Mittwoch, den 31. Mai 2006
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AMD Live! PCs auf dem Weg ins Wohnzimmer
Die Liste an Herstellern, welche AMD Live! unterstützen, wird stetig länger. Zugleich bemüht sich der Prozessorexperte, seinen Entertainment-PC-Standard, der ab Juni von den Computerherstellern auch in käuflichen Geräten umgesetzt wird, auf eine breite Basis zu stellen und setzt in Sachen Hardware neben dem Athlon-64-X2-Prozessor der engerieeffizienten Art auf Gigabit-Ethernet und mindestens 1 GB Hauptspeicher. Dennoch bleiben die PCs grundsätzlich handelsübliche Mini-Barebone-Systeme in wohnzimmertauglicher Form und ästhetischem Äußeren. Bis dahin unterscheidet sich das Konzept nicht wesentlich von Intels Viiv, das ähnliche Ziele versucht, obgleich Intel dem aktuellen Eindruck nach stärker auf den hochpreisigen Markt zielt, während AMD schon jetzt Kurs auf den Mainstream nimmt.
Für den kleinen aber feinen Unterschied dürfte letztendlich, neben der Rohleistung der Prozessoren und dem Zusammenspiel der Komponenten, vor allem die Software sorgen. Sie allein ist die Schnittstelle zum Anwender und ermöglicht ihm erst, die schlummernden Fähigkeiten seines Systems auszunutzen. Da allerdings sowohl AMD als auch Intel zukünftig auf Microsoft mit Windows Vista setzen wollen, sich bis zu dessen Erscheinen aber noch verstärkt auf die Windows Media Center Edition konzentrieren, sind hier auf den ersten Blick kaum wirkliche Unterschiede zu erwarten.
Akzente setzt AMD hier nun mit der AMD Live! Entertainment Suite, die für den Anfang verschiedene Funktionen für die Kommunikation zwischen den PCs bereitstellt. "Unsere Kunden wünschen sich PCs, mit denen sie neue Inhalte, angefangen bei Fernsehsendungen über Musik bis hin zu Spielen, interaktiv betrachten, hören und darstellen können", so Tom Anderson, HPs Vice President of Marketing, Global Consumer PCs, Personal Systems Group. "Die neue Generation von PCs, die mit dem Markennamen AMD LIVE! versehen sind, stellen sicher, dass unsere Kunden sich einen PC anschaffen können, der auch ihre künftigen Unterhaltungsanforderungen erfüllt."
Aufsetzend auf AMD Live! On Demand bietet sich so für die Anwender die Möglichkeit, Videos und digitale Multimediainhalte im gesamten Netzwerk über Streams zu verteilen und so unabhängig vom Speicherort die Daten überall griffbereit zu haben. Zugleich sorgt Compress für die platzsparende Speicherung der Inhalte. Um das Netzwerk schließlich zu sichern, stellt AMD Network Magic zur Verfügung, welches die Einrichtung und Absicherung des Netzwerkes erleichtern soll. Kostenlos verfügbar ist die Software auf der Webseite von AMD Live!.
[rl]
Piratenbucht unter Beschuss
Am heutigen Tage wurden die Server der nach eigenen Angaben weltgrößten Torrent-Seite ThePirateBay.org von der schwedischen Polizei beschlagnahmt. Nach Angaben von Slyck News gibt es derzeit noch keinen offiziellen Tatvorwurf, so wollen die Ermittlungsbehörden erst einmal prüfen, ob überhaupt strafrechtlich relevante Dinge zu finden sind. Sogar etablierten Nachrichtenmagazinen wie Spiegel Online ist das ganze eine Meldung wert. Danach wurden drei Personen verhört, aber im Laufe des Tages sind alle wieder entlassen worden.
In Schweden ist die Rechtslage bezüglich des Urheberrechts etwas anders als in Deutschland, was unter anderem ein Grund für die hohe Verbreitung des Filesharings in der Bevölkerung darstellt. In der Vergangenheit hat sogar ein Gewinner einer TV-Show der Torrent-Seite 6000 Euro von seiner Gewinnsumme abgegeben. Der Kandidat der Reality-Show verkündete vor der Publikumsabstimmung, dass er im Falle des Gewinns einen Teil der Summe an ThePirateBay.org spenden würde und belegte dann auch erwartungsgemäß den 1. Platz.
Die Folgen sind derzeit noch nicht absehbar. Sollten sich die Vorwürfe nicht bestätigen und die Seite wieder online gehen, dann stellt das vermutlich eine der besten Publicity-Kampagnen seit dem Beginn des öffentlichen Streits um die P2P-Tauschbörse Napster dar. Denn spätestens jetzt ist der Name der Seite in aller Munde. Sollte es zur endgültigen Schließung des Portals kommen, dann dürften bereits jetzt mehrere Alternativseiten bereit stehen und das Spiel beginnt von vorne.
[ch]
VIA P4M900 mit PCIe bereit für Windows Vista
Die Hardware ist bereit, nun fehlt nur noch die Software, könnte man meinen, wenn die Liste der Vista-vorbereiteten Produkte sieht, welche die vergangen Wochen der Reihe nach den Markt erreichen. Neuester Wurf ist VIA mit dem P4M900-Chipsatz mit integrierter Chrome-9-Grafikeinheit — ausgestattet mit DirectX-9-Unterstützung und PixelShader-2.0-Support, um die neue Benutzeroberfläche von Vista flüssig darzustellen. Für HDTV-Fähigkeiten kommt zudem die sogenannte Chromotion-Technologie zum Tragen, die eine flüssige Bildaugabe bis zu einer Auflösung von 1920x1080 Pixeln sicherstellen soll. Ansonsten bietet VIA übliche Features von PCI-Express-Untersützung über FSB1066 für aktuelle Pentium-4-Prozessoren und DDR2-Speicherunterstützung bis DDR2-667. Als zum Einsatz kommende Southbridge gibt VIA die VT8251 an, welche schon seit einiger Zeit ein heimliches Schattendasein ohne wirkliche Verfügbarkeit führt.
[rl]
Dienstag, den 30. Mai 2006
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NVIDIA mit neuem Grafikchipsatz
Nach einem Bericht von DailyTech steht die Vorstellung des Grafikchipsatz GeForce 6150LE mit Codenamen C51PVG kurz bevor. Angesiedelt ist er zwischen den 6150 und 6100 IGP Chipsätzen und soll damit das Mainstream-Segment bei Chipsätzen mit integrierter Grafikeinheit besser abdecken. Von den Features her ist der 6150LE identisch zum GeForce 6150, hat aber mit 425 MHz einen um 50 MHz geringeren Takt des Grafikprozessors. Profitieren wird der neue Chip von der Vorstellung der AMD-Prozessoren mit AM2-Sockel, da sich die Speicherbandbreite durch DDR2-Speicher verdoppelt, was bei integrierten Grafikchipsätzen, die den Hauptspeicher mitnutzen, immer mit einer Leistungssteigerung gleichbedeutend ist.
Für das Ende diesen Jahres ist im low-cost-Segment der MCP61S geplant, wobei es sich um eine Ein-Chip-Lösung handeln soll. Die Mainstream-Variante MCP61P wurde hingegen auf das erste Quartal 2007 verschoben und bietet einen PCIe-8x-Anschluss für Grafikkarten und zwei PCIe-1x-Lanes für Erweiterungskarten oder -chips. Alle NVIDIA-Chipsätze mit Grafikkern erfüllen die Windows-Vista-Premium-Richtlinien und können damit die neue hardwarebeschleunigte Aero-Oberfläche darstellen.
[ch]
Acer präsentiert Ferrari Notebooks
Neu ist die Produktlinie nicht - bereits in der Vergangenheit hatte Acer, seines Zeichens Sponsor der Scuderia Ferrari, aus der Zusammenarbeit mit dem Formel 1 Rennstall Kapital geschlagen und eine spezielle Ferrari Edition eines Notebooks auf den Markt gebracht. Mit dem Ferrari 5000 und Ferrari 1000 hat man nun erneut Sondermodelle präsentiert, welche den interessierten Kunden (und evtl. Ferrari-Fan) werben sollen.
Das größere Ferrari 5000 basiert auf dem aktuellen AMD Turion 64 X2 Prozessor (Modell nicht näher genannt) und wird als Desktop-Replacement beworben. Das Gehäuse wurde in Carbon gehüllt und ist in schwarz-roter Lackierung erhältlich. Das 15,4" Display verfügt zusätzlich noch über eine integrierte 1,3 Megapixel Webcam. Hinsichtlich der Grafiklösung hält sich der Hersteller allerdings in seiner Pressemitteilung noch bedeckt. Die Festplattenkapazität beträgt bis zu 160 GB. Beim optischen Laufwerk kann der Käufer zwischen einem DVD-Super Multi Double-Layer Laufwerk und einen HD-DVD Gerät wählen. Weitere Features liegen in Form von WLAN 802.11a/b/g, Bluetooth 2.0, GBit-LAN sowie einem Memory Card Reader vor.
Der kleinere Bruder, das Ferrari 1000, kann schon eher als Subnotebook angesehen werden. Auch hier wird als treibende Kraft eine AMD Turion 64 X2 CPU genannt, die auf dem verbauten ATI Radeon XPRESS 1150 Chipsatz sitzt. Letzterer beinhaltet auch die Grafiklösung (bis zu 512 MB Hypermemory) für das Gerät. Die Darstellung der Bildinformationen übernimmt ein 12.1" Acer CrystalBrite Widescreen Display, welches ebenso über eine integrierte Acer OrbiCam 1.3 Megapixel Webcam verfügt. Wie von einem Notebook dieser Klasse nicht anders zu erwarten zeichnet sich das Ferrari 1000 unter anderem auch durch sein geringes Gewicht aus - lediglich 1,7 kg bringt es auf die Waage.
Beide Geräte können wahlweise mit MS Windows Home bzw. Pro ausgeliefert werden und verfügen zusätzlich über eine gängiges Software Paket (Adobe Reader, Norton AntiVirus, CyberLink PowerDVD, Acer GridVista sowie die Acer Arcade Software Suite). Als Garantiezeit gewährt Acer 1 Jahr (kann bis auf 3 Jahre erhöht werden). Preise und Ausstattungsvarianten stehen allerdings noch nicht fest.
[ast]
Gehäufte Reklamationen bei übertakteten Modellen aus der GeForce-7900-Serie vermeldet
HardOCP berichtet über vermehrt auftretende Reklamtionen bei NVIDIAs GeForce-7900-Serie, wobei jedoch ausschließlich ab Werk übertaktete Modelle von diesen Auffäligkeiten betroffen sein sollen. Konkret soll es sich hierbei um Produkte von BFGTech, EVGA und XFX handeln, also allesamt Hersteller die sich vor allem durch ihre Produktreihen mit übertakteten Modellen auch in unserer Gegend etablieren konnten.
Die drei angesprochenen Firmen waren durchgehend zu einem Statement bereit. BFGTech nannte auch konkrete Zahlen und bestätigte eine, um rund 3-5 Prozent gestiegene, Reklamtionsquote bezüglich dieser Produktreihe. Allerdings fügte der Hersteller auch hinzu, dass nahezu alle reklamierten Produkte einwandfrei funktionsfähig waren und es sich letztendlich um Fehler der Anwender, zum Beispiel verursacht durch zu hohe Gehäusetemperaturen, handeln würde. Weshalb man bei BFGTech keinen Grund zum handeln sieht.
EVGA bestätigte Probleme mit Produkten aus der KO- und SuperClocked-Reihe macht allerdings keine Angaben zur Reklamtionsquote. EVGA verdeutlichte allerdings Maßnahmen zu ergreifen, welche dem Endanwender durch eine bessere Qualitätskontrolle und einen einfachen Reklamtionsablauf zu Gute kommen sollen.
XFX vermeldet ebenfalls einen leichten Anstieg an Reklamationen um 0,5 Prozent bezüglich der gesamten RMAs. Aber auch in diesem Fall sieht man keine außergewöhnlichen Probleme und sieht wie BFGTech keinen Grund besondere Maßnahmen zu ergreifen.
Alles in allem bleibt die Anzahl der Ausfälle im überschaubaren Bereich und dürfte wohl in vielen Fällen auf andere Faktoren zurückzuführen sein. Bereits genannt wurde diesbezüglich bereits eine zu hohe Gehäusetemperatur, aber auch überlastete Netzteile können hier ihren Teil beitragen. Nichtsdestotrotz kann es natürlich in einigen Fällen - bei unzureichender Überprüfung der Taktraten von Seiten der Grafikkartenhersteller – auch an den selektierten Karten liegen, die den Takt außerhalb der von NVIDIA vorgegebenen Spezifikationen nicht mehr schaffen.
[ls]
DADVSI: Noch einmal lesen oder nicht noch einmal lesen
Unter diesem Titel faßt Ratiatum die momentane Lage zusammen, da immer noch nicht klar ist, ob die Regierung um eine zweite Lesung des Gesetzesentwurfes herumkommen wird, über den sie die Dringlichkeit deklariert hatte, um um eine zweite Lesung herumzukommen.
Zunächst ein Rückblick: Die von der Assemblée nationale im Dezember 2005 und März 2006 radikal entschärfte Gesetzesvorlage DADVSI zur Reform des französischen Urheberrechtes wurde vom Senat im Mai diesen Jahres wieder verschärft.
Die ursprüngliche Version sollte das Veröffentlichen, Hosten oder Benutzen eines OpenSource - DVD-Players mit 3 Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe bedrohen und das Auferlegen von Geldstrafen einer unabhängigen Autorität übertragen, um die Gerichte zu entlasten. Der Rahmen für die Geldstrafen, die diese Autorität verhängen sollte, sollte durch ein Amendement abgesteckt werden, welches als "Riposte graduée", also "abgestuftes Erwidern des Feuers", bekannt geworden ist. All das sollte kurz vor Weihnachten, nämlich am 22. oder 23. Dezember, durchgeboxt werden, ohne daß eine große Debatte im Land entstünde.
Nachdem die Assemblée nationale jedoch am 21. Dezember ein Amendement mit 30:28 Stimmen abgesegnet hatte, welches die Basis für eine Kulturflatrate schaffte, sah sich die Regierung gezwungen, die Debatte für 10 Wochen zu unterbrechen und den Artikel 1, der nun die Kulturflatrate enthielt, zurückzuziehen. Nach einer, inoffiziellen Quellen zufolge, Warnung eines Mitgliedes des Conseil constitutionnel (~Verfassungsrat), welche besagte, daß der Rücknahme des Artikel 1 unter den gegebenen Umständen nicht an der Zensur des Conseil constitutionnel vorbeikommen könnte, führte die Regierung selbigen Artikel 1 wieder in die Vorlage ein, obwohl das Regelwerk der Assemblée nationale vorsieht, daß das nicht möglich ist. Die Debatte im März fand vom 7. bis 17. statt, währen das ganze Land gegen den als CPE bekannten Teil der Arbeitsmarktreform protestierte und die Medien besseres zu tun hatten, als über eine Reform des Urheberrechtes zu berichten.
Die Assemblée nationale hatte also am 21. März ihre endgültige Fassung der Vorlage abgesegnet. Diese beinhaltete eine weitreichende Interoperabilitätsklausel und eine entschärfte Form des Amendement Vivendi Universal. Die Interoperabilitätsklausel räumte das Recht der Dekompilation und den Anspruch auf praktisch kostenlose Herausgabe der Dokumentation, die nötig ist, um Interoperabilität mit einem DRM-System herstellen zu können, ein. Das entschärfte Amendement Vivendi Universal schloß vom Verbot von Programmen, deren offensichtliches Ziel das unerlaubte Zugänglichmachen urheberrechtlich geschützter Werke war, solche Programme aus, die der Forschung dienten, der gemeinsamen Arbeit, oder dem zulässigen Verbreiten von Werken dienen, die nicht unter die Vergütung durch das Urheberrecht fallen.
Der Senat entfernte die Entschärfungen des Amendement Vivendi Universal auf Antrag von Michel Thiollière, Berichterstatter im Namen der Kommission für kulturelle Angelegenheiten. Ebenso entfernte der Senat die Interoperabilitätsklausel und beschloß stattdessen eine unabhängige Autorität für technische Schutzmaßnahmen, die Michel Thiollière zunächst über eine Erhöhung der Tabaksteuer finanzieren wollte. Da die Regierung den Vorschlag für diese Autorität mittrug, fiel der Vorschlag allerdings nicht dem Artikel 40 der Verfassung zum Opfer, der verbietet, daß Abgeordnete oder Senatoren den Staatshaushalt durcheinanderbringen. Gegen den Willen der Regierung aus Artikel 13 nicht entfernt wurde das Recht, Schutzmaßnahmen umgehen zu dürfen, um Interoperabilität herzustellen.
Neben diesen gab es noch viele weitere Änderungen. Damit liegen also zwei grundverschiedene Fassungen der gleichen Gesetzesvorlage vor. Eigentlich war vorgesehen, daß heute die CMP (Commission Mixte Partitaire aus 7 Abgeordneten und 7 Senatoren zur Vermittlung zwischen beiden Texten) zusammenkommt, um einen Kompromiß zwischen beiden Fassungen auszuhandeln.
Bertrand Lemaire schreibt nun, daß das Büro der Assemblée nationale bestätigt habe, daß für heute nichts derartiges geplant sei. Bertrand Lemaire schreibt weiter, daß die Regierung sich wohl genau überlege, ob sie nach dem CPE ("erster Arbeitsvertrag") einen weiteren Krieg gegen die Jugend führen wolle.
Würde die CMP zusammenkommen, aber keinen Kompromiß aushandeln können, so würde es zwangsläufig eine zweite Lesung in der Assemblée nationale geben, in der die Interoperabilitätsklausel wiederhergestellt werden könnte und das Amendement Vivendi Universal wieder entschärft werden könnte, und zwar gegen den Willen der Regierung. Der Premierminister könnte dann eine weitere Lesung im Senat zulassen oder auch nicht - würde er das tun, so wäre der Versuch, eine komplette zweite Lesung zu vermeiden, natürlich völlig gescheitert. Eine zweite Lesung in der Assemblée nationale würde jedoch wahrscheinlich keinen Text hervorbringen, den der Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres und der Premierminister Dominique de Villepin akzeptieren könnten.
Ebenso besteht die Gefahr, daß der Senat den Text der CMP ablehnt, da die UDF, die zur Koalition gehört, angekündigt hatte, den Text der CMP ganz genau zu lesen und diesen anzulehnen, falls sie das für nötig hält. Die UMP alleine kann mit ihren 155 von 329 Sitzen im Senat nichts ausrichten, wenn sich alle anderen Parteien geschlossen dagegenstellen. Der Premierminister kann einen Text zwar, mit Zustimmung des Ministerrates, ohne Abstimmung durch die Assemblée nationale durchboxen, jedoch nicht durch den Senat.
Die Situation ist also verfahren: Entweder hebt die Regierung die Dringlichkeit auf, wie es sowohl die Opposition als auch die UDF wiederholt forderten, was dem Premierminister Dominique de Villepin jedoch mißfällt, da die Anweisung an den Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres, die Dringlichkeit unter keinen Umständen aufzuheben, direkt von ihm stammt. Oder eine CMP wird eingerichtet, die ihrerseits eine zweite Lesung erzwingen könnte, oder die einen Text produziert, der im Senat abgelehnt wird, was eine zweite Lesung erforderlich machen würde. In diesem Fall würde die zweite Lesung in noch größerem Maße gegen den Willen von Dominique de Villepin erfolgen.
Dominique de Villepin hatte am 16. Mai eine gewisse Schlappe einstecken müssen, als bei der Abstimmung über die Motion de censure (~Mißtrauensantrag) vom 10. Mai immerhin 11 der 30 Abgeordneten des Koalitionspartners UDF für den Entzug des Vertauens stimmten.
[an]
Neue Halbleiterfabrik in Berlin eröffnet
In Berlin hat Diode Lab als Tochter von Jenoptik ein neues Halbleiterwerk für die Produktion von Halbleiterelementen für Laserdioden und Sensoren eröffnet. Das Werk in Berlin-Adlershof beschäftigt derzeit 18 Mitarbeiter und plant mit dem Beginn der Serienproduktion die Einstellung bis zu 22 weiterer Arbeitskräfte. Die Produkte sollen vorrangig an die Mutterkonzern Jenoptik geliefert werden, der weltweit einer der größten Hersteller von Hochleistungs-Diodenlasern für den Medizinbereich und die Materialbearbeitung darstellt. Der Konzern wolle sich zukünftig verstärkt auf den Bereich Optik, Sensoren und Laser konzentrieren und erwartet für das Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 450 Millionen Euro. Erst kürzlich hatte Jenoptik in Thüringen ein Werk zur Fertigung von Optiken aus Kunststoff in Betrieb genommen.
[rl]
Alle neuen AMD-Prozessoren auch für Sockel 939
Mit dem neuen Sockel AM2 hatten die Advanced Micro Devices auch zahlreiche neue Prozessoren bis einschließlich des Athlon 64 X2 5000+ und Athlon 64 FX-62 vorgestellt. Beide Modelle führen die Spitze der aktuellen Produktlisten an sollen besonders in Sachen Performance Maßstäbe setzen. Zuletzt im März hatten wir von Anzeichen berichtet, dass AMD die Prozessoren auch für den zur Zeit aktuellen Sockel 939 anbieten könnte, was sich zunächst jedoch nicht belegen ließ. Nun belehren uns die Preislisten auf der offiziellen Webseite jedoch eines Besseren. Praktisch alle neuen Prozessoren mit allen angebotenen Geschwindigkeiten sind sowohl für den neuen Sockel AM2 mit DDR2-Speicherinterface als auch für den bisherigen Sockel 939 mit traditioneller DDR-Speicherunterstützung erhältlich.
Auch in Sachen Preis zeigen sich bei den unterschiedlichen Modellen bisher keine Unterschiede. Beide Sockel schlagen mit dem gleichen Kosten zu Buche, sodass sich zumindest vorerst für Sockel-939-Besitzer noch kein Grund zum Umstieg vorliegt. Fraglich ist natürlich, wie es mit der Verfügbarkeit im kommenden Jahr aussieht, wenn AMD seinen Sockel 939 langsam aber stetig komplett ablöst und höchstens noch den Sockel 754 für den Einsteigermarkt am Leben erhält.
Zumindest etwas wundern darf man sich über die Produktpolitik, wenn man bedenkt, wie eilig man nun den neuen Sockel einhergehend mit den neuen Prozessoren eingeführt hatte, bei denen man nicht müde wurde, die Energieeffizienz zu betonen. So scheint es durchaus denkbar, dass man Intel einfach nur etwas entgegensetzen wollte, um einmal wieder etwas "neues" vorstellen zu können und in der Öffentlichkeit nicht hinter Intel mit seiner aktiven Pressepolitik zurückzufallen. Doch zumindest in die Herzen der deutschen Nation dürfte sich AMD in den vergangenen Wochen einen wohligen Platz gesichert haben, wenn man auf die Investitionsfreude blickt, mit der das Unternehmen in Dresden seit mehreren Jahren einen der wichtigsten Technologiestandorte für seine Prozessorproduktion und Entwicklung aufbaut.
[rl]
DirectX 10 bleibt Windows Vista vorbehalten
Was bereits seit längerem mehr oder minder bekannt war, wird nun erstmals von einem etablierten Hersteller offen bestätigt. Nach einem Bericht von Golem.de hat ein ATI-Vertreter im Rahmen einer Presseveranstaltung bestätigt, dass die zukünftige DirectX-Version Microsofts neuem Betriebssystem Windows Vista vorbehalten sein wird. Durch die komplett neue Architektur von DirectX 10 sind aber auch die Spielerhersteller zu umfangreichen Arbeiten gezwungen. Soll ein Spiel auch auf bisherigen Windows-XP-Systemen laufen, so muss ein zusätzlicher DirectX-9-Pfad in das Spiel eingefügt werden.
Bedeutung hat das vor allem für zukünftige Grafikfeatures, die nur mit dem neuen Treibermodell von Windows Vista nutzbar sind. DirectX-9-Nutzer von herkömmlichen Windows-Versionen werden also die Fähigkeiten künftiger Grafikchips bei zukünftigen Spielen nicht zu Gesicht bekommen. Für Microsoft ist dies quasi das Verkaufsargument durch die Hintertür um einen entsprechenden Absatz für Windows Vista zu generieren. Ein Großteil der restlichen angekündigten Neuerungen sind inzwischen abgekündigt oder stark abgespeckt worden, so dass ein Großteil der bisherigen Windows-XP-Nutzer derzeit erst einmal abwarten wollen oder den Kauf von Windows Vista für längere Zeit nicht geplant haben. Weiterhin besteht auch die Gefahr für Spieleentwickler zu schnell auf nur-DirectX-10- und damit auf nur-Windows-Vista-Spiele zu setzen und einen eher mäßigen Absatz zu riskieren, da ein Großteil der potentieller Käufer mangels neuester DirectX-10-Hardware und Windows-Vista-Lizenz eher abwarten werden.
[ch]
Asus stellt Lamborghini VX1 Design-Notebook vor
Bereits auf der diesjerigen CeBit war im Ausstellungsbereich des Herstellers Asus ein farbenfrohes Notebook zu bewundern. Nun ist das Produkt aus der gemeinsamen Partnerschaft zwischen Asus und Lamborghini offiziell in Deutschland und Österreich erhältlich. Das Asus-Lamborghini VX1 Notebook soll durch seine extravagante Optik Puristen ansprechen, die in ihrem Gerät mehr als nur ein Arbeitstier sehen.

Neben seiner auffälligen Erscheinung kann sich auch die Ausstattung des VX1 sehen lassen. Der verwendete Intel Core Duo T2500 Prozessor taktet mit 2,0 GHz (667 MHz FSB, 2 MB L2 Cache) und kann zur Unterstützung auf 2048 MB DDR2 Speicher zurück greifen. Als Grafiklösung kommt eine NVIDIA GeForce Go 7400VX zum Einsatz, die über 512 MB TurboCache verfügt. Die Darstellung der Bilder übernimmt dann letztendlich ein 15" TFT (SXGA+) Display (1.400 x 1.050 Px), welches auf der Zero Bright Dot Technologie basiert. Das Gebiet der Datenarchivierung wird durch eine 160 GB Festplatte (5400 U/Min) sowie ein Ultra Slim DVD-Laufwerk (4 x DVD-Super Multi D/L) abgedeckt. Als Kommunikations-Schnittstellen stehen WLAN 802.11 a/b/g (Intel PRO/Wireless 3945ABG), Gigabit LAN 10/100/1000 sowie Bluetooth zur Auswahl. Neben den klassischen Schnittstellen wie beispielsweise vier USB Slots, Firewire, SPDIF und IrDa verfügt das VX1 desweiteren über einen Express Card Schacht. Laut Hersteller wurde das Gehäusedesign des VX1 so konzipiert, dass auf minimaler Fläche eine maximale Anzahl an Komponenten Platz findet. Für einen geringen Stromverbrauch integriert das ASUS-Lamborghini VX1 die ASUS Stromspartechnologie Power4 Gear+. Das exklusiv von ASUS entwickelte Feature stellt die Taktgeschwindigkeit abhängig von den jeweiligen Anforderungen automatisch ein, um auf diese Weise längere Akkulaufzeiten zu erzielen.
| ASUS Lamborghini VX1 |
| Prozessor | Intel Core Duo T2500 (2,0 GHz, 667 MHz FSB, 2 MB L2 Cache) |
| Chipsatz | Intel 945PM |
| Arbeitsspeicher | 2048 MByte 667 DDR2 |
| Grafiklösung | NVIDIA GeForce Go 7400VX mit 512 MB TurboCache |
| Display | 15"" TFT (SXGA+) Display (1.400 x 1.050 Px), 16.7 M Farben, Zero Bright Dot |
| Festplatte | 160 GB (5400 U/Min) |
| Optisches Laufwerk | Ultra Slim 4 x DVD-Super Multi D/L |
| Netzwerk/Kommunikation | Modem 56 k (RJ11), 1x Gigabit LAN 10/100/1000, Wireless LAN 802.11a+b+g, Bluetooth |
| Anschlüsse | 1x Firewire, 4x USB 2.0, Firewire, SPDIF, IrDa |
| Maße (B x H x T) | 315 x 25.4/30 (vorne/hinten) x 226 mm |
| Akku | Li-Ion 4800mAh |
| Sonstiges | 1 x Express Card Slot |
| Gewicht | 2,55 kg |
Die Modelle VX1-5E001P (schwarz) und VX1-5E002P (gelb) werden standardmäßig mit MS WIndows Pro ausgeliefert und verfügen desweiteren über ein umfangreiches Software- und Beilagenpaket (Bluetooth Mouse, Notebooktasche). Die Garantie für Deutschland und Österreich beträgt zwei Jahre inklusive Pick-Up & Return Service und kann über das ASUS Garantie Erweiterungspaket optional auf drei Jahre verlängert werden. Das VX1 ist ab sofort über den ASUS Fachhandel sowie den Lamborghini-Shop erhältlich. Die empfohlenen Verkaufspreise inkl. MwSt. betragen in Deutschland 2.699,- EUR, in Österreich 2.792,- EUR.
[ast]
AMD verkündet Ausbaupläne für Dresden
Nachdem bereits seit mehreren Tagen entsprechende Gerüchte im Umlauf waren, kam nun heute die Bestätigung seitens AMD. In den nächsten drei Jahren erweitert AMD seine Kapazitäten am Standort Dresden um mehrere Projekte. Die bisherige Fab30 wird von 200-mm-Wafern auf die 300-mm-Technologie umgestellt. Bis Mitte kommenden Jahres werden dort noch Prozessoren mit DDR1-Speichercontroller und 90 nm Strukturgröße gebaut, bis dann Ende 2007 mit dem Umbau zur Fab38 begonnen wird, welcher etwa ein Jahr später abgeschlossen sein soll.
Ein zweites Projekt wird die Erweiterung der kürzlich in Betrieb genommenen Fab36 sein und eine damit verbundene Steigerung der dortigen 300-mm-Produktion. Das dritte Investionsobjekt ist die Errichtung eines neuen Reinraumgebäudes, in welchem die Kontaktierung und der abschließende Test der Chips durchgeführt werden soll. Die drei Projekte umfassen zusammen ein Investitionsvolumen von 2,5 Mrd US-Dollar und sollen Ende 2008 zu einer monatlichen Waferproduktion von 45.000 Stück führen. Noch offen ist die Entscheidung über den Bau einer dritten Fabrik am sächsischen Standort Dresden, welche aber noch diesen Sommer fallen soll.
AMD Dresden im Jahr 2007 [ch]
Sonntag, den 28. Mai 2006
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Webweites
Hardware
Diese Woche stand wohl klar im Zeichen des neuen Sockels AM2 von AMD und den dazugehörigen neuen Prozessor Athlon 64 X2 5000+, dem sich viele unserer Partner ausführlich gewidmet haben, um ihn auf Herz und Nieren zu testen. Die Plattform bietet erstmals DDR2-Unterstützung für AMD-Prozessoren und verspricht zudem durch die gleichzeitige Einführung neuer CPUs mit neuem Stepping eine geringere Leistungsaufnahme. Wer zur Leistung der neuen Plattform eine eigene Meinung bilden möchte, findet ausreichend Material und Benchmark-Vergleiche bei den Lost Circuits, beim Planet 3DNow, bei Au-Ja! und bei Hartware.
Einen weiteren Themenbereich betrifft diesmal NVIDIA mit der nForce-500-Chipsatzfamilie, die sich Au-Ja! und der Planet 3DNow näher angeschaut haben. Die Familie umfasst vier Modelle speziell für die AM2-Plattform von AMD in Form des nForce 590 SLI und 570 SLI sowie ohne Dual-Grafikkartenunterstützung der nForce 570 Ultra und 550 MCP. Die Artikel beleuchten die Features der unterschiedlichen Bauformen und gehen im Detail auf ihre Besonderheiten ein, die sich später auch in den Ausstattungsmerkmalen der entsprechenden Mainboards bemerkbar machen.
Dem zunehmenden Trend zum Home-Entertainment-PC für das Wohnzimmer in möglichst kleiner und unauffälliger Form bei geringer Lautstärke und trotzdem höchster Leistung hat sich Au-Ja! in einem ausführlichen Review mit dem Thema 3 HTPC-Gehäuse für ATX und Micro-ATX Mainboards gewidmet. Die Kandidaten von 3R Systems, Cooler Master und Silverstone unterscheiden sich rein äußerlich abgesehen von ihren eleganten Designs vor allem durch ihre unterschiedliche Höhe, die sie für verschiedene Einsatzorte interessant machen. Bei den inneren Werten können die Modelle dennoch mit wenigen Abstrichen eine ähnliche Ausstattung bieten. Wie sie jedoch im Detail abschneiden, belegt der Artikel garniert mit zahlreichen Fotos.
Einem völlig anderen Klientel dürfte das Cooltek ''Besser Leise'' Komplettsystem entgegen kommen, welches Hartware in Augenschein nimmt. Das System versucht wie der Name schon sagt, besonders geräuscharm zu arbeiten und greift dafür auf eine AMD-Basis mit Athlon-64-X2-Prozessor verpackt in einem hochwertigen Lian-Li-Gehäuse zurück. Im Review muss sich nun herausstellen, ob auch die Wahl der übrigen Komponenten dem Ziel dienlich ist, und ein nervenschonendes Arbeiten nicht nur in Sachen Lautstärke sondern auch in Sachen Performance und Produktqualität möglich ist. Eine Alternative, dem Lärm Herr zu werden, dürfte zudem der Raptor Gaming H1 7.1 Surround Kopfhörer bieten, welcher bei entsprechender Lautstärke wohl jeden Lüfter problemlos übertönen kann. Ob die Klangqualität aber auch ambitionierte Audiophile zufrieden stellt, versucht der Artikel herauszufinden.
Software
WinTotal hat sich den USB-Speichersticks einmal von der Software-Seite genähert und im Praxiseinsatz überprüft, wie weit die Modelle ihre Arbeit als mobile Datenspeicher auch erfüllen. Wichtige Schlagworte waren hier neben der Verschlüsselung das Thema mobiler Arbeitsplatz, für den zwangsläufig über Software der Abgleich von E-Mails und persönlichen Daten nötig wird. Auch der Punkt Bootbarkeit einhergehend mit Minibetriebssystemen auf Linux- und Windows-Basis wurde berücksichtigt und lieferte interessante Informationen.
Für die Entspannung zwischendurch sorgt die Spieleflut diese Woche mit Dreamfall: The Longest Journey und Ford Street Racing. Ersteres Adventure erscheint am Montag in den Läden und konnte im Artikel schon einen recht positiven Eindruck hinterlassen, während das Rennspiel sich besonders durch einen neuen Modus in Form von Team-Rennen von der Konkurrenz abzusetzen weiß. Für Beschäftigung bei regnerischen Tagen ist also gesorgt.
Lesetipp
Unser Lesetipp widmet sich diesmal nach all den AMD-Artikeln zu Beginn der lauernden Konkurrenz aus dem Hause Intel. So konnte Tech-Report einen ersten Test des Intel "Woodcrest" auf einer Bensley-Plattform durchführen. Der Prozessor ist ein 65-nm-Chip mit zwei Kernen, die sich einen L2-Cache von 4 MB Größe gemeinsam teilen. Er Arbeit mit FSB1333 mit einer Taktfrequenz von 3 GHz und durfte im Test gegen einen Opteron 285 mit einer Taktrate von 2,6 GHz antreten. Die Ergebnisse, die sich aus den zahlreichen Benchmarks resultieren, sind überaus interessant und bescheinigen dem neuen Kern zwar einige Vorteile, doch darf man sich Fragen, wie weit diese bei einem höheren Takt bei AMD wieder relativiert werden. Möge sich jeder selbst ein vorläufiges Urteil bilden.
[rl]
Samstag, den 27. Mai 2006
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Neuer Artikel online: Kingston Data Traveler-Serie
Nach der CeBIT 2006 starteten wir einen Exkurs in den Flashspeicherbereich, durchaus geprägt von diversen CeBIT Impressionen und Versprechungen einiger Hersteller. Begonnen haben wir diese Testserie mit einer Reihe diverser USB-Sticks unterschiedlicher Hersteller, gefolgt von einer Flash-Speicher Harddisk, bis hin zu einer Produktvorstellung einiger Pretec-Muster. Durchaus unterschiedlich waren unsere Erfahrungen in vielerlei Hinsicht.
Vorerst beenden wollen wir diese Testreihe heute, mit der Präsentation von drei USB-Sticks aus dem Hause Kingston, wobei wir auch dieses Mal wieder mit Überraschungen konfrontiert wurden. So simple das Produkt USB-Stick auf den ersten Blick scheint, so kompakt kann man es dennoch gestalten, wenn man sich auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Anwendergruppen einrichtet und so tut es Kingston mit seinen heute antretenden Produkten. Man setzt vollends auf die Software dahinter und schnürt damit ein Paket aus Hardware und Software, welches unterschiedliche Gruppen befriedigen will. Wie innovativ und überzeugend dieses Konzept ist, erfahrt Ihr in unserem Artikel.

[bf]
Übernimmt Microsoft die Auktionsplattform eBay?
Erste Gerüchte sprechen von Übernahmefantasien von Microsoft gegenüber der Internet-Auktionsplattform eBay, die erst kürzlich eine Kooperation der Internet-Plattform Yahoo bekannt gegeben hatte. Konkrete Informationen stehen jedoch noch aus. Stimmen zufolge wolle der Software-Riese das Auktionshaus in sein Portal MSN integrieren und sich auf diese Weise eine stärkere Position gegen Google sichern. Gleiches Ziel hatte auch die Partnerschaft von eBay mit Yahoo, um durch die größere Zielgruppe gemeinsam mehr Werbepartner zu erreichen.
Microsoft befindet sich bereits seit geraumer Zeit auf Einkaufstour und hatte kürzlich erst die Softwareschmiede Softricity übernommen, welche es ermöglichen, Anwendungen ohne vorherige Installation auszuführen. Auch die Third Screen Media, die sich auf die Platzierung von Werbeinhalten auf Mobiltelefonen spezialisiert hat, ging an den Softwarekonzern. Sollte Microsoft nun auch eBay in Besitz nehmen, dürfte der Konzern wieder einen Schritt näher an einem Branchenübergreifenden Monopol sein und extrem gefährlich für Google werden. Fraglich ist allerdings, ob die US-amerikanische Kartellbehörde derartige Käufe auch zulässt.
eBay selbst hatte vergangene Woche erst seinen jährlichen Umsatz für den deutschen Markt um 19 Prozent auf 691 Millionen US-Dollar steigern können. Nach eigenen Angaben seien im Schnitt über 80.000 Artikel mit einem Gesamtwert von 8,5 Milliarden US-Dollar gehandelt worden. Zudem verbrächten Internet-Nutzer im Durchschnitt rund 12 Prozent ihrer Online-Zeit auf der Auktionsplattform beim Stöbern und Kaufen.
[rl]
Grafikchips von ATI verarbeiten Audiosignale
Der kanadische Grafikexperte ATI hat einen Grafikchip vorgeführt, welcher in der Lage ist, neben traditionellen Grafikdateien auch Sounds zu verarbeiten. So berichten die X-bit labs von einer Veranstaltung in London, wo ATI ein Software Development Kit demonstriert hat, mit dem man einen Equalizer entwickelte, der auf einem Radeon-X1300-Grafikchip einfache Audiosignale verarbeitete. Grundsätzlich dürfte dieses Feature aber nur als Techdemo interessant sein, um zu zeigen, was überhaupt alles mit den Chips möglich ist, die von Jahr zu Jahr leistungsfähiger werden und in Sachen Komplexität den Prozessoren schon fast nicht mehr nachstehen.
Für den praktischen Einsatz dürfte es für diesen Anwendungsfall aber längerfristig kaum Bedarf geben. So greifen insbesondere die preissensiblen Marktbereiche, die eventuell Interesse für so etwas haben könnten, auf spezielle Chipsätze zurück, die mit einer integrierten Grafikeinheit bereits ausgestattet sind und im Normalfall auch schon einen Soundeinheit enthalten. Folglich wäre eine Grafikkarte mit Sound maximal für diejenigen interessant, welche eine externe GPU verwenden, aber auch diese werden wohl in den meisten Fällen wahlweise eine zusätzliche Soundkarte oder den integrierten Sound im Chipsatz nutzen.
Auf lange Sicht gedacht, dürfte eine Grafikeinheit mit Soundmöglichkeiten folglich nur dann relevant werden, wenn sie direkt in den Chipsatz integriert wird und die zusätzliche Soundeinheit vollständig überflüssig macht. Ob dieser Umstand allerdings auf absehbare Zeit eintreten wird, sei an dieser Stelle unbeantwortet in den Raum gestellt.
[rl]
Freitag, den 26. Mai 2006
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Zunächst doch kein weiteres Werk von AMD in Dresden?
Entgegen gestern verlauteter Meldungen scheint AMD kurzfristig doch keine Entscheidung zum Bau eines neuen Werkes in Dresden bekannt geben zu wollen. Stattdessen sprechen nun vermehrt Pressestimmen doch nur von erheblichen Investitionen in die beiden bereits existierenden Fabriken für modernere Reinräume und die Umstellung der Fertigungstechnologie in der älteren Fab30 von 200-Millimeter-Siliziumscheiben auf die rentableren 300-Millimeter-Wafer. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, werde der Umbau mehrere 100 Millionen US-Dollar kosten. Eine offizielle Stellungnahme von AMD ist am kommenden Montag zu erwarten.
Die Entscheidung über ein drittes Werk ist dennoch nicht aus der Welt und steht ebenfalls noch diesen Sommer auf dem Plan. Eilig scheint es der Halbleiterexperte mit dem Bau nach aktuellen Berichten mit dem Bau nicht wirklich zu haben. Befürchtete Lieferengpässe bei AMD aufgrund steigender Nachfrage seien nicht zu befürchten, wie KJ Chou von AMD Taiwan gegenüber der DigiTimes aussagte. Man hab durch die Unterstützung mit IBM und Chartered, welche ebenfalls Prozessoren für AMD herstellen, auch für wachsenden Bedarf noch genügend Kapazitäten, sodass mit unerwünschten Schwierigkeiten nicht gerechnet werden müsse.
[rl]
Der iPod wird zum Fitnesstrainer
Der Sportartikelhersteller Nike hat einen Lauf-Schuh entwickelt, welcher mit dem iPod Nano kommunizieren kann. Ein Sensor im Schuh nimmt dabei die relevanten Daten auf und sendet diese an den iPod. Unter dem Namen "Nike+iPod Sports Kit" sollen in den nächsten 60 Tagen erste Artikel aus der Zusammenarbeit zwischen Nike und Apple auf den Markt kommen.
Mit dem Schuh wird eine Empfänger mitgeliefert, welcher sich an den iPod anschliessen lässt, damit zwischen Schuh und iPod eine Verbindung zu stande kommt um die Laufzeit, Strecke, Kalorienverbrauch und Geschwindigkeit über den MP3 Player wiederzugeben und zu speichern. Ansehen kann der Nutzer die Leistungsdaten entweder auf dem Display oder aber sie werden über die Kopfhörer ausgegeben. Am 13. Juli soll der erste Sportschuh Air Zoom Moire+ für 129 US-Dollar auf den Markt kommen, wobei danach noch weitere Produkte aller Art geplant sind. Über die neue Symbiose hat Nike eine Webseite aufgeschaltet, über die die Produkte auch vorbestellt werden können.
Steve Jobs, CEO von Apple ist jedenfalls begeistert vom Nike+iPod Sports Kit: "Es ist als wenn man einen Personal Coach oder Trainingspartner an der Seite hat, der einen bei jedem Schritt seines Workouts motiviert". Und schafft es einmal mehr dem Käufer eines iPods einen Mehrwert zu ermöglichen, was die Marktvorherrschaft der Apfelmusikgeräte weiter untermauern könnte, denn MP3 wiedergeben, das können die Player der Konkurrenz genau so gut wie die Geräte aus dem Hause Apple, doch gleichzeitig als Trainingsgerät fungieren, das schaffte bisher noch kein MP3 Player.
[as]
Spansion marktführend bei NOR-Flashspeicher-Produktion
Der Flashspeicherhersteller Spansion ist nach Angaben der DigiTimes in der NOR-Flashspeicher-Produktion mit einem Marktanteil von 27,9 Prozent und einem Umsatz von 562 Millionen US-Dollar im ersten Quartal an die Spitzenposition gestürmt. Mit einem Wachstum von rund 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte man sich den Platz noch vor Branchenprimus Intel sichern, welcher mit einem Anteil von 26,7 Prozent sogar ein um 7,1 Prozent rückläufiges Geschäft im Bezug zum Vorjahr hinnehmen musste. Bei einem Umsatz von 537 Millionen US-Dollar rangiert der Halbleiterexperte dennoch weiterhin sicher auf Platz zwei, bevor weit abgeschlagen STMicroelectronics mit einem Anteil von 16,2 Prozent und Samsung mit einem Marktanteil von 6,2 Prozent folgen. Während ersterer jedoch um 38,6 Prozent zulegen konnte, steigerte sich Samsung um 4,2 Prozent.
Vergleichen mit dem vierten Quartal 2005 haben jedoch alle Hersteller Federn lassen müssen außer Samsung, die sich um 9,6 Prozentpunkte verbessern konnten. Insgesamt erwirtschaftet der NOR-Speichermarkt einen weltweiten Umsatz von rund 2 Milliarden US-Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 6,1 Prozent bedeutet, während das Ergebnis gegenüber dem vierten Quartal um 6,4 Prozent nachgegeben hat.
[rl]
Auch UMC ist fertig für 65 Nanometer
Kurz nachdem der taiwanische Konkurrent TSMC seinen aktuellen Stand hinsichtlich der neuen Strukturgrößen veröffentlicht hat, gibt nun auch die United Microelectronics Corp ihre erfolgreich durchgeführte Umstellung auf die 65-Nanometer-Technologie bekannt. In Zusammenarbeit mit Cadence Design Systems entwickelte man die sogenannte X Architecture, welche Designregeln enthält, die es Unternehmen ermöglicht, stärkere Vorteile aus der neuen Fertigungstechnologie zu erzielen und damit die Chipsysteme effizienter und performanter zu gestalten. Wie die DigiTimes berichtet, ist UMC der erste Hersteller, welcher sich diesen Designregeln annimmt und die Prozesse auch im Rahmen der 90-nm- und 130-nm-Technologie darauf ausrichtet.
Gleichzeitig plant UMC den Ausbau seiner Fab 12 im Tainan Science Park für die Produktion auf 300-Millimeter-Siliziumscheiben im vierten Quartal, sodass der Halbleiterhersteller im Ergebnis Anfang 2007 in Tainan eine Gesamtkapazität von monatlich rund 50.000 Wafern erreichen kann. Die Ankündigung dürfte mit der Planung des französischen Halbleiterspezialisten STMicroelectronics zusammenhängen, welcher die weitere Auslagerung von Teilen seiner Produktion anstrebt und in großem Maße mit den taiwanischen Halbleiterschmieden UMC und TSMC, aber auch mit der chinesischen Chartered zusammenarbeitet.
[rl]
Donnerstag, den 25. Mai 2006
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AMD baut in Dresden womöglich ein drittes Werk
Der Prozessorexperte aus dem sonnigen Sunnyvale könnte nach letzten Informationen der Deutschen Presseagentur am Montag den Bau eines dritten Halbleiterwerkes im sächsischen Dresden bekannt geben. Bisher beschränken sich die offiziellen Informationen jedoch auf eine Ankündigung von Seiten des Unternehmens, kommende Woche ein bedeutsames Vorhaben bekannt zu geben. Weil AMD bereits vor einiger Zeit angekündigt hatte, bis 2008 rund 5,8 Milliarden US-Dollar in Dresden investieren zu wollen, war man in der Vergangenheit davon ausgegangen, dass man möglicherweise die beiden bereits existierenden modernisieren wolle. Die pressewirksame Überraschung für kommende Woche lässt jedoch in Bezug auf die Wichtigkeit auch den zusätzlichen Bau wahrscheinlich werden, zumal AMD durchaus mit relativ geringen Kapazitäten zu kämpfen hat, die das Unternehmen dazu zwangen, zusätzliche Produktionen beim Auftragsfertiger Chartered zu bestellen.
Für Dresden und das Bundesland Sachsen wäre dieser Schritt mehr als positiv zu bewerten, obgleich bisher noch nicht bekannt ist, wie viele Subventionen die US-Firma erhält, um das Werk zu bauen. Für den Standort bedeutet AMD schon jetzt über 2000 Arbeitsplätze direkt durch AMD und zahlreiche weitere Chancen für kleinere Zulieferbetriebe aus der Halbleiterbranche. Um was für eine Fabrik es sich allerdings handelt, ist bisher noch nicht bekannt. In Anbetracht der Tatsachen, dass AMD zur Zeit auf eine Umstellung auf 65 Nanometer mit 300-Millimeter-Wafern hinarbeitet, dürfte das neue Werk ebenfalls mindestens mit 65 Nanometern starten, um später auf noch kleinere Strukturen umzustellen. Gerade was die Ausbeute und die Kosteneffizienz angeht, sind moderne Fertigungseinrichtungen häufig das Maß aller Dinge, um gegen die Konkurrenz langfristig bestehen zu können.
Die Frage, warum AMD gerade in Deutschland seine Werke weiter ausbaut, obwohl sich fernöstlichen Ländern die Kosten für Gehälter teilweise wesentlich senken ließen, lässt sich wohl allein durch die Infrastruktur und die Qualität der Arbeiter beantworten. So bietet Deutschland neben einem stabilen Stromnetz und einer guten Verkehrsanbindung, was beides existenziell für einen Halbleiterfertiger ist, auch gut ausgebildete Fachkräfte und Ingenieure. Ein Punkt, der zwar offiziell als wichtig akzeptiert wird, aber gerade von der Politik leider immer wieder gern herunter gespielt wird.
[rl]
Großrazzia bei Edonkey-Nutzern & die Folgen
Am Dienstag dieser Woche gab die Staatsanwaltschaft Köln in einer Pressemitteilung eine massive Aktion gegen 3500 Nutzer der Peer-2-Peer-Tauschbörse eDonkey bekannt. Dabei wurde etwa 130 Hausdurchsuchungen bei Nutzern durchgeführt, die mehr als 500 Titel angeboten hätten.
Die Details der Aktion haben einige interessante Aspekte. So hatte man über 2 Monate Zugriff auf einen eDonkey-Server, bei dem 14 GByte Logfiles gesammelt wurden. Diese Daten filterte man dann nach Nutzern mit einer IP aus Deutschland und Anfragen nach urheberrechtlich geschützten Dateien. Der Betrieb des Servers selbst ist legal, da beim eDonkey-Netzwerk dort nur die Suchanfragen beantwortet werden. Um allerdings an die Logfiles zu kommen, muss man direkten Zugriff auf den Server haben. Es ist also zu vermuten, dass die Medienindustrie bzw. eine mit ihr verbundene Organisation selbst den Server betreibt bzw. mit einem Betreiber zusammenarbeitet.
Hier zeigt sich ein leicht schizophrenes Verhalten der Medienindustrie. Einerseits werden Nutzer von P2P-Tauschbörsen pauschal in Werbespots kriminalisiert, während andererseits das eDonkey-Netzwerk durch Finanzierung von Servern aufrecht erhalten wird. Anscheinend weiß man doch an den entsprechenden Stellen, das Tauschbörsen per se nicht illegal sind, sondern nur Austauschen von urheberrechtlich geschützten Daten. Eventuell könnte man dies auch in den großen Medienkampagnen erwähnen.
Nach Angaben von Heise online haben die "noch viermal singen"-Spots wenig mit der Realität zu tun. So werden nach internen Regeln der Staatsanwaltschaften Verfahren mit unter 100 urheberrechtlich geschützten Dateien eingestellt, bei 101 bis 500 eine Vernehmung des Beschuldigten durchgeführt und bei über 500 Stück eine Hausdurchsuchung angeordnet.
Allerdings stellen die betroffenen Vertreter der Rechteinhaber Antrag auf Akteneinsicht und gehen anschließend zivilrechtlich gegen die Betroffenen vor. Dabei wird meist eine außergerichtliche Einigung angestrebt, da es vor Gericht der Medienindustrie schwer fallen wird, den exakten Schaden nachweisen zu können. Dazu wäre unter anderem die genaue Anzahl der Downloads der betroffenen Stücke und der anzusetzende Wert nachzuweisen.
In der Realität liegen die gezahlten Summen zwischen 100 und 15.000 Euro plus Anwaltskosten, die im vierstelligen Eurobereich liegen. Im Durchschnitt liegt die Schadenersatzsumme bei 3000 Euro.
Nichtsdestotrotz sind diese Aktionen eher PR-Manöver. Bei mehr als 10 Millionen Breitband-Internetnutzern in Deutschland und einem P2P-Traffic-Anteil von 70% des gesamten Internet-Datenverkehrs ist kein wirksames Vorgehen seitens der Industrie absehbar. Hier helfen nur bessere Angebote, sowohl was die Qualität der Musik in künstlerischer Hinsicht betrifft, wie auch der Produktattraktivität. Dazu gehört der Verzicht auf DRM-Technologien, die die Rechte der ehrlichen Käufer einschränken und ein besseres Preis-Leistungsverhältnis der CDs und Onlinedienste.
Ein Albumpreis mit vollständigem Booklet für maximal 12 Euro dürfte die Verkäufe eher ankurbeln als Sparversionen, die in Aussehen und Wertigkeit einer gebrannten CD in nichts nachstehen. Ebenso ist der Downloadpreis von 0,99 oder 1,29 Euro pro Titel für ein im Vergleich zur CD qualitativ deutlich geringerwertiges Format und das Fehlen eines physikalischen Datenträgers nicht angemessen. Das es auch anders geht, zeigen kleine alternative Anbieter und Plattenlabel.
[ch]
OCZ stellt neue Speichermodule vor
OCZ, bekannt für Hochleistungsspeicher im Gaming Bereich, stellte gestern eine neue Produktlinie, die sogenannten Special Ops Edition vor. Es handelt sich hierbei um DDR1 und DDR2 DualChannelkits die in den Größen 1 GB und 2 GB sowie den Geschwindigkeiten PC-3200 und PC2-5300/6400 erhältlich sind. Die Module sind auch einzeln erhätlich, die DDR1 Riegel allerdings nur in der 1GB Variante, 512 MB Module sind zur Zeit nicht erhältlich.
Der Clou bei diesen Riegeln ist die Farbe der Heatspreader, zum Einsatz kommen die schon von der letzten Platinum Serie bekannten XTC (Xtreme Thermal Convection) Heatspreader, die ab jetzt in militärischen Tarnfarben gehalten sind.
Die Module gibt es mit folgenden Spezifikationen:
| | PC-3200 | PC2-5300 | PC2-6400 |
| Timings | 2,5-3-3-8 | 4-4-4-12 | 5-5-5-12 |
| Spannung | 2,8-3,0 V | 1,9-2,2 V | 2,0-2,2 V |
Die hier genannten PC2-5300 Module werden bei OCZ offiziell als PC2-5400 geführt, was rechnerisch jedoch nicht wirklich korrekt ist. Die Module werden mit der gängigen Taktfrequenz von 667MHz gelistet, was einer Bandbreite von ~5333 MB/s entspricht: ( 166,6...MHz * 2 (prefetch zum IO-Buffer) *2 (DDR) *64Bit ) / 8
Preise sind bis jetzt noch nicht bekannt.

[dg]
Neues Ultraportable Notebook von Avamos
Die AVAMOS GmbH erweitert ihr ultraportables Notebook Portfolio. Mit dem AVAMOS C130 bringt man ein mobiles Subnotebook auf den Markt, welches gleichzeitig auch noch ein ansprechendes Design besitzt. Basierend auf der Intel Core Duo Mobiltechnologie ist das C130, wie auch alle anderen Modelle der AVAMOS Notebook-Reihe, in verschiedenen Wunschkonfigurationen lieferbar.
Das Einstiegsmodell besitzt einen Intel Core Duo T2300, welcher mit 1,66 GHz taktet (Auswahloption bis hin zum T2600) und ist mit 512 MB DDR2 Speicher bestückt, welcher bis auf 2048 MB ausgebaut werden kann. Die SATA 150 Festplatte (5400 U/Min) besitzt eine Kapazität von 60 GB. Für die Grafikleistung ist im C130 der Intel GM945 Express Chipsatz verantwortlich. Neu ist auch das 13“ HighGlare TFT Display welches mehr Sichtfläche auf den Desktop des Subnotebooks gewährt. Das AVAMOS C130 ist mit einem internen Double-Layer DVD+/-RW Laufwer ausgestattet, weiterhin umfangreiche Anschlussmöglichkeiten eröffnen Steckplätze für PC-Card Typ II, SD™ Card und CardExpress, 3x USB 2.0 Ports, sowie ein Firewire IEEE 1394-Anschluss. Drahtlose (optional) und drahtgebundene Konnektivität garantiert das Kommunikationspaket mit Wireless-LAN-Unterstützung für die Standards 802.11a/b/g (bis 54 Mbit/s), 10/100/1000 Ethernet LAN sowie integriertem 56k Modem. Das C130 hebt sich in seiner weißen Optik vom bisherigen Einerlei der grauen und eher dunklen Notebooks ab. Die ebenfalls weiße und damit farblich abgestimmte Tastatur passt sich in das edle Design ein.

| AVAMOS C130 |
| Prozessor | Intel Core Duo T2300 (1,66 GHz) |
| Chipsatz | Intel 945GM |
| Arbeitsspeicher | 512 MByte 533 DDR2 |
| Grafiklösung | Intel 945GM (bis zu 128 MB Shared) |
| Display | 13""-Widescreen WXGA TFT-Display |
| Festplatte | 60 GB (2.5"", SATA 150, 5400 U/min) |
| Optisches Laufwerk | DVD±RW Slimline Multinormbrenner (8x Speed, DoubleLayer) |
| Netzwerk/Kommunikation | Modem 56 k (RJ11), 1x Netzwerk (RJ45) |
| Anschlüsse | 1x Firewire, 3x USB 2.0, 1x PCMCIA, 1x VGA out, 1x S-Video, 1x Kopfhörer/SPDIF, 1x, Line-out, 1x DC-in |
| Akku | Laufzeit bis zu 4 Stunden |
| Sonstiges | Card Typ II, SD™ Card und CardExpress |
| Gewicht | 2,1 kg |
Anzumerken sei an dieser Stelle, dass das Basismodell ohne Software ausgeliefert wird. Microsoft Windows XP Home bzw. Professional sind allerdings gegen Aufpreis (wie auch das WLAN-Feature bzw. der Digital DVB-T TV-Tuner) erhältlich. Das AVAMOS C130 ist ab sofort für 1199,- EUR beim Hersteller erhältlich.
[ast]
Mittwoch, den 24. Mai 2006
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Microsoft vermietet Computer im Stundentakt
Microsoft FlexGo heißt das neue Produkt, das speziell für Entwicklungsmärkte entwickelt wurde, und den Käufern von Computern das abbezahlen der Raten deutlich erleichtern soll. Grundprinzip des Modells, welches auch von den Prozessorherstellern Intel und AMD sowie mehreren Telekommunikationsanbietern getragen wird, ist die Bezahlung für die Zeit, welche man auch tatsächlich am Rechner verbringt. Im Gegensatz zu sonst üblichen Ratenzahlungen biete sich so die Möglichkeit, flexiblere Zahlungsmodelle anzubieten, die es der Kundschaft erlauben, die Kosten besser an die eigenen Verhältnisse anzupassen. Nach einer bestimmten Betriebszeit geht der Computer dann schließlich in den eigenen Besitz über. Die Kosten für den PC sollen sich dabei insgesamt auf rund 400 US-Dollar belaufen, welche per Stundentarif abbezahlt werden.
Einen weiteren Vorteil findet man in der Tatsache, dass man die Möglichkeit erhält, einen vollständigen PC nutzen zu können, ohne erst einmal die hohen Anschaffungskosten tragen zu müssen. Durch die Kooperation mit Internet-Anbietern schließen die Angebote zudem teilweise die Nutzung von Internet über Breitband mit ein, sodass man auf einfache Weise zu einem privaten Computer gelangen kann, der alle modernen Multimedia-Möglichkeiten bietet.
Fraglich ist allerdings, wie weit sich das Modell für die Kundschaft wirklich lohnt. So wollen zum Beispiel die Kosten für das Internet auch nach dem Abbezahlen weiter bestritten werden. Man darf dieses scheinbar freundliche Angebot also auch durchaus als einfache Lockmöglichkeit betrachten, neue Kunden frühzeitig an sich zu binden, etwa vergleichbar mit einer ermäßigten Mitgliedschaft in einem Club, der erst nach Ablauf einiger Schonfristen noch zahlreiche Kosten folgen.
[rl]
Produktion von AMD-Prozessoren bei Chartered angelaufen
Der chinesische Halbleiterhersteller Chartered Semiconductor hat nun wie bereits angekündigt mit der Produktion von Prozessoren für die Advanced Micro Devices begonnen und erwartet die ersten Lieferungen im Juli, wie die Nachrichtenagentur Reuters über Industriepartner erfuhren. So seien zunächst 1000 Wafer monatlich mit 300 Millimeter Durchmesser auf Basis der 90-Nanometer-Technologie angesetzt, wobei AMD die Möglichkeit habe, die Kapazitäten bei Bedarf auf das Dreifache aufzustocken. Damit darf man wohl erwarten, dass sich das Unternehmen bei steigender Nachfrage nicht sofort mit Lieferschwierigkeiten herumschlagen muss.
[rl]
Dell erwägt die Eröffnung eigener Ladengeschäfte
Einer der größten Computerversender weltweit erwägt nach Jahren des ausschließlichen Verkaufs von Ware über Internet und Telefon nun doch den nächsten Schritt hin zu speziellen Dell-Stores. Die Läden sollen zahlreichen Produkte des Versandhändlers führen und der Kundschaft vor allem mehr Nähe vermitteln. Doch zunächst sind erst zwei Läden in Dallas und New York geplant, um den Vorteil dieses Schrittes zu prüfen.
Dell gerät seit einiger Zeit häufiger in die Kritik, weil das Wachstum des Unternehmens hinter den Markterwartungen zurück fällt und zum Teil nicht mehr mit der Konkurrenz Schritt halten kann. Aufgrund dessen entschied sich Dell auch dazu, in Zukunft AMD-Prozessoren in seinen Server-Systemen zu verbauen, um dadurch attraktivere und vielfältigere Angebote für seine Kundschaft bieten zu können.
Der Weg zu eigenen Retail-Geschäften dürfte hingegen primär am Kritikpunkt des mangelnden Services ansetzen, welcher dem Unternehmen seit geraumer Zeit anhängt. Die Geschäfte, deren Aufmachung vielleicht im ähnlichen Stil mit exklusivem Ambiente und zahlreichen Produkten zum Ausprobieren wie bei Apple betrieben wird, dürften zumindest langfristig für eine engere Kundenbindung sorgen und bei entsprechender Ladenzahl auch für den Käufer bequemeren Support ermöglichen. Doch auch mit diesem Schritt hinkt Dell derzeit eher der Konkurrenz hinterher, als selbst wirklich innovative Ideen zu verfolgen. So setzt zum Beispiel auch HP seit langer Zeit auf eigene Ladengeschäfte.
[rl]
Notebook mit 12,1 Zoll-Widescreen-Display von Toshiba
Toshiba Europe GmbH Computersysteme Deutschland/Österreich stellt eine Reihe neuer Notebooks für den professionellen und privaten Benutzer vor. Im B2B-Segment gibt es mit der Satellite Pro U200-Serie ein neues Produkt: Das erste Notebook von Toshiba im 12.1-Zoll-Widescreen-Format soll vor allem Benutzer aus kleinen und mittelständischen Unternehmen anziehen.
Den Kern des U200 bildet ein Intel Core Duo T2400 Prozessor, welcher mit 1,83 GHz taktet. In der Basisversion enthalten sind 512 MB RAM, der auf bis zu 4 GB erweiterbar ist. Wie bei einem Notebook dieser Klasse nicht anders zu erwarten ist, vertraut der Hersteller auf die Fähigkeiten der Onboard-Grafik des verbauten Intel 945GM Chipsatzes (128 MB Shared). Die Festplattenkapazität beträgt 80 GB, als optisches Laufwerk wird ein DVD Super Multi Laufwerk (Double Layer) verwendet. Das WXGA TFT Display besitzt eine Auflösung von 1280 x 800 Px und beherrscht die Toshiba TruBrite Technologie. Weitere Features liegen in Form von WLAN (802.11a, b und g), Firewire, Bluetooth, eine Infrarot-Schnittstelle, drei USB-Steckplätze, Modem, Ethernet sowie einen PC-Card-Slot und einen 6-in-1-Kartenleser vor. Hinsichtlich der Sicherheit kann der Anwender auf eine Handy-Identifikation via Bluetooth sowie einen Fingerprint-Reader zurück greifen.
| Toshiba Satellite Pro U200 |
| Prozessor | Intel Core Duo T2400 (1,83 GHz) |
| Chipsatz | Intel 945GM |
| Arbeitsspeicher | 512 MByte DDR2 RAM (533 MHz) |
| Grafiklösung | Intel 945GM (128 MB Shared) |
| Display | 12,1"" Toshiba TruBrite® WXGA TFT (1280 x 800 Px) |
| Festplatte | 80 GB |
| Optisches Laufwerk | DVD Super Multi Laufwerk (Double Layer) |
| Netzwerk/Kommunikation | Modem 56 k (RJ11), 1x Netzwerk (RJ45), Wireless LAN 802.11a+b+g, Bluetooth |
| Anschlüsse | 1x Firewire, 3x USB 2.0, 1x PCMCIA, 1x VGA out, 1x S-Video, 1x Kopfhörer, 1x, Line-out, 1x DC-in |
| Maße (B x H x T) | 299 x 34 x 225 mm |
| Akku | lithium-ion Akku, Laufzeit bis zu 5 Stunden |
| Sonstiges | 6-in-1-Kartenleser, PC-Card-Slot |
| Gewicht | 1,86 kg |
Das mitgelieferten Software-Paket besteht aus dem Betriebssystem Microsoft Windows XP Professional sowie verschiedenen Sicherheits-Tools. Das Satellite Pro U200 von Toshiba ist ab sofort im Handel für 1.499,- EUR erhältlich.
[ast]
Dienstag, den 23. Mai 2006
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Gerüchte um den R580+ Chip bei ATI
Über einen womöglichen Chip mit dem Namen R580+ kursieren im Netz bereits einige Spekulationen aus der Gerüchteküche des Inquirers. Hatte man dort noch zuerst vom R580+ als 80-nm-Refresh-Chip des R580 berichtet um vor allem Verlustleistung und Fertigungskosten zu senken, so ist deren neueren Meldungen nun gegenteiliges zu entnehmen.
Demzufolge soll die Hauptneuerung des R580+ in der Unterstützung von GDDR4-Speicher liegen, während der Chip selbst allerdings weiterhin in 90 nm gefertigt werden soll. Dies würde mit einer erst kürzlich erschienen Meldung der Digi-Times übereinstimmen, nach welcher der Chip-Hersteller TSMC starke Probleme mit der 80-nm-Fertigung hat, die allerdings umgehend von ATI dementiert wurde.
Erste Samples des R580+ sollen noch im Juli fertig werden, wodurch man von einem Erscheinen auf dem Markt im August ausgehen kann, falls sich diese Spekulationen bewahrheiten sollten. In etwa dem gleichen Zeitraum soll demnach NVIDIAs G80 erscheinen, während der R600 wohl etwas länger auf sich warten lässt.
[ls]
Intel macht weiter Dampf bei den Vorankündigungen
In den letzten Wochen zeigte sich Intel immer wieder überraschend. Während der Hersteller sich in der Vergangenheit mit seinen Neuvorstellungen meist bedeckt bis zur offiziellen Vorstellung hielt, lässt Intel diesesmal, noch vor dem Launch, die "Muskeln" spielen und gibt sogar Benchmark-Resultate preis.
Heute befasst sich die offizielle Pressemitteilung mit dem Wodcrest-Core - der neuen 5100 Serie Intels für den Serverbereich mit Intel Dual Core Xeon CPU. Natürlich basiert auch diese neue Serie auf der von Intel benannten Core-Architektur der kommenden 65nm gefertigten Prozessor-Kerne.
So veröffentlichte Intel heute Resultate der 20 wichtigsten Benchmarks für Server und Workstations ihrer neuen Dual-Core Prozessoren. Die neuen Xeon Prozessoren sollen dabei nicht nur führende Resultate bei der Leistungsaufnahme zeigen, sondern sogar noch bis zu 60% Mehrleistung im Vergleich zu konkurrierenden x86-basierten Architekturen bieten. Dabei setzen die neuen Server- und Workstation Prozessoren allerdings schon auf Fully-Buffered -DIMM Speicher, dem derzeit bei der Leistungsaufnahme nicht viel Gutes attestiert wird. Bis zu 25 Watt soll solch ein Speicher verbraten. Andererseits gibt es gewisse Technologie-Vorteile, weshalb man im Server-Segment diesen Standard künftig favorisieren möchte.
Aufsetzen wird die neue 5100-Serie der Server- und Workstation-CPUs von Intel auf die Plattformen (Codenamen) "Bensley" und "Glidewell", die neben den Dual-Core-CPUs auch Quad-Core-Prozessoren unterstützen sollen. Intel führt mit Dell, Fujitsu-Siemens, HP und IBM einige führende Serverplattforme-Hersteller an - bereits aufsetzend auf die neuen Technologien - welche in unterschiedlichen Benchmarks (SPECint, SPECjbb, TPC-C, SPECWeb, Lotus Domino, Microsoft Exchange Server 2003 u.a.) neue Benchmark-Rekorde aufstellten.
Die Resultate sind erreichbar unter www.intelstartyourengines.com
Lassen wir diese Meldung soweit unkommentiert, kurz vor Einführung der neuen Prozessoren senkte der Hersteller die Preise (Großhandelspreise bei Abnahme von 1000 Stück) für die bisherigen Xeon-Modelle mit "Dempsey"-Kern:
Dual-Core Intel Xeon Prozessor 5080
3.73GHz, 2x2MB L2, 1066MHz FSB 851 US-Dollar
Dual-Core Intel Xeon Prozessor 5063 MV
3.20 GHz, 2x2MB L2, 1066 MHz FSB 369 US-Dollar
Dual-Core Intel Xeon Prozessor 5060
3.20GHz, 2x2MB L2, 1066 MHz FSB 316 US-Dollar
Dual-Core Intel Xeon Prozessor 5050
3GHz, 2x2MB L2, 667 MHz FSB 177 US-Dollar
[pg]
HIS präsentiert X1900XT / XTX IceQ 3
Immer weniger Hersteller gehen den Weg über selbstentwickelete Kühllösungen für Grafikkarten um zusätzliche Kosten in „Geiz ist Geil“-Zeiten zu vermeiden. HIS ist einer der wenigen Ausnahmen diesbezüglich und hat mit den Modellen X1900XT IceQ 3 und XTX IceQ 3 erneut zwei sehr interessante und viel versprechende Produkte auf den Markt gebracht.
Mit der IceQ-3-Kühllösung verspricht der Hersteller niedrigere Temperaturen, die sogar bis zu 11 Grad Celsius unter denen von Karten mit Referenz-Kühler liegen sollen. Wichtiger dürfte jedoch für die meisten Anwender die resultierende Lautstärke des Lüfters sein, die laut Herstellerangaben unter 20 dB liegt. Natürlich sind diese zumeist beschönigten Hersteller-Angaben in den meisten Fällen kaum mit korrekt gemessenen Werten zu vergleichen. Hält sich der Hersteller allerdings auch nur annähernd an die eigenen Vorgaben, so dürfte die Karte wesentlich leiser zu Werke gehen als die Referenz-Kühlung die bereits auf unserem offenen Teststand einen Lärmpegel von ca. 37-38 dB verursacht hatte.

Von den technischen Spezifikationen hält sich HIS an die Vorgaben von ATI und so taktet die Karte mit 650/775 MHz im Falle der X1900XTX und mit 625/725 MHz bei der X1900XT. Auch beim Speicher gibt es mit 512 MB GDDR3-RAM keine Ungewöhnlichkeiten. Die beiden Produkte X1900XT IceQ 3 und X1900XTX IceQ 3 werden bereits bei Preisvergleichen gelistet und sind aktuell ab rund 530-550 Euro (X1900XTX) bzw. ab ca. 470-480 Euro (X1900XT) erhältlich.
[ls]
ATI SB600
Den heutigen Launch des Sockels AM2 und den damit verbunden Wechsel auf DDR2-Speicher bei AMD nahm ATI zum Anlass die neue bereits länger erwartete Southbridge SB600 vorzustellen. Aufgrund von USB-2.0-Performanceproblemen bei den früheren SB400, 450 und 460 Southbridges haben die meisten Mainboardhersteller auf ein Alternativmodell von ULI zurück gegriffen, welche aber nach der Übernahme durch Hauptkonkurrenten NVIDIA nicht mehr zur Verfügung stehen. Mit der Vorstellung der SB600 sollen diese Probleme nun der Vergangenheit angehören.
Zur Northbridge besitzt die SB600 ein 4-Lane-PCIe-Interface, welches unter der Bezeichnung A-Link Xpress II vermarktet wird. Während der CeBIT kamen Gerüchte auf, dass ATI ein 8-Lane-Interface für die SB600 im Petto hat. Entweder das Gerücht war falsch oder man behält sich dieses Feature aus welchen Gründen auch immer noch vor. Kompatibel ist die SB600 zu den ATI Northbridges Xpress 3200, Xpress 1600 und Xpress 1100. Im Gegensatz zu NVIDIA befinden sich die PCIe-Lanes für Erweiterungskarten nur in der Northbridge, was nach ATIs Aussagen bis zu 25% Mehrperformance im Crossfire-Modus von zwei Grafikkarten im Vergleich zu NVIDIAs SLI-Technologie bringen soll.
Weiterhin verfügt die Southbridge über 6 herkömmliche PCI-Anschlüsse, 10 USB-2.0-Ports und 4 SerialATA-Anschlüssen, die übergreifend als RAID 0, Raid 1 und Raid 10 konfigurierbar sind. Für optische Laufwerke steht eine parallele IDE-Schnittstelle zur Verfügung. Weiterhin enthält die SB600 eine HD-Audio-Lösung.
[ch]
4x Blu-Ray-Brenner von LG mit DVD-RAM-Unterstützung
Weder 2x BD-Brenner noch BD-Rohlinge oder BD-Player sind in nennenswerter Stückzahl oder zu von der breiten Masse akzeptierten Preisen erhältlich, da kündigt LG bereits die erste Geschwindigkeitssteigerung an und stellt ein Laufwerk vor, welches zusätzlich zu DVD±R/W/R DL und DVD-RAM auch Blu-Ray schreibt.
Der LG GBW-H10N schreibt BD-R (SL) mit 2x und 4x, BD-RE (SL) mit 2x, DVD±R mit 12x, DVD+RW mit 8x, DVD-RW mit 6x, DVD-RAM mit 5x und DVD±R DL mit 4x. Zweischichtige BD-Medien sind mit dem Gerät nicht beschreibbar. Nach der uns vorliegenden Pressemitteilung werden CD-R/W mit 8x bzw. 10x geschrieben, diese Geschwindigkeiten könnten allerdings einen Fehler in der Pressemitteilung darstellen.
Er liest BD-ROM (SL) mit 4.8x, BD-ROM (DL) mit 4x, BD-R mit 4.8x, BD-RE mit 2x, DVD-ROM (SL) mit 16x, DVD-ROM (DL) mit 8x, DVD±R/W mit 10x, DVD±R DL mit 8x, DVD-Video mit 8x, DVD-RAM mit 5x und CDs mit 40x.
Auffällig ist dabei, daß das Schreiben von 16x DVD und 6x oder 8x DVD±R DL wegfällt, was Entwicklungszeit für diesen Teil spart und sich positiv auf die Qualität der Firmware auswirken kann. Ob es das auch tut wird sich zeigen, sobald das Laufwerk verfügbar ist. Als Starttermin ist Juni vorgesehen, als Preis 799 Euro. Unklar ist uns bisher, ob herkömmliche BD-Rs in diesem Brenner mit 4x-Tempo funktionieren.
[an]
Neuer Artikel online: AMD64 goes DDR2 – Athlon 64 FX-62
Dual-Core ist seit einiger Zeit das dominierende Schlagwort der CPU-Hersteller. Während bei AMD die "gewöhnlichen" Dektop-CPUs in Form des Athlon 64 X2 schon seit Mitte letzten Jahres mit zwei vollwertigen Recheneinheiten erhältlich sind, stellte AMD seine 1000 Euro Enthusiasten-CPUs erst zu Beginn des Jahres ebenfalls auf zwei Beine. Der Athlon 64 FX-60 musste aber damit leben, dass er 200 MHz weniger Takt gegenüber seinem einkernigen Vorgänger FX-57 kompensieren musste - gerade in Anwendungen ohne Profit von Multithreading gelang dies nicht durchgängig.
Nach dem heutigen Tage gehört auch dieser Malus der Vergangenheit an. Mit der Vorstellung des Athlon 64 FX-62 erreichen auch AMDs Dual-Core Athlons die Marke von 2,8 GHz und nehmen daher den hauseigenen Single-Cores die letzte Enthusiasten-Daseinsberechtigung.
Aber da war doch noch was: Spätestens seit auf der letzten CeBIT erste lauffähige Systeme hinter Plexiglas zu bestaunen waren, drehen sich die Diskussionen bei potenziellen Käufern und Aufrüstern um die einschneidenden Änderungen in AMDs Produktportfolio. Rund zwei Jahre nach dem ewigen Konkurrenten Intel setzt auch AMD auf DDR2 als Schnittstelle zum Arbeitsspeicher. Damit verbunden ist ein neuer Formfaktor für den CPU-Sockel und die Notwendigkeit neuer Mainboards. Nach rund drei Jahren wird die Erfolgsgeschichte des bisherigen Sockel 939 noch dieses Jahres zu Ende gehen. Ob der Nachfolger AM2 an die alten Erfolge anknüpfen kann, erfahrt Ihr in unserem Artikel.

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Wachstum auf dem Markt für Grafikeinheiten, Intel an der Spitze
Der Markt für Grafikchips auf dem PC-Markt ist im ersten Quartal 2006 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent gewachsen. Insgesamt konnten 74,9 Millionen Einheiten ausgeliefert werden, was im Vergleich zum vierten Quartal 2005 zwar ein leichter Rücklauf von 6 Prozent ist, aber im Hinblick auf das Vorjahr eine Steigerung um ein Viertel bedeutet. An unangefochtener Spitzenposition hält sich Intel mit einem Marktanteil von nunmehr 39 Prozent, dem die kanadische Grafikschmiede ATI mit einem Anteil von 28 Prozent in sicherer Distanz folgt. NVIDIA konnte sich in den vergangenen Monaten besonders positiv hervortun und verteidigt zur Zeit einen Anteil von rund 19 Prozent auf dem Gesamtmarkt. Weit abgeschlagen folgen VIA mit 6 Prozent und SiS mit 3 Prozent Marktanteil.
Interessant ist diese Statistik, über die die X-bit labs berichten vor allem in Hinblick auf Intel als Marktführer, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen den meisten wohl immer noch hauptsächlich durch seine Prozessoren ein Begriff ist, mit denen man ebenfalls eine dominierende Marktposition weit vor der Konkurrenz einnimmt. Dass die Firma auch bei den Grafikeinheiten führend ist, liegt primär an den Chipsätzen mit integrierter Grafik, wie sie häufig in OEM-PCs für Großabnehmer im Office-Bereich verkauft werden. Ein Markt, der durch sein hohes Volumen für viele Hersteller ein wichtiges Standbein darstellt, obgleich seine Preissensibilität regelmäßig für enormen Druck auf die Gewinnmargen sorgt.
Klammert man diesen Sektor jedoch aus, rückt NVIDIA mit einem Marktanteil von 53 Prozent im Desktop-Bereich für diskrete Grafikchips an sichere erster Position, während ATI mit 45 Prozent derzeit einige Federn lassen muss. Noch im vierten Quartal zeigten sich die Kanadier mit rund 46 Prozent etwas besser aufgestellt. Der gesamte Desktop-Markt wird abermals von Intel mit einem Anteil von 34 Prozent beherrscht, dicht gefolgt von ATI mit 26 Prozent und NVIDIA mit 23 Prozent.
Auch im mobilen Marktbereich muss sich ATI derzeit geschlagen geben und sieht seinen Anteil an NVIDIA entrinnen, während der Gesamtmarkt von rund 19 Millionen Stück im Vergleich zum Quartal des Vorjahres um rund ein Drittel zugelegt hat. Insgesamt braucht sich ATI hier zwar mit einem Anteil von 36 Prozent nicht vor NVIDIA mit nur 6 Prozent fürchten, muss sich aber dennoch von dem Halbleitergiganten Intel mit einem Anteil von 53 Prozent geschlagen geben. Interessant ist hier der leichte Trend weg von integrierten Grafikeinheiten hin zu diskreten Grafikchips, die im Vergleich die bessere Performance bieten. ATI stellt in diesem Bereich rund drei von vier Grafikkarten, während NVIDIA nur in jedem vierten Notebook zum Zuge kommt. Doch auch hier zeigt sich ein leichter Trend gegen die kanadischen Spezialisten.
Blickt man mit diesen Daten im Kopf noch einmal drei Jahre zurück, zeigt sich eine interessante Entwicklung. So wurden damals insgesamt rund 53 Millionen Grafikeinheiten ausgeliefert, von denen Intel einen Anteil von 28 Prozent erzielte, während NVIDIA mit 32 Prozent noch vor ATI mit 19 Prozent lag. Damit zeigt sich ein starker Kontrast. Intel hat mit seinen integrierten Grafikeinheiten nicht zuletzt durch den Notebook-Markt wesentlich zulegen können, während NVIDIA eine damals deutlich stärkere Position am Gesamtmarkt gegen ATI nicht verteidigen konnte und sogar die Plätze getauscht hat.
[rl]
QSC löscht Verbindungsdaten
Nach dem Urteilen (1, 2) gegen die Verbindungsdatenspeicherung bei T-Online und dem freiwilligen Verzicht der Speicherung bei Lycos-DSL hat nun auch der Internet-Provider QSC nachgezogen. Seit 15. Mai kommt QSC damit den Regelungen des § 96 Abs. 2 des Telekommunikationsgesetzes nach. Dies ist als Erfolg für den Datenschutz zu werten. Probleme dürfte dies vor allem für diverse Rechtsvertreter der Medienindustrie bereiten, da die Strafverfahren meist eine deutlich längere Zeit benötigen, bis unter anderem ein richterlicher Beschluss vorliegt, der es den Ermittlungsbehörden erlaubt, die zur IP zugeordneten Personendaten von den Providern zu fordern.
Allerdings ist für kommendes Jahr die Einführung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung geplant, bei der sämtliche Verbindungsdaten mindestens 6 Monate vorgehalten werden müssen. Daran gibt es aber heftige Kritik von verschiedenen Parteien und Interessengruppen, da damit das Grundrecht des Fernmeldegeheimnis verletzt wird. Die Richtlinie wird wohl auf europäischer Ebene als auch nach Umsetzung in nationales Recht auf nationaler Ebene die höchsten Gerichte einige Zeit beschäftigen.
[ch]
RivaTuner 2.0 Release Candidate 16 veröffentlicht
Eines der wohl bekanntesten Grafikkarten-Tools - RivaTuner - hat an dem heutigen Tag ein Update auf den Release Candidate 16 der Version 2.0 erfahren. Das Update wurde bereits seit geraumer Zeit einer Vielzahl an Anwendern mit Karten aus der GeForce-7900- und Radeon X1900-Serie sehnsüchtig erwartet, da diese bis dato noch nicht unterstützt wurden und Ausweichmöglichkeiten auf andere Tools bisher nur spärlich vorhanden waren.
Hauptneuerung ist wie bereits angesprochen die Unterstützung des G71 (GeForce 7900), G72 (GeForce 7300) und G73 (GeForce 7600) seitens NVIDIA und dem R580 (Raedon X1900) von ATI. Neben weiteren kleineren Neuerungen werden nun natürlich auch die neuen Treiber von ATI und NVIDIA unterstützt. Der komplette Changelog ist hier einzusehen. Heruntergeladen kann die neue Version des RivaTuner direkt bei Guru3D.
[ls]
Creative bestätigt Knacksen und Aussetzerprobleme bei den X-Fi Soundkarten

Die neuste Soundblasterfamilie brillierte nicht nur, sondern verursachte auch massive Probleme, welche in den Supportforen gleich dutzendweise geäussert wurden. So klagten diverse Spieler mit einem nForce 4 Chipsatz bestückten Mainboard über Knacksen oder kurze Soundaussetzern, welche den Spielgenuss arg trübten. Man war sich auch nicht einig, wer nun Schuld am Problem trägt. Eine Lösung gab es bisher jedenfalls nicht, ja Creative reagierte überhaupt nicht oder nur sehr spärlich auf die Kritik und so blieb das Problem bisher ungelöst. Vor allem Spielern von Battlefield 2 waren besonders geplagt.
Nun hat der Hersteller im Supportforum das Problem bestätigt und auch gleich eine Lösung präsentiert. Wie es scheint, ist die Kritik beim Hersteller sehr wohl angekommen, denn im stillen Kämmerlein wurde emsig getestet und ausprobiert. In ausführlichen Tests konnte Creative die Knackser und Aussetzer nachstellen. Hierfür wurden zwei Highendsysteme aufgebaut, zum einen mit dem ASUS A8N32-SLI Deluxe und zum andern mit dem MSI MS-7220 Mainboard. Dazu gesellten sich im SLi Betrieb zwei 7800GTX Grafikkarten, sowie zwei 1 GB Speichermodule. Jeweils mit der X-Fi Elite Pro und der X-Fi Fatality waren die Probleme zu reproduzieren. Wurden die Speichermodule im Dual-Channel Betrieb eingesetzt, verschwanden die Soundaussetzer und Knackser. Es ist also wichtig, dass beim Aufstarten vom BIOS gemeldet wird, dass die Speichermodule im Dual-Channel Betrieb laufen. Der Anwender soll sich dabei nicht auf die Farben der Speicherslots verlassen, da diese nicht einheitlich und bei jedem Hersteller gleich markiert sind, sondern das Mainboardhandbuch lesen um sicher zu sein, die Module richtig installiert zu haben.
Creative sieht als Erklärung, dass die neuen Soundkarten sehr empfindlich auf Speicherlatenzen reagieren, weil in grossen Blöcken deutlich mehr vom Hauptspeicher ausgelesen wird als mit den Vorgängermodellen. Wird nun der PCI-Bus für über 600ns durch einen anderen Transfer blockiert, verursacht dies die Probleme. Creative schiebt nun die Probleme nicht auf eine allfällige unsaubere PCI-Implementierung seitens Nvidia, rät aber den Usern explizit die neusten BIOS Updates und Treiber zu verwenden, wobei von Betaversionen prinzipiell abgeraten wird. Dass das BIOS massgeblich an der Zusammenarbeit der X-Fi Soundkarten mit dem Rest des Systems verantwortlich ist, zeigte sich auch daran, dass Systeme mit einigen BIOS Versionen und einer X-Fi Karte nicht aufstarten.
Wie es scheint, stösst Creative mit seinem Soundkarten an die Grenze des doch schon betagten PCI-Busses bzw. die Soundkarte ist für diese Technologie einfach schon zu empfindlich. Abhilfe würde die Unterstützung von PCI-Express bringen, aber hier sieht es nicht nur bei Crative sehr düster aus: bisher wurden noch keine PCI-Express Soundkarten vorgestellt, dabei sind Soundprobleme nicht erst seit der X-Fi Familie ein Problem und sind immer mal wieder bei diversen Modellen aufgetreten.
[as]
Sonntag, den 21. Mai 2006
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Webweites
Hardware
Die Kollegen von Au-Ja! haben vier 2,5-Zoll-Festplatten für Notebooks genauer ins Visier genommen und auf deren Tauglichkeit im mobilen Computer getestet. Als Kandidaten wählte man dafür aus unterschiedlichsten Segmenten traditionelle Magnetspeicher mit 4200 und 5400 Umdrehungen, aber auch Modelle, die auf neueren Speichertechnologien wie Flashspeicher aufsetzen und ihre Vorteile in einigen Bereichen voll ausspielen. Für welchen Einsatzzweck sich welches Modell nun letztendlich lohnt, soll der Vergleich zeigen.
Einen überaus interessanten Testkandidaten aus dem Gehäusebereich hat diese Woche Hartware mit dem Thermaltake Tai-Chi Case mit Wasserkühlung zu bieten, das als allererstes wohl durch sein ungewöhnliches Äußeres im Rippenstil ins Auge sticht. Wie weit die Oberfläche jedoch auch den Nutzen der inneren Werte unterstreicht, zeigen die Kollegen anhand zahlreicher Bilder und ausgewählter Tests zur Ermittlung von Kühlqualität und Lärmverhalten. Es muss sich also erst zeigen, ob das Gesamtkonzept seinen stolzen Preis auch wirklich wert ist.
Ein zweites Review widmet sich der GeForce 7800 GS für AGP, die in Anbetracht der zahlreichen noch in Betrieb befindlichen AGP-Systeme durchaus noch reges Interesse finden dürfte. Ob die Anschaffung lohnt, zeigen zahlreiche Benchmarks gegen die Konkurrenz aus gleichem Hause sowie gegen die kanadischen Gegenspieler von ATI jeweils mit mehreren Modellen.
Die Riege der getesteten Notebooks auf Basis des AMD-Turion-64-Prozessors bekommt bei Planet 3DNow ein neues Mitglied in Form des ASUS A6Kt. Das Modell mit zusätzlicher Radeon X1600-Grafikeinheit hat nun die Ehre sich gegen zahlreiche andere Modelle mit AMD-Untersatz als auch gegen den Intel-Centrino-Vergleich zu behaupten und in Sachen Ausstattung, Qualität und Leistung seine beste Seite hervorzukehren. Besonderes Augenmerk legen die Kollegen dabei auch auf die Akkulaufzeit, welche bei Notebooks wohl eines der wesentlichen Argumente für den ungezwungenen mobilen Einsatz darstellen dürfte.
In einem weiteren Artikel haben die Kollegen das MSI K8N Neo4-54G Mainboard unter die Lupe genommen. Das Sockel-939-Mainboard verfügt über einen nForce4-Ultra-Chipsatz von NVIDIA und lockt auch sonst mit üppiger Ausstattung und überzeugender Performance.
Software
Lust auf Spielen macht die Spieleflut mit drei Titeln für die PC. Erster erscheint in Form von Rush for Berlin in der nächsten Woche. Die Kollegen haben schon einmal vorab einen Blick auf die erhältliche Demo-Version des Echtzeit-Taktikspiels geworfen und ein vorläufiges Fazit abgegeben. Action verspricht SWAT 4 - The Stetchkov Syndicate, das neben einem spannenden Singleplayer-Modus mit neuen taktischen Möglichkeiten auch durch den Mehrspielerbetrieb zahlreiche Taktiker aufhorchen lassen dürfte. Auto Assault kann als Online-Rollenspiel besonders durch seinen erfrischend neuen Hintergrund Aufmerksamkeit erregen. Das einfache Spielkonzept abseits von Fantasiegestalten und Traumwelten verspricht mit einem ungewöhnlichen Endzeitszenario für regnerische Sommertage einen passenden Ausgleich.
[rl]
Freitag, den 19. Mai 2006
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Samsung will nächste Woche ersten Hybrid-Festplatten-Prototyp zeigen
Der südkoreanische Electronikriese Sasmsung will nach eigenen Angaben nächste Woche zur WinHEC einen ersten Prototyp von einer neuen Hybrid-Festplatte aus Mix von Hard Disk und Solid State Disk vorstellen, welcher neben dem traditionellen Magnetspeicher auf einen großen Cache in Form von Flash-Speicher setzt. Der NAND-Speicher soll dabei eine Kapazität von 128 MB bis 256 MB erhalten und bei Geschwindigkeiten von 108 MB/s das Lesen von Daten erlauben. Die Schreibgeschwindigkeit gibt Samsung mit 18 MB/s an.
Der Prototyp setzt auf Microsofts Windows ReadyDrive, das wichtige Dateien auf dem Flash-Speicher auslagert und dadurch die Boot-Zeiten des Betriebssystems wesentlich verkürzen soll. Weitere Vorteile erhofft man sich durch den zusätzlichen nichtflüchtigen Speicher in Form von einer höheren Performance beim Datenzugriff allgemein sowie durch einen niedrigeren Stromverbrauch, weil auf die Festplatte nur noch ab und zu zugegriffen werden muss, um Daten zwischen Cache und Platten auszutauschen.
Erste Produkte für den Handel sollen Anfang 2007 erscheinen. Im Laufe des nächsten Jahres will zudem auch Intel mit seiner neuen Notebook-Plattform Santa Rosa eine vergleichbare Technologie einführen.
[rl]
Lenovo Computer stellen mögliches Sicherheitsrisiko für US-Regierung dar
Die US-amerikanische Regierung hält die Computer von Lenovo scheinbar für ein Sicherheitsrisiko und unterband aus diesem Grund den Einsatz von 900 Einheiten in zahlreichen Büros des State Departments, wie TheInquirer in typischer Manier berichtet. Ironisch dabei ist die Tatsache, dass man bisher die Systeme der PC-Sparte von IBM bedenkenlos eingesetzt hatte, doch nun — nach der Übernahme von dem chinesischen Unternehmen Lenovo — plötzlich die Angst vor sogenannter Spyware, Trojanern und ähnlichen Werkzeugen überhand nimmt. Dabei nutzt Lenovo die übernommenen Werke von IBM für die Herstellung der Computer sowie die gleichen Distributoren für deren Auslieferung weiter, sodass sich außer dem Namen des Unternehmens prinzipiell erst einmal kaum etwas ändert.
Wie weit diese Maßnahmen nun von Vorteil für die innere Sicherheit zu betrachten sind, darf sich der geneigte Leser gern selbst überlegen. Zumindest bringt sie auf ansehnliche Art zum Ausdruck, wie viel Vertrauen die Regierung dem chinesischen Land entgegen bringt — oder eher noch, wie viel Vertrauen man den Herstellern im eigenen Land spendiert. Fast schon gutgläubig könnte man diese Entscheidungspolitik bezeichnen, wenn man bedenkt, dass man seit Jahren auf Software eines Monopolisten setzt, welcher bis vor einiger Zeit die Sicherheitspolitik mit seiner Software selbst noch nicht allzu ernst genommen hatte. Mit etwas Nachdenken lassen sich vermutlich noch einige weitere Beispiele finden, die mindestens ein genauso großes Risiko für das State Department darstellen könnten.
Positiv darf man dieser Entscheidung aber zumindest anrechnen, dass auf diese Weise die politischen Gelder im eigenen Land bleiben und primär der eigenen Wirtschaft zugute kommen. Nun darf man gespannt sein, welche Computer man denn stattdessen verwenden möchte. Mit Dell und Hewlett Packard lägen zumindest zwei große Unternehmen nahe. Doch ob sie beide tatsächlich ohne chinesische Wertarbe