von ENMIC
Mit einiger Verspätung (denn ursprünglich bereits für das 3. Quartal geplant), scheinen in Kürze endlich die ersten Grafikkarten auf Basis des Radeon 9500-Chips verfügbar zu werden. Der Radeon 9500 ist ein R300-Derivat und somit ein vollwertiger DirectX9-Chip, die wesentlichen Einschränkungen zur Radeon 9700 Pro liegen in niedrigeren Takraten, dem 128bittigen Speicherinterface sowie der Halbierung der Rendering Pipelines von 8 auf 4 begründet. Weitere Einzelheiten dazu finden sich in einer lesenswerten Übersicht beim 3DCenter.
Die deutsche ENMIC AG, Vermarkter u.a. der von HIS in Taiwan hergestellten Grafikkarten, hat insgesamt drei neue Karten auf Basis des R300 angekündigt (Radeon 9500, Radeon 9500 Pro, Radeon 9700), wovon die HIS Excalibur Radeon 9500 als Erste ab Ende November ausgeliefert werden soll. Für ca. 239 Euro erhält der Kunde eine umfangreiche Anschlußfunktionalität mit 15-pin VGA für Analog-Monitore, DVI-I für digitale Displays, TV-Out sowie einen externen DVI-zu-VGA-Adapter für einen zweiten Analog-Monitor. Die beiden 400 MHz RAM-DACs sollen dabei für die angeschlossenen Displays eine unabhängige Einstellung von Bildschirmauflösung und Bildwiederholraten erlauben.
[vw]
Donnerstag, den 21. November 2002
|
|
|
Intel beschleunigt Celeron auf 2.2 GHz
Die Intel Corporation hat den Value Prozessor Celeron, der in der jüngsten Version auf dem Pentium 4 Kern mit verkleinertem L2-Cache aufbaut, auf nunmehr 2.2 GHz beschleunigt. Bisher lag die Höchstmarke beim Celeron bei 2.0 GHz. Neben der Einführung des neuen 2.2 GHz Prozessores hat man auch noch gleich eine 2.1 GHz Variante mit ins Rennen geschickt.
Technische Änderungen hat es im Vergleich zu den Vorgängern nicht gegeben. Der Kern basiert auf dem Pentium 4 Northwood und wird demnach in einem 0,13µm Verfahren gefertigt. Der FSB beträgt 100 MHz bzw. 400 MHz QDR (QuadDataRate). Allerdings gibt es einen gewichtigen Unterschied zum richtigen Pentium 4 Northwood Prozessor. Letzterer verfügt über 512KB L2-Cache, der Celeron dagegen nur über 128KB, weswegen er an sich nur für Systeme ohne großen Leistungshunger in Frage kommt. Kosten wird die 2.2 GHz Variante 103 US-Dollar, das 2.1 GH Modell schlägt mit 89 US-Dollar zu Buche (Preise bei einer Abnahme von 1000 Einheiten).
[mg]
Neuer Patch für den Internet Explorer verfügbar
Es ist wieder einmal soweit - Microsoft hat einen neuen Patch für seinen oft gescholtenen aber dennoch weit verbreiteten Internet Explorer bereitgestellt. Dieser soll unter anderem gegen eine erst kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücke im "Active Scripting" gerichtet sein, die im Extremfall sogar ein Formatieren der Festplatte erlauben könnte. Weitere Informationen dazu sowie den Download findet man in Microsofts Security Bulletin MS02-066.
Anlass zur endgültigen Entwarnung scheint jedoch nicht zu bestehen. So berichten die Sicherheitsexperten von GreyMagic Software in ihrer Newssektion, dass der Patch nur einen Teil der Problematik beseitige und zwei kritische Schlupflöcher fortbestünden. Bis zum vollständigen Bugfix bleibt als einzig sichere Methode also weiterhin nur das Disablen der Active-Scripting-Funktionalität des Internet Explorer.
[vw]
VIA KT400A - ein Dual Channel DDR Chipsatz?
Wie wir bereits hier ansprachen, ist in einem Bericht von der Comdex in Las Vegas auf AnandTech derzeit so einiges interessante bezüglich VIA's KT400A zu lesen und zu sehen. Auf besagter Messe warfen die Kollegen unter anderem einen Blick auf den Stand des Herstellers FIC, an dem bereits eine KT400A Platine zu besichtigen war. Aufsehenerregender als das Bild des Mainboards war jedoch das dazugehörige Schild, das über die technischen Spezifikationen der Hauptplatine Auskunft gab. Hier stand zu lesen, dass es sich um ein Dual Channel DDR fähiges Board handelt, das mit besagtem KT400A ausgestattet sein soll.
Was lässt sich nun aus diesen Informationen schlussfolgern? Zwei Möglichkeiten drängen sich hier in den Vordergrund. Zum ersten kann es sich bei dieser Beschriftung schlichtweg um einen Fehler handeln, was alle weiteren Spekulationen überflüssig machen würde.
Die zweite und weitaus interessantere Möglichkeit besteht darin, dass VIA dem KT400A tatsächlich einen Dual Channel DDR Controller spendiert hat. Als Anlass für diesen Schritt kann man die stärker werdende Konkurrenz in Form von NVIDIA sehen, die mit der nForce-Reihe bereits Erfahrungen in Sachen AMD CPUs und Dual Channel DDR gemacht hat.
Auch wenn der Vorteil dieser Technologie im Zusammenspiel mit den aktuellen AMD CPUs nicht so gravierend ausfällt, kann schon alleine das Marketing-Argument VIA zu einer derartigen Modifikation bewegt haben. Dank der Entwicklung des entsprechenden Dual Channel DDR Controllers für den P4X600 sollte diese Portierung kein zu grosses Hindernis darstellen. Nähere Informationen zu diesem Thema werden sicherlich bald auftauchen, dann wird auch der Wahrheitsgehalt der Beschilderung an FIC's Comdex-Stand geklärt sein.
[cm]
Mittwoch, den 20. November 2002
|
|
|
Neues von AMD Teil 2
AnandTech berichtet in einem Kurzreport von der Comdex über zwei Neuigkeiten von AMD. Als erstes werden einige Windows XP Screenshots eines mit einem 1,4 GHz Athlon 64 ausgestatteten Systems gezeigt. Trotz derzeitiger Probleme der AMD AGP8x Bridge, welche derzeit nur mit AGP4x stabil läuft, wurde ein Durchlauf von 3DMark2001 gezeigt.
The performance of the Athlon 64 at 1.4GHz was around the speed of a 2.2GHz Pentium 4 or Athlon XP 2200+.
Nun lässt sich darüber streiten, ob ein Grafikbenchmark aussagekräftig über die Leistung einer CPU ist, zumal keine Testbedingungen, wie zum Beispiel Auflösung und Farbtiefe, bekannt gegeben wurden. Trotzdem kann man hier sehen, in welcher Kategorie AMD sein Produkt plazieren will, geplant ist derzeit eine Einstiegstaktrate um die 2GHz.
Als zweite Neuigkeit wird über ein eventuelles 200MHz DDR FrontSideBus Interface des "Barton" spekuliert. Anscheinend läuft der nForce2 Chipsatz überraschend stabil im FSB400 Betrieb, so dass AMD unter Nutzung dieses Features und dem vergrößerten Level2 Cache des Barton doch noch, zumindest unter Zuhilfenahme des Powerrating Wertes, mit Intel gleichziehen kann. An gleicher Stelle wird auch noch über ein DualChannel DDR-RAM Interface des VIA KT400A Chipsatz spekuliert. Anscheinend ist VIA durch die Performance des nForce2 mit DualChannel DDR-RAM Interface etwas überrascht worden.
An dieser Stelle muss man aber wieder feststellen, dass dies noch alles recht spekulativ ist, da AMD zum derzeitigen Zeitpunkt gerade einmal die ersten schwer verfügbaren FSB333 Prozessoren anbieten kann.
[ch]
Neuer Artikel online: Lian Li PC-7323A
Wir haben schon so manches Lian Li Gehäuse getestet - dieses ist aber eine Premiere: Ein BigTower aus Aluminium, PC-7323A genannt. Dabei ist jener BigTower nicht nur für den reinen Server-Einsatz verwendenbar, auch Freunde vollausgebauter PCs und von Wasserkühlungen werden an dem Platzangebot eines BigTowers ihre Freude haben. Ob der Lian Li PC-7323A hierfür eine Wahl darstellt, erfahrt Ihr im Artikel.
[rg]
Kommende Preissenkungen von Intel-CPUs
Passend zur unten stehenden Mitteilung hinsichtlich der umfangreichen Änderungen von Intels Prozessor- und Chipsatzroadmaps werden für das nächste Jahr bereits zwei (wohl noch nicht offizielle) Preissenkungen für die Pentium 4-Prozessorreihe gehandelt. Wie es aussieht, möchte Intel seine potentiellen (Neu-)Kunden nicht nur hinsichtlich der Leistung, sondern auch bezüglich des Preises für sich gewinnen ;-). Zu beachten sind die leicht höheren Preise für die im nächsten Jahr neu hinzukommenden Prozessoren mit aktiviertem Hyperthreading unterhalb 3 GHz Taktrate:
| Prozessor | Preis aktuell (11.11.) | Preis 23.02.2003 | Preis 2. Quartal '03 |
| P4 3.20 GHz (800 MHz QDR) | - | - | 637 US-$ |
| P4 3.06 GHz | 637 US-$ | 589 US-$ | 417 US-$ |
| P4 3.00 GHz (800 MHz QDR) | - | - | 417 US-$ |
| P4 2.80 GHz (mit HT) | - | - | 278 US-$ |
| P4 2.80 GHz (ohne HT) | 401 US-$ | 375 US-$ | 260 US-$ |
| P4 2.6/2.66 GHz (mit HT) | - | - | 218 US-$ |
| P4 2.6/2.66 GHz (ohne HT) | 305 US-$ | 241 US-$ | - |
| P4 2.5/2.53 GHz (mit HT) | - | - | - |
| P4 2.5/2.53 GHz (ohne HT) | 243-$ | 243-$ | 193 US-$ |
| P4 2.4 GHz (mit HT) | - | - | 178 US-$ |
| P4 2.4 GHz (ohne HT) | 193 US-$ | 163 US-$ | 163 US-$ |
Etwas eigenartig sieht es im Frequenzbereich zwischen 2.5 und 2.66 GHz aus. Sollte es wirklich überhaupt keinen HT-P4 mit 2.5/2.53 GHz Taktrate bzw. nach dem 2. Quartal 2003 keine 2.6/2.66-GHz CPUs ohne HT mehr geben? Wahrscheinlich sind die Daten schlicht und ergreifend nicht ganz vollständig und werden im Laufe der Monate noch ergänzt werden.
[vw]
Intel goes DDR400 - erhebliche Änderungen von CPU- und Chipsatzroadmap
Gar überraschende Kunde vernehmen wir aus dem Hause Intel. Erst hatte der Chipgigant vermeintlich endgültig klargestellt, niemals den DDR400-Standard unterstützen zu wollen, um dann den bereits rollenden DDR333-Zug als allerletzter Passagier zu besteigen.
Doch nun berichten gleich mehrere Kollegen aus dem englischen und japanischen Sprachraum, dass bereits der letzte geplante Northwood-Prozessor (vor Umstellung auf den in 0.09 µm gefertigten "Prescott") mit 200 MHz FSB / 800 MHz QDR betrieben werden soll. Der dazu passende Chipsatz wäre ein "Springdale" mit Unterstützung ebendieser Taktraten statt "nur" 166 MHz FSB / 667 MHz QDR.
Trägt man die berichteten Einzelheiten zusammen, könnten die zum 2. Quartal 2003 erwarteten Chipsätze der Springdale-Familie so aussehen:
| Chipsatz | Springdale-P | Springdale-PE | Springdale-G | Canterwood |
| FSB (QDR) | 400/533 MHz | 400/533/800 MHz | 400/533/800 MHz | 533/800 MHz |
| Speicherinterface | Single-/Dual-DDR266/333 | Single-/Dual-DDR333/400 | Single-/Dual-DDR333/400 | Dual-DDR333/400 |
| Onboard-Grafik | - | - | + | - |
| AGP | 8x | 8x | 8x | 8x |
| Southbridge | ICH5 | ICH5 | ICH5 | ICH5 |
| Onboard-LAN | 10/100/1000 Mbit | 10/100/1000 Mbit | 10/100/1000 Mbit | 10/100/1000 Mbit |
| Serial-ATA | + | + | + | + |
| Hyperthreading-Support | + | + | + | + |
Interessanterweise werden die Springdales sowohl die ein- wie auch die zweikanalige Ansteuerung des Arbeitsspeichers beherrschen, der "Canterwood" hingegen soll nur im Dual-Modus laufen und dürfte als Workstation-Nachfolger des E7205 a.k.a. "Granite Bay" positioniert werden. Der Springdale-P stellt unter Verzicht auf 800 MHz QDR wohl eher eine Entry-Lösung dar, unterstützt jedoch ebenfalls Hyperthreading, bringt Gigabit-LAN mit und verfügt per ICH5 ebenfalls über Serial-ATA-Ports. Von 166 MHz FSB ist nirgendwo mehr die Rede, es soll offensichtlich direkt der Sprung von 533 auf 800 MHz QDR erfolgen.
Was Intel dazu bewogen hat, diesen unerwarteten Schritt zu gehen, kann nur gemutmaßt werden. Man darf aber mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass Intel umfangreiche Versuche mit DDR400 unternommen und offensichtlich zu seiner Zufriedenheit abgeschlossen hat. Auch ein erster Seitenhieb auf die im 1. Halbjahr 2003 erwarteten "Hammer"-Prozessoren von AMD ist mehr als wahrscheinlich. Zusätzlich ist auf jeden Fall erwähnenswert, dass nach dem voraussichtlichen Launch des 3.2 GHz Northwood im 2. Quartal 2003 das Hyperthreading-Feature auch bei niedriger getakteten Northwoods bis herunter auf 2.4 GHz freigeschaltet werden soll. Diese Prozessoren sollen dafür ein paar Dollar mehr kosten als ihre gleichgetakteten Kollegen ohne Hyperthreading.
[vw]
InternetRadio!Two @ TweakPC
Radiohören am PC? Ohne entsprechenden Radiotuner z.B. als PCI-Karte? Das geht, denn zahllose Sender haben ihre Livestreams im Internet. Die Kollegen von TweakPC haben sich ein Tool angesehen, mit dem man sich u.a. des Absuchen der diversen Senderwebseiten ersparen kann.
Dazu lädt das InternetRadio!Two beim Programmstart automatisch eine aktuelle Senderliste nach, merkt sich den zuletzt gehörten Sender etc. - das Radiohören am PC wird also deutlich erleichtert. Die Konfiguration ist sehr einfach, doch leider funktioniert das Programm nur mit dem Windows Media Player bzw. dem Real Player.
[vw]
Dienstag, den 19. November 2002
|
|
|
Neues von AMD Teil 1
Advanced Micro Devices teilte am heutigen Tage in einer Pressemitteilung den Markennamen für den "Clawhammer", die Desktop-Variante der Hammer Prozessorenreihe mit. Unter dem Namen AMD Athlon 64 wird vorausssichtlich gegen Ende des ersten Quartals 2003 die erste 64-Bit CPU für Desktop Computer erhältlich sein.
In direkter Verbindung zu obengennater Mitteilung stehen die gestrigen Meldungen von AMD. Als erstes wurde ein von Microsoft entwickelter Prototyp eines 64-Bit Windows vorgestellt. Im Betrieb zeigte man unter anderem ein 64-Bit Internet Explorer sowie eine 32-Bit Version von Office XP.
Desweiteren gab AMD bekannt, dass die Firmen Covalent und RedHat eine spezielle 64-Bit Variante des Webservers Apache entwickeln. Damit verstärkt AMD seine Bestrebungen im lukrativen Servermarkt Fuß zu fassen.
Wie es scheint, muss AMD mangels auslieferungsfähiger Hardware die potentiellen Kunden durch häufige Ankündigungen bei der Stange halten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage in den kommenden Monaten weiter entwickelt.
[ch]
NVIDIA stellt GeFORCE FX vor
Nun endlich war es soweit, Grafikspezialist NVIDIA stellte am gestrigen Tag den neuesten Spross aus der traditionsreichen GeForce Familie vor. Bisher nur unter seinem Codenamen NV30 bekannt, hat das Kind nun auch einen Namen und ein entprechendes Logo bekommen. Wurde in der letzten Zeit schon häufig darüber spekuliert, wie er heissen wird, ist dieses Geheimnis nun gelüftet. Nicht etwa eine Fortsetzung alá "GeForce 5" wurde gewählt, sondern eine neue Art der Bezeichnung, namentlich GeFORCE FX.
Bisher scheinen die Informationen bezüglich des Neulings allerdings noch rar gesäht zu sein. Die auf der Comdex in Las Vegas gezeigte Version einer GeFORCE FX Karte entsprach darüber hinaus auch noch keinem entgültig in Serie gehenden Modell. Dies scheint jedoch nicht weiter verwunderlich, betrachtet man den entsprechenden Zeitplan rund um die Einführung der Grafikkarten. Mit der Massenproduktion der Chips soll demnach erst gegen Ende des Jahres begonnen werden, erste Platinen werden den hiesigen Handel wohl erst im Februar 2003 erreichen. Dann sollen zwei Varianten mit GeFORCE FX Chip erhältlich sein, die GeFORCE FX 5800 und 5800 Ultra. Über die entsprechenden Taktraten der Karten ist bisher nichts genaues zu erfahren, es wird jedoch mit einem Takt von um 500MHz für die Ultra-Version gerechnet. Käufer der "normalen" 5800 werden sich mit einer deutlich niedrigeren Taktung begnügen müssen.

Da es sich bei der Vorstellung des GeFORCE FX um einen Paperlaunch par Excellence handelt, kann bisher keine der einschlägig bekannten Redaktionen einen Test von realer Hardware vorweisen. Hier beziehen sich alle auf die Marketing-Informationen, die sie von NVIDIA vorgesetzt bekommen. Diese beinhalten auch schon eine Reihe von Benchmarks, die (wie sollte es anders sein) die Überlegenheit der GeFORCE FX gegenüber der Konkurrenz aus dem eigenen Hause und von ATI demonstrieren. Trotz allem haben sich bereits eine Reihe von Online-Medien mit dem Thema beschäftigt, zu denen auch die Kollegen vom 3D-Center gehören. Der 3D-Center Artikel zum GeFORCE FX ist nur zu empfehlen, besonders da er in deutscher Sprache gehalten ist ;-). Hier noch einige Links zu entsprechendem Lesestoff auf anderen Seiten:
[cm]
E7205-Mainboard von MSI
Pünktlich zur offiziellen Vorstellung Intels hat MSI nun sein erstes Mainboard auf Basis des "Granite Bay"-Chipsatzes angekündigt. Einzelheiten können der nachfolgenden Pressemitteilung entnommen werden. Zwar liest sich die Ausstattungsliste des MSI GNB Max vollständig und gut, jedoch sind die Preise zwischen 280 und 315 Euro doch recht happig. Allerdings ist der E7205 eindeutig für das (kleinere und hochpreisigere) Workstationsegment gedacht, den Desktopbereich deckt Intel z.Zt. mit den i845PE- und i845GE-Chipsätzen ab.

| Frankfurt/Main, 18. November 2002 – Mit dem neuen GNB Max stellt MSI das passende Mainboard für den heute von Intel gelaunchten E7205-Chipsatz vor. Das MSI GNB Max unterstützt Dual-Channel PC1600/2100 DDR SDRAM sowie Intels Hyper-Threading-Technologie.
Mit Hyper-Threading werden die unterschiedlichen Pipelines eines Mikroprozessors durch unterschiedliche Threads zeitgleich - und damit wie getrennte Prozessoren - effizient genutzt. Das ist ein großer Performance-Vorteil. Es handelt sich dabei nach wie vor um einen physikalischen Prozessor, der aber mittels einiger Hardware-Erweiterungen in der Lage ist, sich bei entsprechenden Betriebssystemen als zwei logische Prozessoren zu melden.
Zur Ausstattung des GNB Max gehören in der Highend-Version "FISR" Gigabit-LAN, IEEE1394 und SerialATA RAID 0,1. Der ICH4-Chip ermöglicht den Anschluss von sechsmal USB 2.0. Dazu kommen fünf PCI-Slots und ein AGP 8X-Steckplatz.
Das voll ausgestatte GNB Max-FISR wird rund 315 Euro kosten. Die zweite Variante ohne IEEE1394, Serial ATA Raid mit LAN, das GNB Max-L, kostet ca. 280 Euro. Anfang Dezember wird das GNB Max im Handel sein.
Spezifikationen GNB Max-FISR
CPU Sockel 478 für Intel Pentium 4 Prozessoren bis 3,06 GHz und höher
Chipsatz Intel E7205 (Granit Bay)
FSB 533 MHz
Speicher 4 x DDR DIMM Dual-Channel, max. 2 GB PC1600/PC2100
Steckplätze 5 PCI, 1 AGP 8X
Audio C-Media CMI 8738 5.1-Kanal
Netzwerk Intel 82540EM/82551 10-, 100-, 1000Mb/s
Promise 20376 SerialATA RAID 0,1
IEEE 1394 VIA VT6306
USB-Schnittstellen 6 x USB 2.0
Formfaktor ATX
Zubehör D-Bracket2™, S-Bracket™
Software/Tools Fuzzy Logic™4, PC Alert™4, Live Update Series2, Live Monitor™, MSI DVD 5.1 | |
[vw]
Intel stellt neue Xeon-Prozessoren und Server-/Workstationchipsätze vor
Intel hat nun auch den FSB seiner Xeon-Prozessoren auf 533 MHz QDR beschleunigt und bietet diese in Taktraten von 2 bis 2,8 GHz an. Die Auslieferung solle "in den kommenden Wochen" erfolgen. Gleiches gilt hinsichtlich der Verfügbarkeit der neuen Server- und Workstationchipsätze. Hierunter befindet sich auch der bereits intensiv diskutierte und schon vorab getestete E7205 aka "Granite Bay". Zwar explizit für den Workstationeinsatz vorgesehen, sehen die bisher vorgestellten Serienboards doch eher wie "normale" Desktopmainboards aus, allerdings werden diese angesichts eines Chipsatzpreises von 57 US-$ je Stück spürbar teurer sein als z.B. i845PE-Boards.
Weitere Einzelheiten dazu findet Ihr in der auszugsweise angehängten Pressemitteilung von Intel:
| Feldkirchen / Santa Clara, den 18. November 2002 - Sieben Jahre nach der Auslieferung ihres ersten multiprozessorfähigen Chips im November 1995 stellt die Intel Corporation heute ein Dutzend neuer Produkte für die Familie der Intel® Xeon(tm) Prozessoren vor. Es handelt sich damit um die umfangreichste Produktvorstellung in dem Segment der Server und Workstations. Sie schließt neue Prozessoren, Chipsätze und Plattformen für Intel-basierte Server und Workstations ein. Mit der Vorstellung dieser neuen Produktgruppen erhalten auch Workstations die Möglichkeit die Hyper-Threading Technologie, AGP 8x Grafikkarten und Dual-Channel DDR Speichertechnologie zu nutzen. Die neuen Intel Xeon Prozessoren mit Taktfrequenzen von 2,8GHz, 2,6GHz, 2,4GHz und 2GHz und dem 533MHz Front-Side Bus runden das Bild ab. ...
Intel hat mit der Auslieferung von vier neuen Intel Xeon Prozessoren von 2,0 GHz bis 2,8GHz, einem integrierten 512KB Cache und einem 533MHz schnellen Front-Side Bus für den optimalen Datentransfer zum Chipsatz begonnen. Zwei-Wege-Server und -Workstations profitieren von diesen neuen Prozessoren, die Intel mit der 0.13 Mikron Prozesstechnologie hergestellt.
In Verbindung mit den neuen Prozessoren erhöht der Intel® E7501 Chipsatz für Zwei-Wege-Server die Systemleistung um mehr als 25 Prozent. Diese Plattform eignet sich optimal für den Einsatz Bereich des Load Balancing, der Netzwerksicherheit, des Traffic Managements, der Voice-over-IP Lösungen und des Web Caching.
Der Intel® E7505 Chipsatz, der bisher unter dem Codenamen "Placer" bekannt war, eignet sich für Workstations, die zwei Intel® Xeon(tm) Prozessoren verwenden. Der Intel® E7205 Chipsatz, bisher als "Granite Bay" bezeichnet, eignet sich für Workstations des Einstiegsegments mit einem Prozessor auf Basis des Intel® Pentium® 4 Prozessors.
Beide Workstation Chipsätze beinhalten eine Unterstützung für AGP 8x, um genügend Bandbreite für grafikintensive Applikationen bereitzustellen. Intels AGP 8X Grafikschnittstelle ist direkt an den Memory Controller Hub des Chipsatzes angeschlossen, um Latenzzeiten zu minimieren.
Alle drei Chipsätze unterstützen Intels Hyper-Threading Technologie und Dual Channel DDR Speicher. Dazu bieten die Chipsätze Intel E7501 und E7505 eine 64 bit PCI/PCI-X Anbindung für einen hohen Datenaustausch. ...
Preise und Verfügbarkeit Die Intel Xeon Prozessoren mit 2,8 GHz, 2,6 GHz, 2,4GHz und 2 GHz und dem 533 MHz Front Side Bus kosten bei einer Abnahme von 1.000 Stück jeweils 455 Dollar, 337 Dollar, 234 Dollar und 198 Dollar. Der Intel® E7501 Chipsatz mit einem PCI/PCI-X Controller Hub für Zwei-Wege-Server, der Intel® E7505 mit einem PCI/PCI-X Controller Hub für Zwei-Wege-Workstations sowie der Intel® E7205 für Entry Level Workstations kosten bei einer Abnahme von 1.000 Stück jeweils 92 Dollar, 100 Dollar und 57 Dollar. Intel erwartet, dass OEMs und die Distributoren die neuen Produkte in den kommenden Wochen ausliefern. | |
[vw]
Montag, den 18. November 2002
|
|
|
Thoroughbred per BIOS unlocken?
Gemäß eines Berichtes des Inquirer soll genau dies mit einem neuen BIOS für das EPoX 8K9A mit VIA KT400-Chipsatz möglich sein. Der technische Hintergund dafür dürfte der gleiche sein, wie beim Unlocken des Athlon XP Thoroughbred mittels einer Drahtbrücke zwischen zwei Prozessor-Pins. Eine solche Verbindung direkt im Prozessorsockel des Mainboards einzurichten und per BIOS freizuschalten, erschiene durchaus möglich.
Interessanterweise ist dieses BIOS auf keiner der offiziellen EPoX-Seiten aufzutreiben, der Inquirer-Link führt auf eine Seite mit dem bezeichnenden Namen "Driverheaven", wo ein Bin-File mit der Bezeichnung k9a22b11.bin heruntergeladen werden kann. Da es sich somit um ein Beta- oder sogar ein von sonstwem gemoddetes BIOS handeln dürfte, erfolgt die Benutzung mit Sicherheit auf eigene Gefahr.
[vw]
SiS stellt neue Chipsätze und Xabre 600 vor
Die Silicon Integrated Systems Corporation (SiS) hat mit dem Beginn der Comdex neue Produkte vorgestellt. Hierzu zählen 2 neue Chipsätze und die Erweiterung der Xabre Grafikkarten Produktpalette. Auf der Chipsatzseite wurde sowohl für Intel Pentium 4 Systeme als auch für den AMD Hammer ein neues Produkt vorgestellt. Der SiS 655 ist für den Pentium 4 Prozessor konzipiert und bietet als erster Chipsatz für diesen Prozessor ein Dual Channel DDR333 Speicherinterface an.
Dazu gesellt sich ein AGP 8x Interface, mit welchem alle kommenden Chipsätze ausgestattet sein sollten, und eine Anbindung zwischen Northbridge und Southbridge mittels der MuTIOL Technologie von 1 GB/Sekunde. Mittels des Dual Channel DDR333 Speicherinterfaces kann man eine maximale Bandbreite von fast 5,0 GB/s erreichen, was einem Pentium 4 Prozessor mit 133 MHz FSB und einer daraus resultierenden Bandbreite von 4 GB/s. genügen dürfte. Desweiteren betont SiS, dass der 655er Chipsatz Hyper-Threading geeignet ist.
Für den noch nicht verfügbaren AMD K8 Hammer wurde der SiS 755 vorgestellt. Dieser bringt das von AMD entwickelte HyperTransport Interface mit sich und ist ebenfalls mit AGP 8x ausgestattet. Die Anbindung zwischen Northbridge und Southbridge wurde genauso wie beim SiS655 mittels der MuTIOL 1G Technologie realisiert. Beiden Chipsätzen steht die SiS963 Southbridge zur Seite, welche 5.1 Channel AC'97 2.2 Sound, 10/100Mbit Ethernet, Home PNA2.0, Firewire, USB 2.0 und zwei ATA133/100/66 IDE Kanäle bietet.
Neben den beiden Chipsätzen hat SiS auch die eigene Xabre Grafikkarten Produktpallette erweitert. Mit von der Partie ist nun auch der Xabre 600 als AGP 8x Chip und DirectX 8.1 Beschleuniger. Allerdings darf man außer höhere Takte wohl nicht allzu viel vom Xabre 600 erwarten.
[mg]
Neues INF-Update für Intel Chipsätze
Auf der Homepage des Chipgiganten Intel findet sich eine neue Version des bekannten INF Update Utility in der Version 4.10.1012. Die Software ist seitens des Herstellers für alle Chipsätze ab Intel 810 gedacht und macht das verwendete Betriebssystem mit dem jeweiligen Chipsatz bekannt. Nötig ist ein solches Update um Probleme des Betriebssystems bei der Konfiguration der AGP-, PCI-, USB- und ISAPNP-Funktionen zu vermeiden.
Als Voraussetzung für die Installation dieses Updates nennt Intel eines der Betriebssysteme Windows 98SE/Me/2000/XP. Die entsprechenden Files in Englisch oder in einer mehrsprachigen Version können unter dem Folgenden Link gefunden werden. Dort gibt es auch eine ReadMe-Datei und die Release Notes zum Download.
[cm]
ASUS Mainboards mit Hyper-Threading Support
Von ASUS kommen einige interessante Informationen bezüglich der Kompatibilität der hauseigenen Intel-Mainboards zu den neuesten Pentium 4 Prozessoren und der dort eingesetzten Hyper-Threading Technologie (wir berichteten). Bei den betroffenen Platinen handelt es sich um das P4PE, das P4GE-V, das P4B533, das P4B533-E, das P4B533-M, das P4T533, sowie das P4T533-C. Am einfachsten ist es für Besitzer von Hauptplatinen, die ab Oktober diesen Jahres gebaut wurden. Hier findet sich auf dem Karton des Mainboards Intels "Hyper-Threading Technologie" Logo und der Fall ist somit schon geklärt, die Unterstützung ist bereits vorhanden.
ASUS lässt jedoch auch Besitzer von älteren Versionen der angesprochenen Platinen nicht im Regen stehen. Seitens des Herstellers sorgt man hier mit Hilfe eines BIOS-Updates für die Kompatibilität zur aktuellsten Generation von Pentium 4 Prozessoren. Die entsprechenden BIOS-Files finden sich in ASUS' BIOS Abteilung. Die einzelnen Downloadorte für jedes Mainboard sind in der folgenden Tabelle ebenfalls angegeben. Sie gibt ausserdem über die Versionsnummer des BIOS Auskunft, ab der Hyper-Threading unterstützt wird.
| Mainboard | BIOS-Version | FTP-Download |
| P4PE | 1001 | Link |
| P4GE-V | 1001 | Link |
| P4B533 | 1011 | Link |
| P4B533-E | 1011 | Link |
| P4B533-M | 1010 | Link |
| P4T533 | 1005 | Link |
| P4T533-C | 1008 | Link |
[cm]
Neues nForce2 Board von EPoX
Der Hersteller EPoX bringt ein neues Mainboard auf Basis des NVIDIA nForce 2 Chipsatzes auf den Markt. Das neue EP-8RDA+ basiert auf den nForce 2 SPP und MCP-T Chips (Erläuterung) und kommt somit ohne integrierte Grafiklösung, jedoch mit einem anständigen Paket an Extras daher. Die Ausstattung der Platine besteht aus einem FireWire-Controller (2 Anschlüsse), einem 10/100Mbit Netzwerkanschluss, Sechs USB 2.0 Anschlüssen, zwei ATA133 Anschlüssen für bis zu 4 Laufwerke, einem AGP8x Steckplatz, sechs PCI Steckplätzen und Sechskanal Audio (Realtek ALC-650).
Mit seinen drei Steckplätzen für DDR SDRAM Module kann das EP-8RDA+ bis zu drei Gigabyte Arbeitsspeicher aufnehmen. Als Front Side Bus sind 200, 266 und 333MHz möglich, Prozessorseitig werden AMD Duron CPUs ab 800MHz, sowie AMD Athlon XP CPUs ab 1500+ aufgenommen. Der Hersteller EPoX gibt für seine neue Hauptplatine, die ab Kalenderwoche 47 erhältlich ist, einen Verkaufspreis von 144€uro an. Dank der durchdachten Ausstattung, der hohen Qualität des nForce 2 Chipsatzes und den umfassenden Overclocking-Möglichkeiten des EP-8RDA+, scheint es für eine breite Schicht an Käufern interessant zu sein.
[cm]
Sonntag, den 17. November 2002
|
|
|
Webweites
Das 3DCenter hat sich mit "Hidden Surface Removal" befasst. Diese Technik spart bei der Darstellung umfangreicher 3D-Welten wertvolle Bandbreite, indem nur die wirklich sichtbaren Flächen vom Grafikchip gerendert werden. Die wesentlichen Aspekte von HSR hat das 3DCenter in seinem neuesten Artikel zusammengefasst. Nichts für ausschließliche Benchmarkfetischisten, aber etwas für die Technikfreaks.
Hyperthreading ist anlässlich des Launchs des Pentium 4 mit 3.06 GHz wohl das beherrschende Thema dieser Woche - so auch bei unseren Partnern von Au-Ja!. Hier finden wir im Doppelpack ein Review des besagten Pentium 4 mit 3.06 GHz und, um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, einen Test des MSI 860D Pro Mainboards mit Dual Intel Xeon 2,4 GHz. Da die Intel Xeon Server Prozessoren auf Basis des Pentium 4 Hyperthreading von Haus aus beherrschen, ergibt sich hier, im Vergleich zu einem "normalen" Dualsystem, nochmals eine Leistungssteigerung.
Somit verwundert es nicht, dass sich auch die LostCircuits mit diesem Thema befasst haben. Passend dazu haben die LostCircuits dem Iwill P4HT unter die Haube gesehen, einem Mainboard mit Intels aktuellem i845PE-Chipsatz, offiziellem DDR333- und natürlich auch Hyperthreading-Support. Mit Ausnahme einiger BIOS-Probleme, die sich wohl fixen lassen dürften, wurde hier nichts Negatives berichtet.
Die Spieleflut hat sich zwei neue Titel für die Playstation 2 zu Gemüte geführt. Im First Person Shooter Timesplitters 2 muß man ein paar fiese Aliens, die die Zeitkristalle gestohlen haben, durch verschiedene Zeitzonen verfolgen, um ebendiese Zeitkristalle wieder zurückzuholen. Logisch, dass einem dort "ein paar" Gegner das Leben erschweren. Das Gameplay (insbesondere der Multiplayermodus) sowie Grafik- und Soundqualität inkl. Dolby Digital haben den Tester sehr beeindruckt, sodass hier eine mehr als gute Wertung fällig wurde. Nicht ganz so gut weggekommen ist das Adventure-Game Legaia 2, das wohl eher für Final Fantasy–Fans und die, die es werden wollen, geeignet erscheint. Hinsichtlich Grafik und Sound wurde hier Kritik geäußert.
Last not least haben sich unsere Partner von WinTotal des immer immer interessanten Themas des Erstellens von PDF-Dateien gewidmet und sich als Alternative zu Adobe Acrobat und Co. das preiswerte Tool GData PowerPDF angesehen. Für 40 Euro erhält der User ein Programm, das bei einfacher Handhabung sehr ordentliche Ergebnisse erzielt. Abstriche waren hingegen bei Funktionen wie "Schutz vor Veränderung" der erstellten PDF-Dateien zu machen.
[vw]
Promise SATA150 TX2 PLUS und TX4
Promise Technology stellt auf der COMDEX zwei neue Controllerkarten für SerialATA Festplatten vor. Der SATA150 TX2 PLUS stellt zwei SerialATA Anschlüsse mit 150 MByte/s bereit, sowie einen herkömmlichen Ultra ATA 133 Anschluss. Hingegen setzt der SATA150 TX4 vollständig auf die neue SerialATA Technologie und besitzt 4 Anschlussmöglichkeiten für SerialATA Festplatten. Damit die höheren Übertragungsraten auch der Gesamtleistung zu Gute kommen, besitzen beide Karten ein 32bit/66MHz PCI Interface, welches leider auf Consumerboards kaum zu finden ist. Natürlich sind die Controller abwärtkompatibel zum normalen 32bit/33MHz PCI Bus.
Nachdem bereits auf den neuesten Mainboards Serial ATA Einzug hält, fehlen für den Durchbruch der neuen Technologie nur noch die entsprechenden Festplatten.
[ch]
Samstag, den 16. November 2002
|
|
|
Corsair überarbeitet XMS-PC3500C2 Speicher
Der in Overclocking Kreisen sehr bekannte Speicherhersteller Corsair hat sein Top-Produkt, die XMS-PC3500C2 Speichermodule überarbeitet und kann ab sofort noch schärfere Speichertimings garantieren. Getestet wurden die neuen Speichermodule mit 5.0ns Chips auf einem KT400 Board (Einzelbestückung), wo man durch die Überarbeitung eine Reduzierung der RAS-Precharge-Latency und der RAS-to-CAS Delay erreichte. Somit garantiert Corsair statt dem bisherigem 2-4-4-8-1T Timing die Ansprechung mit 2-3-3-7-1T.
Die neuen Module CMX256A-3500C2 und CMX512-3500C2, einmal mit 256MB und einmal mit 512MB, sind mit 217 MHz spezifiziert und bieten sich damit natürlich vor allem für Overclocking ambitionierte Anwender an. Dazu kommt die lebenslange Garantie, welche die Module für den einen oder anderen noch interessanter machen. Beide Module sind ab sofort verfügbar.
[mg]
AMD senkt die CPU Preise
Nachdem Intel die Preise ihrer CPUs bereits am 10. November gesenkt hatte (wir berichteten), sollte AMD gerüchteweise ein Paar Tage später nachziehen. Mittlerweile wurden die Preissenkungen von AMD offiziell gemacht, so dass wir Euch hier nocheinmal die komplette Preispalette für die Desktop CPUs präsentieren wollen. Folgende Preise gelten bei einer Abnahme von 1000 Stück:
| Modell | Takt | alter Preis | neuer Preis | Nachlass |
| AMD Athlon XP 2800+ | 2.25 GHz, 166 MHz FSB | $397 | - | - |
| AMD Athlon XP 2700+ | 2.166 GHz, 166 MHz FSB | $349 | - | - |
| AMD Athlon XP 2600+ | 2.133 GHz, 133 MHz FSB | $297 | - | - |
| AMD Athlon XP 2400+ | 2.0 GHz , 133 MHz FSB | $193 | - | - |
| AMD Athlon XP 2200+ | 1.8 GHz, 133 MHz FSB | $183 | $157 | 14% |
| AMD Athlon XP 2100+ | 1.733 GHz, 133 MHz FSB | $174 | $93 | 47% |
| AMD Athlon XP 2000+ | 1.666 GHz, 133 MHz FSB | $155 | $83 | 46% |
| AMD Athlon XP 1900+ | 1.6 GHz, 133 MHz FSB | $139 | $76 | 45% |
| AMD Athlon XP 1800+ | 1.533 GHz, 133 MHz FSB | $130 | $69 | 47% |
| AMD Athlon XP 1700+ | 1.466 GHz, 133 MHz FSB | $130 | $54 | 52% |
| | | | |
| AMD Duron 1.3 GHz | 1.3 GHz, 100 MHz FSB | $64 | $47 | 27% |
| AMD Duron 1.2 GHz | 1.2 GHz , 100 MHz FSB | $64 | $42 | 34% |
[mg]
Neue ATi Catalyst 0.24 Treiber
nVIDIAs Konkurrent ATi hat eine neue Version der Catalyst Treiber ins Rennen geschickt, welche laut ATi Informationen unter bestimmten Umgebungen auch deutlich an Leistung gewinnen sollen. Hier die Änderungen der neuen Treiber:
- CodeCreatures score is improved by 20% at 4X AA for 9700 series products
- NASCAR 2002 framerate is up as much as 18% across the entire RADEON products line
- NHL 2002 performance is up as much as 35% across the entire product line (largest gains on RADEON 7500/8500)
- Performance on legacy (dx6 and dx7) apps is improved by as much as 15% for RADEON 9700 Series products
Infwieweit diese Werte realistisch sind, muss sich erst noch zeigen. Allerdings müssen sich Windows98/SE Anwender noch ein wenig gedulden, da hierfür offiziell noch kein 0.24 Catalyst Treiber freigegen wurde. Der Download der neuen Treiber für Windows2000/XP/Me samt Controll Panel ist über folgende Links bei ATi möglich:
Download CATALYST RADEON 2.4 (7.79) Treiber für Windows XP
Download CATALYST RADEON 2.4 (7.79) Treiber für Windows ME
Download CATALYST RADEON 2.4 (7.79) Treiber für Windows 2000
Download ATI Control Panels 6.13.10.3041
[mg]
Aktualisierte AMD Roadmap [Update Nr.3]
Mit der Veröffentlichung einer neuen CPU Roadmap seitens des Chipherstellers AMD (wir berichteten) konnte man ein wenig über die Pläne für zukunftige Prozessoren im 0,09µm Prozess erfahren: Erstens wurde klar, dass sich die Einführung entsprechender Prozessoren auf das erste Halbjahr 2004 verschiebt. Und zweitens konnte man die Codenamen der neuen 0,09µm CPUs bewundern (Server CPU: Athens, Desktop CPU: San Diego, Mobile CPU: Odessa). Allerdings nahm AMD, wie wir ebenfalls berichteten, die Roadmap ein Paar Tage später wieder vom Server und ersetzte sie durch eine neue, in welcher die Codenamen für die 0,09µm CPUs entfernt wurden.
Seit ein Paar Tagen findet man auf AMDs Roadmap Site wieder eine neue Roadmap, in welcher eben diese Informationen bezüglich der 0,09µm CPU Codenamen wieder ergänzt wurden. Was AMD letztendlich zu den Änderungen bewegte, wird das Unternehmen wohl für sich behalten. Plausible Gründe hierfür können wir Euch hierfür auch nicht liefern, da die Vorgehensweise doch schon ein wenig verwirrend ist. ;-)
[mg]
Freitag, den 15. November 2002
|
|
|
NV30 Namensspekulationen
nVIDIAs nächster Grafikchip mit dem Codenamen NV30 soll bekanntlich am 18. November auf der Comdex in den USA vorgestellt werden. Einen Namen für den Chip gab es bisweilen allerdings noch nicht. Zwar ist GeForce5 als Nachfolger zur aktuellen GeForce4 auf den ersten Blick nicht ganz abwegig, doch alle bisherigen Informationen deuteten auf einen neuen Namen hin.
GeForceFX könnte der neue Name für den NV30 Chip sein. Eine entsprechende Website www.GeForceFX.com wurde auch schon registriert und deutet mehr oder weniger deutlich auf nVIDIA hin. Dass der Name GeForce an sich beibehalten wird, ist auch nicht verwunderlich, da dieser mittlerweile schon Tradition ist und ein markanter, weit verbreiteter Markenname. Mehr hierzu werden wir dann am 18. November erfahren.
[mg]
AMD kündigt Personalabbau an
In einer offiziellen Pressemitteilung hat der Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) bekannt gegeben, bis Ende des 2. Quartals 2003 weltweit etwa 2.000 Stellen zu streichen. Die Verkleinerung der Belegschaft um etwa 15 Prozent diene nur dem Zweck, wieder un