Dabei fällt in erster Linie auf, dass der Hersteller hier auf seine bislang üblichen Tables zur Speicherbestückung verzichtet. Es ist aber im Umkehrschluss bei den aktuellen Tables abzuleiten, dass die neuen AM2-Prozessoren, zumindest den Specs nach, in der Lage sind vier double sided Speicher im DDR2-800 Takt anzusteuern, allerdings bei einer DRAM Command Rate von zwei Takten. Von dieser Bezeichnung, nach all dem Hype, den AMD bei der Einführung der "Hammer-CPUs" in seinen Specs machte, nimmt der Hersteller nun allerdings deutlich Abstand. Zum einen nennt man die Command Rate nun nicht etwa Chip Select oder DRAM Command Rate, wie früher vermehrt angetroffen, sondern schlicht und ergreifend Timing Adress. Aus der Technik betrachtet kommt dies der Funktionalität durchaus auch näher, ist der Begriff DRAM Command Rate eigentlich die Adress- und Decode Latency des Speichercontrollers.
Ungeachtet der Begriffsbezeichnung der Dokumente, geht aber auch hervor, dass ab DDR2-800, eine DRAM Command Rate bzw. eben Adress Timing von einem Takt nicht mehr unterstützt wird. Bei der nächst kleineren Taktrate - DDR2-667 also - bleibt es beim bislang bekannten Bild der S939 CPUs: zwei double sided Speichermodule können mit 1T betrieben werden, darüber hinaus gehenden Speicherkonstellationen, nur noch mit zwei Takten angesteuert werden. Wie weit die Taktfrequenz ggf. bei 1T Timing Adress heruntergeschraubt werden muss, verrät das Dokument nicht.
Hätten diese Eckdaten zur Vorstellung des FX-62 Prozessors vorgelegen, so hätte sicherlich der eine oder andere Artikel die Tragweite der Settings ein wenig näher beleuchtet, insbesondere hätten wir in diesem Fall eine Gegenüberstellung zum damaligen Spitzenmodell FX-60 sicherlich nicht mit einem Takt gewählt. Damit wäre, das ist nun unsere Spekukation - der FX-60 mit geringerem Takt und DDR1-400 Speicher bei 1T Timing Adress, den Resultaten des FX-62 deutlich näher gekommen (oder gar überrundet), als dies ohnehin schon in den Benchmarks der Fall war. Vielleicht muss dieser Teil des Artikels noch einmal neu beleuchtet werden.
Es sind wohl letztlich die Taktfrequenzen, welche die Qualitäten des Speichercontrollers, aber auch der Motherboards an die Grenzen einer 1T Command Rate treiben. Und was einmal als Performance-Vorzüge des Athlon 64 in Spezifikationen beschrieben wurde, muss nun letztlich dem Gegenargument Kosten weichen. Vorteilhaft bleibt aber letztlich der Umstand, dass nun offenbar vier double sided DIMMs bei voller Taktfrequenz vom Speichercontroller verwaltet werden können - das war zu DDR1-400 so noch nicht der Fall.
Zu den Speichertaktfrequenzen, welche durch die Athlon 64 Architektur in Abhängigkeit zum Prozessortakt stehen, gibt es dann nun auch eine übersichtliche Tabelle:

Daraus leitet sich sehr schnell ab, wie knifflig die Umsetzung eines korrekten Speichertaktes durch den integrierten Speichercontroller wird. Gerade einmal drei Konstellationen an Prozessor-Taktungen (2,8, 2,4 und 2,0 GHz) sind in der Lage mit einem passenden Speicherteiler zu arbeiten, der dann auch die Frequenz DDR2-800 liefern kann. Doch nicht viel besser sieht es bei der DDR2-667 Taktung aus: 2,0 und 3,0 GHz - letztere noch überhaupt nicht im Markt - können DDR2-667 im korrekten Takt ansteuern.
So bleibt das Bild auch noch bei DDR2-533 bestehen - Taktungen auf die man auch bei AMD im Hinblick auf die Performance sicherlich nicht zurückgreifen möchte und erst bei DDR2-400 ist praktisch wieder alles "im Lot". Wenn wundert es, war doch letztlich der integrierte Speichercontroller auf diese Taktraten optimal ausgelegt - eben bei DDR1 Technologie. Doch weiß man nun eben, dass DDR2 Technik nur dann konkurrenzfähig ist, wenn sie auf entsprechend höhere Taktraten zurückgreifen kann und so ist DDR2-400 praktisch indiskutabel.
Es wäre wohl hilfreich gewesen, wenn AMD zur Einführung der neuen AM2 Prozessoren den Speichercontroller deutlicher überarbeitet hätte - vielleicht mögliche "hälftige" Teiler hinterlegt hätte. Doch wer weiß, vielleicht scheiterte diese Umsetzung an anderen Problemen, oder eben AMD erwartete durch den integrierten Controller und die höhere Bandbreite von DDR2 bessere Ergebnisse und wurde kalt erwischt.
Sobald wir Zeit finden, werden wir versuchen uns den Themen praxisbezogen anzunehmen.
[pg]
AMDs 4x4 Plattformen sollen günstiger als erwartet werden
Nachdem die ersten, inoffiziellen Core 2 Duo Benchmarks im Web auftauchten schickte AMD eine Weile später sein Gegenargument ins Rennen: die 4x4 Plattform. Dabei soll es sich um ein Zwei-Prozessor-Mainboard handeln, welches mit zwei Athlon 64 FX CPUs dem Enthusiasten die bestmögliche Performance bieten soll. Lässt man sich dieses Unterfangen in Ruhe durch den Kopf gehen, muss es sich letztlich um nichts anderes, als um ein Server-Motherboard handeln, allerdings für den Sockel AM2. Gerade auf dem Sektor Server wird AMD allerdings den Sockel F für die neuen Opteron Prozessoren etablieren, wodurch solche Plattformen nicht problemlos für den Desktopbereich adaptiert werden können - zudem sind die Ansprüche an Servermotherboards andere, als der Markt der Desktopanwender für sich beansprucht.
Sieht man dies in Verbindung mit der momentanen Preisgestaltung für Athlon FX-CPUs, so stellt sich ganz schnell die Kostenfrage - einmal auf der Anwenderseite und zum anderen natürlich auf der Seite der Mainboardproduzenten, welche solche Mainboards erst einmal entwickeln, fertigen und zum Ende auch verkaufen müssen. Und wenn die Mainboardhersteller hier keinen ausreichenden Markt sehen, so würde man mit Sicherheit keine Kosten in ein solches Projekt investieren. AMD scheint diese Umstände auch erkannt zu haben und beabsichtigt, durch entsprechende Preisgestaltung, doch einen Markt für die 4x4 Plattform zu schaffen.
In einer Pressevorstellung im AMD Headquarter, hat AMD den anwesenden Medien - unter anderem dem Tech Report - weitere Informationen zu den Planungen zu 4x4 mitgeteilt. Dabei sprach AMD wohl davon, dass man die beiden notwendigen FX-Prozessoren in einem Bundle anbieten wird, welches gut unter 1000 US-Dollar zu haben sein wird. Dabei wird es sich dann aber wohl nicht um die bisherigen Top-Modelle handeln. Bislang stellte das Spitzenmodell der AMD Desktop-CPUs der Athlon 64 FX in seiner höchsten Taktstufe dar. Bei Einführung eines neuen, schnelleren FX, wurde das alte Modell aus der Preisliste ersatzlos gestrichen. Die Bundles werden nach den vorhandenen Informationen also nicht z.B. aus zwei FX-62 Modellen bestehen, sondern aus CPUs mit 2 MB L2-Cache und geringerer Taktung.
Nachdem AMD nun aus seinen offiziellen Preislisten die 2 MB L2-Cache X2 Prozessoren gestrichen hat, und lediglich noch 1 MB Versionen für den Desktop parat hält, könnten sich möglichweise für solche Prozessoren durchaus interessierte Käufer finden. Allerdings hüllt sich AMD derzeit noch in Schweigen, was die geplanten Taktfrequenzen dieser für die 4x4 Plattformen geplanten Athlon 64 FX Prozessoren betrifft. Wohl sei aber die Rede davon gewesen, dass Käufer einer solchen Plattform und eines solchen Bundles, bereits gerüstet, für die kommenden AMD Quad-Core-CPUs seien. Übersetzt bedeutet dies letztlich nichts anderes, als dass diese, für 2007 geplanten Prozessoren, in solchen Mainboards problemlos (vielleicht BIOS Update) betrieben werden können.
Bislang finden sich keine Informationen über die Möglichkeit, schlichte Athlon 64 X2 CPUs in diesen Systemen zu betreiben - rein von der technischen Seite her, sollte dies eigentlich keine Probleme darstellen und würde ggf. dafür sorgen, dass sich eine breitere Interessengemeinschaft für solche Hauptplatinen findet.
Aus dem Artikel des TechReport geht weiter hervor, dass jeder CPU zwei DIMM-Sockel zur Seite gestellt werden, um eine optimale Performance und einen optimalen Speicherausbau bei hohen Geschwindigkeiten ermöglichen soll. Das könnte - je nach Umsetzung - aber auch bedeuten, dass man zur bestmöglichen Konfiguration auch mit vier Speicherriegeln arbeiten müsste.
Im Ergebnis bleibt es dennoch dabei, dass durch die Kombination der benötigten Komponenten (Mainboard, Prozessoren, Speicher) 4x4 eine sehr hochpreisige Plattform werden wird, auch wenn AMD die CPU-Bundles günstiger anbieten sollte. Gerade bei den Motherboards dürfte man mit 8-Layer-Designs und damit keinen günstigen Produktionskosten bzw. Anschaffungskosten rechnen müssen. Und dies alles dem Marketing zu Liebe - denn die FX-Prozessoren, bislang vermarktet als die Spiele-CPU schlechthin, wird in einer 4x4 Plattform wohl voerst auch weiterhin keinen Profit ziehen können, dafür aber ausreichend Energie, was wiederum entgegen den bisherigen AMD Argumenten steht.
Es wird sich dann wohl zeigen, wenn die Plattformen das Licht der Öffentlichkeit erblicken, welchen Support sie erfahren, sei es seitens der Hersteller oder eben der potentiellen Kaufinteressenten.
[pg]
Engpass für blaue Laser im 4. Quartal
Der Start von Blu-Ray und HD-DVD könnte durch einen Engpass von PUHs (pick-up heads) im 4. Quartal gebremst werden, das berichtet digitimes. Momentan können die wenigen Hersteller den Bedarf nicht decken, wie Quellen aus Taiwan berichten. Die Hersteller können die Produktion nicht einfach erhöhen, und die Ausschußrate konnte bisher nicht signifikant gesenkt werden.
Das Problem dürfte sehr schnell klar werden: Die so schon hinreichend teuren blauen Laser werden unter Umständen noch teurer, ebenso wie Player und Recorder oder Brenner. Angesichts ständiger Verzögerungen der Formate dürfte diese Befürchtung besonders ärgerlich für die Filmstudios sein, die die neuen Medien auf Grund des Kopierschutzes so schnell wie möglich so weit wie möglich verbreiten wollen.
[an]
G965 Chipsatz von Intel verzögert sich
Nach Berichten aus dem Umfeld von Mainboard-Herstellern verzögert sich die Auslieferung von Intels grafikfähiger Northbridge G965. Ursprünglich sollte die finale Revision C-1 am gleichen Tag wie der neue Desktop Prozessor Core 2 Duo ausgeliefert werden. Allerdings scheint es nun Probleme mit der Grafikeinheit des Chips zu geben. Der G965 verfügt mit der GMA X3000 über die derzeit wohl komplexeste Grafikeinheit von allen integrierten Chipsatz-Lösungen. Neben vollkommen in Hardware umgesetzten Pixel- und Vertex-Shadern nach Standard 3.0 bzw. DirectX 9c und einer umfangreichen Video-Beschleunigung für High-Definition-Inhalte stellt die GMA X3000 den ersten Direct3D10-fähigen Grafikkern mit "Unified Shadern" dar. Dabei gibt es keine klassische feste Aufteilung von Pixel- oder Vertex-Shadern sondern eine dynamische Verteilung je nach Anforderung.
Anscheinend scheint der Entwicklungsschritt hin zum G965 etwas groß gewesen zu sein, so dass nun Nacharbeiten erforderlich sind. Es wird gerechnet, dass Mitte August ein neues Stepping C-2 den Markt erreichen wird. Die grafisch deutlich weniger leistungsfähigere Business-Northbridge Q965 mit GMA-3000-Kern und der nicht-grafikfähige Mainstream-Chipsatz P965 scheinen von den Problemen nicht betroffen zu sein. [ch]
Catalyst 6.7 veröffentlicht
Fast bist zum Monatsende hat ATI diesmal mit dem monatlichen Update seines Catalyst gewartet und bringt sozusagen "auf den letzten Drücker" die Version 6.7 des Treibers heraus. Besonders freuen dürfte das Update die Freunde von Multi-GPU-Systemen in Form von ATIs Crossfire. Denn erstmals ist es möglich den Alternate-Frame-Rendering-Modus für Crossfire-Systeme zu forcieren.
Bisher war es dem Anwender vorenthalten worden zu wählen, welche Applikation mit welchem Render-Modus gestartet wird. Für bestimmte Anwendungen ist im Treiber ein zugehöriger Wert hinterlegt, der angibt, welcher Modus Verwendung findet. Ist dem Treiber die Anwendung nicht bekannt, so wird automatisch der langsamere Super-Tiling-Modus (Direct3D) bzw. Scissor-Modus (OpenGl) angewendet. Lediglich durch das Umbenennen der EXE-Datein, in einem dem Treiber bekannten Namen, konnte der Anwender dem Treiber vortäuschen, dass es sich um bekanntes Spiel handelt und somit den AFR-Modus erzwingen.
Das teilweise nicht ganz unproblematische Umbenennen könnte somit für Crossfire-Nutzer mit der neusten Version des Catalyst also der Vergangenheit angehören. Der Anwender könnte selbst testen ob der AFR-Modus mit dem jeweiligen Spiel kompatibel ist oder nicht und gegebenenfalls von dem Geschwindigkeitsvorteil profitieren. Aber es bleibt bei dieser Meldung - zumindest für Anhänger von guter Bildqualität - ein fader Beigeschmack. Das von ATI "Enhanced Crossfire Support" getaufte Feststellen des AFR-Modus ist lediglich durch die Einstellung des Catalyst A.I. auf "Advanced" möglich. Im Standard-Modus des Catalyst A.I. ist dementsprechend kein Forcieren des AFR-Modus realisierbar.
ATI scheint also weiterhin überzeugt von der Strategie dem Anwender durch das Catalyst A.I. zu entmächtigen. Denn sicherlich wäre eine unabhängige Einstellmöglichkeit für den AFR-Modus im Control-Center nicht weniger schwer zu realisieren gewesen. Stattdessen koppelt ATI die Option fest mit dem - gegenüber dem Standard-Modus - noch aggresiverem (bezüglich der Bildqualität) Advanced-Modus des Catalyst A.I.
Neben dem "Enhanced Crossfire Support" sind noch einige kleinere Bugfixes, die unter anderem die Spiele Quake 4 und Oblivion betreffen, dem Update enthalten. Eine komplette Liste der Änderungen ist den Release Notes von ATI zu entnehmen.
[ls]
Musikindustrie verliert Boden
Es ist nichts außergewöhnliches mehr, wenn man liest, die MPAA oder RIAA habe wieder einmal einen Menschen, der keinen Computer besitzt, oder einen Toten verklagt. Weniger gewöhnlich ist, daß selbige es auch mit einem Millionär aufnimmt, der das Angebot, gegen eine Zahlung von $2,500 das Verfahren zu begraben, abgelehnt hat. Genau davon berichtete wired: Er rechne nun damit, nicht mehr als $100,000 investieren zu müssen, um die Machenschaften der MPAA, die das System mißbrauche, zu hinterfragen, er sagt, daß dies ein kleiner Preis dafür sei, und er wäre auch bereit, Millionen in das Vorhaben zu investieren.
Dieser Umgang mit zahlenden Kunden führt langsam aber sicher zu Ergebnissen, denn, wie ratiatum berichtet, haben die amerikanischen Plattenlabels ihre schlechteste Woche seit 10 Jahren (!) hinter sich.
Mit dem Kampf der Plattenlabels gegen ihre Kunden sägen selbige an dem Ast, auf dem sie sitzen. Jetzt beginnt der Ast zu krachen, und sieht man die Ereignisse um die französische Urheberrechtsreform herum, scheint auch dieses Zeichen für die Plattenlabels noch nicht offensichtlich genug zu sein.
[an]
Sonntag, den 30. Juli 2006
|
|
|
Webweites
Hardware
Das 3DCenter hat sich ausführlich mit der Übernahme von ATI durch die Advanced Micro Devices beschäftigt und das Geschäft einmal kritisch von allen Seiten beleuchtet. Hauptaugenmerk richtete man hierbei auf die Vor- und Nachteile für AMD, die durch den Kauf nicht nur Vorteile zu erwarten haben. Insgesamt dürfte die finanzielle Belastung nämlich nicht zu unterschätzen sein, wenn man den Preis einmal im Verhältnis zu den Gewinnen des Unternehmens betrachtet.
Ganz unter dem Stern des Intel Core 2 Duo stehen derweil unsere Kollegen von Au-Ja! und fühlt dem neuen Prozessor genau auf den Zahn. Dabei legte man auch Wert auf technische Hintergründe zu den neue Funktionen, die das Leben der CPU erleichtern und in Benchmarks einige Punkte mehr herausholen sollen.
Diesen neuen Prozessor-Kern Core 2 Duo haben sich auch die Lost Circuits nicht entgehen lassen und in einem ausführlichen Review auf Herz und Nieren geprüft. Natürlich dürfen auch hier technische Details nicht fehlen, die ergänzend zu einem ausführlichen Benchmark-Parcours und Messungen zur Speicherbandbreite den Artikel abrunden.
Der Dritte im Bunde ist Hartware, die mit dem Intel Core 2 Duo E6700 und Extreme X6800 die neueste Prozessor-Generation ebenfalls auf dem Labortisch liegen haben und durch eine Vielzahl an Benchmarks schicken. In einem weiteren Review widmet man sich zudem einer ATI Radeon X1800 GTO von Connect 3D, die ebenfalls durch einen anspruchvollen Benchmark-Kurs geschickt wird, welcher der Karte ausreichend Gelegenheit gibt, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten und die eigenen Stärken hervorzuheben.
Ebenfalls aus dem Hause ATI kommen die beiden Chipsätze ATI XPress 200 und XPress 3200, die beim Planet 3DNow im direkten Vergleich beweisen müssen, wer der bessere Chip für die schnellsten Crossfire-Rechner ist. Nicht wegzugdenkende Frage bleibt zudem, wie relevant Crossfire für eine hohe Performance ist, insbesondere im Vergleich zum verlangten Preis für das Stück Hardware. Im krassen Gegensatz zum heißen Wetter der letzten Wochen verliert der grüne Planet zudem ein paar Worte in einer neuen Kolumne über die Frage nach der persönlichen Einstellung vieler Menschen, die sich doch immer gern allzu leicht dem Negativen geschlagen geben und häufiger die "bright side of life" bei allem Pessimismus übersehen.
Software
Wer seinen Windows-Server im Falle von Problemen etwas besser schützen möchte, findet bei WinTotal vielleicht einen ersten Ansatzpunkt. Dort nahm man sich Acronis True Image 9.1 Server für Windows genauer vor und stellte die neue Version gespickt mit zahlreichen unterstützenden Screenshots von der Anwendung mit all seinen inneren Werten vor. Wer häufiger mit Servern zu tun hat und für Windows eine einfache Möglichkeit der Datensicherung sucht, könnte hier durchaus fündig werden.
[rl]
Freitag, den 28. Juli 2006
|
|
|
Intel senkt die CPU Preise der Pentium Modelle um bis zu 61 Prozent
Die Einführung des Core 2 Duo hat auch Auswirkungen auf die Preise der alten Intel Prozessoren, jedoch nur punktuell. Die Pentium D Modelle mit den Nummern 8xx (Smithfield) und 9xx (Presler) sowie die Singlecore Pentium 4 Modelle 5xx und 6xx sind am stärksten von der Preissenkung betroffen. Bis zu 61 Prozent purzeln die Preise nach unten. Damit die Celeron D Modelle ihren Status als „Billiglinie“ und Einsteigermodelle behalten, geraten auch die Preise dieser CPUs leicht unter Druck. Tatsache ist aber, dass der Leistungsstärkste Celeron D 356 (3,33 GHz) mit 74 US-Dollar gleichteuer bleibt, wie der Pentium 4 531 HT mit 3 GHz und somit immer noch zu gut bezahlt scheint.
Nicht unter Preisdruck geraten die Statussymbole der Extrem Edition Linie. So bleiben die Pentium EE 955 und 965 gleich teuer wie der neue Core 2 Duo X6800. Ebenso sind die mobile Prozessoren Core Duo nur von Durchschnittlich einem halben Prozent Preisreduktion betroffen während die älteren Pentium M Modelle gar keine Preisreduktion erfahren.
Wie immer gilt: die Preise gelten bei der Abnahme von 1.000 Stück
| Prozessor | Takt | FSB | Cache | Sockel | Hyper-Threading | EM64T | Virtualization Technology | alter Preis | Neuer Preis | Veränderung |
| Pentium EE 965 | 3,73 GHz | 1066 MHz | 2x2 MB | LGA 775 | x | x | x | $999 | $999 | |
| Pentium EE 955 | 3,46 GHz | 1066 MHz | 2x2 MB | LGA 775 | x | x | x | $999 | $999 | |
| | | | | | | | | | | |
| Pentium D 960 | 3,60 GHz | 800 MHz | 2x2 MB | LGA 775 | | x | x | $530 | $316 | 40% |
| Pentium D 950 | 3,40 GHz | 800 MHz | 2x2 MB | LGA 775 | | x | x | $316 | $224 | 29% |
| Pentium D 945 | 3,40 GHz | 800 MHz | 2x2 MB | LGA 775 | | x | | - | $163 | |
| Pentium D 940 | 3,20 GHz | 800 MHz | 2x2 MB | LGA 775 | | x | x | $224 | $183 | 18% |
| Pentium D 930 | 3,00 GHz | 800 MHz | 2x2 MB | LGA 775 | | x | | $178 | $178 | |
| Pentium D 920 | 2,80 GHz | 800 MHz | 2x2 MB | LGA 775 | | x | x | $178 | $178 | |
| Pentium D 915 | 2,80 GHz | 800 MHz | 2x2 MB | LGA 775 | | x | | $199 | $133 | 33% |
| Pentium D 840 | 3,20 GHz | 800 MHz | 2x1 MB | LGA 775 | | x | | $423 | $423 | |
| Pentium D 830 | 3,00 GHz | 800 MHz | 2x1 MB | LGA 775 | | x | | $316 | $316 | |
| Pentium D 820 | 2,80 GHz | 800 MHz | 2x1 MB | LGA 775 | | x | | $178 | $113 | 37% |
| Pentium D 805 | 2,66 GHz | 533 MHz | 2x1 MB | LGA 775 | | x | | - | $93 | |
| | | | | | | | | | | |
| Pentium 4 670 | 3,80 GHz | 800 MHz | 2 MB | LGA 775 | x | x | | $605 | $605 | |
| Pentium 4 661 | 3,60 GHz | 800 MHz | 2 MB | LGA 775 | x | x | | $401 | $183 | 54% |
| Pentium 4 660 | 3,60 GHz | 800 MHz | 2 MB | LGA 775 | x | x | | $401 | $401 | |
| Pentium 4 651 | 3,40 GHz | 800 MHz | 2 MB | LGA 775 | x | x | | $273 | $163 | 40% |
| Pentium 4 650 | 3,40 GHz | 800 MHz | 2 MB | LGA 775 | x | x | | $273 | $273 | |
| Pentium 4 641 | 3,20 GHz | 800 MHz | 2 MB | LGA 775 | x | x | | $218 | $163 | 25% |
| Pentium 4 640 | 3,20 GHz | 800 MHz | 2 MB | LGA 775 | x | x | | $218 | $218 | |
| Pentium 4 631 | 3,00 GHz | 800 MHz | 2 MB | LGA 775 | x | x | | $178 | $163 | 8% |
| Pentium 4 630 | 3,00 GHz | 800 MHz | 2 MB | LGA 775 | x | x | | $178 | $178 | |
| Pentium 4 571 | 3,80 GHz | 800 MHz | 1 MB | LGA 775 | x | x | | $637 | $637 | |
| Pentium 4 561 | 3,60 GHz | 800 MHz | 1 MB | LGA 775 | x | x | | $417 | $417 | |
| Pentium 4 551 | 3,40 GHz | 800 MHz | 1 MB | LGA 775 | x | x | | $278 | $278 | |
| Pentium 4 541 | 3,20 GHz | 800 MHz | 1 MB | LGA 775 | x | x | | $218 | $84 | 61% |
| Pentium 4 531 | 3,00 GHz | 800 MHz | 1 MB | LGA 775 | x | x | | $178 | $74 | 58% |
| Pentium 4 524 | 3,06 GHz | 533 MHz | 1 MB | LGA 775 | x | x | | - | $69 | |
| Pentium 4 521 | 2,80 GHz | 533 MHz | 1 MB | LGA 775 | x | x | | $163 | $163 | |
| | | | | | | | | | | |
| Celeron D 356 | 3,33 GHz | 533 MHz | 512 KB | LGA 775 | | x | | $89 | $74 | 17% |
| Celeron D 355 | 3,33 GHz | 533 MHz | 256 KB | LGA 775 | | x | | $79 | $69 | 13% |
| Celeron D 352 | 3,20 GHz | 533 MHz | 512 KB | LGA 775 | | x | | $79 | $69 | 13% |
| Celeron D 351 | 3,20 GHz | 533 MHz | 256 KB | LGA 775 | | x | | $69 | $59 | 14% |
| Celeron D 346 | 3,06 GHz | 533 MHz | 256 KB | LGA 775 | | x | | $59 | $54 | 8% |
| Celeron D 341 | 2,93 GHz | 533 MHz | 256 KB | LGA 775 | | x | | $59 | $54 | 8% |
| Celeron D 336 | 2,80 GHz | 533 MHz | 256 KB | LGA 775 | | x | | $54 | $49 | 9% |
| Celeron D 331 | 2,66 GHz | 533 MHz | 256 KB | LGA 775 | | x | | $54 | $44 | 19% |
| Celeron D 326 | 2,53 GHz | 533 MHz | 256 KB | LGA 775 | | x | | $44 | $39 | 11% |
| Celeron D 350 | 3.20 GHz | 533 MHz | 256 KB | mPGA 478 | | | | $69 | $59 | 14% |
| Celeron D 345 | 3,06 GHz | 533 MHz | 256 KB | mPGA 478 | | | | $59 | $54 | 8% |
| Celeron D 340 | 2,93 GHz | 533 MHz | 256 KB | mPGA 478 | | | | $59 | $54 | 8% |
| Celeron D 335 | 2,80 GHz | 533 MHz | 256 KB | mPGA 478 | | | | $54 | $54 | |
| Celeron D 330 | 2,66 GHz | 533 MHz | 256 KB | mPGA 478 | | | | $54 | $54 | |
| Celeron D 315 | 2,26 GHz | 533 MHz | 256 KB | mPGA 478 | | | | $39 | $34 | 13% |
Auch AMD hat bereits auf die Einführung der neuen CPUs durch Intel reagiert und die Preise teilweise deutlich nach unten angepasst [as]
SLI bald auf Intel-Chipsätzen möglich?
Darüber spekuliert die Digitimes, welche aus Herstellernahen Kreisen erfahren haben will, dass NVIDIA in Bälde die SLI-Unterstützung auch auf Intel-Chipsätzen ermöglichen wird. Hintergrund dürfte definitiv die offizielle Übernahme von ATI durch AMD sein. Bislang unterstützten aktuelle Mainboards mit Intel-Chipsätzen bereits ATIs Crossfire - das Pendant zu NVIDIAs SLI - sofern zwei physikalische PEG (PCI-Express for Graphics) Steckplätze vorhanden waren. Einen SLI-Support gab es dort bislang noch nicht, vermutlich auf Grund notwendiger Lizenzzahlungen an NVIDIA.
Natürlich dürfte sich Intel darüber Gedanken machen, inwiefern die ATI Übernahme durch den Kontrahenten AMD sich hier negativ auf die eigenen Chipsätze auswirkt. Laut den Digitimes sollen bereits Gespräche zwischen Intel und NVIDIA über entsprechende Abkommen stattgefunden haben. Dabei habe man angeblich darüber beratschlagt, auf welche Weise sich die ATI-Übernahme negativ für beide Unternehmen auswirken könnte und welche Schritte dagegen unternommen werden könnten.
Sollten diese Informationen so zutreffend sein, dann ist es durchaus denkbar, dass Intel in den Genuß von SLI-Support bei seinen Chipsätzen gelangt, ohne dafür teuere Lizenzgebühren zahlen zu müssen. Das wiederum würde sich dann auch nicht negativ auf die Mainboardpreise auswirken - ein weiterer Pluspunkt für den potentiellen Kaufinteressenten.
[pg]
Alienware P2 Full-Tower-Gehäuse in Alien-Optik
Alienware, bekannt für extravagante Designs und leistungsfähige PCs, stellt im Zuge der Core 2 Duo Markteinführung die neuen P2 Full-Tower Gehäuse vor, in welchen sich auch Systemkonfigurtionen mit Core 2 Duo wiederfinden werden. Zum Einsatz kommen wird die P2 Serie beim S-4 7500, Aurora 7500 sowie dem Aurora ALX, wobei eine "Conroe-Konfiguration" beim S-4 7500 ermöglicht wird.
Neben der außergewöhnlichen Optik und Lichtakzenten, weißt der Hersteller auf sein durchdachtes Belüftungskonzept, aber auch die sehr gute Erweiterbarkeit der Gehäuse-Serie hin.
| Pressemitteilung
Galaktisch heißes Design mit coolem Innenraum: Alienwares neues Full-Tower-Desktop-Gehäuse
Ausgewählte High-End-Desktopsysteme mit Intels neuen Core 2 Prozessoren erhältlich
München, 28. Juli 2006. Gamer können sich damit die Finger heiß spielen, der Rechner bleibt cool - innen wie außen. Das neue Alienware P2 Full-Tower-Gehäuse in Alien-Optik besticht durch seine spacigen Lichtspiele und durch das geschickte Wärmemanagement. Im Inneren können mit Leichtigkeit bis zu 1,5 TB Festplattenspeicher installiert werden. Zunächst gibt's nur die allerfeinsten Systeme im neuen Outfit, darunter das S-4 7500, Aurora 7500 sowie Aurora ALX. Das S-4 7500 unterstützt außerdem ab sofort die neuen Intel Core 2 Extreme und Intel Core 2 Duo Prozessoren. Auch ausgewählte Notebooks, darunter das beliebte S-4 m5550, plant Alienware mit dem neuen Intel Core 2 Duo Mobilprozessor anzubieten, sobald dieser verfügbar ist. Weitere informationen hat Alienware unter www.alienware.de/p2_conroe zusammengestellt.
Discofeeling am PC - AlienFX
 Wenn AlienFX ein Farbpinsel wäre, dann ist das Gehäuse ein Kunstwerk. Je nach Wunsch kann der User mit dieser Software die Beleuchtungsfarben in sechs unterschiedlichen Bereichen des Gehäuses individuell ändern. Die auffälligen Belüftungskiemen an der Frontseite - beim Aurora ALX sogar in Chrom gehalten - erinnern an die Lufteinlässe von Supersportwagen. Die E/A-Schnittstellensymbole erleichtern das schnelle Auffinden des richtigen Steckplatzes. FireWire-, USB 2.0- und Audioschnittstellen sind leicht erreichbar an der Vorderseite des Gehäuses angebracht. Externe Geräte können hier mühelos angeschlossen werden. Ein- und ausgeschaltet wird der PC mit einer ins Alienhead-Logo integrierten Taste. Das Öffnen des Gehäuses und Hardwareupdates können ohne Werkzeug ausgeführt werden.
Das zukunftssichere Gehäuse
Die Technologie entwickelt sich rasend schnell weiter. Anstatt nur dem gegenwärtigen Standard zu folgen, bereitet sich Alienware bereits auf die technische Zukunft vor. Außer den modernsten Komponenten bietet das neue Alienware Gehäuse genug Platz, um auch mit zukünftigen Technologien Schritt halten zu können. Es verfügt über zusätzliche Steckplätze und Speichermöglichkeiten, um alle Peripheriegeräte und Karten zu installieren, die man sich wünscht.
Das neue S-4 7500 kann wahlweise mit dem Intel Core 2 Extreme oder dem Intel Core 2 Duo Prozessor konfiguriert werden. Beide Prozessoren basieren auf der fortschrittlichen Intel Core-Mikroarchitektur. Der Core 2 Extreme Prozessor ist derzeit der leistungsstärkste PC-Prozessor von Intel. Er bietet optimierte Antwortzeiten bei anspruchsvollen Multi-Tasking Anwendungen und liefert gleichzeitig ein ultrarealistischstes Gamingerlebnis.
"Neben dem coolen Alien-Design wartet das Alienware P2 Full-Tower Gehäuse mit signifikant verbesserten thermischen Leistungen, Anschlussmöglichkeiten und der Möglichkeit zum problemlosen Upgrade auf", kommentiert Christian Wolff, Marketing Manager DACH von Alienware. "In Verbindung mit den Intel Core 2 Extreme und Intel Core 2 Duo Prozessoren wird Alienware mit dem neuen Desktopsystem weiterhin seinem Ruf gerecht, unumstrittener Leistungs- und Innovationsführer im Hochleistungs-PC-Markt zu sein."
"Wir haben die Intel Core 2 Extreme und Core 2 Duo Prozessoren von Anfang an mit dem Ziel entwickelt, das Erlebnis von Gamern und Multimedia-Freaks zu verbessern." kommentiert Jeff McCrea, Vice President, Sales and Marketing Group and Co-President der Intel Americas, Inc. "Alienware-Systeme mit diesen Prozessoren eignen sich optimal für Kunden, die außergewöhnliche Leistung bei effizientem Stromverbrauch für eine Vielzahl von Anwendungen suchen." | |
[pg]
ASUS Gewinnspiel
Anlässlich der Markteinführung der Intel Core 2 Duo Prozessoren hat ASUS in Zusammenarbeit mit Intel ein Gewinnspiel gestartet. Zu gewinnen gibt es dabei einen Intel Core 2 Duo Prozessor und ein ASUS Mainboard P5B DELUXE/WIFI-AP. Insgesamt 10 dieser Sets verlost der Hersteller in den nächsten Tagen.
Die Gewinner gibt ASUS am 08.08.2006 dann offiziell bekannt. Sonderlich schwer ist die Teilnahme, bzw. die Aufgabenstellung von ASUS dabei nicht. Die entsprechende Webseite ist hier zu erreichen. Viel Erfolg.
[pg]
Thunderbird 1.5.0.5
Nach dem Browser Firefox und der Internet-Suite SeaMonkey erhielt jetzt auch der E-Mail-Client Thunderbird der Mozilla Foundation ein kleines Update. In Version 1.5.0.5 wurden wie beim Firefox einige Sicherheitslücken geschlossen und die Stabilität verbessert. Das Update kann über die interne Aktualisierung unter "Hilfe" -> "Thunderbird aktualisieren" bezogen werden.
Download:
Mozilla Thunderbird für Windows (deutsch) - 6,2 MB
Mozilla Thunderbird für Mac OS X PPC/x86 (deutsch) - 17,7 MB
Mozilla Thunderbird für Linux x86 (deutsch) - 9,9 MB
[ch]
Donnerstag, den 27. Juli 2006
|
|
|
Verfassungsrat entscheidet über DADVSI
Der Verfassungsrat entschied heute über die Beschwerde der sozialistischen Partei gegen Form und Inhalt der Urheberrechtsreform. Dabei ist, für den Verbaucher, das schlimmstmögliche Ergebnis eingetreten, das denkbar war, denn viele der Klauseln, deren Ziel es war, Verbraucherrechte zu sichern, wurden als "zu unklar" bewertet.
Zur Form zunächst in kleiner Rückblich: Nachdem die Regierung den Artikel 1 zurückgezogen hatte, weil die Assemblée nationale den Änderungsantrag zur Kulturflatrate gegen den Willen der Regierung beschlossen hatte, behauptete die Regierung, dies sei möglich und üblich, stellte trotzdem einen Tag später den Artikel 1 wieder zur Debatte. Für einen Rückzug eines Artikels, der bereits vom Parlament verändert worden ist, gab es einen Präzedenzfall, und zwar 1961, für die Wiedereinstellung gab es keinen.
Der Verfassungsrat entschied, daß das Zurückziehen eines Artikels, den das Parlament bereits verändert hat, ein irregulärer Vorgang ist (Punkt 4 der Entscheidung), daß jedoch die Wiedereinführung diesen Fehler korrigiert habe und nicht gegen das Prinzip der Ernsthaftigkeit der parlamentarischen Debatte verstoßen habe.
Zum Amendement Vivendi Universal: Die Klausel, so wie sie zunächst eingereicht wurde, sah vor, dass mit 3 Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe belegt wird, wer wissentlich- eine Vorrichtung öffentlich zugänglich macht, in welcher Form auch immer, welche offensichtlich dazu dient, urheberrechtlich geschützte Werke unzulässig öffentlich zugänglich zu machen
- zur Verwendung einer Vorrichtung anstiftet, die unter 1° fällt
Die Assemblée nationale hatte eingeführt, daß 3° davon ausgenommen sind Programme, die der Forschung, der gemeinsamen Arbeit und dem Tausch von Dateien und Objekten dienen, die nicht unter eine Vergütung des Urheberrechtes fallen. Der Senat hatte 3° entfernt, der Vermittlungsausschuß hat 3° wieder aufgenommen, nun hat der Verfassungsrat 3° als verfassungswidrig erklärt (Punkt 57 der Entscheidung), da "gemeinsame Arbeit" völlig unklar sei.
Zur Umgehung von technischen Schutzmaßnahmen für Interoperabilität: Die Kommission für kulturelle Angelegenheiten des Senats hatte versucht, die Umgehung von technischen Schutzmaßnahmen für Interoperabilitätszwecke als Ausnahme zu entfernen, jedoch ohne Erfolg, der Senat stimmte dagegen. Der Verfassungsrat erklärte nun, daß "Interoperabilität" nicht hinreichend definiert sei und daß daher eine Ausnahme für "Interoperabilität" verfassungswidrig sei (Punkte 60-62). Richard Cazenave, der selbst diese Ausnahme befürwortete, obwohl er zur Regierungspartei UMP gehört, schrieb (Antwort 42) bereits am 23. Juni, daß er die Beschwerde nicht unterschrieben habe, weil er genau dies befürchtete.
Zu den Strafen: Das Gesetz sah vor, den illegalen Upload per Peer-to-Peer deutlich weniger hart zu ahnden (150€) als andere Formen der unerlaubten Verbreitung geschützter Werke (300.000€ Euro und 3 Jahre Haft). Dies sei unvereinbar mit dem Prinzip der Gleichheit vor dem Strafrecht und daher verfassungswidrig (Punkt 65).
Die wenigen Fortschritte, die DADVSI hatte, um grundlegende Verbaucherrechte zu stärken, wurde also vom Verfassungsrat entfernt, vor allem wegen nicht hinreichender Verständlichkeit und Klarheit der Formulierungen.
[an]
Intel stellt den Core 2 Duo offiziell vor
Am heutigen Tag hat Intel offiziell die neue CPU mit der Core Architektur für den Desktop und mobilen Bereich vorgestellt. Bedingt durch das verkürzte NDA auf den 14. Juli, sind die Details zum grössten Teil bekannt. Auch wir haben den Core 2 Duo X6800, E6700 und E6600 bereits unter die Lupe genommen. Die neue Architektur zeichnet sich durch einen gegenüber der Pentium Serie mit Netburst-Architektur deutlich höherem Leistung pro Watt Verhältnis aus. Mit der neuen CPU hat Intel seinen Konkurrent AMD, welcher seit geraumer Zeit mit seinen erfolgreichen Athlon 64 und Athlon 64 X2 Prozessoren die Leistungsspitze inne hatte, wieder auf den zweiten Platz verwiesen. Als Reaktion darauf hat AMD die Preise seiner CPUs deutlich nach unten angepasst. Der Nutzniesser davon ist der Endverbraucher, welcher für weniger oder das gleiche Geld mehr Leistung bekommt.
Jeweils fünf Prozessoren für den Desktop und mobilen Sektor wurden vorgestellt. Im Desktopbereich basieren die Modelle X6800, E6700 und E6600 auf dem Conroekern, während die „kleineren“ Modelle E6400 und E6300 auf dem Allendalekern beruhen, welcher als Unterschied nur über 2 MB anstatt 4 MB Cache verfügt. Die fünf mobilen Prozessoren basieren auf dem Meromkern, welcher gegenüber dem Conroe bzw. Allendale um einige Details erweitert wurden um weniger Strom zu verbrauchen. So kann die CPU in den „Enhanced Deeper Sleep“ Zustand fallen und den Cache komplett ausschalten, die Taktraten und FSB Geschwindigkeiten sind geringer, ebenso kommt der Meromkern mit weniger Spannung aus. Die Core 2 Duo für den Desktop passen auf Mainboards mit dem Sockel 775, wobei das Mainboard inklusive BIOS auf den Prozessor abgestimmt sein müssen. Der Merom findet im Sockel 479 Platz, wobei auch hier ein Notebook mit Sockel 479 nicht ohne vorgesehene Anpassungen mit dem neuen Prozessor ausgerüstet werden kann.
Für den Einsatz des Conroe bzw. Allendale muss das Mainboard über einen Chipsatz i975X oder i965 verfügen, was aber nicht heisst, dass die CPU seinen Dienst verrichten wird. Das BIOS muss ebenfalls mit der CPU klar kommen, Infos sind bei den jeweiligen Mainboardhersteller einzuholen. Der Merom wird zusammen mit dem mobilen Chipsatz i945 Express zusammenarbeiten. Um die richtige CPU zu finden, hat Intel die Modelle entsprechend alphanumerisch bezeichnet. Das X steht für die Extreme Editionen, das E für die normalen Desktopversionen und das T für Modelle, welche im mobilen Bereich ihren Einsatz finden sollen.
| Prozessoren mit Core Architektur | Takt | FSB | Cache | Preis (in US-Dollar) |
| Desktop | | | | |
| Core 2 Extreme X6800 | 2,93 | 1066 | 4 MB | 999 |
| Core 2 Duo E6700 | 2,66 | 1066 | 4 MB | 530 |
| Core 2 Duo E6600 | 2,40 | 1066 | 4 MB | 316 |
| Core 2 Duo E6400 | 2,13 | 1066 | 2 MB | 224 |
| Core 2 Duo E6300 | 1,86 | 1066 | 2 MB | 183 |
| Mobile | | | | |
| Core 2 Duo T7600 | 2,33 | 667 | 4 MB | ? |
| Core 2 Duo T7400 | 2,16 | 667 | 4 MB | ? |
| Core 2 Duo T7200 | 2,00 | 667 | 4 MB | ? |
| Core 2 Duo T5600 | 1,83 | 667 | 2 MB | ? |
| Core 2 Duo T5500 | 1,66 | 667 | 2 MB | ? |
Die Preise für die mobilen Prozessoren sind noch nicht bekannt, ebenso sind diese erst im August erhältlich. Intel hat seine Partner und Kunden aber bereits vorgängig mit Desktop-Modellen versorgt und somit ab Heute bereits Systeme erhältlich sein sollten. Für den Desktop bietet sich von der Preis/Leistung her der E6600 an, denn vor allem der Extrem Prozessor scheint für seine lediglich 270 MHz Mehrtakt gegenüber dem E6700 deutlich zu teuer. Wie sich die zwei kleinen Modelle mit Allendale-Kern gegenüber den grösseren Brüder schlagen, werden kommende Tests zeigen. Die Frage ist ganz klar: was für Auswirkungen hat der auf 2 MB gestraffte Cache?
[as]
SeaMonkey 1.0.3
Nach dem heutigen Update des Firefox bekommt auch die inoffizielle Weiterentwicklung der früheren Mozilla-Suite Seamonkey eine kleine Überholung spendiert. Neben Sicherheitsfixes wurde die Stabilität verbessert und drei Bugs in der Version 1.0.3 ausgebessert.
Download:
SeaMonkey 1.0.3 für Windows (deutsch) - Netzinstaller
SeaMonkey 1.0.3 für Linux x86 (deutsch) - 13,3 MB
SeaMonkey 1.0.3 für Mac OS X PPC/x86 (deutsch) - 23,8 MB
[ch]
Firefox 1.5.0.5
Der Opensource-Browser Firefox hat ein Minor-Update erhalten. In Version 1.5.0.5 wurde die Stabilität verbessert und mehrere Sicherheitslücken gefixt. Eine Übersicht der geschlossenen Lücken gibt es bei Heise Security. Das Update kann im Browser selber unter "Hilfe" -> "Firefox aktualisieren" abgerufen werden.
Download:
Mozilla Firefox 1.5.0.5 für Windows (deutsch) - 4,9 MB
Mozilla Firefox 1.5.0.5 für Mac OS X PPC/x86 (deutsch) - 16,1 MB
Mozilla Firefox 1.5.0.5 für Linux x86 (deutsch) - 8,1 MB
[ch]
Kampagne: "Wir haben bezahlt!"
Die Kampagne "Wir haben bezahlt" wurde von Gulli.com am 25. Juli ins Leben gerufen.
Die Kampagne richtet sich klar gegen die Praktiken, die die Musikindustrie momentan betreibt, wie Verfolgung von Familien, die gar keinen Computer besitzen, die Einforderung des Rechtes, ohne begründeten Verdacht Computer beschlagnahmen und durchsuchen zu dürfen, oder gar die Verfolgung der Toten. Der IFPI forderte die Abschaffung der Privatkopie - wo kommen wir denn hin, wenn man weiterhin aus seinen gekauften CDs eine Best-Of erstellen darf! Natürlich richtet sie die Kampagne auch dagegen, daß Audio-CDs nur noch auf einigen Geräten lesbar sind. Die angeblichen Kopierschutzmaßnahmen, die ein Lesen und Abspielen auf dem PC verhindern sollen, verhindern eher das Abspielen auf Autoradios oder DVD-Playern, denn Hersteller von PC-Laufwerken passen sich der Situation an, wie die Reviews des BenQ DW1655, des LiteOn SHW-16H5S oder auch das schon ältere Roundup 2 zeigten.
Die Musikindustrie wundert sich seit Jahren, daß diese Art von Service beim zahlenden Kunden nicht ankommt, und dieser lieber kostenlos Alben herunterlädt, die er auf eine CD brennen und dann in jedem CD-Player abspielen kann, anstatt für bis zu 17€ ein Original zu erwerben, welches dann in einigen seiner Abspielgeräte nicht funktioniert.
Auch Personen, die sich für Experten halten, sorgen für Unmut: So behauptete Christine Tantschinez in einem Chat der ARD, in dem sie sich als Expertin ausgab, es sei illegal, freie Software per Peer-to-Peer herunterzuladen, und behauptete allen ernstes, Musikshops wie Bleep und Independent Music Shop existierten nicht, denn sie behauptete, DRM (Digital Rights/Restrictions Management) sei die Grundlage aller legalen Musikshops.
Mit einem Messer kann man Nahrung schneiden, oder auch einen schweren Raub begehen. Ginge es nach dem Willen von Vivendi Universal, müßte man folglich Messer verbieten. Denn Peer-to-Peer kann sowohl zum preisgünstigen Verteilen kostenloser Software oder freier Musik als auch zum illegalen Verbreiten geschützter Werke genutzt werden, weswegen Vivendi Universal versuchte, in Frankreich generell Peer-to-Peer zu verbieten. Dieses Vorhaben ist bekannt als "Amendement Vivendi", was jedoch scheiterte, da das Parlament einen zusätzlichen Änderungsantrag beschloß, welcher praktisch jede Möglichkeit nimmt, die Klausel gegen eine Software anzuwenden (siehe DADVSI: Noch einmal lesen oder nicht noch einmal lesen). Sylvie Forbin, die diesen Änderungsantrag für Vivendi verteidigte, wurde trotzdem dafür ausgezeichnet.
"Genug ist genug" sagten sich die Gründer der Kampagne Wir haben gezahlt! und fordert günstige, legale und DRM-freie Musik. Besonders die Forderung nach DRM-freier Musik ist verständlich, nachdem bereits mehrere DRMs aufgetaucht sind, deren Funktionalität eher an Malware und Viren erinnert.
Mit der Forderung "Stoppt Kopierschutz!" steht die Kampagne nicht alleine da, denn Sänger wie Avril Lavigne sehen das genauso, "Ihr werdet verlieren", ist ihre Prognose an die Musikindustrie.
[an]
Mittwoch, den 26. Juli 2006
|
|
|
25 Prozent Preisreduktion der XBox360?

In Taiwan geht das Gerücht um, dass Microsoft plane den Preis der XBox360 von 399 US-Dollar auf 299 US-Dollar zu reduzieren. Die Reduktion um 25 Prozent soll als Vorbereitung auf den Markteintritt von Sonys Playstation 3 fungieren um die eigene Konsole noch besser zu positionieren. Microsoft Taiwan hat dies jedoch gegenüber der Digitimes umgehend dementiert und als Falschinformation deklariert.
Die Playstation 3 soll wie schon die XBox360 in zwei Versionen auf den Markt kommen, zum einen mit einer 20GB Harddisk für 499 US-Dollar und zum anderen als 60GB Harddisk Edition für 599 US-Dollar. Mit dabei ist gleich zum Start ein Blu-ray Laufwerk.
[as]
AMD strebt mit ATI eine Ein-Chip Lösung an

Der Coup von AMD ist derzeit in aller Munde, besonders Kühne sprechen bereits vom einem Intel-Nvidia Deal als Reaktion. Daran ist schon aus kartellrechtlichen Gründen nicht zu glauben, denn es ist etwas anderes, wenn der Marktleader mit 80 Prozent Marktanteil einen Konkurrenten – Nvidia ist im Chipsatzbereich ein Konkurrent – übernimmt, als wenn sich zwei „kleinere“ Fische zusammen tun. Heute hat sich AMD und ATI detaillierter zu ihren Zielen geäussert.
Das Ziel für AMD ist ein all-in-one-Lösung, also Prozessor und Grafik auf einem Die. Je nach Bedürfnisse kann die Prozessor- oder die Grafikeinheit mehr Power erhalten. Verschiedene Modelle, welche das jeweilige Bedürfnis des Käufers abdecken werden ist die Vision. In kurzer Zeit ist aber noch keine derartige Lösung auf dem Markt zu erwarten, denn die Entwicklung ist erst in den Startlöchern. ATI will neben der eben beschriebene Integration weiterhin Chipsätze für beide Systemplattformen anbieten und gemäss ATI Europachef Peter Edinger seinen die Informationen, dass Intel die Lizenz entzogen habe falsch. Diese bewusst gestreuten Fehlinformationen seinen die Strategie von gewissen Quellen, wer das ist, sagte er natürlich nicht. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Konkurrent Nvidia damit gemeint ist. Dieser hatte sich gestern geäussert und sah nur positive Aspekte für das eigene Geschäft, verglich den Deal sogar mit 3dfx, welche als Marktleader vom Markt verschwunden sind, nachdem sie von Nvidia Pleite aufgekauft wurden.
Die Integration von Grafikeinheit in den Prozessorcore ist indes keine Neuheit. Cyrix entwickelte mit dem Media GX einen Prozessor der 5x86 Klasse mit integriertem Grafikkern. Dem Produkt war aber aufgrund mangelnder Leistung kein langes und erfolgreiches Leben gewährt. Ironischerweise wurde die Media GX Sparte im Jahr 2003 ebenfalls schon von AMD übernommen und als AMD Geode weiterentwickelt. Auch Intel verfolgte mit dem „Timna“ das Konzept einer all-in-one Lösung, stellte das Projekt, welches auf einem Pentium III Celeron beruhte, im Jahr 2001 ein. Die Integration des Rambusspeichercontrollers stellte sich als grosses Problem und zu teuer heraus.
[as]
Dienstag, den 25. Juli 2006
|
|
|
Macweites - WWDC, Mighty Mouse, Skype
Die kommende WWDC-Entwicklerkonferenz von Apple wirft ihr Schatten voraus. Die Gerüchtküche ist derzeit wieder gut am Kochen, welche neuen Produkte diesmal auf der Keynote von Apple-Geschäftsführer Steve Jobs präsentiert werden. So gut wie sicher ist die Vorstellung der PowerMac-Nachfolger mit Core-2-Duo-Prozessoren auf Basis des Conroe-Kerns oder gar zwei Xeon Dual-Core-Prozessoren der 5100er Reihe auf Basis des Woodcrests. Spekuliert wird derzeit noch ob es ein neues Gehäuse-Design geben wird oder ähnlich wie bei den bisherigen Wechseln iBook -> MacBook, PowerBook -> MacBook Pro, iMac und Mac mini das Aussehen nahezu unangetastet bleibt.
Weiterhin in Diskussion sind Veränderungen beim iPod. Im Blickpunkt steht hier vor allem die kommende zweite Generation des iPod nano. Nach einem Bericht von ThinkSecret soll er über eine etwas vergrößterte Speicherkapazität verfügen und in mehreren Farben erhältlich sein. Für das nächste Jahr wird ein Update des normalen iPods erwartet. Zum einen soll der Hauptchip zur Audio- und Video-Decodierung zukünftig von NVIDIA produziert werden. Weiterhin mehren sich die Gerüchte über ein Touchscreen-Interface, so dass zugunsten eines größeren Displays die Bedienelemente weggelassen werden können. Darauf deutet ein vor einigen Monaten an Apple erteiltes Patent hin. Abschließend gibt es noch Gerüchte, dass Apple zukünftig statt herkömmlichen Flüssigkristall-Displays (LCD) Leuchtdioden aus organischem Material (OLED) zur Anzeige benutzen wird, was den Vorteil von deutlichen Energieeinsparungen zur Folge hätte.
Am heutigen Tage brachte Apple recht unerwartet die kabellose Bluetooth-Variante der Mighty Mouse heraus. Am eigentlichen Aussehen hat sich nichts geändert, allerdings wurde einiges im Inneren getan. So tastet jetzt ein Laser den Untergrund ab, was zu einer 20-fach höheren Genauigkeit führen soll. Neben einer obligatorischen Batterie wurde noch ein Bluetooth-2.0-Sender eingebaut, was den Nutzerkreis der Maus etwas einschränkt. Sie kann nur mit neueren Macintosh-Systemen genutzt werden, die über einen Bluetooth-2.0-Interface und Mac OS X 10.4.x verfügen. Die kabellose Mighty Mouse wird ab sofort für 69 Euro angeboten, die günstigere Kabel-Variante bleibt im Angebot vorhanden.
Das Online-Telefonie-Programm Skype gibt es ebenfalls seit heute in der Macintosh-Version Beta 1.5. Dabei wurde das Interface komplett überarbeitet, so dass es sich besser in Mac OS X integriert. Etwas versteckt ist eine spezielle Video-Preview, die den Video-Chat mit anderen Skype-Nutzern ermöglicht. Allerdings gibt es hier noch einige Probleme, so dass es wirklich nicht mehr als eine Vorschau auf das zukünftig Mögliche darstellt.
[ch]
Neues zum AMD-ATI Deal: Nvidia sieht rosige Zeiten kommen

Nvidia Pressechef Derek Perez äusserste sich gegenüber der us-amerikanischen Gamerwebseite firingsquad zum Kauf von ATI durch AMD und sieht für sein Unternehmen nur positive Aspekte. Er ist begeistert darüber, dass künftig nur noch Nvidia High-End Chipsätze für Intel und AMD Systeme anbieten wird, denn die Lizenz für ATI, auf Intelsystemen Chipsätze anbieten zu dürfen, läuft Ende 2007 aus und bisher hatte Intel noch kein Zeichen ausgesendet, dass sich daran was ändern könnte.
Dass hier ein Marketingexperte spricht, merkt man an der verschwiegenen Tatsache, dass ATI nach wie vor an der Roadmap festhalten und auch in naher Zukunft potente Chipsätze auf den Markt bringen will. Dies bestätigte am Montag Dave Orton, CEO von ATI in einer Telefonkonferenz gegenüber seinen Investoren.
Perez vergleicht den AMD-ATI Deal mit dem 3dfx „Desaster“, bei dem der dazumalige Marktleader im 3D Grafikkartensegment pleite von Nvidia übernommen wurde. Der „kleine“ Unterschied, ATI ist nicht Pleite und der Kauf hat AMD deutlich mehr gekostet. Zur viel angetönte Synergie zwischen AMD und ATI, bei welcher ATI von den AMD Ingenieure profitieren soll, meinte Perez, dass die Mitarbeiter von AMD genügend zu tun haben um Intels Conroe und Woodcrest Paroli zu bieten und daher kaum Kapazität haben um ATI zu unterstützen und das für die nächsten zwei Jahre.
Intel wurde von den Kollegen ebenfalls befragt, unter anderem wollten sie wissen, wie es dann weiterhin mit dem Support für CrossFire aussehen wird. Intels Dan Snyder gab darauf keine klärenden Antworten. Intel wird die nächsten Tage den Deal noch genau beobachten um die Auswirkungen auf den Markt abschätzen zu können.
Derweil wird in der weiten Webwelt über den Deal spekuliert und teilweise wird der Tod von ATI vorhergesagt, wieder andere sehen dabei aber auch eine grosse Chance um bspw. endlich gute Linuxtreiber zu erhalten. Es ist kaum zu erwarten, dass AMD die Marke ATI sterben lassen wird, dafür ist sie zu gut am Markt positioniert und zu wertvoll. AMD braucht dringen die Möglichkeit trotz z.B. eines guten Turion, welchem dem Pentium M bzw. Core Duo einigermassen Paroli bieten kann, Gesamtpakete anbieten zu können, analog dem Centrinolabel von Intel. Um bei den OEMs richtig einsteigen zu können sind Chipsätze mit integrierter Grafik von Nöten, welche zusammen mit dem Prozessor eine Einheit bilden. Intel hat genau aus diesem Grund die meisten Grafikkarten bzw. Kerne am Markt und ist auch in diesem Bereich Marktleader. Gerne wird der OEM- mit dem Retailmarkt verglichen, dabei gelten in beiden Sektoren andere Spielregeln. Ein Bürorechner braucht keine Radeon X1950XTX sondern einen einfachen Grafikkern, welcher im Chipsatz untergebracht wird. Alles aus einer Hand bedeutet für den OEM Partner weniger logistische Aufwände und nur einen Ansprechpartner.
[as]
Lizenzierung von Blu-Ray soll vereinheitlicht werden
17 der Inhaber von Patenten für Blu-Ray-Discs wollen eine Vereinfachung der Lizenzierung erreichen und planen dazu eine gemeinschaftliche Patentlizenz, die von der MPEG Licencing Administration (MPEG LA) verwaltet werden soll. Die Gruppe traf sich bereits am 6. und 7. Juli in Los Angeles.
Die MPEG LA hat weitere Patentinhaber aufgefordert, sich an der Initiative zu beteiligen.
Blu-Ray hatte bisher einen schweren Start. Nicht nur sind die Abspielgeräte auf Grund der sehr teuren Lasereinheit sehr teuer und Brenner für Blu-Ray, DVD und CD gleichzeitig sehr problematisch herzustellen, sondern auch die bisherigen Verzögerungen gehen über die üblichen Verzögerungen beim Einführen einer neuen Technik hinaus. Der Konkurrent HD-DVD schläft nicht, in Japan sind HD-DVD-Player bereits im Handel.
[an]
LightScribe an 25 weitere Unternehmen lizenziert
LightScribe hat weitere 25 Lizenznehmer für seine Direct Disc Labeling-Technologie gewonnen, darunter befinden sich nun neben Herstellern von Laufwerken (z.B. BenQ, Pioneer, TEAC, Toshiba-Samsung Storage Technology) und Herstellern von Speichermedien (CMC Magnetics, Mitsubishi Kagaku Media, Moser Baer India und Prodisc) auch Hersteller von PCs wie Founder und Targa. Damit ist die Anzahl an Lizenznehmern auf über 70 gestiegen. Bisher wurden insgesamt über 12 Millionen Lightscribe-fähige Laufwerke und 90 Millionen LightScribe-CDs und -DVDs verkauft
Wir hatten bereits einige Laufwerke mit LightScribe-Technologie im Test, nämlich BenQ DW-1655, LiteOn SHW-16H5S und BenQ DW-1625, in denen wir sowohl Geschwindigkeit als auch Qualität des LightScribe-Druckes genauer unter die Lupe nahmen.
[an]
Montag, den 24. Juli 2006
|
|
|
Weiterhin keine Gebühren auf Schweizer MP3 Player und Harddiskrekorder

Im Februar haben wir bereits von den geplanten Abgaben auf MP3 Playern und Harddiskrekorder berichtet. Die saftigen Gebühren, welche die Gerätepreise beinahe verdoppelt hätten, waren aber selbst dem Wirtschaftsverband zu bunt. Vor allem war die Tatsache sauer aufgestossen, dass die zuständige Schiedskommission scheinbar blind der Argumentation der Suisa gefolgt ist und die Gebühren in einer für die Schweiz sehr unüblich kurzen Frist einführen wollte. Normalerweise gibt es eine Übergangszeit, welche mit nur einem Monat Handlungsspielraum mehr als zu kurz gewesen wäre.
Das Schweizer Bundesgericht hatte nach einer Beschwerde durch den Swico die Abgaben vorerst aufgeschoben, da die Rückzahlungen bei einem negativen Entscheid durch das Bundesgericht – wenn also die Abgaben nicht kommen würden - kaum handelbar gewesen wären. Nun hat das oberste Gericht der Schweiz über die von der Suisa geforderten Abgaben entschieden und vorerst den Entscheid vom Februar bestätigt. Denn gemäss den Richtern von Lausanne sind die gesetzlichen Grundlagen nicht vorhanden beziehungsweise unklar.
Somit bleibt es weiterhin so wie es ist, keine Urheberabgaben auf MP3 Playern und Harddiskrekordern, was den Konsumenten ja nur recht sein kann. Denn trotz allfälligen Abgaben, wäre es trotzdem nicht erlaubt Kopien aller Art auf die mit Gebühren belasteten Geräte aufzuspielen. Einzig den eigenen Geldsack hätte es ohne Mehrwert geschmerzt.
[as]
AMD reagiert auf Intels Core 2 Duo und senkt die Preise und strafft das Portfolio

Wie wir bereits aufgrund einer Liste von den Kollegen von HKEPC angetönt haben, hat AMD nun auf den Launch Intels Core Duo reagiert und die Preise drastisch gesenkt. Um trotz der Preissenkungen unter dem Strich noch was zu verdienen hat der Hersteller die Athlon X2 Modelle 4000+, 4400+ und 4800+ und jeweils die EE Pedanten aus der Preisliste gestrichen. Der Grund liegt beim 2x 1 MB grossen Cache, denn dieser verbraucht viel Platz auf dem Wafer und verursacht dadurch mehr Kosten. Aus einem Wafer mit 2x 512 KB Cache kann vom Platz her deutlich mehr herausgeholt werden, zudem ist die Gefahr eines Ausfalles ebenfalls kleiner.
Das FX-60 ist aus der Liste verschwunden und machte dem FX-62 Platz, welcher nun auch nicht mehr 999 US-Dollar kosten wird, sondern 827 US-Dollar. Zwischen dem Sockel 939 und AM2 macht AMD nun auch keinen Unterschied mehr.
Die Preise beziehen sich jeweils auf eine Abnahmemenge von 1.000 Stück. Gegenüber der inoffiziellen Liste von HKEPC sind die offiziellen Preise leicht höher:
| Prozessor | Alter Preis | Neuer Preis | Unterschied |
| Athlon 64 FX-62 | $999 | $827 | 17 % |
| Athlon 64 X2 5000+ | $649 | $301 | 54 % |
| Athlon 64 X2 4800+ | $606 | nicht mehr aufgeführt | - |
| Athlon 64 X2 4600+ | $522 | $240 | 54 % |
| Athlon 64 X2 4400+ | $437 | nicht mehr aufgeführt | - |
| Athlon 64 X2 4200+ | $339 | $187 | 44 % |
| Athlon 64 X2 4000+ | $303 | nicht mehr aufgeführt | - |
| Athlon 64 X2 3800+ (Nur AM2) | $277 | $152 | 45 % |
| | | | |
| Athlon 64 X2 4800+ EE | $626 | nicht mehr aufgeführt | - |
| Athlon 64 X2 4600+ EE | $561 | $276 | 51 % |
| Athlon 64 X2 4400+ EE | $479 | nicht mehr aufgeführt | - |
| Athlon 64 X2 4200+ EE | $389 | $215 | 45 % |
| Athlon 64 X2 4000+ EE | $330 | nicht mehr aufgeführt | - |
| Athlon 64 X2 3800+ EE | $301 | $176 | 42 % |
[as]
AMD übernimmt Grafikchip- und Chipsatzhersteller ATI
Was bisher nur Gerüchte waren, ist nun offiziell: AMD gab heute Pläne zur Übernahme von ATI Technologies Inc. für etwa 5,4 Mrd Dollar bekannt. Ziel der Transaktion ist ein Unternehmen, das noch leistungsfähiger ist und welches Wachstum und Innovation noch weiter vorantreiben kann.
ATI teilt unsere Leidenschaft und ergänzt unsere Stärken: technologische Führerschaft und kundenzentrierte Innovation, sagt Hector Ruiz, AMDs Chairman und CEO. Durch den Zusammenschluss zweier großartiger Unternehmen können wir das, was wir bisher als separate Organisationen erreicht haben, übertreffen und unsere Branche als Technologieführer und Partner der Wahl neu definieren. Wir sind überzeugt, dass AMD und ATI dem Wachstum und der Innovation in der gesamten Branche neue Dynamik verleihen. Unseren Partnern wollen wir die Entwicklung differenzierter Lösungen ermöglichen sowie unsere Kunden in die Lage versetzen, die für sie am besten geeigneten Produkte auswählen zu können.
Diese Kombination bedeutet beschleunigtes Wachstum für ATI und völlig neue Perspektiven für unsere Mitarbeiter, sagt Dave Orton, Präsident und CEO von ATI. Alle unsere Produktlinien werden davon profitieren. Durch den Zusammenschluss mit AMD können wir ehrgeizige Innovationspläne für die PC-Plattform vorantreiben und weiterhin beachtliche Investitionen in unserem Konsumergeschäft vornehmen, um so in unseren Märkten an der Führungsspitze zu bleiben.
Höhere Grafik-Integration und Performance werden dafür sorgen, dass Windows Vista seinen Nutzern noch mehr Freude am Produkt ermöglicht, sagt Jim Allchin, Co-President von Microsofts Platforms & Services Division. Wir erwarten gespannt das Potenzial, das AMD und ATI gemeinsam freisetzen, um PC-Nutzern, die mit Windows Vista arbeiten, noch intensivere Computererlebnisse zu
ermöglichen.
Die Transaktion wurde von den ATI-Finanzberatern als "fair" bewertet. Allerdings müssen nicht nur die Aktionäre von ATI, sondern auch kanadische Behörden ebenso wie Behörden in den USA zustimmen.
AMD geht davon aus, daß das Geschäftsergebnis 2007 nur leicht von der Transaktion beeinflußt wird und seine volle Wirkung erst 2008 entfaltet, wenn AMD Lösungen mit höherer Integrationsdichte als bisher anbieten kann.
[an]
Sonntag, den 23. Juli 2006
|
|
|
Webweites
Hardware
Am Beispiel des Foxconn C51XEM2AA haben unsere Kollegen der Lost Circuits sich den aktuellen nForce-590-SLI-Chipsatz von NVIDIA näher angeschaut. Er kommt im Gegensatz zu seinen kleineren Pendants nicht in Form einer Ein-Chip-Lösung sondern mit klassischem North-Southbridge-Konzept daher und lockt als Highend-Version mit einigen interessanten Funktionen, die bisher in der Form eher selten auf Chipsätzen zu finden waren. Insbesondere die RAID-5-Unterstützung sei hier erwähnt. Wie sich das Foxconn-Mainboard für AMDs AM2-Sockel schlägt, soll nun der Artikel herausfinden, der im Ergebnis doch überraschend positiv ausfällt.
Ebenfalls mit dem nForce 590 SLI hat sich Hartware auseinander gesetzt und als Testbeispiel ein Motherboard in Form des Asus M2N32-SLI Deluxe WiFi ins Labor geholt. Nicht nur die reichhaltige Ausstattung, sondern auch die Qualität der Platine in Sachen Performance und Stabilität mussten im Test unter Beweis gestellt werden, um ein erstes Ergebnis über das Produkt fällen zu können.
Software
Einen neuen Fußballmanager hat die Spieleflut ins Visier genommen und mit Heimspiel 2006 einen Vertreter auf dem PC, der den Tester allerdings nicht gerade vor Begeisterung in die Luft springen lässt. Bleibt die Frage nach Innovation und positiven Überraschungen, die selbst die mager Grafik nicht zu bieten vermag.
Bessere Stimmung verbreitet das Strategie-Spiel Emergency 4, das in vielen Punkten überzeugen kann, aber auch den Ehrgeiz der Spieler auf eine harte Probe stellt. Der Schwierigkeitsgrad fordert einiges an Einarbeitungszeit, die jedoch nicht über einige Haken in der Steuerung und der künstlichen Intelligenz hinweg täuschen kann. In Anbetracht der bisherigen Teile der Serie empfiehlt der Autor das Spiel dennoch gerne weiter, das mindestens den Fans der Reihe einen tiefergehenden Blick wert sein sollte.
[rl]
ATI-Übernahme durch AMD jetzt endgültig?
Bereits Anfang des Monats gab es ernstzunehmende Gerüchte, dass der zweitgrößte Prozessorhersteller AMD den Grafik- und Chipsatzhersteller ATI übernimmt. Im Netz sind jetzt diverse Details aus verschiedenen Quellen aufgetaucht, die die Übernahme immer stärker bestätigen. AMD bietet den Aktionären von ATI angeblich beim Verkauf einen deutlichen Aufschlag von 20 bis 40% gegenüber des derzeitigen Aktienwertes an.
Synergien wird der Kauf wohl nur im Bereich der Chipsätze bieten. Hier war ATI in letzter Zeit recht erfolgreich, so konnten die Kanadier den Marktanteil innerhalb eines Jahres vervierfachen. AMD wäre dann in der Lage ähnliche Plattformen wie Hauptkonkurrent Intel anzubieten, die mit ihrem Centrino-Paket aus Prozessor, Chipsatz und WLAN-Lösung im Mobilsegment sehr erfolgreich sind. Die Grafiksparte dürfte für AMD eher zweitrangiger Natur sein. Mutmaßungen, dass die Übernahme eine Erhöhung von Produktionskapazitäten bedeuten könnten, sind falsch, da ATI, wie auch Konkurrent NVIDIA, lediglich die Entwicklung der Chips übernimmt und dann bei unabhängigen Halbleiter-Werken wie TSMC oder UMC produzieren lässt.
[ch]
Donnerstag, den 20. Juli 2006
|
|
|
ATIs R580+ am 23.August?
Bereits vor geraumer Zeit wurde vermutet, dass der Refresh-Chip des R580 - der R580+ - im August erscheinen wird. Nach Informationen des Inquirers wird der Chip, der vorerst als X1950 XTX und X1950 Crossfire Edition unter das Volk gemischt werden wird, seine offizielle Vorstellung nun am 23.August erfahren. Auch zu den Eckdaten gibt es beim Inquirer einige neue Erkenntnisse.
Waren in der Vergangenheit die Crossfire-Modelle immer etwas niedriger getaktet als das Flaggschiff der gleichen Serie, so soll dies bei der X1950 nicht mehr der Fall sein und beide Modelle werden mit gleichem Takt an den Start gehen. Der Chip-Takt soll hierbei allerdings gegenüber der X1900XTX unverändert bei 650 MHz liegen, womit die einzige Neuerung – falls sich diese Spekulationen bestätigen sollten – in der Unterstützung von GDDR4-Speicher liegen würde. Der neuartige Speicher mit einer Größe von 512 MB soll mit 1000 MHz – beachtliche 225 MHz (29 Prozent) mehr als die X1900 XTX – betrieben werden.
Preislich werden sich die Modelle laut Inquirer bei 449 Dollar für den US-Markt und 409 Euro für den europäischen Markt bewegen, wobei es sich bei den Angaben um die unverbindliche Preisempfehlung seitens ATI handeln könnte.
[ls]
Vier Kerne noch 2006: Intel gibt Gas
Kaum ist die Katze aus dem Sack und die Core Architektur ist mit dem Core 2 Duo offiziell bekannt, dabei sieht die Welt den Leistungssprung gegenüber der alten Architektur des Pentium 4 und schon legt Intel noch einen drauf. Der vierkernige Kentsfield-Prozessor soll bereits im vierten Quartal dieses Jahres anstelle im Frühjahr 2007 auf den Markt kommen.
Unter anderem hatte AMD als Antwort auf die Core Architektur von Intel mit dem 4x4 Konzept geantwortet, dabei will der ärgste Verfolger von Intel zwei Dualcore AMD 64 FX auf einem Dual-Sockel Mainboard unterbringen. Dabei sollen vor allem die High-End Gamer angesprochen werden, wobei ob die kommenden Spiele überhaupt davon profitieren werden, steht auf einem anderen Blatt. Intel will nun mit dem Kentsfield, welcher wie schon beim Pentium D „Presler“ über zwei DualCore Dies in einem Gehäuse aufweisen werden, nachziehen. Der Kentsfield wird also kein „richtiger“ Quad-Core Prozessor. Mit dem kommenden Prozessor sollen wie schon bei AMDs 4x4 Konzept der HighEnd Gamer angesprochen werden.
Neben dem Desktop-Prozessor wird unter dem Codenamen „Clovertown“ auch ein Quad-Core Prozessor für zwei Sockel Server und Workstations auf den Markt kommen. Solche Server werden somit also über acht Kerne verfügen und viel Rechenpower aufweisen.
[as]
Neues von Verbatim auf der IFA 2006
Verbatim entscheidet sich nicht für das eine oder andere, sondern stellt auf der IFA 2006 sowohl HD-DVD- als auch Blu-Ray-Medien vor. Die Blu-Ray-Medien sind mit eine besonders harten 'ScratchGuard'-Oberfläche ohne Cardridge erhältlich, und zwar als einschichtige BD-R (einmal beschreibbar) und BD-RE (wiederbeschreibbar).
HD-DVD mit 15 GB Kapazität befinden sich ebenso im Sortiment, während die zweilagigen Exemplare mit 30 GB für das 4. Quartal 2006 angekündigt sind.
Zusätzlich stellt Verbatim Mini-DVDs für DVD-R, DVD+R DL, DVD-RW und DVD+RW vor, die in Camcordern zum Einsatz kommen sollen.
Auch bei den USB-Sticks stellt Verbatim neue Angebote vor: Die neuen sind bei nur 78 x 20 x 7 mm kleiner als vorherige Modelle und sind mit bis zu 4 GB erhältlich. Außerdem hat Verbatim die Datenübertragungsrate erhöht.
Des weiteren bietet Verbatim einen neuen MP3-Player an, der mit Farbdisplay und 1 GB Speicher 10 bis 15 Stunden ohne Batteriewechsel arbeiten. Ein neuer tragbarer MultiMediaPlayer verspricht bis zu 4 Stunden laufzeit für Videovergnügen unterwegs. Damit ist nicht nur Abspielen, sondern auch eine Aufnahme möglich. Ganz neu im Sortiment finden sich USB-Lautsprecher, die es mit Leistungen zwischen 2 und 9 Watt geben wird.
Zusätzlich zu den Speichermedien ergänzt Verbatim das Sortiment auch in anderen Bereichen. Verbatim stellt eine neue Gaming-Maus vor, ebenso wie eine besonders energiesparende Version der drahtlosen Variante, die im 4. Quartal verfügbar sein werden.
Für Handys und Kameras stellt Verbatim Speicherkarten mit 256 und 512 MB vor.
[an]
Mittwoch, den 19. Juli 2006
|
|
|
Apple mit besserem Ergebnis als erwartet
Der Computer- und iPod-Bauer Apple veröffentlichte heute planmäßig die Resultate des dritten Finanzquartals 2006. Der Umsatz liegt mit 4,37 Mrd. US-Dollar knapp über dem des vorherigen Quartal und löst damit dieses als zweitbestes der Firmengeschichte ab. Ebenfalls etwas gesteigert wurde der Gewinn, welcher nun mit 472 Mio. US-Dollar zu Buche schlägt. Betrachtet man die Ergebnisse genauer, kann man sehen, dass die Anzahl der verkauften Mobilcomputer um 60 Prozent angestiegen ist. Das ist insofern wichtig, da dieses Quartal das erste war, indem die neuen MacBook und MacBook Pro Systeme mit Intel-Prozessor verkauft wurden. Der Wechsel der Architektur scheint also gelungen zu sein.
Bei den Desktops ist allerdings noch ein Rückgang um gut 15 Prozent zu verzeichnen. Dies liegt zum einen daran, dass die PowerMacs als letzte Linie noch nicht umgestellt sind und die Verkäufe des renovierten iMacs sich wahrscheinlich auf dem gleichem Niveau wie die des PowerPC-Vorgängers bewegen. Ebenfalls etwas nachgelassen hat das iPod-Geschäft, allerdings gingen in den 3 Monaten April, Mai und Juni zusammen immer noch 8,1 Mio. Stück über die Ladentheke. Das ist ein leichter Rückgang um 5 Prozent gegenüber dem Jahresanfang. Insgesamt gesehen liegen die Ergebnisse über den Erwartungen der Analysten, die einen Gewinn von lediglich 44 Cent anstatt der erzielten 54 Cent pro Aktie prognostizierten.
[ch]
Dienstag, den 18. Juli 2006
|
|
|
Neuer Artikel online: ASRock 939Dual SATA II Nachtest
Im Februar diesen Jahres präsentierten wir unseren Test zum beliebten ASRock 939Dual SATA II Mainboard. Das vielerorts hoch gelobte Motherboard fand durch seinen sehr niedrigen Preis, aber auch den Umstand, dass es neben einem PCI-Express Grafikkarten-Steckplatz ebenfalls noch AGP Support bot, gleich eine recht große Fangemeinde.
Allerdings waren die Foren auch gefüllt von Problem-Schilderungen und nach einem ausführlichen Test unsererseits mussten wir das Produkt gleich bei diversen Punkten kritisieren. Die Aussage "You get what you pay for" schien vollends auf das 939Dual SATA II zu zutreffen - allerdings im negativen Sinne. Der günstige Preis konnte uns im Fazit nicht über die angetroffenen Probleme bei der Kompatibilität und die bescheidene Leistung hinwegtrösten.
Nach der Veröffentlichung unseres Testberichtes erreichte uns sehr viel Feedback. Teils von Anwendern, welche unsere Probleme bestätigten, teils aber von Anwendern, die sich persönlich angegriffen fühlten, da sie im Besitz dieses Produktes waren und angeblich keine Probleme der geschilderten Art hatten. Interessant war der Umstand, dass dann wiederum einige dieser Anwender, nach Schilderung der Überprüfungsmöglichkeit zu erwähnten Speicherproblemen, plötzlich doch attestieren mussten, dass die Fehler auch auf ihrem System vorlagen. Darüber hinaus erreichten uns aber ebenfalls einige Hinweise zu Umgebungen, die fehlerfrei arbeiten sollten, so dass wir zusagten, dieses Produkt erneut auf den Teststand zu nehmen. Was dabei herauskam und ob ASRock an den kritischen Punkten entscheidend nachbessern konnte, erfahrt Ihr in unserem Artikel.

[bf]