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Sonntag, den 30. Juni 2002

Webweites

Das 3DCenter hatte anläßlich des Launches der Matrox Parhelia bereits ein erstes Review präsentieren können, nun wurden auf Wunsch zahlreicher Leser die Ergebnisse einiger theoretischer Benchmarks wie 3DMark, PowerVR, Serious Sam, SPEC ViewPerf etc. nachgereicht. Als Ergebnis kann weiterhin festgehalten werden, dass die Parhelia gegen eine GeForce4 Ti4600 leistungsmäßig nicht bestehen kann, jedoch Hoffnung besteht, dass zukünftig verbesserte Treiber diesen Abstand teilweise aufheben werden können.

Unsere Partner von Au-Ja! haben zwei ihrer aktuellen Roundups erweitert. Im GeForce4 Ti-Roundup findet sich nun zusätzlich die Leadtek Winfast 250TD mit Ti4400-Chip. Leistungsmäßig gab es natürlich nichts auszusetzen, jedoch konnten Bildqualität und Kühlerkonstruktion nicht unbedingt begeistern. Wesentlich besser gefiel Au-Ja! im Rahmen des Pentium 4-Roundups das Asus P4B533-E mit i845E-Chipsatz. Die Onboard-Austattung konnte mit LAN, RAID, 6-Kanal-Sound und Firewire glänzen, an der Stabilität gab es nichts auszusetzen, jedoch wurde ein Clear-CMOS-Jumper vermisst - es ist dann doch lästig, stattdessen die Mainboardbatterie entfernen zu müssen.

Bei den LostCircuits findet sich ein Review des Asus P4S533, einem Pentium 4-Mainboard mit SiS645DX-Chipsatz. Für einen augenblicklichen Strassenpreis um 120 Euro erhält der Käufer nach den Worten des Testers ein Board, das zuverlässig und stabil seinen Dienst verrichtet, gute Overclocking-Features und eine ordentliche Ausstattung besitzt und somit eines der Top-Boards am Markt sei.

Für die AMD-Freunde hat sich der Planet 3DNow! ein aktuelles KT333-Board angesehen, das Asus A7V333. Bereits im HardTecs4U-KT333-Roundup nicht schlecht weggekommen, konnte das A7V333 seinen Tester durch eine sehr gute Ausstattung und seine Overclocking-Features beeindrucken - die Stabilität war sowieso kein Problem.

Die Kollegen von WinTotal waren unter der Woche ebenfalls fleißig und können mit zwei neuen Reviews aufwarten, um sich danach bis zum 07.07. den wohlverdienten Urlaub zu gönnen... Visio ist ein Programm zur Erstellung der verschiedensten Diagramme und Zeichnungen und wurde noch vor der Version 2000 von Microsoft aufgekauft und als Teil der Office-Produktpalette angeboten. Jedoch litt besagte 2000er Version noch unter mangelnder Integration in die anderen Office-Programme. Dies ist mit Visio 2002 nun anders und besser geworden, da es sich voll in Office XP integriert, dadurch jedoch auch den Zwang zur Produktaktivierung mit sich bringt. Das laut WinTotal "nette Produkt" wird allerdings durch den hohen Preis der Professional-Version gehandicapt, wer z.B. auf technische Zeichnungen oder Grundrißerstellugen verzichten kann, ist mit der deutlich günstigeren Standardversion evtl. besser bedient.

Drive Image von PowerQuest ist eines der beliebtesten Programme zum Clonen von Partitionen in Form von Image-Dateien. Drive Image 2002 (die "interne" Versionsnummer müßte eigentlich "6" lauten) bietet nun erstmals die Möglichkeit, solche Images auch unter laufendem Windowsbetrieb anzulegen, sofern keine geöffneten Systemdateien gesichert werden sollen. Einerseits ermöglicht dies einen deutlich schnelleren Betrieb als unter reinem DOS, andererseits kann die aktuelle Systempartition weiterhin nur unter DOS bearbeitet werden. Ein Vorteil des Windows-Betriebs ist wiederum die Unterstützung von externen Firewire- und USB-Laufwerken - unter DOS nicht machbar. Eine sehr nützliche neue Funktion ist weiterhin die Erstellung leerer Partitionen durch Drive Image 2002, was bisher z.B. nur durch Programme à la Partition Magic möglich war. Leider funktionierte das Brennen von Image-Partitionen auf bootfähige CDs im Test nicht immer fehlerfrei - einige Brenner werden offensichtlich nicht unterstützt. Insgesamt ist Drive Image 2002 ein sehr nützliches Programm - wer die Vorversion besitzt, kann jedoch nach der Einschätzung des Testers durchaus auf ein Upgrade verzichten.
[vw]

AMD Barton-Core mit neuer Model Rating Berechnungsformel ???

Gemäß einer inoffiziellen und wahrscheinlich sogar gefälschten AMD-Roadmap (hier einsichtbar) gehen momentan im Web die Gerüchte um ein neues Model Rating für den Barton-Core um, mit welchem AMD zum Jahresende hin die Athlon XP Serie zu beschließen gedenkt. Die angebliche Formel lautet dabei wie folgt:

         Model Rating = 3 x Taktfrequenz / 2 + 100

Die bisher gültige Formel für die Palomino- und Thoroughbred-Cores lautet dagegen:

         Model Rating = 3 x Taktfrequenz / 2 – 500

Gemäß dieser Formel würde allerdings ein 1.8 GHz Barton ein Model Rating von 2800+ abbekommen - gemäß der "alten" Formel für Palomino und Thoroughbred wären dies nur 2200+. Damit will der Barton 1.8 GHz also gleich schnell wie ein Pentium 4 mit 2.8 GHz performen - hört sich doch sehr unwahrscheinlich an. Der Unterschied zwischen der "alten" und der angeblich neuen Formel liegt im übrigen bei konstant 600 Punkten.

Da der Barton aber nur einen verdoppelten Level2 Cache von 512 kByte besitzt, was bei dem großen Level1 Cache nur ein paar magere Prozentpunkte mehr Performance bringt und selbst eine mögliche Erhöhung des FrontSideBus auf 166 MHz nicht diese 600 Punkte ausmachen kann, halten wir diese angebliche neue Formel momentan für eine Fälschung - bzw. die ihr zugrundeliegende angebliche AMD-Roadmap. Wir können es uns jedenfalls momentan nicht vorstellen, daß AMD eine so hohe Bewertung des Barton-Cores vornimmt, da nach derzeitigem Wissensstand der Barton-Core jene Bewertung niemals wird halten können.
[rg]

Lycos-Suchmaschine ab heute in neuer Version

Die Lycos-eigene Suchmaschine TerraLycos wird sich ab heute dem Besucher in der neuen Version 6.0 präsentieren.

Die Suchmaschine soll fortan den Usern den Zugriff auf rund zwei Milliarden Volltextseiten bieten, welche alle neun Tage aufgefrischt werden, zudem sollen etliche neue Werkzeuge zur Verfügung stehen. Die neue Version unterstützt nun auch das Suchen in PDF-Dokumenten. Überdies bietet TerraLycos 6.0 eine eingebaute Nachrichtensuche, welche angeblich den Newsbestand von 3000 News-Seiten alle 60 Sekunden erneuern soll.
[rg]

Samstag, den 29. Juni 2002

Noch einmal zur VIA Chipsatz-Roadmaps

Hatten wir gestern erst über die unbestätigten Berichte zu VIAs Chipsatz Plänen berichtet, so können wir heute die ersten Informationen unserer Kollegen von InpactHW bestätigen, bzw. sogar ergänzen, denn wir hatten Gelegenheit, einen Blick in die aktuelle VIA Roadmap zu werfen.

Dabei wurde deutlich, dass VIA ihren Apollo KT400 Chipsatz bereits im dritten Quartal 2002 vorstellen will. Berücksichtigen wir hierzu die bisher schon vorhandenen Informationen, scheint sich der August als realistischer Zeitpunkt abzuzeichenen. Hier stellt sich aber dann auch die Frage, inwiefern die Hersteller von Mainboards noch verhalten auf das angekündigte aktuelle Chipsatz-Stepping reagieren werden, von welchem wir heute berichteten.

Im Hinblick auf die AMD Hammer CPU Chipsätze hatten wir vom K8T400, dem K8T400M und dem K8M400 bereits berichtet. Was allerdings nicht aus den Roadmaps hervorgeht, ist ein Aufruf von VIA an die Mainboardhersteller, sich beim K8T400 Chipsatz, wovon erste Samples bereits im Mai des Jahres an die Hersteller gingen, zurückhaltend zu verhalten und die in Kürze folgenden Muster des K8T400M abzuwarten, welcher laut Roadmap Pin-to-Pin kompatibel zum K8M400 sein wird. Wesentlichstes Unterscheidungsmerkmal der beiden zuletzt genannten Chipsets ist, dass der K8M400 bereits in 0.13µm gefertigt werden wird, wohingegen die K8T400 und K8T400M noch im 0.22µm Verfahren hergestellt werden. Allerdings wird der K8M400 auch über eine integrierte Grafiklösung (Zoetrope) verfügen.


Wie aus der bisherigen Meldung hervorging, werden die neuen VIA Chipsätze durch die Bank auf die neue VIA VT8235 Southbridge aufsetzen. Auch dazu haben wir nun einige verlässliche Informationen erfahren können. Fakt ist, dass der neue Peripherie Controller über 6 USB 2.0 Ports verfügen wird, ein ATA133 Festplatteninterface wie auch eine OnBoard LAN Schnittstelle besitzen wird. Die derzeitigen Varianten der Southbridge werden aber noch kein integriertes Serial ATA Festplatten Interface besitzen, jedoch scheint man bei VIA daran zu arbeiten, denn dieses Feature erscheint in der Liste der kommenden Features. Ob man die Southbridge-Bezeichnungen dann möglicherweise ändern wird, sobald dies umgesetzt ist, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.
[pg]

VIA Apollo KT400A?

Es scheint so, als ob der seitens VIA veranlasste Aufschub des VIA Apollo KT400 Chipsatzes, ursprünglich zur vergangenen Computex geplant, doch etwas Gutes hat. Die ersten Serien des Chipsatzes lauten angeblich auf das A0 Stepping und sollten dann im Laufe der Zeit durch die A1-Varianten abgelöst werden. Wie wir aus internen Quellen erfahren konnten, ist man derseits nun in der Lage die ersten Samples der Chips im A1 Stepping im Juli zu liefern. Erste Muster bedeuten aber gleichzeitig auch, dass es noch keine "Mass-Production", also Serien-Fertigung gibt, denn diese läuft erst im Anschluss an. Daraus könnte man also gleichzeitig auch folgern, dass die bislang möglicherweise fertigen Muster, wie Hersteller MSI oder ASUS sie derzeit parat haben könnten, noch auf dem A0-Stepping aufsetzen müssen.

Was es im Endeffekt auch immer mit den verschiedenen Steppings auf sich hat, es wird sicherlich schon etwas zu bedeuten haben, wenn VIA die Motherboard Produzenten darüber informiert, dass die ersten Muster der neuen Chipsets lieferbar sind und es wird sicherlich kein gutes Omen für etwaig fertig gestellte Mainboards sein.
[pg]

nVIDIA Crush18 kommt in mehreren Varianten

Hatten wir am 28. Juni erst berichtet, dass der Nachfolger des nVIDIA nForce Chipsatzes vermutlich am 15. Juli 2002 vorgestellt werden soll, so können wir dies heute bestätigen. Wie wir aus internen Quellen erfahren haben, ist dieses Datum zuverlässig. Darüber hinaus haben wir allerdings noch einige weitere interessante Informationen bezüglich des Crush18 erhalten. So wird nVIDIA gleich mit mehreren Varianten des neuen Chipsatzes an den Start gehen, ähnlich wie bei der Einführung des originalen nForce-Chipsatzes.

So wird man am 15. Juli den Crush 18G und 18D vorstellen. Der 18G wird mit einer integrierten Grafik aufwarten, diesesmal aber auf Basis einer GeForce4 MX, während der Crush18D (entsprechend dem nForce 415) ohne die integrierte Grafiklösung daherkommt. Darüber hinaus werden beide Northbridges bereits AGPx8 nach AGP 3.0 Spezifikation beherrschen und zudem offiziell ein DualChannel Speicher-Interface für DDR333 Speicher mit sich bringen. Inoffiziell sollen beide Chipsätze allerdings bereits in der Lage sein, auch DDR400 Speichermodule zu unterstützen. Auch hier sei wieder der Hinweis erlaubt, dass es vermutlich keine DDR-SDRAM Speicher der DDR I 400 Spezifikation geben wird. Darüber hatten wir hier bereits berichtet.

Für den OEM-Bereich wird nVIDIA zudem den Crush117 parat halten, vermutlich aber nicht promoten, denn dieser wird zwar zum Großteil die gleichen Features wie der große Bruder Crush 18G beinhalten, aber lediglich auf eine integrierte GeForce2 MX Grafiklösung aufsetzen.

Zu beiden Northbridges kann man zwei verschiedene Varianten an Southbridges anflanschen, selbstverständlich wie bislang schon beim nForce, mittels des AMD Hyper Transport Protokolls. Die Bezeichnung MCP (Media and Communications Prozessor) behält nVIDIA hier für ihre Southbridges bei und präsentiert diese als MCP2 und MCP2a.

Beide Varianten verfügen bereits über USB 2.0 Schnittstellen, ein ATA133 Festplatten Interface und eine 10/100 Ethernet OnBoard LAN Lösung. Die MCP2 Southbridge wird zudem die neuen Standards Full Dolby N und Dolby P integriert haben und lässt damit höchsten Klanggenuss bei integrierter Soundlösung erwarten. Unter dem Strich scheint damit der 15. Juli ein höchst interessanter Tag zu werden.
[pg]

Pentium 4 1.6GHz Northwood -Ende des OC-Traums-

Der Pentium 4 Northwood mit 1.6 GHz gilt seit einiger Zeit als das Overclocking-Wunder schlechthin. In vielen Fällen lässt sich der Prozessor mit bereits wenig Spannungserhöhung bei realen 2.4 GHz Takt (150 MHz FSB) betreiben. Der Traum wird wohl bald enden, denn wie aus einigen internen Intel Roadmaps hervorgeht, wird Intel diese CPU nun auslaufen lassen und die boxed Variante soll letztmalig in diesem Monat seitens Intel ausgeliefert werden. Demnach wird es wohl lediglich noch eine Zeit lang die OEM-Variante der CPU geben, jedoch ist auch hier das Ende vorprogrammiert.

Es bleibt damit der Overclocking-Fangemeinde lediglich noch der Griff zum 1.8 GHz Northwood Pentium 4. Diese CPU ist allerdings zur Zeit nicht zwingend ein Overclocking-Garant, denn in manchen Fällen gelang es den Anwendern nicht einmal, die CPU mit 133 MHz FSB zu betreiben. Damit sollten also etwaige Interessenten des 1.6 GHz Prozessors nicht mehr lange zögern, sonst könnte es zu spät sein.
[pg]

VIA Chipsatz-Pläne

Bei den französischen Kollegen von InpactHW fanden sich Auszüge aus einer VIA Chipsatz-Roadmap, welche Informationen zu den kommenden Chipsätzen für Intel Pentium 4 und AMD Hammer Prozessoren bietet. Zwischenzeitlich wurden die Auszüge wieder durch die Kollegen vom Server genommen. Nachstehend haben wir die Informationen einmal tabellarisch zusammengetragen.

K8T400K8T400MK8M400P4X400P4X600P4X800
ProzessorAMD HammerAMD HammerAMD HammerIntel P4Intel P4Intel P4
Prozessor Bus800 MHz Hyper Transport800 MHz Hyper Transport800 MHz Hyper Transport400 / 533 MHz400 / 533 MHz und darüber400 / 533 MHz und
AGPAGP 2/4/8XAGP 2/4/8XAGP 2/4/8XAGP 2/4/8XAGP 2/4/8XAGP 2/4/8X
Chip Anbindung8x V-Link8x V-Link8x V-Link8x V-Link8x V-Link8x V-Link
SouthbridgeVT8235 SerieVT8235 SerieVT8235 SerieVT8235 SerieVT8235 SerieVT8235 Serie
Ziel GruppePerformance DesktopPerformance DesktopPerformance Desktop / Mainstream PCHigh Performance PCHigh Performance PC / Server WorkstationHigh Performance PC
BesonderheitenWire Bond BGA PackagingWire Bond BGA PackagingWire Bond BGA PackagingDDR266/333/400 Support128 Bit DDR266 / 333 (Dual Channel 64 Bit) SpeicherinterfaceDDR II Speicherinterface
SamplingMay 2002Juli 2002Oktober 2002JetztJuli 20022. Halbjahr 2002
Vorstellung / EinführungQuartal 3 2002Quartal 4 2002Quartal 1 2003Quartal 2 2002Quartal 3 20021. Halbjahr 2003


Wie wir unschwer erkennen, liegt der Schwerpunkt bei den AMD CPU basierenden Chipsätzen eindeutig im Bereich der Hammer CPUs. Abhängig wird dabei die Einführung der neuen Chipsätze natürlich auch von der letztlichen Verfügbarkeit der Prozessoren seitens AMD sein. Momentan geht man davon aus, dass der Hammer erst Ende des Jahres käuflich zu erwerben sein wird. Das momentan noch nicht vorgestellte Pferd im Stalle VIA, der Apollo KT400, welcher die Durststrecke bis zum Jahresende im Desktop Segment überbrücken wird, könnte möglicherweise schon früher als erwartet erscheinen, wie wir gestern bereits berichteten.

Da sieht es im Bereich der Chipsätze für Intel Pentium 4 Prozessoren schon ein wenig aufregender aus. Der VIA Apollo P4X400 hat schon erste Ankündigungen seitens Mainboardherstellern hinter sich. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Support von DDR400 Speicher, was den bandbreitenhungrigen Pentium 4 Prozessor durchaus stark beflügeln könnte. Das Problem dabei ist allerdings, dass es nach wie vor keine JEDEC Spezifikation für DDR400 gibt und vermutlich auch bei DDR I Standard nicht mehr geben wird. Die Hersteller wollen hier wohl erst einen Standard mit DDR II verabschieden. Nichts desto trotz finden sich aber auch schon Speichermodule im Markt, welche den Aufdruck PC3200 tragen und sich also brüsten, im DDR400 Mode betriebsfähig zu sein - auch ganz ohne einheitliche Spezifikation.

Der in der Tabelle erwähnte P4X600 könnte es durchaus in sich haben, erkennen wir doch, dass VIA diesem ein DualChannel DDR-SDRAM Interface spendieren wird. Dieses Memory Interface würde es erlauben, bei Verwendung von zwei DDR333 Speichermodulen eine maximale Bandbreite von 5,4 GB/s zu ermöglichen und damit ausreichende Bandbreite für die derzeit schnellsten Pentium 4 Prozessoren bieten.

Dass VIA bereits im zweiten Halbjahr mit der Produktion erster Muster des P4X800 mit DDR II Speicherinterface beginnen will, ist eher überraschend, denn auch hier gilt wieder der Hinweis, dass erst einmal eine DDR II Spezifikation verabschiedet werden sollte, bevor man letztlich Schlußfolgerungen zur absoluten Kompatibilität ziehen kann.

Durch die Bank verfügen alle der neuen Chipsätze bereits über eine AGPx8 fähige Northbridge nach AGP 3.0 Spezifikation und allen Northbridges soll wohl nach derzeitiger Planung die neue VIA Southbridge VT8235 zur Seite gestellt werden, welche bereits über USB 2.0 verfügt und mittels dem verbesserten V-Link Protokoll mit 533 MHz an die Northbridge angeflanscht wird.

Die von den Mainboardherstellern so herbeigesehnte Ruhe im Chipsatzmarkt wird also auch weiterhin wohl nicht eintreten und unter diesen Aspekten können wir uns kaum vorstellen, dass Intel bei ihren Chipsätzen und geplanten Release Daten wirklich zurückstecken wird.
[pg]

Neue inoffizielle ATi Radeon Treiber

Von ATi gibt es mal wieder neue inoffizielle Treiber für die Grafikkarten der Radeon-Serie. Die Änderungen des Treibers sind ATi-typisch nicht bekannt, jedoch fand intern ein Versionssprung von 7.72 auf 7.73 statt, was also mehr als nur ein paar gefixte Bugs verheißt:

  ATi Radeon-Serie Referenztreiber 4.13.9043 für Windows 98/ME (inoffiziell)
  ATi Radeon-Serie Referenztreiber 5.13.01.6102 für Windows 2000 (inoffiziell)
  ATi Radeon-Serie Referenztreiber 6.13.10.6102 für Windows XP (inoffiziell)

Zudem gibt es auf Basis dieser 7.73er Treiber auch einen neuen geteakten Treiber von Omegadrive. Zur prinzipiellen Qualität dieser Treiber kann man sich in diesem Artikel informieren:

  Omegadrive Radeon-Serie Treiber X1.1.02 für Windows 2000/XP (getweakt/modifiziert)
[rg]

Filenews

Tweaking - Tools
RivaTuner v 2.0 RC11 - nVIDIA Treibertweaker
RefreshLock v 2.02 - nVIDIA Refreshratefixer für Win2K/XP
nVHardPage v 0.92.9b - nVIDIA Treibertweaker
Fraps v 1.8a - InGame FPS Anzeigetool
3DMark2001 SE Patch Build 330 - 3D Benchmark
PowerStrip v 3.18 - Universeller GraKa Treibertweaker

System - Tools
SiSoft Sandra 2002 SP1 - System Bechmark und Analysetool
Motherboard Monitor v 5.1.9.1 - Systemüberwachungstool
CloneCD v 4.0.1.9 - 1:1 Brennsoftware (Shareware)
KillProcess v 5.0.0.5 - Alternativer Taskmanager
Customizer XP v 1.8.3 Beta 2 - Betriebssystemtweaker für Win2K/XP
WinAce v 2.2 - Packer
Quick View Plus v 7.0 - Multi-Dateiviewer
Ghostwriter v 2.2a - Taskerweiterung
Startup Manager v 1.0
RemoteKeys v 7.6 - Tastenskripttool
FolderBox v 1.1 - Explorererweiterung

Security - Tools / Updates
Wichtiger Sicherheitspatch für Windows Media Player v 6.4, v 7.1 & XP
Ad-aware v 5.83 - Adwarekiller
AntiVir 6 Personal Edition v 6.14.06.56 - Virenscanner
Outpost Firewall v 1.0.1817 - Firewall

Internet/LAN - Tools
Cloudmark SpamNet für Outlook 2000/XP Beta - Spamfiltererweiterung für MS Outlook
Mozilla v 1.1 Alpha für Windows - Alternativer Internetbrowser auf Netscape Basis
eDonkey v 35.16.61 - Filesharingtool
Opera Beta v 6.04 Build 1135 - Alternativer Internetbrowser
BearShare v 4.0 Build 2 - Filesharingtool
Go!Zilla v 4.11.39 - Downloadmanager
webcamXP v 0.92 - Webcam Software
WinMX v 3.22 - Filesharingtool

MultiMedia - Tools
HyperSnap-DX v 4.51.01 - Screenshottool
MP3Gain v 1.0.7 - MP3 Fileoptimizer
Keep in Mind v 2.1.11 - Recherche/Bibliothektool
WinAmp v 3.0 RC2 - HiFi Audio/Video Player
TMPGEnc v 2.56 - Freeware Mpeg Encoder
SkinAmp v 1.14 - Skinmaker für Winamp 2.x
Zoom Player v 2.70 Beta 2 - Videoplayer

Treiber
nVidia Stereo Control Panel v 28.90 (inoffiziell) @ 3DCenter
DirectX v 8.1b englisch für Windows 98/ME/2000/XP "offiziell"
VIA 4-in-1 Chipsatztreiber v 4.40(P3)
SiS AGP-Treiber v 1.10
RASPPPOE v 0.98 - Alternativer DSL Modem Treiber

Verschiedenes
AMD Builders Guide for Desktop/Tower Systems (PDF Datei)
Star Trek X: Nemesis Trailer Avi File [16 MB]
The Lord of the Rings: The Two Towers Trailer #1 MOV Datei [20 MB] & Teaser #1 MOV Datei [6 MB]
[ab]

Soltek nun auch mit GeForce4 Ti4200 und Ti4600 Grafikkarten

Bereits im Mai informierte uns der Mainboardhersteller Soltek, dass er unter die Grafikkartenhersteller ging und präsentierte erstmals Grafikkarten auf Basis von nVIDIAs GeForce4 Ti4400 und GeForce4 MX 440 und MX 420 Chipsätzen. Vor wenigen Tagen gab Soltek dann ebenfalls bekannt, dass man ab sofort auch eine Grafikkarte mit SiS Xabre 400 im Programm hat.

Heute gibt Soltek nun bekannt, dass man den nVIDIA Grafikkarten Bereich mit einer GeForce4 Ti4200 und einer Ti4600 Karte abrundet und diese in Bälde in den Markt kommen werden.

Hatte der Hersteller bei seiner Ti4400 Karte noch zusätzlich die Namensgebung "Glacier Silver" auf Grund des silberfarbenen PCB der Platine gewählt, fehlt diese Bezeichnung bei den neuvorgestellten Modellen. Die beiden neuen Karten sind im üblichen grünen PCB gehalten.

Hierbei hat Soltek ihrem jetzigen Flaggschiff, der GF4 Ti4600 allerdings mächtige, imposante Kühlkörper verpasst, was auf den ersten Blick ein wenig an Leadtek mit ihrer Winfast-Serie erinnert.

Eher schlicht tritt die Ti4200 auf. Keine Speicherkühler, lediglich ein bläulicher GPU-Kühler sorgt für ausreichende Kühlung des nVIDIA Chipsatzes. Im Lieferumfang der Karten befindet sich jeweils Cyberlinks PowerDVD und PowerDirector. Dem Ti4600 Modell legt Soltek zusätzlich noch das Game Mobile Forces bei. Über die Einführungspreise der Karten ist uns bislang noch nichts bekannt.
[pg]

Freitag, den 28. Juni 2002

Neuer Artikel online: Noblesse Midi Tower

Diesesmal haben wir ein ganz besonderes Gehäuse für Euch ausgegraben: Den Noblesse Midi Tower. Was an diesem Gehäuse so besonders ist, sieht man eventuell schon an den beiden nachstehenden Bildern - und was das Gehäuse sonst noch so kann, hat Christoph für Euch in seinem Artikel festgehalten.

zum Arikelzum Artikel
[rg]

ASUS kündigt neue Mainboards an

Wir stolperten bei OCWorkbench über eine ASUS Pressemitteilung, welche wir allerdings noch nicht auf den ASUS Webseiten wiederfinden konnten. Höchst interessant sind allerdings die 3 neuen Motherboards, welche ASUS hier unter den Namen P4S8X , A7V8X und A7N8X ankündigt. Wer sich ein wenig in der Vergangenheit mit ASUS Motherboards beschäftigt hat, für den sind die Bezeichnungen schon fast selbsterklärend.

Beim A7N8X handelt es sich um den ASUS Nachfolger der A7N266-Serie, welche auf nVIDIAs nForce-Chipsatz aufsetzte. Damit sehen wir unsere heutige Meldung bezüglich des nForce2 Chipsatzes schon untermauert, denn die A7N8X wird definitiv auf den neuen Chipsatz aufsetzen, wenngleich ASUS in der Pressemitteilung den Namen des Chipsatzes nicht nennt.

Beim A7V8X handelt es sich um den ASUS Nachfolger der A7V333-Serie, welches dann nun mit dem neuen VIA Apollo KT400 Chipsatz bestückt sein wird.

Das P4S8X ist die neue Pentium 4 Platine aus Hause ASUS mit dem neuen SiS648 Chipsatz, Nachfolger des SiS645/DX Chipsatzes.

Alle 3 Platinen haben auf jeden Fall eines gemeinsam. Die neue Northbridge der 3 verschiedenen Chipsätze unterstützt bereits AGP8X gemäß der AGP3.0 Spezifikation, was ASUS wohl auch zur Namensfindung der Motherboards veranlasste. Neben einem AGP 8X AGP-Port werden aber auch alle 3 neuen Platinen bereits mit Serial-ATA ausgerüstet sein, dem möglicherweise kommenden Festplattenstandard mit Übertragungsmöglichkeiten bis 150 MB/s.

Die für uns größte Überraschung der Pressemitteilung ist jedoch die Ankündigung seitens ASUS, dass die drei neuen Platinen zwischen Juli und August 2002 verfügbar sein sollen.

Dies würde bedeuten, dass ASUS die Motherboards mit VIA KT400 Chipsatz weit früher in den Verkauf bringen wird, als dies seitens VIA eigentlich beabsichtigt war. Unsere letzte Information diesebzüglich war, dass der KT400 Chipsatz bis ins vierte Quartal diesen Jahres verschoben wurde. Da allerdings auch schon MSI mit dem KT4 Ultra eine fertige Platine mit diesem VIA Chipset parat hat, könnten wir uns durchaus vorstellen, dass der KT400 dann doch früher als erwartet erscheinen wird.
[pg]

nForce2 möglicherweise schon am 15. Juli?

Die Kollegen von ExtremeTech stolperten über eine nVIDIA Einladung, in welcher der Hersteller bekanntgab, am 15. Juli 2002 die "nächste Generation von PC-Plattformen" vorstellen zu wollen. Spekulationen zu Folge soll es sich dabei um den neuen nVIDIA Chipsatz Crush 18 handeln, der aller Voraussicht nach unter der Bezeichnung nForce2 erscheinen wird.

Der nForce2, soweit die bisherigen Informationen, wird bereits über einen AGP 8x AGP-Port und USB 2.0 Schnittstellen (6) verfügen und unterstützt natürlich auch DDR333 Speicher. Ursprünglich wollte nVIDIA seine nForce420 und 415 Serie um die 620 und 615 Chipsätze ergänzen, um ebenfalls Speicher des Standards PC2700 ansprechen zu können. Diese Chipsätze wurden aber seitens des Herstellers im letzten Moment gecancelt und man setzte auf den nForce2.

Ob sich letztlich das Datum als korrekt bewahrheitet, wird der 15. Juli zeigen müssen. Wir für unseren Teil sind sehr gespannt auf den neuen nForce, da bereits der aktuelle nForce Chipsatz zu überzeugen vermochte.
[pg]

Leadtek mit "TwinForce2" Upgrade Kit

Ein interessantes Angebot offeriert Hersteller Leadtek, vorrangig bekannt durch seine Grafikkarten, nun unter der Bezeichnung "Winfast TwinForce 1 und TwinForce2" seinen Kunden. Dabei handelt es sich um einen Upgrade Kit, bestehend aus Grafikkarte und Mainboard des Herstellers.

Beim Motherboard handelt es sich dabei um das Leadtek WinFast K7N415DA auf Basis den nVIDIA nForce 415D Chipsatzes. Die Grafikkarte beim TwinForce2 Bundle ist keine geringere als die Leadtek WinFast A250 LE TD mit nVIDIA GeForce4 Ti4200 GPU und im TwinForce1 Paket bundelt der Hersteller mit der WinFast A 170 PRO, einem Modell mit der GeForce4 MX460 GPU.

Das attraktive an diesem Angebot scheinen aber ohne weiteres die Preise zu sein, welche uns Leadtek wie folgt aufgab:

  • TwinForce2 299 € (UVP)
  • TwinForce1 239 € (UVP)

    Da es sich bei den Preisen um unverbindliche Empfehlungen des Herstellers handelt, ist es sogar möglich, dass der eine oder andere Händler noch darunter anbietet. Den Lieferumfang komplettiert Leadtek mit verschiedener Software, unter anderem den Spielevollversionen Aquanox, Master Ralley und Rogue Spear - Black Thorne.
    [pg]

    MSI erstmals Nr. 1 der Mainboardhersteller

    ...zumindest hinsichtlich der aktuellen Verkaufszahlen. Bereits Anfang diesen Jahres hatte es Bewegungen an der Spitze gegeben, als Elitegroup den lange Jahre unumstrittenen Marktführer Asus bei der Zahl der verkauften Mainboards erstmals übertreffen konnte.

    Mit ca. 1,5 Mio. verkauften Mainboards im Juni postiert sich MSI nun erstmals vor Elitegroup und Asus, die im gleichen Zeitraum je ca. 1,2 Mio. Boards absetzen konnten. Den vierten Platz belegt weiterhin Gigabyte.

    Zwar hat MSI im Retail-Endkundenmarkt schon lange einen guten Ruf und konnte bei HardTecs4U bereits den einen oder anderen "Editor's Choice"-Award einheimsen, jedoch stammt der Großteil der Umsatzsteigerung aus dem OEM-Systemintegratorenbereich, wo Elitegroup und Asus entsprechende Marktanteile abgenommen werden konnten.
    [vw]

    DirectX 8.1b verfügbar

    Microsoft hat überraschend den gut 25 MB großen Komplettdownload eines DirectX 8.1b bereitgestellt. Was verbirgt sich dahinter? Möglicherweise nichts Besonderes, da es Berichte von Usern gibt, die bereits über eine Installation von DirectX 8.1 verfügten und bei denen das "Update" auf die Version 8.1b in auffälliger Sekundenschnelle erledigt war, ohne einen Neustart durchzuführen bzw. sichtbare Änderungen in den Systemdateien zu hinterlassen.

    Laut Microsoft ist DirectX 8.1b eigentlich nur für Softwareentwickler gedacht, die DirectX zusammen mit ihren Programmen ausliefern wollen - was immer das bedeuten mag, findet sich doch auf jeder CD eines aktuellen Direct3D-Spieles bereits DirectX in der Version 8.1. Wer sich ein Bild aus erster Hand machen möchte, sollte bei Microsoft vorbeischauen, die experimentierfreudigen Zeitgenossen gehen gleich zum Download weiter ;-).
    [vw]

    Security Update für den Windows Media Player

    Mehr Sinn als das etwas eigenartige DirectX-"Update" macht auf jeden Fall der brandneue "Cumulative Patch" für den Windows Media Player in den Versionen 6.4, 7.1 sowie für Win XP, mit dem gleich drei kritische Sicherheitslöcher gestopft werden sollen. Weitere Einzelheiten sowie die Downloadlinks dazu gibt es im Microsoft TechNet.
    [vw]

    BIOS-Updates

    Anbei ein paar aktuelle BIOS-Updates der Mainboard-Hersteller Abit, AOpen, Asus, Chaintech, ECS Elitegroup, ENMIC, Epox, Fujitsu Siemens, Gigabyte, Soltek, Soyo und Transcend:

    [rg]

    Donnerstag, den 27. Juni 2002

    Neue Powercolor-Grafikkarte mit SiS Xabre-Chip

    Grafikkartenhersteller Powercolor hat sich jetzt wie einige andere Mitbewerber auch für eine Grafikkarte auf der Basis des neuen SiS Xabre 400 Chip entschieden. Die Grafikkarte soll mit dem Namen "XP400-B3" daherkommen und standardmäßige Spezifikationen erhalten. Das bedeutet ein mit 250 MHz getakteter Chip, 64 MB DDR-RAM mit 500 MHz Taktung und jeweils ein Video-Eingang und ein TV-Ausgang. Eine Auffälligkeit an der Karte gibt es aber: Bei der offiziellen Vorstellung des Xabre-Chips wurde ein überdurchschnittlich großer Kühlkörper verwendet, die Karte von Powercolor aber wird mit einem Kühler der Standardgröße ausgestattet. Wann und zu welchem Preis die Karte erhältlich sein soll ist leider noch nicht bekannt.
    [sm]

    VIA zukünftig auch mit HyperTransport

    Nachdem VIA in ihren letzten Chipsätzen prinzipiell den eigenen V-Link Bus zur Verbindung zwischen North- und Southbridge benutzt hat, steigt man zukünftig möglicherweise auf AMDs HyperTransport Protokoll um, letzteres ist dabei universell auch für andere Zwecke einsetzbar. Rein aus Sicht der Performance macht dies auf jeden Fall Sinn, da V-Link zuletzt mit 533 MB/sec zur Verfügung stand, HyperTransport standardmäßig aber schon mit 800 MB/sec ankommt und bis auf mehrere GB/sec ausbaubar ist. Zumindestens die Berechtigung HyperTransport einzusetzen, hat VIA jetzt mit dem Eintritt in das HyperTransport Technology Konsortium erhalten:

    VIA Technologies Inc, führender Pionier und Entwickler von Silicon Chip Technologien und PC Plattform Lösungen, kündigte heute die Unterstützung für die HyperTransport Technologie an, der nächsten Generation der I/O Chip Interconnection und tritt in das HyperTransport Technology Konsortium ein. HyperTransport ist ein schnelle, skalierbare Lowpin-Verbindung, die auf eine breite Palette von Anwendungsmöglichkeiten für PC Systeme, Spielkonsolen und mobile Devices zugeschnitten ist.

    "HyperTransport ergänzt VIAs derzeitiges Portfolio von High Performance I/O Technologien," kommentierte Richard Brown, Director of Marketing bei VIA Technologies, Inc. "Die hohe Bandbreite und die Low Latency Chipverbindung liefern eine erweiterte Systemleistung für VIAs Plattform und sind eine bedeutende Komponente für zukünftige Chipdesigns, wie die VIA K8 Chipsatzserie für die kommenden AMD Opteron und die achte Generation der Athlon Prozessoren."

    [rg]

    Mittwoch, den 26. Juni 2002

    Soltek mit weltweit erstem Mainboard auf VIA P4X400 Basis

    Wir erhielten heute seitens Soltek eine Pressemitteilung, nach welcher der Hersteller das weltweit erste Mainboard mit VIAs neuem P4X400 Chipsatz vorstellt. Die Platinen mit der Bezeichnung SL-85ERV und 85ERV-L setzen auf VIAs VIA P4X400 Northbridge und der neuen VT8235 Southbridge auf. Dabei liefert VIAs neue Southbridge nicht weniger als ATA133 Support und onboard Sound (6 Kanal) und ist zudem zur Northbridge mit dem verbesserten V-Link Bus Protokoll mit 533 MB/s angebunden.

    Die Northbridge besitzt bereits einen AGP 8x Port gemäß AGP 3.0 Spezifikation und unterstützt sämtliche derzeitigen Pentium 4 CPUs auf Basis des Sockel 478. Hinsichtlich der Speicherunterstützung kommt die Platine mit 3 DDR-SDRAM Sockeln daher, welche laut Soltek Module der DDR333 Spezifikation fassen. Hier ist aber nicht die Rede von DDR400 Modulen (JEDEC Spezifikation noch nicht verabschiedet), welche dieser Chipsatz ebenfalls unterstützen müsste.

    Damit aber nicht genüg, kündigt in gleicher Mitteilung der Hersteller ebenfalls eine neue Grafikkarte an und zwar die Soltek Xabre 400, basierend auf dem gleichnamigen SiS Chipsatz, welche bereits AGP8x fähig ist. Beide Produkte will Soltek gemeinsam im Bundle anbieten.

    Bezüglich der Verfügbarkeit erwähnt Soltek, dass die Produkte ab sofort erhältlich sind, im Hinblick auf den Preis liegen uns noch keine Informationen vor.
    [pg]

    Neuer Mobile Celeron auf Northwood Basis

    Intel hat zusammen mit der Vorstellung des Mobile Pentium 4 mit 2.0 GHz ganz heimlich, still und leise noch gleich 3 weitere Mobile Prozessoren auf den Markt gebracht. Neben einem Mobile Celeron mit 1,33 GHz, welcher noch auf dem Tualatin Core basiert (133 MHz FSB, 0.13µm), hat man auch einen Celeron mit 1,4 GHz und 1,5 GHz hinterher geschickt. Allerdings basieren diese nicht auf dem Tualatin Core, sondern sind waschechte Northwood Abkömmlinge, welche um 256 KB L2-Cache beraubt wurden und halt auch in 0,13µm gefertigt werden. Das interessante hierbei ist, dass diese CPU quasi einen 'alten' Pentium 4 Willamette verkörpert, nur eben in 0,13µm gefertigt. Zusätzlich ist es durchaus erwähnenswert, dass der Celeron für den Desktop Bereich auf Northwood Basis laut der letzten Roadmap erst für das nächste Jahr auf dem Plan steht und die Mobile Version hier somit ein wenig bevorzugt wird.

    Warum Intel auch den Desktop Celeron nicht schon eher vom Willamette zum Northwood transferiert, bleibt für uns ein kleines Mysterium. ;-) Denn eigentlich bietet der Northwood mit seinem 0,13µm Prozess nur Vorteile gegenüber dem deutlich teureren 0,18µm Prozess, welcher bei dem für den Value Markt prädestinierten Prozessor eigentlich kaum preislichen Spielraum zulässt. Somit dürfte der aktuelle Pentium 4 Celeron trotz des geringeren L2-Caches kaum Gewinn einbringen, wenn überhaupt. Und schneller wäre ein Northwood mit 256 KB L2-Cache auch noch, was sicherlich im Gunsten des Käufers läge. Eine mögliche Erklärung wäre, das Intel noch zu viele 0,18µm Fertigungsstraßen hat, die vor der entgültigen Umstellung auf 0,13µm noch einmal ausgelastet werden sollen.

    Preislich bewegt sich das 1,5 GHz Modell in 1000der Stückzahlen bei 170$, das 1,4 GHz Modell schlägt mit 149$ zu Buche, die 1,33 GHz Variante kostet 134$.
    [pg]

    Noch einmal zum neuen VIA 4-in-1 Update

    Wie wir gestern berichteten, hat VIA erneut ihre 4in1 Treiber der Version 4.40 erneuert. Die neue Version mit der Bezeichnung 4.40(a)P3 gab augenscheinlich keine erkennbaren Änderungen an. Wie wir nun erfahren haben, fehlte der vorhergehenden Version 4.40(v) die Unterstützung der Betriebssystem Windows 95/98/NT4, was nun mit der aktuellen Variante gefixt sein sollte. Der Grund ist, daß Microsoft mittlerweile keine WHQL-Zertifizierungsaufträge für Windows 95/98/NT4 entgegennimmt, die Version 4.40(v) aber WHQL-zertifiziert ist. Alle beiden Treiber sind hier zu beziehen.
    [pg]

    Gainward mit GeForce4 MX460 mit 310/600 MHz Taktraten

    Wie Grafikkarten Hersteller Gainward mitteilte, präsentiert man mit der Gainward GeForce4 PowerPack Model Pro/650 TV „Golden Sample” eine GeForce4 MX460 Karte, Gainward like, übertaktet auf 310 MHz Core- und 600 MHz (DDR) Speichertakt, zum Kampfpreis von 149 €.

    “No other competitor offers a 600 MHz product at €149,--”, commented Hans-Wolfram Tismer, Gainward’s Managing Director Europe. “In particular the Gainward GeForce4 PowerPack! Model Pro/650 TV “Golden Sample” will continue Gainward’s tradition of offering advanced, leading edge, products for the utmost enthusiastic 3D gaming community at a very reasonable price.”

    Zwar bewegt sich der Hersteller damit lediglich 10 MHz über dem laut nVIDIA spezifizierten Core-Takt, jedoch bereits um runde 50 MHz über dem spezifizierten Speichertakt. Hält man sich vor Augen, dass die eine oder andere Karte auf dieser Basis bereits jenseits von 150 € preislich angesiedelt ist, so ist der von Gainward empfohlene Verkaufspreis durchaus attraktiv. Weitere Informationen zum Gainward Produkt findet man bei Gainward direkt.
    [pg]

    ATi A3 Chipsatz im Einsatz

    Unsere Kollegen von Socket A hatten die Gelegenheit, sich den ATi A3 Chipsatz (IGP 320) für AMD CPUs mit ATis integrierter Grafik aus der Nähe anzusehen. Testobjekt war ein das FIC AT31 Fusion Mainboard. Allerdings konnte der ATi-Chipsatz noch nicht so ganz überzeugen und lag in seiner Grafikperformance noch hinter dem nVIDIA nForce Chipsatz zurück. Andererseits dürften sich BIOS- und Treiberupdates natürlich noch positiv bemerkbar machen, so dass sich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließende Aussage zur Leistungsfähigkeit geben lässt. Socket A hatte leider keine Gelegenheit in diesem Test, sich von der ATi Southbridge zu überzeugen, da FIC diese Platine mit der veralteten VIA 686B Southbrigde kombiniert.

    Wer nun neugierig auf die exakten Ergebnisse und Schlussfolgerungen des Kollegen wurde, der sollte hier weiterlesen.
    [pg]

    Seagate mit Serial-ATA Festplatte und 60 GB pro Scheibe

    Festplattenhersteller Seagate hat in einer offiziellen Pressemitteilung die Barracuda ATA V Festplatte vorgestellt, welche nun mit 60 GB Speicherkapazität pro Scheibe daherkommen wird. Damit wird man nach eigenen Angaben die erste Festplatte auf dem Markt haben, welche mit nur 2 Scheiben insgesamt 120 GB an Daten fassen kann. Die ATA-100 Festplatte mit 7200 U/Min. wird mit 2 MB Cache ausgestattet sein und soll ab Juli ausgeliefert werden. Zudem kündigte man an, ab Herbst erste Modelle mit Unterstützung von Serial ATA (S-ATA) auf den Markt bringen zu wollen, welche zudem über satte 8 MB Cache verfügen werden. In Zusammenarbeit mit Intel will man diese Woche auf der PC Expo in New York ein entsprechendes System mit der Barracuda ATA V Festplatte vorstellen, welche per S-ATA angesprochen wird.

    Bei den S-ATA Modellen ab Herbst von Seagate handelt es sich übrigens um reine 'native' Serial-ATA Festplatten, welche ohne Wandlerchip die geforderten Daten übertragen. Bei bisherigen Serial-ATA Demonstrationen kamen noch normale ATA-100 Festplatten zum Zuge, welche mittels Wandlerchip und die Daten übertragen haben, wohlbemerkt mit einem Leistungsverlust, da von einem seriellen auf einen parallelen Datentransfer umgeschaltet werden musste.
    [mg]

    Neuer wassergekühlter BigTower von Koolance

    Eine neues wassergekühltes Gehäuse stellt Koolance mittels des PC2-601/-601W BigTowers vor, welches wie üblich über den deutschen Distributor JET Computer vertrieben wird:

    JET Computer bietet mit dem PC2-601/-601W nun auch die Möglichkeit, die Vorzüge der Wasserkühlung in einem Big Tower zu realisieren. Das Barebone-Gehäuse bietet reichlich Platz für bis zu drei CD/DVD-Laufwerke sowie sechs Festplatten und ist passend für Mainboards bis zu einer Größe von 30,48 x 33,02 cm. Der im Lieferumfang enthaltene CPU-Kühler 200 Silver ist passend für AMD Sockel A und Intels P4-Prozessoren (423/478). Durch den modularen Aufbau kann das System jederzeit problemlos mit entsprechenden Komponenten erweitert werden. Festplattenkühler und Festplattenkühlererweiterung, Grafikkarten- und Northbridge-Kühler sind ebenfalls über JET Computer erhältlich.

    Die Standard-ATX-Gehäuse, die wahlweise in beige oder anthrazit erhältlich sind, verfügen über eine separate Lüftersteuerung und eine LED-Temperaturanzeige. Als optisches Highlight bietet der PC2-601W durch ein seitliches Fenster Einblicke in das Innere des PCs. Ansonsten beinhaltet der PC2-601/601W dieselben Sicherheits-Features, wie sein kleiner Bruder, der PC2-C. Zwei langlebige Dualpumpen garantieren Ausfallsicherheit und verhindern so Beschädigungen durch Überhitzung. Eine integrierte Alarm-Funktion gibt Auskunft beim Überschreiten der zulässigen Maximal-Temperatur. In diesem Fall regelt die Auto-Shutdown-Funktion das selbsttätige Herunterfahren des Rechners.

    Den erhöhten Anforderungen an die Kühlleistung in einem Big Tower wurde durch vergrößerte Schlauch-Durchmesser Rechnung getragen. Alles in allem genügt das wassergekühlte System auch den gehobenen Ansprüchen des Overclocking. Neben den modularen Kühloptionen bietet Jet Computer auch passenden Netzteile von Levicom. Die Barebone-Systeme sind ab sofort inklusive CPU-Kühler für ca. 389/399 €uro im Fachhandel erhältlich.

    [rg]

    Intel verschiebt seine DDR333 Chipsätze?

    So zumindest berichtet gerüchteweise das asiatische Nachrichtenmagazin DigiTimes. Demzufolge hätten sich angeblich Mainboardhersteller bei Intel über die kurzen Produktzyklen beklagt. Zum Verständnis: Intel stellte am 10. September 2001 den i845 Chipsatz erstmals offiziell vor. Bereits am 16. Dezember 2001 stellte man diesem SDR-SDRAM Chipsatz die Variante i845D mit DDR-SDRAM Support zur Seite und letztlich folgte dann im Mai 2002 noch der i845E und i845G Chipsatz, ebenfalls mit DDR-SDRAM Unterstützung der PC2100 Spezifikation. Bereits im September diesen Jahres sollen nun die neuen Intelchipsätze auf Basis des i845E folgen, allerdings mit PC2700 DDR-SDRAM Support.

    Diese kurzen Zyklen bedeuten für die Mainboardhersteller starke Belastungen bei der Entwicklungsarbeit. Gleichzeitig führen die kurzen Laufzeiten dazu, dass die entsprechenden Produkte durch die Vorstellung neuer Chipsätze kaum noch gefragt sind und dann allenfalls zu einem stark reduzierten Preis verkauft werden können, was sich letztlich als wenig rentabel für den Mainboardproduzenten zeigt.

    Von dieser Betrachtungsweise aus, könnte die Meldung seitens DigiTimes durchaus im Bereich des möglichen liegen. Ob man Intel bei dieser Strategie letztlich aber einen Vorwurf machen kann steht auf einem anderen Blatt, denn diese kurzen Produktzyklen gibt es Chipsatz Herstellern wie VIA oder SiS bereits eine ganze Weile.

    Zudem hat SiS, wie auch VIA, für die Pentium 4 Prozessoren bereits jeweils einen Chipsatz mit DDR333 Support im Programm und es ist schwer vorstellbar, dass ein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen Marktbereiche den Mitbewerbern überlässt, wenn es die Möglichkeit hat, diese für sich selbst zu beanspruchen.
    [pg]

    SiSoft Sandra 2002 SP1 veröffentlicht

    Bei SiSoftware findet sich ab sofort für das beliebte Tool Sandra 2002 ein Update auf Version 2002.6.8.97, auch Sandra 2002 SP1 bezeichnet. Die Änderungen werden wie folgt angegeben:

    • Full compatibility with Windows XP/.Net.

    • Native NT/200X/.Net Unicode versions available.

    • Support for advanced SMP and SMT/HyperThreaded hardware with multiple chipsets.

    • 80 Total; 6 New Modules (Cache/Memory Benchmark, Modules Info (NT/200X/.Net), Installed Programs/Applications, Registered File Types, Event Log).

    • Dynamic data refresh.

    • Fixed various issues with detection (chipset, system monitoring chips, etc.) See FAQ for details.

    Anwender von Sandra 2002 Professional können ihre Version über diesen Link updaten und die Benutzer von Sandra 2002 Standard können das Update für diese Version hier herunterladen.
    [pg]

    Erneutes Update der VIA 4in1 Treiber

    Hatte VIA erst kürzlich ein offizielles Update ihrer 4in1 Treiber vorgenommen und diese in der Version 4.40v vorgestellt, findet sich ab sofort eine neuere Version bei ViaArena oder aber auf unserem Server. Der Treiber trägt nun die Bezeichnung "4.40(a)P3" und gibt als Änderungen fast identische Angaben zum Vorgänger an:

    • Update VIA chipset driver from v1.50 to v1.60b

    • Update VIA AGP driver to v4.20a

    Fast identisch darum, da die Vorgängerversion 4.40v zusätzlich noch den Vermerk "Microsoft WHQL-zertifiziert" trug, welcher bei der aktuellsten Version vermisst wird. Welche internen Änderungen nun erfolgten und was der Anhang "P3" bedeuten soll, darüber kann man derzeit nur spekulieren. In den Files selbst findet sich zumindest kein Hinweis dazu.

    Update: Die 4.40er WHQL Treiber sind offenbar nur für Windows ME, 2000 und XP gedacht. Somit wäre der neue 4.40 "P3" Treiber die richtige Wahl für Nutzer von Windows 95/98/ME und NT 4.0.
    [pg]

    Dienstag, den 25. Juni 2002

    3DCenter mit Serverproblemen

    Wie es sicherlich schon die meisten 3DCenter-Fans festgestellt haben ist unsere Partnerseite derzeit nicht zu erreichen. Dies hängt leider mit internen Serverproblemen zusammen, welche nach unserem derzeitigen Kenntnisstand bis morgen gelöst sein sollten. Insbesondere unangenehm ist dieser Umstand natürlich dahingehend, dass gerade am heutigen Tag die ersten offiziellen Tests zur Matrox Parhelia erschienen sind und bei einem solch großen Event, steuert natürlich ein großes, namhaftes Magazin wie das 3DCenter seinen Teil bei. Möglicherweise hat der eine oder andere unter euch bereits heute morgen die Gelgenheit gehabt den Test der Kollegen zu lesen, bevor die Serverprobleme einsetzen. Jene, die das Glück noch nicht hatten, den empfehlen wir dringend morgen noch einmal einen Versuch zu starten, ... es lohnt sich ;)

    Update: Inzwischen dürfte der Artikel wieder erreichbar sein, notfalls hilft dieser Link: Klick.
    [pg]

    Matrox Parhelia im ersten Schlagabtausch

    Auf den heutigen Tag haben sicherlich schon viele Matrox Fans gewartet, genauso wie ein großer Teil der gesamten PC-Community. Heute sind nämlich die ersten offiziellen Reviews des neuen Matrox Parhelia Chips im Netz aufgetaucht, allerdings alle mit einem für die meisten User unerwartetem ernüchterndem Fazit. Zwar sieht der Chip von der technischen Seite aus betrachtet sehr gut aus, doch in den Benchmarks liegt die Retail Variante mit 220 / 550 MHz Takt und einem stolzen Preis von ca. 540€ deutlich hinter einer GeForce4 Ti4600 zurück, welche dazu noch günstiger zu haben ist. Nur in den Anti-Aliasing Benchmarks kann sich die Karte ein wenig gegenüber der GeForce4 Konkurrenz behaupten.

    Der Grund für das schlechte Abschneiden der Karte liegt vorerst bei den Treibern, welche einen schlechten Eindruck hinterlassen haben. Würde man allerdings schon die Treiber in der Hand halten können, welche vielleicht in 2 Monaten verfügbar sein werden, wird die Karte vermutlich trotzdem von der reinen Power her eine GeForce4 Ti4600 nicht ausstechen können, beim Anti-Aliasing allerdings womöglich schon.

    Doch genug zu dem Thema unsererseits, denn schließlich gibt es viele Seiten, welche die Matrox Karte selber in der Hand hatten und testen durften, wie zum Beispiel die Kollegen vom 3DCenter. Im dortigen sehr ausführlichem Artikel wird neben der Technik vor allem auf die Benchmarks und deren Probleme mit der Karte eingegangen, bzw. auf die Probleme des Treibers. Hier hat man auch nicht wie meistens üblich die synthetischen Benchmarks zur Hand genommen, sondern mit Spielen wie Dungeon Siege und Z: Steel Soldiers auch mal ein Paar Benchmark-Außenseiter im Boot. Wer also wirklich wissen will, was Matrox gut gemacht hat und was man hätte besser machen können, dem sei der dortige Artikel recht warm ans Herz gelegt.

    Weitere Reviews findet man u.a. bei
    Hartware, dem tecChannel und Chip
    [mg]

    Schachduell zwischen AMD und Intel

    Den Kollegen von der c't ist ein ganz besonderer Einfall in den Sinn gekommen: ein Prozessor-Schachduell zwischen AMD und Intel. In Zusammenarbeit mit chessbase hat man zwei Computersysteme aufgebaut (AMD Dual Athlon MP 2000+, Intel Dual Xeon 2,4 GHz), welche in den Schachprogrammen Shredder 6 und Deep Fritz 7 virtuell gegeneinander antreten. Und um den User bei Laune zu halten, kann man das Match im Internet über ein Java Applet auch gleich live mitverfolgen. Für alle Interessierten geht es hier zum Schachduell, welches insgesamt wohl 8 Tage (Vor- und Rückrunde) dauern wird.

    Wer also schon immer mal wissen wollte, wie gut denn die eigene CPU so rechnen kann, oder wie schlecht die CPU der Konkurrenz doch so ist, kann sich täglich auf der Heise Website den aktuellen Punktestand anschauen. Wir hoffen nur, dass das Ergebnis, egal wie es auch ausgehen mag, die Intel und AMD Fangemeinde nicht noch weiter spalten wird. ;-)
    [mg]

    Kooperation zwischen ENMIC und MemorySolutioN

    Eine nicht alltägliche Kooperation streben die norddeutsche ENMIC GmbH, Hersteller von Motherboards und Grafikkarten, und der führende deutsche Hersteller und Spezialanbieter von proprietären Speichererweiterungen, MemorySolutioN GmbH aus Breisach an. Künftig wollen beide Unternehmen sehr eng zusammenarbeiten.

    Dabei vorgesehen ist u.a., dass alle ENMIC-Boards mit den voll kompatiblen Speicherbausteinen von MemorySolutioN bestückt und umfangreichen Tests unterzogen werden. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf den Stabilitäts- und Leistungsdaten der ENMIC-Platinen - auch und gerade unter Vollbestückung mit MemorySolutioN-Speichern. Die Zertifizierung der Arbeitsspeicher wird ständig aktualisiert, zumal jeder Speicher seine eindeutige Bestellnummer hat und damit optimal verwaltet werden kann. Bereits in der Produktentwicklung arbeiten die neuen Partner MemorySolutioN und ENMIC Hand in Hand. So werden im Vorfeld Beta-Versionen der Karten und Boards gegenseitig getestet und ggf. auch zertifiziert, wodurch in den eigenen Entwicklungsabteilungen die maximale Stabilität und optimale Performance erzielt werden.

    [rg]

    Montag, den 24. Juni 2002

    AMD Athlon XP 2200+ unlocken

    Einige Verwirrung scheint über das Unlocken der aktuellen Athlon XP 2200+ Prozessoren mit Thouroughbred Core entstanden zu sein. So hatten die Jungs von XtremeSystems.org so einige Probleme mit dieser CPU und konnten sie anfangs nicht zu einem ungelockten Betrieb "überreden". Das schlichte Verbinden der L1 Brücken half wenig, in Wahrheit sind diese Brücken auf Athlon XP 2200+ Prozessoren offenbar bereits werksseitig verbunden.

    Wie so oft in der Overclocker-Szene, ließ auch die Lösung für dieses Problem nicht lange auf sich warten. So scheint es, dass für einen ungelockten Betrieb lediglich die L3 Brücken der CPU verbunden werden müssen, eine Lösung, die der geübte Übertakter leicht zu Stande bringen wird. Die gesamte Geschichte hierzu, findet sich hier in einem Forumsbeitrag (englisch).
    [cm]

    Wie zuverlässig sind IDE-Festplatten wirklich?

    Die Kollegen vom tecChannel haben eine Umfrage unter über 1000 Benutzern von Festplatten durchgeführt und sie nach der Nutzungsdauer ihrer Laufwerke gefragt. Hierbei scheint interessant, dass bereits 11,5% der Nutzer auf Probleme mit IDE-Laufwerken im 24-Stunden-Betrieb gestoßen sind. Diesem Punkt trugen die Kollegen Rechnung und beschäftigten sich im weiteren Verlauf mit diversen Fragen rund um IDE-Festplatten, ihre Laufzeiten und durch welche Faktoren die Lebensdauer beeinflusst werden kann. Der entsprechende Artikel ist hier zu finden. Wem die zwölf Seiten zu viel sind, sollte wenigstens einen Blick auf das Fazit werfen.

    Unter anderem wird in diesem Artikel auch auf die Problematik rund um IBMs GXP75 Serie und deren Ausfälle, sowie die GXP120 Serie mit ihrer empfohlenen Laufzeit von 333h pro Monat eingegangen. Wir berichteten seinerzeit hier und hier.
    [cm]

    Neuer AGP Treiber von SiS

    SiS bietet ab sofort einen neuen AGP Treiber der Version 1.10 zum Download an. Der Treiber unterstützt die derzeitigen Chipsätze SiS630 / SiS730 / SiS735 / SiS733 / SiS635 / SiS633 / SiS645 / SiS650 / SiS740 und SiS745. Für den SiS600 gibt es eine separate File, ebenfalls mit der Versionsnummer 1.10. Die Treiber können unter den Betriebssystemen Windows 98/ME, Windows 2000 und Windows XP verwendet werden. Änderungen zur Version 1.09 sind nicht bekannt.
    [pg]

    Gefixte BIOS Version für EPoX EP-8K3A-Serie

    Am 20.06.2002 veröffentlichten wir die seitens EPoX erhaltene neue BIOS File für die Mainboardserie EP-8K3A. Wie sich ganz schnell zeigte, führte dieses BIOS, wegen eines fehlenden String dazu, dass der onboard HighPoint RAID Controller nicht mehr funktionierte. Wir gaben sogleich Rückmeldung an EPoX, welchen das Problem ebenfalls schon aufgefallen war. Auf den Mainboards ohne RAID Controller gab es keine Probleme zu verzeichnen.

    Heute erreichte uns die korrigte BIOS Version, welche ebenfalls die Bezeichnung 8k3a2619.bin trägt. Die Änderungsliste ist damit ebenfalls gleich geblieben:

  • Improved KT333 over clock capability in range 150~165 MHz
  • Improved DRAM compatibility
  • Fixed after run awdflash.exe keyboard fail
  • Fixed system can´t shutdown in Win98SE/ME safe mode
  • Add support new function to CPU temperature more than 75°C shutdown

    Evtl. interessant mag noch für die Freunde des Overclocking sein, dass ab dieser Version im Frequency Menü auf die Taktung des AGP- und PCI-Bus abgelesen werden kann.
    [pg]

    Sonntag, den 23. Juni 2002

    Neuer offizieller VIA-Chipsatztreiber 4.40

    Einen neuen offiziellen und sogar von Microsoft WHQL-zertifizierten Chipsatztreiber gibt es von VIA - in Form der Versionsnummer 4.40. Der neue Treiber bringt folgende Änderungen mit sich:

    • Neues INF-Update 1.60a.
    • Neuer AGP-Treiber 4.20a.
    • Von Microsoft WHQL-zertifiziert.
    Der neue Treiber ist entweder bei VIA direkt oder aber auch von unserem Server zu beziehen.
    [rg]

    BIOS-Updates

    Anbei ein Schwung neuer Mainboard BIOS-Updates von Asus, ECS Elitegroup, ENMIC, EPoX, FIC, Iwill, Legend QDI, MSI, Shuttle Spacewalker und Tyan:

    [rg]

    ATi RV250 & R300 Spezifikationen

    So langsam aber sicher lüftet sich der Schleier um die zukünftigen ATi-Chips RV250 und R300:

      ATi RV250:
    • ca. 60 Millionen Transistoren
    • 0.15 µ Herstellungsprozeß von TSMC
    • 4 Rendering-Pipelines mit je 2 Textureneinheiten
    • 6 Texturen per pass
    • 1fach ausgeführter Vertex Shader
    • vollständig DirectX 8.1 kompatibel
    • Vertex Shader 1.1
    • Pixel Shader 1.4
    • 128 Bit DDR-RAM Speicherinterface
    • Chiptakt: 300 MHz
    • Speichertakt: wahrscheinlich 200-300 MHz
    • HyperZ II
    • HydraVision
    • Produktname: möglicherweise Radeon 8800
    • Vorstellung: 17. Juli 2002
      ATi R300:
    • 107 Millionen Transistoren
    • 0.15 µ Herstellungsprozeß von TSMC
    • 8 Rendering-Pipelines mit je 2 Textureneinheiten
    • 4fach ausgeführter Vertex Shader
    • vollständig DirectX 9.0 kompatibel
    • Vertex Shader 2.0
    • Pixel Shader 2.0
    • Displacement Mapping Support
    • Floating point Rendering
    • Chiptakt: 350 MHz
    • Speichertakt: 400+ MHz DDR
    • HyperZ III
    • HydraVision
    • Produktname: Radeon 9x00
    • Vorstellung: 10. August 2002

    Am interessantesten wird sein, ob der R300-Chip nun mit 128bittigem oder 256bittigem Speicherinterface daherkommen wird: In letzterem Falle würde sich eine enorme Speicherbandbreite von über 20 GB/sec ergeben. Zuerst als unrealistisch angesehen, wird ATi laut einer hochaktuellen Roadmap beide Chips dennoch in 0.15 micron wie schon die derzeitigen Radeon 7500 und Radeon 8500 herstellen. nVIDIA wird somit wohl der einzige Hersteller sein, welcher seine Herbst-Chips (NV30, eventuell NV18 und NV28) in 0.13 micron antreten lässt.
    [rg]

    Webweites

    Zwar wird die Grafikkartenlandschaft hinsichtlich Berichterstattung und Performancefragen z.Zt. von den DirectX 8 Boards mit GeForce4 Ti-Chipsatz dominiert, aber viele User (wenn man der immer noch laufenden Valve-Umfrage glauben darf, die meist