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Montag, den 30. April 2007

BIOS-Updates fixen Instabilitäten bei Core 2 CPUs

Die Hardwareseite Rage3D berichtet von einem "stillen" Microcode-Update für Core-2-Prozessoren, was über die System-BIOSe von Mainboard- und Notebook-Hersteller verteilt wird. Das Update behebt einen Fehler im Translation Lookaside Buffer (TLB), welcher für die Umwandlung von virtuellen Speicheradressen in physikalische Adressen zuständig ist.

In der Praxis soll das Problem recht selten auftreten, kann aber dazu führen, dass das System einfriert oder mit einem Bluescreen (Windows) bzw. einer Kernel-Panik (Linux) abstürzt. Da der Patch um den 10. April an die Hersteller geschickt wurde, empfiehlt es sich als Besitzer eines Core-2-Prozessors nach einem entsprechenden BIOS-Update Ausschau zu halten, welches nach diesem Datum veröffentlicht wurde.
[ch]

RivaTuner: Auszeit beendet

Im Januar präsentierte der Autor von RivaTuner seine Version 2.0 des Tools und kündigte gleichzeitig eine Auszeit an. Damit sind für Fans des Tools, aber auch für Hardware-Redakteure schwere Zeiten herangebrochen ;). Doch ganz offensichtlich ist die Auszeit schon wieder zu Ende und die Neugier hat dem Autor keine Ruhe gelassen. RivaTuner 2.01 wurde nun veröffentlicht.

Dabei wurden im neuen RivaTuner einige Überarbeitungen eingebracht. Unter anderem unterstützt das Tool natürlich absofort auch die neuen NVIDIA 8xxx-Grafikkarten. Einen Überblick über die aktuellen Änderungen finden sich bei Guru3D. Unter anderem werden folgende Bugfixes genannt:

  • Fixed abnormal negative thermal diode temperature readings on G72 graphics processors in NVThermalDiode plugin.
  • Fixed PCI DeviceID control features for G8x GPU family in NVStrap driver.
  • Fixed hardwired PCI DeviceID detection code for G8x GPU family into "NVIDIA specific display adapter information" diagnostic report category.
  • Minor UI and localization fixes.

    Die Liste der aktuellen Änderungen ist dabei deutlich länger. Ein Download ist z.B. hier möglich. [pg]

    Apples Subnotebook mit Flash-HDD erst 2008?

    Nach Informationen des AppleInsider verzögert sich die Fertigstellung von Apples geplanten Sub-Notebook mit Flash-Speicher deutlich. Ursprünglich sollte die Vorstellung für den Zeitpunkt der WWDC-Entwicklerkonferenz (Mitte Juli) geplant gewesen sein. Durch die Verzögerungen bei der neuen Betriebssystemversion Mac OS X 10.5 dürfte sich das ultraportable Notebook mindestens bis Oktober, wenn nicht gar auf Anfang 2008 verschieben, um den neuen Speichertyp optimal betreiben zu können.
    [ch]

    Samsung: Massenproduktion von 16 Gigabit NAND-Flash-Speichern gestartet

    Wie der Hersteller Samsung heute mitteilt, hat man als erster Speicherhersteller die Mass-Production von 16 Gigabit NAND-Speichern gestartet. Dazu gesellt sich der geschrumpfte Fertigungsprozess. Bislang fertigte der Hersteller seine NAND MLC- und SLC-Flash-Speicher in 60 Nanometer Strukturbreite. Mit den 16 Gb NAND-Modellen läuft zumindest schon die MLC-Produktion auf 51nm.

    Samsung ermöglicht es damit, z.B. bis zu 16 GB Speicherkarten zu fertigen. Zum Vorteil des Herstellers erzielt man durch die geschrumpfte Fertigung auch eine höhere Ausbeute. Von bis zu 60% spricht der Hersteller hier. Dazu hat Samsung die Lese-/Schreibraten der neuen Chips beschleunigt. Waren die bisherigen NAND-MLC-Modelle in 60nm-Fertigung mit 17 MB/s beim Lesen und 4,4 MB/s beim Schreiben ausgewiesen, spricht der Hersteller bei den neuen Chips von 30 MB/s beim Lesen und 8 MB/s beim Schreiben. Schneller sind derzeit nur die teuren SLC-Varianten in 60nm-Fertigung, welche mit 33 MB/s und 13 MB/s agieren. Es dürfte eine Frage der Zeit sein, wann der Hersteller auch dort die kleinere Fertigung zum Einsatz bringt.
    [pg]

    Windows Vista beschert Microsoft Rekordgewinn

    In dem aktuellen Quartalsbericht veröffentlichte der Softwareriese Microsoft die Zahlen des ersten Quartals 2007. Dabei konnten die neuen Office-Produkte sowie Windows Vista, entgegen allen Erwartungen, Microsoft zu einem Rekordumsatz sowie Rekordgewinn verhelfen. Lag der Nettogewinn im letzten Quartal noch bei 2,6 Milliarden US-Dollar verdoppelte sich dieser annähernd auf 4,926 Milliarden US-Dollar. Auch mit den angegebenen 14,398 Milliarden US-Dollar Umsatz konnte Microsoft einen Rekordwert verbuchen. Durch diesen Umstand steigerte Microsoft gleichzeitig den Wert seiner Aktien um ca. 50 Cent pro Stück. Allerdings gab es nicht in allen Bereichen Erfolge zu vermelden. Die "Online Services Business" Abteilung musste einen Verlust von 200 Millionen US-Dollar vermelden. Im Bereich Internet kann Microsoft trotz seiner Bemühungen nicht zu Größen wie Google aufschließen. Auch der Konsolen Bereich mit der Xbox 360 schrieb rote Zahlen, was sich auf die Konkurrenzprodukte Playstation 3 und Wii zurückführen lässt.
    [bb]

    Samstag, den 28. April 2007

    AMD: Dresden durch die geplanten US-Werke nicht gefährdet

    Der derzeit geplante Bau des AMD-Fertigungswerkes in New York, USA, soll keine Auswirkungen auf AMDs Standorte in Dresden haben, wo der Hersteller derzeit zwei Fabriken unterhält.

    AMD würde mit diesem Schritt Dresden oder Europa keinesfalls den Rücken zukehren, sagte Thomas McCoy, Vizepräsident von AMD bei einem EU-Treffen. AMDs Wachstum in Dresden wolle man weiter fortführen. Aus Sicht des Vizepräsidenten muss AMD sich in der weltweiten Produktion breiter aufstellen. New York bietet AMD hier Zuschüsse von einer Milliarde US-Dollar. Bei geplanten Gesamtkosten von 2,3 Milliarden ein verlockendes Angebot.
    Autor:Peter
    [ch]

    Wandelanleihen von AMD werden in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar ausgegeben

    Hatten wir anfänglich noch berichtet, dass AMD zur Überwindung der derzeitigen finanziellen Krise, Wandelanleihen im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar vergeben wollte, erreichte uns nur einen Tag später eine weitere Pressemitteilung, in welcher AMD von zwei Milliarden US-Dollar und bereits ausgewählten Interessenten sprach. Die Meldung sorgte sogleich dafür, dass AMDs Aktienkurs leicht anstieg.

    Um wen es sich bei diesen Interessenten handeln könnte verrät AMD aktuell natürlich nicht. Faktisch wird man nun Anleihen mit einer 6 Prozent-Verzinsung herausgeben. Die Aktienwandeloption endet 2015 und wurde derzeit zu einem Kurs von 28,08 US-Dollar angesetzt. Der Kurs zur Herausgabe der Wandelanleihen lag bei der Hälfte. Das verspricht den Anlegern erst einmal eine mögliche Steigerung von 100%, wohlgemerkt zum Jahr 2015. Bei darunter liegenden Kursen zum Stichtag kann der Anleger seine Einzahlung zurückverlangen.

    AMDs Bestreben mit den Wandelanleihen sieht vor, dass man mit den eingenommenen finanziellen Mitteln, die fälligen Zinsen aus der ATI-Übernahme abtilgen kann. Ob diese Wandelanleihe letzten Endes bedeutet, dass AMD bereit ist, sich von eigenen Aktien zu trennen oder eben seine Aktienzahl aufstocken will, dazu gibt die Pressemitteilung derzeit nichts her. In letzt genannten Falle wäre dies in aller Regel genehmigungspflichtig und würde eine Aufstockung der Stammeinlage mit sich bringen.
    Autor: Peter
    [ch]

    Dell in Bälde auch in Elektro-Fachmärkten zu erwerben?

    Der zunehmende Marktdruck scheint Dell dazu zu bewegen, sein Vertriebskonzept zu überdenken. Bislang sind Dell-Systeme praktisch ausschließlich über den Online-Shop des Herstellers zu erwerben. Jedoch muss Dell erkennen, dass Hersteller wie Fujitsu-Siemens-Computer (FSC) und Hewlett Packard derzeit deutlich bessere Absatzzahlen verzeichnen können.

    Offenbar mitgeleitet durch die Anregungen des Dell-Präsidenten Cannon, hat Firmengründer Michael Dell nun in einem Rundschreiben an die Mitarbeiter eine Erweiterung des Vertriebskonzepts angesprochen. Kunden wollen heute die Ware auch vor Ort sehen und prüfen können. Den bislang erfolgreichen Direktvertrieb des Unternehmens sähe er daher nicht als Religion und man überdenke derzeit Verträge mit Elektrofachmärkten zu schließen und diese dann zu beliefern.

    Das bisherige Vertriebskonzept will man aber keinesfalls aufgeben. Die Konfiguration sollte allerdings vereinfacht werden.
    Autor: Peter
    [ch]

    Neuer Grafikkartentreiber für Windows Vista

    NVIDIA hat inzwischen einen offiziellen, WHQL-zertifizierten Treiber für seine GeForce 8xxx-Modelle veröffentlicht. Bislang gab es hier nur einen Betatreiber. Der WHQL-Treiber für Windows Vista trägt die Versionsnummer 158.18 und ist in der rein englischen Version 30,4 MB groß. Die internationale Variante ist runde 56 MB groß.

    Folgende Änderungen nennt NVIDIA offiziell:

    Release Highlights:

    * WHQL Certified Driver
    * NVIDIA has a problem when trying to enable NVIDIA SLI using the international driver kit. If you are having problems enabling this feature, please download the U.S. English driver kit.
    * Adds support for GeForce 8600 GTS, GeForce 8600 GT, and GeForce 8500 GT, GeForce 8400 GS, and GeForce 8300 GS GPUs.
    * Increased performance in 3D applications.
    * PureVideo™ HD support.
    * Add support for forcing Vertical Sync in DirectX applications.
    * Updated NVIDIA Control Panel with improved user interface (Please see the Release Notes for more details).
    * Numerous game and application compatibility fixes.
    * This driver supports the following 3D features:
    o Single GPU support
    + DirectX 9 support for GeForce 6/7/8 series GPUs
    + DirectX 10 support for GeForce 8 series GPUs
    + OpenGL support for GeForce 6/7/8 series GPUs
    o NVIDIA SLI support
    + DirectX 9 support for 6/7/8 series GPUs
    + OpenGL support for 6/7/8 series GPUs
    * DirectX 10 NVIDIA SLI support for GeForce 8800 GPUs will be available in a future driver

    Die gesamten Änderungen sind in den Release Notes zu erfahren.
    Autor:Peter
    [ch]

    100-Dollar-Laptop wird wohl deutlich teurer

    Die Planungen der OLPC (One Laptop Per Child), einen 100-Dollar-Laptop realisieren zu können, werden schon eine Weile - hinsichtlich des Kostenpunktes - angezweifelt. Um solche Geräte ohne Verlust produzieren zu können, wird schon seit längerem davon ausgegangen, dass ein Preis von 150 US-Dollar realistischer sei. Nun soll auch dieser Preis nicht mehr zu halten sein.

    Nicholas Negroponte, welcher die OLPC-Initiative ins Leben rief, hat gegenüber Analysten und Journalisten auf einer Konferenz bekannt gegeben, dass die Entwickler, nach einer Zusammenarbeit mit Microsoft, die Geräte nun auch dahingehend ausgerichtet haben, dass diese ebenfalls mit Windows arbeiten können. Ursprünglich war geplant, dass diese Laptops lediglich mit einer speziellen Linux-Version arbeiten werden. Auch sollten diese Geräte nur für ärmere Länder bestimmt sein - Lieferungen in reichere Länder standen ursprünglich nicht zur Debatte. Die Stückzahlen, welche jedoch nötig sind, um die Laptops dann zu solch geringen Preisen zu fertigen und zu verkaufen, werden dabei aber offenbar nicht erfüllt.

    Den neuen Preis, der letzten Endes sich durch diese Umstände verteuert, nannte Negroponte mit 175 US-Dollar.
    Autor: Peter
    [ch]

    Kommender 3DMark nicht mehr für DirectX 9-Grafikkarten geeignet

    "Ich denke, wir und der Rest der Welt sind bereit für die nächste Generation - DX10", so wird ein Futuremark-Entwickler zitiert. Für Besitzer von DirectX 9-Grafikkarten habe man schließlich den 3DMark 2006, welcher zudem SM3.0 unterstützt. Der kommende 3DMark wird nur noch unter Windows Vista und auf Grafikkarten mit DirectX 10-Unterstützung verwendet werden können.

    Darüber hinaus konnten die Kollegen von Golem kaum wesentliche Informationen in Erfahrung bringen. Der Entwickler Nick Renqvist verriet nur soviel, dass die Arbeit mit DirectX 10 als angenehm zu bezeichnen sei und dass in der nächsten 3DMark-Version deutlich bessere volumetrische Effekte umgesetzt sind.

    Offen bleibt erst einmal, wann Futuremark einen finalen Nachfolger des Benchmarkprogramms vorstellt. Davon dürfte dann auch die Akzeptanz der synthetischen Anwendung abhängig sein, denn zum einen sind DirectX 10-Grafikkarten derzeit noch nicht sehr verbreitet und zum anderen dürfte es auch noch ein Weilchen dauern, bis sich Windows Vista breit etabliert hat.
    Autor: Peter
    [ch]

    Apple erneut mit Akku-Problemen konfrontiert

    Erneut ist Apple mit Akku-Problemen bei Mobilcomputern konfrontiert. Nachdem man, wie auch viele andere Notebook-Hersteller, von in Flammen aufgehenden Lithium-Ionen-Akkus der Firma Sony betroffen war, gibt es nun erneut eine Produktwarnung. Diesmal hat es die aktuellen MacBook und MacBook Pro Systeme aus dem Zeitraum zwischen Februar 2006 und April 2007 erwischt. Die Fehler können in vielfältiger Form auftreten, so lassen sich die betroffenen Akkus entweder nicht laden oder werden erst gar nicht erkannt. Zudem verformen sich einige Exemplare sichtbar.

    Bei leichten Fällen sollte das Einspielen des aktuellen Batterie-Softwareupdates, welches auch über die automatische Software-Aktualisierung bereit gestellt wird, helfen. Für einen Austausch wendet man sich am besten an ein lokales Apple-Support-Center oder telefonisch an die Apple-Support-Hotline. Nähere Informationen befinden sich in dem verlinkten Artikel.
    [ch]

    Freitag, den 27. April 2007

    Penryn-Pre-Release bereits am 15. Juli?

    Das Online-Magazin TG-Daily will erfahren haben, dass angeblich am 15. Juli ein NDA (non-disclosure agreement) für Intels kommenden Penryn-Prozessor ablaufen wird. Zu diesem Zeitpunkt sollen erste Pre-Samples verschickt und unabhängige Benchmarks veröffentlicht werden. Mit der Auslieferung an Endkunden wird aber vermutlich weiterhin erst gegen Ende des Jahres zu rechnen sein.

    Sollten die Informationen richtig sein, so sind sie nur schwer einzuordnen. Einerseits wird Intel im 3. Quartal noch die 2. Generation der Core-2-Duo-Prozessoren mit FSB1333 vorstellen, so dass ein verfrühter Release der Penryn-Architektur den Verkauf doch deutlich beeinträchtigen könnte. Andererseits wäre dies die Chance für eine Art Gegenreaktion gegen den in Kürze anstehenden Start von AMDs K10. Sollte dieser bei den Benchmarks deutlich vor den momentanen Core-2-CPUs liegen, so könnte Intel zumindest mit unabhängigen Benchmarks des vermutlich schnelleren Penryns AMD etwas die Show stehlen.
    [ch]

    G-Stepping senkt TDP von Intel Quad-Cores auf 95 Watt

    Bereits im Januar berichteten wir über die künftigen TDP-Klassen (Thermal Design Power) bei Intel. Nun gibt es die Bestätigung seitens Intel, dass ab 3. Quartal die Quad-Core-Prozessoren aus dem Desktop- und Serverbereich von 105 auf 95 Watt herabgestuft werden. Möglich wird dies durch ein neues G0-Stepping, dass das bisherige B3-Stepping ersetzen soll. Mit der um 10 Watt verringerten TDP ist auch eine um 11°C höhere Tcase-Maximaltemperatur von 73°C. Betroffen ist der Core 2 Quad Q6600 (2,4 GHz) und die beiden Xeon-Modelle X3220 (2,4 GHz) und X3210 (2,13 GHz). Laut dem Dokument ist mit der Markteinführung bereits Ende Juli zu rechnen.
    [ch]

    DDR3-Hauptspeicher unsäglich teuer?

    Intels Bearlake-Familie ist wohl der erste am Markt erhältliche Chipsatz, welcher bereits DDR3-Hauptspeicher handhaben kann. Da stellt sich natürlich die Frage nach der Leistung und selbstverständlich auch nach der Preisgestaltung. Nach jüngsten Informationen soll Buffalo ein DDR3-Speicherkit mit 2x 1024 MB DDR3-1066 Speicher für 1180 US-Dolar zum Start in den Markt bringen. Dies würde einen unglaublich hohen Preis darstellen.

    Wir hatten diesbezüglich ein Gespräch mit Corsair geführt. Corsair bezeichnet den Preisunterschied zwischen DDR2-1066 und DDR3-1066 ebenfalls als markant, aber nicht ungewöhnlich, doch die von Buffalo erwähnten Preise scheinen jenseits von Gut und Böse zu sein. So sieht Corsair z.B. zwar keine wahre Chance für einen DDR3-1066 Speicher zum Start zu glänzen - Leistungsunterschiede wollen sich wohl deutlich ab DDR3-1333 einstellen, doch soll auch die Preisgestaltung hier nicht im Ansatz in den Regionen liegen, von welchen Buffalo spricht. Von einen - doch immer noch - sehr teueren, geschätzten Endkundenpreis von 450 bis 500 Euro ist die Rede.

    Auf Seiten der Speicherhersteller sollte man durchaus etwas Vorsicht walten lassen, was die Einführungspreise von DDR3 betrifft. Man darf nicht vergessen, dass man mit niederen Taktraten auf einem neuen Chispatz startet. Sollte man sich hier im Preis vergreifen, so darf getrost davon ausgegangen werden, dass der Markt das Produkt erst einmal schmähen wird. Andererseits kämpfen die Hauptspeicher-Anbieter in diesem Segment noch mit geringen Produktionszahlen. Zwar ist DDR3-Speicher nicht neu im Markt - Grafikkarten verfügen über solche Chips - doch ist die Nachfrage dort auch entsprechend hoch und die Produzenten sehen möglicherweise keine ausreichende Veranlassung, in großen Mengen entsprechende Fertigungstraßen arbeiten zu lassen. Derzeitiger Grafikkartenspeicher und Hauptspeicher werden anders angebunden.
    [pg]

    R6xx und die Gerüchteküche nimmt kein Ende

    Hatten wir gestern aus Gerüchtequellen erst zitiert, dass der kommende AMD/ATI Grafikchip 2900XT schon am zweiten Mai, also verfrüht, das Licht der Welt erblicken soll, kommentierten unsere Herstellerquellen dies heute als "Unsinn". Zur Thematik, dass der 2900XTX in das dritte Quartal des Jahres verschoben werden soll, wollte man sich bislang allerdings nicht äußern. Die Gerüchteküche Fudzilla will unterdessen aber erfahren haben, dass auch die kleineren R6xx-Modelle verschoben werden.

    AMDs offizielle Begründung zu den bisherigen Verschiebungen des R600, insbesondere der mehr oder minder abgeblasenen CeBIT-Vorstellung, gingen dahin, dass man eine umfassende Produktpalette vorstellen wolle, was letzten Endes eben auch die Mainstream-Modelle - inzwischen als Radeon HD 2400 und Radeon HD 2600 gehandelt - betrifft. Doch nun soll laut Fudzilla auch die Vorstellung dieser Modelle verschoben worden sein. Von Juni 2007 ist dort die Rede.

    Eher unverständlich erscheint uns gerade momentan diese Information. Die bisher geleakten Benchmark-Ergebnisse der 2900XT lassen eigentlich im Einsteigerbereich des High-End-Bereiches ein gutes Bild. Dies schürt durchaus auch Hoffnungen, dass die kleineren Modelle aka 2400 und 2600 ein gutes Bild hinterlassen könnten, zumal die Vorstellung der GeForce 8600GTS in manchen Bereichen ein Stück weit ernüchternd sind.

    Sollte die Information zur Verschiebung hier denn tatsächlich treffend sein, so könnte dies nur bedeuten, dass die kleinen AMD/ATI-Modelle in dieser Leistungsklasse nicht wirklich mitspielen könnten. Eine Verzögerung bis Juni würde aber sicher keine neue Architektur, sondern allenfalls andere Taktstufen mit sich bringen und diese gälte es allenfalls zu selektieren. Wie schon angedeuted, auch diese Meldung ist wohl mit Vorsicht zu genießen - sie würde AMDs-Fahrplan - besser gesagt deren Argumente - doch stark in Frage stellen.
    [pg]

    Donnerstag, den 26. April 2007

    Radeon HD 2900 bereits am 2. Mai?

    VR-Zone berichtet, dass die neue Grafikkartengeneration von AMD bereits nächste Woche vorgestellt werden soll. Die High-End-Karten der Radeon-HD-2900-Familie sollen bereits am 2. Mai vorgestellt werden. Ursprünglich sollten alle DirectX10-Grafikkarten von AMD gemeinsam am 14. Mai der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dies betrifft anscheinen nun nur noch die Einsteiger- (Radeon HD 2400) und Mainstream-Karten (Radeon HD 2600).

    Als Topmodell wird die Radeon HD 2900 XT Karte zum Preis von 399 US-Dollar mit den inzwischen bekannten Taktraten von 740 MHz für den Chip und 825 MHz für den Speicher an den Start gehen. Die im Vergleich zur 2900 XT eher geringe Performance der mit GDDR4 ausgestatteten 2900 XTX sorgt nach einer Meldung von Fudzilla dafür, dass die 2900 XTX auf das 3. Quartal verschoben wurde. Eigentlich hatte man sich nach dem AMD-Presse-Event in Tunis in den vergangenen Tagen endlich Klarheit über die bereits mehrfach verschobenen Grafikprozessoren versprochen - dem scheint aber nicht so zu sein.
    [ch]

    Jetzt auch Benchmarks der 2900XTX veröffentlicht

    Wenn es so weiter geht, braucht bald niemand mehr eine offizielle Produktvorstellung abzuwarten. Wir berichteten am 23.04.2007, dass uns interne Quellen bei Herstellern berichtet haben, dass der kommende R600 Probleme habe, sich mit einer aktuellen NVIDIA GeForce 8800 GTX zu messen. Tags darauf erschienen erste Benchmarks bei DailyTech, welche einen Vergleich einer NVIDIA GeForce 8800 GTS zu einer AMD/ATI HD 2900XT zeigten. In diesen Vergleichen konnte sich das offiziell noch nicht vorgestellte Produkt auch hervorragend präsentieren. Das NVIDIA-Produkt machte praktisch keinen Stich in den dort vorgestellten Benchmarks. Das 2900XTX Top-Modell von AMD ließ also hoffen, dass man sich dann vielleicht auch problemlos mit einer NVIDIA 8800 GTX oder gar Ultra balgen könnte. Unsere Quellen behielten aber offenbar Recht.

    Abermals ist es DailyTech, welche in einer Meldung nun Benchmarks einer 2900XTX präsentieren. Selbstverständlich - die Testkriterien liegen nicht alle offen und selbstverständlich wird abermals nur ein kleiner Testausschnitt an Auflösungen und Anwendungen gezeigt, und ja, AMD will dieses Modell erst deutlich später in den Markt schicken und bis dahin wird es wohl auch noch diverse neue Treiber und Optimierungen geben. Möglicherweise zeigt dieser Vergleich heute, warum AMD/ATI das Flaggschiff erst noch zurück hält.

    DailyTech präsentiert in diesem Vergleich lediglich vier Spielebenchmarks, diesemal aber auch in höheren Auflösungen:

  • Company of Heroes
  • F.E.A.R.
  • Half Life 2: Episode 1
  • Elder Scrolls IV: Oblivion

    Im Vergleich zeigte man allerdings eine GeForce 8800 GTX, welche von Hause aus, mit auf 650 MHz übertaktetem Kern aufwartete.

    Sehr überraschend an den Resultaten ist, dass die 2900XTX nur marginal in der Leistung vor der 2900XT liegt, ein Umstand, der möglicherweise noch auf Probleme im Treiber hindeuten könnte (oder der Hardwareseitigen Umsetzung). Wie dem auch sei, in den vier gezeigten Vergleichen liegen die beiden AMD/ATI-Modelle zwischen 10 und 30% hinter der GeForce 8800 GTX zurück.
    [pg]

    Acer-Notebooks ebenfalls von defekten Sony-Akkus betroffen (Update)

    Die amerikanische Verbraucherschutzbehörde (CPSC) verkündet in Zusammenarbeit mit dem Notebook-Hersteller Acer ein Austauschprogramm für Notebook-Akkus. Die geschätzten 27.000 betroffenen Geräte verfügen über Akkus des Herstellers Sony, die bereits in der Vergangenheit für großen Wirbel sorgten. Auch hier besteht die Gefahr, dass die Lithium-Ionen-Zellen überhitzen und das Gerät Feuer fangen kann. Eine Liste der betroffenen Geräte ist in der Meldung mit angegeben. Informationen ob und wie ein Austausch in Deutschland erfolgt, sind noch nicht bekannt.

    Update: Kunden, die ein entsprechendes Modell haben, sollen sich an die folgenden kostenlosen Hotlines wenden:

    Deutschland 0800/0007451
    Schweiz 0800/660000
    Österreich 0800/293536
    [ch]

    Gerüchte um finalen Namen des AMD Quad-Core-Desktopprozessor

    Dass AMD erst einmal seinen Vier-Kern-Prozessor, bekannt unter dem Codenamen Barcelona, im Server-Bereich einführen wird ist kein Geheimnis. Er wird dann vermutlich mit einer Erweiterung im Namen oder Nummer, offiziell in der Opteron-Familie seinen Platz finden. Die später erwartete Desktop-Version, derzeit mit dem Codenamen Agena versehen, wird AMD später vorstellen. Bislang ging man davon aus, dass diese Prozessoren schlicht Athlon 64 X4 heißen werden, was ja auch naheliegend wäre. Dem ist ganz offensichtlich nicht so. Wie die Seite pclab.pl berichtete und inzwischen die Meldung wieder offline nahm, soll der Desktop-Prozessor mit vier Kernen unter dem Namen "Phenom" eingeführt werden. Gerade der Umstand, dass die Seite die Meldung wieder offline genommen hat, ist mitunter ein Zeichen, dass die Aussage zutreffen könnte. Nur zu oft üben die Hersteller bei Veröffentlichung solcher Informationen Druck auf die Seiten aus.
    [pg]

    Geheimdienste nutzen Online-Durchsuchung bereits seit 2005

    Die derzeit heftig umstrittene Online-Durchsuchung von heimischen Computern und deren Festplatteninhalt wird bereits seit dem Jahr 2005 durch die bundesdeutschen Nachrichtendienste (Bundesnachrichtendienst (BND), militärischer Abschirmdienst (MAD), Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)) durchgeführt. Dies erklärte jetzt die Bundesregierung auf Nachfrage durch die FDP. Demnach habe der damalige Innenminister Otto Schily (SPD) eine entsprechende Dienstvorschrift erlassen, die derartige Aktionen erlaubt. Insbesondere in den Oppositionsparteien FDP und Bündnis 90/Die Grünen löste dieses Eingeständnis nach einem Bericht von Golem große Kritik aus.

    Erst kürzlich hatte der Bundesgerichtshof das Ausspionieren von Festplatten über das Internet für gesetzwidrig erklärt. Das Ausspähen von privaten Daten ohne Durchsuchungsbefehl stellt einen massiven Eingriff in die Privatsphäre dar und verstößt gegen das Grundgesetz, in dem die Unverletzlichkeit der Wohnung festgeschrieben ist. Den jetzigen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble stören solche Bedenken allerdings nicht, wenn es nach ihm ginge, müsste das Grundgesetz eben entsprechend angepasst werden.

    Abgesehen von der massiven Verletzung der Grundrechte scheint der "Erfolg" der bisherigen Online-Durchsuchungen, deren Anzahl von der Bundesregierung unter Verschluß gehalten wird, eher begrenzter Natur zu sein. So berichtet Heise online, "dass so viele Daten gesammelt worden seien, dass man ihrer nicht Herr habe werden können". Wie dann erst die Datenflut bei der zukünftigen Vorratsdatenspeicherung, bei welcher ohne Anfangsverdacht sämtliche Verbindungsdaten aller Bürger 6 Monate gespeichert werden sollen, gehandhabt werden soll, dürfte momentan mehr als unklar sein. Die Mehrkosten der Provider zahlen jedenfalls die dann rundum überwachten Bürger. Ob mehr Überwachung aber auch mehr Sicherheit bringt, darf stark bezweifelt werden.
    [ch]

    Mittwoch, den 25. April 2007

    Apple schließt Quartal mit gutem Ergebnis ab

    Im zweiten Finanzquartal 2007 konnte Apple gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut zulegen. Der Umsatz lag mit 5,26 Mrd. US-Dollar knapp 1 Milliarde US-Dollar über dem des Vorjahres. Infolgedessen stieg auch der Gewinn von 410 auf 770 Millionen US-Dollar.

    Verantwortlich für diesen Erfolg ist sowohl die Computer- als auch die Musiksparte mit dem iPod. Von Januar bis März diesen Jahres wurden 1,517 Millionen Macintosh-Systeme und 10,55 Millionen iPods an die Kundschaft verkauft. Dies bedeutet einen Zuwachs von 36% bei den Computern und 24% bei den tragbaren Musikplayern. Mit dem Vorquartal, welches das Weihnachtsgeschäft beinhaltet, kann dieses Quartal allerdings nicht mithalten. Dort wurden etwa doppelt so viele iPods und 6% mehr Macintosh-Computer abgesetzt.
    [ch]

    Börsenaufsicht entlastet Apple

    Die Aufarbeitung der Ungereimtheiten bei der Terminierung von Aktien-Optionen an Apple-Vostandsmitglieder hat zu ersten Ergebnissen geführt. So hat sich die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC mit dem ehemaligen Finanzvorstand Fred Anderson auf eine Zahlung von 3,5 Mio. US-Dollar geeinigt. Anderson beschuldigt nun den Vorstandsvorsitzenden Steve Jobs, dass dieser ihn zur Rückdatierung der Optionen im Januar 2001 aufgefordert hat.

    Die zweite beteiligte Person im Visier der Behörde ist nun die ehemalige Leiterin der Rechtsabteilung Nancy Heinen. Diese soll ebenfalls ihre Aufsichtspflichten vernachlässigt haben und erwartet nach Auffassung der SEC gleichfalls ein hohe Geldstrafe. Die Börsenaufsicht erwägt nach derzeitigem Stand zumindest keine Forderungen gegen die Firma Apple zu stellen, da nach Bekanntwerden der Unregelmäßigkeiten die internen Kontrollmechanismen verbessert wurden und in dem Verfahren mit der Aufsichtsbehörde zusammengearbeitet wurde.
    [ch]

    Tipp für Intel Quad-Core Interessenten: Xeon X3210

    Es ist wenige Wochen her, da stellte Intel sein Vier-Kern-Flaggschiff im Desktop-Bereich mit Namen QX6800 vor. Allerdings liegt der Großhandelspreis dieses Prozessors bei deutlich über 1100 US-Dollar. Am vergangenen Sonntag gab es bei Intel eine Preissenkung, von welcher das bislang kleinste Desktop-Modell, der Q6600 ebenfalls betroffen war. Der mit vier Kernen zu je 2,4 GHz Takt ausgestattete Prozessor kostet seit dem offiziell "nur noch" 530 US-Dollar. Aber es geht offenbar noch günstiger - sofern man sich im Desktop-Bereich verabschiedet und sich im Server-Bereich umsieht.

    Der Intel Xeon X3210 ist prinzipiell ein Sockel 775-Prozessor für den Workstation- und Server-Bereich, aber eben auch passend auf den Sockel 775, auf welchem die aktuellen Intel-Desktop-Platinen basieren. Der kleine Xeon taktet offiziell mit 2,13 GHz und besitzt einen FSB1066. Dabei wird der Prozessor mit ca. 398 Euro als lagernd bei manchen Anbietern gelistet, der Q6600 mit 2,4 GHz startet erst bei runden 480 Euro.

    Enthusiasten, welche also unbedingt mit einem Vier-Kern-Prozessor arbeiten möchten, könnten ihr Glück schon bei knapp 400 Euro finden. Zudem könnten Tweaker, Tuner und Übertakter ihre Freude an dem Prozessor finden, gibt es doch schon Berichte erster Übertaktungserfolge, bei welchen sich Taktraten von 3487 MHz ablesen lassen.

    Wie leistungsfähig die aktuellen Intel-Prozessoren, sei es der neue E6420 oder eben der Q6600 oder QX6800 sind, haben wir im jüngsten Artikel gezeigt.
    [pg]

    BenQ: Lieber wieder Auftragsfertiger mit neuem Namen

    BenQ hat sich dazu entschlossen zu seinen Wurzeln zurückzukehren und künftig nur noch als Auftragsfertiger zu agieren. Dazu will man sich vom bisherigen Namen trennen und die Arbeit als Ji Da Corporation fortführen. Der ursprünglich aus dem Acer-Konzern stammende BenQ-Konzern hatte vormals sich hauptsächlich auf Auftragsfertigungen konzentriert. Nach dem Crash des BenQ-Mobile-Projektes läge die Markenfertigung allerdings nur noch bei 30 bis 40% des gesamten Umsatzes, weshalb dieser Schritt nun in Erwägung gezogen wird. Geplant ist dieser Switch zum kommenden September, immer vorausgesetzt, dass die Hauptaktionäte auch zustimmen werden. Davon ist derzeit aber noch auszugehen.

    Ob Ji Da Corporation dann der endgültige Name bleibt, unter welchem man fimieren wird, oder ob es ggf. noch Änderungen an diesem Punkt gibt bleibt derzeit abzuwarten. Aber ganz offensichtlich zieht es BenQ vor einen anderen Namen zu wählen. Möglicherweise ist der jetzige Name nicht mehr gut für das Image.
    [pg]

    Intels "Bearlake"-Mainboards bald im Markt

    Auf der CeBIT 2007 konnte man nicht nur schon sehr viele Mainboards basierend auf den neuen Intel 3-Series Chipsätzen bestauenen, Intel geizte überwiegend auch nicht mit Informationen zu den kommenden Produkten. Und während wir gestern erst über entsprechende Gigabyte-Produkte berichten konnten, finden sich nun bereits Händlerlistungen zu entsprechenden Platinen.

    Dabei finden sich diverse, jedoch noch nicht verfügbare, Angebote für Gigabytes Hauptplatinen, doch auch ein ASUS-Vertreter ist dort gelistet. Im einzelnen handelt es sich um die Modelle

  • ASUS P5K, P35
    P35/ICH9 • USB 2.0/Firewire/Gb LAN/4x SATA II/7.1 Audio • 1x PCIe x16, 1x PCIe x16 (elektrisch nur als PCIe x4 ausgeführt), 1x PCIe x1, 3x PCI • unterstützt Intel Core 2 Duo/Extreme/Quad 45nm • unterstützt FSB 333MHz (1333MHz)
  • Gigabyte GA-P35-DQ6, P35
    P35/ICH9R • USB 2.0/Firewire/Gb LAN/6x SATA II RAID/2x SATA II RAID/7.1 Audio • 1x PCIe x16, 1x PCIe x16 (elektrisch nur als PCIe x4 ausgeführt), 3x PCIe x1, 2x PCI • unterstützt Intel Core 2 Duo/Extreme/Quad 45nm • unterstützt FSB 333MHz (1333MHz)
  • Gigabyte GA-P35-DS3P, P35
    P35/ICH9R • USB 2.0/Firewire/Gb LAN/6x SATA II RAID/2x SATA II RAID/7.1 Audio • 1x PCIe x16, 1x PCIe x16 (elektrisch nur als PCIe x4 ausgeführt), 3x PCIe x1, 2x PCI • unterstützt Intel Core 2 Duo/Extreme/Quad 45nm • unterstützt FSB 333MHz (1333MHz)
  • Gigabyte GA-P35-DS3R, P35
    P35/ICH9R • USB 2.0/Gb LAN/6x SATA II RAID/2x SATA II RAID/7.1 Audio • 1x PCIe x16, 3x PCIe x1, 3x PCI • unterstützt Intel Core 2 Duo/Extreme/Quad 45nm • unterstützt FSB 333MHz (1333MHz)
  • Gigabyte GA-P35-DS4, P35
    P35/ICH9R • USB 2.0/Firewire/Gb LAN/6x SATA II RAID/2x SATA II RAID/7.1 Audio • 1x PCIe x16, 1x PCIe x16 (elektrisch nur als PCIe x4 ausgeführt), 3x PCIe x1, 2x PCI • unterstützt Intel Core 2 Duo/Extreme/Quad 45nm • unterstützt FSB 333MHz (1333MHz)

    Über Umstände wie DDR3- oder DDR2-Speicherunterstützung, oder gar Kombo-Lösungen, schweigen sich die Angebote zurzeit noch aus, ebenso wie über die Verfügbarkeit. Doch die Listungen könnten darauf hindeuten, dass der Startschuss schon bald fällt - früher als erwartet, denn eigentlich war aus ersten Informationen noch von Mitte Mai die Rede. Die derzeit angesetzten Preise bewegen sich zwischen rund 125 und 200 Euro.

    Listungen zu passenden DDR3-Hauptspeichern finden sich hingegen noch keine. Wir wissen, dass die Hersteller prinzipiell schon in der Lage wären Module zu liefern, doch wollte man sich dort erst einmal noch Zeit lassen, bis die tatsächliche Verfügbarkeit entsprechender Hauptplatinen auch gewährleistet ist.
    [pg]

    Notebooks mit Flash-Speicher-Festplatte keine Zukunftsmusik mehr

    Wir hatten nach der CeBIT im vergangenen Jahr bereits eine Flash-Speicher-basierende Solid State Disk (SSD) von SuperTalent vorgestellt. Die Vorteile solcher Modelle liegen im leisen, stromsparenden Betrieb und zudem sind keine verschleißenden, mechanischen Bauteile vorhnaden. Der Nachteil ist bislang bei der Speicherkapazität und den teils sehr hohen Anschaffungskosten zu finden.

    Nach einer Meldung von heise beabsichtigen angeblich Hersteller wie Intel, Samsung und evtl. sogar Apple Notebooks mit Flash-basierenden SSDs ins Programm aufzunehmen. Erster Anbieter scheint nun aber Dell zu sein.

    Im Shop des Herstellers in den USA findet sich das Modell D620 ATG und D640 mit einer 32GB Flashspeicher-Festplatte von SanDisk und die Geräte sollen in Bälde in Europa und Asien verfügbar sein. Der Aufpreis zum Einsatz der Solid State Disk liegt laut Dell bei 549 US-Dollar. Das ist ein mehr als stolzer Preis, welcher viele Interessenten sicherlich gleich wieder abschrecken wird.
    [pg]

    VIA präsentiert pico-ITX Formfaktor

    Nachdem VIA schon mehr oder weniger erfolgreich den mini- sowie nano-ITX Formfaktor in den Markt eingeführt hat folgt nun der pico-ITX Formfaktor, welcher das Motherboard auf die Grösse einer Spielkarte schrumpfen lässt. Somit ist es zum ersten Mal möglich ein Motherboard in der Hosentasche zu tragen.

    Im Vergleich zu mini-ITX ist ein Motherboard im pico-ITX Formfaktor 75% kleiner – genauer gesagt 10 x 7,2 cm groß. Der pico-ITX Formfaktor ist eigens für VIA Chipsätze sowie Prozessoren, wie die C7- oder die Eden-CPU, entwickelt worden. Die Highlights des Referenzdesigns sind der VX700 IGP-Chipsatz mit eingebauter VIA UniChrome Pro II Grafiklösung mit TV-Out, DDR2 Controller und einem ATA-Controller, eine VIA C7/Eden CPU im NanoBGA2-Package mit maximal 1,5 GHz, ein 10/100Mbps Ethernet-Controller sowie eine VIA VT1708A 7.1 Soundlösung. Der Steckplatz für den Arbeitsspeicher ist an der Unterseite montiert.

    Wer nun meint das ideale LAN-Party System entdeckt zu haben, muss leider enttäuscht werden. Zum einen ist die verbaute Hardware kaum für Spiele brauchbar, zum anderen mussten bei der Verkleinerung die Steckplätze weichen, womit auch jegliche Aufrüstmöglichkeiten fehlen.

    Dies ist aber auch nicht der Zweck des neuen Formfaktors. VIA zielt hier in das Business- und HTPC/Embedded-Marktsegment ab. Für Office-Anwendungen oder für das Abspielen von Musik reicht die Leistung allemal aus. Vor allem in diesen Bereichen wird die geringe Grösse, der niedrige Stromverbrauch und die geringe Abwärme von Vorteil sein. Laut VIA soll solch ein System mit einem 30 Watt Netzteil auskommen während die meisten halbwegs aktuellen Desktop-CPUs mehr als das doppelte an Strom verbrauchen.

    Wann und zu welchem Preis es erste Systeme zu kaufen geben wird verriet VIA bisher nicht.


    Autor: Michael
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    Dienstag, den 24. April 2007

    Gigabyte stellt mögliche zwölf Intel-Mainboards vor

    In dem Forum des Herstellers Gigabyte wurde eine Aussicht auf die kommenden Mainboards auf Basis des P35 und G33 veröffentlicht. Neben zahlreichen Bildern der angekündigten Produkte wurden auch erste Details zu den Mainboards bekannt gegeben. Nachdem Gigabyte im vergangenen Jahr das Topchipsatzmodell 975x aus dem Sortiment warf und sich auf den 965 konzentrierte, scheint das High-End Produkt von Intel wieder nicht berücksichtigt zu werden. Dafür spricht auch die Masse, von zwölf Stück, der angekündigten Mainboards basierend auf nur zwei verschiedenen Chipsätzen. Intels Bearlake wird neben der Unterstützung für die kommenden 45nm Quadcore Prozessoren und FSB 1333 auch zwei weitere USB-Anschlüsse zur Verfügung stellen. Die wesentlichste Neuerung stellt somit die Unterstützung für DDR3-Speicher dar.

    Gigabyte wird anscheinend zwei Mainboards mit DDR3-Unterstützung auf den Markt bringen. Dazu ein Combo-Board mit DDR2- und DDR3-Steckplätzen, sowie zwei Mainboards basierend auf dem G33. Die restlichen sieben Mainboards werden sich wohl nur im Punkto Ausstattung und bei der Qualität der verbauten Komponenten, sowie der Herstellung unterscheiden. Im Zuge der Neuvorstellungen hat Gigabyte sein "Energiespar- und Langlebigkeitskonzept" überarbeitet. Durch die Umstellung verspricht der Hersteller eine leistungsfähigere, langlebigere und Strom sparendere Plattform. Das Konzept vermarktet Gigabyte unter dem Namen "Ultra Durability 2". Neben den Polymer-Kondensatoren (Solid Caps) wird Gigabyte auch neu konzipierte MOSFETs und Spulen verbauen, die den genannten Effekt möglich machen sollen. Zudem wird Gigabyte die Komponenten nicht mehr manuell einlöten lassen sondern automatisiert, in SMD-Bauweise auf das Board bringen. Jedoch wird es eine Abstufung, durch die verschiedenen Modellreihen, geben. Während beim DQ6 alle Teile mittels der SMD-Technik verbaut werden sind es beim S3 nur die Kondensatoren im Audio-Bereich. Ob allerdings alle zwölf Mainboards auch in Deutschland eingeführt werden ist noch nicht geklärt, genauso wie es noch keine Termine oder Preisempfehlungen gibt.
    [bb]

    Aerocool M40 Cube

    In Kürze ist in Deutschland auch Aerocools jüngster Gehäuse-Spross in Cube-Form erhältlich. Der unter der Bezeichnung M40 agierende Würfel ist in schwarz oder silber/schwarz erhältlich und kann Motherboards im Micro-ATX-Format aufnehmen.

    Ein integrierter Gehäuselüfter (Herstellerangabe 23,25 dB(A) ist im Lieferumfang enthalten. In der Front hat der Hersteller noch ein Display integriert, welches Auskunft über Gehäusetemperatur, Festplattenaktivität und Lüfter geben soll. Auf der Front finden sich Audio-Anschlussmöglichkeiten, sowie vier USB-Ports.

    Aerocool verspricht flexibeles und leichtes Bestücken des Gehäuses, durch einen integrierten Klappmechanismus, durch welchen man diverse Komponenten einfach erreichen kann. In den M40 Cube mit den Maßen 295 x 233 x 348 mm (BxHxT), können zwei 5,25 und ein 3,5 Zoll Geräte verbaut werden. Zusätzlich bietet das Gehäuse ebenfalls noch separaten Platz zur Aufnahme einer 3,5 Zoll Festplatte.

    Ab Anfang Mai soll der Aerocool M40 im Markt erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 59,90 Euro.




    [pg]

    Intel öffnet Busprotokoll für Coprozessoren

    Etwas unbemerkt vom restlichen Geschehen auf dem Intel Developer Forum in Peking zeigte Intel erstmals einen Coprozessor einer anderen Firma in einem üblichen CPU-Sockel. In einem Xeon-System mit Sockel-603 kam ein programmierbarer Virtex5-Chip von Xilinx zum Einsatz, der mit dem restlichen System über den FSB kommunizierte.

    Dies ist in zweierlei Hinsicht überraschend, da einerseits zum ersten Mal das Busprotokoll auch für andere Prozessorhersteller geöffnet wurde und andererseits weil Intel für den Einsatz von Coprozessoren eigens die Geneseo-Initiative ausgerufen hat. Dabei soll eine angepasste Version des PCI-Express-2.0-Standards zum Einsatz kommen. Konkurrent AMD propagiert bei seinem Äquivalent unter dem Namen Torrenza den Einsatz der kohärenten HyperTransport-Technologie für zusätzliche Coprozessoren.
    [ch]

    FSC bleibt in Deutschland Spitzenreiter vor HP und Dell

    Basierend auf aktuellen Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC hat Fujitsu Siemens Computer (FSC) 388.300 Computer im ersten Quartal des Jahres 2007 absetzen können. Kontrahent Hewlett Packard gelang es hingegen "lediglich" 324.700 PCs zu verkaufen.

    Wie Heise berichtet reichte dieses Resultat HP allerdings noch aus, Dell auf Platz 3 zu verbannen. Dell hatte im ersten Quartal 2007 245.700 Computer verkauft und zeigte sich damit noch vor Acer, Medion und Lenovo. FSC hält damit derzeit einen Marktanteil von 17,7% im deutschen Markt, Hewlett Packard einen Anteil von 14,8% und Dell von 11,2%.
    [pg]

    AMD bietet Wandelanleihen im Wert von $ 1,8 Milliarden an

    Nach einer offiziellen Pressemitteilung von AMD, beabsichtigt der Hersteller Anlegern Wandelanleihen im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar anzubieten. Hatten wir gestern noch berichtet, dass AMD auf der Suche nach Finanzinvestoren sei, scheint dies nun der vorerst gewählte Weg zu sein.

    Inhaber von Wandlungsanleihen besitzen nach Vereinbarung das Recht, innerhalb der festgelegten Wandelfrist die Anleihen in Aktien einzutauschen. Der Wert dieser wird allerdings ebenfalls zuvor festgelegt. Mit den Anleihen beabsichtigt AMD einen Teil der Schulden abzutragen, welcher beim Kauf von ATI entstanden ist.

    Wir haben nachstehend den kompletten Text der Pressemitteilung abgedruckt:

    Pressemitteilung

    SUNNYVALE, Calif. — April 23, 2007 — Advanced Micro Devices, Inc. (NYSE: AMD) today announced its intention to offer, subject to market and other conditions, $1.8 billion aggregate principal amount of Convertible Senior Notes in a private offering to qualified institutional buyers pursuant to Rule 144A under the Securities Act of 1933, as amended. Under certain circumstances, the notes are convertible into cash up to the principal amount and into shares of AMD’s common stock with respect to any conversion value above the principal amount. The interest rate, conversion price and other terms of the notes will be determined by negotiations between AMD and the initial purchasers of the notes. AMD expects to grant to the initial purchasers a 30-day option to purchase up to $400 million aggregate principal amount of additional notes to cover over allotments.



    In connection with the offering, AMD expects to enter into capped call transactions which are intended to reduce the potential dilution to AMD’s common stockholders upon any conversion of the notes. The capped call transactions are expected to have a strike price that matches the conversion price of the convertible notes and we anticipate that the cap price in each capped call transaction will be approximately three times the closing price of our common stock on the date the capped call transactions are executed. AMD has been advised that, in connection with establishing a hedge of the capped call transactions, the counterparties to those transactions or their affiliates expect to enter into various derivative transactions with respect to AMD’s common stock and/or purchase AMD’s common stock in secondary market transactions concurrently with or shortly after the pricing of the notes. The counterparties or their affiliates may also enter into or unwind various derivative transactions with respect to AMD’s common stock and purchase or sell AMD’s common stock in secondary market transactions following the pricing of the notes (and are likely to do so during any observation period relating to the conversion of a note).



    AMD expects to use a portion of the net proceeds of the offering to pay the cost of the capped call transactions. If the initial purchasers exercise their option to purchase additional notes, AMD expects to use a portion of the net proceeds from the sale of additional notes to enter into additional capped call transactions. AMD expects to use at least $500 million of the remaining net proceeds of the offering to repay a portion of the term loan AMD entered into with Morgan Stanley Senior Funding, Inc. to finance a portion of the purchase price of, and expenses related to, the acquisition of ATI Technologies Inc. AMD expects to use any amounts not applied to the repayment of the term loan for general corporate purposes, including working capital and capital expenditures.

    This press release is neither an offer to sell or a solicitation of an offer to buy the notes nor shall there be any sale of the notes in any state or jurisdiction in which such an offer, solicitation or sale would be unlawful prior to the registration or qualification thereof under the securities laws of any such state or jurisdiction. Any offers of the notes will be made only by means of a private offering memorandum. The notes and AMD’s common stock issuable upon the conversion of the notes have not been registered under the Securities Act or the securities laws of any other jurisdiction and may not be offered or sold in the United States absent registration or an applicable exemption from registration requirements.

    This press release contains forward-looking statements within the meaning of the U.S. Private Securities Litigation Reform Act of 1995. Forward-looking statements are based on management’s current preliminary expectations and are subject to risks, uncertainties and assumptions, including the risk that AMD may be unable to

    complete the offering. Other information on potential risk factors that could affect AMD, its business and its financial results are detailed in the company’s periodic filings with the Securities and Exchange Commission (SEC), including, but not limited to, those risks and uncertainties listed in the section entitled “Risk Factors,” which can be found in AMD’s annual report on Form 10-K for the year ended December 31, 2006 filed with the SEC on March 1, 2007.

    [pg]

    R600-Benchmarks aufgetaucht

    Hatten wir gestern noch davon berichtet, dass der kommende AMD/ATI DirectX 10-Grafikchip in der Performance nicht überzeugend sein sollte, so sind heute Benchmarks im Web zu finden. Bei DailyTech hat man bereits Vergleiche der kommenden Radeon HD 2900XT zu einer NVIDIA GeForce 8800GTS angestellt.

    Lassen wir gewisse Fragen erst einmal außen vor, so sind die dort präsentierten Resultate, gebenchmarkt auf einer Auflösung von 1280x1024, durchaus interessant und sprechen auf den ersten Blick für das AMD-Modell. In fünf Spielebenchmarks (z.B. F.E.A.R und Oblivion), sowie dem synthetischen 3DMark 2006 lag die HD 2900XT jeweils vor der GeForce 8800 GTS und auch in den zu Rate gezogenen Workstation-Vergleichen von SPECViewPerf, entschied das AMD/ATI-Modell den Vergleich für sich.

    Offen bleiben natürlich die Fragen, wieso DailyTech, obgleich den eingeweihten Pressevertretern ein strenges NDA obliegt, diese Vergleiche nun schon zeigen konnten. Ebenso warum keine Filtermodi in den Benchmarks zu Einsatz kamen und auch, dass man keine NVIDIA 8800 GTX in dem Vergleich präsentierte.

    Doch wie dem auch sei - der HD 2900XT bleibt nicht das Ende der R600-Produktion, sondern wird als erstes AMD Spitzenmodell in den Markt geschickt werden. Der 2900XTX soll später im Jahr nachgeschoben werden um sich dann mit der 8800 GTX messen zu können. Damit wird auch bei den angezielten Preisen von 399 US-Dollar und der (inoffiziellen) AMD-Bezeichnung "Best Value in High-End" doch ein schlüssiges Bild, denn die GeForce 8800 GTX liegt im Verkauf derzeit deutlich über 400 Euro und die GTS startet im Segment von 330 Euro.

    Sollte sich dieses gezeigte Bild also auch in den Testartikeln zur Vorstellung der 2900XT Mitte Mai wiederholen, dann hätte ATI für die Gamer-Gemeinde doch ein interessantes Eisen im Feuer.
    [pg]

    DirectX10 für alle Systeme - aber ohne Spiele?

    Das Alky Projekt verkündet in seinem Blog, dass es derzeit an einer Lösung arbeitet, um DirectX10-Programme auf anderen Betriebssystemen als Windows Vista laufen zu lassen. Es soll sich dabei um einen Wrapper handeln, der die entsprechenden Befehle in nativen Maschinencode übersetzt, welcher dann ausgeführt werden kann. Allerdings ist nicht genau klar, ob die fehlenden Befehlen dann durch die Grafikkarte oder von der CPU berechnet werden. Im zweiten Fall dürfte die Performance vermutlich deutlich herabgesetzt sein.

    Abgesehen davon ist derzeit, fast 6 Monate nach Vorstellung des ersten DirectX10-Desktop-Grafikchips, noch immer kein einziges Spiel mit Unterstützung der neuen Grafikschnittstelle auf dem Markt. Selbst Microsoft, welches durch die exklusive Bindung von DirectX10 an Vista den Verkauf seines neuesten Betriebssystem auch im Spielebereich ankurbeln wollte, hat derzeit keinen DirectX10-Spieletitel im Angebot.

    Das noch für diesen April angekündigte Service-Pack 1 des Flugsimulators X wird nach Aussagen von Microsoft-Entwicklern nun doch ohne das angekündigte DirectX10-Update erscheinen. Neuer Termin des seperaten DirectX10-Updates ist der Herbst 2007. Aber auch der 3D-Shooter Crysis, welcher bereits mit einigen atemberaubenden Videos für Aufsehen gesorgt hat, wird wahrscheinlich bis Ende des Jahres auf sich warten lassen.

    Sollte sich der Trend weiter fortsetzen, so werden die ersten DirectX10-Spiele erst nach der Vorstellung des G80-Refresh-Chips an den Start gehen und Vista schon so eine große Verbreitung erreicht haben, dass das Alky Projekt zumindest für Windows-Nutzer nicht mehr interessant sein dürfte.
    [ch]

    Montag, den 23. April 2007

    Eine Million Blu-Ray-Disks verkauft

    Die Lager der HD-DVD- und Blu-Ray-Fraktion stellen sich immer wieder als die vorbestimmten Sieger dar, trotz verbraucherfeindlichen Ankündigungen wie dem kostenpflichtigen Schlüsseltausch werden sie nicht müde beim Versuch, den zahlenden Kunden ihre Kopierschutzmechanismen schmackhaft machen zu wollen, und das, obwohl diese schon seit letztem Jahr wackeln.

    LG kündigte ein Laufwerk an, das zwar nur Blu-Ray schreiben, aber beide Formate lesen kann. Für stattliche 1200 Dollar wird es jedoch sein Können beweisen müssen.

    Nun zeigt sich ein tatsächlicher Erfolg von Blu-Ray in Verkaufszahlen: Wie Digitimes berichtet, wurden 70% der verkauften Filme auf Blu-Ray ausgeliefert, es wurden inzwischen 1 Million Disks verkauft, und 8 der besten 10 Verkaufsschlager unter den hochauflösenden Filmen seien auf Blu-Ray erschienen.
    [an]

    Samsung präsentiert gestapelte DDR2-Chips

    Der Halbleiter-Riese Samsung Electronics stellte am heutigen Tage den ersten gestapelten DRAM-Speicher mit der neu entwickelten "through silicon via"-Technologie (TSV) vor. Dabei werden nicht wie bisher einfach nur mehrere Speicherchips übereinanderplatziert und mit Drähten ans PCB angebunden, sondern durch die einzelnen Chip-Ebenen wurden per Laser Löcher gebohrt, in die dann Kupfer eingebracht wurde, welches zur Kontaktierung dient.

    Mit TSV sind derzeit bis zu 4 Chipebenen übereinander möglich, bei nur minimal gestiegenem Raumbedarf. Aktuell produziert Samsung 2-GBit-Chippakete, welche aus vier übereinanderliegenden 512 MBit-DDR2-Chips bestehen. Damit lassen sich erstmals Module mit 4 GByte Speicherkapazität fertigen. Sowohl Intel als auch IBM arbeiten derzeit an ähnlichen Technologien um Prozessoren mit aufgebrachtem Speicher zur Marktreife zu bringen.
    [ch]

    AMD sucht nach Möglichkeiten

    ... und scheint hierbei für alle Lösungen offen. Nach den schlechten Quartalszahlen reihen sich weitere Hiobsbotschaften ein. So soll auch der Marktanteil von AMD drastisch eingebrochen sein.

    Nach einer Meldung unserer Kollegen vom Planet3DNow!, basierend auf Informationen von iSuppli, seien AMDs Marktanteile im Prozessormarkt in den vergangenen Monaten deutlich geschrumpft. So läge dieser laut den Analysten momentan lediglich noch bei 11%. Im vierten Quartal 2006 hingegen habe dieser noch über 15% betragen.

    Hinzu gesellen sich nun Informationen, dass der texanische Prozessor-Spezialist nach Finanz-Investoren sucht. Basierend auf einem Bericht der Financial Times Deutschland, berichtet heise aktuell, dass AMDs Hector Ruiz in einer Telefonkonferenz entsprechendes angedeuted habe. Die Aussage man habe "absolut keine Vorurteile gegenüber der Quelle des Kapitals, solange die Sache Sinn für uns ergibt" schürt die Spekulationen an. Dabei hätte Hector Ruiz auch keinerlei Bedenken, wenn sein Unternehmen "von der Börse genommen wird".

    An diesem Punkt könnte man nun den Spekulationen freien Lauf lassen, gar schulmeisterhaft auf den AMD-ATI-Deal verweisen, doch es nützt nichts. Sollten all diese Dinge sich bewahrheiten, bleibt nur zu hoffen, dass sich der richtige Investor findet und dem innovativen Hersteller damit weiterhelfen kann. Der nächste Schritt bei AMD, bliebe all dies aus, könnte statt dessen über Personaleinsparungen - also Stellenkürzungen - statt finden. Da bleibt zu hoffen, dass es zu keiner, in der Vergangenheit spekulierten, AMD-Übernahme kommt, bei welcher dann Unternehmensberater gemeinsam mit Finanz-Jongleuren einen weiteren Personal-Gau in Deutschland herbeiführen.
    [pg]

    AMD stellt zwei neue Opteron-Prozessoren vor

    23. April - Opteron-Geburtstag. Den vierten Geburtstag des Opteron nimmt AMD zum Anlass die Opteron-Familie um zwei weitere Modelle zu erweitern. Dabei handelt es sich um die Modelle 2222 und 8222 SE, die jeweils mit 3 GHz Takt in 90nm-Fertigung antreten.

    Der Opteron 2222 wird hier zu einem Listenpreis von 873 US-Dollar (Großhandel) geführt, der große Bruder 8222 SE gar mit stolzen 2149 US-Dollar. Beide Kandidaten agieren in der 120 Watt TDP-Klasse. AMD ließ es sich in seiner Pressemitteilung zudem nicht nehmen, auf aktuellle SPEC-Benchmark Erfolge zu verweisen, in welchen man dem Mitbewerber teils deutlich überlegen sei. Wir werden diese Aussage natürlich sofort wieder zum Anlass nehmen und AMD um deren aktuelle SPEC-Binaries zu bitten, damit wir die Benchmarks verifzieren können.
    [pg]

    Eckdaten der NVIDIA 8800 Ultra bekannt

    NVIDIAs 8800-Familie stellt derzeit das Non-Plus-Ultra an der Spitze der Top-Grafikkarten dar. Die Karten sind bislang als 8800 GTS und 8800 GTX im Handel erhältlich. Allerdings wird es wohl über kurz oder lang eine 8800 Ultra geben, vermutlich geschürt vom bevorstehenden AMD/ATI R600-Launch. Wohl durch einen Zufall sind seitens Dell zu früh Informationen zur 8800 Ultra veröffentlicht worden.

    Demnach ist bei einer GeForce 8800 Ultra, wie kaum anders zu erwarten, nicht mit Änderungen in der Architektur zu rechnen. Es bleibt bei dem bekannten 384Bit-Speicherinterface und 128 Shader-Einheiten). Die Performance der Ultra-Variante wird damit rein über den Takt realisiert, welcher bei 650 MHz GPU und 1080 MHz Speicher (GDDR3) liegen wird.

    Im Forum des 3DCenter ist zwischenzeitlich sogar ein Screenshot der Dell-Informationen aufgetaucht.
    [pg]

    R600 in der Performance enttäuschend?

    Insider haben uns berichtet, dass die Leistung des kommenden AMD/ATI Topmodells mit Codenamen R600 wohl doch nicht so beeindruckend sein soll, wie ihm die Gerüchte über lange Monate hinweg angedichtet haben. Schenkt man den Quellen Glauben, so habe das neue AMD-Flaggschiff Probleme sich auf dem Niveau einer NVIDIA 8800 GTX zu bewegen.

    Eine - von Gesprächspartnern erwähnte - "8800 Ultra" würde sich sogar "langweilen". Der anvisierte Preis läge bei 399 US-Dollar und AMD / ATI würden derzeit eine Art Überzeugungsarbeit liefern und vom "Best Value High-End" Produkt sprechen. Über den am vergangenen Wochenende in Tunesien stattgefundenen Workshop ließen sich bislang keine Informationen entlocken, doch aller Voraussicht bliebe es bei einer offiziellen Markteinführung am 22. Mai 2007. Unsere Fragen, wie sich denn die geplanten, kleinere R6xx-Modelle schlagen würden, konnte man uns nicht beantworten.

    Sollten diese Informationen sich bewahrheiten, so hätte AMD / ATI mti dem neuen Modell einen gewiss schwierigen Stand. Zudem dürfte man den Informationen ableiten, dass NVIDIA bereits ein "Ultra-Modell" seiner 8800-Serie parat hält und reagieren wird. Doch wer weiß, vielleicht ist der Slogan "Best Value im High-End" doch tatsächlich zu begründen und gar zutreffend.
    [pg]

    Sonntag, den 22. April 2007

    Neuer Artikel online: Intel Core 2 Duo – Neue Prozessoren im Test [E6420 und E4300]

    Neue Prozessoren braucht das Land? Nein, nicht wirklich, doch Intel erweitert heute seine Core 2 Duo-Familie um einige CPUs und senkt zudem die Preise offiziell. Am heutigen 22. April stellt Intel die Core 2 Duo-CPUs E6420, E6320 und E4400 vor, wobei so manch einer dieser Prozessoren schon seit ein oder zwei Wochen im Handel käuflich zu erwerben ist.

    In unserem Vergleich neu, aber bereits seit längerer Zeit in der Intel-Preisliste, stellen wir den E4300 Prozessor vor. Heute gesellt sich zudem ein E4400 mit 2,0 GHz Takt zu der E4-Serie hinzu. Intel bewirbt solche Einsteiger-Prozessoren in den Medien nicht weiter, weshalb wir Vergleiche schuldig bleiben werden. Doch unseren weiteren Gegenüberstellungen von Takt und L2-Cache lassen durchaus schlussfolgern, wo sich ein E4400 bewegen wird. Der E4300 wird mit seinem heutigen HT4U-Debüt durchaus hilfreich hierbei sein.

    Neu – im Sinne des Wortes – ist der später gezeigte E6420 Core 2 Duo. Dahinter verbirgt sich ein Prozessor, welcher praktisch in allen Eckdaten einem E6400 entspricht, allerdings über vier statt zwei Megabyte Level-2-Cache verfügt. Identisch verhält es sich im übrigen mit dem E6320-Prozessor. Wir haben diese CPU im Test auf Leistung geprüft. Aber wir haben darüber hinaus auch versucht herauszufinden, ob sich inzwischen Änderungen bei den neuen Prozessoren einfinden, welche sich auf den Alltagseinsatz auswirken. Solche Änderungen – wir reden von Kühlverhalten und Leistungsaufnahme – gehen in aller Regel im Laufe der Zeit mit Fertigungsverbesserungen einher. Welche teilweise überraschende Ergebnisse wir dabei festgestellt haben, findet ihr in unserem Artikel.


    [ch]

    Samstag, den 21. April 2007

    Kein Besuch von NVIDIA auf der Computex?

    Der Grafikexperte NVIDIA scheint dieses Jahr in Taiwan keinen Besuch der weltgrößten Computerfachmesse Computex 2007 geplant zu haben. Nachdem man bereits Besuche der CES und der CeBIT abgesagt hatte, ist die Computex nun der nächste große Schritt. Stattdessen wolle man während dieser Zeit einen kleineren Raum anmieten, um dort ausgewähltem Publikum seine neuen Produkte zu präsentieren. So hat die DigiTimes erfahren, dass man seine Marketing-Strategie in dieser Hinsicht komplett überarbeitet habe und sich verstärkt über eigene Veranstaltungen präsentieren wolle. Zusätzlich wolle man mit seinen Partnern stärker kooperieren und sie bei ihren Präsentationen unterstützen. Wesentliches Argument dürften auch die Kosten sein, mit denen schon zahlreiche Hersteller regelmäßig ringen.

    So zeigt sich das umfangreiche Ausstellungskonzept von Mega-Messen wieder einmal von seiner nachteiligen Seite. Während Hersteller nur mit großem Kostenaufwand Standplätze anmieten können, sinkt gleichzeitig die Chance zwischen den anderen Konkurrenten entsprechend aufzufallen. Darunter leidet zwangsläufig der Kontakt zu den Partnern und der tatsächliche Effekt einer Messe-Präsenz lässt sich nicht mehr sicher beziffern.

    Hersteller wie Apple nutzen deshalb seit längere Zeit ein komplett anderes Konzept und präsentieren sich auf eigenen Veranstaltungen. Dort lässt sich einerseits das Publikum gezielter Zusammenstellen und andererseits besteht nicht die Gefahr, dass die Konkurrenz die Aufmerksamkeit ablenkt.
    [rl]

    VIA beliefert HP mit Prozessoren und Chipsätzen

    Der taiwanische Chipsatz-Experte VIA hat einen Vertrag mit Hewlett-Packard abgeschlossen, der die Abnahme von VIA C7-D-Prozessoren mit einer Frequenz von 1,5 GHz und dazu gehörigen Chipsätzen sichert. Mit dieser Hardware sollen günstige PC-Systeme für den chinesischen Markt produziert werden. HP verbaut die Chips im HP dx2020, das zusätzlich mit circa 1 GB DDR2-Speicher und bis zu 160 GB Festplattenspeicher ausgestattet ist. Da der Prozessor lediglich 20 Watt benötigt und der mit integrierter Grafik angeboten CN700 ebenfalls sehr geringe Energieanforderungen stellt, hebt VIA mit diesen Systemen zusätzlich die besondere Umweltverträglichkeit hervor. Angaben zu geplanten Preisen und dem geplanten Auslieferungszeitraum im chinesischen Markt liegen uns derzeit noch nicht vor.
    [rl]

    Intel präsentiert System-on-Chip-System für Multimedia-Einsatz

    Auf Basis eines XScale-Prozessors mit einer Taktrate von einem Gigahertz hat Intel sein neues System-on-Chip-System CE 2110 vorgestellt. Dabei werden neben der CPU auch Multimedia-Einheiten zur Hardwware-beschleunigten Wiedergabe von MPEG2- und H.264-Videos sowie eine integrierte Grafikeinheit mit 2D- und 3D-Beschleunigung nebst DDR2-Speicher-Interface auf einem einzigen Chip vereint. Dieses System soll in Zukunft die Grundlage für Hersteller zur Entwicklung von Set-Top-Boxen unterschiedlichsten Umfanges vom reinen netzwerkfähigen MediaPlayer bis hin zur umfangreichen Multimediazentrale werden.

    Intel treibt damit den Trend zu immer kleineren Systemen voran. So kündigten Gerüchte erst kürzlich verstärkte Aktivitäten in Richtung Ultra-Mobile-PCs an, die neben dem seit längerer Zeit auf den Markt befindlichen Viiv-Plattformen eine weitere Form immer kleinerer und mobilerer Mini-Computer darstellen. Besonders mit wachsenden Bandbreiten nehmen insbesondere die Leistungsanforderungen an die System selbst nicht mehr so stark zu, weil viele Inhalte aufbereitet direkt über das Netzwerk empfangen werden können. Und gerade hier setzt der Intel CE 2110 Mediaprozessor an, welcher vergleichsweise geringe Leistung bereit stellt, aber dafür durch seine hohe Integrationsdichte weiterer Komponenten durch geringe Kosten, niedrige Leistungsaufnahme und damit auch durch mit weniger Platz und geringere Lautstärke punkten kann.

    Vergleichbare Systeme bietet auch VIA mit seinem extrem stromsparenden ITX-Systemen bis in den Embedded-Bereich an. Der taiwanische Chipsatz-Entwickler hat sich nahezu vollständig aus dem Highend-PC-Sektor zurückgezogen und bedient seitdem bevorzugt den OEM-Markt und Spezialhersteller für entsprechende Multimedia-Systeme.
    [rl]

    Freitag, den 20. April 2007

    Google übertrifft wieder einmal Gewinnerwartungen

    Der Suchmaschinenbetreiber Google hat auch im ersten Quartal wieder mit einem deutlichen Gewinnanstieg glänzen können. Das Unternehmen hat im Vergleich zum Vorjahr 69 Prozent zulegen können und verbuchte einen Gewinn von einer Milliarden US-Dollar. 2006 hatte Google in den ersten drei Monaten noch 592 Millionen US-Dollar verdient. Der Umsatz lag unterdessen bei rund 3,66 Milliarden US-Dollar und wuchs gemeinsam mit dem Gewinn um rund 60 Prozent. Damit konnte Google seit dem Börsengang 2004 bis auf einmal die Erwartungen fast immer übertreffen.

    Damit bewegt sich Branchenprimus Google deutlich entgegen der Entwicklung der Konkurrenz. So hatte Yahoo erst kürzlich erneut einen niedrigeren Gewinn verbuchen müssen und kämpft seit längerer Zeit um eine stärkere Marktstellung. Auch Microsoft kämpft mit MSN behäbig gegen die wachsende Bedeutung von Google, einem Startup, dem die aktuelle Entwicklung von der Konkurrenz eigentlich nie wirklich zugetraut wurde.

    Besonders mit den aktiven Bestrebungen, seine Geschäfte weg vom Online-Markt auch in andere Bereiche zu erweitern, dürfte Google auch in den kommenden Jahren einen recht guten Stand haben. Unterstützt von reichlich Eigenkapital stehen dem Technologie-Konzern praktisch alle Türen offen, um sich in unterschiedlichste Marktsegmente einzukaufen. Oberstes Ziel scheint dabei eine breitere Werbeplattform zu sein, um umfangreiche Gesamtkonzepte anbieten zu können. Gemeinsam mit der stetig wachsenden Informationsflut dürfte auch die Suchmaschine für die Zukunft ein sicheres Standbein bleiben.

    Für den Endkunden bleibt dennoch zu hoffen, dass die Konkurrenz bald wieder etwas aufschließen kann. Bei einem Marktanteil von weit über 50 Prozent ist es besonders bei der zunehmenden Kommerzialisierung des Internet für Unternehmen nahezu unerlässlich über Google gefunden zu werden. Eine Abhängigkeit, die man sich auf absehbare Zeit sich vielleicht bald teuer bezahlen lassen könnte.
    [rl]

    AMD in tiefroten Zahlen

    Wie sich bereits ankündigte, ist das erste Finanzquartal 2007 diesjenige mit dem schlechtesten Ergebnis für AMD seit 4 Jahren. Zwar bewegt sich der Umsatz mit 1,233 Mrd. US-Dollar nur minimal unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraum von 1,332 Mrd. US-Dollar (allerdings damals ohne ATI!), dafür steht aber ein dickes Minus von 611 Mio. US-Dollar als Nettoverlust zu Buche.

    Die Übernahme von ATI und andere Sonderaufwendungen machen mit 113 Mio. US-Dollar aber nur einen geringen Anteil an dem Verlust aus. Nach eigenen Angaben ist der Rückgang durch deutlich geringere abgesetzte Stückzahlen bei Prozessoren, den niedrigen Verkaufspreisen und der Eingliederung von ATI geschuldet. So schrumpfte die Bruttomarge innerhalb eines Jahres von 58 auf 28 Prozent zusammen.

    Betrachtet man einmal speziell die Prozessorsparte, so musste AMD vor allem bei den profitträchtigen Desktop- und Server-CPUs Federn lassen. Gegenüber Intels erfolgreicher Core-Architektur ist AMD derzeit nicht konkurrenzfähig, insbesondere bei den High-End-Prozessoren, deren Gewinnspanne am höchsten ist. Im Mobil-Markt konnte AMD hingegen Marktanteile gewinnen, allerdings liegt AMD dort wesentlich weiter hinter Intel zurück als im Desktop-Segment.

    Ob sich AMD mit der Übernahme von ATI nicht finanziell überhoben hat, wird sich bald zeigen müssen. Bisher sind noch keine Synergieeffekte zu erkennen. Es ist zu befürchten, dass AMD eventuell anfängt bei der relativ teuren Grafikchip-Entwicklung zu sparen und dann in technologischen Rückstand gegenüber Hauptkonkurrent NVIDIA gerät. Das ehrgeizige Fusion-Projekt mit Grafikkern im Prozessor, bei dem AMD direkt von ATI-Know-how profitieren würde, wird durch die Ankündigung Intels bereits ein Jahr vor der geplanten Fusion-Einführung Ende 2009 mit dem Nehalem ein gleichartiges Produkt vorzustellen konterkariert.
    [ch]

    Donnerstag, den 19. April 2007

    Ubuntu-Familie erreicht Version 7.04

    Die auf hohe Benutzerfreundlichkeit und damit besonders für Linux-Einsteiger geeignete Distribution Ubuntu ist in Version 7.04 "Feisty Fawn" (Lebhaftes Rehkitz) erschienen. Neu hinzugekommen ist unter anderem ein Windows-Migrationstool, welches bestehende Daten aus einer Windows-Installation übernimmt. Zudem wurde in Zusammenarbeit mit SUN erreicht, dass in der aktuellen Version bereits die komplette Java-Plattform mit allen Entwickler-Tools enthalten ist. Dies soll Open-Source-Entwicklern bei der Erstellung von entsprechender Java-Software zu Gute kommen. Aber auch die Ubuntu-Abkömmlinge, wie das KDE-basierte Kubuntu, das den Window-Manager Xfce nutzende Xubuntu und das speziell für den Einsatz in Schulen entwickelte Edubuntu sind ebenfalls ab sofort in Version 7.04 verfügbar.

    Download:
    Ubuntu 7.04 (GNOME)
    Kubuntu 7.04 (KDE)
    Xubuntu 7.04 (Xfce)
    Edubuntu 7.04 (GNOME)
    [ch]

    Neuer Artikel online: ASUS Silent Square Pro

    Aller guten Dinge sind drei: Im Januar hatten wir unsere Testserie zu aktuellen High-End-Kühlern gestartet und kurz darauf auch schon einen Nachschlag geliefert. Insgesamt 17 aktuelle Kühler haben wir in den beiden Roundups bislang präsentiert und zudem namhafte Referenzen mit in die Vergleiche einbezogen. Leider gibt es bei groß angelegten Tests immer wieder Nachzügler.

    Solch ein Nachzügler stellt auch der heutige Testkandidat von ASUS dar. Dabei ist der Silent Square Pro kein wirklicher Jüngling mehr im Markt, hatte aber dennoch einige Überraschungen für uns parat. Wir schließen nun, mit unserem aktuellen Artikel unsere Testserie vorerst ab.

    Wie gut sich der ASUS Silent Square Pro im Gesamtvergleich schlägt, darüber gibt unser Artikel Aufschluss.


    [pg]

    Kopierschutz von Sony verhindert das Abspielen der DVD

    Eigentlich sollte es ja heissen "Wie gewinne ich Kunden?", doch Sony scheint derzeit oft in die Richtung zu gehen um der Frage "Wie vergraule ich Kunden?" gerecht zu werden. Nach der Rootkitaffäre leistet sich der Konzern erneut einen Lapsus, welcher das Vertrauen der Kunden weiter schwächen könnte.

    Sony musste nun zugestehen, dass der auf den DVDs verwendete Kopierschutz ARccOS bei einigen, kürzlich erschienen Filmen, nicht nur das kopieren der Silberlinge verhindert sondern fälschlicherweise sogar das Abspielen auf manchen Playern. Vor allem Besitzer von Sony-, Toshiba- und Harman Kardon-Abspielgeräten sollen besonders vom Problem betroffen sein. Der Konzern musste nun zugeben, dass nach einem Update des ARccOS copy-protection-system der Fehler entstanden ist. Der Hersteller gibt aber zu bedenken, dass ARccOS in den letzten zwei Jahren erfolgreich eingesetzt wurde, aber der Kopierschutz permanent verbessert werden muss um gegen Ripper und Hacker eine Hürde bereitzustellen. Sony bietet den Käufern einen kostenlosen Austausch der betroffenen DVDs an, wobei bisher nur Probleme auf dem US-Markt bekannt sind.

    Einmal mehr wird der ehrliche Käufer mit etwas genervt, was er an sich weder braucht noch nötig hat. Dass die vermeintlichen Kopierschutz-Arten nicht funktionieren zeigt ein Blick auf einen der aktuellen Tracker und Tauschbörsen im Internet. Kaum ist ein Film erschienen, ist er auch als Download zu finden. Angesichts der Tatsache, dass man als Käufer Einschränkungen hinnehmen muss, erstaunt es nicht, dass immer mehr Personen anstatt im Laden ein Medium zu kaufen es einfach herunterladen.
    [as]

    BFG Technologies kündigt drei neue Grafikkarten an

    Der im US-Amerikanischen Markt beheimatete Anbieter stellt drei Produkte, basierend auf NVIDIAs G86 und G84, vor. Die beiden mit dem 8600 Chipsatz ausgestatteten Modelle werden dabei als so genannte "OC-Versionen" in den Handel gelangen. BFG erhöht allerdings nur den Chiptakt, von 675 auf 710 MHz bei der 8600GTS und 565 anstatt 540 MHz bei der 8600GT. Die Taktraten des verbauten Speichers bleiben bei den Referenzwerten von 1000 MHz für die 8600GTS und 700 MHz für die 8600GT. Das dritte Produkt im Bunde, die 8500GT bleibt in dieser Hinsicht unangetastet. Ab sofort verfügbar ist die BFG 8600GTS OC für 209 bis 229 Euro. Die BFG 8600GT OC sowie die BFG 8500GT sollen im späten April folgen und für 149 bis 159 Euro bzw. 99 bis 109 Euro zu Kaufen sein.
    [bb]

    ELSA meldet sich auf dem deutschen Grafikmarkt zurück

    Wie auf der CeBIT angekündigt steigt der taiwanische Grafikkartenhersteller nach längerer Abwesenheit wieder in den deutschen Markt ein. Seit der Pleite der deutschen Mutterfirma sind fast fünf Jahre vergangen, in denen sich der Hersteller auf den asiatischen Markt beschränkt hat. Die suche nach einem Distributor für den europäischen Markt verlief somit erfolgreich.

    Zum stillen Comeback präsentiert der Hersteller die ELSA Gladiac 860GTS 256 2DT RH. Eine lange Kennzeichnung für eine GeForce 8600GTS basierend auf dem NVIDIA Referenzdesign. Der G84 wird somit auf einem acht Layer PCB mitsamt vier Samsung GDDR3 Speicherchips mit 1.0ns verbaut. Auch die Taktraten entsprechen, mit 675 MHz beim Grafikchip und 1000 MHz beim Speicher, NVIDIAs Vorgaben. Zur Verfügbarkeit oder Preisgestaltung konnte ELSA noch keine Angaben machen.
    [bb]

    Mittwoch, den 18. April 2007

    Thunderbird 2 erschienen

    Die bereits für den Herbst 2006 geplante Version 2.0 des Open-Source E-Mail-Programms Thunderbird ist nun fertig gestellt. Verbessert wurde vor allem die Organisation der Nachrichten, dafür stehen nun virtuelle Ordner und Schlagwörter für E-Mails zur Verfügung. Ebenfalls überarbeitet wurde die Suchfunktion und die Navigation durch die Nachrichtenchronik. Neu hinzugekommen ist im Bereich Sicherheit die Erkennung von Phishing-Mails. Einen genauen Überblick über die neuen Funktionen kann man sich auf der Mozilla-Seite verschaffen.

    Download:
    Mozilla Thunderbird 2.0.0.0
    [ch]

    Diskussion um Tele-Überwachung und Terror-Gefahr

    Die Überwachung wird langsam perfektioniert. Zur Vorratsdatenspeicherung scheint es nur noch ein kleiner Schritt. Dann werden alle Verbindungsdaten von Handy, Internet, Telefon und E-Mail für sechs Monate gesichert und Behörden in notwendigen Fällen übergeben. Zwar soll der Zugang zu den Daten nur gestattet werden, wenn erhebliche Straftaten mit einem Strafmaß von mindestens fünf Jahren begangen wurden, doch gibt es eine zusätzliche Klausel, die den Zugriff auch ermöglicht, wenn die Straftat "mittels Telekommunikation begangen wurde". Darunter fallen auch Delikte wie das Filesharing von urheberrechtlich geschützten Daten — möglicherweise auch bald Spieler von "Killerspielen".

    Konkret fallen unter die gespeicherten Daten alle Informationen, die verraten, wer mit wem zu welcher Zeit und bei Mobilfunk an welchem Ort in Verbindung stand. Die lückenlose Überwachung der Bürger somit schon einmal bei allen Handy-Besitzern gegeben, sofern sie es nicht ausschalten. Das Briefgeheimnis soll in der Form zumindest weiter gewahrt werden, dass ja nur "der Umschlag" gelesen wird — quasi Adresse, Absender und Poststempel. Doch spätestens mit den geplanten Online-Durchsuchungen wird auch der Briefinhalt vollständig durchleuchtet.

    Einen Schuh bekommt das ganze Bestreben, wenn man gleichzeitig Politiker wie Schäuble beachtet, denen grundlegende Rechte scheinbar überhaupt nichts mehr Wert zu sein scheinen. Er wünscht sich faktisch im scheinbaren Kampf gegen den Terror die Aufhebung der allgemeinen Unschuldsvermutung. "Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche? Nach meiner Auffassung wäre das falsch." Faktisch handelt es sich hier um präventive Maßnahmen, die ergriffen werden, um Taten zu verhindern, die noch nicht begangen wurden. Ob sie aber tatsächlich stattgefunden hätten, ist hier die alles entscheidende Frage.

    Zwangsläufig rücken mit diesen genannten Punkten weitere digitale Pläne der Regierung ins Blickfeld. Digitale Personalausweise, der internationale Terror-Dateien, digitale Maut-Kontrollen und digitales Einkaufen von registrierter Ware. Ein mögliches Szenario zum Gläsernen Normalbürger hat Karl Weiss in seinem Blog vorgeführt.

    Natürlich mag man sagen, dass alles nur Schreckgespenster sind, die ja in dieser Form niemals eintreten würden. Natürlich kann auch alles in Zukunft ganz anders kommen. Die digitale Welt hat ja auch viele gute und komfortable Seiten. Doch darf man nicht aufhören zu Fragen, wie weit eine stabile Gesellschaft bereit ist, wichtige Grundsätze der Freiheit für vermeintliche Sicherheit aufzugeben, die in Wirklichkeit gar nicht garantiert werden kann.

    Die Welt ist nicht sicher. Der Mensch ist und bleibt ein neidgeplagtes Wesen und soziale Spannungen werden durch diesen Wandel ebenfalls nicht vermindert. In welcher Welt leben wir, in der wir uns vor Gefahren schützen wollen, die nicht einmal einen Promille der Bevölkerung akut betreffen, aber dafür alle Menschen entscheidend in ihrem Persönlichkeitsrecht einschränken? Von 100 Menschen sterben 45 durch Kreislauferkrankungen, 25 durch Tumore und 4 durch "äußere Morbidität und Mortalität". Aus letzterer Gruppe 2 von 100 durch tätliche Angriffe und 17 durch Verkehrsunfälle. Wäre es da nicht angebrachter, die Forschung in der Medizin voranzubringen, durch die allein drei von vier Menschen direkt betroffen wären?
    [rl]

    IDF: Erste Benchmark-Ergebnisse des Intel Penryn

    Seit letztem Jahr fährt Intel eine komplett andere Marketing-Strategie als in den Jahren zuvor. Wurden früher genaue Leistungsdaten von zukünftigen Prozessoren möglichst bis zum Launch-Datum geheim gehalten, so wurde beim Core 2 Duo bereits Monate vorher die Presse an Prototypen herangelassen um erste Benchmark-Ergebnisse zu veröffentlichen. Auf dem gerade stattfindenden Intel Developer Forum demonstriert nun Intel erste Zahlen für die Ende diesen Jahres geplante Penryn-Familie.

    In der Keynote wurden noch recht allgemein gehaltene Aussagen gemacht, so soll die Performance des Penryns bei Videoanwendungen und Spielen um bis zu 40 Prozent über der jetziger Core-2-Duo-Prozessoren liegen. Beim 3D-Rendering soll ein Geschwindigkeitszuwachs von mindestens 25% und in der Bildverarbeitung von ca. 15% anstehen.

    Bei Golem gibt es nun erste "Real-Life-Benchmarks" der kommenden Prozessorgeneration. Am auffälligsten war der extreme Zuwachs bei einer Entwicklerversion von DivX. Der Videoencoder entwickelt auf einem Quad-Core-Penryn (2x 6 MB L2-Cache) mit 3,33 GHz Takt und FSB1333 eine um 111% höhere Geschwindigkeit als der kürzlich vorgestellte Core 2 Extreme QX6800 mit 2,93 GHz Takt. Dies dürfte vor allem in der neuen Multimedia-Erweiterung SSE4 begründet sein, die 47 neue Befehle enthält. Aber auch ein übliches Computerspiel wie Half-Life 2 legt mit der neuen Architektur deutlich zu. Zwar profitiert es überhaupt nicht von den 4 Kernen, erreicht aber um 37% höhere Frameraten bei nur 13% höherem Takt. Dies dürfte vor allem dem größeren Cache und der höheren Busbandbreite geschuldet sein.

    Benchmark Penryn Dual-Core 3,33 GHz, 6 MB L2, FSB1333 Penryn Quad-Core 3,33 GHz, 2x 6 MB L2, FSB1333 Core 2 Extreme QX6800 2,93 GHz, 2x 4 MB L2, FSB1066
    3DMark06 V1.1.0 Pro - CPU (Punkte) 3061 4957 4070
    3DMark06 V1.1.0 Pro - Overall (Punkte) 11015 11963 11123
    Mainconcept H.264 Encoder (Sekunden) 119 73 89
    Cinebench R9.5 (CPU Benchmark) 113