Samstag, den 31. Mai 2003
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Weitere Grafikkarten auf Basis der GeForce FX 5200 und 5600
Die beiden Grafikkartenhersteller Soltek und Terratec haben nun ihre Grafikkarten auf Basis des GeForce FX 5200 und 5600 Grafikchips von nVidia angekündigt.
So bringt Terratec eine Mystify GeForce FX 5200 (Ultra) und 5600 Pro auf den Markt, welche sich zum einen für Einsteiger und Gamer sowie an Profis mit professionellem Einsatzgebiet richten. So erscheint die FX 5200 mit einem Speichertakt von 250 MHz und 200 MHz GPU-Takt. Die Ultra-Variante läuft bei 325/ 300 MHz (Speicher/ GPU) etwas schneller und bietet neben 128 MB Grafikspeicher und DVI-Ausgang zusätzlich Video In/Out.
Die Mystify GeForce FX 5600 Pro kommt mit 256 MB DDR-SDRAM und 400/ 325 MHz (Speicher/ GPU). Außerdem bietet man einen DVI und TV Ausgang, sowie ein Umfangreiches Spiele-Bundle bestehend aus Titeln wie Tom Glancy's Splinter Cell, WarCraft III und Gun Metal.
Soltek bringt die GeForce FX 5200 in verschiedenen Varianten als SL-5200-XD und SL-5200-CD mit 200/ 250 MHz (Speicher/ GPU). Sie unterscheiden sich in der Größe des Speichers, von dem die 5200-CD nur 64 MB besitzt, sowie an Speicherinterface, das bei dieser Karte mit 64 Bit ebenfalls kleiner ausfällt, als bei der 5200-XD mit 128 Bit. Weiterhin werden beide Karten mit DVI und TV Ausgang ausgestattet sein.
Auch Soltek bringt zusätzlich eine Modell mit GeForce FX 5600 Grafikchip. Sie besitzt ein 128 Bit Speicher-Interface und 128 MB DDR-SDRAM und ist auf 275/ 325 MHz (Speicher/ GPU) getaktet. Die SL-5600-XD besitzt neben dem üblichen VGA-Ausgang einen DVI und TV Ausgang und ist mit einem reichhaltigen Software-Bundle bestehend aus zum Beispiel PowerQuest, PartitionMagic 6.0 SE und Drive Image 4.0 ausgestattet.
Während die Karten von Terratec bereits im Handel erhältlich sind, dürfte mit der Verfügbarkeit der Modelle von Soltek in wenigen Tagen zu rechnen sein.
[rl]
PAT auch bei Springdale-Mainboards
Der Intel i865PE "Springdale" Chipsatz unterscheidet sich ja bekanntlich vom i875P "Canterwood" Chipsatz nur durch die Performance Acceleration Technology (PAT), eine Technik zur Reduzierung von Speicherlatenzen, welche für ca. 3 bis 5 Prozent Performance-Unterschied verantwortlich ist. Einige Mainboard-Hersteller legen dieses Feature nun aber auch bei ihren i865PE-Mainboards frei: So ist dieses Feature beim Asus P4P800 nach unserer Prüfung bei der BIOS-Version 1006.010 (und wohl auch allen nachfolgenden) unter Advanced/Chipset/Enabled Memory Acceleration Mode anwählbar.
Beim AOpen AX4SG Max ist PAT ebenso in einer - allerdings derzeit nicht frei erhältlichen - Beta BIOS-Version aktivierbar und bei Soltek arbeitet man an einer entsprechenden BIOS-Version für das eigene i865PE-Mainboard 86SPE-L. Intel hat dazu bisher noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben, dürfte aber wohl nicht sehr begeistert sein, da somit der einzige Unterschied zwischen den i865PE- und i875P-Chipsätzen beseitigt wird. Technisch wird diese Aktivierung von PAT auf dem i865PE im übrigen dadurch möglich, als daß PAT eigentlich nur die von Athlon-Chipsätzen her bekannte DRAM Command Rate ist, wie in unserem i875P Launch-Artikel ausführlich dargelegt.
[rg]
Freitag, den 30. Mai 2003
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Neue Details zum ATi Chip R360
Momentan sammeln sich im Web allerlei Gerüchte zum anstehenden ATi R360 Grafikchip. Bei diesem wird es sich vermutlich nur um einen kleinen Refresh handeln, welcher nur die Takte auf Chip- und Speicherseite betrifft. Mit einem immer weiter verbesserten 0,15µm Fertigungsverfahren von TSMC möchte man aus dem R360 Chip wohl 420 MHz Chiptakt herausholen. Allerdings könnten es auch noch ein paar MHz mehr werden, obgleich wir eher davon ausgehen, dass der finale Takt eher unter 420 MHz liegen wird als darüber.
Als Speicher vermutet man mit 400 MHz getaktete DDR-II Module, wobei ein Einsatz von DDR-I Chips auch möglich sein könnte. Und auch diese 400 MHz stehen noch nicht fest, hier könnte sich also auch noch etwas ändern. Als sicher annehmen kann man nur, dass die 380/340 MHz der Radeon 9800 Pro übertroffen werden.
Auch wenn der R360 Chip wahrscheinlich keinerlei Hardwareverbesserungen mit sich bringen wird, so dürfte er trotzdem alleinig durch den Mehrtakt dem NV35 von nVIDIA gefährlich werden können. Allerdings wird der Chip erst im Herbst auf den Markt kommen. Man rechnet mit dem 3. oder auch erst 4. Quartal, was nVIDIA natürlich zugute kommt. Und nicht viel später sollte dann auch schon der NV40 seine Schatten voraus werfen.
[mg]
PNY bringt günstige Einsteiger-Grafikkarte für Workstations
Von PNY kommt eine neue Einsteiger-Grafikkarte für professionelle Anwendungen. Nach der Quadro FX 1000 und der FX 2000 wird das Angebot durch die FX 500 nach unten abgerundet. Gedacht ist die Karte für CAD- und DCC-Anwendungen, wo sie auf breiter Linie unterstützt wird. PNY verspricht für die Quadro FX 500 einen Leistungsvorteil von rund 20% im Gegensatz zu den älteren Einsteigermodellen auf Quadro 4 Basis.
Die Quadro FX 500 kommt mit 128MB Grafikspeicher daher und besitzt je einen Standard-VGA- und DVI-I-Anschluss. Somit können sowohl ältere Röhrenmonitore, als auch moderne Flat-Panels angeschlossen werden. Natürlich ist die Karte auch mit einem Dual 350MHz Digital-/Analog-Konverter ausgestattet, um gleichzeitig zwei Ausgabegeräte betreiben zu können. Erwirbt man eine Quadro FX Grafikkarte von PNY und lässt diese auf der Hersteller-Website registrieren, so erhält man 36 Monate Garantie auf die Hardware.
[cm]
Neue Kyro-Treiber zum Download
PowerVR hat neue Kyro-Treiber für die Betriebssysteme Windows 9x/2K/XP herausgebracht. Diese Treiber tragen die Versionsnummer 2.00.20.0516 und unterstützen eTaL für alle Kyro Karten. Dabei handelt es sich um eine softwareseitige T&L Lösung, die bis zu 5-10% Performancezuwachs verspricht. Außerdem soll es mit diesem Feature möglich sein, Spiele zu starten, die T&L unbedingt erfordern. Hier die direkten Links zu den entsprechenden Treiberfiles:
[cm]
Neuer Artikel online: EPoX EP-8K9A9I [VIA KT400A]
So schnell kann es gehen: Vor einem Jahr noch war VIA das Maß aller Dinge im Sockel A Chipsatz-Bereich - und nun ist man plötzlich in der Position des zweiten Siegers, klar hinter den nVidia-Chipsätzen. Gerade der KT400 Chipsatz, eigentlich als nForce2-Konkurrent angetreten, konnte kaum überzeugen, geschuldet auch dessen mangelnder Kompatibilität mit DDR400-Speichermodulen.
Dies will VIA nun mit dem KT400A Chipsatz ausräumen und so tritt bei uns zum Test das EPoX EP-8K9A9I auf Basis dieses Chipsatzes zum Beweis dieser Behauptung an. VIA verspricht zudem mit dem KT400A Optimierungen bei der Performance im DDR400-Modus, so daß der KT400A in diesem Modus auch tatsächlich schneller ist als im DDR333-Modus. Ob man diese Versprechnung hat halten können und wie sich das EPoX-Board gegen zwei KT400- und zwei nForce2-Vertreter schlägt, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Mittwoch, den 28. Mai 2003
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HT4U intern: Neue Partnerseite....nun endlich offiziell
Das World Wide Web ist ein großer Spielplatz, auch was den Bereich Hardware betrifft. Und im Hardware-Sektor trifft man gerne, leider auch all zu häufig, auf das eine oder andere Problem. Und wenn gleich so mancher Anwender etwas anderes erwarten mag, so sind wir Hardware Redakteure doch alle nur Menschen und müssen uns über unsere Probleme austauschen. Natürlich geschieht dies auch mit Kollegen der "Konkurrenz" und es entwickelt sich manches mal eine sehr freundschaftliche Zusammenarbeit, gerade wenn es um die Ergründung von Problemen geht.
Fast drei Jahre besteht nun ein solches Verhältnis zwischen den Kollegen des Planet 3DNow! und Hard Tecs 4U, in welchem sich sehr regelmäßig über Hardware, Internas und Probleme ausgetauscht wird. Und intern kamen wir praktisch in all dieser Zeit nie auf die Idee diese Zusammenarbeit öffentlich zu machen. Heute wollen wir diesen Umstand ändern. Ab sofort, obwohl schon lange intern, ist der Planet 3DNow! offizielle Partner-Seite von Hard Tecs 4U und wir sind stolz dies bekannt geben zu dürfen, gibt es doch wirklich nicht so viele Magazine im World Wide Web, welche uneigennützig sich für die Belange des Endanwenders einsetzen und zudem den entsprechenden technischen Background besitzen.
[pg]
Inoffizieller Detonator FX 44.10 aufgetaucht
Wie unsere Kollegen von Guru3D herausgefunden haben, ist bei Dell ein neuer 3D-Treiber für nVidias Grafikchips aufgetaucht. Er ist auf den 5. Mai datiert und nur inoffiziell verfügbar. Zu Änderungen ist uns nichts bekannt. Der Treiber ist für Windows XP und Windows 2000 verfügbar und kann bei Guru3D heruntergeladen werden. Wie immer erfolgt die Installation dieser Treiber auf eigenes Risiko.
Zum letzten offiziellen Detonator FX Treiber mit der Versionsnummer 44.03 gibt es hier weitere Informationen.
[rl]
Deutsche Opera 7.11 Version steht bereit
Die norwegische Softwareschmiede Opera Software hat ihrem Browser Opera ein Update verpasst, wonach das Programm nun in der Version 7.11 vorliegt. Neben allerlei Verbesserungen am Interface bringt die 7.11 Version vielerlei kleine Änderungen und Fixes mit sich, welche im Detail hier eingesehen werden können.
Die Opera 7.11 Version liegt dazu nun auch in deutscher Sprache zum Download bereit. Wer sich für den Browser interessiert, kann ihn hier mit oder ohne Java in deutscher Sprache herunterladen.
[mg]
AOpen kündigt Aeolus FX 5900 an
Der Grafikkarten und Mainboard Hersteller AOpen hat für Juni die Aeolus FX 5900 angekündigt, welche auf nVidias neuster Chipsatz-Generation GeForce FX5900 basiert und sowohl mit einem 256bit Speicherinterface als auch mit Unterstützung für AGP 8X und den neuesten Technologie-Features von nVidia wie Cinematic 2.0 ausgestattet sein wird.
Die 128 MB DDR-SDRAM werden bei einer Frequenz von 400 MHz betrieben werden, was nach unseren Informationen höchstwahrscheinlich auch dem offiziellen Speichertakt von nVidia entsprechen wird. Hierzu hat sich der Grafikgigant jedoch immer noch nicht geäußert.
Zusätzlich bietet AOpen mit der Aeolus FX 5900 einen DVI-Ausgang sowie Video In/Out und fügt der Lieferung neben einem DVI/VGA-Adapter ein kleines Software-Bundle bestehend aus WinDVD und WinProducer hinzu. Zur Verfügbarkeit und Preisen ist uns derzeit noch nichts bekannt.

[rl]
Computex 2003 findet im September statt
Die Computex 2003, eine der größten IT-Fachmessen der Welt, wurde nun laut einem Bericht von TheInquirer offiziell auf September verschoben. So legte man den neuen Termin auf den 22. bis 26. September diesen Jahres fest und entgeht damit knapp einer ebenfalls diskutierten Absage. Ursprünglich sollte die Messe schon Anfang Juni stattfinden (siehe hier), wurde jedoch aufgrund des SARS-Virus verschoben, da viele Teilnehmer aus allen Teilen der Welt aussagten, unter diesen Bedingungen nicht kommen zu wollen.
Bleibt zu hoffen, dass man bis September die Lungenkrankheit in den Griff bekommen hat, da ein nochmaliges Verschieben wahrscheinlich nicht möglich sein wird und für viele Unternehmen erhebliche finanzielle Verluste bedeuten würde. Eventuell steigen bis dahin auch wieder die zu erwartenden Besucherzahlen an, die für Juni als extrem niedrig vorausgesagt wurden.
[rl]
Dienstag, den 27. Mai 2003
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CPU-Z und PC Wizard in neuer Version erschienen
Die beiden Diagnose-Tools CPU-Z und PC Wizard sind heute in neuen Versionen zum Download freigegeben worden. Hier kurz die wichtigsten Änderungen:
CPU-Z 1.18 (Download)
- Athlon 64 and Opteron support.
- Intel i865P/PE/G support.
- Real memory frequency report (no more data rate multiplier).
- Ability to save a screenshot for each page (using F5 key).
- Several bug corrections (nForce2 chipset especially)
PC Wizard 2003 (Download)
- CPU support : AMD Athlon XP "Barton", AMD Athlon 64, Intel Pentium 4 "Prescott", Intel Pentium-M "Banias", VIA C3 "Nehemiah".
- Chipset support : Intel E7205, Intel 852GM, Intel 855GM/PM, Intel 875P, Intel 865P/PE/G, VIA P4X400.
- Benchmark support : DirectX 3D, RAM Bandwidth.
- SMBus support : nVIDIA.
- CPU Features support : L1 Data Context, Cache Parameters Leaf, Hyper-Threading, SpeedStep, Enhanced SpeedStep, PowerNow!, LongRun, LongHaul, SSE3.
- Report support : ZIP format.
- Communication with Motherboard Monitor.
- Fully support XP Themes.
- Several bugs fixed
[rl]
Erstes TCPA Thinkpad von IBM
Wie wir einer aktuellen Meldung des Inquirer entnehmen konnten, soll IBM Mitte Juni ein Notebook mit integriertem TCPA Chip auf den Markt bringen. Weiterhin wird es mit Intel Pentium-M 1,6 GHz Prozessor, DVD-RW-Laufwerk, 60 GB Festplatte und 512 MB Arbeitsspeicher ausgestattet sein, die optional bis auf 2 GB erweitert werden können. Als Grafikkarte kommt ATIs Mobility GL9000 zum Einsatz. Das Thinkpad T40P basiert auf Intels Centrino Technologie und ermöglicht nach Aussagen von IBM eine maximale Laufzeit von bis zu sieben Stunden.
Damit würde Big Blue ein durchaus interessantes Angebot in den Handel bringen, welches als einziges Manko das unbeliebte TCPA Modul aufweisen wird. Derzeit dürfte dies für den täglichen Einsatz jedoch noch keine Auswirkungen haben, da es kaum Software gibt, die ein solches Modul erwartet, geschweige denn damit zusammen arbeiten kann. Interessant wird die Geschichte erst in Zusammenhang mit dem Microsofts neuem Betriebssystem, das mit Palladium dann auch den TCPA-Chip verwenden wird. Mehr Informationen zur Technik und den Prinzipien findet man zum Beispiel in dieser News oder auf NoTCPA.org.
Das Thinkpad soll in kompletter Ausstattung um 3500 US-Dollar kosten. Ob es auch eine eine Variante ohne das TCPA-Modul geben wird, ist uns derzeit leider noch nicht bekannt.
[rl]
FSP Group kündigt umweltfreundliche Netzteile an
Der Netzteilhersteller FSP kündigte neue ATX-Netzteil mit Leistungen von 250 und 300 Watt an, die sich besonders durch ihren niedrigen Stromverbrauch im Standby Modus auszeichnen sollen, die unter einem Watt liegen soll. Die Green Power Serie entspricht den üblichen Netzteilen, dürfte aber weniger für typische übertaktete "Stromfresser-Systeme" geeignet sein, da es hauptsächlich unter dem Gesichtspunkt der Sparsamkeit und Ruhe entwickelt wurde und vermutlich kaum an die Leistungswerte der "stromhungrigeren" und stärkeren Konkurrenz-Produkte heran reichen wird.
Dennoch sind die Modelle für aktuelle Pentium 4 und Athlon XP Prozessoren geeignet. Ihren hauptsächlichen Einsatzort dürfte die Serie in immer beliebteren Wohnzimmer und Silent-PCs finden. Wie groß die Ersparnis im Endeffekt wirklich ist, wird sich noch herausstellen müssen.
In Anbetracht des immer größeren Stromverbrauchs aktueller Heim-Rechner ist durchaus damit zu rechnen, dass der Trend zum Strom sparen sich in der nächsten Zeit noch verstärken wird. Bleibt nur zu hoffen, dass sich in Zukunft auch die Kosten im laufenden Betrieb senken lassen, wenn man bedenkt, dass ein recht beachtlicher Teil heutiger PCs häufiger an- als abgeschaltet sind.
Die Green Power Netzteile sind zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 52 EUR verfügbar und dürften ein kurzer Zeit auch im Handel erhältlich sein.
[rl]
SiS 648FX Mainboards und erste Benchmarks
Kurze Zeit nach der offiziellen Vorstellung des neuen Chipsatzes durch SiS, wollen die X-bit labs erfahren haben, dass neben dem bereits vorgestellten Motherboards von Asus auch von vielen anderen Herstellern wie AOpen, Gigabyte und MSI Platinen in den nächsten Wochen erscheinen werden. Sie sollten durch den Chipsatz den FSB800 sowie Intels Hyper-Threading Technologie und DDR400 SDRAM unterstützen. Erste Motherboards von Asus sind nach Informationen von Akiba bereits in Japan käuflich zu erhalten und kosten umgerechnet circa 100 Euro.
Des Weiteren konnte OC workbench einen Blick auf ein Referenz-Board von SiS werfen. Als Vergleich traten Platinen aus dem Hause Intel mit i865 Springdale und i875 Canterwood Chipsatz an. So bestätigen die Ergebnisse das vermutete Bild und zeigen den SiS648FX hauptsächlich im unteren Mittelfeld. Besonders aufgrund des fehlenden Dual-Channel Speicher-Interfaces dürfte SiS einiges an Performance verloren gehen, da der Pentium 4 besonders von der großen Bandbreite profitiert. Trotzdem sehen die Werte gerade wegen diesem Manko erstaunlich gut aus und beweisen, dass auch mit nur einem Kanal eine ansehnliche Performance erreicht werden kann.
Dennoch sind die Werte mit Vorsicht zu genießen, da in der Vergangenheit die Performance der Endkunden-Produkte deutlich unter den Angaben lag, die OCWB mit ihren Referenz-Platinen präsentierte. Doch besonders im Hinblick auf das Preis-/ Leisungsverhältnis dürften sich einige Käufer finden lassen, da gerade bei der Ausstattung SiS der Konkurrenz in nichts nachsteht. Man bietet so eine interessante Alternative zu den teuren High-End Boards. Wer jedoch auf ein Zwei-Kanal Speicher-Interface nicht verzichten möchte, der muss sich noch einige Monate bis zum SiS655FX gedulden.
[rl]
Nachtrag zum Intel Canterwood Roundup
Es ist nicht sehr lange her, da veröffentlichten wir unser i875P Mainboard Roundup, in welchem wir die derzeitigen Spitzenreiter von EPoX, AOpen, ASUS, MSI und Intel präsentierten. Allerdings gab es sehr viel Tadel in diesem Bericht. Vieles schien noch nicht ganz ausgegoren zu sein, was uns am meisten wunderte, hatten wir so etwas in dieser Form, kurz nach einem Intel Chipsatz Launch noch nicht erfahren müssen. Knapp 3 Wochen nach unserem Testbericht haben wir uns dann noch einmal den einen oder anderen Kandidaten zur Brust genommen, weil einerseits die Hersteller, aber auch die Leser darum baten.
Beginnen wir kurz und bündig mit dem Intel D875PBZ Mainboard. Hier erhielten wir keine neuen Erkenntnisse, mit Ausnahme von 2 Leserrückmeldungen, die uns darauf hinwiesen, dass das erworbene Produkt nicht über das unsererseits erwähnte Front Panel mit 2 USB Anschlüssen verfügte. Ansonsten konnten wir im Bereich Stabilität und Performance keine neuen Erkenntnisse erlangen.
Bei MSI gab es in den vergangenen Wochen ein wenig Probleme, was die BIOS Versionen für das 875P NEO betrifft. So mussten Leser vermelden, dass die kurzfristig verfügbare BIOS Version 1.3 Final in manchen Fällen zum einem BIOS Defekt nach erfolgtem Flash Vorgang führte. Wir konnten mit der BIOS Version 1.32 Beta keine Probleme verzeichnen, allerdings ist diese, wie auch die früheren Versionen, zwischenzeitlich vom Server entfernt und es ist ausschließlich noch die aktuelle Version 1.4 verfügbar. Unsere Kritik am MSI Mainboard richtete sich im Test auf Probleme bei der Übernahme manuell gewählter Speichereinstellungen und insgesamt der Performance des Boards. Die aktuelle Version 1.4 haben wir uns darum noch einmal aus der Nähe betrachtet. Dabei mussten wir feststellen, dass die Performance nur marginal besser wurde und sich nun auf fast identischem Niveau des Intel D875PBZ im DualChannel DDR320 Mode befindet.
Zudem fanden sich gewisse Besserungen bei der Anwahl der Speichertimingoptionen, denn unter Verwendung von DDR400 programmierten EEPROM Speichern, wurden nun auch unsere manuell gewählten Timings akzeptiert. Nach wie vor keine Besserung gab es bei Speichermodulen die zwar für den DDR400 Mode offiziell freigegeben wurden (z.B. ältere Corsair Module), jedoch eine SPD Programmierung eines PC2700 (DDR333) Speicher besitzen. Diese Module betreibt MSI weiterhin im DDR320 Mode, auch dann, wenn manuell DDR400 vorgewählt wird.
Dann schauten wir uns natürlich auch das ASUS P4C800 Deluxe noch einmal aus der Nähe an. ASUS glänzte im vergangenen Test als Performance Überflieger, allerdings auch mit den meisten Problemen im sonstigen Testdurchlauf. Mit der uns aktuell geschickten BIOS Version 1007.005 Beta wurden einige Probleme beseitigt. Zum einen war es uns möglich, das System nun auch im DDR320 Mode reibungslos zu betreiben. Zum anderen funktionierte nun auch der auf der ATX-Blende herausgeführte Firewire Anschluß tadellos.
Nach wie vor ist die Default Voreinstellung des Mainboards bezüglich APIC Mode auf MPS Table Version 1.1 und nicht 1.4 voreingestellt und leider war es uns auch aktuell noch immer nicht möglich eines unserer USB 2.0 Geräte zu betreiben. Zu dem war der ehemalige Performance Überflieger nun auch nicht mehr so performant. Aktuell, trotz korrekt anliegender Speichertimings, befindet sich das P4C800 lediglich noch auf dem Leistungsniveau der seinerzeitigen Messungen von EPoX und AOpen, also knapp unterhalb des Intel D875PBZ.
Beim AOpen AX4C Max hatten wir im Test praktisch nur zu kritisieren, dass man einen aktiven Northbridge Lüfter verwendete und die Leistung nicht ganz auf der Höhe unserer Erwartungen war. Man pendelte sich mal mehr, mal weniger deutlich hinter den Leistungen des Intel D875PBZ ein. Wir hatten nun die Gelegenheit die von AOpen überlassene, aktuelle BIOS Version 1.04A zu testen. Dabei konnten wir dann erkennen, dass es dem Hersteller nach 3 Wochen gelungen war, mittels BIOS Update den einzigen, wirklichen Kritikpunkt zu beseitigen. In allen Benchmarks konnte man sich nun endlich knapp vor den Intel Kandidaten setzen.
Ein weiterer Kritikpunkt bei allen getesteten i875P Platinen ist nun zwischenzeitlich ebenfalls beseitigt, nämlich die Preisgestaltung der Händler. So ermittelten wir beim Intel D875PBZ einen momentanen Straßenpreis von rd. 176 € und die Platinen von EPoX, ASUS, AOpen und MSI bewegen sich zur Zeit zwischen 190 und 195 €.
Im Ergebnis gilt es nun noch für uns die derzeitigen Leistungen von AOpen zu würdigen und wir sehen uns nun im Stande, die volle Empfehlung für das AX4C Max in Form unseres Editor's Choice Award auszusprechen.
[pg]
Finanzielle Situation der Neuen ELSA GmbH doch nicht kritisch
In letzter Zeit gab es im Netz so einiges zur finanziellen Lage der Neuen ELSA GmbH zu lesen. An dieser stelle berichteten auch wir über Spekulationen zu Liquiditätsproblemen des Unternehmens. ELSAs Marketingchef Bernd-Hendrik Nissing äußerte sich nun zu diesen Meldungen und bestritt deren Dramatik. So soll Elsa weder in schwerwiegenden Problemen stecken, noch drohe eine mögliche Insolvenz. Die verspäteten Lohnzahlungen erfolgten nach Absprache mit den Mitarbeitern, welche sich zu einer solchen Hilfe für das Unternehmen bereiterklärt hatten.
Anderen Meldungen zufolge wartet Elsa noch auf Zahlungen eines privanten Hauptinvestors, hierzu sollen bald nähere Informationen folgen. Andererseits hat die Neue ELSA GmbH einen schweren Stand bei Banken, welche durch die Insolvenz der alten ELSA AG beeinflußt sind. Derzeit gibt es noch immer Lieferengpässe bei ELSA-Produkten, die auf die aktuell schwache finanzielle Lage des Unternehmens zurück zu führen sind.
[cm]
AMD senkt nach Intel ebenfalls CPU Preise
Nachdem Intel am gestrigen Tag die Preise seiner Value-CPU Celeron gesenkt hat (wir berichteten), zieht der Konkurrent AMD heute nach und senkt mit Ausnahme des kleinsten und des teuersten Modells die Preise des Desktop-Prozessors Athlon XP um bis zu 32 Prozent. Die nachfolgenden Preise gelten wie immer bei einer Abnahme von 1000 Stück und haben damit keinen direkten Bezug zu den wirklichen Handelspreisen.
| Modell | alter Preis | neuer Preis | Nachlass |
| Athlon XP 3200+ | 464 US-$ | 464 US-$ | 0% |
| Athlon XP 3000+ | 325 US-$ | 265 US-$ | 18% |
| Athlon XP 2800+ | 225 US-$ | 180 US-$ | 20% |
| Athlon XP 2700+ | 180 US-$ | 137 US-$ | 24% |
| Athlon XP 2600+ | 151 US-$ | 103 US-$ | 32% |
| Athlon XP 2500+ | 124 US-$ | 89 US-$ | 28% |
| Athlon XP 2400+ | 103 US-$ | 84 US-$ | 18% |
| Athlon XP 2200+ | 81 US-$ | 74 US-$ | 9% |
| Athlon XP 2100+ | 79 US-$ | 74 US-$ | 6% |
| Athlon XP 2000+ | 66 US-$ | 66 US-$ | 0% |
Zu beachten ist noch, dass unter dem XP 2800+ beide Modelle, der T-Bred mit 2,25 GHz sowie der Barton mit 2,083 GHz, erfasst werden. Insbesondere der einst sündhaft teure XP 2600+ ist zusammen mit dem kleinsten Barton-Modell 2500+ nun schon fast im Value-Bereich angekommen. Insgesamt sind die neuen Preise eine fortgesetzte Kampfansage an Intel, schließlich liegen die günstigsten Strassenpreise für einen 2,4 GHz-Northwood immer noch über 160 Euro. Ein Celeron mit 2,4 GHz ist demgegenüber schon für deutlich unter 100 Euro zu haben, leidet jedoch unter seiner sehr schwachen Pro-MHz-Leistung.
[mg]
Zum Takt der GeForceFX 5900
Über den Takt der GeForceFX 5900 lagen bisweilen noch keine konkreten Informationen vor. Lediglich über den großen Bruder GeForceFX 5900 Ultra lagen schon feste Takte vor. Aus Herstellerkreisen haben wir heute die finalen "Clock Speeds" der GeForceFX 5900 und GeForceFX 5900 Ultra erfahren können. Zur GeForceFX 5900 Value können wir dagegen noch keine sicheren Informationen liefern, sondern lediglich spekulieren. Nachfolgend die technisch wichtigen Daten der NV35 Familie.
| | GeForceFX 5900 Ultra | GeForceFX 5900 | GeForceFX 5900 Value |
| GPU Takt | 450 MHz | 400 MHz | ? |
| Speicherinterface | 256 Bit DDR/DDR2 | 256 Bit DDR/DDR2 | 128 Bit / 256 Bit DDR/DDR2 |
| Speichertakt | 425 MHz | 425 MHz | ? |
| Speicher | 256 MB | 128MB | ? |
Die GeForceFX 5900 Ultra und die normale GeForceFX 5900 unterscheiden sich lediglich durch den GPU Takt und die Speicherausstattung. Dafür, dass die GeForceFX 5900 rund 100€ günstiger zu haben sein sollte als die GeForceFX 5900 Ultra, dürfte sie von der Geschwindigkeit her dem großen Bruder dicht im Windschatten folgen. Denn die 50 MHz weniger GPU Takt dürfte man unter der quasi Standardauflösung 1024x768 kaum merken, was genauso für den Speicher gilt. Erst mit höheren Auflösungen und dem Einsatz von Anti-Aliasing und dem anisotropen Filter sollte sich der doppelt so große Speicher und die 50 MHz Mehrtakt bemerkbar machen.
Über die GeForceFX 5900 Value können auch wir nur spekulieren. Hier hat sich nVIDIA wahrscheinlich noch nicht einmal selbst festgelegt, wie die Karte nun in den Handel kommen soll. Möglicherweise wird es Karten mit einem 256 Bit Speicherinterface geben, wahrscheinlicher ist aber ein 128 Bit Speicherinterface. Auch die Takte könnten noch ein wenig nach unten justiert werden, auch wenn wir hier keine allzu großen Sprünge erwarten. Da die Karte aber wohl erst im August auf den Markt kommen wird, bleibt nVIDIA noch ein wenig Zeit für die Spezifikationen und den Hardware-Magazinen Zeit zum Spekulieren. ;-)
[mg]
Case-Modding der anderen Art
Die Nützlichkeit und der Unterhaltungswert moderner PCs ist weitestgehend unumstritten und sollte den Lesern dieser Seite durchaus vertraut sein. Anders sieht es da bei den optischen Qualitäten der Blechkästen aus. Damit soll nicht die Darstelungsqualität der verbauten Grafikkarte gemeint sein, sondern das Aussehen der eingesetzten Gehäuse. Eine immer größer werdende Zahl von Besitzern wendet sich daher dem Case-Modding zu, wobei meist mit Hilfe diverser Zubehörartikel versucht wird, die Optik aufzupeppen. Plexiglasfenster, Leuchtröhren, und ähnliches Zierrat tragen zwar zu einer Verbesserung bei, im Grunde bleibt es aber beim üblichen, viereckigen Klotz.
Wie muß ein Gehäuse also aussehen, damit es dem meist männlichen Case-Modding-Fan richtig gut gefällt? Im Falle von heterosexuellen Kandidaten gibt es eine einfache Antwort auf diese Frage, der Rechner muß weibliche Formen aufweisen! Wie weit man dieses Ziel treiben kann und welcher Aufwand dazu nötig ist (solange man sich auf absoluten Eigenbau verlässt), kann in diesem Thread auf Divxstation bestaunt werden (Achtung, bilderlastig!). Das Endprodukt ist sicherlich ein Anwärter auf den Titel "inoffizieller Case-Mod des Jahres". Ich vermute übrigens, dass die Pistole zur Verteidigung gegen ungewollte Übergriffe gedacht ist ;-).
[cm]
Sonntag, den 25. Mai 2003
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Webweites
Das 3DCenter hat wieder einmal tief in die Technikkiste gegriffen und liefert einen umfangreichen Artikel zum Thema Kantenglättung moderner 3D-Chips ab. Anti-Aliasing wird von eigentlich allen aktuellen Grafikkarten mittels Multisampling umgesetzt, allerdings sind die Vorgehensweisen z.B. von ATi und nVidia dabei durchaus unterschiedlich. Hierauf und auch auf mögliche Alternativen zum Multisamplingverfahren wird ausführlich eingegangen.
Der Launch der i865-"Springdale"-Plattform hat natürlich auch bei unseren Partnerseiten Au-Ja! und LostCircuits seine Spuren hinterlassen. Beide Webseiten hatten Referenzmainboards von Intel zur Verfügung, die hinsichtlich Ausstattung und Performance überzeugen konnten. Beim Intel D865GBF gefiel den Kollegen von Au-Ja! zudem die verbesserte Leistung der integrierten Grafik (Extreme Graphics2). Die LostCircuits hatten zusätzlich noch das Intel D865PERL für ihr Springdale-Review zur Verfügung und kommen prinzipiell zu einer ähnlichen Einschätzung, allerdings zeigen die Vergleichswerte des nForce2, dass dessen integrierte Grafiklösung in Form eines GeForce4 MX-Chips zumindest im 3D-Bereich doch immer noch deutlich mehr hermacht.
Die Spieleflut hat den dritten Teil der Rainbow Six-Reihe, den Taktik-Shooter Raven Shield, unter die Lupe genommen. Der Background des Spiels (Terroristenbekämpfung) erklärt sich schnell, im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen hat Raven Shield eine deutliche Aufwertung durch die Unreal2-Grafikengine erfahren. Der überwiegende Teil des Reviews widmet sich den Besonderheiten des Gameplays von Raven Shield wie dem Planungsmodus und dessen Befehlssätzen und schließt mit einer Beschreibung neu hinzugekommener Multiplayer-Modi. Insgesamt ein gelungenes Action-Game und für die Spieleflut eindeutig die neue Genre-Referenz.
[vw]
Neuer Artikel online: Lian Li PC-402B & VIA EPIA M9000
Mit dem Shuttle XPC-SN41G2 haben wir Euch bereits ein aktuelles Barebone-System vorgestellt, welches allerdings in Abweichung zu unserem heutigem Testkandidaten eher auf HighEnd-Technik setzt. Das VIA EPIA M9000 All-in-One Mainboard mit dem Lian Li PC-402B Gehäuse geht dagegen in eine völlig andere Richtung, denn hier sind im Gegensatz zum Shuttle-System keine extra AGP-Grafikkarte vorgesehen und der Prozessor ist mit einem VIA C3 mit 933 MHz auch schon (fest) vorgegeben. Die Zielsetzung eines EPIA-Systems ist denn auch eher der Wohnzimmer-PC beispielsweise als CD/DVD-Abspielstation oder aber der Einsatz als kleiner Home-Server. Ob sich das System dafür eignet und was es trotz seiner Kompaktheit alles zu bieten hat, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Global WIN stellt Netzteilserie vor
Der taiwanesische Kühlerhersteller Global WIN stellt mit der SAF Serie erstmals Netzteile vor. Die Leistungen reichen von 320 über 420 Watt, bis zum Topmodell mit 520 Watt. Eine Besonderheit ist eine eingebaute temperaturgeregelte Lüftersteuerung für fünf Lüfter. Neben den beiden 80 mm Lüftern im Netzteil lassen sich so bis zu drei weitere Lüfter regeln. Global WIN wirbt mit einem Lautstärkepegel von nur 22 dBA für die Netzteile. Zusätzlich zur automatischen Temperatursteuerung läßt sich die Lüftergeschwindigkeit in drei Stufen einstellen.
Neben den üblichen Sicherheitsfeatures wie Überspannungsschutz, Überlastabschaltung und Kurzschlussabschaltung verfügen die Global WIN Netzteile über Active PFC. Die Oberfläche der Netzteile ist titanbeschichtet und erzeugt dadurch einen spiegelnden Effekt. Geeignet sind die Netzteile für alle gängigen AMD und Intel PC-Systeme. Intern stehen 8 5,25" Stromanschlüsse und zwei 3,5" Anschlüsse zur Verfügung.
Die Netzteile sind ab sofort bei Frozen Silicon ab 69,90 Euro erhältlich.
Nun muss sich zeigen ob Global WIN im dichtgedrängten Netzteilmarkt Fuß fassen kann. Durch die Lüftersteuerung mit dem günstigen Preis-Leistungsverhältnis sorgt Global WIN mit der SAF Serie jedenfalls für ein interessantes Angebot. [ch]
Samstag, den 24. Mai 2003
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nVidia zieht Treiberpaket zurück
nVidia hat wenige Tage nach Veröffentlichung das Treiberpaket der Version 2.42 für die nForce2 Chipsatzreihe zurückgezogen. Wenige Tage zuvor wurde bereits die Version 2.41 um den IDE Miniport Treiber "erleichertet", der zu massiven Problemen geführt hat. Eine Begründung warum nun die Version 2.42 von der nVidia Treiberseite entfernt wurde, sind nicht bekannt. Unsere Partnerseite Planet3DNow! vermutet Schwierigkeiten mit dem Onboard Sound im Mehrkanalbetrieb. nVidia empfiehlt nun bei bereits installiertem 2.4x Treiber nach folgender Anleitung diesen zu entfernen und momentan den älteren Treiber der Version 2.03 ohne den mitgelieferten IDE Treiber zu installieren.
Download - Anleitung um nForce1/2 Treiber 2.4x zu deinstallieren
Download - nForce1/2 Treiber 2.03 [ch]
Freitag, den 23. Mai 2003
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Shuttle präsentiert XPC SN45G für den Athlon XP
Mit dem neuen Mini-Barebone System SN45G erweitert Shuttle seine Produktpalette um ein weiteres nForce2 Mainboard, das offiziell auf mit nVidia nForce2 Ultra 400 Chipsatz geliefert wird und einen Frontsidebus von bis zu 200 MHz DDR unterstützt.
Überzeugen will man außerdem mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten im Bios für die Tuning-Freudige Generation. Im Zusammenspiel mit der MCP-T Southbridge bietet das XPC SN45G neben dem AGP 8X und Dual-Channel DDR400 Interface außerdem FireWire 400, USB 2.0, S/PDIF sowie 10/100 Mbit Netzwerk. Für spätere Erweiterungen stehen ein freier PCI-Steckplatz, sowie je ein 5,25 und 3,5 Zoll Laufwerk-Schacht zur Verfügung.

Wohnzimmer tauglich verpackt ist das System wieder in einem Ansehnlichen Aluminium-Gehäuse mit geringen Ausmaßen von 20x18,5x30 Zentimetern. Mehr Informationen zum Barbone-System kann man auch unserem Review zum Vorgänger XPC SN41G2 entnehmen. Zu Preis und Verfügbarkeit sind uns derzeit keine Informationen bekannt.
[rl]
nVIDIA Dawn Demo auf ATi R3xx Karten
Die von nVIDIA geschaffene Elfe Dawn, welche zur GeForceFX 5800 Ultra Vorstellung immer wieder gerne gezeigt wurde, darf man nun auch als ATi R3xx User tanzen lassen. Bei den Kollegen von Rage3D.com kann man sich einen Hack herunterladen, mit welchem man sich die nVIDIA Dawn Demo auch auf einer ATi R300/R350/RV350 Karte angucken kann, allerdings mit der Einschränkung, dass mindestens 512MB Arbeitsspeicher vorhanden sind. Dabei soll die Demo auf einer ATi Radeon 9800 Pro sogar 15 Prozent schneller laufen als auf einer NV30 Karte.
Alle ATi Interessenten können sich den Hack, bei welchem lediglich eine Datei im Dawn Verzeichnis ausgetauscht werden muss, hier direkt bei Rage3D.com herunterladen. Dort findet man auch eine genaue Erläuterung und Details zu dem Hack. Somit können wir nun auch den ATi Anwendern viel Spass mit der wirklich schönen Demo wünschen. ;-)
[mg]
AOpen präsentiert Mainboards auf Intel 865 Basis
Auch der Hersteller AOpen startet eine ganze Reihe neuer Mainboards auf Basis der Intel 865 Chipsatzfamilie. Hierbei handelt es sich um neue Platinen, die mit den Varianten 865P, 865PE und 865G ausgerüstet sind. Außerdem werden die beiden Southbrides ICH5 und ICH5R mit RAID-Funktionalität verbaut.
Die Modelle mit Intel 865G Chipsatz verfügen über Intels Extreme Graphics 2, die Modelle mit Intel 865P Bestückung sind nur für Prozessoren mit einem Front Side Bus von bis zu 133MHz QDR (FSB533) vorgesehen. Die folgende Tabelle gibt Aufschluss über die jeweiligen Modelle, unten sind Variaten in Micro-ATX Bauform gelistet.
| Modell | AX4SG Max | AX4SG WLAN | AX4SPE Max | AX4SP-N | AX4SPE-N | AX4SP-G | AX4SPE-GN |
| Chipsatz | i865G, ICH5R | i865G, ICH5R | i865PE, ICH5R | i865G, ICH5 | i865PE, ICH5 | i865P, ICH5 | i865PE, ICH5 |
| FSB | 800/533/400 | 800/533/400 | 800/533/400 | 533/400 | 800/533/400 | 533/400 | 800/533/400 |
| Audio | AC97 | AC97 | AC97 | AC97 | AC97 | AC97 | AC97 |
| Speicher (DDR) | 400/333/266 | 400/333/266 | 400/333/266 | 333/266 | 400/333/266 | 333/266 | 400/333/266 |
| SATA | 4x | 2x | 4x | 2x | 2x | 2x | 2x |
| RAID | RAID 0, 1 | RAID 0, 1 | RAID 0, 1 | - | - | - | - |
| LAN | Gigabit | Gigabit | Gigabit | 10/100Mbit | 10/100Mbit | - | 10/100Mbit |
| IEEE1394 | 2x | - | 2x | - | 2x | - | - |
| Wireless | - | Bluetooth, WLAN | - | - | - | - | - |
| Modell | MX4SG-N | MX4SG-L | MX4SGI-N | MX4SGI-L |
| Chipsatz | i865G, ICH5 | i865G, ICH5 | i865G, ICH5 | i865G, ICH5 |
| FSB | 800/533/400 | 800/533/400 | 800/533/400 | 800/533/400 |
| Speicher (DDR) | 400/333/266 | 400/333/266 | 400/333/266 | 400/333/266 |
| SATA | 2x | 2x | 2x | 2x |
| LAN | Broadcom 10/100Mbit | Broadcom Gigabit | Intel Gigabit | Intel 10/100Mbit |
[cm]
SiS gliedert Grafikchipabteilung aus
Die Grafikchipabteilung des Herstellers SiS (Silicon Integrated Systems) wird zu einem eigenständigen Tochterunternehmen und soll die Entwicklung und Vermarktung der bisher von SiS angebotenen Grafikchips übernehmen. Das neue Unternehmen wird unter dem Namen Xabre Graphic Inc. (XGI) auftreten und zu 99,99% SiS gehören. Nach der Umwandlung soll der Neuling am 1. Juni mit der Arbeit beginnen.
Das zukünftige Betätigungsfeld von XGI soll im mittleren und gehobenen Grafikchipmarkt liegen. Im dritten Quartal 2003 will man mit einem DirectX9-fähigen Xabre II Chip auf den Markt kommen. Die Produktion der Chips wird bei UMC in einem 0,13-Micron-Prozess erfolgen. Lediglich die entwicklung von integrierten Grafiklösungen für Mainboard-Chipsätze wird bei SiS verbleiben. Die beiden Unternehmen werden sich jedoch gegenseitig Entwicklungen lizensieren.
[cm]
Leadtek kündigt GeForce FX 5900 Ultra Grafikkarten an
Der Hersteller Leadtek kündig zwei neue Grafikkarten auf Basis der kommenden GeForce FX 5900 (Ultra) Grafikchips von NVIDIA an. Die Modelle WinFast A 350 TDH Ultra MyVIVO und WinFast A 350 TDH MyVIVO kommen mit einem kompletten Softwarepaket zur Videobearbeitung und Überwachung technischer Parameter wie Temperatur oder Lüfterdrehzahl daher. Außerdem liegen ihnen Vollversionen der Spiele Big Mutha Trucker und GunMetal, sowie ein DVI zu VGA Adapter und diverse Kabel, bei.
Zu den technischen Daten der WinFast A 350 TDH MyVIVO schweigt sich die Pressemitteilung leider aus, es ist lediglich von einer Variante mit 128MB und einer mit 256MB Speicher die Rede. Die WinFast A 350 TDH Ultra MyVIVO ist mit 256MB DDR-RAM (256 Bit, 2,2ns) ausgestattet, welches mit einem Takt von 425MHz betrieben wird. Die GPU der Karte taktet mit 450MHz. Als Anschlüsse sind ein Standard-VGA-, ein DVI-, ein TV-Out- und ein Video-In-Anschluss vorhanden.
Beide Karten werden ab Ende Juni / Anfang Juli im Handel erscheinen und dort mit einem Preis von rund 550 Euro für die WinFast A 350 TDH Ultra MyVIVO und ca. 450 Euro für die WinFast A 350 TDH MyVIVO zu Buche schlagen.
Update: Wie wir erfahren haben, wird es das Modell WinFast A 350 TDH MyVIVO lediglich in einer Variante mit 128MB Grafikspeicher geben.
[cm]
Donnerstag, den 22. Mai 2003
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nVidia nForce2 Treiber v2.42 verfügbar
Nachdem mit der vorhergehenden Version einige Fehler am IDE-Treiber bekannt geworden sind, hat das kalifornische Unternehmen reagiert und stellt heute nun eine leicht veränderte Variante auf seine Server. In der Version 2.42 fehlt das Treiber-Modul für den IDE-Controller nun vollständig und stellt somit eine indirekte Bestätigung der Meldungen über diverse Fehler dar. Dies lässt allerdings auch vermuten, dass in nicht allzu ferner Zukunft ein weiteres Update mit überarbeitetem IDE-Treiber den Weg auf nVidias FTP-Server finden wird.
Der Treiber ist für Windows 2000 und XP verfügbar. Für ältere Windows-Versionen liegt noch die Version 2.41 vor. Diese Betriebssysteme sind nicht von den IDE-Fehlern betroffen, da deren Paket den IDE-Treiber erst gar nicht beinhaltet hatte.
* nForce2 Treiber-Paket v2.42 für Windows XP
* nForce2 Treiber-Paket v2.42 für Windows 2000
[rl]
Vergleichstest des Athlon 64 plagiiert?
Der gestern von uns verlinkte Test eines Athlon 64 ist allerhöchster Wahrscheinlichkeit nach schlicht und ergreifend abgekupfert.
Wir wurden heute völlig zu Recht darauf hingewiesen, dass ein hinsichtlich Aufbau und Screenshots sowie Tabellen identischer Artikel auf den Seiten der russischen Kollegen der X-bit labs zu finden ist, der ohne Zweifel den Vorzug genießt, ein paar Tage älter zu sein als sein chinesisches Pendant.
Mangels Chinesisch-Kenntnissen können zumindest wir nicht gänzlich ausschließen, dass es auf besagter Seite einen Hinweis darauf gibt, dass es sich um einen Artikel der X-bit labs handelt, der lediglich ins Chinesische übersetzt wurde, jedoch dürfte dies zu 99% nicht der Fall sein, da nirgendwo ein Link auf den Urheber auszumachen ist.
So möchten wir Euch denn das originale Athlon 64 Review der X-bit labs wärmstens ans Herz legen, das obendrein noch den großen Vorteil hat, in englischer Sprache verfasst worden zu sein.
[vw]
Superleiser Brenner mit Wechselblenden von AOpen
AOpen präsentiert einen neuen Brenner, der durch zwei Besonderheiten aus der großen Masse der Geräte heraussticht. Zum einen verfügt der CRW5224 Chameleon über besonders leise und vibrationsarme Technik. Ein Umstand, den wohl jeder PC-Besitzer und potentielle Käufer gerne sehen wird. Zum anderen finden sich im Lieferumfang des Brenners zwei Wechselblenden in schwarz und silber, die es den Besitzern von entsprechenden Gehäusen erlauben, das Laufwerk an die jeweilige Farbe ihres PCs anzupassen. Wer möchte sich schon seinen schönen Design-PC in schwarz oder silber durch graue Laufwerke verschandeln lassen?!
Durch einen einfachen Befestigungsmechanismus kann dies beim AOpen CRW5224 Chameleon vermieden werden. Das Gerät verfügt über die JustLink Technik, kann 52x beschreiben, 24x wiederbeschreiben und 52x lesen, zum Lieferumfang gehört die Software Nero Burning Rom. Es befindet sich bereits im Handel und ist dort zu einem Preis um 59 Euro zu finden.
[cm]
Mittwoch, den 21. Mai 2003
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VIA Chipsatz Roadmap für AMD Athlon 64 und Opteron
Wir konnten bei VIA einen Blick auf die aktuelle Roadmap werfen und haben einige Details im Bezug auf die geplanten Northbridges für den Athlon 64 herausfinden können. Hauptinhalt stellen unter anderem geänderte Bezeichnungen der aktuellen K8-Chipsätze dar, sowie die Ergänzung um einige Features.
So taufte man den bereits angekündigten und in Produktion befindlichen K8T400M nun kurzerhand in K8T800 um. An den Spezifikationen hat sich jedoch nichts weiter geändert. Er wird neben AGP 8X ein auf HyperTransport ausgelegtes Bussystem zur Verbdinung zum Prozessor mitbringen und zwischen North- und Southbridge auf VIAs Ultra V-Link setzen.
Als Alternative wird im dritten Quartal der K8M800 (ehemals K8M400) produziert werden. Entgegen ursprünglicher Planungen wird er nicht nur den Athlon 64 Unterstützen sondern auch den AMD Opteron und wird mit seiner integrierten UniChrome 2 Grafikeinheit noch flexibler einsetzbar werden. Des Weiteren wird er je zwei Textur-Einheiten und Pixel-Pipelines enthalten und einen integrierten MPEG2-Decoder mitbringen. Er wird Pin-kompatibel zum K8T800 sein und richtet sich besonders an den Mainstream und Entry-Server Marktbereich.
Als dritten Chipsatz im Bunde plant VIA den K8T890 bzw. ehemals K8 PCIE. Auch er wird sowohl den AMD Opteron als auch den Athlon 64 unterstützen und als schwerwiegende Neuerung statt auf AGP auf PCI-Express setzen. Erste Samples sind für das vierte Quartal diesen Jahres geplant.
Sowohl K8T800 als auch K8M800 werden gemeinsam mit der VIA VT8237 Southbridge ausgeliefert werden, zu der es in dieser News weitere Informationen gibt. Der K8T890 wird 2004 wahrscheinlich schon mit einer neuen Southbridge-Generation auf den Markt kommen. Nähere Details hierzu sind uns im Moment noch nicht bekannt.
[rl]
Neue Springdale Mainboards von Epox und Abit
Mit der offiziellen Vorstellung des i865 Springdale Chipsatzes von Intel gestern, bringen Epox und Abit nun neue Motherboards mit diesem Chipsatz heraus, die beide offiziell FSB800 und HyperThreading für die neuen Pentium 4 "C" Prozessoren, sowie Support für Dual-Channel DDR400 SDRAM mitbringen. Des Weiteren kommen sowohl das Epox EP-4PDA2+ als auch das Abit IS7-G in verschiedenen Ausführungen auf Basis der i865PE Northbridge und ICH5R Southbridge.
Epox bietet mit seinem neuen Flaggschiff neben Parallel-ATA auch Serial-ATA Unterstützung, mit der, ergänzt durch einen zusätzlichen SIL-3112A Chip, bis zu vier Geräte angeschlossen werden können. Auch für PATA hat man sich etwas einfallen lassen und ergänzt die vorhanden onchip Anschlüsse durch zusätzlichen HighPoint HPT372 Raid-Controller, an den maximal vier weitere Geräte angeschlossen werden können. Zusätzlich stattet Epox das Topmodell mit einem Broadcom Gigabit Ethernet Chip aus. Weitere Aussattungsmerkmale stellen bis zu acht USB 2.0 Ports, AGP 8X, onboard-AC97 Sound und Firewire dar.
Das EP-4PDA2+ soll noch Ende diesen Monats zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 194 EUR in den Handel kommen. Zwei weitere Modelle der EP-4PDA Serie mit dem i865PE sind zu Preisen um 145 EUR teilweise bereits im Handel erhältlich. Eine Variante 4PGAi mit i865G Chipsatz und integrierter Intel Extreme Graphics 2 Einheit ist für 149 EUR ebenfalls für Ende Mai verfügbar.
Abit bringt mit der I7S Serie Springdale-Mainboards in den Handel, die besonders Overclocker durch den möglichen Betrieb bei "1 Gig FSB mit 1 Gig DDR" überzeugen sollen, was einem effektiven Frontsidebus von 250 MHz QDR (4 mal 250 MHz) entspräche. Je nach Modell sind die Mainboards mit Parallel-ATA und Serial-ATA Anschlüssen, sowie bis zu acht USB 2.0 Ports, Firewire und 10/100 Mbit oder gar Gigabit Ethernet ausgestattet. Zusätzlich finden sich auf einigen Modellen optische S/PDIF Ein- und Ausgänge. Mit dem IS7-M bietet außerdem auch Abit ein Motherboard mit integrierter Grafik von Intel.
Zur Verfügbarkeit der Mainboards ist uns zum aktuellen Zeitpunkt noch nichts bekannt. Auch hier erwarten wir jedoch erste Produkte noch diesen Monat zu Preisen zwischen 150 und 200 EUR im Handel.
Informationen zu weiteren Springdale Mainboards von Soltek, MSI und Intel finden sich auch in unseren Review.
[rl]
SiS648FX Chipsatz offiziell angekündigt
Silicon integrated Systems kündigte gleichzeitig mit dem Launch des i865 Springdale Chipsatzes offiziell seinen SiS648FX Chipsatz für FSB800 und DDR400 an. Jedoch bietet der Chipsatz noch keine duales Speicher-Interface wie Springdale und Canterwood, sondern nur ein einfaches, welches somit keine Performance-Rekorde erwarten lässt. Mit einer Lösung mit Dual-Channel DDR400 Interface wird nach unseren Informationen erst im dritten Quartal diesen Jahres zu rechnen sein.
Gemeinsam mit der SiS963L Southbridge bietet man dann Unterstützung für USB 2.0, Parallel-ATA, Firewire und 10/100 Mbit Netzwerk. Produkte wurden bereits von Asus vorgestellt und sollten bald verfügbar sein.
[rl]
Erster umfangreicher Vergleichstest des Athlon 64
Die chinesischen Kollegen von Yesky scheinen einen ganz besonders guten Draht zu AMD (oder eher zu irgendwelchen dunklen Kanälen?) zu haben, präsentieren sie doch das wohl erste ausgewachsene Review eines Athlon 64 aka "Clawhammer".
Auf einem Mainboard mit VIAs K8T400-Chipsatz trat der mit einem Performance-Rating von 2800+ und lediglich realen 1,6 GHz ausgestattete Athlon 64 gegen einen Athlon XP 2800+ "Barton" auf einem nForce2- sowie die Konkurrenz aus dem Hause Intel in Form des Pentium 4 2,8 "C" auf einem i875-Mainboard an.
Die starke Pro-MHz-Leistung des Newcomers steht demnach völlig außer Zweifel, nicht jedoch das gewählte Performance-Rating. Zwar konnte sich der Athlon 64 insbesondere bei Spielebenchmarks in Szene setzen, schwächelte jedoch ein wenig bei den Officebenchmarks und mußte sich trotz SSE2 bei Multimediaanwendungen recht deutlich geschlagen geben. Die Erläuterungen dazu dürften den Meisten von uns mangels Chinesisch-Kenntnissen verschlossen bleiben, doch Bilder sagen mehr als 1000 Worte und davon gibt es im Review mit Screenshots und Benchmark-Tabellen erfreulicherweise mehr als genug.
[vw]
ELSA GmbH in finanzieller Bedrängnis?
Das im August 2002 aus der Asche der insolventen ELSA AG hervorgegangene Nachfolgeunternehmen Neue ELSA GmbH soll sich nun ebenfalls in pekuniären Schwierigkeiten befinden. Ein Firmensprecher gab dazu an, dass fest zugesagte Investorengelder immer noch genauso ausstehen würden wie eine Umsatzsteuerrückerstattung und noch nicht überwiesene Landesfördermittel. Somit hätten die Löhne seit Monaten nur mit Verspätung ausgezahlt werden können.
Das Core-Business der neuen ELSA GmbH sind, neben Netzwerkprodukten, Grafikkarten mit den aktuellen Radeon-Chips von ATi. Und ausgerechnet hier scheint es Lieferschwierigkeiten zu geben, da weder die Gladiac 9500 Pro noch die Gladiac 9700 Pro bei den wenigen Online-Shops, die sie gelistet haben, z.Zt. verfügbar sind. Ob und was dies mit der finanziellen Schieflage zu tun hat, ist unklar, jedoch verlautete aus ELSA-Kreisen, dass die Situation nicht als aussichtslos angesehen werde und mit Entlassungen nicht zu rechnen sei.
[vw]
Neuer Artikel online: Intel i865PE Chipsatz & Pentium 4 2.4C, 2.6C und 2.8C
Mit dem heutigen Tag rundet Intel sein Angebot an FSB800-Plattformen und -Prozessoren nach unten hin ab und präsentiert den i865PE "Springdale" Chipsatz sowie die Pentium 4 Prozessoren 2.4C, 2.6C und 2.8C. Wir haben uns diese Prozessoren, den Chipsatz sowie drei auf diesem basierende Mainboards von Intel, MSI und Soltek angesehen und in unserem Artikel natürlich ganz besonders die Performance des neuen Mainstream-Chipsatzes von Intel mit dem des HighEnd-Chipsatzes i875P "Canterwood" verglichen.
[rg]
Dienstag, den 20. Mai 2003
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Quo Vadis RDRAM?
Nur wenige Jahre nach dem ersten offiziellen Chipsatz mit RDRAM-Speicher beendet Intel nun endgültig seine Produktion der i850E und i860 Chipsätze und wendet sich nun vollkommen dem preiswerteren und auch weitaus beliebteren DDR-SDRAM zu. Diese Speicher-Technologie wird besonders mit den neuen Canterwood und Springdale Chipsätzen voran getrieben und bei Intel zur Zeit im Zusammenhang mit FSB800 verwendet. Doch schon Anfang nächsten Jahres wird man auf den für höhere Taktraten besser geeigneten DDR2-Speicher umsteigen und mit dem Grantsdale Chipsatz einführen.
Damit bleibt Silicon integrated Systems (SiS) als einziger Chipsatz-Entwickler zurück, der für dieses Jahr noch Produkte auf Rambus-Basis herausbringen wird. Dies dürfte jedoch auch im Hinblick auf die Preisentwicklung des Konkurrenten nicht gerade von Vorteil sein. SiS wird einiges bieten müssen, um Kunden vom preiswerten DDR-Speicher abzuwerben und für seine eigenwillige Entwicklung mit dem teuren RDRAM zu überzeugen. Hier kann man jedoch nur gespannt auf Vergleiche warten. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Rambus-Speicher weiterhin nur einen kleinen Teil des Marktes ausmachen wird, sollten die Chipsätze nicht wider erwarten eine Performance-Kanone werden und alles bisherige in den Schatten stellen.
[rl]
Seagate will 2,5''-Festplatten für Server anbieten
Bisher werden 2,5''-Festplatten typischerweise im mobilen Bereich eingesetzt, obwohl rein technisch überhaupt nichts gegen die Verwendung auch im Desktop- oder Serverbereich spräche. Allerdings drehen Notebook-HDDs üblicherweise mit 5400 U/min. oder sogar nur 4200 U/min., was aus Performancegesichtspunkten wenig attraktiv erscheint. Erst die kürzliche vorgestellte Travelstar 7K60 aus dem Hause Hitachi bietet auch in diesem Segment erstmals 7200 U/min. an.
Seagate plant nun, noch einen Schritt weiter zu gehen und Festplatten im 2,5''-Format maßgeschneidert für den Servereinsatz, speziell in Blade-Servern von nur einer Höheneinheit, zu entwickeln. Hier würde sich der geringere Platzbedarf der kleinen Drives deutlich positiv bemerkbar machen. Seagate denkt u.a. an RAID-5-Arrays, die mit drei 2,5''-Festplatten eine Höheneinheit nicht überschreiten würden oder sogar an größere Arrays mit einem Platzbedarf von nur zwei Höheneinheiten. Als Schnittstellen sind servertypisch FibreChannel und SCSI, später auch das kommende Serial Attached SCSI vorgesehen.
Seagate rechnet mit einer Serienfertigung allerdings erst im kommenden Jahr, sodass über Kapazitäten und Preise dieser Laufwerke natürlich noch überhaupt nichts ausgesagt werden kann. Auch darf man gespannt sein, ob es im 2,5''-Format auch gleich 10000er-Drives geben wird oder zunächst nur Vertreter mit 7200 U/min..
[vw]
Asus P4C800 im Test @ TweakPC
Auch unsere Kollegen von TweakPC hatten zwischenzeitlich Gelegenheit, ihr erstes Canterwood-Serienmainboard zu testen. Überzeugen konnte das Asus P4C800 in der Deluxe-Variante in erster Linie durch Onboard-Features und etwas höhere Performance verglichen zum Intel-Referenzmainboard, allerdings wurde von Asus das Gigabit-LAN-Feature nicht ressourcenschonend per "PAT", sondern konventionell am PCI-Bus umgesetzt. Als weiteren Kritikpunkt nannte TweakPC das Fehlen eines vollständigen Kabelsatzes, sodass nicht sämtliche gebotenen Möglichkeiten auch gleich genutzt werden können.
[vw]
nVidia selbstironisch zur FlowFX-Kühlung
Nach der durchaus gelungenen Vorstellung der GeForceFX 5900 Ultra kann nVidia scheinbar wieder lachen - auch über die eigenen Fehler in Form der mehr oder weniger verunglückten GeForceFX 5800 /Ultra und deren FlowFX-Kühlung. So hat nV News ein Video von nVidia erhalten, in welchem in einem - natürlich gestelltem - Meeting von nVidia-Führungskräfte diese sich über die Vorteile und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten :-) der FlowFX-Kühlung austauschen. Das natürlich ironisch gemeinte Video (WMV, 5 MB) auf die inzwischen offiziell von nVidia gar nicht mehr angebotene GeForceFX 5800 /Ultra ist unter vorstehendem Link bei nV News oder auch bei uns zu beziehen.
[rg]
VIA gibt Hyperion 4in1 v4.47 Treiber frei
Die Chipschmiede VIA Technologies hat für ihre Mainboardchipsätze einen neuen Hyperion Treiber veröffentlicht, welcher damit nun in der Version 4.47 zum Download bereit liegt. Große Änderungen zur Vorgängerversion 4.46 hat es allerdings nicht gegeben. Lediglich die VIA Chipset Driver INF Datei wurde von der Version 1.70a auf die Version 1.80a aktualisiert. Weitere Änderungen sind dem Changelog nicht zu entnehmen.
Die Treiber sind für alle Microsoft Windows Betriebssyteme geeignet und können hier direkt bei VIA heruntergeladen werden. Benutzer von Windows95/98/98SE sollten nach VIA Angaben aber lieber zu den älteren VIA 4in1 Version 4.35 Treibern greifen, da neuere Treiber nur für die aktuellen Betriebssysteme von Microsoft optimiert werden.
[mg]
nVidia nForce2 Treiber 2.41 zum Download verfügbar
Der Chipsatz-Riese nVidia hat heute seine Treiber für den nForce2-Chipsatz offiziell in der Version 2.41 frei gegeben. Die Änderungen belaufen sich dabei laut nVidia auf diverse Performace-Fixes am IDE-Interface und den Support von nForce2 400 und nForce2 Ultra 400. Dem circa 12 Megabyte großen Paket liegen verschiedene Treiber wie zum Beispiel für Onboard-Sound oder Netzwerk bei.
Unsere Kollegen von Planet3DNow berichten, mit ihm würden sich zwar einige Sound- und IDE-Probleme lösen lassen, aber trotzdem ist besondere Vorsicht geboten. So konnte mit dem IDE-Treiber v3.40 zwar das Brenner-Problem gelöst werden, man stieß aber gleichzeitig Stabilitätsprobleme. Außerdem werden wohl verschiedene Original-CDs mit Kopierschutz nicht mehr richtig erkannt.
Die Treiber sind für Windows 9x, ME, 2000 und XP bei nVidia zum Download verfügbar. Im Hinblick auf aktuelle Meldungen können wir jedoch nur raten, zumindest auf die IDE-Treiber zu verzichten und weiterhin, den Windows Standard-Treiber zu verwenden.
[rl]
Gerüchte um den Fehler im I/O APIC des nForce2 Chipsatz
Vor einigen Tagen ergaben sich mögliche Anzeichen, dass der nForce2 Peripherie Controller evtl. einen Fehler im I/O API Controller besitzen könnte (wir berichteten). Heute müssen wir diesbzüglich allerdings Entwarnung geben.
Ausschlaggebend für diese Umstände, war der Launch des Athlon XP 3200+. Im Reviewers Guide empfahl AMD der Presse für die Benchmarks, den APIC Mode im BIOS des Mainboards (A7N8X) zu deaktivieren, was zu besseren Ergebnissen bei den Messungen führen solle. Die LostCircuits prüften diese Empfehlung und meinten einen sehr deutlichen Performance Schub bei Content Creation Winstone erzielt zu haben.
Dem Planet 3DNow! war dies ein guter Hinweis für eine mögliche Erklärung von geschilderten Leserproblemen im Bereich "Mausruckler" und "Soundaussetzer", welche man dort auch selbst nachstellen konnte. Man testete diese Probleme erneut mit deaktiviertem APIC Modus und die Probleme waren verschwunden.
Schnell schrie so mancher Anwender auf und das Wort "Bug" fand seinen Weg in die Foren. Wir haben uns nun über drei Tage die Mühe gemacht und uns erneut mit dem nForce2-Chipsatz auseinandergesetzt. Dabei haben wir insbesondere auch Tests mit aktiviertem und deaktivertem APIC-Mode vorgenommen. Das Ergebnis war ernüchternd, denn wir konnten die erwarteten Performance Vorteile im PIC Mode nicht nachstellen. Allerdings wurde uns rasch die Ursache klar. AMD empfahl in ihrem Guide nämlich weiterhin, einen Patch für Content Creation Anwendungen einzuspielen und wie wir im Test zum XP3200+ bereits anmerkten war ein erheblicher Performance Boost damit festzustellen. Aber eben nur in diesem einen Benchmark und eben in beiden Modes, PIC wie auch APIC.
Wir nehmen aber aus anderem Grund zu diesem Thema hier erneut Stellung, denn wir mussten feststellen, dass es sich offenbar unter den nForce2 Anwendern nun teilweise zum Volkssport entwickelt hat, die Systeme in den veralteten PIC-Mode zu versetzen, selbst dann, wenn sich absolut keine Fehler im laufenden Betrieb bemerkbar machten. Das Ergebnis waren dann zum Teil natürlich auch Rückmeldungen über Systeme, welche überhaupt nicht mehr starten wollten.
Entsprechende Anleitungen im nForce2 Config-Guide sind allerdings nicht als Aufforderung zu verstehen, bestehende, sauber arbeitende Systeme in die Steinzeit zu versetzen, sondern sollten doch als Hilfestellung für Hilfesuchende gewertet werden. Und wenn gleich wir nunmehr nach 3 Tagen kein einziges der geschilderten Probleme, trotz intensivster Belastungstests nachstellen konnten, so scheint der Switch in den PIC Mode, bei dem einen oder anderen Betroffenen dann Abhilfe zu bringen. Und auch nur für diese Betroffenen ist dieser Hinweis gedacht.
Nachstehend ist die INT-Request Table des A7N8X Deluxe abgedruckt, wie sie im APIC-Modus anzutreffen ist:
| ASUS A7N8X Deluxe 'APIC-Mode' | INT A# | INT B# | INT C# | INT D# | INT E# | INT F# | INT G# | INT H# |
| AGP Pro | | | | shared | | | | |
| PCI 1 | shared | | | | | | | |
| PCI 2 | | | | shared | | | | |
| PCI 3 | | | shared | | | | | |
| PCI 4 | | used | | | | | | |
| PCI 5 | shared | | | | | | | |
| onboard LAN | | | | | | | shared | |
| onboard LAN (3Com) | | | | | | | shared | |
| SATA Controller | | | shared | | | | | |
| Firewire | | | | | | shared | | |
| onboard USB | | | | | shared | shared (Controller) | shared | |
| nForce IDE Controller | | | | | | shared | | |
| onboard Sound | | | | | shared (Dolby) | shared (Codec) | | |
Und dann haben wir uns erlaubt, gleiche Tabelle, bei lediglich 4 INT-Lines noch einmal nachzustellen, also im PIC-Mode:
| ASUS A7N8X Deluxe 'PIC-Mode' | INT A# | INT B# | INT C# | INT D# |
| AGP Pro | shared | | | |
| PCI 1 | shared | | | |
| PCI 2 | shared | | | |
| PCI 3 | | shared | | |
| PCI 4 | shared | | | |
| PCI 5 | shared | | | |
| onboard LAN | | | | shared |
| onboard LAN (3Com) | | shared | | |
| SATA Controller | | shared | | |
| Firewire | | | | shared |
| onboard USB | | shared | shared (Controller) | |
| nForce IDE Controller | | | | shared |
| onboard Sound | | shared (Codec) | | shared (Dolby) |
Nach dieser Betrachtung wird schnell deutlich, dass ein solches Routing in den INT-Lines nicht wirklich erstrebenswert sein kann und dort ganz andere Probleme schlummern könnten. Von daher an dieser Stelle und von uns noch einmal ein eindringlicher Hinweis: "Never change a running System".
Und was einen möglichen Fehler im Peripherie Controller betrifft, so ist dies zu verneinen. Würde ein Hardware-Fehler vorliegen, so wären davon praktisch alle Anwender und alle Systeme betroffen. Es gibt allerdings letztlich zu viele nForce2 Anwender, welche über keinerlei Probleme klagen.
[pg]
Spekulationen um VIA KT600A Chipsatz von VIA dementiert
Vor einigen Tagen wurden im Web Gerüchte laut, nach welchen VIA bereits einen Nachfolger für den noch nicht im Markt erhältlichen KT600 Chipsatz plane. Dieser angeblich, um den Buchstaben "A" ergänzte Chipsatz solle dann über ein Dual Channel DDR400 Speicherinterface verfugen. Wir hielten diesbezüglich mit VIA Rücksprache und erhielten heute Entwarnung, was ein mögliches, neues Buchstabenkarusell betrifft.
| We REALLY hope that KT600 is going to be the last chipset for Athlon XP. At the moment it is all in the hands of AMD - we do hope that K8T400M for Athlon 64 will be our next product for AMD platform. On the other hand, memory doesn't seem to be any serious bottleneck for Athlon processors at the moment, so the performance benefit would be minimal, if any. So, officially and unoficially, no truths about KT600A. | |
Nach dieser Aussage beabsichtigt der Hersteller also derzeit lediglich noch den KT600 Chipsatz, als letzte Plattform für AMDs Athlon XP Prozessoren vorzustellen. Darüber hinaus erfolgt die Argumentation, dass man bei VIA nicht der Ansicht ist, mittels eines Dual Channel Speicherinterfaces noch deutlich mehr Leistung erreichen zu können, bedingt durch die Bandbreitenlimitierung beim Prozessor auf 3,2 GB/s (200 MHz DDR / FSB400), was der Speicherbandbreite aktueller DDR400 Speichermodule entspricht.
Diese Argumentation ist absolut plausibel. Hinzu kommt, dass Entwicklungskosten für eine Dual Channel DDR400 Plattform auch zu berücksichtigen sind und betrachtet man das erste Feedback zur Leistungsfähigkeit des kommenden KT600 Chipsatzes, so würde es durchaus Sinn für VIA machen, weitere Athlon XP Chipsätze zu überspringen und sich vollends auf den Athlon 64 zu konzentrieren.
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Webweites
Anlässlich des Launches in der vergangenen Woche hat sich das 3DCenter mit den technischen Einzelheiten und den Performanceunterschieden von ATi Radeon 9800 Pro und GeForceFX 5900Ultra mit jeweils 256 MB RAM in einem Artikel auseinandergesetzt. Festgehalten werden kann, dass der nVidia-Vertreter gegenüber der ATi-Konkurrenz ohne zugeschaltetes AF/AA nur geringfügig schneller ist und seine Stärken erst unter Hinzunahme der bildverbessernden Einstellungen in höheren Auflösungen deutlich werden, was aber letztlich genau den Zielbereich für eine solche Highend-Grafikkarte darstellt. Passend dazu bieten die Kollegen eine aktualisierte Version ihres Grafikkarten-Tuningtools aTuner an, das neben der Integration besagter GeForceFX 5900 nun erstmals auch einen experimentellen Radeon-Support bietet. Mehr Informationen dazu gibt es unter vorstehendem Link.
Nach Intels Canterwood-Referenzboard haben sich die Kollegen von Au-Ja! nun das erste Serienmainboard mit i875-Chipsatz angesehen. Das Asus P4C800 Deluxe konnte unter Performancegesichtspunkten insbesondere im Bereich Encoding deutlich punkten und nicht nur das i875-Referenzmainboard, sondern auch die i850E-Rambusplattform hinter sich lassen. Getrübt wurde dieser Eindruck allerdings durch gewisse Designschwächen und ungeklärte USB2.0-Probleme, sodass es zum jetzigen Zeitpunkt von Au-Ja! noch keine abschließende Bewertung gibt, sondern weitere BIOS-Updates etc. abgewartet werden.
Unsere Partnerseite LostCircuits hat sich den neuen Athlon XP 3200+ mit Barton-Core und FSB400 ins Testlabor kommen lassen. Erwartungsgemäß konnte die CPU von der angestiegenen Speicherbandbreite profitieren, jedoch kamen angesichts der Resultate der mitgeführten Vergleichsplattformen wieder einmal Fragen nach AMDs Performance-Rating auf.
Die Spieleflut hat den aktuellen Ego-Shooter Vietcong unter die Lupe genommen. Eingebettet in den historischen Kontext des Vietnamkrieges bietet Vietcong das, was man von einem Shooter erwarten darf - Einzelplayermodus und Multiplayermodi wie Deathmatch, Team Deathmatch, CTF etc. - und setzt dies grafisch und akustisch anspruchsvoll um, zumal es gilt, nicht blindwütig, sondern überwiegend vorsichtig und taktisch überlegt vorzugehen, wenn man erfolgreich sein will. Mal sehen, wann das Spiel auf dem Index landet... Ein solches Schicksal muß Tropico 2 sicherlich nicht befürchten. In diesem eher harmlosen Strategie-Aufbauspiel findet man sich als "Piratenkönig" in der Karibik wieder. Vieles erinnert an andere Titel dieses Genres, angesichts des Handlungsrahmens hat man als Inselmanager hier für das piratenspezifische Wohlbefinden seiner Mannen zu sorgen ;-). Weiterhin ist eine gute Sicherung des Inselparadieses unerläßlich, denn Gegner gibt es überall.
WinTotal hat sich mit den Features des Online-Tweaking-Tools Regit 2003 befasst. Anders als z.B. das bekannte TweakUI von Microsoft arbeitet dieses Tool nicht unter der Windowsoberfläche direkt, sondern man klickt sich auf dem Webserver seine maßgeschneiderten Scripte zusammen, die sich anschließend nach Belieben auf den verschiedensten Systemen ausführen lassen. Aus Sicherheitsaspekten gibt es keine ActiveX-Anbindung von Regit 2003 und auch Registryinhalte werden nicht ausgelesen, lediglich das erstellte Script kann heruntergeladen werden. Für sehr kleines Geld (1 Euro für eine Woche, 8,99 Euro für eine Jahreslizenz) kann man sich jedoch eines Tools bedienen, das hinsichtlich seiner Funktionsvielfalt deutlich über TweakUI hinausreicht.
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Violette "Springdale" Mainboards von Soltek
Soltek gibt den Start von vier neuen Mainboards auf Basis des kommenden Intel "Springdale" Chipsatzes bekannt. Diese Platinen springen dem Betrachter sofort ins Auge, sind sie doch in schreiendem Violett gehalten. Sie werden unter den Bezeichnungen SL-86SPE(-L) und SL-86MP(-L) im Handel zu finden sein und mit einer AGP8x Schnittstelle, sechs PCI-Slots, acht USB2.0 Anschlüssen, Serial-ATA und AC97-Sound ausgerüstet sein. Die beiden Modelle SL-86MP und SL86MP-L werden darüber hinaus über integrierte 2D/3D-Grafik verfügen. Alle Platinen unterstützen natürlich die neuesten Pentium 4 Prozessoren mit FSB800 und den DDR400/333/266 Dual-Channel Betrieb.
Allen Freunden des gepflegten Overclockings werden die Funktionen zur Anpassung der Prozessorspannung, der AGP-Spannung und der DIMM-Spannung gefallen. Außerdem spricht Soltek von einem erreichbaren Front Side Bus von bis zu 300MHz QDR (FSB1200). Hier sollten jedoch die festen Multis der Pentium 4 Prozessoren eine natürliche Grenze darstellen. Diese ATX Mainboards werden demnächst erhältlich sein, Soltek nennt als Erscheinungstermin Mitte Mai.
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Datafab bringt X-Drive II
Aus dem Hause Datafab Systems Inc. kommt als Nachfolger des X-Drive nun das X-Drive II. Bei diesem Gerät handelt es sich um eine Kombination aus einer beliebigen 2,5" (Bauhöhe bis 9,5mm) Festplatte und einem 6in1 Kartenleser. Dieses Gerät wird durch einen Li-Ionen-Akku mit Strom versorgt und kann ca. 1,6 Stunden ohne Netzversorgung auskommen. Somit ist es möglich die Inhalte von CompactFlash I/II, SmartMedia, Memory Stick (incl. PRO), Secure Digital Card, MultiMediaCard und IBM / Hitachi MicroDrive Medien unterwegs auf die Festplatte zu kopieren. Dieser Vorgang läßt sich bedienerfreundlich mit einem Knopfdruck starten. Alle nötigen Daten lassen sich dabei auf dem eingebauten Display überwachen.
Wieder zu Hause angekommen wird das Gerät via USB1.1/2.0 an den heimischen Rechner angeschlossen und funktioniert dort als USB-Laufwerk und -Kartenleser. Das Gerät ist bereits im Handel zu finden, interessierten Käufern kann hier geholfen werden.
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Sonntag, den 18. Mai 2003
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Neuer Artikel: Zalman ZM80A-HP
In Zeiten der GeForceFX 5800 Ultra muß man sicherlich nicht die Wichtigkeit von leisen Grafikkarten-Lüftern für die Mehrzahl der Anwender betonen. Und abgesehen von dem vorgenannten Chip liefern die meisten Grafikkartenhersteller ihre Karten mittlerweile auch mit anständigen Lüftern mit ertragbaren Lüftergeräuschen aus. Doch zum einen gibt es auch Gegenbeispiele und zum anderen diese Fraktion, bei der "leise" nie leise genug ist. Für diejenigen Anwender scheint der Zalman ZM80A-HP VGA Heatpipe Cooler wie geschaffen, kommt er doch total lüfterlos daher. Wie sich dieser Heatpipe-Kühler auf einer ABIT GeForce4 Ti4200 gegen deren nominalen OTES-Kühler bezüglich Wärmeentwicklung und Overclocking geschlagen hat, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Samstag, den 17. Mai 2003
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Erstes Mozilla Firebird Release verfügbar
Mit dem Release des Mozilla Browsers in der Version 1.3 wurde gleichzeitig das ganze Mozilla Projekt umstrukturiert. In Zunkunft wird die Mozilla Suite in seine einzelnen Bestandteile aufgesplittet werden, so dass z.B. der Browser und der eMail-Client seperat zum Download erhältlich sein werden.
Gestern wurde die erste offizielle Fassung des Mozilla Browsers mit dem Namen Firebird veröffentlicht, welcher vorher unter dem Namen Phoenix bekannt war. Das Mozilla Firebird 0.6 Release mit dem Codenamen Glendale ist ein flotter Browser, der sich sowohl optisch als auch vom Funktionsumfang nicht vor der Microsoft Dominanz des Internet Explorers verstecken muss. Zudem bietet ein nicht-Microsoft-Browser allgemein noch den Vorteil, von großen Sicherheitslücken verschont zu werden. Nur die Einstellungsvielfalt in den Optionen lässt noch zu wünschen übrig, obgleich erfahrene Anwender den Browser durch das Anpassen von Konfigurationsdateien auch ohne ein grafisches Interface auf die eigenen Bedürfnisse hin ausrichten können.
Der Browser steht ab sofort für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit. Wer sich einen Überblick über den neuen Browser verschaffen will, wird hier fündig.
[mg]
Pentium 4 2,4C bis 2,8C sowie Springdale Mainboards in Japan aufgetaucht
Intels neue Prozessoren mit Taktraten von 2,4 bis 2,8 GHz und aktiviertem HyperThreading und Support für FSB800 sind nach Informationen von Akiba PC Watch im japanischen Handel aufgetaucht. Bereits zu Beginn des letzten Monats fanden sich erste FSB800-Prozessoren, die allerdings noch als Confidential, also unverkäuflich gekennzeichnet waren (siehe hier). Das langsamste FSB800-Modell, der Pentium 4 2,4C mit 512 KB L2-Cache, kostet umgerechnet zwischen 170 und 190 EUR. Der 2,6C schlägt in Japan mit 200 bis 240 EUR zu Buche, während der 2,8C-Prozessor etwa von 260 bis 300 EUR kostet. Im europäischen Handel kann man zum Teil ebenfalls schon 2,4C und 2,6C Prozessoren finden, wie wir bereits am Donnerstag berichteten. Demnach dürften auch die Modelle mit 2,8 GHz nicht mehr allzu lang auf sich warten lassen. Der Preis wird vermutlich um die 300-340 EUR betragen.
Jedoch berichtet PC Watch, dass besonders von den langsamen CPUs derzeit noch nicht besonders große Stückzahlen lieferbar sind und dieser Umstand vermutlich sogar noch bis in den Juni anhalten könnte. Genaue Details hierzu sind uns leider nicht bekannt. Vielleicht versucht man bei Intel, erst einmal die Lagebestände der Pentium 4 "non-C" Prozessoren zu reduzieren, bevor der Markt mit den neuen CPUs bedient werden soll.
Des Weiteren befinden sich schon eine Reihe von Mainboards auf Basis des Springdale Chipsatzes im japanischen Handel (siehe hier). Ein mittlerweile übliches Bild bei Produkten von Intel, die neue Ware anscheinend immer erst ankündigen, wenn sie in Japan großflächig verfügbar ist. ;-) So finden sich derzeit Mainboards vieler namhaften Motherboard-Hersteller zum Verkauf und dürften somit auch in Europa nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Die offizielle Vorstellung des Springdale Chipsatzes erfolgt am 21. Mai.
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