Donnerstag, den 30. November 2006
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Erster IGP-Chipsatz von AMD noch im Dezember
Mit dem RS690G könnte AMD noch im Dezember den ersten Chipsatz mit integrierter Grafikeinheit auf den Markt bringen. Laut TheInquirer, soll der Grafikchip dabei einem abgeschwächten X700 entsprechen und dürfte damit in Sachen Performance zumindest besser da stehen als ältere IGP-Chips mit X300-Grafik. Als Southbridge soll die SB600 zum Einsatz kommen, die schon jetzt auf zahlreichen Mainboards für die AMD-Plattformen vertreten ist. In Detailfragen gibt es jedoch kaum handfestes, außer, dass ein Zwei-Kanal-DDR2-800-Interface für den Sockel AM2 zur Verfügung gestellt werden soll.
[rl]
Foxconn erwägt Einstieg in Speicher-Modul-Markt
Der weltweit größte Auftragshersteller von Elektronik aller Art könnte eventuell auch an einem Einstieg in die Speichermodul-Herstellung interessiert sein. Wie die X-bit labs berichten, habe man bereits Kontakt mit A-Data aufgenommen, um Einblick in den Ablauf der Produktion zu gewinnen. Offiziell dementierte man bisher jegliche Spekulationen in dieser Richtung.
Das chinesische Unternehmen, dass mittlerweile auch mit eigenen Produkten wie zum Beispiel Mainboards am europäischen Markt partizipiert, könnte durch eine Erweiterung seines Geschäftsbereiches vor allem Vorteil im Zuliefergeschäft gewinnen. So müssen Hersteller, die Motherboards bei bei Foxconn fertigen lassen, derzeit dazu passende Speicher separat ordern. Engpässe im Speicherangebot könnten sich hier folglich auch negativ auf Foxconn auswirken, weil entsprechend weniger Mainboards ausgestattet werden können.
Durch eine eigene Produktion könnte man diesen Faktor dämpfen und gleichzeitig weiteren Umsatz generieren. Gewinne dürfte das Speichergeschäft selbst allerdings kaum abwerfen, sofern es tatsächlich in die Tat umgesetzt wird. Dazu schwanken die Preise am Markt vergleichsweise stark bei geringen Margen, die Foxconn als späten Einsteiger hinter den großen Herstellern wie Samsung oder Micron deutlich benachteiligen würden. Ob nun allerdings damit der Absatz damit verbundener Produkte stabilisiert werden kann und entsprechend größere und stabilere Erträge generiert, kann an dieser Stelle nicht ausreichend beurteilt werden.
[rl]
AMD präsentiert 4x4-Plattform mit NVIDIA nForce 680a SLI
Nachdem bereits in den vergangenen beiden Tagen so gut wie sämtliche Details inklusive Benchmarks der neuen 4x4-Architektur von AMD den Weg in das Netz gefunden haben, gibt es nun auch die offizielle Vorstellung. Ein 4x4-System besteht aus einem Athlon-FX-Paar für den vom Opteron her bekannten Sockel F, die untereinander über einen kohärenten Hypertransport-Kanal mit einander kommunizieren. An einen dieser Prozessoren sind dann über die restlichen beiden Hypertransport-Links die beiden NVIDIA-Chipsätze angeschlossen. Bei dem als nForce 680a vermarkteten Chipsatz handelt es sich um zwei einzelne nForce 570 Chips, so dass entsprechend die doppelte Anzahl an PCI-Express-Slots (2x 16 Lanes, 2x 8 Lanes, 8x 1 Lane) und SerialATA-Ports (12) zur Verfügung stellen.

Das Konzept, die beiden Prozessoren per Hypertransport zu verknüpfen, sorgt allerdings auch für ein geändertes Systemverhalten. Diese auch als NUMA-Architektur (Non-Uniform Memory Access) bezeichnete Technologie ermöglicht es dem einen Prozessor auf den Speicher des anderen zuzugreifen. Unter Windows XP versucht nun der Scheduler beide Kerne immer gleichmäßig auszulasten (Load-Balancing), so dass die Anwendungen (Threads) von einer CPU zur anderen geschoben werden, was dazu führt, dass etwa die Hälfte der Zeit der Speicher über den Hypertransport-Kanal und den Speichercontroller der anderen CPU angesprochen werden muss. Dieser Zugriff dauert natürlich länger als auf den eigenen lokalen Speicher.
Um den NUMA-Zugriff zu unterbinden muss man im BIOS das „Node Interleaving“ deaktivieren. Andere Betriebssysteme, wie Linux oder das ab heute für Firmen verfügbare Windows Vista besitzen bereits NUMA-Unterstützung und führen kein Load-Balancing durch. Dass dies messbaren Einfluss auf die Performance hat, kann man an den Benchmarks der italienischen Seite HWUpgrade sehen. Allerdings liegt auch dort Intels "unechter" Quad-Core-Prozessor QX6700 bei nahezu allen Benchmarks vorne. Vorteile kann das FX-74-Gespann erst beim extremen Multitasking – von AMD auch als "Megatasking" bezeichnet – erzielen, ein klares Indiz für die Herkunft aus dem Serverbereich.
| | Athlon 64 FX-74 | Athlon FX-72 | Athlon FX-70 |
| Takt | 3,0 GHz | 2,8 GHz | 2,6 GHz |
| Sockel | F (1207) |
| VCore | 1,35 - 1,4 Volt |
| TCaseMax | 56°C | 63°C |
| TDP | 125 Watt |
| Preis (pro Paar) | 999 US-Dollar | 799 US-Dollar | 599 US-Dollar |
Dass das Konzept derzeit noch mit heißer Nadel gestrickt ist, zeigt sich auch in der (Nicht-)Verfügbarkeit, so soll vorerst nur ein amerikanischer Distributor damit beliefert werden. Dementsprechend gab es auch keinerlei Testsamples für die deutsche Presse. Dass außerdem momentan nur ASUS ein 4x4-Mainboard im Angebot hat, bestätigt das Ganze um so mehr.
[ch]
Windows Vista, Exchange 2007 werden an Geschäftskunden ausgeliefert
Das neue Betriebssystem von Microsoft, das im Januar offiziell in den Handel kommen soll, sowie Exchange 2007 werden seit heute nun offiziell an die Geschäftskunden geliefert. Damit hat das Betriebssystem, dass Anfang November offiziell den Gold-Status erreichte, nun nach langem hin und her, und vielen verschobenen Terminen nun endgültig das Finale erreicht.
Informationen über die sieben unterschiedlichen Version erreichten bereits Anfang diesen Jahres die Öffentlichkeit, Kritik über teilweise mangelnde Kompatibilität zum Beispiel mit Soundkarten von Creative ist ebenfalls bereits in aller Munde und besonders tragisch für Anwender mit hohen Ansprüchen an die Audio-Ausgabe.
Der große Praxistest von millionen Anwendern im Januar wird zeigen, wo Windows Vista tatsächlich noch Schwächen besitzt und ob sich die Faustregel wieder einmal bewahrheitet, ein Betriebssystem niemals vor dem ersten Service-Pack im produktiven Einsatz zu verwenden.
Ebenfalls darf man gespannt sein, wie viele Anwender tatsächlich ihre Drohung wahr machen, und auf das neue Vista verzichten, dass besonders in Sachen Kopierrechten einiges nachgebessert und die Handlungsfähigkeiten der Nutzer teils prägend eingeschränkt hat. Die Anforderungen an die Hardware dürften ebenfalls vielen gewillten Umsteigern zunächst eine natürliche Barriere setzen. Wer in der näheren Vergangenheit zudem ein neues Notebook erworben hat, hatte eventuell Glück und fand im Kaufpreis einen Gutschein für Windows Vista in der einen oder anderen Version, sodass diesen Kunden der Umstieg auf Vista zumindest aus Kostensicht einfacher gestaltet wird.
[rl]
Dell will im neuen Jahr 27-Zoll-Widescreen-TFTs von Samsung verkaufen
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat mit dem US-amerikanischen PC-Hersteller Dell eine Kooperation besiegelt, welche die Abnahme von 27-Zoll-TFT-Displays im Widescreen-Format für eine Auflösung von 1920x1200 Pixeln regelt. Laut DigiTimes sollen ab 2007 die ersten LTM270M1-Panels mit einer Reaktionszeit von 6 Millisekunden und einem Kontrastverhältnis von 3000:1 eingeführt werden. Durch ihre hohe Auflösung können sie sowohl in PC-Monitoren als auch in LCD-TVs verbaut werden. Bisher ist Samsung das einzige Unternehmen, was TFTs in dieser Größe anbietet. HannStar hat jedoch schon angekündigt bis Weihnachten ebenfalls ein Panel vorstellen zu wollen, dass ab 2007 den europäischen und US-amerikanischen Markt bedienen soll. Bisher führt Dell lediglich Display mit einer Bildschirmdiagonale von 20, 24 und 30 Zoll.
[rl]
Mittwoch, den 29. November 2006
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Erste Benchmarks eines 4x4-Systems
Während wir uns gestern noch auf Gerüchte und Spekulationen berufen mussten, gibt es heute überraschenderweise die Bestätigung für unsere Vermutungen. Unsere japanischen Kollegen von PCWatch bekamen eines der ersten 4x4-Syteme in ihre Hände und ließen es in ausführlichen Leistungstests gegen Intels Konkurrenzprodukt, den Core 2 Extreme QX6700 antreten. Bestätigt wird unsere Meldung von letztem Monat, dass es drei FX-Modelle mit 3 GHz (FX-74), 2,8 GHz (FX-72) und 2,6 GHz (FX-70) Takt geben wird. Aufgrund der 4x4-Architektur mit zwei Prozessorsockeln werden diese nur im Doppelpack verkauft. Der Preis des Zweierpacks des Top-Modells FX-74 entspricht mit 999 US-Dollar genau dem des Intel Quad-Core QX6700.
Ob sich AMD damit einen Gefallen tut, darf man bezweifeln. So kostet der FX-62 mit 2,8 GHz derzeit laut offizieller AMD-Preisliste noch 713 US-Dollar, während in Kürze zwei gleichgetaktete FX-72 für 799 US-Dollar angeboten werden. Das kommt einer Preissenkung von fast 50 Prozent gleich, man fühlt sich erneut an den Sommer erinnert, wo die Vorstellung der Core 2 Duo Prozessoren für einen massiven Preisrutsch der Athlon 64 X2 sorgte. Dies ist insofern wichtig, da die FX-7x-Chips mit drei Hypertransport-Links ausgestattet sein müssen, um in der Konfiguration aus zwei Prozessoren und zwei Chipsätzen funktionieren zu können. Dies entspricht, abgesehen vom ungepufferten Speicher, den Merkmalen der Opteron-8200er-Serie, die allerdings in vergleichbaren Taktraten für weit über 1000 US-Dollar verkauft werden – für einen Prozessor wohlgemerkt!
Nun zu den eigentlichen Fakten. Der Test wurde so vergleichbar wie möglich gestaltet, beim Intel-System kam der kürzlich vorgestellte nForce 680i zum Einsatz, während beim 4x4-System das Pendant nForce 680a gleichfalls von NVIDIA verbaut ist. Aufgrund der integrierten Speichercontroller besitzt das AMD-System aber die doppelte Speicherkapazität, da sonst kein Dual-Channel-Betrieb möglich wäre. Bei den Benchmarks gewinnt der QX6700 nahezu jedes Duell mit dem FX-74-Gespann, wenn auch manchmal knapp. Lediglich bei ausgewählten Grafikbenches, wie beispielsweise 3DMark05 gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nur noch einmal zur Erinnerung, der FX-74 besitzt 13 Prozent mehr Takt und die vier Kerne müssen sich nicht über einen FSB den Speicherzugriff teilen.
| Benchmark (Auswahl) | 2x AMD Athlon 64 FX-74 | Intel Core 2 Extreme QX6700 | Differenz |
| Sisoft Sandra 2007 Dhrystone ALU (MIPS) | 43755 | 49165 | -11% |
| -"- Whetstone iSSE3 (MFLOPS) | 37024 | 33767 | 10% |
| -"- Integer iSSE2, iSSE4, aEMMX/aSSE (it/sec) | 111743 | 292086 | -62% |
| -"- Float iSSE2 (it/sec) | 123240 | 158314 | -22% |
| PCMark05 CPU-Test (multicore) File Compression (MB/sec) | 9,4 | 11,9 | -21% |
| -"- Encryption (MB/sec) | 62,8 | 72,8 | -14% |
| -"- Decompression (MB/sec) | 176,1 | 175,7 | 0% |
| -"- File Decryption (MB/sec) | 52,4 | 73,7 | -29% |
| -"- File Audio Decompression (KB/sec) | 2673,5 | 2743,9 | -3% |
| -"- File Image Decompression (MPixel/sec) | 34,4 | 37,8 | -9% |
| Winstone 2004 Multimedia Content Creation Winstone 2004 | 48,4 | 48,5 | 0% |
| -"- Business Winstone 2004 | 33,8 | 36,1 | -6% |
| -"- Business Winstone Multitasking Test | 5,17 | 5,63 | -8% |
| Cinebench 9.5 Rendering (Multiple CPU) | 1323 | 1372 | -4% |
| MPEG-2 (fps) | 69,8 | 97,6 | -28% |
| WMV9 (fps) | 20,3 | 22,3 | -9% |
| DivX6.4 (fps) | 23,8 | 34,9 | -32% |
| H.264 (fps) | 43,5 | 48 | -9% |
| HDV-D2 | 11,7 | 17,1 | -32% |
| 3DMark06 CPU-Test | 3808 | 4018 | -5% |
| -"- 800x600 | 12455 | 13286 | -6% |
| -"- 1600x1200 | 9745 | 9796 | -1% |
| DOOM3 800x600 | 169,9 | 158,9 | 7% |
| -"- 1600x1200 | 131,6 | 158 | -17% |
| Splinter Cell Chaos Theory 800x600 | 188,4 | 236,8 | -20% |
| -"- 1600x1200 | 116,2 | 112,3 | 3% |
Doch was sind schon reine Benchmarks, wenn beide Hersteller als wichtiges Vermarktungsinstrument die „Leistung pro Watt“ entdeckt haben. Nun, da sieht es für AMDs 4x4-System ziemlich traurig aus. Im Cinebench 9.5 hat das Dual-FX74-System eine Gesamtleistungsaufnahme von 589 Watt, das sind gut und gerne 85 Prozent mehr als die 318 Watt des QX6700. Hier macht sich der 65-nm-Prozess von Intel und der geringere Takt bei gleicher Leistungsfähigkeit bezahlt. Damit bestätigt sich die Vermutung, dass 4x4 derzeit nichts anderes als der verzweifelte Versuch von AMD ist, auf Biegen und Brechen zumindest bei der Performance mit Intel mithalten zu können. Unabhängig davon besteht für beide Vierkern-Systeme derzeit keine Notwendigkeit, da schon für zwei Kerne optimierte Software recht dünn gesät ist und das im anvisierten Anwendungszweck des High-End-Gamings noch weniger der Fall ist.
[ch]
Intels erster 45-nm-Prozessor "Penryn" fertig gestellt
Gut im Plan zeigt sich Intel mit seinem neuesten Prozessor-Kern Penryn, der im zweiten Halbjahr 2007 auf den Markt kommen soll und erstmals mit 45-Nanometer-Strukturen gefertigt wird. Nun hat man erste Prototypen der neuen CPU im Werk in Oregon hergestellt und zeigt sich Optimistisch, den selbst aufgestellt Zwei-Jahres-Plan zu erfüllen. Konkrete Neuerung gibt es von der CPU allerdings nur wenig zu erwarten, soll das Modell nach letzten Informationen hauptsächlich als Die-Shrink bekannte Technologie in kleinerer Form darstellen. Erwartet werden zudem einige neue Befehle im Vergleich zum aktuellen Core 2 Duo.
Für den Endanwender bleibt die Hoffnung auf eventuell nochmals verringerte Leistungsaufnahme bei gleicher Performance oder gar zusätzliche Performance-Gewinne nach oben. Für Intel verspricht die kleinere Technologie geringere Kosten in der Produktion und einen weiteren Vorsprung vor der Konkurrenz aus dem Hause AMD.
[rl]
Archos bringt kabellosen portablen Multimedia-Player
Mit dem 604 WiFi stellt Archos einen neuen portablen Multimedia Player vor, der neben einem Touch-Screen-Display zur Steuerung zusätzlich über integrierte WiFi-Technologie nach dem 802.11g-Standard verfügt. Damit soll es dem Anwender möglich werden, sich kabellos in das Heimnetzwerk zu integrieren und mit hoher Bandbreite mobil unterwegs auf das Internet zuzugreifen oder E-Mails abzurufen.
Weiterhin erlaubt das Modell das Abspielen von Videos auf dem 4,3-Zoll-Display. In Zukunft sollen zudem durch Firmware-Updates auch das Abspiele von Livestreams aus dem Internet oder das automatische Erfassen von Audio- und Video-Dateien im Heimnerzwerk vergleichbar mit Apples Podcasts ermöglicht werden. Ausgestattet ist das Modell mit einer 30 GB Festplatte und soll zum empfohlenen Verkaufspreis von 450 Euro in den Handel kommen. Im Zubehör sind dann zusätzlich Kopfhörer, Kabel und Schutztasche enthalten.
[rl]
Dienstag, den 28. November 2006
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AMD 4x4: Gerüchteküche und Bastelstunde
Einen Vier-Kern-Prozessor braucht das Land - oder vielleicht auch nicht, aber aus Marketinggesichtspunkten ist es zumindest gut, so etwas im Desktop-Segment zu besitzen und zwar deutlich früher als mögliche Mitbewerber! Und so hatte Intel eigentlich die Bastelstunde eingeleitet. Zwar hatte man technisch vorgemacht, dass man auch Zwei-Kern-Prozessoren so konzipieren kann, dass beide Kerne vollen Zugriff auf den Level2-Cache bekommen und schob sich dabei vor die derzeit technischen Möglichkeiten des Mitbewerbers, doch ist dies eben nicht genug. Und so nimmt man eben - um der erste zu sein - eben zwei solcher Kerne und verfrachtet sie auf einen Die... et voila: der erste Vier-Kern-Desktopprozessor. Trotz "Bastelstunde" ist das fertige Konstrukt auf den zweiten Blick interessanter als man glaubt, wenngleich die Daseinsberechtigung im Desktop-Segment, in Ermangelung adäquater Software, weiterhin hinterfragt werden muss. Bastelstunde beendet? Keineswegs, es geht noch besser, denn da gibt es ja schon das lange von AMD angedeutete 4x4 Konzept.
Dies soll den Gerüchten nach noch in diesem Monat seine Vorstellung finden - anderen Gerüchten zufolge aber erst im nächsten Jahr käuflich zu erwerben sein: Quartal 1 2007 angeblich, ein dehnbarer Begriff. Hat man also keinen Vier-Kern-Prozessor, möchte aber dennoch im Sandkasten präsent sein, so bastelt man sich einen. Und sollte das eben auch nicht möglich sein, greift man doch einfach auf typische Servereigenschaften zurück, wie man sie seit Jahren kennt und nimmt ein Mainboard mit zwei Sockeln. Doch wer die Sendung mit der Maus schätzt, dem ist klar, dass prinzipiell auf den ersten Blick simple gestrickte Unterfangen durchaus ihre Ecken haben können. Und so kann AMD zwar durchaus zwei Prozessoren mit zwei Kernen liefern, doch es fehlt eben dem passenden Untersatz.
Der muss ja erst einmal konzipiert und entwickelt werden und das übernimmt natürlich nicht der jüngste AMD-Spross ATI, sondern NVIDIA gebührt die "simple" Aufgabe. Wieso eigentlich nicht ATI, mag sich so mancher fragen, doch ist das Konzept, in der Kürze der Zeit ganz offensichtlich nicht zu bewerkstelligen und von 4x4 träumt es sich nun einmal schon deutlich länger (in Verträgen und Gesprächen) als von einem fertigen Zukauf von ATI.
Und so weiß die Gerüchteküche Nr. 1 schon seit einigen Tagen darüber zu berichten, dass ASUS ein passendes NVIDIA Konstrukt geschmiedet hat, welches auf den Namen LN64-SLI hört und nicht nur zwei Prozessoren beherbergen soll, nein, gleich auch zwei Chipsätze eines nForce 590 SLI sind vorgesehen. Nun mag man über Sinn und Zweck und auch über das Thema Leistungsaufnahme wirklich geteilter Meinung sein - insbesondere über die Frage des Warum muss man spekulieren. Zwei Chipsätze auf einem Mainboard - hört sich so an, als wenn man keine Vier-Kerne verwalten könnte. Böse Zungen hatten schon vor Monaten behauptet, es gäbe Probleme, dass der Chipsatz von NVIDIA nicht in der Lage sei vier ungepufferte Speichermodule mit einem Chip unterstützen zu können. Wahrscheinlicher dürfte allerdings sein, dass es sich doch für einen vernünftigen Vier-Kern-Enthusiasten Prozessor - äh, Pardon, zwei Zwei-Kern-CPUs auf einem Board - zumindest gehört, dass auch vier vollwertige Gamer-Slots mit PCI-Express x16 Anbindung vorhanden sind. Dazu reicht letztlich natürlich die Menge der PCIe-Lanes eines derzeitigen nForce-Chipsatzes nicht aus. Also könnte dies ein Grund für eine Zwei-Chipsatz-Lösung sein.

Doch simpler als die Intel-Lösung oder gar eleganter, hört sich dies bislang noch nicht im Ansatz an. Es bleibt dabei, dass jeder Prozessor für sich eben nur seinen Cache und seinen Speicher zur Verfügung hat, was sicherlich, auch verbunden mit den zwei Chipsätzen für sich, einen gewissen Verwaltungsaufwand mit sich bringt. Die beiden Prozessoren werden wohl auch nur über einen weiteren, zur Verfügung gestellten HyperTransport-Link (soweit die Gerüchte) untereinander kommunizieren können.
Fassen wir zusammen: wir werden eine Zwei-Prozessor-Lösung auf seiten AMD erwarten dürfen - unterstützt durch eine Zwei-Chipsatz-Lösung von NVIDIA und zudem die Vorankündigung, dass es künftig im Desktop-Segment die hochgelobten AMD FX-Spiele-Enthusiasten Modelle nur noch auf der 4x4 Plattform geben wird. Da bleibt ein wenig - zumindest hat es den Eindruck - die hochgelobte AMD Philosophie der Leistung pro Watt (wir meinen uns zu erinnern, dass diese Bezeichnung von AMD gewählt wurde) auf der Strecke. Offen bleibt auch noch, wie diese neuen, kommenden FX-Prozessoren, welche ja nicht teurer werden sollen als das bisherige FX-Konzept, takten werden. Gerüchten nach, soll die Einführung der 4x4 Plattform mit FX-70-Prozessoren erfolgen. Hier wiederum besagen Gerüchte, dass die beiden FX-70-Prozessoren mit 2,6 GHz takten sollen - entsprechend unserem derzeitigen AMD-Modell-Verständnis gleich auf mit einem FX-60-Prozessor. Aber nach gleicher Quelle wäre es durchaus ebenfalls möglich, dass AMD gleich mit zwei FX-74-Modellen starten könnte, die dann mit hohen Taktfrequenzen von 3,0 GHz an den Start gehen würden. Glaubt man der gleichen Quelle hätte man es dann mit zwei Prozessoren mit 3,0 GHz Takt zu tun. Das derzeitige AMD Top-Modell nennt sich FX-62 und besitzt zwei Kerne mit 2,8 GHz getaktet. Alles eine Frage des Preises, oder vielleicht eben doch des Marketing?
AMD hat ja mit seinen letzten Preissenkungen die AMD-Anwender-Gemeinde in eine tiefe Glaubenskrise gestürzt. Streng nach dem Motto gestern hui, heute pfui stellte sich sehr wohl der eine oder andere Anwender die Frage, ob das Preis-/Leistungsverhältnis bei AMD nachvollziehbar ist, wenn es binnen weniger Tage möglich war, die Preise bei Top-Modellen zum Teil bis über 50% zu senken.
Nun konkurrenzfähig zu sein scheint die Frage und wenn plötzlich die Worte von gestern der Leistung von heute nicht mehr entsprechen, dann muss man auf den Markt reagieren. Wir sind gespannt, wie AMD mit Takt und Preisraten beim 4x4 reagieren wird. Jüngsten Gerüchten nach, soll ein besagtes NVIDIA Mainboard mit zwei Chipsätzen, passend zur Aufnahme der zwei AMD-Prozessoren, aber auch passend zur Aufnahme von vier Grafikkarten im Quad-SLI-Betrieb, im Bereich von 300 Euro auf den Markt kommen. Das ist zwar nach wie vor ein stolzer Preis, doch objektiv betrachtet, deutlich unter der bislang zu erblickenden Preispolitik. Da tummeln sich Top-Motherboards für AMD basierende SLI-Systeme nur knapp unter einer 300 Euro Grenze. Und dann wäre ja eben auch noch der Vier-Grafikkarten-Betrieb möglich!
Zwar haben SLI-Systeme doch noch immer nicht wirklich Marktanteile gewonnen, doch wer weiß, vielleicht dann doch mit dieser Umsetzung? Streng genommen wird sie - glaubt man den Gerüchten - ja auch "billiger". Stellt sich die Frage eines Lesers, wo er in diesem abgebildeten Vier-Karten-Layout für Gamer-Enthusiasten denn bitte seine X-Fi unterbringen soll, denn schließlich hat High-End-Gaming doch auch etwas mit Surround-Genuss zu tun. Doch wir können beruhigen: auch wenn das Bild dies nicht hergibt, zwischen den Grafikkarten gibt es noch einen PCI-Steckplatz. Diesen zu bestücken käme zwar der Belüftung der Grafikkarte nicht zu gute, doch wen interessiert noch die Soundkarte oder andere PCI-Steckkarten. PCI hat weder was in Enthusiasten Multi-Core CPU und Quad-Core-Grafik zu suchen - hat das denn noch niemand ausreichend erklärt? Naja, falls nicht: das Mainboard ist das Maß aller Dinge und dazu steht Windows-Vista vor der Tür, welches mit externen Soundkarten mit Hardware-Beschleunigung nichts mehr anzufangen weiß. Das weiß Microsoft, das gibt Creative zu Denken und NVIDIA scheint sich damit auch abgefunden zu haben. Schließlich hat man momentan keine Zeit nach Alternativen für betagte nForce2-Chipsätze zu suchen, muss man doch nach funktionierenden Lösungen für 4x4 suchen.
Und da darf man sich dann durchaus fragen, was den Enthusiasten von heute noch bewegt? Die Funktionalität oder der eigene Bedarf? Vielleicht ist es auch die Gemeinschaft aus allem, verbunden mit einer abgewägten Preiskalkulation, doch geht wohl in jedem Fall voraus, dass das Ergebnis funktionell sein wird, wenn man Unsummen zu investieren bereit ist. Warten wir also ab, was die AMD-NVIDIA-Bastelstunde an Leistung, Preis und Innovationen für uns parat hält. Bastelstunden können manches mal eben sehr amüsant sein - der Autor erklärt seinem ältesten Spross dabei aber regelmäßig, dass es sich dabei um kein fertiges Konzept, sondern einen Ansatz handelt ;).
[pg]
Details zur Optimus-Tastatur
Im Optimus-Blog der russischen Design-Schmiede Art. Lebedev gibt es neue Informationen über die mit Display-Tasten ausgestattete Optimus-Tastatur. Demnach wird es zuerst eine gegenüber der ursprünglichen Studie abgespeckte Variante mit 103 Tasten geben. Die Displays werden zudem nur einfarbig sein, wobei noch unklar ist, ob FSTN- oder OLED-Displays zum Einsatz kommen werden. Der Preis für die Optimus 103 wird am 12. Dezember diesen Jahres bekannt gegeben.
[ch]
Montag, den 27. November 2006
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Neuer Artikel online: Leistungsaufnahme des Intel Core 2 Extreme QX6700
Sag niemals nie! Wir bemängelten in unserem Review zum, dass Intel abermals Spezifikationen beim Mainboard-Support – genauer gesagt bei der VRM (Voltage Regulator Module) – umsetzte und uns informierte, dass das bisherige Intel D975XBX Mainboard nicht konzipiert sei um mit den aktuellen Quad-Core-Prozessoren zusammen zu arbeiten. Davon wollten wir uns im seinerzeitigen Test erst einmal nicht ins Boxhorn jagen lassen und testeten natürlich auf dem aufgebauten Modell dieses Mainboards, mit eingespieltem, aktuellem BIOS, den QX6700. Doch nichts regte sich. Der Bildschirm blieb schwarz, das System wollte nicht starten. Enttäuscht switchten wir auf das mitgelieferte D975XBX2 Motherboard, welches offiziellen Support bot und dort wollte die CPU auch sofort arbeiten.
Wir waren uns von Beginn an im Klaren, dass dies ausschließlich eine BIOS-Interpretation sein konnte, welche die Zusammenarbeit mit dem neuen Prozessor verneinte und keine Hardware-Beschränkung – was uns um so mehr ärgerte, waren wir schließlich im Besitz eines speziell auf die reale Leistungsaufnahme von Sockel 775 Prozessoren umgebauten XBX Motherboards – eben aber auf Basis des D975XBX und nicht der Revision 2. Da die Quad-Core-CPUs von Intel schon eine ganze Weile vor dem neuen Mainboard-Konzept getestet wurden, musste die Lauffähigkeit, wenngleich kein allumfassender Support, auch auf einem Intel D975XBX-Mainboard gegeben sein. Mit neuem BIOS zeigte sich sehr wohl ein Erfolg – sonst gäbe es diesen Artikel mit seinen überraschenden Ergebnissen schlicht und ergreifend nicht.

[ch]
Sonntag, den 26. November 2006
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Webweites
Hardware
Das 3DCenter hat in einem Test noch einmal versucht genau zu ermitteln, wie deutlich ein Dual-Core-Prozessor gegenüber eines einfachen Single-Core-Modells in Spielen von dem zweiten Kern profitiert. Die Ergebnisse spiegeln zwar das grundsätzlich bekannte Bild wieder, zeigen aber durchaus geringe Vorteile auf Seiten der Zwei-Kern-CPU. Zahlreiche Spiele-Benchmarks sollen einen realitätsnahen Überblick vermitteln.
Au-Ja! hat sich für dem Sockel AM2 von AMD einige Platinen von Asrock und Foxconn ins Haus geholt, die durch ihren Preis eher in den Einsteigermarkt einzuordnen sind. Ob die Mainboards auf Basis des VIA K8T890 Chipsatzes dennoch für den Praxiseinsatz tauglich sind, soll ein umfangreicher Test zeigen.
Ein Netzteil mit 600 Watt hat sich Hartware ins Boot geholt. Das Spire RockeTeer IV lockt durch seine interessante Beleuchtung, soll aber auch mit seinen inneren Werten beweisen, wie gut es für anspruchsvolle Systeme geeignet ist. Optik, Verarbeitung und Qualität sprechen dabei für sich. Für ambitionierte Spieler kommt zudem das Saitek X52 Flight Control System zum Einsatz und darf beweisen, wie man Flugsimulatoren auch mit entsprechender Steuerung realitätsnah betreiben kann. Von der Montage bis zur Anwendung blieb nichts unberücksichtigt und verspricht viele absturzfreie Flugstunden.
Mit Netzteilen hat sicher Planet 3DNow in zwei weiteren Teilen befasst und lässt nach den Theoriestunden der ersten Teile nun zwei Abschnitte mit praktischen Tests aktueller Netzteil-Generationen folgen. Gesplittet wurde dabei preislich in Netzteile unter 50 Euro und Netzteile aus der Mittelklasse, die alle den gleichen Testparcours durchliefen, um Spannungen und Leistungswerte korrekt nachzuprüfen. Das Ergebnis zeigt eine umfangreiche Übersicht über die aktuell am Markt befindlichen Modelle und vermittelt einen ersten Eindruck, was von ihnen erwartet werden darf.
Auch TweakPC hat sich in die Tiefen der Netzteil-Tests gewagt und das Cooler Master iGreen-Power 500W Netzteil genauer unter die Lupe genommen. Laufruhe und Effizienz sprechen dabei für sich und den Kandidaten.
Software
WinTotal ist nun im dritten Teil auf dem Desktop von Windows Vista angelangt und stellt dem geneigten Leser dort zahlreiche Neuerungen gegenüber Windows XP vor. Natürlich dürfen Screenshots von der hübsch anzusehenden Oberfläche nicht fehlen, die zudem in Grundzügen das überarbeitete Bedienkonzept der neuen Betriebssystem-Version näher bringen. Abseits vom Betriebssystem durfte zudem die Mini Maus Kessington für den Betrieb wahlweise über Bluetooth oder Funk zeigen, dass Größe nicht alles ist. Klein aber fein zeigt sich die Notebook-Maus von ihrer besten Seite und erfordert lediglich beim Preis einen Kompromiss.
Für Eisenbahnliebhaber findet sich dieses Mal bei der Spieleflut mit Sid Meiers Railroads eine nette Neuauflage des bekannten Railroad Tycoon. Zwar vermag das relative einfache Spielprinzip hier nicht jeden von Grund auf überzeugen, doch verspricht es in jedem Fall abswechslungsreiche Stunden. Und wer sich unsicher ist, findet im Artikel auch gleich den Link zur kostenlos probierbaren Demo-Version.
[rl]
Samstag, den 25. November 2006
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Prozessor-Engpass noch bis Ende November
Lieferengpässe bei Prozessoren sollen nach Informationen der DigiTimes nur noch bis Ende November anhalten und danach deutlich zurück gehen. So hätten sowohl AMD als auch Intel Mainboardhersteller informiert, dass Probleme bei der Lieferung noch Ende dieses Monats in den Griff bekommen werden sollen. Damit würde man pünktlich zum Weihnachtsgeschäft wieder ausreichend Prozessoren an die Hersteller ausliefern können. Bleibt die Frage nach unserer im Oktober böswillig aufgestellten Spekulation über absichtlich zurückgehaltene Stückzahlen, um die stark gesunkenen Preise kurz vor Jahresende wieder etwas auf Touren zu bringen, zwar weiterhin unbeantwortet, lässt aber durchaus Raum für Vermutungen.
[rl]
IBM, Cray sollen bis 2010 100x schnellere Supercomputer entwickeln
Die beiden Computerhersteller IBM und Cray haben von der US-amerikanischen Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) jeweils Aufträge im Wert von rund 250 Millionen US-Dollar erhalten, um bis 2010 erste Prototypen neuer Supercomputer zu entwickeln, die derzeitige Spitzenreiter in ihrer Leistung um das 100fache überbieten sollen. Dabei sollen die Supercomputer speziell für den Bereich High Productivity Computing (HPCS) entwickelt werden, die sich für den Bereich nationale Sicherheit, Wissenschaft und teilweise industrielle Bereiche verantwortlich zeichnet. Ziel sollen Berechnungen in Größeneinheiten von 3 bis 4 PetaFLOP/s (10^15 Gleitkomma-Operationen pro Sekunde) — im Vergleich zu derzeit erreichbaren 360 Teraflops (10^12 FLOP/s) des IBM BlueGene. Als Alternative hatte sich auch Sun Microsystems angeboten, die jedoch von diesem Auftrag nicht profitieren konnten.
Laut DARPA sei das Ziel dieses Auftrags, der auch die Entwicklung entsprechender Programmierhilfen zur schnelleren Softwareentwicklung beinhaltet, ökonomischere Systeme zu entwickeln, die schließlich an Sicherheitsbehörden und entsprechend spezialisierte Industrie verkauft werden können. Auch die Administration und Anwendung für individuelle Einsatzbereiche soll mit diesem Schritt gleichzeitig vereinfacht werden. So sei es wahrscheinlich, dass die NSA (National Security Agency), die Nation Nuclear Security Agency als auch das Department of Energy Office of Science an den System Interesse haben werden.
[rl]
Angeblich hat Samsung Interesse an BenQ Mobile, Siemens führt Werke fort
Scheinbar scheinen einige Unternehmen Interesse an einer Übernahme des insolventen deutschen Handy-Herstellers BenQ Mobile zu haben. Unter ihnen soll sich auch der südkoreanische Elektronik-Konzern Samsung befinden, der bereits erfolgreich eigene Mobiltelefone herstellt und verkauft. Das deutsche Unternehmen hatte im September Insolvenz angemeldet, nachdem der taiwanische Mutterkonzern sämtliche Unterstützungszahlungen eingestellt hatte. Die bevorstehenden Entlassungen hatten ein reges Echo in der Presse ausgelöst, auch, weil Siemens als Vorbesitzer diesen Bereich erst kurze Zeit vorher mit zahlreichen Zugeständnissen an BenQ "verschenkt" hatte und sich damit auf einfache Weise von den Mitarbeitern erlöst hätte.
Siemens hat nun bis Ende 2007 eine Auffanggesellschaft zugesagt, die für die vorübergehende Absicherung der Mitarbeiter eintreten soll. Dies soll den Mitarbeitern in den deutschen Werken eine Übergangszeit sicherstellen, um neue Arbeitsplätze zu finden. Während Siemens nach eigenen Angaben auch bevorzugt neue Mitarbeiter von BenQ Mobile einstellen will, gönnt der Konzern denen, die eine Stelle außerhalb von Siemens finden, eine Starthilfe von 24.000 Euro. Wer ab 2008 arbeitslos wird, soll eine entsprechende Abfindung erhalten.
[rl]
Diskussion um Killerspiele geht in der verschiedene Richtungen
Neben den Menschen, die Killerspiele als wesentliche Ursache für viele Gewalttaten sehen und ein grundsätzliches Verbot als beste Lösung erachten, gibt es auch einige, die sich eingehender mit dem Thema befassen und alternative Wege in Betracht ziehen. Wie weit diese allerdings als besser einzuordnen sind, als ein Verbot von Killerspielen, liegt im Auge des Betrachters.
So sieht Udo Nagel, als Leiter einer Arbeitsgruppe der Innenministerkonferenz (IMK) zum Thema Jugendkriminalität, dieses Verbot kritisch und fordert stattdessen eine Datenbank für gewalttätige Heranwachsende. Danach sieht er die allgemeine Gewaltzunahme unter Jugendlichen, die sich in den vergangenen 12 Jahren verdoppelt hat, als grundsätzliches Problem und will dieses mit einer entsprechenden Straftäter-Datei für Delikte mit Körperverletzung bekämpfen. Als Vorbild sieht eine vergleichbare Datenbank für vorgestrafte Schläger, die etwa häufig bei Sportveranstaltungen auffällig werden.
Auch das Bundesinnenministerium sieht keinen direkten Zusammenhang zwischen Killerspielen und Gewaltverbrechen, sondern hat sein Hauptaugenmerk eher auf den Waffenrechten. So gibt es noch einige Lücken, die es etwa Besitzern von "kleinen Waffenscheinen" für Gaspistolen ermöglichen, etwa historische Waffen ab 18 Jahren legal zu erwerben. Ein Punkt, der in Zukunft überarbeitet werden soll.
Selbstverständlich sind zusätzlich auch soziale Aspekte der Täter zu berücksichtigen, die in der immer wieder gern zitierten "Ellenbogen-Gesellschaft" eine wesentliche Rolle spielen. So werden unter anderem auch verstärkte psychologische und soziale Mitarbeiter in Schulen gefordert, um schon frühzeitig auf Probleme von Schülern reagieren zu können.
Insgesamt zeigt das Thema damit trotz der einstimmigen Schlagzeilen eine durchaus differenzierte Betrachtung und lässt zumindest hoffen, dass neben einfachen schnellen Verboten auch grundlegende Probleme überdacht und in Zukunft mit in Betracht gezogen werden. Nur auf diesem Weg dürfte sich langfristig eine Besserung einstellen, die darauf basiert, tatsächliche Ursachen zu mildern anstatt nur an einzelnen Symptomen herum zu schrauben.
[rl]
Freitag, den 24. November 2006
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Gefälschte USB-Sticks von Sony im Umlauf
Über das Auktionshaus Ebay werden zurzeit gefälschte 8 GB USB-Sticks von Sony angeboten. Die Produktnummer der gefälschten USB-Sticks lautet USM8024 und ist dem deutschen Support von Sony nicht bekannt. Weitere Hinweise, die diesen Verdacht bestätigen, findet man über die einschlägigen Suchmaschinen in diversen Foren. Somit sollten alle, die einen solchen USB-Stick erworben haben, umgehend versuchen das Gerät umzutauschen oder das Geld zurückzuverlangen. Weitere Merkmale der gefälschten Sticks sind der schlechte Datendurchsatz von 1 MB/s und die minderwertige Qualität. Außerdem scheint die reale Kapazität weit unter den von Windows angezeigten 8 GB zu liegen. Das führt dazu, dass die bereits vorhandenen Daten teilweise überschrieben werden.
Für alle die diesem Betrug zum Opfer gefallen sind, gibt es bei uns im Forum einen entsprechenden Thread in dem aktuelle Neuigkeiten gepostet werden und sich Betroffene austauschen können.


Editor:SSÜ
[ch]
Donnerstag, den 23. November 2006
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Lücke im Passwort-Manager des Firefox
Durch eine kürzlich bekanntgewordene Lücke in der Passwort-Verwaltung des Firefox-Browsers besteht die Möglichkeit die Login-Daten auszuspähen. Um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen füllt der Browser Formularfelder mit gespeicherten Login-Daten automatisch aus. Dabei überprüft er aber nur, ob der Domain-Name dazu passt, aber nicht das verwendete Unterverzeichnis.
Während es bei Online-Banking oder -Shops eher unwahrscheinlich sein dürfte, dass Fremde Zugang zu Unterverzeichnissen des betreffenden Servers haben, ist dies bei diversen Community-Portalen anders. So berichtet, dass es inzwischen bereits manipulierte Seiten bei der größten Online-Community MySpace gibt. Die beiden anderen großen Browser Opera und Internet Explorer sind davon nicht betroffen.
[ch]
MoGo Maus: Bluetooth Maus für Notebooks mal anders
Man kennt das Problem als Desktop-Anwender, der dennoch auch regelmäßig mit Notebooks arbeiten muss: ein Touchpad ist nicht minder gewöhnungsbedürftig wie ein eher seltener Vertreter à la Pointing-Stick. Die Alternative bleibt meist nur eine zusätzlich Maus, verbunden über Funk, Bluetooth oder eben USB. Doch befriedigend ist dies meist wenig, zumindest dann nicht, wenn es um den portablen Einsatz geht. An dieser Stelle setzt nun die MoGo Mouse an.
Von ihren Abmessungen wurde das Gerät so konzipiert, dass sie einerseits möglichst handlich daher kommt, andererseits aber auch problemlos transportabel ist. Letzteres setzt man auf Grund der Bauform derart um, dass die Maus - durch ihre kleine Bauform - problemlos in eine Notebook-Slot verschwinden lassen kann. In einem PC-Karten-Slot wird diese Maus dabei gleichzeitig auch noch geladen. Zudem wurde als Anschlusstechnik Bluetooth gewählt, wodurch ein Kabelanschluss entfällt und eine Kombination mit aktuellen Geräten im Business-Sektor meist problemlos umzusetzen ist.
Bilder und weitere Informationen zur MoGo Mouse finden sich hier. Erhältlich ist das Produkt absofort für runde 70 Euro im Fachhandel.
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TERRA MOBILE-BUSINESS M 6000 iC-T5600
Leiser solls wohl nicht mehr gehen - das zumindest glaubt Wortmann und präsentiert sein aktuelles Notebook, welches nun wirklich auf flüsterleisen Betrieb getrimmt ist. Dabei hat man sich Gedanken um gewisse Einsatzgebiete im Business-Segment gemacht und eine SILENT MODE Funktion umgesetzt, die das Notebook in gewissen Anwendungsumgebungen noch leiser arbeiten lässt.
Die Grundlegenden Eckdaten des Notebooks sind dabei in einem aktuellen Intel Core 2 Duo Notebook zu finden: Intel GMA950 Chipsatz, mit 1,83 GHz Core 2 Duo CPU und 1 GB DDR2-Speicher. Mit 15,4" Display wird das Notebook etwa 2,8 Kg auf die Waage bringen und verfügt dabei auch über eine 100 GB Festplatte, ein DVD-Brenner (Multi-Norm), Card-Reader und Intel Wireless-LAN.
Die eigene Funktion SILENT MODE, ermöglicht, auch unabhängig vom Betriebssystem und dessen Steuerung, dass die Lüfter des Systems - je nach Anwendung - deaktiviert arbeiten, was einen absolut leisen Betrieb ermöglichen soll. Ins Detail stieg Wortmann hierbei aber nicht ein, sondern bezog sich beispielsweise auf Powerpoint-Präsentationen, bei welchen dieser Betriebsmode aktiviert arbeiten soll.
Zusätzlich bietet der Hersteller derzeit bei diesem System ein "Business-orientiertes" Zubehör in form von Notebook-Tasche, einer Wireless optical Maus, sowie einen Protreplikator mit diversen Anschlüssen. Zusätzlich soll es ein kostenloses Update auf Windows Vista im kommenden Jahr geben.
Dieses Paket bietet Wortmann ab sofort für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1299 Euro an.
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Intel bleibt bei 3 GHz bis Ende 2007
Nach einem Bericht der Digitimes erweitert Intel zu Beginn nächsten Jahres die Core-2-Duo-Produktpalette nach unten. So wird mit dem E4300 (1,8 GHz) ein FSB800-Prozessor eingeführt, der dem Athlon 64 X2 3600+ (2 GHz, 2x256kB L2) Konkurrenz machen soll. Bisher war dieses Feld den verbliebenen Pentium-D-Prozessoren der veralteten Netburst-Architektur vorbehalten. Im 2. Quartal gibt es sogar einen noch niedriger getakteten Core 2 Duo, den E4200 mit 1,6 GHz. Ebenfalls dann vorgestellt wird der E4400 mit 2 GHz. Den genannten Prozessoren fehlt im Vergleich zu den FSB1066-Modellen die Virtualisierungsfähigkeit (VT) und die Unterstützung für die VPro-Plattform.
Im 3. Quartal erfolgt dann mit der Einführung der Bearlake-Chipsätze der Schritt zum bereits von den Woodcrest-Xeon verwendeten FSB1333. Abgesehen vom anderen Sockel (775 statt 771) entsprechen die Core-2-Duo-Modelle E6850, E6750 und E6650 den bereits derzeit erhältlichen Xeon-5100-Prozessoren. Im Mainstream-Bereich wird dann der E6390 mit 2,13 GHz Takt und FSB1066 vorgestellt, der von den Leistungsdaten her identisch zum E6400 ist, aber dem wie den FSB800-Prozessoren VT und VPro fehlt.
Intel wird also aller Voraussicht nach bis in den Herbst 2007 nicht die 3-GHZ-Grenze überschreiten, was nach den Taktrennen der vergangenen Jahre im ersten Augenblick verwunderlich erscheint. Allerdings hängt Konkurrent AMD derzeit bei der Pro-Megahertz-Leistung hinter Intels Core-2-Architektur hinterher, so dass Intel nicht gezwungen ist an der Taktschraube zu drehen. Potential dafür dürfte durchaus bestehen. Man wird wohl AMDs Architektur-Refresh abwarten und dann gegebenfalls gegensteuern. Ende 2007 kommt dann ja auch der Conroe-Nachfolger Wolfdale in 45 nm Strukturgröße, der mit Taktraten von 3,5 bis 4 GHz starten soll.
| Segment | Modellbezeichnung | Taktfrequenz | FrontSideBus | Einführung |
| High-End | E6850 | 3,0 GHz | FSB1333 | Q3 2007 |
| E6750 | 2,66 GHz | FSB1333 | Q3 2007 |
| E6650 | 2,33 GHz | FSB1333 | Q3 2007 |
| Mainstream | E6390 | 2,13 GHz | FSB1066 | Q3 2007 |
| Low-Cost | E4400 | 2,0 GHz | FSB800 | Q2 2007 |
| E4300 | 1,8 GHz | FSB800 | Q1 2007 |
| E4200 | 1,6 GHz | FSB800 | Q2 2007 |
[ch]
Mittwoch, den 22. November 2006
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Keine Treiberunterstützung seitens NVIDIA für nForce2-Mainboards bei Windows Vista Chipsätzen
Alles bleibt anders - um Herbert Grönemeyer zu zitieren. In den vergangenen Tagen und Wochen, eben kurz vor der Einführung des neuen Microsoft Betriebssystems Windows Vista, häufen sich Informationen zu etwaigen Kompatibilitätsproblemen. Berichteten wir jüngst über Probleme bei Creatives Soundkarten, so berichten wir heute über angebliche Kompatibilitätsprobleme mit NVIDIAs nForce2-Chipsätzen.
Es ist abermals der Inquirer, der zu berichten weiß, dass NVIDIA keinen Support mehr für nForce2-Chipsätze unter Windows Vista bieten wird. Eine Leser-E-Mail ist offenbar der Hintergrund der Berichterstattung. Der Anwender erhielt von NVIDIA den Link auf folgende Support-Seite, in welcher die etwas betagten nForce2-Chipsätze nicht mehr geführt werden. Doch möglicherweise ist das Problem sehr ähnlich gelagert dem geschilderten Creative Labs Problem, warten einige der nForce2-Chips doch eben mit speziellen Soundkarten-Funktionen und nicht mehr mit schlichtem Onboard-Sound - wie eben jüngste Produkte - auf.
Eben an dieser Stelle scheint es einen höheren Umsetzungsaufwand für Hersteller entsprechender Produkte zu geben, um die Chipsätze / Soundkarten kompatibel zu machen. Während es verständlich ist, dass Creative einen solchen Weg einschlagen muss, ist es dann eher weniger überraschend, dass ein Hersteller wie NVIDIA bei einem betagten Produkt wie dem nForce2, schlicht den Support streicht. Die Tage der Erwähnung von Besonderheiten bei NVIDIA Mainboard-Chipsätzen scheinen zumindest im Soundsektor nun endgültig gezählt. Das über Jahre hinweg nicht weiter entwickelte (kostenintensive) Produkt, scheint letztlich hier seine Bestimmung und Erklärung zu finden.
Unter Windows Vista scheint Onboard-Sound nun erst einmal das Maß aller Dinge zu werden, gleich welche CPU-Last es je nach Anforderung mit sich bringt. Eben so lange bis neue Treibermodelle, passend zu Vista, kombiniert mit "neuen Errungenschaften", wieder High-End versprechen.
[pg]
Adobe weiterhin gegen kostenlose PDF-Integration in MS Office 2007
Microsoft steht weiterhin unter Druck wegen der PDF-Funktionalität der kommenden Büro-Suite Office 2007. Nach ursprünglichen Planungen sollte eine direkte PDF-Druckfunktion enthalten sein, um aus jeder Anwendung der Suite heraus aus einem entsprechenden Dokument ein PDF zu erzeugen. Nachdem bereits im Juni diesen Jahres Adobe eine Klage angedroht hat, falls Microsoft die PDF-Erstellung direkt integrieren sollte, kam der Software-Gigant aus Redmond bereits einen Schritt entgegen und gliederte diese Funktion in ein zusätzlich herunterladbares Plug-in aus.
Adobe forderte aber eine kostenpflichtige Abgabe, da sonst der Absatz der eigenen Produkte wie Adobe Acrobat durch die Monopol-Stellung von Microsofts Office stark gefährdet ist. In einem kürzlichen Interview bekräftigte der Adobe-Chef Bruce Chizen die Vorwürfe und wartet vorerst das Urteil der EU-Kommission zu dem Thema ab. Sollten keine gewünschten Maßnahmen eingeleitet werden, wird Adobe den Klageweg beschreiten.
Das Ganze ist schon etwas verwunderlich, wenn man betrachtet, dass bei StarOffice oder dem kostenlosen OpenOffice die PDF-Funktionalität seit Jahren integriert ist und keinerlei Aktionen seitens Adobe erfolgten. Natürlich hat MS Office eine deutlich größere Marktverbreitung als die vorgenannten Büroprogramme. Trotzdem wird man den Eindruck nicht los, dass Adobe hier seine Felle wegschwimmen sieht, die man sich vor allem bei Unternehmenssoftware wie Acrobat über Jahre hin aufgebaut hat. Denn für eine Acrobat-Lizenz wird in etwa die gleiche Summe fällig, wie für die komplette Office-Suite von Microsoft, was für Selbstständige oder kleinere Firmen finanziell nicht unerheblich ist.
Wie ein eventuelles Kartellrechtsverfahren ausgehen wird, ist noch ungewiss, wahrscheinlich dürfte aber die Entbündelung in ein kostenloses Plug-in bereits ausreichen, denn die Forderungen der EU wegen der Monopolstellung beim Betriebssystem Windows wurden durch das Anbieten einer speziellen
"Windows XP N"-Version ohne Mediaplayer erfüllt, die durch Herunterladen und Installation des kostenlosen MediaPacks wieder den gleichen Funktionsumfang wie ein Standard-Windows-XP umfasst.
[ch]
"Übertaktungsverbot" für NVIDIA G80-Chips?
All die Jahre tauchten nach der Veröffentlichung von neuen Grafikkarten-Chipsätzen immer wieder entsprechende Modelle einzelner Grafikkartenschmieden auf, welche durch höhere Taktraten um die Gunst des Käufers buhlten. Angeblich - so nach einer Berichterstattung von Hartware, basierend auf einer Meldung des Inquirer - soll NVIDIA dem nun einen Riegel vorschieben und entsprechenden Herstellern übertaktete Modelle untersagt haben.
Ein höchst ungewöhnliches Unterfangen, wie wir empfinden, sollte die Berichterstattung tatsächlich auf Wahrheiten basieren. Letztlich ist es am Chiphersteller erst einmal die Referenz, mit all seinen Eckdaten zu liefern - sollten sich wagemutige Genossen genötigt fühlen, andere Variationen zu präsentieren, so läuft es eigentlich wie üblich in der OC-Szene: Übertakten auf eigenes Risiko. Zu Deutsch: wenn Gainward beispielsweise eine übertaktete GeForce 8800 GTX verkaufen möchte, so trägt der Hersteller die volle Gewährleistung und das volle Risiko gegenüber dem Kunden. Es ist höchst fraglich, warum sich NVIDIA in ein solches Geschäft mit Verboten einklinken sollte.
Laut besagter Meldung sei der Hintergrund, dass die G80-Chips bereits unter enormer Wärmeentwicklung leiden würden und dies eine Übertaktung ausschließt. Nun haben unsere eigenen Tests bislang ergeben, dass ein solches Modell einen "Temperaturwert" von ca. 80°C liefert. Das läge zwar höher, als bei bisherigen NVIDIA High-End-Modellen der 7800 oder 7900 GTX Serie, doch muss man den Technologie-Switch durchaus bedenken, ebenso den Umstand, dass Temperaturmessungen eben abhängig davon sind, wo platzierte Sensoren messen.
Niemand kann wirklich sagen, wo und insbesondere wie optimal, der Sensor bei den aktuellen NVIDIA G80-Chips platziert ist. Liegt dieser weit jenseits der Hotspots, so liefert er keine wirklich kritischen Temperaturen -zumindest auf den ersten Blick. Einzige Erklärung dafür, dass NVIDIA - sollte die Meldung sich bewahrheiten - solche Schritte geht, wäre ein ungünstig platzierter Sensor und ein Chip, der bereits wirklich am Anschlag läuft. Und an dieser Stelle sollten helle Ohren wach werden. Denn dann müsste man wirklich expliziet die OC-Gemeinde deutlich hinweisen, dass gestern eben nicht mehr heute ist und eine 600 Euro Hardware zu schade ist, sie durch Übertaktungsversuche zu gefährden. Bislang geht die OC-Gemeinde schlicht davon aus, dass sich in jedem Stück Hardware noch genügend Spielraum befindet.
Exakt diesen Punkt werden wir noch einmal im nächsten Test unter die Lupe nehmen.
[pg]
Die neuen Creative X-Fi Soundkarten - jetzt offiziell vorgestellt
Creative hat ihre beliebte X-Fi Soundkarten-Serie um drei weitere Modelle erweitert. Diese hören auf die Bezeichnungen Xtreme Audio, Xtreme Gamer und Xtreme Gamer Fatal1ty Professional Series. Somit gibt es jetzt schon acht unterschiedliche Modelle in der X-Fi Serie. Die einen wird es freuen eine große Auswahl zu haben, andere werden nur ahnungslos mit den Achseln zucken.
Um etwas Licht in den dunklen Creative-Soundkarten-Dschungel zu bringen, hier eine Tabelle der Features der einzelnen Karten:
| Unterstützte EAX Versionen | EAX in Hardware | Gleichzeitige Stimmen | XRAM | Bauart | Interface | Lautsprecher- unterstützung | Rausch- abstand | CMSS-3D & Crystalizer | Besonderheiten |
| Xtreme Audio | 1.0/ 2.0/ Advanced HD/ 4.0/ 5.0 | Nein | 64 | Nein | Low-Profile PCI-Format | PCI | 7.1 | 108 dB | Ja | Wiedergabe: Stereo nur bis zu 24 Bit/ 96 kHz anstatt 24 Bit/ 192 kHz. / Kein Anschluss für das externe oder interne I/O-Drive vorhanden. / Keine vergoldeten Anschlüsse. |
| Xtreme Gamer | 1.0/ 2.0/ Advanced HD/ 4.0/ 5.0 | Ja | 128 | Nein | Low-Profile PCI-Format | PCI | 7.1 | 108 dB | Ja | Kein Anschluss für das externe oder interne I/O-Drive vorhanden./ Keine vergoldeten Anschlüsse. |
| Xtreme Music | 1.0/ 2.0/ Advanced HD/ 4.0/ 5.0 | Ja | 128 | Nein | Full-Profile PCI-Format | PCI | 7.1 | 109 dB | Ja | - |
| Xtreme Gamer Fatal1ty Professional Series | 1.0/ 2.0/ Advanced HD/ 4.0/ 5.0 | Ja | 128 | Ja | Full-Profile PCI-Format | PCI | 7.1 | 109 dB | Ja | - |
| Platinum | 1.0/ 2.0/ Advanced HD/ 4.0/ 5.0 | Ja | 128 | Nein | Full-Profile PCI-Format | PCI | 7.1 | 109 dB | Ja | Internes I/O-Drive im Lieferumfang enthalten. |
| Fatal1ty FPS | 1.0/ 2.0/ Advanced HD/ 4.0/ 5.0 | Ja | 128 | Ja | Full-Profile PCI-Format | PCI | 7.1 | 109 dB | Ja | Internes I/O-Drive im Lieferumfang enthalten. |
| Elite Pro | 1.0/ 2.0/ Advanced HD/ 4.0/ 5.0 | Ja | 128 | Ja | Full-Profile PCI-Format | PCI | 7.1 | 116 dB | Ja | Externes I/O-Drive im Lieferumfang enthalten. |
| Xmod | Keine | Nein | - | Nein | Extern | USB | Stereo | keine Angaben | Ja | - |
Die Xtreme Audio findet am ehesten in einem Multimedia-PC im Wohnzimmer platz, um die Soundausgabe für Musik und DVDs zu übernehmen. Zum Spielen ist die Karte, durch die fehlende EAX-Hardwareberechnung und die halbierte Stimmenanzahl, zwar nicht als untauglich zu bezeichnen, aber auch nicht das „Gamers-Optimum“. Für solch eine Karte hätte man sich einen koaxialen oder optischen Digitalausgang gewünscht, um die Karte problemlos und schnell an den heimischen Receiver anschließen zu können.
Die Xtreme Gamer richtet sich an preisbewusste Spieler und bietet volle EAX Unterstützung in Hardware und 128 Stimmen. Außerdem ist die Wiedergabe von digitalen Stereoquellen im Vergleich mit der Xtreme Audio bei 24 Bit mit vollen 192 kHz möglich. Die Bauhöhe wurde genau wie bei der Xtreme Audio auf das Low-Profile PCI-Format reduziert, was den Herstellungskosten und dem Verkaufspreis zugute kommen sollte.
Die Xtreme Gamer Fatal1ty Professional Series ist die preiswerteste, vollwertige X-Fi Soundkarte mit XRAM der X-Fi Serie. Sie besitzt vergoldete Ein- und Ausgänge, bietet die Möglichkeit ein internes oder externes I/O-Drive anzuschließen und hat einen Rauschabstand von 109 dB. Sie unterscheidet sich lediglich durch das im Lieferumfang fehlende interne I/O-Drive von der Fatal1ty FPS.
Creative hat mit den drei neuen Karten ihre X-Fi Serie also recht sinnvoll erweitert. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 69,90€ für die Xtreme Audio, 99,90€ für die Xtreme Gamer und 149,90€ für die Xtreme Gamer Fatal1ty Series. Natürlich verliert die entsprechende Pressemitteilung kein Wort zu den möglichen Einsatzproblemen unter dem kommenden Betriebssystem Windows Vista.
Editor: Sascha
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Vista für Unis ab Dezember (Update)
Das neue Windows Vista ist seit dem 17. November über das Microsoft Developper Network (MSDN) erhältlich. Die Frage wann Vista über MSDN Academic Alliance (MSDN AA) erhältlich sein wird, stellten sich seitdem aber viele. Gestern kam endlich die Antwort. Ab dem 01. Dezember dürfen sich Studenten, Dozenten und Universitäts-Mitarbeiter das neuste Windows downloaden.
Wer allerdings auf Windows Vista Ultimate gehofft hat, wird enttäuscht. Es wird lediglich Windows Vista Business angeboten. Für den Universitätsbetrieb sicherlich vollkommen ausreichend, alle die das System aber privat einsetzen / testen wollten, werden auf einige Funktionen verzichten müssen. Unter anderem fehlt der Business-Version der BitLocker, mit dem Festplatten verschlüsselt werden können und die gesamten Multimedia-Programme wie der Movie Maker (HD), DVD Maker und das Media Center.
Insgesamt sollten jene mit MSDN AA Zugang aber trotzdem glücklich sein, denn immerhin kostet selbst Windows Vista Business als Vollversion 419€, das Update noch 279€.
Update 26.11.2006:
Aufgrund einiger Anfragen, bezüglich welche Mitarbeiter genau berechtigt sind das neue Windows zu nutzen, möchten wir noch ein wenig Aufklärungsarbeit leisten.
Die Universität muss an dem kostenpflichtigen MSDN AA-Programm teilnehmen. Nur Mitarbeiter die direkt am Systemverwaltungs- oder Lehrprozess in Verbindung mit MSDN AA beteiligt sind und Studenten die mindestens einen Kurs belegt haben, dürfen das neue Windows und sämtliche MSDN AA-Programme nutzen. Die Nutzung von Microsoft Windows ist nur dann gestattet wenn andere MSDN AA-Programme, die man selber benötigt, Mircosoft Windows voraussetzen. Den genauen Wortlaut kann man auch direkt bei Microsoft nachlesen.
Editor: ssü
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Dienstag, den 21. November 2006
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Gerüchteküche: Intel 2008 wieder mit Hyper-Threading?
Die VR-Zone berichtet kurz und knapp in einem Absatz über Neuerungen, die ein Intel Kern mit Codenamen Bloomfield 2008 bieten soll. Dabei soll dieser Bloomfield über vier reale Kerne verfügen, zusätzlich aber auch über Intels Hyper-Threading-Technologie, welche mit Einführung der Core 2 Duo-CPUs erst einmal auf Eis gelegt wurde. Diese Version des Hyper-Threadings soll dann allerdings "aufgepeppt" daherkommen, nicht mehr in der üblichen Form (die ihre Vorteile praktisch überwiegend aus Mankos des Windows XP Schedulers zog). Dazu will das Magazin VR-Zone wissen, dass dieser Prozessor, gefertigt in 45nm Technologie - dann ebenfalls mit einem integrierten Speichercontroller - so wie AMD zurzeit - aufwarten wird.
Man darf derzeit durchaus daran zweifeln, ob diese Prognose für das Jahr 2008 dann tatsächlich so eintreffen wird.
[pg]
OCZ stellt wassergekühlten RAM, aktiven Speicherkühler und neue Produktlinie vor
OCZ stellt mit dem PC2-9200 FlexXLC 2x1GB Kit den wahrscheinlich weltweit ersten Speicherriegel mit serienmäßiger Wasserkühlung vor. Durch die Erhöhung der Versorgungsspannung des DDR2-Speichers von standardmäßigen 1,8 V auf 2,35 V soll der Riegel einen Betrieb mit 1150 MHz Speichertakt bei einem Timing von 5-5-5-18 ermöglichen. Die dadurch massiv gesteigerte Wärmeabgabe wird über einen Kupfer/Aluminium-Hybrid-Kühlkörper an das Kühlmittel einer vorhandenen Wasserkühlung abgeführt. Für zusätzliche Stabilität bei diesen hohen Taktraten soll ein 8-Layer-Design beitragen, welches zu einer besseren Signalqualität führt. Nichtsdestotrotz hängen die real erreichbaren Frequenzen natürlich vom Mainboard, Speichercontroller und den im BIOS zur Verfügung stehenden Übertaktungs-Optionen ab.

Für die Kühlung bereits vorhandener Speicherriegel bietet OCZ den XTC-Cooler an. Dieser enthält in einem Aluminiumgehäuse zwei 60-mm-Lüfter. Der Kühler wird senkrecht über die verbauten Speicherriegeln an den Verschlüssen befestigt und sorgt für eine aktive Kühlung der Module.
An Systemintegratoren richtet sich die neue System-Elite-Arbeitsspeicher-Serie. Zur Auswahl stehen die drei JEDEC-konformen DDR2-Taktstufen PC2-4200 (DDR2-533), PC2-5400 (DDR2-667) und PC2-6400 (DDR2-800) als 512 MB und 1024 MB Einzelmodule, sowie als 1 GB und 2 GB Kit, bestehend aus jeweils zwei Riegeln. Die System-Elite-Module sind mit Heatspreadern ausgestattet.
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Erste 65nm AMD Prozessoren bereits im Dezember
Glaubt man den aktuellen Berichten von HKEPC, dann wird der Markt am 5. Dezember erste AMD Desktop-Prozessoren in 65nm Fertigung begrüssen dürfen. Basierend auf dem Brisbane-Kern sollen erst einmal die Modelle X2 4000+, 4400+ und 4800+ den Markt erreichen, etwas später soll dann ein Modell X2 5000+ folgen. Doch es wird abermals eine Besonderheit in Taktfrequenzen geben.
Nach dieser Berichterstattung hat AMD nun halbe Takt-Multiplikatoren freigegeben, wonach diese Modell-Bezeichnungen um 100 MHz höher takten werden, als ihre bisherigen Vorgänger. Damit werden die genannten CPUs mit 2,1, 2,3 und 2,5 GHz Takt antreten, allerdings - verglichen zu den Vorgängern dieser Modellbezeichnung, eben nur mit hälftigem L2-Cache. Jeder der Kerne wird als 512 KB-Cache zur Seite haben. Die Übersichtlichkeit der AMD-Modell-Bezeichnungen wird dadurch sicherlich nicht besser.
Eine weitere Änderung soll sich bei der Thermal Design Power - also dem Worst Case der Leistungsaufnahme - einstellen. Die TDP der aktuellen Prozessoren soll bei 65 Watt angegliedert sein, was der derzeitigen EE-CPU-Serie in 90nm entspricht. Der später folgende 5000+ X2-Prozessor soll eine TDP von 76 Watt besitzen.
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Braun Pixel Bank
BRAUN PHOTO TECHNIK stellt mit der Pixel Bank einen mobilen Fotospeicher vor, der über 40 oder 60 GB Speichervolumen verfügt und dazu eine 9 in 1 Kartenleser verfügt. Das Gerät in "Palm"-Größe verfügt über eine 2,5" Festplatte der genannten Speicherkapazitäten für Fotos, Videos und Audio-Dateien und natürlich bietet sich auch die Möglichkeiten, die Pixel Bank schlicht als externe Datenfestplatte am PC zu verwenden.
Mit 115 x 77 x 24 mm zeigt sich das Gerät im Aluminium Gehäuse noch attraktiv klein gehalten und mit 240 Gramm Gewicht ist es durchaus als leicht transportabeles Medium zu bezeichnen. Der integrierte Kartenleser verfügt, in Verbindung mit der Software über einen automatischen Kopiermodus der Karten auf die Festplatte. 169 Euro ist die unverbindliche Preisempfehlung der 40 GB-Variante, 199 Euro jene der 60 GB-Version. Weitere Informationen zur Pixel Bank finden sich bei Braun.
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Dell XPS M1710 Reloaded
Obgleich Dell sich inzwischen auch AMD Prozessoren für seine Komplett-Rechner bedient, Pressemitteilungen hinsichtlich High-End oder Gaming Systemen des Herstellers erreichen uns in jüngster Vergangenheit praktisch nur mit Intel Prozessoren. Auch der jüngste Dell-Spross M1710 - ausgewiesen als Gaming "PC" - tritt mit Intel Core 2 Duo Prozessor an. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Stand-Alone-Rechner, sondern um ein neues Dell-Notebook.
Das Spielevergnügen soll durch ein 17,1" WUXGA TFT mit einer Auflösung von 1920 x 1200 und einer NVIDIA 7950 GTX Grafiklösung, mit integrierten 512 MB Speicher realiesiert werden. Bei den verwendeten Core 2 Duo Prozessoren weißt der Hersteller dann noch ausdrücklich darauf hin, dass diese sich problemlos zur Performance-Steigerung übertakten lassen - ein Wink mit dem Zaunpfahl an eine entsprechende Enthusiasten-Gemeinde, dass sich auch ein Notebook übertakten lassen kann. Allerdings geht der Hersteller nicht näher auf diesen Punkt ein.
Wichtiger erscheint noch der Design-Hinweis zum Keyboard, welches in Silber und Weis gehalten ist und dem beleuchteten Touchpad, aber dann auch zur XPS-LightFX-Technologie. Hier soll es individuelle Einstellungsmöglichkeiten der 16 integrierten LEDs geben, die je nach Wunsch, passend zum Game oder Sound pulsieren, flashen oder abblenden.
1.799 Euro ist der Preis dieses neuen Dell Gamer-Notebooks - vermutlich zzgl. der Dell-üblichen Versandkosten.
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EAX als Kollateralschaden für Windows Vista?
So zumindest bezeichnete Creative die Auswirkungen des Windows Vista Treibermodell auf den Herstellereigenen EAX Standard im Interview mit heise. Hintergrund der Geschichte ist, dass Microsoft im kommenden, neuen Betriebssystem Windows Vista einen neuen Software-Mixer für die Soundausgabe integriert, welcher die Zuteilung der Berrechnungen von Sourround-Sound-Ausgabe übernimmt. Dieser, in Verbindung mit einem onboard Audiochip und dem Hauptprozessors des PCs, ist dann in der Lage - ganz ohne spezielle digitale Soundprozessoren - Raumklangeffekte darzustellen. Das neue DirectX 10 Modell bringt aber das Problem mit sich, dass ältere Spiele offenbar nicht mehr direkt auf die vorhandene Soundkarte zugreifen können und damit auch kein Profit mehr aus dort vorhandenen digitalen Sound Prozessoren ziehen können. Creatives EAX Raumklänge setzen aber derzeit auf dieser Basis auf.
Die Soundausgabe würde dann ohne diese Klangeffekte im Software-Modus dargestellt werden und einer Creative Soundkarte wird dadurch das Verkaufsargument völlig entzogen. heise fragte bei Creative nach, ob man dieses Vorgehen von Microsoft als "Angriff auf das Kerngeschäft" von Creative sehen würde, doch Creative verneinte dies - sieht es vielmehr als Kollateralschaden an, bei Microsofts Bemühungen, das Betriebssystem sicherer zu machen.
Doch wird Creative die Segel in diesem Segment natürlich nicht streichen und versucht derzeit über OpenAL manche der Soundkartenprodukte Windows Vista fähig zu machen. Noch in diesem Jahr will Creative erste Treiber vorstellen, die über diese Schnittstelle dann dennoch den Anwendern eine Möglichkeit bieten, volle Hardware-Beschleunigung bei den Raumklangeffekten zu erhalten. Von einem Beta-Treiber ist erst einmal die Rede und ausgerichtet werden die Bemühungen auf die aktuellen X-Fi-Soundkarten-Serien sein. Der dabei eingeschlagene "Umweg" des Treibers über OpenAL soll zwar einen gewissen, höheren Verwaltungsaufwand mit sich bringen, der aber gering ausfallen soll.
Der fahle Beigeschmack bleibt dennoch, denn andere Soundkarten will Creative wohl nicht mit einem passenden Treiber-Umweg "updaten". Und zudem soll auch das finale Treiberrelease von Creative dann unter Windows Vista nicht alle Soundkartenmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Wie heise weiter berichtet, sei es beispielsweise nicht möglich, eine DVD-Audio abzuspielen und DTS- oder Dolby-Tonspuren dekodieren zu können. Creative Labs will Neukunden der X-Fi Soundkarten einen Gutschein für Software-Decoder von PowerDVD beilegen.
Doch all das wird vermutlich nicht befriedigend sein. Man darf sich die Frage stellen, wieso die Thematik erst so spät thematisiert wird. Creative dürfte sicherlich deutlich früher vom Windows Vista "Problem" gewusst haben. Wollte man sich das Geschäft sichern, oder suchte man nur nach passenden Lösungen? Doch was ist die passende Lösung für kommende Spiele? OpenAL? Der Soundkartenspezialist müsste die Spiele-Industrie davon überzeugen, dass man künftig, neben DirectX auch OpenAL unterstützen müsste - was Creative wohl auch versucht. Doch wenn es AMD und Intel über Jahre nicht wirklich gelang, diese Industrie zu überzeugen, Spiele Multithreaded - also optimiert für Mehr-Kern-CPUs - zu programmieren, dann zweifeln wir ein wenig daran, dass Creative große Überzeugungskraft dort für den Mehraufwand liefern werden kann.
Man muss vielmehr in der EAX-Fangemeinde fürchten, dass diese Unterstützung nach und nach der Vergangenheit angehören wird und nur noch wenige Spiele Support bieten werden. Dann aber fehlen Creative schlagkräftige Verkaufsargumente für die eigenen Soundkartenprodukte. Am Ende könnte nicht EAX, sondern Creative zum Kollateralschaden werden.
Eine Diskussion zum Thema findet sich bereits in unserem Forum.
[pg]
Lite-On stellt 20x-DVD-Brenner vor
Bisher war 18x das Ende der Fahnenstange, Lite-On möchte aber noch ein paar Sekunden schneller sein und präsentiert die Modelle LH-20A1P und LH-20A1H, die mit 20x-Tempo schreiben, und so nach Lite-Ons eigenen Angaben eine komplette DVD in 5 Minuten fertigstellen.
Der LH-20A1H ist identisch zum LH-20A1P mit zusätzlicher LightScribe-Fähigkeit. Ansonsten schreiben beide DVD±R DL mit bis zu 8x, DVD-RAM mit 12x, DVD+RW mit 8x, DVD-RW mit 6x, CD-R mit 48x, CD-RW mit 32x.
[an]
Schaffen Killerspiele echte Killer?
Wieder einmal ist das Geschrei groß. Ein gedemütigter Schüler, der mit zwei abgesägten Gewehren ausgestattet eine Schule stürmt. Ein Amoklauf mit vielen Verletzten. Zwei mal sitzen geblieben, Außenseiter und verschlossen. Einige Begriffe, mit denen er charakterisiert wird. Internetsüchtig und ambitionierter 3D-Shooter-Spieler sind einige andere. Oberflächliche Zusammenhänge lassen sich hier leicht ableiten.
Schon vor einer Weile war sie da, die Debatte um den Verbot von Killerspielen. Im Zusammenhang mit dem Amoklauf in Erfurt und auch im Zusammenhang mit den letzten Bundestagswahlen. Immer wieder versuchen Politiker ein Verbot derartiger gewaltverherrlichender Spiele durchzusetzen. Den letzten Erfolg erzielten sie mit dem Koalitionsvertrag, der bis 2008 ein Verbot von Killerspielen anstrebt.
Doch der Weg ist nicht leicht, der Widerstrand groß, vor allem aus der Gemeinde der Computerspieler. Millionen Menschen spielen Counter-Strike, noch viel mehr Menschen spielen 3D-Shooter, die gern als Killerspiele abgestempelt werden. Eine Jagd auf Monster durch bunte virtuelle Welten. Auf so realistischem Niveau, dass sogar die amerikanische Armee diesen Spieltyp einsetzt, um neue Rekruten für sich zu gewinnen. Doch sind diese Spiele wirklich in der Lage, Menschen zu Gewaltverbrechern zu erziehen?
Derartige "potenzielle Mörder" treffen sich fast wöchentlich zu Großveranstaltungen in Hallen, wo sie gemeinsam die virtuellen Gegner bekämpfen, gemeinsam virtuelle Schlachten führen und gemeinsam anschließend in die Bar gehen und Sieger mit Verlierern zu einem großen Bier anstoßen. Argumente für einen Verbot von Dingen lassen sich immer leicht finden. Doch sind nicht alle scheinbar offensichtlichen Argumente wirklich ausschlaggebend. Hier trifft es auch gut der Begriff "Scheinargument". Ein Argument, dass keines ist. Ein Argument, dass wohl auf ziemlich jeden Sachverhalt treffen dürfte. "90 Prozent der Verbrecher essen vor ihrer Tat Brot." Also Brot verbieten?
[rl]
Windows Internet Explorer 7 im Windows Update
Rund drei Wochen nach der Verfügbarkeit als separater Download und etwa einen Monat nach Fertigstellung kann die siebte Generation des Internet Explorers ab heute auch über das Windows Update bezogen werden. Der Internet Explorer 7, der nun ein "Windows" vor den Namen gestellt bekam, wird im Windows Update als "wichtiges Update" deklariert, so dass er auch über die automatische Update-Funktion von Windows XP SP2 selbständig zur Installation angeboten wird. Die Benachrichtigung erfolgt über das gewohnte gelbe Schild in der Taskleiste.
Wer die automatische Installation z.B. wegen Bedenken bei der Kompatibilität, verhindern will kann den Download ablehnen oder bereits im Vorfeld mit dem von Microsoft bereitgestellten Blocker Toolkit gegensteuern. In Netzwerken, die ihre Updates über einen System Update Server (SUS) beziehen, ist es möglich, dass der IE7 auf den Status eines optionalen Update zurückgestuft wurde, so dass eine manuelle Installation notwendig ist. Detaillierte Informationen zum automatischen Update bzw. dessen Verhinderung bietet Microsoft in einer ausführlichen Anleitung an.
[tm]
Sonntag, den 19. November 2006
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Webweites
Hardware
Die Lost Circuits haben sich das ASUS P5W64 Wall Street Professional ins Testlabor geholt und mit vier Grafikkarten bestückt. Ziel war es, herauszufinden, was mit vier verbauten Grafikkarten bei aktuellen Systemen mit Dual-Core- und Quad-Core-Prozessoren mit umfangreichem Multi-Threading tatsächlich alles möglich ist. Und für wen ein derartiges System überhaupt sinnvoll sein könnte.
Mit zunehmendem Drang weg vom PC hin zum Notebook hat Hartware ein Alienware Aurora m9700 17-Zoll SLI-Notebook aufgetrieben. Das Modell verspricht trotz mobiler Bauform enorme Performance und damit keine Abstriche gegenüber normalen Desktop-Systemen. Verarbeitung, Ausstattung und Qualität wissen ebenfalls zu überzeugen. Der ASUS Silent Knight mit drei Heatpipes lockt vor allem mit seinem außergewöhnlichen Aussehen. Dadurch verspricht er zwar viele neugierige Blicke, doch in Sachen Kühlleistung scheint das Konzept zumindest nur durchschnittliche Ergebnisse zu versprechen.
In den undurchschaubaren Dschungel von Netzteilen hat sich der Planet 3DNow gestürzt und ein Netzteil-Roundup mit aufwändiger Teststation zum Besten gegeben. Bestandteil sind zusätzlich zahlreiche theoretische Informationen zu Netzteilen wie etwa zum allgemeinen Aufbau, aber auch Hinweise, auf welche Punkte zukünftige Käufer von Netzteilen besonders achten sollten. Ergänzend dazu gibt es mit wichtigen Netzteil-Herstellern wie BeQuiet, Tagan oder Enermax einige Interviews, wo die Unternehmen ihre Geschäftsphilosophie und Details zu ihren Produkten und zukünftigen Planungen erläutern.
Auf der Suche nach mobilen externen Festplatten könnte der Artikel zum fantec LD-H35NU2-2 LAN Drive + USB 2.0 Festplattengehäuse hilfreich sein. Das Produkt hält sich wacker und kann besonders durch seine zusätzliche LAN-Funktion aus der Masse herausstechen. Ansonsten zeigten sich kleinere Schwächen im Betrieb, die aber einem angemessenen Preis für die gebotene Leistung gegenüber stehen.
Mit Zubehör für Spielernaturen hat sich Au-Ja! die vergangene Woche die Zeit vertrieben und ein umfangreiches Revoltec Gaming-Waffenarsenal genauer unter die Lupe genommen. Dazu zählen sowohl eine Spieler-Tastatur als auch eine spezielle Maus und die dazu passende Mausunterlage.
Software
Wer sich öfter mit der Datensicherung befasst, findet bei WinTotal einen hilfreichen Artikel zu Acronis True Image 10 Home. Die Software erlaubt in zahlreichen Variationen die Erstellung von Sicherheitskopien von persönlichen Daten. Abgerundet wird das Ganze mit einigen Screenshots von der Anwendung für einen ersten Eindruck. Eine Demo-Version steht ebenfalls zum herunterladen bereit.
TweakPC hat sich derweil mit GTR 2 - FIA GT Racing Game beschäftigt. Die Rennsimulation verspricht durch ihren hohen Realitätsanspruch für ambitionierte Profis viel Spaß beim Spiel, könnte aber durch ihren hohen Schwierigkeitsgrad gerade Neueinsteigern ohne die notwendige Ausdauer den Spaß am Spiel schnell wieder nehmen.
Caesar IV hat die Spieleflut angetestet und ließ sich sofort von dem erweiterten Spielkonzept auf Basis bewährter und bekannter Mittel in den Bann ziehen. Abwechslungreicher und herausfordernder sind einige Schlagwörter, mit denen der Autor passende Worte findet, um das Spiel treffend zu beschreiben.
[rl]
Samstag, den 18. November 2006
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Intel Core 2 Quad Q6600 erscheint im Januar
Neben der für Januar zu erwartenden Preissenkung einiger auslaufender Prozessoren, steht für den 7. Januar inoffiziellen Roadmaps zufolge der nächste Quad-Core-Prozessor Q6600 auf dem Programm. Wie TheInquirer vermeldet, soll die CPU mit einem Takt von 2,4 GHz und FSB1066 zu diesem Datum eingeführt werden und rundet damit das Produktangebot hinter dem bereits eingeführten Q6700 nach unten ab. Im dritten Quartal soll schließlich ein Modell Q8800 folgen, wobei uns hierzu allerdings noch keine genauen Details bekannt sind. Denkbar wäre hier, dass es sich um einen ersten Yorkfield handelt, der als 45-nm-Kern als echte Quad-Core-CPU in diesem Zeitraum angesetzt ist. Beim Conroe erscheinen schließlich die beiden Modelle E5300 mit 1,8 GHz und der E4300, welcher mit dem langsameren FSB800 daher kommt.
[rl]
O2 zu Weihnachten mit neuen Tarifen und mehr Service
Der zum spanischen Telekom-Unternehmen Telefonica gehörende Telefonanbieter O2 scheint nach letzten Informationen für den Jahreswechsel seine Tarife intensiv zu überarbeiten. Zugleich will das Unternehmen den Service erheblich verbessern und damit das Verhältnis zu seinen Kunden aufpolieren.
So wird es laut Onlinekosten.de den bekannten Genion-Tarif ab Dezember in drei Ausführungen Genion S, Genion M und Genion L im Angebot geben, die alle nationale Gespräche ins Festnetz und Mobilfunknetz mit 19 Cent pro Minute verrechnen. Unterschiede gibt es vor allem in der Homezone, einem frei wählbaren Bereich, in dem Gespräche vom Handy zu Festnetzkonditionen möglich sind. Genion S lockt hier Neukunden mit vorhandenem Handy ohne Grundgebühr und Mindestvertragslaufzeit mit Telefonaten ins Festnetz für 3 Cent pro Minute rund um die Uhr.
Genion M kostet monatlich 10 Euro beim Abschluss ohne neues Handy und beinhaltet in der Homezone eine Telefonflatrate ins Festnetz und zu O2, während Genion L für 25 Euro monatlich ebenfalls ohne Handy eine vollständige Handy-Flatrate vergleichbar mit Konkurrent Base enthält. Hier sind deutschlandweit alle Gespräche ins Festnetz und zu O2 kostenlos.
Wer zusätzlich mit Vertragsabschluss ein neues Handy wünscht, zahlt monatlich 10 Euro zusätzlich für die entsprechenden Tarife. Ein Vertragswechsel für Bestandskunden soll mit 25 Euro zu Buche schlagen.
Im Zeichen der Kundenfreundlichkeit will O2 zudem in Bälde ein besonderes Geschenk für Geburtstagskinder anbieten. So scheint das Unternehmen Gespräche am Ehrentag des Kunden kostenlos zu ermöglichen. Wer einmal nicht Geburtstag hat, aber dafür die Hotline erreichen will, könnte sich zudem in Zukunft über eine bessere Erreichbarkeit von Mitarbeitern freuen. So will O2 laut Wirtschaftswoche seine Call-Center aufstocken und zahlreiche neue Mitarbeiter einstellen.
Mit den Änderungen will O2 gegen den rückläufigen Kundenzustrom vorgehen. Sowohl E-Plus als auch Vodaphone üben kräftig Druck auf die Preise. Zudem dürften für eine wachsende Zahl von Kunden Angebote wie von Simyo zunehmend von Interesse sein. Der E-Plus-Ableger bietet PrePaid-Tarife ohne Grundgebühr zu günstigen Minutenpreisen unabhängig von Telefonziel an und schlägt damit zum Teil deutlich Angebote mit Grundgebühr, die zusätzlich ein teures Handy subventionieren müssen.
[rl]
Freitag, den 17. November 2006
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Intel bringt Entry-Level-Mainboards ohne ATI-Chipsatz
Der Prozessorexperte Intel scheint in Zukunft auf das Angebot von ATI-AMD-Chipsätzen zu verzichten und stattdessen auf SiS zurückgreifen zu wollen. Bereits in der näheren Vergangenheit hatte das Unternehmen nach anhaltenden Produktionsengpässen Chipsätze sowohl von ATI als auch von SiS verwendet, um weiterhin Mainboards für OEMs aus dem Einsteigermarkt ausliefern zu können. Wie die DailyTech nun vermeldet, sei für die Zukunft kein weiterer Chipsatz von ATI geplant, sondern auf der aktuellen Roadmap tauchen lediglich Modelle mit SiS-Chips auf.
Konkret spricht man vom im ersten Halbjahr vorgestellten SiS662, den Intel im Desktop-Mainboard Little Valley D201GLY verbauen will. Die Entwicklung des Mainboards ist derzeit noch nicht vollständig abgeschlossen. Erwartet für die Platine für das zweite Quartal 2007 und soll schließlich als Mini-ITX-Mainboard auf den Markt gelangen. Der Chipsatz von SiS unterstützt sowohl DDR2-667-Speicher als auch FSB800 aktueller Einsteiger-Prozessoren.
[rl]
Unabhängigkeit für NVIDIA im freien Markt
Nach weiterhin guten Geschäftsergebnissen bekräftigte NVIDIA nochmals in der Öffentlichkeit, dass man seine unabhängige Position weiterhin behalten wolle. So halten sich zwar immer noch hartnäckig Gerüchte, dass Intel womöglich an einer Übernahme des Grafikexperten interessiert sei, doch lassen sich hierzu bisher kaum handfeste Informationen auftreiben. Erst kürzlich hob Nvidia-Vorstandschef Jen-Hsun Huang gegenüber der Financial Times Deutschland diese Position noch einmal klar hervor. Seit der Übernahme von ATI durch AMD sei zwar die Zusammenarbeit mit Intel deutlich enger geworden, doch ein vergleichbares Vorgehen wie bei ATI stehe nicht zur Debatte.
Vielmehr rüstet sich das Unternehmen mit gutem Wachstum gestützt auch aus anderen Bereichen für die Zukunft. Neben dem PC-Geschäft etabliert sich NVIDIA verstärkt auch bei den Spielekonsolen und im mobilen Technologie-Bereich etwa bei Mobiltelefonen und Unterhaltungselektronik. Die Abhängigkeit vom PC-Geschäft reduziert sich dadurch schrittweise. Auch beständige Verhandlungen mit Apple, die ebenfalls NVIDIA-Hardware in ihren Computern verbauen, sichert einen Platz am Markt.
[rl]
AMD Roadmap 2007
Vor einigen Tagen kamen erneut Informationen über zukünftige AMD-Prozessoren ins Netz. Zusammen mit bereits bekannten Wissen ergibt sich ein recht genaues Bild über die kommenden 12 Monate im AMD-Universum. In wenigen Tagen werden die "neuen" FX-Prozessoren für die neue 4x4-Plattform erwartet. Diese verfügen über den von den Multiprozessor-Opteron her bekannten Sockel F und sollen im Doppelpack dem Core 2 Extreme QX6700 von Intel Paro