Mittwoch, den 31. Dezember 2003
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Guten Rutsch ins Jahr 2004!

Die gesamte Redaktion von Hard Tecs 4U wünscht allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2004
sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
[rg]
ALi erwirbt Pentium M Lizenz von Intel
Der Chipsatzentwickler ALi gab heute bekannt, dass man Lizenzen für die Intels Pentium M Technologie erworben habe, mit denen das Unternehmen nun offiziell das Recht besitzt, Chipsätze für Intels Pentium M Prozessoren zu vertreiben. Bereits im September hatten die Silicon integrated Systems ihre Lizenzen erhalten und gleichzeitig ihre Mobile-Chipsätze SiS 648MX und SiS M661MX vorgestellt. Der kanadische Chipexperte ATI einigte sich als erster bereits im März 2003 mit Intel und bietet seit dem seine Notebook-Chipsätze auf dem Markt an.
Damit besitzt VIA nun als einziger großer Chipsatzentwickler zwar Lizenzen für Intels Notebook-Prozessoren, jedoch bisher noch keine lauffähigen Chipsätze für diese Architektur. Statt dessen scheint man sich im mobilen Segment mehr auf die eigenen Antaur CPUs und die Konkurrenz aus dem Hause AMD zu konzentrieren, für die regelmäßig neue Chipsätze erscheinen.
Dennoch dürfte der Eintritt von ALi im Intel Notebook-Markt durchaus noch einmal Leben in die Preisgestaltung bringen und das ein oder andere Mobile-System preislich in niedrigere Gefilde treiben. Gerade Intels Centrino Notebooks mit Pentium M Prozessor, Intel WLAN-Karte und Intel Chipsatz konnten sich bisher standhaft in gehobenen Preissegment halten, wären Lösungen anderer Hersteller häufig zu günstigeren Konditionen erhältlich waren. Für 2004 kann man nun eine noch größere Auswahl für die unterschiedlichen Preisklassen erwarten.
[rl]
Dienstag, den 30. Dezember 2003
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Liste der Mainboards mit Prescott-Unterstützung
Das Erscheinungsdateum des neuen Pentium 4-Kerns, scheint als einzigstes Detail in der Masse an Gerüchten über die neue CPU sicher und mit Hilfe aktueller Roadmaps belegbar zu sein. Deutlich schwieriger wird es jedoch bei all den spekulativen Fakten, von denen die interessanteste wohl die mögliche Erweiterung der Pipeline von bisher 20 auf nunmehr 30 Stufen darstellt. Diese würde dem Prescott nämlich wider erwarten abermals eine niedrigere Pro-MHz-Leistung bescheinigen, welche zugunsten höherer Taktraten das Nachsehen hätte. Gerade für die Besitzer eines Sockel 478 Motherboards wäre dann ein Umstieg nicht so lohnenswert, wie ursprünglich erhofft. Schließlich sollen für den traditionellen Sockel lediglich Modelle zwischen 2,53 und höchstens 3,6 GHz erscheinen, welche dann (schließt man gute Übertaktbarkeit aus) insbesondere im Preis-Leistungs-Verhältnis in den teuren Gefilden kaum echte Leistungsvorteile bringen würden, was auch erste Benchmarks mit niedrig getakteten Prozessoren belegten. Lediglich durch den vergrößerten Cache auf 1 MB sowie die SSE3-Befehlseinheit wären gewisse Sprünge möglich.
Immer wieder gern wird auch die Frage diskutiert, welche Mainboards denn nun tatsächlich den Pentium 4 Prescott unterstützen. Während wir bereits erwähnten, dass die Chipsätze an sich alle Prescott-tauglich sind und zumindest all jene Platinen, die bereits den Pentium 4 Extreme Edition unterstützen aufgrund ähnlicher Leistungsanforderungen ebenfalls mit dem Prescott zurecht kommen sollten, bleibt als grundlegende Richtlinie die Spezifikation FMB 1.5 (Flexible Motherboard Design) und VRM 10.0 (Voltage Regulator Module), nach welcher sich die Mainboards richten sollten. Dennoch ist auch nicht ausgeschlossen, dass Platinen, welche sich nicht an diese Spezifikation halten, in der Lage sind, mit dem Prescott zusammen zu arbeiten. Unsere Kollegen von Hard OCP haben sich mit der Problematik ebenfalls auseinander gesetzt und sind grundsätzlich zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. Zugleich haben sie jedoch Details zur Prescott-Kompatibilität von zahlreichen Herstellern erhalten, welche nachfolgend kurz zusammengefasst werden soll.
| Gigabyte | Abit | MSI | Asus |
* i848, i865 und i875 Mainboards
* Teilweise auch i845 Platinen | * Alle Mainboards der IS7 und IC7 Serie | * Prescotts bis 3,2 GHz: 875P Neo-FIS2R, 875P Neo-LSR, 865PE Neo2-FIS2R, 865PE Neo2-LS, 865G Neo2-LS, 865GM2-LS, 661FM-L
* Prescotts über 3,4 GHz: MS-6758 Rev. 2, 865PE Neo2-PFISR, 865PE Neo2-PFS, 865PE Neo2-PLS, 865G Neo2-PLS, PT880 Neo-LSR | * P4C800-E Deluxe, P4C800 Deluxe , P4C800, P4P800 Deluxe, P4P800, P4P8X SE, P4S800D-E Deluxe, P4P800-VM, P4P800S-E Deluxe, P4S800D, P4P800S SE, P4R800-V Deluxe, P4R800-VM, P4S800, P4V800D, P4V800-X, P4S800-MX, P4P800S |
Wer darüber hinaus individuelle Informationen zu seinem Mainboard benötigt, sollte entweder in den Handbüchern seiner Platine nach Schlagwörtern wie FMB 1.5 oder VRM 10.0 Ausschau halten oder direkt eine Anfrage an den Support senden. Interessant ist, dass sogar Mainboards mit dem betagten i845-Chipsatz noch Prescott-tauglich sein sollen. Ob hier auch die großen Modelle gemeint sind, oder nur relativ genügsame Varianten unterhalb des Highend-Bereichs wurde noch nicht genannt. Dennoch scheinen besonderes Platinen, die für den ambitionierten Overclocker entwickelt wurden und viele Reserven nach oben haben besonders gute Zukunftsaussichten zu haben.
[rl]
Sonntag, den 28. Dezember 2003
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Neuer Artikel online: MSI Mega PC
Barebone-Systeme sind eigentlich für den Einsatz im Wohnzimmer wie geschaffen, doch meistens dafür nicht leise genug ausgelegt - das geringe räumliche Volumen der Mini-PCs schafft eben auch neue Probleme bei der Kühlung bzw. dem Luftdurchfluß. Dementgegen verspricht Hersteller MSI bei seinem "Mega PC" den nahezu geräuschlosen Betrieb und zusammen mit den entsprechenden Multimedia-Funktionen sowie einem ansprechenden Design die vollständige Wohnzimmer-Tauglichkeit. Ob sich dieses Versprechen halten läßt und für welche Aufgaben der Mini-PC von MSI gerüstet ist, erfahrt Ihr im Artikel.

Wichtiges Update:
Die optionale TV-Out-Karte wird in diesem Fall per AGP angebunden (und nicht per PCI, wie ursprünglich in diesem Artikel stand), so daß der einzige PCI-Steckplatz nicht verlorengeht. Und setzt man eine extra Grafikkarte (per AGP) ein, kann man sowieso deren TV-Out nutzen.
[rg]
Samstag, den 27. Dezember 2003
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Taiwans Chipsatzentwickler erwarten steigende Zahlen für 2004
Nachdem bereits 2003 für die taiwanischen Halbleiterunternehmen durchaus positiv verlaufen ist, erwarten die Entwicklerfirmen für 2004 nochmals einen deutlichen Anstieg ihrer Verkaufszahlen. Nach Angaben der DigiTimes erwarten die Silicon integrated Systems für 2004 ein nochmals Wachstum zwischen 10 und 14 Prozent, nachdem die Bilanz 2003 bereits ähnliche Verhältnisse annahm. Von vormals 29 Millionen ausgelieferten Chips erhofft man sich für das nächste Jahr einen Anstieg um weitere drei Millionen Chipsätze. Ähnlich positiv ist VIA eingestellt, welche mit einer Steierung von 33 Millionen auf 39 Millionen Einheiten rechnen, was einem Wachstum von circa 18 Prozent entspräche.
Ursachen in diesen Angaben sind bei VIA insbesondere in dem Lizenzabkommen mit Intel zu sehen, welche dadurch berechtigt sind, offiziell Chipsätze für Intels Prozessoren zu fertigen und auch zu vertreiben. Weiterhin kann man auch davon ausgehen, dass der optimistische Ausblick mit den zum Teil gravierenden Änderungen im PC-Sektor zusammen hängt. So stellen sowohl Intel als auch AMD im nächsten Jahr ihre gesamte Prozessor-Palette auf einen neuen Sockel um und zwingen viele Anwender in neue Mainboards zu investieren. Hinzu kommen der von Intel entwickelte BTX-Standard sowie zahlreiche neue Technologien wie PCI Express, USB 2.0 oder Serial-ATA. Innovationen, die teils zwar schon dieses Jahr großen Anklang gefunden haben, im nächsten Jahr jedoch durch ihre wachsende Verbreitung vermutlich noch einen viel größeren Kundenkreis erreichen werden.
[rl]
Leadtek minimiert Grafikkarten-Abhängigkeit
Der Grafikkarten-Hersteller Leadtek plant für das neue Jahr, seine Abhängigkeit vom Erlös aus dem Grafikkartensektor drastisch zu senken. So sollen 2004 laut DigiTimes nur noch die Hälfte der gesamten Einnahmen des Unternehmens von Grafikkarten kommen, während im Kommunikationsbereich mit GPS, Audio und Video Produkten über dreißig Prozent des Gewinnes erwirtschaftet werden sollen. Bereits 2003 kamen nur noch 65 Prozent des Gesamtgewinns aus dem Grafikbereich. Man habe etwa 1,5 Millionen Karten ausgeliefert und erwarte für 2004 wieder steigende Zahlen auf bis zu 2,2 Millionen. Gründe sehe man unter anderem im relativ ungünstigen Geschäftsjahr von nVidia, welche den Grafikchip Hauptlieferanten darstellen.
Das taiwanische Unternehmen Leadtek unterliegt derzeit einem strukturellen Wandel weg vom Bereich der Personal Computer hin in Richtung Entertainment und Kommunikation, den auch die Zahlen verdeutlichen. Erreichten die Firma dieses Jahr noch über 80 Prozent des Gewinns aus dem PC-Sektor, soll dieser im nächsten Jahr noch unter 60 Prozent fallen. So wird man zwar weiterhin im PC-Bereich eine tragende Rolle spielen, scheint sich jedoch neben diesem Markt ein zweiten Standbein aufbauen zu wollen, um so den konjunkturellen Schwankungen besser standhalten zu können.
[rl]
DVD-Brenner verdrängen die Combo-Laufwerke
Die bisher sehr beliebten Combo-Laufwerke bestehend aus CD-R/RW-Brenner und DVD-ROM Laufwerk scheinen von den DVD-R/RW Brennern verdrängt zu werden. Nach einem Bericht der DigiTimes plant ein Großteil der Hersteller nach dem Preisverfall im DVD-Segment den Umstieg von Combo-Laufwerken auf DVD-Brenner zu wagen. Zudem sei durch die Preissenkung die Nachfrage nach DVD-Brennern deutlich gestiegen und übertreffe nun auch jene nach Combo-Laufwerken, sodass die Hersteller die Produktion von letzteren Einschränken, um den Markt besser bedienen zu können.
Dem widerspricht jedoch Taiwans größter Hersteller Lite-On, welcher für 2004 weiterhin zwischen 300.000 und 400.000 Combo-Laufwerke im Monat für den Retail Markt in Nord-Amerika und Europa fertigen will. BenQ geht zudem davon aus, dass vor allem in China, einem der derzeit größten Wachstumsmärkte, die Nachfrage nach Combo-Drives weitehin in deutlich höheren Bereichen liege, da DVD-Brenner deren Kosten teilweise um 150 Prozent übersteigen.
Dennoch zeigt dieser Ausblick, dass für 2004 ein weiterhin sinkender Preis für DVD-Brenner zu erwarten ist, welcher die Geräte für nahezu jeden erschwinglich machen dürfte. Dennoch dürfte insbesondere nach Combo-Laufwerken auch weiterhin eine große Nachfrage bestehen, da sie wohl auch in Zukunft noch deutlich unter den Kosten für DVD-Brenner liegen werden.
[rl]
Intel bestätigt offiziell "Yamhill" in seinen Prozessoren?
Die allseits bekannte Gerüchteküche TheInquirer hat über die Feiertage bei Investor Business Daily eine Aussage des Intel-Sprechers Robert Manetta ausfindig gemacht, in der dieser offiziell zugegebe, Intel habe einen funktionierenden Prototypen eines 64bit-fähigen X86er-Chips, welcher bereit für die Markteinführung sei, sobald es die Kundschaft fordere. Die verlinkte Meldung des Inquirer vom 24. Dezember wurde jedoch von IBD wieder entfernt und per E-Mail dementiert. "Die Bestätigung habe niemals stattgefunden und sei ein Irrtum des Magazins gewesen."
Fraglich bleibt nun der tatsächliche Stand der Dinge. Schon Mitte Dezember meldeten wir Gerüchte, welche die vorerst deaktivierte Yamhill-Technologie in den Prescott-Cores vermuteten. Unsere Kollegen des Planet 3DNow bestärkten diese Vermutungen zusätzlich durch das Mitwirken eines Intel-Mitarbeiters am AMD64-Code im Linux-Kernel. Dieses Argument scheint jedoch aufgrund dieser Nachricht vorerst widerlegt zu sein. Denn hier gibt der Intel-Entwickler an, der für ACPI-Funktionen zuständig ist, dass die Änderungen an AMD64 nur parallel die Modifikationen am x86-Code betreffen und folglich die vermutete Entwicklung an AMD64 ausschließen.
Dennoch besitzt die letzte Meldung einen richtungsweisenden Unterton. Eventuell gab es Gespräche zwischen IBD und Intel, in denen man auch inoffizielle Sachen besprach, welche nun versehentlich mit verarbeitet wurden. Dass man sich das Statement nur ausgedacht hat, mag man sich nicht so recht vorstellen. Dennoch ist die Reaktion verständlich. Intel würde sich mit einer zu frühen, offiziellen Bestätigung wahrscheinlich nahezu alle verbliebenen Chancen verbauen, doch noch etwas gegen AMD64 ausrichten zu können. Ein möglichst langes Spiel mit verdeckten Karten ist folglich nachvollziehbar. So bleibt es also vorerst weiterhin spannend um die 64 Bit bei Intel.
[rl]
Mittwoch, den 24. Dezember 2003
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Frohe Weihnachten!

Die gesamte Redaktion von Hard Tecs 4U wünscht allen unseren Lesern ein
frohes, besinnliches und friedliches Weihnachtsfest.
[rg]
Dienstag, den 23. Dezember 2003
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Webweites
Die Kollegen von Au-Ja! hatten vier Mainboards mit aktuellen Chipsätzen für Intels FSB800-Prozessoren im Test, die allesamt gegen den i875P antreten mußten. Am besten haben sich dabei die i865PE- und PT800-Vertreter (letzterer in Form des MSI PT8 NEO) geschlagen, wobei der VIA-Chipsatz aus seinem einkanaligen Speicherinterface, verglichen zu den anderen Einkanal-Chipsätzen, noch das meiste rausholen und das Board durch seinen niedrigen Preis bei gleichzeitig guter Ausstattung gefallen konnte. Durchaus interessant in diesem Testroundup ist der Umstand, dass es Au-Ja! gelang, den eher selten vertretenen ALi M1683 Chipsatz mit ins Vergeleichsfeld zu bekommen. Ob dieser "Underdog" hier etwas bewegen konnte, solltet ihr selbst herausfinden.
Die LostCircuits haben sich erneut ein SFF-System von Shuttle angesehen, diesmal das ST61G4 mit ATi's Radeon 9100IGP Chipsatz für Sockel 478 Prozessoren von Intel. Am besten hat dem Tester der flüsterleise Betrieb gefallen, der gerade bei den kleinen PCs von Shuttle nicht immer eine Selbstverständlichkeit war, die integrierte Grafik konnte sich zwar in ihrer Klasse gleichwertig neben die GeForce4 MX des nForce2 IGP platzieren, reicht allerdings für anspruchsvolle 3D-Spiele ebenfalls nicht aus. Negativpunkte wurden in erster Linie in der schlechten PCI-Performance des Chipsatzes gefunden.
TweakPC beschäftigte sich mit zwei externen Gehäusen für IDE-Festplatten von Macpower und Revoltec. Von der Form her konnten beide Produkte überzeugen, von der Leistung am USB2.0-Port hingegen nur das IceCube von Macpower, das jedoch wiederum vom FireWire-Anschluß des Revoltec überholt werden konnte. Eine leistungsfähige Alternative mit hoher Speicherkapazität verglichen z.B. zur DVD stellen beide Geräte allemal dar.
Freunde von Runden-Strategiespielen dürften die "Siedler von Catan" gut kennen. Schon lange auch für den PC erhältlich, hat es nun auch das Derivat "Sternenschiff Catan" auf den PC geschafft, dessen Review bei der Spieleflut nachgelesen werden kann. Wer das Genre mag, findet eine gelungene Umsetzung des Brettspiels mit einigen zusätzlichen Neuerungen und ansprechendem äußeren Erscheinungsbild.
Das neue Winamp 5 dürfte für viele User von Interesse sein. WinTotal hat es unter die Lupe genommen und stellt dem Newcomer gegenüber der nicht sonderlich beliebten Version 3 ein ganz überwiegend gutes Zeugnis aus. Dazu tragen neben der neuen Optik natürlich in erster Linie die zusätzlichen Features bei, auch wenn Funktionen wie das Audio-Rippen oder CD-Brennen mit mehr als zweifacher Geschwindigkeit der kostenpflichtigen "Pro"-Variante vorenthalten bleiben. Wer über einen halbwegs schnellen Rechner verfügt und einen guten Audio-Player sucht, kann bedenkenlos upgraden. Für das Abspielen von Videos gibt es weiterhin brauchbarere Alternativen.
[vw]
Weiteres Athlon 64 3000+ Review
Nachdem wir vergangene Woche die einzigen Praxiseindrücke zum Athlon 64 3000+ lieferten, findet sich nun ein weiteres Review zum AMD 64-Bit Einsteigerprozessor. Die Kollegen der ComputerBase hatten nun ebenfalls die Gelegenheit diesen Prozessor zu testen und ihn durch ihren umfangreichen Benchmark-Parcours gejagt. Zu welchem Fazit die Kollegen nach ihren Erfahrungen kamen, erfahrt ihr hier.
Hinweis: Für kurze Zeit ist die ComputerBase wegen Wartungsarbeiten nicht erreichbar. Bitte später erneut versuchen :)
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QDI kündigt Mainboard mit Grantsdale Chipsatz und DDR2-Support an
Der Motherboard-Hersteller Legend QDI stellt für den Pentium 4 mit Prescott-Kern im nächsten Jahr eine Platine mit Intels Grantsdale P Chipsatz und Dual-DDR2-400/533 Speicher-Interface in Aussicht. Es soll nach dem offiziellen Launch der Prozessoren, also wahrscheinlich ab Februar verfügbar sein und besitzt den neuen Land Grid Array Sockel 775. Als weitere Features zählen beim QDI P5IP der zukunftsweisende PCI Express 16x Steckplatz für die nächsten Grafikkartengenerationen sowie neben drei traditionellen PCI Steckplätzen zwei weitere PCI Express 1x Steckplätze. Weiterhin werden vier Serial-ATA Anschlüsse sowie acht USB 2.0 Ports und optional ein Ethernet-Anschluss zur Ausstattung gehören. Konkrete Angaben zu Preis und Liefertermin sind leider noch nicht verfügbar.
Weiterhin wird QDI auch für die K8-Plattform zwei Mainboards anbieten, welche entweder auf VIAs K8T800 oder nVIDIAs nForce3 250 Chipsatz basieren. Beide Platinen werden mit USB 2.0, Serial-ATA Anschlüssen und AGP 8X ausgestattet sein. Während man die VIA-Lösung bereits ab Januar liefern möchte, soll die nForce3-Variante noch bis März auf sich warten lassen. Bis dahin will QDI zusätzlich eine dritte Chipsatz-Kombination auf Basis des SiS760 anbieten, welche sich ansonsten in der Ausstattung den beiden erstgenannten Motherboards gleicht. Das SiS-Modell soll frühestens ab Februar 2004 in den Handel gelangen. Alle drei werden jedoch noch mit dem leider nicht allzu zukunftssicheren Sockel 754 für den Athlon 64 ausgerüstet sein.
Damit bietet Legend QDI eine große Auswahl an Mainboards für jeden Geschmack und Geldbeutel, von denen die neue Pentium 4 Plattform technologisch bis jetzt zweifellos am interessantesten scheint und wohl auch die meisten Neuerungen für Upgrade-Willige mit sich bringen wird. Wie weit sich der Umstieg auf DDR2 Speicher zu diesem Zeitpunkt schon lohnt, wird sich wohl erst in wenigen Monaten herausstellen. Aufgrund der geringen Verbreitung sollte sich der Anschaffungspreis jedoch auf ein deutlich höheres Niveau als beim verbreiteten DDR-SDRAM belaufen. Insbesondere PCI Express ist eher als eine Investition in die Zukunft zu betrachten, da erste Grafikkarten für diese Schnittstelle frühestens zur CeBit 2004 erscheinen sollen (wir berichteten)und noch dementsprechend auf sich warten lassen dürften.
[rl]
Enmic bietet Radeon 9600XT an
Die neue Radeon 9600XT befindet sich nun auch im Angebot des Grafikkarten-Herstellers Enmic. Die GPU taktet mit 500 MHz und ist in zwei Varianten mit 128 oder 256 MB Grafikspeicher erhältlich, welcher bei einer Frequenz von 325 MHz arbeitet. Die HIS Excalibur Radeon 9600XT verfügt sowohl über einen VGA-Ausgang als auch einen DVI-Anschluss und TV-Ausgang und ist im Handel zum empfohlenen Verkaufspreis um 199 Euro erhältlich.
| Herausragendes Merkmal der XT ist die enorm schnelle Taktung des Grafikprozessors: bis zu 500 MHz treiben die VPU (ATI Radeon 9600XT) an. Beim Speicher, wie gehabt ein 128/256 MB DDR mit 128-bit Memory Interface, werden Frequenzen bis zu 325 MHz (650MHz Datenrate) erreicht.Die Platinum Edition verfügt zusätzlich über Speicherkühler sowie eine innovative aktive Kühlung der VPU und dazu passende Übertaktungsoptionen via 'Overdrive' Technologie.
Keine Veränderungen gegenüber der "einfachen" Radeon 9600 hat HIS bei den RAMDACs (Dual-integrierter 10-bit pro Channel), die mit bis zu 400 MHz operieren, und den Bus-Schnittstellen vorgenommen: unterstützt werden AGP 4x und 8x. Auf bewährte Features setzt HIS auch bei der Software. Mit Unterstützung von OpenGL und DirectX9 dürfte die Excalibur Radeon 9600XT für alle Anwendungen - ob aufwändige Grafik oder realistisches 3D-Spiel - bestens vorbereitet sein. Auf der Anschlußseite verfügt auch die HIS Excalibur Radeon 9600XT über einen VGA-Adapter zum Anschluß eines CRT-Monitors, eine S-Video-Buchse für die Verbindung zum TV und einen DVI-I für das TFT-Display. Zusätzlich enthält das Board einen externen DVI-I-zu-VGA-Adapter, um einen zweiten Röhrenmonitor anzuschließen, wobei Auflösung und Bildwiederholrate beider Geräte unabhängig voneinander einstellbar sind.
Mit integrierten Treibern werden die Windows-Betriebssysteme 2000, ME und XP unterstützt, ansonsten erfordert die HIS Excalibur Radeon 9600XT ein System mit Intel-Chips ab Pentium II oder Celeron, alternativ mit AMD K6 bzw. Athlon. 128 MB Systemspeicher sollten ebenso zur Verfügung stehen wie natürlich ein entsprechendes Laufwerk für das Abspielen einer DVD.
Vertrieben wird die HIS Excalibur Radeon 9600XT über ENMICs Distributionskanäle sowie den Fachhandel.
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Montag, den 22. Dezember 2003
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Maxtor steigert Performance durch Festplatten-Cache im Arbeitsspeicher
Indem die Daten der Festplatte im Arbeitsspeicher gecached werden, will der Festplattenexperte Maxtor die Performance einiger Computer um bis zu 60 Prozent steigern. Dabei kommt eine spezielle Software namens MaxBoost zum Einsatz, die sich als Treiber zwischen das Betriebssystem und die Festplatte klinkt und auf diese Weise alle Zugriffe auf den Massenspeicher kontrolliert. Daten sollen im Arbeitsspeicher des Systems gehalten und bei Gelegenheit optimiert auf die Festplatte geschrieben werden. Klar hervorgehoben werden muss hier, dass dieses Prinzip keinen direkten Einfluss auf die Geschwindigkeit der Festplatte selbst nimmt, sondern lediglich die zeitaufwendigen Schreib- und Lesevorgänge verwaltet!
Das Prinzip ist nicht neu, auch wenn es insbesondere unter Windows bisher nicht bewusst zur Anwendung kam. Dennoch ist diese Art der Datenverwaltung sowohl unter Linux als auch Windows schon lang im Einsatz und verrichtet dort zuverlässig seinen Dienst. Einzige Voraussetzung für ein schnelles System stellt dann jedoch ausreichend viel Arbeitsspeicher dar, da sonst durch das häufige "swappen" beziehungsweise "auslagern" der Performance-Gewinn wieder verloren geht.
Riskant ist das Verfahren vor allem bei instabilen Rechner-Systemen, da die Daten auf unbestimmte Zeit im Zwischenspeicher verbleiben und bei einem eventuellen Absturz unwiederbringlich verloren sind. Wie weit das Tool von Maxtor auf die eigenen Festplatten angewiesen ist oder ob auch Besitzer Festplatten anderer Firmen Gebrauch von der Software machen können, ist derzeit noch ungewiss. Grundsätzlich stünde jedenfalls nichts dagegen, dass Funktionsprinzip auch bei anderen Festplatten anzuwenden.
Es ist jedoch fraglich, wie weit sich der Nutzen tatsächlich äußert, da eine ähnliche Funktion bereits in Windows integriert ist und genau diesen Schreib-Cache verwaltet. Hier wäre denkbar, dass Maxtor die Daten so ordnet, dass die Festplatte ihr Optimum beim Schreiben und Lesen herausholen kann. Eventuell wird auf diese Weise auch die Fragmentierung der Daten gemindert um so die Zugriffe zu erleichtern.
[rl]
MP3-Player und Lautsprecher System für gehobene Ansprüche
Ab Ende des Monats wird von Creative ein weiterer MP3-Player der MuVo2 Serie anbieten, welcher im Gegensatz zum Vorgänger anstatt mit 1,5 GB mit 4 GB Speicherplatz aufwarten wird. Dieser wird über eine Mikrofestplatte MicroDrive zur Verfügung gestellt, die nach Angaben des Herstellers erstmalig in solchen Größenordnungen eingesetzt wurde. Die Festplatte des Mini-Players, welcher mit Ausmaßen von 6,5 x 6,5 x 2 cm daher kommt, kann neben MP3-Dateien auch als externer Datenträger zur Mitnahme digitaler Dokumenter oder Bilder verwendet werden. Der Datenaustausch zwischen PC und MP3-Player erfolgt über die USB 2.0 Schnittstelle. Komfortable Abspielfunktionen nebst Titelwahl und 4-Band Equalizer sollen den Betrieb auf Reisen noch einfacher gestalten.
Gemeinsam mit dem Netzteil, einem USB-Kabel, einer Tasche und der Software Creative MediaSource plus weitere Dokumentation wird der Creative MuVo2 4 GB zum Jahresende für einen empfohlenen Verkaufspreis von 379 Euro im Handel erhältlich sein.

Seit diesem Monat ist von Creative außerdem das neue Highend-7.1-Lautsprecher System GigaWorks S750 erhältlich, welches vor allem an Heim-Cineasten und Liebhaber klangvoller Spiele gerichtet ist. Alle sieben Satteliten-Lautsprecher verfügen über eine Sinus-Leistung von 70 Watt und wollen durch besondere Bauelemnte wie Superhochton-Kalotten aus Titan und Polypropylen-Mitteltöner einen besonders ausgewogenen und wirklichkeitsgetreuen Klang wiedergeben. Des Weiteren verfügt der Subwoofer über eine Sinus-Leistung von 210 Watt, der über die abgestimmte 210 Watt Endstufe für ein kontrolliertes Bassgewitter (und genervte Nachbarn ;-)) sorgen soll.
Die Steuerung der Soundanalge übernimmt wahlweise die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung oder der Audio Control Pod, welcher zusätzlich über einen Line-In Eingang und einen Kopfhörer-Ausgang verfügt.
Das Creative GigaWorks S750 ist seit diesem Monat zum empfohlenen Verkaufspreis von 499 Euro erhältlich, findet sich jedoch bei Geizhals.at schon teilweise zu Preisen unter 400 Euro.

[rl]
VIAs Chipsätze 2004 für LGA 775 und Sockel 939
Für Anfang 2004 stehen von VIA zwei neue Chipsätze auf dem Plan, von denen der PT890 für den Pentium 4 bereits im Januar als Vorabversion verfügbar sein sollte. Er wird, wie bereits berichtet, mit Dual-Channel DDR2-Unterstützung, FSB800 und PCI Express erscheinen und könnte bereits zur CeBit auf ersten Motherboards im Zusammenspiel mit der neuen VT8239 Southbridge zu finden sein. Etwas später steht schließlich auch der PM890 an, welcher ähnliche Funktionen wie der PT890 aufweist, jedoch zusätzlich über eine integrierte DX9-Grafikeinheit verfügt.
Mit einer gehoben Geschwindigkeit des HyperTransport Busses von 800 auf 1000 MHz steht für den Athlon 64 im zweiten Quartal des nächsten Jahres schließlich der K8T890 an, welcher als Nachfolger des recht erfolgreichen VIA K8T800 mit PCI Express für die AMD64-Plattform antreten wird. Auch hier wird später eine weitere Version mit integrierter UniChrome 3 Grafikeinheit ergänzend hinzukommen. Weitere Details zu den zukünftigen Athlon 64 Chipsätzen finden sich auch in dieser Nachricht.
Die VT8239 Southbridge dürfte für die zukünftigen Chipsätze eine sehr gute Ergänzung mit Features wie Serial-ATA und RAID, LAN, USB 2.0 und Firewire darstellen, obgleich auf wirkliche Neuerungen wie WLAN oder Dual-Display-Fähigkeiten der Grafikeinheit verzichtet wird.
Für den preisbewussten Anwender könnte eventuell noch VIAs Sockel-A-Chipsatz KT880 auf Interesse stoßen, welcher in Bälde ansteht und erstmalig mit Dual-Channel Speicher-Interface ausgerüstet sein wird. Ob dann jedoch sprichwörtlich "der Zug schon abgefahren ist" oder sich weiterhin ausreichend Käufer für die Lösung finden werden, bleibt vorerst abzuwarten.
[rl]
ATI verdoppelt Umsatz und Gewinn
Seit ATI seiner alljährlichen Konkurrenz mit den aktuellen Grafikchips der Radeon 9600er und 9800er Serie erfolgreich Paroli bieten kann, geht es mit dem Unternehmen auf einem steilen Kurs nach oben. Trotz anfänglicher Lieferschwierigkeiten konnte man sich fangen und den Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004 (September, Oktober und November) um über 40 Prozent von 335,4 Millionen auf 469,7 Millionen US-Dollar steigern. Im Vergleich zum vierten Quartal 2003 liegt das Umsatzplus bei etwa 23 Prozent. Weiterhin erreicht man einen Gewinnanstieg von über 50 Prozent von 47 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 22 Millionen US-Dollar im Vorjahr.
Ursachen für das enorme Wachstum sieht ATI in den gestiegenen Zahlen der Verkauften Desktop-Produkte sowie im gewachsenen Notebook-Markt, aus dem man insbesondere durch die Lieferung der mobiler Grafikchips seine Vorteile ziehen konnte. Für das vor uns liegende zweite Quartal des fiskalischen Jahres 2004 erwartet ATI aufgrund der guten Marktlage im PC-Bereich nochmals Umsatzzahlen zwischen 430 und 470 Millionen US-Dollar. Interessant sollten damit sicherlich auch die Geschäftszahlen des Konkurrenten aus dem Hause nVIDIA werden, um zu sehen, wie sich hier der Wachstum des Kanadiers ausgewirkt hat.
[rl]
Neue nVIDIA Grafik- und Chipsatz-Treiber für Linux
Für die aktuelle AMD64 Plattform hat nVIDIA neue Chipsatztreiber in der Version 1.0-0269 bereitgestellt, welche nun nForce3 Chipsätze und die x86-64 Plattform unterstützen. Zudem wurde die Audio-Unterstützung aufpoliert, welche nun auch sechs Kanäle ansteuert und über das neu hinzu gekommene Audio-Control Panel konfiguriert werden kann. Weiterhin wurde der Netzwerktreiber verbessert und RPM-Pakete für SuSEs Enterprise Server 8 x86-64 bereit gestellt.
* SuSE Linux Enterprise Server 8 (ca. 500 KB)
* NVIDIA_nforce-1.0-0269.tar.gz (ca. 200 KB)
Noch nicht offiziell bei nVIDIA ausgeschrieben, aber schon auf den FTP-Servern vorhanden ist zudem ein neuer Grafiktreiber in der Version 1.0-5328. Hier sind jedoch noch keine Änderungen bekannt. Nach eigenen Erfahrung ist jedoch auch hier noch kein Support für den jüngst vorgestellten Linux Kernel 2.6.0 vorhanden. Patches und eine Anleitung, um den Treiber dennoch verwenden zu können, finden sich bei Minion.de. Der Treiber ist sowohl im üblichen Installer-Package als auch als RPM für SuSE Linux 8.0/8.1 sowie United Linux 1.0 verfügbar. Das nVIDIA-Installations-Paket liegt in zwei unterschiedlichen Versionen vor, die sich in der Bezeichnung pkg0.run und pkg1.run sowie der Größe (4,7 MB bzw. 6,7 MB) unterscheiden, jedoch das gleiche Upload-Datum tragen. Laut Latest dürfte jedoch die letztere Variante die aktuelle Version sein.
* NVIDIA-Linux-x86-1.0-5328-pkg1.run (ca. 6,7 MB)
* NVIDIA-Linux-x86-1.0-5328-pkg0.run (ca. 4,7 MB)
* Kernel und GLX Paket für SuSE Linux 8.0/8.1 und United Linux 1.0
[rl]
Macweites - Software
Bei Apple gab es in den letzten 3 Tagen einen wahren Update Marathon. Anscheinend wollte man vor der Weihnachtspause die wichtigsten Dinge für dieses Jahr erledigt haben. Neben dem bereits langerwarteten Update auf MacOS X 10.3.2 gab es noch eine neue Version des Entwicklertools Xcode. Im Multimediabereich hat sich auch einiges getan. So wurde iTunes 4.2 und QuickTime 6.5 veröffentlicht. Zu guter Letzt gab es noch ein Batterieupdate für die Mobilcomputer iBook und PowerBook, ein Sicherheitsfix für MacOS X und ein Update der Java VM.
MacOS X 10.3.2: Das erste größere Update für das im Oktober erschienene MacOS X 10.3 "Panther" besitzt eine Größe von 36,4 MB und beinhaltet neben sämtlichen bisherigen Sicherheitsupdates auch das vorhergehende Update auf 10.3.1.
# Verbesserungen in File Sharing und Verzeichnisdiensten bei gemischten Mac und PC-Netzwerken
# Verbessertes Drucken auf PostScript Drucker
# Verbesserte Schriftenverwaltung
# Aktualisierungen in den Programmen "Mail" und "Adressbuch"
# Neue ATI und NVIDIA Grafiktreiber
# Verbesserungen aus dem Update auf 10.3.1 zu FileVault, FireWire 800, WebDAV und Drucken via USB
# Integration der vorhandenen Security-Updates
Die kompletten Details aller Verbesserungen findet man in der Apple Knowledge Base. Das Paket kann entweder über die im System integrierte Softwareaktualisierung oder für Rechner ohne Internetzugang auf der Apple Webseite heruntergeladen werden.
Xcode: Xcode ist das Entwicklertool für Apple Programme. Die Liste der Änderungen ist bei dem 15MB großen Paket relativ gering, so gab es Verbesserungen der Stabilität und Geschwindigkeitszuwächse in der IDE, beim Debugging und CodeSense. Das Update kann entweder automatisch über die integrierte Softwareaktualisierung oder auf der Apple Developer Seite heruntergeladen werden.
iTunes 4.2, QuickTime 6.5: Wesentliche Neuerungen gibt es auch hier nicht. Die Hauptänderung bei iTunes ist jetzt, dass amerikanische AOL Nutzer den iTunes Music Store jetzt ohne weitere Anmeldung mit ihrem AOL-Benutzernamen verwenden können. Die Abrechnung erfolgt dabei über die AOL-Rechnung. Im eigentlichen Programm wurde nur soviel geändert, dass man das "Music Store"-Fenster jetzt herauslösen kann, zusätzlich sind einige Performance Verbesserungen hinzugekommen. iTunes 4.2 gibt es derzeit nur für MacOS X in deutsch, die Windowsversion steht bisher nur in englischer Sprache zur Verfügung.
Eng mit iTunes ist QuickTime verwandt, da dies die Codecschnittstelle für iTunes ist. Neben der Unterstützung der mobilen Multimedia-Standards 3GPP und 3GPP2 wurde in Version 6.5 die Unicode-Text-Codierung erweitert, die Wiedergabe von DV Dateien, sowie die Leistung der auf QuickTime aufsetzenden Programme iMovie, iDVD und Final Cut Pro verbessert.
Batterie-Update, Sicherheitsupdate, Java-VM 1.4.1: Das Batterieupdate gestaltet sich recht unspektakulär. So wird bei diesem lediglich die Ladezustandserkennung verbessert, so dass die kapazität des Akkus besser ausgeschöpft wird. Folgende Modelle werden dabei unterstützt:
* iBook (Dual USB)
* iBook (Late 2001)
* iBook (Opaque 16 VRAM)
* iBook (32 VRAM)
* iBook (800 MHZ 32 VRAM)
* iBook (900 MHZ 32 VRAM)
* iBook G4 (12-inch)
* PowerBook G4 (12-inch)
* PowerBook G4 (12-inch DVI)
* PowerBook G4 (15-inch FW 800)
* PowerBook G4 (17-inch)
* PowerBook G4 (17-inch 1.33GHz)
Das Sicherheitsupdate scheint erst kürzlich bekannt gewordene Lücken zu schließen, da es wohl sonst mit dem Update auf 10.3.2 erschienen wäre. Gefixt wurden unter anderem der AFP Server, ASN.1 Decoding for PKI, cd9660.util, Directory Services, fetchmail, fs_usage, rsync und die "System Initialization". Was sich hinter den einzelnen Punkten verbirgt ist, noch nicht im laufenden Security Changelog vermerkt.
Apple verwendet für Java Applikationen und Applets eine angepasste Version der Sun VM. Beim Upgrade von MacOS X 10.2.x auf 10.3 kam es bei manchen Nutzern zu einem fehlerhaften Update. Das Update ist für die betroffenen Systeme über die Systemaktualisierung erhältlich. Für Nutzer von MacOS X 10.2.x und eines neu aufgesetztem 10.3 ändert sich nichts.
[ch]
Sonntag, den 21. Dezember 2003
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ALDI DVD Brenner von morgen schon heute im Test ;)
Aldi Süd hat ab morgen den Medion MD2685 DVD Brenner für 109 € im Angebot. Unsere Kollegen von Au-Ja hatten die Möglichkeit, eines dieser Muster bereits vorab zu testen. Ob der von Medion gelabelte 4-fach DVD Brenner sein Geld wert ist, verrät euch der aufschlussreiche Artikel der Kollegen.
[pg]
Neuer Artikel online: ASUS SK8V-UAY
Für die Athlon 64 FX und Opteron Prozessoren im Sockel 940 gibt es erstaunlich wenig Mainboards, welche klar für den Desktop-Einsatz konzipiert sind - die meisten der derzeitigen Sockel 940 Platinen gehen eher in Richtung Workstation- und Server-Einsatz. Eine löbliche Ausname davon stellt das ASUS SK8V-UAY mit VIAs K8T800 Chipsatz dar, welches alle diese Features bietet, welche man sich bei einem Desktop-Mainboard vorstellt. Wie das ASUS SK8V-UAY Mainboard im Vergleich zum MSI K8T Master 1 mit gleichem Chipsatz und Sockel abschneidet, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Samstag, den 20. Dezember 2003
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Intels "Grantsdale" und "Alderwood" Chipsätze kommen Ende März
Wie bereits im November berichtet, wird Intel am 28.Dezember eine Preissenkung der aktuellen Chipsätze vornehmen, von denen der i875 Canterwood unberührt bleiben wird. Während der i865 Springdale Chipsatz zum Jahresausklang um einige US-Dollar reduziert wird, bleibt der Canterwood auf seinem Niveau von derzeit 50 US-Dollar. Zudem kann man der aktuellen Roadmap entnehmen, dass man zum 28. März nächsten Jahres seine neuen Chipsätze namens Grantsdale und Alderwood einführen wird. Die Launch-Preise belaufen sich auf 50 US-Dollar für den Alderwood, 42 US-Dollar für den Grantsdale G und 38 US-Dollar für den Grantsdale P.
| Chipsatz | alter Preis | 28.12.03 | 28.03.04 |
| Alderwood | - | - | $50 |
| Grantsdale G | - | - | $42 |
| Grantsdale P | - | - | $38 |
| Intel 875P | $50 | $50 | $50 |
| Intel 865G | $38 | $36 | $36 |
| Intel 865PE | $32 | $30 | $28 |
| Intel 865GV | $32 | $29 | $28 |
| Intel 848P | $29 | $26 | $25 |
[rl]
VIA kündigt 9in1 Flash-Karten Leser an
Mit dem Flash-Karten Leser VIA Vectro VT6205 kündigt VIA seinen neuesten USB 2.0 fähigen Chip an. Er bietet die Möglichkeit, nahezu alle derzeit verbreiteten Formate von CompactFlash, MicroDrive, SmartMedia und MemoryStick bis zu SecureDigital, MultiMediaCard, NAND Flash und xD PictureCard zu lesen und stellt damit eine ideale Basis für die nächste Generation der Flash-Karten Lesegeräte dar. Durch die Anbindung über USB wird ein externes Netzteil überflüssig, da der Strom direkt über die Schnittstelle zur Verfügung gestellt wird.
VIA sieht das Einsatzgebiet des Chips insbesondere als Schnittstelle zwischen digitalen Kameras, MP3-Playern, PDAs und Mobiltelefonen und soll in Zukunft den Einsatz digitaler Medien für den Endkunden noch komfortabler und flexibler gestalten.
[rl]
Freitag, den 19. Dezember 2003
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nForce2 IGP nun auch FSB400-fähig
Mit Auslieferung des A7N8X-VM/400 hat Asus als erster Hersteller ein Mainboard mit nForce2 IGP-Northbridge des neuen Steppings und somit Support von FSB400-Prozessoren im Programm. Erhältlich ist der Newcomer im µATX-Format vorerst nur in Japan, in Europa wird man sich noch etwas gedulden müssen. Die anderen Ausstattungsmerkmale wie integrierter GeForce4 MX-Chip, ein AGP- und drei PCI-Slots, 6x USB 2.0, Onboard-LAN und 6-Kanal-Sound entsprechen denjenigen des Vorgängermodells A7N8X-VM.
Allerdings dürfte der Betrieb von FSB400-Prozessoren, wenn man den Angaben auf der Asus-Webseite bzw. im herunterladbaren Handbuch glauben kann, auf diesem Board keinen Sinn machen, denn es ist explizit nur vom Support von PC2700-DDR-RAM die Rede, was einen asynchronen Betrieb und somit einen deutlichen Leistungseinbruch bedeuten würde. Einerseits könnte es sich um einen gleich mehrfach auftretenden Druckfehler handeln, andererseits unterstützt das "alte" A7N8X-VM bei Verwendung einer AGP-Grafikarte explizit PC3200-DDR-RAM, was jedoch angesichts der Limitierung auf FSB333-CPUs genauso wenig Sinn machen würde.
[vw]
nForce3 250 erscheint vermutlich im Januar 2004
Während nVIDIAs nForce3 Pro150 bereits in reichlicher Auswahl im Handel zu finden ist, hält sich das Unternehmen mit der Herausgabe des Nachfolgers nForce3 250 noch zurück. Ursprünglich von uns noch für dieses Jahr erwartet, soll er nun nach Angaben des Inquirer Ende Januar 2004 erscheinen, so dass erste Mainboards wahrscheinlich bis zur CeBit 2004 im März erhältlich sein werden. Die Liste der Features und Funktionen hat sich jedoch nicht verändert und entspricht auch weiterhin unserem Bericht von Ende September.
So wird nVIDIA zwei Varianten für den Sockel 754 des Athlon 64 (intern CK8S) einführen. Erstgenannter wird über Serial-ATA Fähigkeiten verfügen, welche beim 250Gb noch durch ein zusätzliches Gigabit-Ethernet Interface ergänzt werden. Doch schon für Februar soll eine weitere Version des 250Gb mit dem Codenamen CK8S2 -- und zwar für den Sockel 939 in Erscheinung treten. Weiter berichtet TheInquirer von einer vierten Version (CK8-04), welche schließlich im dritten Quartal mit Unterstützung für PCI Express eingeführt werden soll.
[rl]
R420 und NV40 Grafikchips zur CeBit?
Die DigiTimes berichten, dass der R420 Grafikchip von ATI frühestens zum Ende des 1. Quartals in die Massenproduktion gehen könnte. Demnach dürfte man erste Karten schon zur CeBit Messe 2004 zu sehen bekommen, welche Ende März (sprich zum Ende des 1. Quartals) in Hannover statt findet. Der R420 soll nach den DigiTimes genauso wie der RV360 (Radeon 9600 XT) bei TSMC in einem 0,13µm Prozess mit der Low-K Technologie hergestellt werden. Man gibt eine Transitorzahl von 160 Millionen an, sprich ca. 50 Millionen mehr als beim derzeitigen High-End Chip R360. Neben GDDR3 Speichersupport liefert man allerdings keine weiteren Informationen, die Gerüchteküche um den R420 und dessen Architektur darf also weiterhin brodeln.
Ebenfalls wird für das Ende des 1. Quartals 2004 der Konkurrenzchip NV40 von NVIDIA erwartet, wobei hier aber nicht sicher ist, wie es mit der Massenproduktion aussieht. Dennoch darf man mit lauffähigen Karten zur CeBit 2004 rechnen, womöglich könnten diese aber nur in einem Hinterzimmer gezeigt werden. Die offizielle Vorstellung des NV40 Chips wird dabei sicherlich zeitlich nicht weit von der ATI R420 Vorstellung entfernt liegen.
[mg]
Sony stoppt eigene DVD-Brenner Produktion
Sony zählt weltweit zu den größten Herstellern von DVD-Brennern. Doch nun berichten die DigiTimes, das Unternehmen plane die Aufteilung der Produktion auf verschiedene taiwanische Hersteller. So sollen Geräte ab achtfacher Schreibgeschwindigkeit zukünftig nicht mehr direkt von Sony hergestellt, sondern in Zukunft nur noch unter eigenem Namen vertrieben werden.
Bisher dominierten neben Sony auch Pioneer, NEC und Toshiba den DVD-Markt. Gründe für die Auslagerung der Produktion zu den Fabriken in Taiwan seien unter anderem der enorme Preiskampf gewesen. Das Unternehmen habe dem letzten Preisverfall von 180 auf circa 120 US-Dollar nicht mehr standhalten wollen. Die kosten für die Produktion in Taiwan lägen noch einmal deutlich niedriger und seien nun auf unter 100 US-Dollar gesunken. Deshalb sah man die bessere Lösung im Produktionsstop der eigenen achtfach-Brenner.
Nach Angaben des japanischen Marktforschungsinstituts TSR teilen sich die vier größten Hersteller den Marktanteil in nahezu gleichgroßen Häppchen von 25 Prozent (NEC), 19 Prozent (Pioneer), 13 Prozent (Sony) und 10 Prozent (Toshiba). Allein für 2004 erwartet Sonys Partner Liteon einen Zuwachs der Lieferungen von DVD-Brennern auf fünf bis sechs Millionen. Im aktuellen Jahr verschickte das Unternehmen etwa eine Millionen Geräte.
[rl]
Donnerstag, den 18. Dezember 2003
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DeltaChrome von S3 etwa so schnell wie ATi Radeon 9600 / Pro?
Nachdem sich der neue DeltaChrome-Grafikchip aka S8 von VIA-Tochter S3 Graphics lange Zeit nur durch wiederholte Verzögerungsmeldungen "auszeichnen" konnte, scheint es nun doch Schlag auf Schlag zu gehen. So trudelte heute eine Pressemitteilung des Grafikkartenherstellers Club-3D ein (der erst neulich durch die Präsentation der ersten XGI Volari Duo V8 Ultra-Serienkarte auf sich aufmerksam gemacht hatte), in der das Erscheinen einer DeltaChrome-Grafikkarte zum Jahresbeginn 2004 angekündigt wird. Zusammen mit den bereits auf der Club-3D-Webseite verfügbaren Informationen lassen sich folgende technischen Eckdaten zusammentragen:
- Pixel Shader 2.0+ und Vertex Shader 2.0+
- GPU-Takt 300 MHz / RAM-Takt 300 MHz
- 128Bit Speicher-Interface, 128 oder 256 MB DDR-RAM
- Acht Pixel-Pipelines, Füllrate 2,4 GPixel/s
Damit geht der DeltaChrome, ähnlich wie die GeForce FX-Karten von nVidia, bereits über die Anforderungen von DirectX 9 hinaus. Doch was kann im harten Alltag und verglichen zur Konkurrenz an realer Spieleleistung erwartet werden? Betrachtet man die reinen Taktraten, fallen diese nicht allzu hoch aus, allerdings kann der DeltaChrome dieses Manko mit seinen acht Pixel-Pipelines wieder wettmachen. Insgesamt haben Architektur und Taktraten einiges mit der ausgelaufenen ATi Radeon 9500 Pro gemeinsam, deren Nachfolgerin 9600 Pro bei ungefähr gleicher Performance über deutlich höhere Taktraten, aber nur vier Pixel-Pipelines verfügt. Liegt also irgendwo hier die theoretische Leistungserwartung für den DeltaChrome?
Eine erste Antwort auf diese Frage bieten die heute im Heise-Newsticker veröffentlichten Benchmark-Resultate einer DeltaChrome-Grafikkarte, wobei es sich um ein Vorserienmodell unter Beta-Treibern gehandelt haben dürfte. In den getesteten DirectX8-Benchmarks war der DeltaChrome teils schneller, teils "on par" mit einer ATi Radeon 9600 bzw. einer GeForce FX 5600. In DirectX9-Szenarien hingegen gab es Gleich- oder einen deutlichen Rückstand für den DeltaChrome, entweder zurückzuführen auf eine mäßige Pixel Shader Performance oder aber Treiberprobleme. Für letzteres sprachen ebenfalls Programmabstürze und eine fehlende Aktivierbarkeit von AF und FSAA. In OpenGL-Spielen lag der DeltaChrome allerdings erheblich hinter der ATi Radeon 9600 zurück.
Insgesamt also ein eher durchwachsenes Bild, es kommt also noch einige Arbeit auf die Treiber-Abteilung von S3 zu. Ebenso ist unklar, ob sich das später zweifellos aktivierbare Anisotropische Filtern und die Kantenglättung hinsichtlich der Qualität mit derjenigen von ATi und nVidia werden messen können. Vorerst jedenfalls sprechen die Benchmark-Resultate der c't nur teilweise für die oben genannten theoretischen Vorerwartungen. Als Preisempfehlung für das Club-3D DeltaChrome-Modell mit 256 MB DDR-RAM werden vom Hersteller übrigens 155 Euro angegeben, was sogar über den aktuellen Strassenpreisen für eine Radeon 9600 Pro läge, allerdings noch unterhalb derjenigen einer Radeon 9600 XT.
Bleibt abschließend noch ein wesentlicher Vorteil des DeltaChrome zu erwähnen: Die geringe Leistungsaufnahme, die eine aktive Kühlung gänzlich unnötig macht und mit herkömmlichen Passiv-Kühlkörpern auskommt. Dies wäre im Mainstream-Bereich eine große Seltenheit, denn hier und erst recht bei den schnellsten Grafikkarten läßt sich eine passive Kühlung nur mit aufwendigen Heatpipe-Lösungen und effizienter Gehäuselüftung verwirklichen. Außerdem macht dies den DeltaChrome auch für den Notebook-Markt sehr attraktiv.
Update: Auch die Kollegen von Legit Reviews haben Benchmarks anzubieten. Hier konnte sich der DeltaChrome sogar gegen eine ATi Radeon 9600 XT und eine GeForce FX 5600 Ultra sehr gut behaupten. Der dort verfügbare Treiber ließ offensichtlich auch die Aktivierung von AF und FSAA zu, wonach die Karte allerdings doch nicht mehr ganz mithalten konnte.
[vw]
Linux Kernel 2.6.0 offiziell freigegeben
Als Nachfolger der bisherigen stabilen Kernel-Reihe 2.4 mit akteller Version 2.4.23 tritt nun der Kernel 2.6.0 nach über zwei Jahren Entwicklungszeit aus der Testphase heraus und ist nun bereit sich ersten Hürden des produktiven Einsatzes zu stellen.
Die meisten Neuerungen gegenüber 2.4 wurden bereits im Testzeitraum ausgehend diskutiert und sollen hier nur noch einmal kurz zusammengefasst werden. So ersetzt das Soundprojekt Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) von nun an das betagte Open Sound System (OSS) und glänzt mit dem Support einer Vielzahl von Audio und deren Features. Zudem wurde die bereits in 2.4 integrierte Unterstützung für Intels HyperThreading sowie allgemein die Skalierbarkeit auf Multiprozessorsystemen mit mehr als 128 CPUs verbessert. Des Weiteren wurden die Dateisysteme wie ReiserFS, XFS oder Ext3 optimiert. Durch diverse Optimierungen innerhalb des Kernels am Prozessmanagement mit Hilfe von kürzeren Zeitscheiben, unterbrechbaren Prozessen und verbessertem Thread-Support verhält sich Linux auf dem Desktop nun deutlich performanter.
Weitere Neuerungen und Änderungen sind in der offiziellen Changelog nachzulesen. Der Download des etwa 32 MB großen Source-Paketes ist direkt von den Servern von kernel.org. Wir empfehlen jedoch, einen der zahlreichen Mirrors zu verwenden oder zu warten, bis 2.6.0 offiziell von der verwendeten Distribution angeboten wird.
[rl]
Irritierende Informationen um Athlon 64 3000+ / Newcastle
Am vergangenen Montag berichteten wir in unserem exklusiv erschienenen Artikel zum Athlon 64 3000+, dass der neue Sockel 754 Einsteigerprozessor mit lediglich 512 KB Level2 Cache den AMD internen Codenamen Newcastle trage. Inzwischen erreichten uns schon einige Leseremails mit Rückfragen zu dieser Aussage und letztlich kursieren seit gestern auch Informationen welche besagen, dass es sich bei diesem Prozessor eben nicht um den Newcastle Kern handeln soll. Dieser würde erst im kommenden Jahr vorgestellt werden.
Obwohl unsere diesbezüglich veröffentlichten Informationen direkt von AMD stammen, haben wir exakt diesen Punkt noch einmal in heutiger Rücksprache mit dem Hersteller verifiziert. Das Ergebnis: der Athlon 64 3000+ ist Newcastle.
[pg]
Neuer Artikel online: Aktuelle Midrange und HighEnd Grafikkarten im Vergleich
Mit NV36 und NV38 sowie RV360 und R360 haben NVIDIA und ATI zum Jahresausklang noch einmal für gehörig Bewegung auf dem Grafikkarten-Markt gesorgt. Heute nun wollen wir diese neuen Chips des Mainstream- und HighEnd-Segments in einem Vergleich gegenüberstellen. Angetreten dazu sind die Grafikkarten AOpen Aeolus GeForceFX 5950 Ultra, Leadtek Winfast A380 TDH myVIVO, Leadtek Winfast A360 TD, ASUS Radeon 9800 XT und ASUS Radeon 9600 XT. Was diese zu bieten haben und wie sie sich bezüglich der 3D-Performance gegenüber ihrer jeweiligen Konkurrenz schlagen können, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Mittwoch, den 17. Dezember 2003
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Heißer Sommer bei AMD -- CPUs mit bis zu 105 Watt?
Bisher hatte Intel in den Berichten über die für 2004 erwartete 90 Nanometer Technologie die Nase vorn. Wie ein Lauffeuer verbreiteten sich Meldungen über Probleme mit der Fertigung, die sich zum Beispiel in extremen Leistungsaufnahmen bei Intel von rund 100 Watt äußern und anfangs auch erste Zweifel haben aufkommen lassen, ob sie in bisherigen Mainboards überhaupt lauffähig sein werden. Ähnliches scheint nun nach Informationen der X-bit labs auch den Advanced Micro Devices zu widerfahren, deren 90nm-CPUs in Zukunft den Anwender mit bis zu 105 Watt einheizen sollen und folglich mit Intel (etwa 103 Watt) gleich zögen.
Im Rahmen dieser Angaben sollen wohl für die nächsten Athlon 64 Mainboards neue Spezifikationen herausgebracht werden, welche voraussichtlich ab 2004 mit dem Sockel 939 erscheinen. Dies würde gleichzeitig auch bedeuten, dass aktuelle Mainboards mit Sockel 940 und 754 im Hinblick auf spätere CPU-Upgrades nicht nur durch den unterschiedlichen Sockel sondern auch die Leistungsaufnahme deutlich eingeschränkt wären. Die Spannung der zukünftigen Prozessoren soll zwischen 1,2 und 1,35 Volt liegen, während derzeitige Modelle etwa 1,4 bis 1,55 Volt benötigten.
Anzumerken sei jedoch, dass die Leistungsaufnahmen von über 100 Watt sowohl bei Intel als auch bei AMD dem Maximalwert entsprechen und in der Praxis nur selten erreicht werden. Hier spielen zahlreiche Faktoren wie zum Beispiel die Auslastung eine entscheidende Rolle, die entscheiden, wieviel Strom die CPU tatsächlich benötigt. Zudem arbeiten beide Hersteller an diversen Stromspar-Mechanismen, welche bei AMD unter Cool 'n' Quiet vermarktet werden und durch dynamisches Anpassen der Spannung und Taktrate an die aktuellen Gegebenheiten die Leistungsaufnahme noch einmal wesentlich reduzieren.
[rl]
SiS755-Chipsatz für den Athlon 64 getestet
Wer sich für die Anschaffung eines Athlon 64 3200+ oder 3000+ interessiert, hat zur Zeit die Wahl zwischen Mainboards mit nForce3- oder K8T800-Chipsatz von nVidia bzw. VIA. Als mögliche Alternative ist bereits seit einiger Zeit der SiS755 im Gespräch, der es jedoch noch nicht in den Markt geschafft hat. Die Kollegen der X-bit Labs konnten nun einem SiS755-Referenzboard auf den Zahn fühlen, das z.B. im Gegensatz zum nForce3 bei der Umsetzung von Serial-ATA auf die eigene Southbridge bauen und verglichen zum K8T800 beim Übertakten den AGP/PCI-Takt festsetzen kann.
Den Benchmark-Parcours im Wettstreit mit je einem nVidia- und VIA-Serienmainboard konnte das SiS755 mit leichten Vorteilen auf seiner Seite verlassen, wobei jedoch die werksseitige FSB-Übertaktung mit einkalkuliert werden muß. Da zudem unsere eigenen Untersuchungen von Vorserienmainboards häufig eine höhere Performance als bei späteren Serienprodukten hervorbrachten, darf vorsichtig angezweifelt werden, ob sich dieser leichte Vorsprung später halten läßt. Allerdings ist ein zusätzlicher ernstzunehmender Player im Athlon 64-Markt auf jeden Fall positiv zu bewerten.
[vw]
NVIDIA geht Deal mit Activison ein
"Was ATI kann können wir schon lange." So ungegefähr könnte es sich jedenfalls NVIDIA gedacht haben, nachdem ATI einen Half-Life 2 Deal mit Valve abschloß. Zu Erinnerung: Alle Radeon XT Karten, egal ob 9800 XT oder 9600 XT, werden mit einem Gutschein des kommenden Shootes Half-Life 2 ausgeliefert. Für viele Gamer mag dies mitunter sicherlich ein Grund sein, sich gegen eine NVIDIA und für eine ATI Karte zu entscheiden.
Der neue Deal von NVIDIA mit Activison ziehlt nun in die gleiche Richtung wie der von ATI mit Valve. Man will den Kunden mit einem attraktiven Spiel locken, um so den eigenen Verkauf an Chips vielleicht ein wenig anzukurbeln, aber sicherlich auch um des Image wegens einfach etwas dagegen halten zu können. NVIDIA wird so in Zukunft bestimmten Karten der GeForceFX 5900er Serie eine Vollversion des WWII Shooters "Call of Duty" beilegen, welcher in Spielerkreisen sicherlich kein Unbekannter ist. Allerdings erreicht der Deal bei weitem nicht die Ausmaße wie der von ATI. Der Deal ist zeitlich begrenzt und trifft auch nicht auf alle GeForceFX Karten zu, sondern ist auf teilnehmende NVIDIA Partner begrenzt. Hierzu zählt bisweilen nur der Hersteller eVGA, welcher hiezurlande ein Unbekannter ist. Demzufolge werden wohl nur amerikanische Kunden in den Genuß einer "Call of Duty" Vollversion kommen. Schade eigentlich.
[mg]
Neuer ATI Catalyst 3.10 Treiber
ATI hat einen neuen Grafikkartentreiber der Catalyst Serie veröffentlicht. Der Catalyst 3.10 mit der Versionsnummer 7.962 bringt im Vergleich zu seinem Vorgänger vor allem Bugfixes mit sich. Eine Außnahme gibt es diesbezüglich aber: Der Treiber bietet erstmalig OpenGL Shading Language Support (GLSL). Ansonsten soll man Leistungsverbesserungen zwischen 3 und 6 Prozent soll man bei manchen Programmen wahrnehmen können. Ebenfalls soll sich die Performance von Comanche 4 im Bereich von 5 bis 7 Prozent verbessert haben. Ansonsten haben den Angaben zufolge nur Fixes den Weg in den Treiber gefunden. Diese findet man hauptsächlich im Bereich des Treibers selber und Spiele betreffend. Letztere Fix-Liste wollen wir nachfolgen wiedergeben, da sie wohl für die Mehrzahl der Anwender am interessantesten ist.
- Texture corruption is no longer seen when playing EA Sports' Madden 2004
- Enabling Sharpen, Emboss, Contrast, and Etch in the OpenGL 3D tab followed by playing Quake 3 or Serious Sam 2 no longer results in the OpenGL SMARTSHADER effect not working correctly
- Setting the display resolution to 1024x768 32bpp followed by playing Blade of Darkness with the game set to 1027x768 16bpp, and texture resolution set to max, no longer results in a flickering horizontal line of display corruption
- Playing the game Battle Field 1942 under Windows XP results in the Haze effect appearing incorrectly
- Playing the game Call of Duty no longer results in the operating system failing to respond
- Setting the game Flight Simulator 2004 to display at 1024x768 or 1280x1024 followed by starting a new flight no longer results in the menu being flipped just before the new flight is about to begin
- Choppy gameplay is no longer noticed with attempting to play the game Homworld 2
- The game Jedi Knight-Jedi Academy no longer fails to respond when enabling Anti-Aliasing to 4x or 6x
- Setting the texture preference bar to any setting lower than High Quality in the game Formula 1 2002 no longer results in the 2D game menu being displayed when maximizing the replay screen
- Poor game performance is no longer noticed when playing the game Lord of the Realms 3 under Windows XP with an ATI RADEON™ 9200 series installed
- Display corruption is no longer noticed when playing the demo game 4x4 Evolution under Windows XP with an ATI RADEON™ 9600 series installed
- Display corruption is no longer noticed when playing the game Indiana Jones at its default mode of 640x480 32bpp
- Playing the game Morrowind with Truform enabled no longer results in the game failing to respond
- Configuring the game Halo Combat Evolved (demo) to 1024x768 followed by selecting a normal campaign no longer results in the operating system failing to respond
All diejenigen, die Probleme mit dem aktuellen Treiber haben, sollten sich den neuen Catalyst 3.10 mal ansehen. Eine komplette Fixliste findet man hier. Man kann den Catalyst 3.10 im Komplettpaket mit Display Driver, Control Panel und WDM Capture Driver herunterladen oder einzeln für Windows 2000/XP oder Windows 98/Me.
- Download ATI Catalyst 3.10 Treiber für Windows 2000/XP (Komplettpaket - 22.5 MB)
- Download ATI Catalyst 3.10 Treiber für Windows 98/Me (Komplettpaket - 23.1 MB)
[mg]
Sonderedition von MSI: MSI 865PE Neo2-PFS Platinum Edition
Schwarz statt rot kommt die Neuauflage des 865PE Neo2 von MSI daher. Zusammen mit dem goldfarbenen, passiven Kühler präsentiert sich die Platinum Edition in einem unübersehbar edlen Outfit. Das MSI 865PE Neo2-PFS unterstützt Prescott, da es auf Intels Designvorgaben FMB in der Version 1.5 basiert. MSI hat wie gewohnt Intels PAT, das eigentlich Mainboards auf Basis des i875P Chipsatz vorbehalten bleiben sollte, unter dem Namen Memory Accelerating Technology (MAT) integriert, um nochmals eine Leistungssteigerung über die Chipsatz-Erwartungen hinaus zu realisieren. Eine Speicherkompatibilitätsliste mit mittlerweile 73 validierten DDR400-Modulen ist auf der MSI-Webseite veröffentlicht.

Das neu 865PE Neo2 Platinum Edition vereint viele Technologiefeatures des i865PE Chipsatzes wie DualChannel DDR-Unterstützung, FSB800 und Hyper-Threading-Technologie. Allerdings verzichtet MSI auf Gigabit Ethernet via CSA, sondern verbaut einen PCI-angebundenen Gigabit Ethernet-Controller. Zum Einsatz kommt die MSI-typische Dynamic Overclocking Technology D.O.T.. Auch der bekannte CoreCell Chip kommt in Verbindung mit der Software CoreCenter wieder zur Regelung der CPU- und Systemlüfter (BuzzFree), einer Stromsparfunktion (PowerPro) sowie optimierter Übertaktungseigenschaften im BIOS (Speedster) zum Einsatz. Über die I/O-Blende sind alle nötigen Audio- und 6-Kanal-Anschlüsse sowie viermal USB 2.0, LAN und Firewire nach außen geführt.
Für alle, die noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk sind und dieses Board ins Auge fassen wollen, hat MSI gute Nachrichten: das Platin-Board soll noch vor Weihnachten ausgeliefert werden. Der empfohlene Endkundenpreis beträgt 116 Euro.
[tm]
Samsung präsentiert 8 Gbit NAND-Flash Modul
Samsung Electronics, einer der weltweit führenden Hersteller von modernsten Speichertechnologien, stellte heute den industrieweit ersten 8-GBit-NAND-Flash-Speicher vor. Damit verdoppelte Samsung die Kapazität der bisher größten Flash-Module. Die neuen hochdichten Speicherbausteine sollen den schnell wachsenden Bedarf an höheren Speicherkapazitäten in Produkten wie digitalen Kameras, USB-Flash-Drives, PDAs und MP3-Spieler erfüllen. Das 8 Gbit-Modul besteht aus vier einzelnen 2 Gbit-Elementen, die in einem Quad-Die-Pack untergebracht sind. Hergestellt werden die Flash-Module auf 12"-Wafern in einem 90 nm-Strukturprozess, was die momentan höchstmögliche Integrationsdichte darstellt. Samsung plant eine Serienfertigung ab dem 1. Quartal 2004
NAND-Flash Bauelemente wurden von Anfang an auf höhere Schreibleistung, höhere Speicherkapazität und minimierte Herstellungskosten im Vergleich zu XOR-Flash konzipiert. Wie der Name vermuten läßt, besteht die innere Verschaltung aus NAND-Gattern (am Ausgang liegt ganau dann eine logische "0", wenn alle Eingänge "1" sind, ansonsten ist der Ausgang "1"). Durch die reduzierte Zellengröße und die verringerte Pinzahl der I/O-Schnittstelle reduzieren sich die Herstellungskosten weiter. In der Größenordnung kostet die Herstellung eines NAND-Flashelements lediglich ein Drittel von NOR-Flash, das seine Vorteile im Speichern von Code-Zeilen hat, da es wie DRAM wahlfrei gelesen werden kann, aber dadurch für Massenspeicherdevices weniger geeignet ist.
[tm]
DeltaChrome Grafikkarte in Japan gezeigt
Digit-Life haben ein Bild einer DeltaChrome Karte parat, welche in einem Japanischen Shop seitens S3 Graphics vorgeführt wurde. Zur Erinnerung: Die DeltaChrome Grafikchipserie wurde erstmals im Januar offiziell vorgestellt. Zur laufenden CeBit im März 2003 stellte man die Chips dann erneut vor, von erhältichen Karten war aber auch weiterhin weit und breit nichts zu sehen. Eine weitere Akündigung seitens S3 Graphic datiert auf Mitte September, um die Karten womöglich noch einmal ins Gedächtsnis zu rufen. Doch auch zu diesem Zeitpunkt waren noch keine Karte erhältlich, wobei es auch erstmal bleiben sollte.
Vor ein paar Tagen zeigte S3 dann eine DeltaChrome Grafikkarte in einem japanischen Shop in Tokio, wo man das gute Stück im laufenden Windowsbetrieb begutachten konnte. Um welches Modell es sich dabei handelte, ist nicht bekannt. Man weiß lediglich, aus den vorangegangenen Ankündigungen, dass es vom DeltaChrome zunächst 3 Modelle geben soll. Zwei im High-End Markt mit 8 Rendering-Pipelines und eine Karte im Mainstream Markt mit 4 Rendering-Pipelines. Das schnellste Modell soll dabei auf dem Niveau einer Readeon 9800 oder GeForceFX 5900 liegen, jedenfalls nach S3 Graphics. Dabei sollen die High-End Modelle auf ein 6 Layer PCB aufsetzen, wohingegen die Mainstreamkarte mit einem 4 Layer PCB auskommen muss. Dies sollte den Anwender ein wenig nachdenklich hinsichtlich der Leistung stimmen, jedenfalls wenn man bedenkt, dass die teuren GeForceFX 5950 Ultra Karten in einem 12 Layer PCB gefertigt werden und die Mainstreamkarte GeForceFX 5600 /Ultra ebenfalls noch ein 8 Layer PCB voraussetzt. Hieraus kann man folgen, dass der DeltaChrome kein wirklich aufwendiger Chip ist, was auch an den Takten deutlich wird, welche mit 315 MHz für den High-End Chip recht mager ausfallen. Für einen 0,13µm Chip ist dies in heutigen Tagen schlicht und ergreifend zu wenig.
Auch das Board erscheint dem Begutachter nicht gerade sehr komplex, weißt es doch kaum Bauteile für eine große/stabile Spannungsversorgung auf. Natürlich wäre es auch möglich, dass sich S3 Graphics ein sehr ausgeklügeltes Chipdesign zusammengestrickt hat, welches im Vergleich zu den ATI und NVIDIA Konkurrenten deutlich weniger an Strompower benötigt. Doch dieses wollen wir vorläufig, jedenfalls solange erste Tests dies nicht untermauern können, anzweifeln.
Insgesamt hinterläßt der DeltaChrome mit seinen häufigen Ankündigungen und einer nicht vorhandenen Verfügbarkeit einen sehr faden Eindruck, zumal die Chipspezifikationen ca. 1 Jahr nach der ersten Ankündigung auch nicht mehr das sind was sie mal waren. "Schade eigentlich", müssen wir eingestehen, denn es ist im Interesse des Käufers sicherlich nur positiv zu bewerten, wenn der Markt durch einen weiteren, ernst zu nehmenden Kontrahenten, neu aufgemischt wird.
[mg]
Dienstag, den 16. Dezember 2003
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Intel integriert 64Bit-Erweiterungen ab 2005 in "Tejas"?
Gerüchte über bereits verbaute Funktionen und Technologien im Pentium 4 Prescott, welche später den Umstieg auf 64 Bit erleichtern sollen, gibt es reichlich. Bekannt wurden sie hauptsächlich unter der Bezeichnung "Yamhill" und wurden bereits in der Vergangenheit ausreichend diskutiert.
Heute berichteten die X-bit labs von ersten konkreten Informationen zur x86-64 Technologie, deren Details allerdings noch immer als recht spekulativ anzusehen sind. So sollen im Prescott diese Erweiterungen tatsächlich einen Platz finden, aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch nicht aktiviert werden. Das gesamte nächste Jahr soll die 64bittige Einheit noch still in ihrem Kämmerlein schlummern, um eventuell 2005 mit dem Prozessor-Nachfolger "Tejas" das Licht der Welt zu erblicken. Es sei jedoch möglich, dass Intel diese Technologie bereits im ersten Halbjahres 2004 ankündigt.
Obgleich man sich bis jetzt noch nicht offiziell zu den Gerüchten geäußert hat, kann man erwarten, dass Intel den Prescott wie bekannt ohne zusätzliche Erweiterungen einführen wird. Wahrscheinlich wird man die Übergangszeit des nächsten Jahres dazu verwenden, die Technologie für den Tejas zu optimieren, um so AMD gleich mit einer ausgeklügelten Technologie entgegen treten zu können.
Hier eröffnet sich allerdings die Frage, ob Intel nun tatsächlich die Technologie von AMD übernehmen wird oder gezielt einen Weg des Gegensatzes beschreitet. Im letzteren Fall besteht klar die Gefahr, dass es AMD gelingt, seine Technologie weit genug zu verbreiten um Intel zumindest für eine Zeit das Leben schwer zu machen. Dafür sprächen zum Beispiel die geplante 64Bit-Version von Windows XP für AMD64 Prozessoren, noch eine Version des Betriebssystems soll Microsoft schon ausgeschlossen haben. Im ersteren Fall würde Intel zwar erstmalig in seiner Geschichte eine Technologie von AMD übernehmen, hätte aber den Vorteil, dass man gleich auf einem Markt einsteigen könnte, wo 64Bit-Software zumindest schon teilweise an Verbreitung gewonnen hat und so einen recht großen Absatz garantieren würde.
Wie so oft handelt es sich jedoch vorerst um nichts weiter als Spekulationen, welche in naher Zukunft erst noch untermauert werden wollen. Erste Klarheit könnte vielleicht sogar schon Intels nächster Xeon MP Prozessor Potomac bringen, welcher angeblich schon mit einer 64Bit-Technologie ausrücken soll.
[rl]
Nero 6.3 mit neuen Features
Die aktuelle Version 6.3 des beliebten Nero-Brennprogramms von Ahead wurde im Vergleich zum Vorgänger bezüglich Kompatibilität und Funktionalität deutlich erweitert. Neben der Unterstützung der 64Bit-Befehlserweiterungen von Athlon 64 und FX sowie des Pentium 4-Hyperthreadings wurden in erster Linie die Features der einzelnen Programmpakete ergänzt. So unterstützt der UDF-Treiber InCD 4.1 jetzt auch das Beschreiben von DVD-RAM-Medien und verspricht eine allgemeine Geschwindigkeitssteigerung, mit BackItUp 1.2 durchgeführte Datensicherungen lassen sich nun direkt (ohne den Umweg über eine temporäre Datei auf der Festplatte) komprimiert auf CD oder DVD schreiben.
Die wesentlichsten Änderungen dürfte jedoch das Modul Nero Recode 2.0 erfahren haben. So sind nun 1:1-DVD-Kopien inkl. des Originalmenüs und das Zusammenstellen einer DVD aus einem oder mehreren DVD-Filmen möglich. Dies ist trotz der neuen Urheberrechtsbestimmungen auch in Deutschland völlig legal, weil Recode 2.0 nicht mit CSS-kodierten DVDs umgehen kann. Als zusätzliches "nettes" Feature bietet Recode 2.0 die Möglichkeit, den Film während des Brennens anzusehen. Zu finden ist das Nero 6.3-Gesamtpaket als Demo-Version auf der Download-Seite von Ahead.
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LG beschleunigt Multiformat-DVD-Brenner
Der GSA-4040B des Herstellers LG Electronics ist einer der wenigen Multiformat-DVD-Brenner, die auch das Beschreiben von DVD-RAM-Medien, die u.a. als zuverlässige Backup-Möglichkeit geschätzt werden, beherrschen, wobei sich dieses Feature inzwischen nicht mehr in einem höheren Preis ausdrückt.
Der soeben neu erschienene Nachfolger GSA-4081B wirbt jetzt mit beschleunigtem Beschreiben von DVD+R und DVD+RW-Medien (8x und 4x statt 4x bzw. 2,4x), alle anderen Formate werden genauso schnell wie vom GSA-4040B verarbeitet. Dies schlägt mit immerhin zwischen 60 und 70 Euro höheren Preisen zu Buche, wie man beim Geizhals-Preisvergleich nachsehen kann. Eine breite Verfügbarkeit des Gerätes ist allerdings noch nicht gegeben.
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Neuer Athlon XP Notebook Chipsatz von SiS mit integrierter Grafik
Silicon Integrated Systems, kurz SiS, hat am heutigen Tage einen neuen Notebook Chipsatz für mobile Athlon XP Systeme vorgestellt. Der SiSM741 getaufte Chipsatz unterstüzt mobile Athlon XP FSB333 Prozessoren (FSB400 Modelle gibt es im mobile Segment nicht) und bietet, wie aktuelle Desktop Chipsätze, Speichersupport bis maximal DDR400. Darüber hinaus wartet er mit einer integrierten Grafikeinheit nach DirectX 7 auf, welche einen Teil des Arbeitsspeicher als Grafikspeicher adressiert und eine maximale Auflösung von 1920x1600 Pixeln bietet.
Die SiSM741 Northbridge soll mit der SiS963 Southbrige gekoppelt werden, welche den aktuellen Standards gerecht wird. Sie soll neben Serial-ATA auch weiterhin Parallel-ATA bieten. Zusätzlich gibt SiS als Featureset noch 6 USB 2.0 Ports, 5.1 Sound, ein V.90 Modem und einen LAN Adapter mit an. Gekoppelt mit dem SiS162 Chip wird das Notebook dann WLAN fähig.
Die Massenproduktion des SiSM741 Chipsatzs hat bereits begonnen. Erste Produkte sollen dann im 1. Quartal 2004 auf den Markt kommen.
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Microsoft-Dokument zum SP2 von Windows XP
Auf der Microsoft-Webseite läßt sich seit einigen Tagen eine MS-Word-Datei mit zahlreichen Informationen zum im nächsten Jahr erwarteten Service Pack 2 für Windows XP herunterladen. Im wesentlichen werden dort die Informationen eines Dokuments aus dem Microsoft Developer Network von Anfang November bestätigt, in dem von spürbaren Verbesserungen der Sicherheit von E-Mailing und Internet-Browsing die Rede war.
Weiterhin schreibt Microsoft, dass die neuen, mit SP2 einzuführenden "Sicherheitstechnologien" die Angreifbarkeit von Windows XP selbst dann wesentlich erschweren sollten, wenn spätere Updates nicht vollständig installiert würden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Update-Politik von Microsoft, die zuletzt in diesem Monat für einigen Ärger bei den Anwendern gesorgt haben dürfte, wäre eine solche strukturelle Veränderung auch wirklich angebracht.
Verbesserungen durch das SP2 jenseits der Sicherheitsaspekte werden in dem jetzt veröffentlichten Papier noch nicht behandelt, Microsoft hat jedoch angekündigt, diese Punkte nach und nach in späteren, ergänzten Versionen des Dokuments zu thematisieren.
[vw]
Winamp 5.0 veröffentlicht
Nach einigen Beta und Release Candidate Versionen ist heute Version 5 des Multimediaplayers Winamp erschienen. Nach der etwas missglückten Version 3 wurde die Strategie geändert und durch Verknüpfung der beliebtesten Features von Version 2 und 3 die neue Version 5 erschaffen. Neben zwei kostenlosen Versionen mit unterschiedlichem Produktumfang, gibt es nun auch eine kostenpflichtige "Pro" Variante, welche neben der Abspielfunktionalität auch über eine Rip- und Brennfunktion für CDs verfügt. Ob dieser Weg von Nullsoft bzw. dessen Eigentümer AOL aufgeht, wird sich erst zeigen müssen. Schließlich gibt es seit kurzem ernsthafte Konkurrenz von Apple's iTunes für Windows, das die Rip- und Brennfunktionalität kostenlos zur Verfügung stellt und mit dem integrierten iTunes Music Store in den USA gerade 25 Millionen online verkaufte Songs feiert.
| Feature | Lite | Full | Pro |
| MP3 Audio Support | x | x | x |
| SHOUTcast Radio Support | x | x | x |
| Skins & Plug-ins Support | x | x | x |
| Winamp Visualization Studio | | x | x |
| Not Sucky Video Support | | x | x |
| Spankin' New Media Library | | x | x |
| Rip/Encode Music to MP3 | | | x |
| Burn CDs up to 48x | | | x |
| Preis | kostenlos | kostenlos | 14,95$ |
Download Winamp 5.0 Lite für Windows 98 SE, 2000, XP, 2003 (654 KB)
Download Winamp 5.0 Full für Windows 98 SE, 2000, XP, 2003 (4,0 MB)
Die Pro Version ist derzeit noch nicht erhältlich.
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Montag, den 15. Dezember 2003
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Webweites
Wer sich eine teure Highend-Grafikkarte zulegt, tut dies in der Regel nicht, um 200 fps in seinem Lieblingsshooter zu erreichen, sondern um bildverbessernde Features wie anisotropes Filtern und Kantenglättung zuschalten zu können. Die technische Umsetzung dieser Maßnahmen durch ATi und nVidia ist dabei nicht ohne weiteres zu vergleichen, wie eine aktuelle Betrachtung der ATi & nVidia Anti-Aliasing Performance beim 3DCenter ergeben hat. Zwar ist 2x FSAA noch weitgehend identisch, allerdings liegt ATi bei FSAA-Modi oberhalb von 4x und gleichzeitig zugeschaltetem, anisotropem Filtern hinsichtlich des Glättungs-Performance-Verhältnisses mehr als deutlich vor nVidia.
Die Kollegen von Au-Ja! hatten ein 400 Watt Netzteil der hierzulande noch nicht so bekannten QTechnology Papst Serie angesehen. Dieses ist, wie der Name schon vermuten lässt, mit zwei leisen, temperaturgeregelten 80er Lüftern von Papst ausgestattet und konnte nicht nur durch das erwartungsgemäß leise Betriebsgeräusch, sondern auch durch die unter Last durchweg stabilen Spannungswerte überzeugen.
Bei den LostCircuits ist der erste Artikel einer Serie zur aktuellen Festplattentechnologie erschienen. Betrachtet werden Fallstricke beim Benchmarken sowie die Möglichkeiten, dennoch eine "Effektive Interne Transferrate und Performance" kalkulieren zu können.
Der altgediente ATX-Formfaktor soll irgendwann ab 2005 langsam von seinem Nachfolger BTX abgelöst werden. Jenseits des Ärgers, den ein solch irgendwann mehr oder weniger erzwungenes Upgrade bedeuten kann, gibt es sicherlich auch positive Aspekte, die im Falle von BTX, wie vom Planet 3DNow! in seinem BTX-Preview dargestellt, im Bereich der Gehäuselüftung bzw. Wärmeabfuhr zu suchen sind.
Eine handliche Alternative zu den verbreiteten Shuttle-Barebones stellt TweakPC in seinem neuesten Artikel vor. Der Soyo Mini Dragon 651 basiert auf dem SiS651-Chipsatz für Pentium 4-Prozessoren bis FSB533 und erlaubt neben der Nutzung der integrierten Grafik auch das Nachrüsten einer AGP-Grafikkarte. Bedingt durch die sehr kompakte Bauform kommen jedoch kleine und damit relativ laute Lüfter zum Einsatz, auch bedarf die Verwendung von optischen Laufwerken oder einer 3,5''-Festplatte einer externen USB 2.0-Lösung, da intern lediglich eine Notebook-Festplatte verbaut werden kann.
Unsere Partner von der Spieleflut haben das Rush Hour-Addon zur bekannten Aufbausimulation Sim City 4 getestet. Bereits das eigentliche Spiel hatte gute Kritiken bekommen, nun ergeben neben zusätzlichen Architekturstilen u.a. die neuen straßenverkehrstechnischen Aspekte zusätzlichen Spielspaß.
Eine der wenigen verbliebenen Alternativen zu Microsofts Office-Paketen ist StarOffice von Sun Microsystems. Dessen neue Version 7 wurde von WinTotal unter die Lupe genommen. Vom Preis her weiterhin konkurrenzlos günstig – vom kostenlosen Open Office einmal abgesehen – bietet StarOffice 7 als wesentliche Neuigkeiten die Möglichkeit, direkt aus den Anwendungen heraus Dateien ins PDF- und XML-Format zu exportieren sowie Macromedia Flash Animationen zu erstellen. Auch an der Optik sowie der Kompatibilität zu Microsoft-Dateiformaten wurde gefeilt, nicht jedoch an der mitunter immer noch langsamen Arbeitsgeschwindigkeit.
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aTuner 1.7.33 mit ForceWare 53.0x Unterstützung
Vom beliebten Tweak-Tool für GeForce-, Quadro- und Radeon-Grafikkarten ist eine neue Version erschienen, welche nun auch mit den 53.0x ForceWare Grafiktreibern von NVIDIA problemlos harmonieren soll. Für alle die den aTuner nicht kennen: Mit dem aTuner lassen sich einfach und bequem Anti-Aliasing (inklusive aller inoffiziellen Modi), anisotrope Filterung und VSync einstellen, jeweils getrennt für OpenGL und Direct3D. Zusätzlich können auch noch weitere kleine Einstellungen die Grafikkarte betreffend vorgenommen werden (z.B. MipMap LOD Bias) bis hin zum Anlegen von User Profilen für einzelne Spiele.

Die Änderungen zur aktuellen Version sind wie folgt angegeben:
- Unterstützung des ForceWare Treibers 53
- neue Anti-Aliasing Modi beim ForceWare Treiber 5x: 2x1 und 1x2 SuperSampling
- Externe Profil-Speichermöglichkeit
- Vordefinierte Profile für Extra-Panels
- Kleinere Bugfixes
Herunterladen kann man die Datei (ca. 476KB) bei den Kollegen vom 3DCenter. Unter diesem Link finden sich neben dem Programm selber auch noch weitere Informationen.
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VIA stellt K8M800 Athlon 64 Chipsatz mit integrierter Grafik vor
Die Chipschmiede VIA Technologies hat am heutigen Tage den weltweit ersten Athlon 64 Chipsatz mit integrierter Grafikeinheit vorgestellt. Der neue Sproß mit dem Namen K8M800 basiert auf dem bekannten diskreten Chipsatz K8T800 von VIA, bringt dazu aber noch eine Grafikeinheit mit dem Namen UniChrome Pro von S3 Graphics mit sich. Gekoppelt wird die K8M800 Northbridge mit der bekannten VT8237 Southbridge, welche über die V-Link Schnittstelle (533 MB/sec.) miteinander verbunden sind. Die integrierte UniChrome Pro Grafikheinheit kann auf bis zu 64 MB des Hauptspeichers zurückgreifen und diesen als Grafikspeicher addressieren. Eine externe Grafikkarte kann über den AGP 8x Port nachgerüstet werden.
Weiteren Angaben zufolge soll die DirectX 7 Grafikeinheit zwei Bildschrime mit einer Auflösung von bis zu 1920x1440 Pixeln ansprechen können. Standardmäßig stehen ein analoger VGA