Als SiS seinen ersten DualChannel DDR-RAM Chipsatz SiS655 Ende letzten Jahres vorstellte, ward bei diesem schon mit der HyperThreading Fähigkeit geworben, welche allerdings die ersten Mainboards auf SiS655-Basis in der Praxis nicht vorweisen konnten. SiS benötigte für diese Funktionalität beim SiS655-Chipsatz ebenso wie beim SiS648 das neue Chipsatz-Stepping B0. Mainboards mit eben diesem Stepping erreichen nun langsam den Markt, eines der ersten davon ist das ASUS P4SDX Deluxe. Was jene SiS655-basierende Platine aus dem Support von HyperThreading für eine Mehr-Performance schlagen kann und in wie weit es sich damit gegen Intels bisherige HighEnd-Chipsätze i850E und E7205 behaupten kann, erfahrt Ihr wie immer im Artikel.
Display Driver 41.13
nVIDIA bietet hier mehrere Downloadmöglichkeiten an.
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Abit mit erstem Mainboard für 200 MHz Frontsidebus
Die X-Bit Labs haben herausgefunden, dass Abits NF7-S in der Revision 2.0 wahrscheinlich offiziell einen Frontsidebus von 200 MHz (bzw. 400 MHz DDR) unterstützen wird und somit das erste und momentan einzige Mainboard wäre, dass für die zukünftigen Athlon XP Prozessoren, die angeblich mit 200 MHz FSB-Support kommen sollen, offiziell geeignet wäre. Grund hierfür könnte eventuell eine neue Revision der nForce2 Northbridge sein, durch die ein stabiler Betrieb mit diesem Systemtakt erst möglich wird. Mainboards mit einer älteren Northbridge sind fast ausnahmslos nicht in der Lage, diesen FSB problemlos zu erreichen.
Desweiteren bietet das Motherboard die typischen Features wie zwei PATA-133 Anschlüsse, zwei Serial-ATA150 Anschlüsse, Netzwerk onboard und sechs USB 2.0 Ports. Weitere Informationen und Vergleiche mit anderen nForce2 Motherboards findet man auch in unserem umfangreichen nForce2 Roundup.
[rl]
Mittwoch, den 26. März 2003
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Erste Serial-ATA Festplatten von Seagate im Handel erhältlich
Der Festplatten-Hersteller Seagte beginnt nun als erster Hersteller mit der Auslieferung von Serial-ATA Festplatten. Sie sind zur Zeit mit Kapazitäten von 80 GB zu einem Preis um 160 EUR bzw. mit 120 GB um circa 200 EUR im Handel erhältlich und schließen letztendlich die fast sechs Monate lange Lücke zwischen den ersten Serial-ATA Controllern der Mainboards und der Verfügbarkeit diesbezüglicher Medien. Seagate bietet einen Cache von 8 MB und bei 7200 rpm eine durchschnittliche Zugriffszeit von circa 9 ms und liegt damit im guten Rahmen vergleichbarer IDE-Festplatten.
Wann allerdings weitere Hersteller nachziehen werden, steht zur Zeit noch in den Sternen. Bekannt ist uns nur, dass auch Samsung Mitte April erste Serial-ATA Festplatten mit Kapazitäten von 80 bis 160 GB liefern wird. Große Hersteller wie Hitachi halten sich zum aktuellen Zeitpunkt noch mit Ankündigungen zurück und warten vermutlich noch auf eine günstigere Marktlage.
Update: Auch von Western Digital und Maxtor gibt es schon die Möglichkeit zur Bestellung bei verschiedenen Online-Shops. Hier gibt es jedoch noch keine konkreten Liefertermine. Zudem sollte man beim Kauf von SATA-Festplatten auf darauf achten, dass man die benötigten Kabel und Adapter gleich mitbekommt, da diese einzeln zum Teil nur schwer zu erhalten sind.
[rl]
Mandrake Linux 9.1 erschienen
Der französische Distributor MandrakeSoft gab nun offiziell den Release von Mandrake Linux 9.1 bekannt. Neu sind unter anderem die zahlreiche aktualisierte Software wie KDE 3.1, Gnome 2.2, XFree 4.3 und der Kernel 2.4.21 in einer aktuellen Entwicklerversion. Weiterhin fügte man Mozilla in der stabilen Version 1.3 hinzu, zu dessen E-Mail Client mit dem umfangreichen Spamfilter auch ein Artikel bei uns zu finden ist.
Um die Kompatibilität mit aktueller Hardware zu gewährleisten unterstützt die Distribution nun auf Wunsch auch ACPI und damit eventuell auch die verschiedenen Standby-Modi und Stromspar-Funktionen für Laptops. Auch die gefahrlose Größenänderung vorhandener Windows-Partitionen mit NTFS sollte nun problemlos möglich sein. Bei der Integration in ein bestehendes Netzwerk soll nun das Tool Zeroconf helfen.
Die Distribution wird es als Standard-Version für 39 EUR, als PowerPack für 69 EUR und als ProSuite für 199 EUR voraussichlich ab Mitte April im MandrakeStore oder im Handel geben. Hauptunterschied wird die Anzahl der beigelegten Software auf zwei bis acht CDs und die Dokumentation bzw. Hilfe in Form von Büchern vom Quick Installation Guide bis zum 270 Seiten starken Reference Manual sein. Für Mitglieder des MandrakeClub wird es einen Preisnachlass von 20 Prozent geben. Alternativ können die CD-Images ab sofort auch kostenlos von verschiedenen Mirrors herunter geladen werden.
[rl]
AOpen gibt Start der Aeolus FX5200 bekannt
AOpen gab in einer Pressemitteilung den offiziellen Start der Aeolus FX5200 bekannt, welche auf einem GeForce FX5200 Chip basiert, der mit 250 MHz getaktet ist, und in drei verschiedenen Varianten auf den Markt kommen wird. So bringt man nach Angaben des Herstellers noch Ende diesen Monats oder Anfang nächsten Monats verschiedene Grafikkarten für den Performance-Sektor und für den Mainstream heraus, welche sich wahrscheinlich hauptsächlich in der Speicherkapazität (64 oder 128 MB) und der Frequenz unterscheiden werden. An Anschlüssen bietet man neben einem Standard VGA-Ausgang einen DVI-Anschluss sowie einen Video-Ausgang und erhält als Beigaben einen DVI-VGA Adapter und die Software WinDVD.
[rl]
Neuer Artikel online: Der Spamfilter von Mozilla 1.3
Das Thema "Spam" bzw. wirksame Spam-Abwehr dürfte wohl die meisten interessieren, welche mehr als ein paar Mails am Tag bekommen. Immerhin sind schon runde 30 Prozent aller derzeit zirkulierenden Mails Spam, dieser Anteil wird sich zudem in Zukunft noch weiter erhöhen, was weltweit Millionen und Milliarden an Kosten für die Empfänger verursacht.
Doch wirkunsgsvolle Anti-Spam-Lösungen sind bisher Mangelware, ganz besonders für den Einsatz auf Home-PCs, während es für Firmennetze inzwischen schon recht gute, aber auch entsprechend teure Lösungen gibt. Zwar buhlen mittlerweile auch im Markt der Home-Lösungen dutzende Programme mit Anti-Spam-Funktionen um die Gunst der Käufer, die meisten davon sind jedoch selber nur Mogelpackungen, und selbst die besseren davon sind zumeist nicht mehr heutigen Anforderungen gewachsen.
Wir selbst mussten so im Test eines eigentlich hochbewerteten Anti-Spam-Programms feststellen, daß dieses zum einen fehlerübersäht und zum anderen auch vom reinen Ansatz her unmodern und damit nicht mehr praktikabel ist. Mit dem Spamfilter im neuen Mozilla 1.3 Mailprogramm bietet sich da ein wesentlich intelligenterer Ansatz an, welcher flexibel und selbstlernend an die Aufgabe herangeht, dabei aber kaum einen Eingriff des Benutzers benötigt ... zum Artikel.
[rg]
Verluste für ATi im 2. Quartal
Der Grafikspezialst ATi Technologies muss im 2. Quartal des aktuellen Geschäftsjahres einen Verlust von 8,3 Millionen US-Dollar zu Buche tragen. Der Umsatz im 2. Quartal beläuft sich auf 318,5 Millionen US-Dollar und ist damit im Vergleich zum 1. Quartal gesunken, in welchem man noch 322 Millionen US-Dollar erwirtschaftete. Das Vorjahresquartal schloß man mit einem kleineren Umsatz von 266 Millionen US-Dollar ab, verbuchte allerdings auch nur einen Verlust von 3,0 Millionen US-Dollar. Für das 3. Quartal rechnet man zudem mit einem Umsatzrückgang auf ca. 300 Millionen US-Dollar.
Grund für den erneuten Verlust waren Belastungen durch Einmalzahlungen an Aktionäre und Kosten durch die Produktionsumlagerung in Europa. Ohne diese Belastungen hätte ATi im 2. Quartal einen Gewinn von 9,7 Millionen US-Dollar verbuchen können. Für das laufende Quartal erwartet das Unternehmen eine Steigerung des Gewinns. Ob man dabei aber auch schwarze Zahlen schreiben kann, bleibt abzuwarten.
[mg]
nVIDIA und IBM knüpfen Allianz
Der Grafikriese nVIDIA und IBMs Microelectronics Sparte haben nach den Angaben von SiliconStrategies.com eine "multi-year alliance" gegründet, sprich eine Partnerschaft für die kommenden Jahre. Nach den bisherigen Informationen sieht es so aus, dass nVIDIA durch die neue Partnerschaft ab Sommer ihre 0,13µm Grafikchips auch bei IBM fertigen lassen wird. Bislang ließ man ausschließlich beim taiwanesischen Hersteller TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd.) fertigen. Nach den Angaben wird man diese Partnerschaft aber nicht aufgeben, sondern nun beide Hersteller zur Produktion der eigenen Chips mit Aufträgen beliefern.
Grund für die neue Allianz mit IBM sind aller Wahrscheinlichkeit nach die Probleme mit den Yield Raten des 0,13µm Fertigungsprozesses von TSMC. Der taiwanesische Hersteller konnte nVIDIA in den letzten Monanten wohl nicht ausreichend mit den neuen GeForceFX Chips beliefern, da die Probleme mit dem Herstellungsverfahren anscheinend zu groß waren, welche man nun aber gelöst haben will. Die Probleme haben nVIDIA wohl vor allem Zeit gekostet, was man durch den entstandenen starken Druck des Konkurreten ATi zu spüren bekommt, welcher im DirectX9 Markt momentan die Vorreiterolle verteidigt.
Die Frage ist nur, inwieweit IBM von dieser Allianz profitieren wird. Informationen hierzu gibt es noch nicht. Allerdings könnte das Wort Allianz auch nur Marketingzwecken dienen, so dass der einzige Nutzen, den IBM durch diese Partnerschaft errungen hat, nur in Form eines Geldsegens bestehen wird (welcher sicherlich nicht zu klein ausfallen dürfte).
[mg]
Neuer Microsoft Windows XP Patch fixt nForce2 CPU Last
Wir hatten uns in unserem kürzlich erschienenen nForce2 Roundup ausführlich einem angetroffenen CPU-Last Problem angenommen. Dabei vermittelte uns HDTach unter dem Betriebssystem Windows XP, inkl. eingespieltem Service Pack 1, eine Prozessorauslastung bei IDE-Zugriffen von über 50%. Lösungsansätze hatten wir aufgezeigt, aber wirkliche Workarounds stellten diese nicht dar.
Nach mehrmaliger Rücksprache mit nVIDIA konnte man die Problematik dort ebenfalls nachstellen, musste sich letztendlich aber geschlagen geben, da sich hier offensichtlich das Betriebssystem Windows XP als Übeltäter herausstellte. Gestern veröffentlichte Microsoft nun einen Patch für Windows XP inkl. Service Pack 1, mit der Bezeichnung Q815411. Dieser Patch soll lt. Microsoft ein Memory Allocation Problem beseitigen, welches zu erheblich verlängerten Programm Ladezeiten, in gewissen Konstellationen führen kann.
| Symptoms: After you install Windows XP Service Pack 1 (SP1), your programs may take as much as ten times as long to start.
Cause: This problem may occur if the programs you run frequently allocate and deallocate large blocks of memory. Changes in Windows XP SP1 in the memory management system have caused this operation to take significantly longer than with pre-SP1 Windows XP. | |
Und wenn gleich sich diese Fehlerbeschreibung auf den ersten Blick nicht nach dem durch uns festgestellten Problem unter nVIDIA nForce2 Plattformen anhört, so fixt es eben doch die dort angetroffenen Probleme, wie wir in einem kurzen Gegentest feststellen konnten. Wir haben dazu das EPoX EP-8RDA+ mit nForce2 Treiberversionen 1.16 und 2.03 versehen und jeweils diesen Patch eingespielt. Danach wurde die Prozessorlast auf übliche Bereiche von ca. 10 % gesenkt. Selbst ein Update der Treiber von 1.16 mit eingespieltem Patch auf Version 2.03 lies das Problem nicht wieder auftreten.
Hier sei noch einmal der Hinweis angebracht, dass die festgestellten Schwierigkeiten nur auf Windows XP mit eingespieltem SP1 auftraten und Microsoft den Patch auch nur für die dort betroffenen Anwender empfiehlt. Nicht betroffenen Anwendern empfiehlt der Hersteller abzuwarten, bis der neue Patch mit dem Service Pack 2 verfügbar ist. Wir konnten auf Grund des kurzen Zeitraums keine umfassenden Tests mit dem Patch vornehmen und sind damit natürlich nicht in der Lage Auskunft über etwaige andere Auswirkungen zu geben.
Sei abschließend noch der Hinweis erlaubt, dass uns Rückmeldungen erreichten, nach welchen auch VIA Plattformen für AMD Prozessoren in gleicher Konstellation mit diesen Problemen zu kämpfen hätten. Es kann davon ausgegangen werden, dass dieser Microsoft Patch auch dort weiterhelfen wird.
Der Patch ist hier bei unserer Partnerseite Warp2Search erhältlich.
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Entkopplung zur Verringerung der Geräuschkulisse
Unsere Kollegen von TweakPC haben sich mit dem Thema Entkopplung von PC-Komponenten, insbesondere Gehäusen angenommen und einen kleinen Artikel ihrer Rubrik Tipps hinzugefügt.
Dabei machte man sich insbesondere Gedanken um Schwingungen, welche von Gehäusen ausgehen und wie sich diese auf unterschiedlichen Böden (Teppich, Laminat, Fliesen) auswirken und natürlich wie man daraus resultierenden Geräuschen entgegenwirken kann.
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Dienstag, den 25. März 2003
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Webweites
Überaus technisch geht es derzeit bei den Kollegen des 3DCenter zu. Von kostbarer Speicherbandbreite ist trotz hochgetakteter DDR-RAMs auf modernen Grafikkarten eigentlich immer zu wenig da, sodass ressourcenschonende Technologien zu ihrer deutlich effizienteren Nutzung eigentlich fast genau so wichtig wie reine Taktraten sind. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie nVidia diese Aufgabe bei seinen DirectX8-Chips GeForce3/4 gelöst hat, wird in diesem Artikel fündig, der sich überwiegend mit den Features der Lightspeed Memory Architecture beschäftigt. Die Diskrepanz zwischen theoretischer Takt"verdoppelung" bei DDR-RAM sowie der tatsächlich erzielbaren Mehrleistung wird in einem zweiten Artikel beleuchtet - das wichtigste Stichwort sind hier die unvermeidbaren Speicherlatenzen. Auch ein Seitenblick auf den Unterschied zwischen PC2700 und DDR333 fehlt nicht.
Unsere Partner von Au-Ja! haben bekanntermaßen nicht nur ein Faible für Mainboards und Grafikkarten, sondern auch für andere, oftmals unbeachtete Hardware. Das neueste Review befasst sich mit dem Z-Cyber Cool-Disk 2.0, einem Flash-Memory-Stick mit bis zu 256 MB Speicherkapazität. Dieser macht, wie der Name bereits vermuten läßt, von der USB 2.0-Schnittstelle Gebrauch, was ihn mit einer Verdreifachung der Schreib- sowie einer Verachtfachung der Lesegeschwindigkeit deutlichst vor seinen USB 1.1-Vorgänger katapultiert. Insbesondere bei größeren Datenmengen wird man dies zu schätzen wissen. Der Anschaffungspreis muß allerdings erst einmal verdaut werden, andererseits läßt sich so doch der eine oder andere CD-Rohling einsparen.
Die LostCircuits haben einen hochinteressanten Artikel zum Thema IDE-Kabel zu bieten, nach dessen Lektüre man bei den nächsten Problemen mit IDE-Geräten wohl nicht mehr bei den Geräten selbst bzw. dem Controller, sondern zuerst beim verwendeten Kabel mit der Fehlersuche anfangen dürfte ;-). Kein Wunder also, dass die Kollegen einiges für Serial-ATA übrig haben. Die Overclocker hingegen werden den Test des gerade erst vorgestellten Zalman CNPS7000-Kupferkühlers für den Pentium 4 bzw. den kommenden Athlon 64 mit Interesse lesen. Dieser Kühler schlägt selbst im Silent-Modus, der per mitgelieferter FanMate-Lüftersteuerung realisiert wird, jeden Intel-Referenzkühler deutlich - schade, dass er nicht auch auf den Sockel A passt ;-). Der Preis dürfte allerdings nicht ohne sein.
Die Spieleflut hat sich erneut zwei vielversprechende Konsolentitel angesehen. Die Besitzer einer Xbox dürften Gefallen an der Fantasy-Action Panzer Dragoon Orta finden, in der sich ein junges Mädchen auf dem Rücken eines Drachens den finsteren Plänen des kaiserlichen Imperiums entgegenstellt. In zehn umfangreichen Missionen mit zum Teil erheblichem Schwierigkeitsgrad (Gelegenheitszocker dürften etwas Eingewöhnungszeit brauchen) muß man sein Geschick beweisen, die grafische Umsetzung belegt der Tester dafür mit Vokabeln wie "feinste Güte" oder "Fest für die Augen". Langfristiger Spielespaß ist durch freizuspielende Zusatz-Missionen garantiert. Das Action-Adventure Herr der Ringe: Die Zwei Türme für die Playstation 2 adaptiert den just verfilmten zweiten Teil der bekannten Trilogie und so verwundert es nicht, dass einem vieles aus diesem, aber auch aus dem ersten Kinofilm bekannt vorkommt. Im Gegensatz zu anderen Titeln des Genres sind sehr wenig Rätsel zu lösen, stattdessen müssen Unmengen von Orcs und anderen Bösewichtern gemeuchelt werden. Dies geschieht optisch und akustisch sehr ansprechend, ein Hauptmanko gerade für shooter-unerfahrene Spieler dürfte jedoch sein, dass der Spielstand nur am Ende einer Mission gespeichert werden kann, Zwischenspeichern hingegen nicht möglich ist. Auch die relativ kurze (Netto-)Spieldauer wird vom Tester angekreidet, der das Spiel dennoch allen Mittelerde-Fans guten Gewissens empfehlen kann.
Unsere Partner von WinTotal haben drei DVD-Kopierprogramme auf Herz und Nieren getestet. Solche Spezialprogramme sind notwendig, da DVD-Filme in der Regel verschlüsselt sind und im DVD9-Format bis zu 8,7 GB auf der Scheibe belegen können, aktuelle Brenner jedoch nur DVD5 mit max. 4,7 GB erstellen können. 1:1-Kopien verbieten sich also gleich aus zwei Gründen. In besagtem DVD-Kopierer-Roundup gewinnen die beiden Vertreter der zweiten Generation eindeutig gegen eines der älteren Programme - zu mäßig die Bildqualität, zu langsam und instabil der Betrieb des letzteren. Die beiden Testsieger haben ihre Meriten in unterschiedlichen Bereichen - Geschwindigkeit vs. Funktionalität - und werden daher beide ihre Abnehmer finden. Bleibt nur noch eine Antwort auf die von WinTotal gestellte Frage zu finden: Wer macht aufwendig Kopien von DVDs, die er im Original besitzt ;-)??
[vw]
Neuer Intel Chipsatz-Treiber 5.00.1012
Auf den ASUS-Servern ist ein neuer Intel Chipsatz-Treiber aufgetaucht, welcher mit der Versionsnummer "5" am Anfang einer neuen Generation jener Treiber anzugehören scheint:
Intel Chipsatz-Treiber 5.00.1012 (inoffiziell)
Als wesentliche Änderungen unterstützt der neue Treiber neben allen anderen bisher releasten i8xx- und E7xxx-Chipsätze nun auch die neuen Chipsätze P4300-M, i865G, i865GE, i865P und i875P. Gleichzeitig entfällt mit diesem Treiber aber auch der Support für die bisher immer noch mitunterstützten i4xx-Chipsätze, was insbesondere die seinerzeit in rauhen Mengen verkauften und heutzutage nach wie vor immer noch zuverlässig ihren Dienst schiebenden i440BX-Mainboards betrifft.
[rg]
DirectX9.0a Webinstaller aufgetaucht
Bei Microsoft ist eine neue Version des aktuellen DirectX9 aufgetaucht, DirectX9.0a. Genaueres zu den Änderungen, welche laut der Namensgebung recht klein ausfallen dürften, gibt es bei Microsoft allerdings noch nicht zu erfahren. Man spricht lediglich über kleinere Bugfixes, unter anderem bei einigen Multiplayer-Spielen und dem MSN Messenger. Bislang steht DirectX9.0a nur per Webinstaller zum Download bereit, was sicherheitsbewußten Anwendern ein Dorn im Auge sein dürfte. Wann ein Komplettpaket erscheinen wird, bleibt abzuwarten.
Wer die neue Version austesten möchte, kann den 291KB großen Webinstaller hier herunterladen. Eine Deinstallation der neuen Version ist nicht möglich (jedenfalls nicht ohne Hilfe von Zusatztools).
[mg]
Neuer Artikel online: Superflower 201T3 MidiTower black
Gehäuse mit eingebautem Fenster sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Es werden sowohl Selbstbau-Kits als auch komplette Seitenwände mit bereits eingebautem Fenster angeboten. Ebenso sind auch Gehäuse erhältlich, die bereits ein eingebautes Fenster haben. Nun hat die Firma Superflower ein Gehäuse herausgebracht, welche ganze drei Fenster besitzt. Beide Seitenteile und auch der Deckel sind mit einer eingepassten Acrylglasplatte versehen, die den Blick auf das Innere frei geben ... zum Artikel.
[rg]
Montag, den 24. März 2003
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MSI Intel 845PE Mainboard mit FSB800 Support
Obwohl Intels 845PE Chipsatz von Hause aus nicht für die nächste Generation von Pentium 4 Prozessoren mit FSB800 (4x 200MHz Quad Pumped Bus) vorgesehen ist, kommt von MSI ein Mainboard mit eben diesem Chipsatz, das diese Kombination beherrscht. Möglich wird diese Option nur, indem MSI den Intel 845PE außerhalb seiner Spezifikationen betreibt. Ein solches Vorgehen ist nicht neu, schon zu Zeiten des Intel BX Chipsatzes gab es einige Modelle, auf denen er weit über seine eigentlichen Grenzen hinaus betrieben wurde. Eben dieses werksmäßig freigegebene Overclocking sorgt bei MSI dafür, dass die Mainboards der 845PE Max3 Serie auch mit einem Front Side Bus von 800Mhz fertig werden können.
Eine solche Freigabe birgt natürlich einige Probleme, denen MSI jedoch entgegen wirkt. Auf der entsprechenden Homepage des Herstellers findet sich eine Tabelle, die Auskunft gibt über zertifizierte DDR400 Speicherriegel, mit denen FSB800 realisiert werden kann. Darüber hinaus findet sich hier eine Anleitung zum Thema (How to use FSB800 P4 in 845PE Max3).
Das MSI 845PE Max3 erscheint in drei Versionen. Zum einen als Basisversion 845PE Max3 mit einem AGP4x Slot, sechs PCI Slots, sechs USB2.0 Anschlüssen, LAN, und C-Media 8738MX 6-Kanal Sound. Die erweiterte Variante 845PE Max3-SR verfügt darüber hinaus über einen Serial-ATA-Raid-Controller, das 845PE Max3-FISR obendrein noch über Gigabit-LAN und IEEE 1394 (FireWire).
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Samsung startet die Produktion von DDR2 Speicher
Samsung gab heute in einer Pressemitteilung den offiziellen Start für die DDR2-RAM Serienproduktion bekannt. Dabei handelt es sich um Module mit einer Kapazität von 1 GB, bestehend aus 512 Mbit DDR2-Chips. Nach dem Foto auf der Website scheint es sich um PC3200 und PC4300 Module (registered oder unbuffered) zu handeln. Auf weitere technische Details wurde in der Meldung leider nicht eingegangen.
Man ist damit einen Schritt weiter als Infineon, welche letzte Woche ebenfalls erste DDR2-Chips vorstellten, die sich allerdings noch im Sample-Status befanden.
Wer mehr über das Thema Speicher und die Unterschiede zwischen SDRAM und DDR-RAM erfahren möchte, dem sei außerdem ein Artikel bei 3DCenter empfohlen, der sich mit damit näher auseinander setzt.

[rl]
Samstag, den 22. März 2003
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Legend QDI bring S4X MAX Mainboard auf den Markt
Schon auf der CeBIT in Hannover präsentierte Legend QDI das Mainboard S4X MAX auf Basis des SiS648B/963 Chipsatzes. Die neue Platine bietet HyperThreading-Support, drei ATA133-Anschlüsse, Serial-ATA-RAID, sowie eine Frontblende mit Anschlüssen für USB- und FireWire-Geräte. In der Pressemitteilung zur neuen Platine heißt es:
| "S4X MAX, das auf den SiS648B/963 Chipset basiert, unterstützt 533MHz FSB und bietet eine Bandbreite von 4,3GB/s zwischen der CPU und der North-Bridge. Die Flaschenhälse zwischen CPU, North-Bridge, AGP Bus und Speicher werden unterbunden, da die integrierte DDR400 Technologie für eine Speichertransfer-Rate von 3,2GB/s sorgt. S4X MAX übertrifft somit die Performance eines 850E Chipsets mit RAMBUS-Technologie.
S4X MAX ist mit einer Festplatten-Schnittstelle versehen, die den Anwendern zu höherer Flexibilität verhilft, indem sie zusätzlich zu den drei parallelen ATA133 Standard-Anschlüssen über den neusten 150MB Serial ATA Anschluß (SATA) verfügt. Darüber hinaus kann SATA im speziellen RAID Verbund eine bisher unerreichte Bandbreite von 300MHz erreichen. Die Übertragungsgeschwindigkeit des Dual Serial ATA Systems beträgt mehr als 90Mbyte pro Sekunde. Das ist annähernd die doppelte Geschwindigkeit wie mit einer herkömmlichen 50Mbyte IDE Festplatte." | |
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Neues von TerraTec auf der CeBIT 2003
Auch der Hersteller TerraTec hatte zur CeBIT 2003 einige neue Produkte zu präsentieren. So war am Stand des Unternehmens eine GeForce FX Grafikkarte mit passender Wasserkühlung zu bewundern. Bei dieser aufwendigen Lösung handelte es sich jedoch nicht nur um einen Blickfang, sie wird in dieser Art auch den Handel erreichen. Unter der Bezeichnung Mystify 5800 Extrem wird sie ab April/Mai bei entsprechenden Händlern zu finden sein. Zur Ausstattung des Pakets werden die Spiele Tom Clancy’s Splinter Cell™, Gun Metal™ und Warcraft III™ gehören, eine kabellose TV-Lösung ist ebenfalls enthalten. Einzig der Preis wird den einen oder anderen Käufer vom Erwerb der mit 400MHz GPU-Takt und 800MHz Ram-Takt antretenden Grafikkarte abhalten, soll er doch bei stolzen 899 €uro liegen.
Auch im Bereich der Lautsprecher hat die Firma TerraTec ihre Produktpalette um einige interessante Neuerscheinungen erweitert. Hier einige Details zu den vier Kandidaten:

Das neue SpeakerSystem HomeArena TXR 665 ist ein vollwertiges 5.1 Lautsprechersystem, das mit einer Leistung von 65 Watt RMS aufwarten kann. Es soll zu einem Preis von 129 €uro ab Mai erhältlich sein.

Die offensichtliche Verwandtschaft zum SpeakerSystem HomeArena TXR 665 kann das HomeArena TXR 335 nicht verleugnen. Als 2.1 System konzipiert liefert es eine Leistung von 35 Watt RMS und wird ebenfalls ab Mai im Handel erscheinen. Der voraussichtliche Verkaufspreis wird dann bei 59,99 €uro liegen.

Auch beim SpeakerSystem HomeArena 2.1 handelt es sich, wie der Name leicht verrät, um ein 2.1 System. Mit seinem Preis von 44,99 €uro zielt es auf den kleineren Geldbeutel ab. Der Subwoofer des Systems liefert 10 Watt RMS, die Satelliten je 3 Watt RMS. Auch dieses Produkt wird ab Mai zu erwerben sein.

Auch für den normalen Schreibtischbetrieb hat TerraTec ein Lautsprechersystem zu bieten. Das SpeakerSystem HomeArena Stereo wird zu einem Preis von 24,99 €uro ab Mai erhältlich sein.
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Jukebox Multimedia 120 von Archos
Aus dem Hause Archos kommt die neue Jukebox Multimedia 120 auf den Markt. Der Nachfolger der zur Zeit angebotenen Jukebox Multimedia 20 wird mit den Leistungsmerkmalen des Vorgängers weitestgehend identisch sein. Als Neuerungen sollen jedoch ein besseres Display, sowie ein serienmäßiger USB 2.0 Anschluss vorhanden sein. Diese Schnittstelle konnte beim Vorgängermodell nur wahlweise nachgerüstet werden, lediglich USB 1.1 gehörte hier zur Serie.
Bei der Jukebox Multimedia handelt es sich um ein Vielzweckgerät, das in der Lage ist Videos, MP3s und Bilder in diversen Formaten auf der internen Festplatte zu speichern und abzuspielen. Zu den unterstützten Formaten gehören unter anderem auch XviD and DivX™ 4.0 & 5.0. Der Preis für das kommende Gerät soll um 500 €uro betragen, das Vorgängermodell wird dann für einen voraussichtlichen Preis von um 400 €uro zu haben sein.
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Freitag, den 21. März 2003
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Lian-Li stellt das schallgedämmte High-End Gehäuse PC-6070 vor
Bereits am 5.März wurde in Taipei, Taiwan das neue High-End Aluminium-Gehäuse von Lian-Li vorgestellt: Das PC-6070. Dieses schwarze, aus eloxiertem Aluminium gefertigte Gehäuse wurde in einem "Box Design" genannten Konzept entwickelt. Die Kombination aus Schallisolierung, durch innen angebrachte Gummimatten, und schwingungsabsorbierenden Standfüßen soll die Geräuschemission des Gehäuses bzw des darin befindlichen Systems deutlich verringern. Lauten Laufwerken wirkt die von innen schallisolierte, massive aluminium-Fronttür entgegen.
Auch für ausreichend Platz im PC-6070 ist gesorgt. So bieten vier externe 5,25" Schächte und 3 ebenfalls externe 3,5" Einschübe ausreichend Platz für Laufwerke. In weiteren 5 internen 3,5" Schächten finden auch Festplatten ihren Platz. Sollte dies nicht ausreichen können auch externe Speichermedien an den beiden vorhandenen USB 2.0 Frontanschlüssen angeschlossen werden. Für ausreichend Frischluft im 210 x 460 x 525 mm großen PC-6070 sorgen 3 vorinstallierte, kugelgelagerte Lüfter.
Das Design des PC-6070 soll Lian-Li typisch klar, zurückaltend und elegant sein und durch Lian-Li üblich perfekte Oberflächen bestechen. Durch die vollständige Fertigung aus Aluminium ist die Wärmeableitung sowie die Stabilität um einiges höher als bei herkömmlichen Stahlgehäusen. Dank der bereits genannten Schallisolierung sollte sich dieses Gehäuse perfekt für den leisen Wohnzimmer-PC eignen: "Seit einiger Zeit rückt die Idee des Silent PC immer weiter in den Vordergrund und ist zum wichtigsten Kriterium für PC Systeme geworden; für den Heimanwender ebenso wie für den professionellen Einsatz, mit dem PC-6070 haben wir effektiv zu dieser Aufgabe beigetragen", so Julienne Kung, Lian-Li.
[so]
Neues von Zalman von der CeBIT 2003
Einige interessante Neuerscheinungen konnten wir auf dem Stand des koreanischen Herstellers Zalman auf der Cebit in Hannover entdecken. Neben bereits bekannten Modellen aus dem Bereich der CPU-Kühlung gab es einige Produkte zu besichtigen, die die Produktpalette erweitern sollen. Hier bleibt Zalman natürlich dem großen Thema Kühlung weitestgehend treu, betätigt sich jedoch auch auf den Gebieten der Stromversorgung und der Lüftersteuerung. Hier ein paar Impressionen der gezeigten Modelle:

Als Neuzugang in Sachen CPU-Kühlung konnte der Besucher den CNPS7000 für Intels Sockel478 (Pentium 4) und AMD Sockel754 (Athlon 64) betrachten. Dieser neue Kühler wird in drei Varianten erhältlich sein, die sich durch die verwendeten Materialien unterscheiden. Zum einen wird es die abgebildete Variante aus Vollkupfer (CNPS7000-Cu), zum anderen ein Modell aus einer Kombination aus Kupfer und Aluminium (CNPS7000-AlCu) und eine Version nur aus Aluminium (CNPS7000-Al) geben. Entsprechend verschieden fallen die Gewichte der Modelle aus. Sie reichen von 773g, über 445g, bis hin zu 312g.

Im Bereich der Lüftersteuerung war das Modell ZM-MFC1 zu sehen. Dieses sehr dekorative Gerät für einen 5,25-Zoll Schacht kann vier Lüfter von 5 bis 11V steuern, der jeweilige Zustand der Lüfter wird über die Intensität der entsprechenden LED angezeigt. Pro Port dürfen maximal 7W Leistung erreicht werden. Zum LIeferumfang der Steuerung gehören vier Verlängerungskabel für Lüfter, sowie Ersatzknöpfe.

Auch ein neues Netzteil des Herstellers Zalman war am Stand zu sehen. Bei dem ZM400A-APF handelt es sich um ein 400W Netzteil, das über die CNPS (Computer Noise Prevention System) Technologie verfügt. Es kann 28A auf der +3,3V-Leitung liefern, für +5V sind bis zu 40A abrufbar. Das Netzteil ist mit einem geregelten Lüfter ausgestattet und verfügt über einen Überspannungsschutz.


Auch auf dem Sektor der Grafikkarten-Kühlung hat sich bei Zalman etwas getan. So waren zwei neue Varianten der schon bekannten ZM80 Heatpipe Kühlung zu besichtigen. Beide Versionen liefen jedoch nicht im passiven Betrieb, sondern verfügten über angebrachte Lüfter. Wie auf dem oberen Bild zu sehen, ist dieser Lüfter in den Kühler integriert oder wird oben auf den Kühler montiert (ZM80C-HP, unteres Bild). Leider geht auf diesem Wege auch die absolute Geräuschlosigkeit zu Gunsten besserer Kühlung verloren.
[cm]
S3 stellt DirectX 9 Grafikchip DeltaChrome erneut vor
Der von VIA aufgekaufte Hersteller S3 hat anlässlich der CeBit ihren DirectX 9 Beschleuniger DeltaChrome erneut vorgestellt. Die erste Vorstellung datiert auf den 7. Januar dieses Jahres, über welche wir seinerzeit auch schon berichteten. Neu an der 2. Ankündigung ist allerdings, dass man jetzt von der DeltaChrome Familie spricht und schon gleich mehrere entsprechende Produkte aufführt. Diese sehen wie folgt aus:
Der DeltaChromeF1 spricht das obere Marktsegement an und wird in einem 0,13µm Prozess hergestellt. Er soll über 8 Rendering-Pipelines verfügen und kann mit maximal 256MB Speicher ausgestattet werden. Das Mainstream Produkt DeltaChromeS8 soll dagegen nur mit maximal 128MB ausgestattet sein und dürfte auf Grund der Marktpositionierung auch nicht so schnell getaktet sein. Für den Valuemarkt ist der DeltaChromeS4 Chip auserkoren, welcher möglicherweise nur über 4 Rendering-Pipelines verfügen wird. Alle neuen Chips sind zudem DirectX 9 Kompatibel und dürften im Herbst auf den Markt kommen.
[mg]
Neue Motherboard Monitor Version 5.3.0.0
Das sehr beliebte Monitor Programm Motherboard Monitor ist ab sofort in der Version 5.3.0.0 erhältlich. Mit der neuen Version wird erstmals der Gebrauch von Plugins ermöglicht sowie neue Chips / Auslesepunkte hinzugefügt. Weitere Details über die neue Version findet Ihr hier. Die Downloadseite mit einer Anzahl von Mirrors ist hier abzurufen, genauso wie das "Language pack", mit welchem unter anderem auch die deutsche Sprache unterstützt wird.
[mg]
ATi darf integrierte Chipsätze für Pentium-M bauen
Als bislang einziger Hersteller hat der Grafikspezialist ATi aus Kanada eine Lizenz für den Pentium-M Prozessor mit dem Codenamen Banias erhalten. Damit wird ATi in Kürze integrierte Chipsätze für Systeme mit dem Pentium-M Prozessor von Intel herstellen. Allerdings erhalten Systeme mit den zukünftigen ATi Chipsätzen kein Centrino Logo, da ein solches neben dem Intel Pentium-M Prozessor und der Intel WLAN Lösung eben auch einen Intel Chipsatz vorzuweisen hat.
Trotzdem darf sich ATi glücklich schätzen, denn so wird man im Notebooksegment die Vorreiterrolle mit integrierten Chipsätzen weiter ausbauen können, was vor allem Konkurrent nVIDIA mit ihren neuen mobile GeForceFX Go Chips zu spüren bekommen sollte.
[mg]
Donnerstag, den 20. März 2003
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Neuer Artikel online: Pentalpha Aqualia vs. Innovatek innovaCOOL
Wasserkühlungen kommen immer mehr in Mode und auch in den "normalen" Markt. Vorangetrieben wird diese Entwicklung nicht zuletzt auch von Komplett-Sets, von welchen wir heute sowohl das Pentalpha Aqualia als auch das Innovatek innovaCOOL betrachten wollen. Technisch interessant ist dabei das neue Aqualia-System, passt es doch in einen 5¼ Zoll Laufwerksschacht und verspricht zudem eine sehr kurze Installationsdauer, von der Ausgangslage her also ideal für Wasserkühlungs-Einsteiger. Wie sich letztlich beide Sets bezüglich Installation, Lautstärke und Temperaturen geschlagen haben, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Neue mobile GPUs von ATi und nVIDIA
Zur CeBit stellten die Hersteller ATi und nVIDIA neue GPUs für den mobilen Bereich vor, basierend auf ihren neusten DirectX 9 Produkten. ATi hat ingesamt 3 neue Produkte vorgestellt. Zum ersten die Mobility Radeon 9600 und Mobility Radeon 9600 Pro, welche vom Desktop Radeon 9600 abgekupfert sind, und außerdem die Mobility Radeon 9200 als Nachfolger zum Mobility Radeon 9000 Chip. Die Standardvariante der Mobility Radeon 9600 wird es sowohl als diskreten Chip geben als auch gekoppelt mit eingebettetem Grafikspeicher in den Größen (32MB DDR (64-bit), 64MB DDR (128-bit) und 128MB DDR (128-bit)) geben. Die Pro Variante bekommt dazu GDDR2-M Speicher spendiert, welche die Vorzüge der DDR2 Technologie mit geringerem Stromverbauch miteinander vereint. Die 9600er Chips werden beide in einem 0,13µm Prozess hergestellt und sollen im Idle Betrieb nur 0,5W Strom verbrauchen. Zu Preisen, Takten und Verfügbarkeit lieferte ATi noch keine konkreten Angaben; weitere Informationen findet man hier.Ebenfalls hat man einen Mobile Pentium 4-M Chipsatz mit dem Namen Mobility Radeon 7000 IGP auf den Markt gebracht, welcher auf DDR333 Speicher aufbaut.
Von nVIDIA darf man in Zukunft 2 neue Mobile GPUs erwarten, welche erstmals auf der GeForceFX Serie aufsetzen. Die GeForceFX Go Modelle 5600 und 5200 sind ebenfalls Abkömmlinge ihrer Desktop Varianten, welche sich durch Stromsparfeatures und einem geringerem Stromverbauch von ihnen unterscheiden. Durch die PowerMizer 3.0 Technologie will man im Idle Betrieb ebenfalls nur einen Verbrauch von durschnittlichen 0,5W vorweisen können, der maximale Verbrauch wird mit 5-6W angegeben. Der Takt der GeForceFX Go 5600 soll sich auf 350 MHz / 350 MHz belaufen, die kleinere Variante GeForceFX Go 5200 soll mit 300 MHz / 300 MHz arbeiten. Erste Notebooks mit den neuen GPUs dürften in den nächsten Wochen auftauchen.
[mg]
Zahlreiche nForce2-Varianten im Anmarsch?
Erst vor zwei Tagen hatten wir über eine neue, nochmals aufgebohrte Southbridge für den nForce2 berichtet, die MCP2-S. Neben den ohnehin schon vorhandenen reichhaltigen Features à la "Soundstorm" dürften ein natives Serial-ATA-Interface sowie Gigabit-LAN dann wohl gar keine Wünsche mehr offen lassen.
Zwischenzeitlich gibt es neue Informationen, die einerseits einen Launch von Mainboards mit dieser neuen Southbridge für das 3. Quartal 2003 in Aussicht stellen, andererseits zusätzliche Northbridges mit "serienmäßigen" 200 MHz FSB sowie abgespeckte Southbridges bzw. Northbridges mit nur einkanaligem Speicherinterface für den Value-Bereich erwarten lassen. Interne nVidia-Papiere sollen diese Varianten gezielt gegen die schärfste Konkurrenz aus dem Hause VIA positionieren. Am besten verschafft man sich tabellarisch einen ersten Überblick:
| Chipsatz | Features | Konkurrent |
| nForce2-ST mit MCP2-S | 200 MHz FSB, S-ATA, Soundstorm, Gigabit-LAN, FireWire etc. | KT400A/KT600 |
| nForce2-S mit MCP-T | 200 MHz FSB, Soundstorm, LAN, FireWire etc. | KT400/KT400A |
| nForce2-GT mit MCP | 166 MHz FSB, VGA, LAN, FireWire etc. | KM400 |
| nForce2-G mit "abgespeckter" IGP und MCP | 166 MHz FSB, VGA, LAN, einkanaliges Speicherinterface, kein FireWire | KM266 |
Hier könnte also eine Vielzahl neuer Mainboards aller möglichen Preisklassen auf uns zukommen, wobei diese Tabelle keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, da zusätzliche Kombinationen, ob sinnvoll oder nicht, vom einen oder anderen Hersteller umgesetzt werden dürften. Genaueres sollten wir spätestens im Juli wissen, da mit dem wahrscheinlichen Launch der ersten 200 MHz-CPUs von AMD dann die Highend-Varianten nForce2-S(T) fällig sein müßten.
[vw]
Infineon präsentiert DDR2 Speicher Chips
Obwohl wir bereits vor einiger Zeit berichtet haben, dass sich die DDR2 Speicher Technologie wahrscheinlich noch bis ins Jahr 2004/2005 verzögern wird, setzt man besonders im Grafikkarten Sektor bereits fest auf den Speicher-Standard, wie nVidia mit der GeForce FX demonstriert.
Doch nun beginnt Infineon auch, Speicher-Chips mit dieser neuen Technologie zu entwickeln. Laut SiliconStrategies wird man DDR2-RAM mit 400, 533 und 667 Mbit/s pro Pin anbieten und damit eine maximale Bandbreite von 4,3 GB/s mit der 533 Mbit/s-Variante erreichen. Die Chips wurden mit einer Strukturbreite von 110 nm gefertigt und sollen laut Infineon vermutlich zum Ende des nächsten Jahres in ersten Endkunden-Systemen zu finden sein.
Vorteile des DDR2-Speichers liegen besonders in der geringeren Stromaufnahme und der Möglichkeit, damit höhere Taktraten umzusetzen. Außerdem werden durch die besondere Technologie die Frequenzen so ausgenutzt, dass eine wesentliche Vergrößerung der Bandbreite erwirkt werden kann. Dennoch zeigt sich besonders im Grafikkarten-Markt beim Kampf zwischen ATI und nVidia, dass DDR2 allein nicht alles ist und sicherlich auch wesentlich vom Gesamtsystem abhängt.
[rl]
Erweiterung der Produktpalette und neue Brenn-Technologien bei Plextor
Der belgische Hersteller Plextor plant in den nächsten Wochen und Monaten eine erhebliche Abrundung seines Angebots an optischen Laufwerken sowie die Einführung eines neuen CD-RW-Brenners mit der Unterstützung mehrerer interessanter Brenn-Features.
Im Bereich der reinen Leselaufwerke (CD-/DVD-ROM) wurde von Plextor bisher nur die SCSI-Schnittstelle bedient, das aktuelle Modell ist hier immer noch das UltraPlex 40x (PX-40TS). Ergänzend sollen hier nun mit dem PX-54TA sowie dem PX-116A ein 54x CD-ROM bzw. ein 16x/48x DVD-ROM der langjährig etablierten und zahlreich vertretenen Konkurrenz im E-IDE/ATAPI-Bereich entgegentreten. Hinsichtlich der CD-Brenner hatte Plextor bereits vor zwei Jahren den SCSI-Laufwerken den Rücken gekehrt und nur noch ATAPI-Geräte entwickelt, erst seit Januar 2003 ist erstmals wieder ein aktueller 40x CD-RW-SCSI-Brenner erhältlich. Mit dem kommenden "PlexWriter Premium", der CD-Rs mit maximal 52facher und CD-RWs mit 32facher Geschwindigkeit beschreiben kann, ist nun wieder die IDE-Schnittstelle an der Reihe.
Der neue Brenner wird sich gegenüber der aktuellen 48x-Variante PlexWriter 48/24/48A in erster Linie nicht durch eine um wenige Sekunden kürzere Brennzeit, sondern u.a. durch Kompressionstechniken auszeichnen, mit denen auf einem 700 MB-Rohling bis zu 984 MB und auf einem 870 MB-Rohling sogar bis zu 1,2 GB Daten untergebracht werden können. Dies geschieht mit einem herkömmlichen roten Laser, der jedoch in der Lage ist, die Pits und Lands dichter als üblich auf der Scheibe unterbringen zu können. Lesbar wird eine solcherart erstellte CD erst einmal nur im neuen PlexWriter Premium selbst sein, für besagten PlexWriter 48/24/48A soll es zeitnah ein Firmware-Update geben. Bezüglich einer darüber hinaus mehr oder minder gegebenen Kompatibilität zu anderen eigenen Laufwerken sowie Produkten der Konkurrenz wurde noch nichts mitgeteilt.
Softwareseitig realisiert wird dieses Kompressionsverfahren durch die mit dem PlexWriter Premium ausgelieferten "PlexTools Professional", die außerdem einen Passwortschutz für gebrannte CDs sowie Spezialfunktionen für das Erstellen von Audio-CDs mitbringen sollen. Weitere Ausstattungsmerkmale des PlexWriter Premium umfassen u.a. natürlich einen Buffer-Underrun-Schutz oder die Unterstützung des UDF-Standards Mount Rainier. Die Cachegröße von 8 MB liegt ebenfalls auf der Höhe der Zeit. Hinsichtlich des Umgangs mit kopiergeschützten Original-CDs wurde uns salomonisch mitgeteilt, dass der PlexWriter Premium das vollständige Auslesen von Subchannel-Daten beherrsche, was zumindest mit einer 100%igen CloneCD-Kompatibilität übersetzt werden kann.
Der Preis des PlexWriter Premium zum Zeitpunkt des Launches soll mindestens stolze 160 Euro betragen, könnte jedoch noch etwas darüber liegen. Die Preisgestaltung von PX-54TA und PX-116A dürfte sich hingegen eher an aktuellen Konkurrenzprodukten orientieren. Mit einer Verfügbarkeit der drei neuen Laufwerke im Einzelhandel rechnet der Hersteller gegen Anfang Mai, die Garantieleistung wird die üblichen zwei Jahre betragen.
[vw]
Mittwoch, den 19. März 2003
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VIA KT600 -ein versehentlich gelüftetes Geheimnis?-
Etwas irritiert hatten wir vergangene Woche unser Meeting mit VIA auf der CeBIT verlassen. Irritiert dahingehend, dass wir die uns gegenüber gelieferten Informationen nicht wirklich zuordnen konnten, denn ganz plötzlich, im Gespräch über VIAs neue Southbridge VT8237, fiel ein neuer Name: KT600. Allerdings wollte man dieses Thema auch nicht wirklich vertiefen, so unser bleibender Eindruck.
Aus unserer anfänglichen Irritation zu diesem Thema, wurde so dann rasend schnell ein Gerücht im World Wide Web und nun endlich wurde uns heute aus internen Quellen bestätigt, dass es mit dem KT600 einen KT400 Nachfolger geben wird. Dabei ist die Bezeichnung Nachfolger des KT400 etwas weit hergeholt. Durchaus ein wenig scherzhaft betitelten Quellen diesen als KT400B. Seine korrekte, interne Bezeichnung soll allerdings KT400A-CE lauten und lt. internen VIA Papieren ist dessen Auslieferung bereits für das zweite Quartal diesen Jahres geplant. Hinsichtlich seiner Neuerungen ist definitiv nur bekannt, dass er den 200 MHz FSB unterstützen wird. Dabei drängt sich natürlich direkt die Frage auf, wieso der gerade einmal angekündigte / vorgestellte und noch nicht käuflich zu erwerbende KT400A dazu nicht in der Lage ist.
Zum Leidwesen von VIA und insbesondere natürlich der Mainboardhersteller, wurde diese Information viel zu früh bekannt. In wiefern geplante und bereits in Produktion befindliche Hauptplatinen (und auch Chipsätze) sich nun noch vernünftig absetzen lassen ist fraglich, muss man doch innerhalb der kommenden 3 Monate abermals mit einer Produktneuvorstellung rechnen. Dies könnte interessierte Käuferschichten zum Abwarten veranlassen.
Auf der Kostenseite der Mainboardhersteller zeigt sich bei dem erneuten VIA Chipkarusell zumindest positiv, dass die KT600 Northbridge Pin to Pin kompatibel zu den bisherigen KT400A Chips sein soll. Ein geringes Trostpflaster, falls der erwartete Umsatz mit den produzierten KT400A Mainboards ausbleibt, denn die Hersteller könnten dann zumindest das bereits entwickelte Platinenlayout weiterverwenden.
Auch im Hinblick auf die angekündigte Southbridge gab es ein paar neue Informationen. So erklärte uns im Meeting unser Gesprächspartner bei VIA, dass diese wohl dann doch nicht mit dem KT400A gebundelt werden soll, sondern erst mit dem KT600, wenngleich erste Informationen bei der Vorstellung des Chipsatzes doch anders lauteten. Dazu berichten uns unsere internen Quellen, dass es wohl noch das eine oder andere Problem mit dem neuen Peripherie Controller geben solle, weshalb es zu Verzögerungen in der Auslieferung kommt. Damit sind die derzeitigen Hersteller von KT400A Platinen auf den momentan verfügbaren VT8235 Controller angewiesen.
[pg]
Serial-ATA mit andauernden Startschwierigkeiten
Wer gehofft hatte, auf der CeBIT eine breite Präsentation von Serial-ATA-Festplatten vorzufinden, sah sich getäuscht - zwar verbreiten sich entsprechende Mainboard-Schnittstellen bereits seit über einem halben Jahr zunehmend, Laufwerke sind jedoch ungefähr immer noch so rar gesät wie Trinkwasserstellen in der Sahara. Die offiziell schon seit Wochen im Handel befindlichen 80 und 120 GB-Laufwerke von Maxtor und Seagate glänzen darüberhinaus mit fortgesetzter Nicht-Lieferbarkeit. Was mag dahinterstecken? Die Diskrepanz zwischen vollmundigen Pressemitteilungen, in denen das außerordentliche, gerade auch durch Serial-ATA begründete Wachstumspotential im Storagebereich herstellerübergreifend beschworen wird und der Realität könnte kaum größer sein...
Interessanterweise waren ausgerechnet Maxtor und Seagate nicht persönlich auf der CeBIT vertreten, sondern ließen sich stattdessen von den PR-Abteilungen ihrer deutschen Distributoren vertreten, somit war an spezifischen Informationen nichts in Erfahrung zu bringen. Immerhin erhielten wir ein Produktblatt zu den erst kürzlich eingestellten Barracuda ATA V-Festplatten von Seagate, dafür war jedoch weder für die Nachfolger der 7200.7-Serie noch die DiamondMax Plus 9-Laufwerke von Maxtor Informationsmaterial verfügbar - die Ausschöpfung eines großen Wachstumspotentials innerhalb der sonst eher schwächelnden IT-Branche hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt... Abschließend wurde uns versichert, dass die Auslieferung der neuen Seagate-Festplatten bereits angelaufen sei und Maxtor damit gegen Ende April / Anfang Mai beginnen werde.
Fehlanzeige ebenfalls beim IBM-Nachfolger Hitachi. Ein gleichermaßen freundlicher wie zurückhaltender Mitarbeiter teilte uns mit, dass es von Hitachi auf jeden Fall Serial-ATA-Laufwerke geben werde, 4 bis 8 Wochen vor dem Lauch würde die übliche Pressemitteilung auf der Webseite veröffentlicht werden. Mit einer solchen Pressemitteilung sei auf absehbare Zeit allerdings nicht zu rechnen, wir sollten doch mit den deutschen Distributoren Kontakt aufnehmen, um im Falle des Falles rechtzeitig informiert zu sein. Wie war das noch gleich mit dem Wachstumspotential?!?
Etwas besser sah es bei Western Digital aus. Zwar bekamen wir in der Kürze der Zeit keinen Pressetermin, jedoch aktuelles Informationsmaterial zur bereits im Februar angekündigten "Raptor"-Festplatte. Diese dreht mit für IDE-Laufwerke erstmaligen 10.000 U/min., ist aber offensichtlich nicht primär für den Consumer-Desktopbereich gedacht. Ein Preis von ca. 200 Euro für die einzig vorgesehene Kapazität von 36 GB, fünf Jahre Garantie sowie der intendierte "Enterprise-Markt" sprechen eindeutig dafür, dass hier im professionellen SCSI-Bereich Kundschaft zugunsten von Serial-ATA abgeworben werden soll. Die Western Digital Raptor soll in Deutschland im Laufe des April verfügbar werden.
Angenehm überrascht wurden wir hingegen bei Samsung. Die Festplatten dieses koreanischen Herstellers werden überwiegend mit "leisem, aber dafür langsamem Betrieb" oder "OEM-Bereich" assoziiert, was jedoch nicht ganz zutrifft. So ist Samsung einer der wenigen Hersteller, für den eine dreijährige Garantieleistung im Retail-Festplattenmarkt weiterhin eine Selbstverständlichkeit darstellt. Die breite Palette an Serial-ATA-Laufwerken, die als P80-Serie ab Mitte April zu haben sein soll, hatten wir allerdings nicht erwartet. Kapazitäten von 80, 120 und 160 GB bei 7200 U/min. und 8 MB Cache entsprechen absolut dem, was andere Hersteller ebenfalls angekündigt haben und machen sehr neugierig auf ein Testsample, was möglicherweise den Weg zu uns finden wird ;-). Dabei soll das Betriebsgeräusch nicht über demjenigen der aktuellen 5400er Drives liegen, die sich durch weitgehende Unhörbarkeit auszeichnen. Dies werde nach Auskunft des Samsung-Technikers u.a. durch eine Überarbeitung des Gehäuses und neue Werkstoffe erreicht - den Silent-Freak wird's freuen. Weiterhin ist auf Samsungs Datenblättern von Kapazitäten von 20, 40 und 60 GB speziell für den OEM-Bereich die Rede. Falls es diese Laufwerke tatsächlich in nennenswerter Zahl geben und die Zeitplanung eingehalten werden wird, dann würde Samsung ausgerechnet im Serial-ATA-Bereich die Konkurrenz erstmal ein Stück weit hinter sich lassen - eventuell stimmt das ja doch mit dem Wachstumspotential...
[vw]
Irrungen und Wirrungen um 200 MHz FSB beim Barton
Eine der die AMD-Anhängerschaft z.Zt. am meisten bewegenden Fragen dürfte die nach der Einführung der ersten 200 MHz-FSB-CPUs sein, da diese zumindest auf der nForce2-Plattform von der verglichen zu 166 MHz um 20% gesteigerten Bandbreite profitieren können sollten. Doch nur die wenigsten der aktuellen nForce2-Boards können in diesem Bereich stabil betrieben werden und so wundert es mangels alternativer Plattformen nicht, dass die auf der CeBIT im Hinterzimmer gezeigten Exemplare des zur Jahresmitte im Handel erwarteten Athlon XP 3200+ mit Barton-Core allesamt über einen FSB von 166 MHz verfügten.
So gesehen müßten wir unserer Meldung "Barton vorerst ohne FSB 200" von diesem Montag eigentlich nichts hinzufügen, wenn nicht immer wieder neue kleine Puzzlesteine die Hoffnung aufkommen ließen, dass dieses "vorerst" von möglicherweise doch recht kurzer Dauer sein könnte. Zwar gibt es zum SiS 748 nichts Neues zu berichten - er soll 200 MHz FSB offiziell unterstützen und die Frage nach ersten verfügbaren Serienmainboards ist weiterhin unbeantwortet - jedoch dürfte der am Montag kurz gestreifte KT600-Chipsatz von VIA doch etwas mehr als nur eine Zeitungsente sein, denn es kursieren authentisch wirkende Ausschnitte aus einer VIA-Präsentationsgrafik, die den KT600 offiziell mit FSB 400 (also 200 MHz DDR) bewirbt und Samples bereits für das kommende 2. Quartal ankündigt. Serienmainboards zur Jahresmitte schienen in diesem Falle möglich, allerdings würde die Sinnhaftigkeit des KT400A damit wohl endgültig gegen Null tendieren...
Interessantes entnehmen wir auch der aktuellen Pressemitteilung von Leadtek zur Vorstellung neuer nForce2-Mainboards vom gestrigen Tage. Dort lesen wir recht gut versteckt, dass "das K7NCR18D Pro II Serial ATA und einen 400 MHz FrontSide Bus (FSB 400) bieten" wird. Diese Aussage ist eindeutig, jedoch bleibt unklar, auf welchem Wege (neues Chipsatzstepping? Anhebung der Chipsatzspannung bei verbesserter Kühlung?) dies realisiert worden ist. In den nächsten Wochen sollten wir mit beginnender Verfügbarkeit im Einzelhandel sowie ersten Reviews mehr dazu wissen.
Last not least gehen die japanischen Kollegen von Watch Impress offensichtlich weiterhin davon aus, dass besagter Athlon XP 3200+ bereits beim Launch über 200 MHz FSB verfügen wird. Prozessortechnisch gesehen ist die Anhebung des FSB nicht der Rede wert, allerdings dürfte AMD mit der Einführung solcher CPUs so lange warten, bis mehr als nur ein paar nForce2-Boards mit offiziellem FSB200-Support verfügbar sind. Vorausgesetzt, dass neben Leadtek weitere Mainboardhersteller mit dem nForce2 im Portfolio nachziehen sowie SiS und VIA ihre Hausaufgaben erledigen, scheint zur Jahresmitte ein Szenario analog zum Athlon XP 2600+, der bekanntermaßen mit 133 und 166 MHz FSB erhältlich ist, nicht ganz unwahrscheinlich zu sein: Ein Athlon XP 3200+ mit 166 MHz FSB bei realen 2,25 GHz Taktrate macht den Anfang und wird bereits nach kurzer Zeit durch einen Athlon XP 3200+ mit 200 MHz FSB sowie realen 2,20 GHz ergänzt.
[vw]
Gainward GeForceFX Ultra strotzt mit Lieferumfang
Wie wir erst vor zwei Tagen berichteten, wird Gainward ihre GeForceFX Ultra Karte optional mit einem Wasserkühlungsupgrade liefern um der Geräuschkulisse entgegenzuwirken. Der Hersteller gab uns auf der CeBIT allerdings auch einen Einblick auf den Lieferumfang dieser Grafikkarte und der hat es durchaus in sich.
Neben der bereits "gewohnten" Firewire PCI-Karte, wird der Hersteller dem Produkt ebenfalls noch eine Soundkarte beilegen. Dabei handelt es sich zwar nicht um eine HighEnd Soundkarte, dennoch verspricht der vorhandene C-Media Chip dem nicht ganz so anspruchsvollen Anwender gute Dienste. Auf einem zusätzlichen Bracket finden sich dann ebenfalls noch Anschlüsse für Rear-Speaker und Subwoofer/Center.

Damit nicht genug, packt der Hersteller zusätzlich noch ein Video-In Modul bei, welches über den USB-Port extern angeschlossen werden kann. Die Funktionalität übernimmt dabei ein auf der kleinen Platine aufgebrachter Philips Chip.
Damit dürfte Gainward sicherlich im Bereich Hardwareseitigem Lieferumfang die größte Vielfalt vorweisen, wenngleich natürlich der potentielle Käufer für sich entscheiden muss, ob er all diese Features benötigt.
[pg]
nVIDIA verbessert die Konfigurationsmöglichkeit der APU
nVIDIA reagierte offensichtlich endlich auf die Klagen diverser Anwender, dass die Soundeinheit des nForce2, unter Verwendung analoger 5.1 Anlagen teils sehr schwierig zu konfigurieren ist. Auch wir führten in unserem nForce2 Roundup aus, dass insbesondere die Platinen, welche lediglich auf den MCP aufsetzten, im Bereich Sound praktisch kaum konfigurierbar sind. Der Hersteller präsentiert nun ein Tool welches zumindest dort ein wenig Abhilfe schaffen kann.
Mit der Bezeichnung NVSwap tritt ein knapp 160 Kb großes Utility an, welches als Hauptfunktion die schnelle Umschaltung der LineIn- und Mikrofon-Anschlüsse auf Rear-Speaker und Center/Subwoofer-Kanal besitzt. Zudem kann dann mittels eines permanent anliegenden Testtons die korrekte 5.1 Konfiguration getestet werden.

Den Besitzern von nForce2 Platinen mit MCP-T dürfte dieses Utility nicht ganz so nützlich sein, denn dort findet sich nach der Treiberinstallation regelmäßig ein Soundstorm Konfigurationsmenü. NVSwap würde dort allenfalls eine schnellere Rückschaltung auf beispielsweise den Mikrofoneingang ermöglichen.
NVSwap kann unter folgenden nVIDIA Produkten eingesetzt werden: