Sonntag, den 31. August 2003
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Neue Sound-Lösungen von Creative und Terratec
Die beiden Multimedia-Experten Terratec und Creative haben neue Audio-Lösungen für die Liebhaber hochwertiger Klänge präsentiert, welche ab Anfang September im Handel verfügbar sein sollen. Von Creative erscheinen neue Modelle der Sound Blaster Audigy 2 ZS-Serie für den ambitionierten Gamer oder den angehenden Musikprofi. Beide bieten vollwertigen DirectX 7.1 Sound und sollen besonders durch klaren und hochwertigen Klang überzeugen. Zusätzlich besitzt die Audigy 2 ZS Platinum ein externes Modul für Ein- und Ausgangssignale, das mit extrem niedrigen Latenzen auch Mehrspuraufnahmen unter 24 bit und 96 kHz ermöglicht. Sowohl das Einsteiger-Modell als auch die Platinum-Variante unterstützen zahlreiche Audio-Standards und bieten einen Rauschabstand von 108 db. Der empfohlene Preis des Herstellers beträgt für die Audigy 2 ZS 99 Euro und für die ZS Platinum Pro 279 Euro.

Im Gegensatz dazu legt Terratec mit der Aureon 5.1 USB seinen Schwerpunkt in Richtung Mobilität. Komplett ohne Installation und Treiber soll die vollwertige externe USB1.1-Soundkarte überall 6-Kanal Sound über sechs analoge Ausgänge, zwei analoge Eingänge sowie je einen mit Mikrofon beziehungsweise Kopfhörer kombinierten digitalen Ein-/ Ausgang zur Verfügung stellen. Unterstützt werden alle gängigen Audio-Standards, deren Signale die Aureon 5.1 USB intern mit 16 bit und 48 kHz verarbeitet. Der Preis für den mobilen Kino-Klang liegt bei etwa 99 Euro.

[rl]
Neuer Security-Patch für MS Internet Explorer
Seit letzter Woche findet sich auf den Servern von Microsoft ein Patch-Paket für den Internet Explorer, das sowohl bereits erschienene Fixes enthält aber auch wieder einige neu entdeckte Schlupflöcher im Programm ab Version 5 schließen soll. Verwenden sollten ihn jedoch auch diejenigen User, die zwar einen altvernativen Webbrowser nutzen, aber den IE installiert haben, da auch für sie der Bug gefährlich werden könnte.
Der Download wurde als kritisch eingestuft und findet sich auf der Homepage von Microsoft.
[rl]
Samstag, den 30. August 2003
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Pikantes von Aldi - verbaut MSI nun doch ATi-Chips?
Eine kurze Meldung der Digitimes gibt uns einen ersten Eindruck davon, wie im Herbst der nächste Aldi-PC aussehen könnte. Vordergründig wird berichtet, dass es zu Verzögerungen bei einer Bestellung von Medion bei MSI über jeweils ca. 500.000 Mainboards und Grafikkarten um etwa zwei Wochen kommen wird. Zur Begründung wird wiederum eine Verzögerung der Entscheidung von Medion für entweder den Intel 865PE oder den SIS 655FX angegeben.
Medion ist bekanntermaßen der Distributor der Aldi-PCs und so können wir davon ausgehen, dass der nächste Aldi-PC nicht nur wieder einmal einen Pentium 4, sondern auch ein Mainboard mit zeitgemäßem Zweikanal-Speicherinterface beeinhalten wird. Die eigentliche Pikanterie der Meldung liegt jedoch darin begründet, dass hinsichtlich der verbauten Grafiklösung eindeutig von ATis Radeon 9800 die Rede ist.

Denn Anfang März diesen Jahres hatte die Meldung die Runde gemacht, dass der eigentlich in Treue fest zu nVidia stehende Hersteller MSI ins gegnerische ATi-Lager zu wechseln gedenke, wobei bereits damals explizit der Name Medion genannt wurde. Nun, das Dementi ließ nur einen Tag auf sich warten und so finden wir im Angebot von MSI auch weiterhin nur Grafikkarten mit nVidia-Chips.
Dies gilt jedoch nur für den Endkundenmarkt. Durchaus möglich erscheint, dass MSI speziell für Medion eine Ausnahme machen könnte, da unter normalen Umständen Grafikkarten mit dem Medion-Siegel nicht getrennt erhältlich im Retailhandel auftauchen sollten und die in diesem Marktsegment weiterhin bestehende Beziehung zwischen MSI und nVidia also nicht beeinträchtigt wäre. Tanzt MSI also auf zwei Hochzeiten? Eine (Er-)Klärung dürfte nicht lange auf sich warten lassen.
[vw]
Webweites
Das 3DCenter versorgt uns mit einem Ausblick auf ATis und nVidias Grafikchips des kommenden Halbjahres. Zunächst scheint es im Herbst - somit pünktlich zum anlaufenden Weihnachtsgeschäft ;-) - den mittlerweile üblichen Refresh der HighEnd-Grafikchips mit mehr oder weniger hohen Taktsteigerungen zu geben. Zur Jahreswende oder im Frühjahr 2004 dürfte es dann erste echte Neuvorstellungen geben, die zumal bereits auf der PCI-Express-Schnittstelle beruhen sollen.
Unsere Partner von Au-Ja! haben sich mit einer der wenigen Alternativen zum nForce2 befasst und sich zwei Platinen mit VIAs KT600-Chipsatz angesehen. Tatsächlich lagen beide Boards nur in den speicherlastigen Benchmarks spürbar hinter der nForce2-Referenz, ansonsten bot der KT600 ein gutes Leistungsniveau, wobei sich das MSI KT6 Delta dank schärferer möglicher Speichersettings vor dem EPoX 8KRA2+ positionieren konnte.
In einem weiteren Review hat Au-Ja! die Leistungsfähigkeit der aktuellen Grafikkartenmittelklasse in Form von ATis Radeon 9600 Pro und nVidias GeForce FX5600 geprüft. Insbesondere bei Zuschaltung von AA und AF kann sich der Radeon-Chip gegen die Konkurrenz von nVidia durchsetzen, kostet jedoch inzwischen auch mehr als Karten mit GeForce FX5600. Allerdings ist der FX 5600 Ultra wiederum deutlich teuerer, sodass Au-Ja! in der Preisklasse bis 200 Euro den Radeon 9600 Pro vorne sieht.
Erst gestern war das Pundit AB-P2600 bei uns in den Schlagzeilen, die Antwort des Mainboardherstellers Asus auf die bekannten XPC-Barebonesysteme von Shuttle. Doch auch die LostCircuits haben hierzu ihren Testbericht veröffentlicht. Wer mit dem Erwerb des Asus Pundit liebäugelt, sollte sich diese zweite Meinung nicht entgehen lassen, denn das Fazit der beiden Reviews ist durchaus nicht deckungsgleich.
Eines der beliebtesten Echtzeitstrategiespiele ist z.Zt. sicherlich Warcraft III. Die Kollegen der Spieleflut haben sich nun mit dem Addon Frozen Throne beschäftigt und zeigen sich davon sehr angetan. Drei Kampagnen mit zusammen 22 Missionen und eine Bonuskampagne erweitern das Spiel um viele Stunden und sorgen zudem mit neuen Features und Sounds für Abwechslung. Darüber hinaus ist der Spielspaß recht günstig zu haben.
Bei WinTotal finden wir einen sehr informativen Artikel zum immer aktuellen Thema der Nutzung von E-Mail und anderen Internetdiensten am Arbeitsplatz. Natürlich werden dabei überwiegend die juristischen Aspekte behandelt, aber auch einige technischen Punkte gestreift. Abgerundet wird das Ganze durch eine umfangreiche Linksammlung.
[vw]
EPoX bietet aktuallisierte BIOS-Versionen zum Download
Der Motherboard-Hersteller EPoX stellte nun neue Bios-Versionen für zahlreiche Mainboards zum Herunterladen bereit. Wie immer sind zahlreiche Fehlerbereinigungen und Feature-Updates dabei. Mehr Informationen hierzu finden sich auch auf der Support-Seite des Unternehmens.
- Model: EP-4PDA2V
BIOS: 4PV23806.BIN (5000)
Datum: 08/06/2003
* SCSI-Boot-Option hinzugefügt
* Probleme bei der Installation von Win98 mit einigen 80GB-Festplatten behoben
* Speicherbandbreite im "Aggressive_Memory_Mode" erhöht
- Model: EP-4PDA, EP-4PDAI, EP-4PDAEI
BIOS: 4PDA3814.BIN (C100)
Datum: 08/14/2003
* Probleme beim Einschalten nach Laden der Fail-Safe-Defaults behoben
* Anzeigefehler im CMOS-Setup bei FAN-Speed behoben
- Model: EP-8KMM3I
BIOS: 8KM33805.BIN (6600)
Datum: 08/05/2003
* IDE-DMA Transfer unter DOS hinzugefügt
* Virus-Warnung im Bios entfernt
* Für Onboard-VGA SVID & SSID zugewießen
* AC Loss auto restart hinzugefügt
* Fehler im Wake on LAN behoben
* Fehler im Shutdown Temperature behoben
* Neue Magic-Screen Funktion hinzugefügt
- Model: EP-4PGAI
BIOS: 4PGA3814.BIN (3300)
Datum: 08/15/2003
* SCSI-Boot-Option hinzugefügt
* Probleme bei der Installation von Win98 mit einigen 80GB-Festplatten behoben
* Speicherbandbreite im "Aggressive_Memory_Mode" erhöht
* Probleme beim Einschalten nach Laden der Fail-Safe-Defaults behoben
* Fehlerhafte Anzeige der VCore behoben
- Model: EP-4PCA3+, EP-4PCA3
BIOS: 4PC33819.BIN (9D00)
Datum: 08/19/2003
* SCSI-Boot-Option hinzugefügt
* Probleme bei der Installation von Win98 mit einigen 80GB-Festplatten behoben
* Speicherbandbreite im "Aggressive_Memory_Mode" erhöht
* Probleme beim Einschalten nach Laden der Fail-Safe-Defaults behoben
* Fehlerhafte Anzeige der VCore behoben
- Model: EP-4PCA3I
BIOS: 4C3I3815.BIN (EB00)
Datum: 08/15/2003
* SCSI-Boot-Option hinzugefügt
* Probleme bei der Installation von Win98 mit einigen 80GB-Festplatten behoben
* Speicherbandbreite im "Aggressive_Memory_Mode" erhöht
* Probleme beim Einschalten nach Laden der Fail-Safe-Defaults behoben
* Fehlerhafte Anzeige der VCore behoben
[rl]
Freitag, den 29. August 2003
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Intel wird Overclocking-freundlich und bringt eigenes TweakTool
Der Chipriese Intel, welcher bis dato dem Thema Overclocking keinesfalls zugeneigt war, wird in Bälde ein eigenes TweakTool für ihre "performance und enthusiast Intel Desktop Boards" anbieten. Das Intel Desktop Control Center soll dabei gleich mehrere Features in einem Programm bereit stellen.
Intel gibt an, dass man die Leistung seines Systems durch ein paar simple Mausklicke modizifizieren kann. So soll man durch das Tool z.B. die Speicher Timings und Chipsatz Parameter einstellen können. Auch die Lüfterdrehzahlen der arbeitetenden Lüfter soll man kontrollieren können, um die Lautstärke des Systems nach den Erfordernissen anpassen zu können. Ebenfalls wird ein Testprogramm mit integriert werden, welches durch Stresstests die Stabilität des Systems überprüfen soll.

Auf den ersten Blick scheint das Tool einen sehr guten Funktionsumfang bieten zu können. Allerdings wird es nur für Intel Board Besitzer zur Verfügung stehen. Anwender, die eine Platine von einem anderen Hersteller besitzen, müssen auf den Support des eigenen Herstellers hoffen oder auf Fremdtools zurückgreifen. Wann das Tool veröffentlicht wird, hat Intel noch nicht verraten. Ihr werdet es hier aber mit Sicherheit erfahren, wenn es soweit ist. Mehr Informationen zum Tool gibt es direkt bei Intel.
[mg]
ASUS bringt vielleicht Grafikkarten von ATI auf der Computex?
Gerade noch haben wir über die geplanten neuen Chips von ATI mit den Codenamen R360 und RV360 berichtet und schon tauchen erste Meldungen bezüglich diverser Hersteller auf, die zur Computex 2003 Grafikkarten auf Basis von ATI Grafikchips präsentieren wollen. So berichtet die DigiTimes von ASUS, die bisher ausschließlich Produkte mit NVIDIA-Chips vertrieben haben, und nun angeblich neue Grafikkarte von der Konkurrenz in der Produktpalette aufgenommen haben. Diese sollen voraussichtlich auf genannte Computer-Fachmesse gezeigt werden.
Konkrete Angaben zu den Chips sowie eine Stellungnahme von NVIDA bleiben jedoch im Moment noch aus. Es ist jedoch zu erwarten, dass die Grafikkarten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den zu Beginn genannten neuen Chips aufsetzen wird, weil alles andere als weniger sinnvoll zu betrachten ist. Einziger Haken wäre ein inoffiziell bekannter Vorstellungstermin des R360, der laut 3DCenter nach der Computex am 15. Oktober stattfinden soll.
So bleiben letztendlich nur wenige Möglichkeiten. Entweder ASUS bringt Karten auf Basis älterer Chips oder Karten auf Basis der neuen Grafikchips vor dem offiziellen Launch. Weiterhin wäre es natürlich auch möglich, dass der Launch-Termin tatsächlich schon zu einem früheren Zeitpunkt ist. Natürlich könnte ASUS auch entgegen der Vermutungen doch keine Karten von ATI zeigen und weiterhin NVIDIA als einzigen Chipslieferant nutzen. Diesbezüglich bleibt derzeit wie so oft nur warten auf weitere Informationen.
[rl]
NVIDIAs NV40 verzögert sich voraussichtlich bis 2004?
Es scheint, als werden laut einem Bericht der X-bit labs auf der diesjährigen Computex 2003 in Taiwan erstes Hersteller ihre Grafikkarten auf Basis des NV36 und NV38 Grafikchips von NVIDIA vorstellen, welche die optimierten Nachfolger der GeForce FX 5600 beziehungsweise 5900 darstellen. Jedoch steht nach aktuellen Informationen noch nicht fest, ob eine offizielle Präsentation oder lediglich eine stillschweigende Vorstellung im Hinterzimmer stattfinden wird. Im letzteren Fall könnte man davon ausgehen, dass erste Produkte wahrscheinlich erst im Oktober offiziell erscheinen werden.
Da es für den Umsatz mehr als hinderlich wäre, noch im selben Jahr den NV40 mit auf den Markt zu bringen und folglich die eigenen Grafikkarten schon vorzeitig aus dem Geschäft zu drängen, ließe sich daraus schlussfolgern, dass NVIDIAs neues Flaggschiff alias NV40 maximal im Frühjahr 2004 erscheinen wird. Ob die Gründe dafür bei Produktionsschwierigkeiten zu suchen sind, bleibt derzeit noch im Geheimen.
Damit würde man dem häufig berichteten Ziel einer ruhigeren Entwicklungsgeschwindigkeit und der intensiveren Vermarktung bereits vorhandener Chips wieder ein Stückchen näher rücken und sich somit ein größeres Zeitfenster für die Entwicklung optimaler Chiplösungen schaffen. Vorerst bleibt jedoch noch abzuwarten, was auf der immer näher rückenden Computex tatsächlich zu sehen geben wird.
[rl]
Neuer Artikel online: ASUS Pundit AB-P2600
Galten Barebones noch bis vor ein zwei Jahren als Randprodukte im Endkunden Geschäft, so wurde das Interesse der Konsumenten im heutigen Multimedia-Zeitalter sehr viel größer, insbesondere bedingt durch die immer kleiner werdenden Abmessungen der Gehäuse selbst. Dadurch preisen sich solche Systeme immer wieder als hervorragende Wohnzimmer-Allrounder an und da die Nachfrage nun mal das Angebot bestimmt, haben inzwischen fast alle großen Gehäuse und Motherboardhersteller solche Winzlinge oder gar Barbone-Komplettsysteme im Angebot.
ASUS, einer der Marktführer im Mainboardsektor, lässt hier natürlich auch nichts anbrennen und bietet inzwischen fünf verschiedene Barebonesysteme an. Das heute von uns vorgestellte Pundit AB-P2600 Pentium 4 Barebone stellt hierbei den neuesten Vertreter des Hauses ASUS dar und ist noch sehr taufrisch.
[rg]
Donnerstag, den 28. August 2003
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ATI RV360 Grafikchip erscheint in drei Versionen
Während ATI mit der optimierten R350 alias R360 einen erneuten Angriff auf die Performance-Krone startet, plant man zugleich die den nächsten Schritt im Mainstream-Segment, das wahrscheinlich im Herbst von den neuen RV360 Grafikchips bedient werden soll. So erwartet man im September den Beginn der Serienproduktion des Chips, sodass wenig später auch erste Grafikkarten im Handel erhältlich sein sollten. Erste Samples befinden sich bereits in den Händen der Hersteller.
Der RV360 wird wahrscheinlich in drei Varianten erscheinen, von denen eine unter dem Codenamen Thunder Storm den Performance-Bereich anvisiert. Sie wird über ein 128 bittiges Speicherinterface mit 128 MB DDR-RAM verfügen und mit 450/400 MHz für GPU und Speicher getaktet sein. Performance-mäßig etwas dahinter positioniert sich die Thunderhead mit einer ähnlichen Taktfrequenz der GPU und einem Speichertakt von 350 MHz DDR. Die dritte Variante im Bunde wird vermutlich bei einem Speichtakt von unter 300 MHz die Rainbow sein. Dieser Grafikchip richtet sich insbesondere an den preisbewussten Käufer, der nicht unbedingt die maximale Performance erwartet. Alle Versionen werden mit Standard-VGA Ausgang, DVI und TV-Out ausgestattet sein. Auf einen Video-Eingang muss die Rainbow jedoch verzichten.
Über konkrete Informationen zu Produktnamen ist noch nichts bekannt, jedoch spekuliert man derzeit auf Radeon 9650 oder 9800 XT. Wann erste Karten verfügbar sein werden und in welchen Preisbereichen sie sich bewegen, ist noch unklar.
[rl]
Mozilla 1.5 Beta, Opera 7.20 Beta und Winamp 5 Alpha
Die Opensource Browser Mozilla ist in einer ersten Beta der Version 1.5 erschienen. Mit ihr kommen zahlreiche Verbesserungen an Stabilität und Ausstattung sowie Optimierungen in Bezug auf Darstellung und Geschwindigkeit. Wer detailierte Informationen zu den Neuerungen sucht, findet diese in den Release Notes auf der Webseite des Projektes.
Zudem wurde der kommerzielle Browser Opera in der Version 7.20 Beta für Windows und Linux zum Herunterladen freigegeben. Ihn begleiten neben vielen Bugfixes hauptsächlich Verbesserungen in Hinblick auf die Performance, um so seinem Ruf als "schnellster Browser" noch besser gerecht zu werden. Auch hier finden sich konkrete Details zu den Änderungen in der Changelog.
Zum Abschluss hat auch Nullsoft eine erste Alpha-Version von Winamp 5 freigegeben. Die "5" Resultiert aus der Summe der beiden Vorgänger-Versionen Winamp 2 und 3, wobei Winamp 5 wohl eher eine erweiterte Variante von Winamp 2 mit einigen neuen Features und zahlreichen Bugfixes der "alten" Version 2.9 darstellt. Sie wird praktisch Winamp 2.9 ersetzen und parallel zu Winamp 3 entwickelt werden. Erhältlich ist der Audio-Player beispielsweise bei Winampheaven.net oder Planet 3DNow.
Alle hier vorgestellten Software-Versionen befinden sich noch im Teststadium und werden von den Entwicklern nicht unterstützt. Der Einsatz in Produktivsystemen kann daher noch nicht empfohlen werden.
[rl]
Mittwoch, den 27. August 2003
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AMD liefert erste "neue" Duron-Prozessoren aus
Kaum eine CPU schaffte es in so kurzer Zeit vom Bekanntwerden bis zur Verfügbarkeit wie AMDs neuer Duron-Prozessor mit Applebred-Core und 1,8 GHz Taktfrequenz. Letzte Woche noch als Gerücht im weltweiten Datennetz aufgetaucht, ist er nun bereits in geringen Stückzahlen lieferbar und wird in den nächsten Tagen wohl auch in größeren Mengen im Handel erhältlich sein.
Interessant dürfte die CPU für alle diejenigen werden, die nicht das Geld für die niedrig getakteten Athlon XP-Prozessoren investieren möchten und statt dessen lieber auf einige Prozente an Leistung aufgrund des deutlich kleineren Level2-Caches verzichten. Auch aufgrund der recht guten Übertaktungsqualitäten, über die wir bereits berichteten, könnte die CPU einige Abnehmer finden.
Wann AMD die Verfügbarkeit jedoch offiziell auch auf der Homepage bekannt gibt, ist uns noch nicht bekannt. Dort finden sich nämlich in der Prozessor-Preisliste noch keinerlei Angaben zu den neuen Low-Cost-CPUs.
Update: Mittlerweile sind auch bereits erste Einträge zu den neuen Prozessoren in diversen Online-Shops aufgetaucht. Nach deren Angaben kostet ein Duron 1,4 GHz circa 45 EUR, die 1,6GHz-Variante rund 55 EUR, was wiederum in etwa dem Preis eines Athlon XP 1700+ mit 1,466 GHz entspricht, der sich mittlerweile nicht minder gut übertakten lassen dürfte. So liegt die Qual der Wahl wieder einmal beim Käufer.
[rl]
SerialATA Unterstützung bei Global WIN SAF Netzteilen
Der taiwanesische Gehäuse- und Kühlerhersteller Global WIN Technology kündigte heute an, dass die Netzteile SAF320, SAF420 sowie SAF520 in Zukunft mit jeweils zwei SerialATA Stromanschlüssen ausgestattet werden. Dies ist notwendig, da damit die HotPlug-Fähigkeit von SerialATA erst möglich wird. Weitere Informationen über die Netzteile der Global WIN SAF Serie gibt es auf der Produktseite von Global WIN sowie in der unten stehenden Pressemitteilung. Tiefergehende technische Informationen kann man in den entsprechenden PDF Dateien des SAF320, SAF420 und SAF520 finden. Die neuen Versionen sollen in Kürze unter anderem auch bei Frozen Silicon erhältlich sein. Zu den Preisen sind noch keine Informationen bekannt.
| Global WIN erweitert die Serie der SAF Netzteile um SATA Funktionalität
Taipei, Taiwan, 27. August 2003 - Global WIN, ein führender taiwanesischer Hersteller von Kühlerlösungen für die PC-Industrie, kündigte heute die Verfügbarkeit seiner SAF Netzteile mit SATA (seriell ATA) Unterstützung an.
Die bereits seit einigen Monaten verfügbaren hochwertigen Netzteile der SAF Serie wurden überarbeitet und verfügen nun neben den bekannten Leistungsmerkmalen auch über jeweils zwei Anschlüsse für SATA Festplatten. Die Netzteile werden wieder in den bekannten Produktvarianten SAF320, SAF420 und SAF520 mit entsprechenden 320 Watt, 420Watt und 520 Watt Leisung verfügbar sein.
SATA ist eine relativ neue Schnittstelle für Festplatten und bietet neben der hohen Bandbreite auch "Hot Plug" Tauglichkeit, was den Anschluß von Festplatten ohne Neustart des Systems ermöglicht. Desweiteren wird durch die dünnen Kabel die Luftzirkulationen in Gehäusen verbessert, wodurch sich die Betriebssicherheit erhöht.
Folgende Merkmale haben der Global WIN SAF Serie Ihren Namen gegeben:
Super Silent Operations Das SAF Netzteil verfügt über einen Schalter mit drei möglichen Stellungen: Auto/Middle/Low. Dieser ermöglicht es dem Anwender die Lüfterdrehzahl und somit die Geräuschentwicklung zu beeinflussen. Wird nicht der volle Luftdurchsatz benötigt, kann man das System einfach leiser stellen. Die beiden integrierten Lüfter entwickeln lediglich eine Geräuschkulisse von 22dBA und unterstützen dadurch die Entwicklung besonders leiser PC Systeme.
Active PFC (Active Power Factor Correction) Active PFC wird momentan zu einem Standard und sichert eine optimale Stromversorgung durch eine stabilere Frequenz und die automatische Korrektur der Eingangsspannung. Desweiteren wird der PC vor Überspannungen und Kurzschlüssen geschützt. Der PFC Wert erreicht 96 % an 230 Volt bei voller Auslastung und entspricht somit dem EN 61000-3-2, Klasse D Standard.
Fan Control Um die Geräuschemmission weiter zu reduzieren, wird die Umdrehungszahl der drei zusätzliche anschließbaren Gehäuselüfter zusammen mit den Netzteillüftern über den Thermal Fan Controller geregelt. Dieses Zusammenspiel gewährleistet eine optimale Belüftung und Kühlung des PC Systems.
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VIA KT880 Chipsatz mit Dual-Channel Speicherinterface
Erst kürzlich hatten wir darüber spekuliert, ob VIA einen Dual-Channel K7 Chipsatz in der Mache hat. Heute kommt hierfür eine Bestätigung von den DigiTimes. Diese wollen von VIA erfahren haben, dass man mit dem KT880 noch einen K7 Chipsatz auf den Markt bringen wird, welcher zudem als erster K7 Chipsatz von VIA über ein Dual-Channel DDR Speicherinterface verfügen wird. Genauso wie schon der KT600 wird der KT880 FSB400 Prozessoren und DDR400 Speicher unterstützen.
Den Angaben nach wird der KT880 der wirklich letzte Chipsatz für die K7 Prozessoren von AMD werden. Da AMD bis zum Jahresende nur eine geringe Anzahl an K8 Prozessoren ausliefern wird, hofft man bei VIA darauf, dass der KT880 die Verkäufe noch ein wenig verbessern wird. Die Auslieferung des Chipsatzes soll gegen Ende September oder Anfang Oktober beginnen.
[mg]
AMDs Athlon 64 Pläne
Wir haben aus internen Quellen etwas über die Pläne von AMD im Bereich Athlon 64 erfahren, worüber wir nachfolgend kurz berichten wollen. Der Athlon 64 soll als erster K8 Prozessor für den Desktop Bereich bekanntlich am 23. September debütieren. Zum Start wird es zwei K8 Prozessoren geben: einen Athlon 64 mit 754 Pins und einen Athlon 64 FX mit 940 Pins.
Der Athlon 64 verfügt über ein Single-Channel DDR Speicherinterface und wird mit einem Rating von 3200+ (2.0 GHz) antreten. Im Oktober oder November wird ein 3400+ Modell mit 2.2 GHz folgen. Man rechnet mit einem Startpreis um die 400 US-Dollar.
Der Athlon 64 FX unterscheidet sich vom normalen Athlon 64 durch sein Dual-Channel DDR Speicherinterface. Hieraus resultiert auch die größere Anzahl an Sockelpins. Im Gegensatz zum Athlon 64 werden sich die Athlon 64 FX Modelle nicht durch ein Rating wie z.B. 3200+ zu erkennen geben, sondern werden mit einer neuen Bezeichnungsweise verkauft werden. Der voraussichtliche Startpreis beträgt 700 US-Dollar.
Neben diesen beiden Prozessortypen hat AMD aber noch 2 weitere Prozessoren aus der K8 Reihe in der Mache. Über kurz oder lang soll der 940pin Athlon 64 FX durch den 939pin Athlon 64 FX abgelöst werden. Dieser ist bislang unter dem Codenamen San Diego bekannt wird in einem 0,09µm Prozess hergestellt. Ansonsten verfügt er genauso wie der Athlon 64 FX 940pin über ein Dual-Channel Speicherinterface, ist aber nicht Pin-kompatibel mit dieser CPU, so dass man bei einem Prozessorwechsel auch gleich das Mainboard mit tauschen müsste. Erste Muster sollten gegen Ende des 1. Quartals 2004 verfügbar sein.
Schon vergangene Woche berichteten wir über einen Athlon XP auf K8 Basis. Nach den aktuellen Plänen soll der derzeitige K7 Athlon XP im kommenden Jahr in Form eines abgespeckten K8 Prozessors weiterleben. Der neue Athlon XP, Codename Paris, verfügt dann wie der Athlon 64 über ein Single-Channel DDR Speicherinterface, wird allerdings seiner 64 Bit Fähigkeit beraubt werden. So wird AMD eine 32 Bit CPU anbieten können, die bei gleichem Takt schneller arbeitet als die heutigen Athlon XP Prozessoren. Die Umstellung der Athlon XP Prozessoren auf den Sockel 754 wird im 3. Quartal 2004 beginnen.
Abschließend noch ein kurzes Wort zu den Verkaufszahlen, mit welchen AMD bei ihren Athlon 64 /FX Prozessoren rechnet. Im 4. Quartal 2003 geht man von 300.000 verkauften Einheiten aus. Im darauf folgenden Quartal rechnet AMD schon mit 1.5 Millionen Exemplaren. Im 2. Quartal 2004 soll sich diese Zahl dann noch auf 3 Millionen Prozessoren verdoppeln.
[mg]
Auch Soltek mit i848P Mainboard
Nach MSI bringt nun auch Soltek ein Mainboard mit Intels neuem Einsteiger-Chipsatz i848P. Gemäß dieses Chipsatzes unterstützt das Soltek SL-848P-L Mainboard Pentium 4 HyperThreading Prozessoren mit FSB800 und Speicher nach DDR400-Standard an einem SingleChannel Speicherinterface in 2 Speicher-Slots.

Hinzu kommt auf der Peripherie-Seite ein AGPx8 Steckplatz und die Intel ICH5 Southbridge mit der Unterstützung von 2 Serial ATA Ports, 5 PCI-Slots, 10/100Mbps Fast Ethernet und ganzen 8 USB 2.0 Ports. Wie üblich packt Soltek dann noch das Overclocking-Feature easy BIOS sowie die Software-Beilagen Trend Micro PC-Cillin 2002, PowerQuest, Partition Magic 6.0 SE, Drive Image 4.0, FarStone Virtual Drive 7 & RestoreIT 3 mit zum Paket dazu.
[rg]
Dienstag, den 26. August 2003
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Norton Disk Doctor - potentieller Datenverlust auf Mac-Systemen
Eines der Tools aus dem Bündel von Symantecs Norton Utilities, der Disk Doctor, kann in den Macintosh-Versionen 7 und 8 offensichtlich zu schwerwiegenden Datenverlusten führen. Die betroffenen Rechner können im Falle des Falles nicht mehr von der Festplatte booten und bleiben bei der Anzeige des Mac OS-Logos stehen, wonach eine Formatierung der Festplatte unumgänglich ist. In weniger schlimmen Fällen sollen der Norton Disk Doctor bzw. das Defragmentierungsprogramm Speed Disk zu Systemabstürzen ohne Datenverlust führen.
Die c't-Redaktion hat das Problem nachstellen können und rät daher vorerst von der Verwendung besagter Norton-Tools auf Mac-Systemen ab, bis entsprechende Programmupdates zur Verfügung gestellt worden sind.
[vw]
ZPC Mini Barebone im Test @ TweakPC
Kompakte und trotzdem leistungsfähige Systeme wie die bekannte XPC-Serie von Shuttle oder die EPIA-Boards von VIA werden immer beliebter. Neue Maßstäbe bezüglich der Miniaturisierung setzt nun das ZPC Barebone von Iwill, das die Kollegen von TweakPC unter die Lupe genommen haben.
Wahrscheinlich z.Zt. der kleinste PC der Welt, wurde die Kompaktheit in erster Linie durch die Verwendung von Notebook-Komponenten wie einer 2,5''-Festplatte und einem entsprechenden DVD-Laufwerk erreicht. Das Miniatur-Mainboard auf Basis des i845GV-Chipsatzes von Intel für den Pentium 4 setzt auf die integrierte Grafik und limitiert natürlich die Spieletauglichkeit. Auch für den Einsatz als Wohnzimmer-Video-PC gibt es angesichts des fehlenden TV-Out deutliche Grenzen, letztlich erhält man einen formschönen und außerordentlich kompakten Office-PC, der kaum größer ist als ein herkömmliches optisches 5,25''-Laufwerk.
[vw]
AMD Duron Prozessor übertaktet auf 2,3 GHz
Unsere russischen Kollegen von Overclockers.ru konnten einen der neuen Duron Prozessoren mit einer Taktrate von 1,6 GHz ergattern und haben der CPU kräftig "Feuer unter dem Sockel" gemacht. So waren sie in der Lage den Low-Cost Prozessor mit FSB400 und 2,3 GHz zu betreiben und einige Benchmarks auszuführen. Daraus ergab sich im Vergleich zu einem gleich getakteten Athlon XP auf 1,6 GHz zum Teil ein deutlicher Vorsprung um circa 18 Prozent in UT 2003 und 3DMark03 bei einem geringen Preis unter 50 US-Dollar.
Überraschend ist der Erfolg jedoch durchaus nicht, wenn man bedenkt, dass der Duron-Kern höchstwahrscheinlich mit der mittlerweile ausgereiften Technik gefertigt wurde, die AMD auch für die Athlon XP Prozessoren verwendet. Zudem dürfte auch der kleinere Cache bei höheren Taktraten deutlich weniger Probleme machen, als die 512 KB des Barton-Kerns.
Letztendlich scheint das Unternehmen mit dem neuen Duron wohl dem Ruf des Vorgängers folgen zu wollen, der sich bereits zu Thunderbird-Zeiten einen Namen mit Taktsteigerungen um über 30 Prozent gemacht hat. Wie sich jedoch die Modelle verhalten, die schließlich in den Handel gelangen werden und wie sich der Low-Cost Prozessor auf die Verkaufszahlen des Athlon XP auswirkt, bleibt noch abzuwarten.
[rl]
Preissenkungen bei einigen AMD und Intel Prozessoren
Am gestrigen Tage haben sowohl AMD als auch Intel die Preise ausgewählter Prozessoren gesenkt. Bei Intel wurden die Celeron Prozessoren vergünstigt, bei AMD fielen einige Athlon XP Prozessoren aus dem Mainstream Bereich unter das Preismesser. Insgesamt bewegen sich die Vergünstigungen aber eher in einem dezenten Rahmen von maximal 14 Prozent. Die nachfolgenden Preise gelten wie immer bei einer Abnahme von 1000 Stück und sind in der Regel nicht mit den Handelspreisen vergleichbar.
AMD
| Modell | Takt, FSB | alter Preis | neuer Preis | Nachlass |
| Athlon XP 2600+ | 2.13 GHz, FSB266 | $103 | $93 | 10% |
| Athlon XP 2600+ | 2.08 GHz, FSB333 | $103 | $93 | 10% |
| Athlon XP 2500+ | 1.80 GHz, FSB333 | $89 | $87 | 2% |
| Athlon XP 2400+ | 2.00 GHz, FSB266 | $84 | $81 | 4% |
Intel
| Modell | FSB | alter Preis | neuer Preis | Nachlass |
| Celeron 2.6 GHz | FSB400 | $103 | $89 | 14% |
| Celeron 2.5 GHz | FSB400 | $89 | $83 | 7% |
| Celeron 2.4 GHz | FSB400 | $84 | $79 | 6% |
| Celeron 2.2 GHz | FSB400 | $74 | $69 | 7% |
| Celeron 2.1 GHz | FSB400 | $74 | $69 | 7% |
[mg]
Montag, den 25. August 2003
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Neue Informationen zum R360 Grafikchip von ATI
ATI wird in Bälde den R360 Grafikchip ins Rennen schicken. Ob der R360 neue Features mit sich bringen wird, ist nach dem bisherigen Informationsstand nicht klar. Fest steht aber, dass der neue Chip von den ATI Ingenieuren auf höhere Takte optimiert wurde. Die X-bit labs wollen wissen, dass der R360 Kern mit 450 MHz an den Start gehen wird, was gegenüber dem R350 Kern mit 380 MHz eine Steigerung um ca. 16 Prozent bedeutet. Eine enorme Leistung für einen Chip, der immernoch in 0,15µm gefertigt wird. Der Speicher soll beim R360 mit 375 MHz getaktet werden (R350: 340 MHz). Auf Grund des höheren Chiptaktes musste sich ATI eine neue Kühllösung überlegen, da die bisherigen Systeme nicht ausreichten, um der Wärme Herr zu werden. Man dürfte aber davon ausgehen, dass ATI aus so manchen Fehlschlägen anderer Hersteller gelernt hat und darf damit eine Kühllösung erwarten, die nicht als zu laut abgestempelt werden wird. ;-)
Die Massenproduktion soll im September beginnen, so dass man mit entsprechenden Grafikkarten schon im Oktober rechnen kann. Genauso wie beim derzeitigen R350 Modell wird es eine 128MB und eine 256MB Version geben. Zu den Preisen und auch zur Namensgebung liegen allerdings noch keine Informationen vor.
Im Herbst dürfte es dann wieder zu einem heißen Kopf an Kopf Rennen zwischen NVIDIA und ATI kommen. Von ATI wird der R360 ins Rennen geschickt, worauf NVIDIA mit dem NV38 kontern wird.
[mg]
"San Diego" Athlon 64 FX ab 1. Quartal 2004?
Die X-bit labs haben einige Informationen zum Athlon 64 FX mit dem Codenamen "San Diego" parat. Laut der aktuellen Prozessorroadmap bei AMD handelt es sich bei dem "San Diego" Core um einen in 0,09µm gefertigten Athlon 64. Die X-bit labs fügen hier noch die Informationen dazu, dass der "San Diego" als Athlon 64 FX, sprich mit Dual-Channel Speicherinterface, auf den Markt kommen wird. Ob es auch normale 0,09µm Athlon 64 Varianten geben wird, ist nicht klar, aber anzunehmen.
Das Speicherinterface des "San Diego" Cores soll im Gegensatz zu den kommenden Athlon 64 FX Prozessoren nicht nach teurem Registerd Speicher verlangen, so dass der Prozessor vor allen bei den Endkunden interessanter werden sollte. Allerdings wird der "San Diego" ein neues Mainboard benötigen. Die Sockel 939 Bauform scheint nicht mit den Sockel 940 Boards kompatibel zu sein, oder vielleicht möchte AMD dies auch gar nicht. Erste Prozessoren sollen den Informationen nach im 1. Quartal 2004 vom Band rollen, hergestellt bei AMD in der Fab30 oder bei IBM. Ab dem 2. Quartal soll der "San Diego" dann in Massen gefertigt werden und soll wohl mit 1MB L2-Cache und 2.6 GHz an den Start gehen. Möglicherweise auch weniger, aber der Spielraum nach oben sollte durch die 0,09µm Fertigungstechnik gewährleistet sein.
[mg]
Macweites
Nach einiger Wartezeit werden nun die ersten der über 100.000 vorbestellten G5 Systeme auch in Deutschland ausgeliefert. Interessant ist hierbei, dass etwa 50% davon auf das Spitzenmodell mit 2 Prozessoren entfallen. Bei diesem Modell wird es wohl noch zu einigen kleineren Verzögerungen kommen, da primär der Markt mit Single CPU Varianten bedient wird. Die Lage wird weiterhin durch den Stromausfall an der amerikanischen Ostküste verschärft, da die Produktionsstätte von IBM betroffen war, in der die PowerPC 970 Prozessoren für die G5 Systeme gefertigt werden. Als kleine Entschädigung zeigt Apple auf seiner Webseite die Verpackung für die neuen 64-Bit-Systeme. Vorfreude ist ja angeblich die schönste Freude.
Fest zustehen scheint jetzt endlich, was bereits seit längerem von mehreren Onlinemagazinen gemeldet wurde, dass die neuen G5 Systeme mit MacOS X 10.2.7 ausgeliefert werden, welches die neuen Features der ersten 64 Bit Prozessorgeneration von Apple unterstützt. Für die bisherigen Macintosh Systeme wird das Update ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten lassen. Auch auf Anwendungsebene tut sich einiges, so gibt es von Adobe ein spezielles G5 Photoshop-Plugin für optimale Performance. Über den potentiellen Nachfolger gibt es nun auch schon Gerüchte. Allerdings beziehen sich die Informationen aus dem Artikel von CBR eher auf die Servervariante - den Power5 Prozessor. Die Workstationvariante wird aber ebenso wie der PPC 970 vom Power4 ein direkter Abkömmling dieses Prozessors werden. Ob sich die neuen Features wie z.B. simultaneous multithreading (SMT) - vergleichbar dem Hyperthreading bei aktuellen Pentium 4 Prozessoren - dort wiederfinden, wird die Zukunft zeigen.
In Sachen Webbrowser entwickelt es sich für Apple trotz Microsoft's Stop in der Weiterentwicklung des inzwischen betagten Internet Explorer's für Mac erstaunlich gut. Neben dem, innerhalb weniger Monaten voll etablierten, eigenen Safari Browser, gibt es noch 5 weitere aktuelle Browseralternativen, welche zudem noch auf insgesamt 4 verschiedene HTML Renderingengines aufsetzen. Da wären zum einem die Mozilla-basierten Browser Camino und Mozilla selbst, iCab, Omniweb sowie die neueste Operaversion 6.0.3 für Macintosh. Zudem hat Apple in der letzten Version den Safari so umgestrickt, dass die eigentliche Engine in einer Systembibliothek vorliegt und somit auch eigene Browser auf Safaribasis entwickelt werden können. Für eben genannten Safari gibt es zwei hilfreiche Tools, wobei vor allem die Vollbilddarstellung mittelst Saft auf einem relativ kleinen Notebookdisplay deutliche Vorteile bringt.
Ein Wermutstropfen ist die Meldung, dass das OpenSource Office Paket OpenOffice erst 2006 in eine nativen MacOS X Variante erscheinen wird. Momenten ist nur die umständlichere Nutzung über einen zusätzlich installierten X Server möglich. Zwar gibt es mit AppleWorks bereits ein im Betriebsystem integriertes Officepaket, welches aber vom Produktumfang nicht ganz an das kostenpflichtige Microsoft Office v.X heranreicht. Eventuell ergreift hier Apple wieder die Eigeninitiative, mit Keynote wurde ja bereits eine deutlich bessere Alternative zu Microsofts Powerpoint geschaffen. Zum kompletten Officepaket ist es unserer Meinung ja nun nicht mehr weit. Für die Paketverwaltung von portierten UNIX/Linux Anwendungen gibt es den FinkCommander, welcher als native MacOS X Anwendung eine benutzerfreundliche Paketkontrolle des Fink Projekts ermöglicht.
Im spielerischen Bereich hat sich ebenfalls etwas getan, so wurde für Ende Oktober Splinter Cell und Raven Shield für Macintosh Systeme angekündigt. Desweiteren wird derzeit an einer deutschen Mac Variante von X-Men:Wolverine's Revenge gearbeitet. [ch]
Samstag, den 23. August 2003
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ASUS bringt P4S800D mit SiS655FX Chipsatz
Während sich auf den ASUS Webseiten noch keine Informationen zu einem neuen ASUS Mainboard mit SiS655FX Chipsatz finden lassen, so berichten jedoch bereits unsere Kollegen der DigiTimes von einem neuen Produkt mit Namen P4S800D-Deluxe. Dabei handelt es sich um den Nachfolger des P4SDX mit SiS655 Chipsatz, der aber noch nicht FSB800 fähig war.
Dies dürfte damit auf dem Papier dann auch sogleich der einzigste Unterschied zum neuen Chipsatz sein, denn ansonsten sind die beiden Zwei-Kanal DDR-SDRAM Plattformen identisch. Dem P4S800D wird wohl auch die neuere SiS964 Southbridge zur Seite stehen.
Neben einem ASUS Wi-Fi Slot für Wireless Standard nach 802.11b, wird das P4S800D ebenfalls über Gigabit LAN verfügen, umgesetzt über einen 3Com Chip. Firewire ist ebenfalls mit von der Partie und wird integriert durch die 964er Southbridge geliefert. Ein AGP 8X Slot, 5 PCI-Slots und SerialATA Funktionalität runden das Angebot ab.
Wann und zu welchen Preisen das P4S800D-Deluxe den europäischen Markt erreichen wird, steht bislang noch nicht fest. Es wird allerdings sicher einen schweren Stand gegen die bisher stark vertretene Konkurrenz an i865PE und i875P Platinen im Markt haben. Bereits der Vorgängerchipsatz SiS655 entpuppte sich nicht als Verkaufsschlager. Hier wird also allenfalls der Preis etwas ermöglichen können.
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Terratec präsentiert HomeArena TXR 884
Mit dem HomeArena TXR 884 bietet Terratec ab September ein neues 7.1 Lautsprechersystem an, welches verspricht, den heimischen PC in ein klangstarkes Heimkino zu verwandeln. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 179 €.
| Die 7te Sound-Dimension: SpeakerSystem HomeArena TXR 884
Jetzt gibt es von TerraTec die 7te Sound-Dimension: Mit der HomeArena TXR 884 verwandelt der Nettetaler Multimedia-Hersteller jeden Rechner in ein klangstarkes Heimkino- und Gamingsystem mit Surround-Sound, dass sich nicht hinter professionellem Equipment verstecken muß. Auch für mehrkanalige Audioformate von DVD, wie DTS, Dolby Digital oder Dolby Pro Logic, bietet sich dieses 7.1 Boxensystem als ebenso kompakte wie stilvolle Surround-Sound-Lösung an. Denn DVD Player der nächsten Generation werden serienmäßig 7.1-Audio unterstützen. Die Investition in die Zukunft ist ab Ende September lieferbar. Die HomeArena TXR 884 kostet Euro 179,-.
Die HomeArena TXR 884 ist ein 7.1 SpeakerSystem, das darüber hinaus mehr als nur klassischen Surround-Sound bietet. Ausgestattet mit einem kräftigen Subwoofer und sieben Satelliten wird hier die Klangwelt eines 360° Surround-Sounds geschaffen. Mit einem Frequenzgang von 18 Hz bis 22 KHz und leistungsstarken 84 Watt RMS überzeugt das aktive SpeakerSystem dabei sowohl im Tiefbass-Bereich als auch mit differenzierten Mitten und kristallklaren Höhen. Natürlich werden gängige Soundstandards wie DTS, Dolby Digital oder Dolby Pro Logic optimal unterstützt.
 Die ConnX.1 ™-Technologie garantiert dabei stets optimale Soundergebnisse - egal, ob die HomeArena TXR 884 an eine einfache Soundkarte oder an ein hochwertiges X.1-System angeschlossen ist. Und dank SurFE™ können auch 5.1-Kanal-Audioquellen in 7.1 Surround-Sound wiedergeben werden.
Keyfeatures:
SpeakerSystem mit 1 x Subwoofer und 7 x Satelliten-Lautsprechern 5" (12,5 cm) Subwoofer mit 28 Watt RMS/560 Watt P.M.P.O. 3" (7,5 cm) Satelliten mit jeweils 8 Watt RMS/160 Watt P.M.P.O. Gesamtleistung 84 Watt RMS/1680 Watt P.M.P.O. Regelbare Ansteuerung für Center/Subwoofer/Satelliten | |
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Creative erweitert die I-Trigue-Serie um zwei neue Lautsprecher-Modelle
Mit dem I-Trigue L3450 und dem I-Trigue L3500 stellt Multimedia Spezialist Creative zwei weitere 2.1 Lautsprechersysteme vor und rundet damit seine I-Trigue Produktfamilie weiter ab. Neben sehr ansprechender Optik wirbt der Hersteller bei den beiden Produkten zudem mit sehr guten Klangeigenschaften. Erhältlich sollen die Varianten L3450 und L3500 ab dem nächsten Monat sein und als unverbindliche Preisempfehlung nennt Creative hier einen Preis von 149 €.
| Noch nie war exzellenter Klang so schön: Creative erweitert die I-Trigue-Serie um zwei neue Lautsprecher-Modelle
Exklusives Design und innovative Treibertechnologie machen das Creative I-Trigue L3450 und das I-Trigue L3500 zur ersten Wahl für klangbewusste Anwender mit gutem Geschmack
 München, 20. August 2003. Creative (Nasdaq: CREAF), weltweit führender Anbieter von Multimedialösungen und Peripheriegeräten im Bereich „Digital Entertainment“, stellt im Rahmen der „Initiative für besseren Klang“ zwei neue 2.1-Lautsprechersysteme der Design-Serie I-Trigue vor. Das I-Trigue L3450 und das ITrigue L3500 verfügen beide über eine Bi-Amplification-Technologie, bei der die Verstärkung der in die Satelliten integrierten Mitten- und Höhenlautsprecher separat erfolgt – eine in dieser Lautsprecher-Klasse bislang einmalige Anwendung. Die verwendeten Lateral Firing Transducer-Treiber garantieren eine besonders ausgewogene Wiedergabe im Mitten- und Grundtonbereich bei gleichzeitig minimaler Stellfläche. Creative setzt auch bei den neuen Entwicklungen der I-Trigue-Serie auf ein innovatives und ansprechendes Design und liefert erneut zwei optische und akustische Schmuckstücke für den Schreibtisch. Die neuen Lautsprecher ab Anfang September 2003 zum empfohlenen Verkaufspreis von je EUR 149,-- im Fachhandel erhältlich.
 Mit den beiden Modellen der I-Trigue-Serie setzt Creative erneut Maßstäbe im Bereich der Design-Multimedialautsprecher und stellt Produkte mit billigen Aluminiumkalotten weit in den Schatten. Der raumfüllende Klang des I-Trigue L3450 und I-Trigue L3500 bietet ein besonders beeindruckendes Hörerlebnis. Die seitlich abstrahlenden Lateral Firing Transducer (LFT)-Treiber sorgen für einen harmonischen Übergang zwischen hohen und mittleren Frequenzen und ermöglichen so ein besonders homogenes Klangbild. | |
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VIA Eden ESP7000 Prozessor verfügbar
Dass VIAs Prozessorfamilie nicht auf Leistungsfähigkeit und damit als Rivale zu AMD und Intel Produkten steht, ist kein Geheimnis. Mit der VIA Eden Serie versucht der Hersteller bereits eine Weile Fuss zu fassen in der Welt der nicht so rechenhungrigen Multimedia- und Office-Anwendungen. Mit dem Eden ESP7000 Prozessor kündigt VIA nun die Verfügbarkeit des jüngsten Spross an, der sich durch seine sehr geringe Leistungsaufnahme dazu anbietet, lüfterlos gekühlt zu werden. Derzeit sind die ESP7000 CPUs mit 733MHz getaktet, was allerdings im Bereich Videoencoding noch etwas schwach sein dürfte und damit gleich Einschränkungen im Multimediabereich aufzeigt. Dazu dürfte dann doch noch etwas mehr Rechenleistung benötigt werden.
| VIA Eden ESP7000 definiert den neuen Maßstab für lüfterlose Entertainment und Kommunikationsplattformen
Der leistungsstarke VIA Eden ESP Prozessor bringt bessere Digital-Media Eigenschaften und Sicherheitsfeatures für eine neue Generation lautloser Multifunktionsgeräte.
Taipeh, Taiwan, 19. August 2003 - VIA Technologies, Inc., ein führender Pionier und Entwickler von Silicon Chip Technologien und PC Plattform Lösungen, gab heute bekannt, dass der VIA Eden ESP7000 Prozessor nun verfügbar ist. Basierend auf effizienter CoolStream Architektur mit integrierter PadLock Data Encryption Engine bietet er verbesserte Digital-Media Performance für Entertainment- und Kommunikations-Plattformen, kommerzielle wie industrielle Anwendungen ohne geräuschintensiven Lüfter.
Der VIA Eden ESP ist auf dem Markt für Embedded Systems als lüfterloser Prozessor mit native x86 Architektur anerkannt und erfreut sich weltweit einer wachsenden Beliebtheit bei Anbietern, die Set-Top-Boxen, Kundenterminals- und eCash-Systeme sowie industrielle Anwendungen realisieren. Primär auf Home-Entertainment und Kommunikations-anwendungen ausgerichtet, bringt der VIA Eden ESP7000 Prozessor durch Integration der StepAhead Technologie (optimierter Sprungvorhersage), Unterstützung von SSE Multimedia-Kommandos sowie schnelle Fließkommaarithmetik, die volle PC-Funktionalität auf Systeme, welche traditionell nur beschränkten Funktionsumfang vorweisen konnten.
„Die Nachfrage für breitbandige Verbindungsmöglichkeiten im Haus entwickelt sich rasant weiter. Der Kunde will heute Geräte, die nicht nur erweiterte multimediale Fähigkeiten aufweisen, sondern auch den ergonomischen Ansprüchen nach lautlosem Betrieb, zum Beispiel im Wohnzimmer, gerecht werden,“ sagte Richard Brown, Stellvertretender Vizepräsident des Marketings bei VIA Technologies, Inc. „Der neue Prozessor VIA Eden ESP7000 hat in diesem Segment die Maßstäbe neu definiert und ermöglicht eine schnellere Markteinführung für viele innovative Geräte und unterschiedlichste Anwendungen.“
Genau so eine Anwendung ist der Nimble V5 Video Conferencing Player, der mit nur der Grundfläche eines Taschenbuches auf jedem Tisch seinen Platz findet, ob zu Hause oder im Büro, dabei lautlos arbeitet und nur 12 Watt elektrische Leistung verbraucht. Das Gerät ist ideal für Familien und Freunde, die über Video, Standbild, Telefonie, per e-Mail oder Datenverkehr in Verbindung bleiben wollen. Einzelne Personen können erstmalig Videokonferenzen realisieren, deren Features bisher nur über teure Breitband-Datenleitungen vorstellbar waren. „Dank der hervorragenden thermischen und physikalischen Eigenschaften des VIA Eden ESP7000 Prozessors konnten wir beim Nimble V5 sämtliche bekannten Probleme bezüglich der Geräuschentwicklung und des Stromverbrauches eliminieren, da alle benötigten Fähigkeiten bereits auf dem Board enthalten sind, und es kostet nur einen Bruchteil dessen, womit andere Videokonferenz-Systeme zu Buche schlagen,“ sagte Dr. Jeng-Feng Lee, Vorstandsvorsitzender von Nimble Microsystems.
Der geringe Stromverbrauch des VIA Eden ESP7000 Prozessors mit seinen herausragenden Fähigkeiten und der nativen, kompatiblen x86 Architektur bringen ihm wachsende Akzeptanz auf dem Markt für Industrie-PCs. Die JREX-VE Familie von 3.5-Zoll Einplatinencomputern aus dem Hause Kontron setzt auf VIAs low-power Plattformen und revolutioniert gegenwärtig durch kostensparende Standardisierung den Industrial-PC Markt. Diese Boards haben alle die gleichen Abmessungen und können mit handelsüblichen Standard SDRAMs aus dem PC-Bereich aufgerüstet und an gewöhnlichen ATX-Netzteilen betrieben werden. „Die Einführung des Nehemiah Prozessorkerns auf der VIA Eden Plattform gewährt unserer JREX-VE Serie von 3.5-Zoll Einplatinencomputern mehr Gestaltungsspielraum, insbesondere da wir nun eine äußerst stromsparende Version mit VIA PadLock Verschlüsselung anbieten können,“ sagte Martin Bodenschatz, Produktmanager für Standard Komponenten bei der Kontron Embedded Modules GmbH.
PadLock beinhaltet einen von Taktzyklen der CPU unabhängigen, leistungsstarken, hardware-basierten Zufalls-Generator (Random Number Generator, RNG), der echte Entropie, beispielsweise für Verschlüsselungen, zur Verfügung stellt. Die PadLock Encryption Engine wurde von Cryptography Research, der führenden Firma für Security-Anwendungen, intensiv getestet und die Ergebnisse bestätigten die hohe Leistungsfähigkeit, die mathematische Qualität des Zufallsgenerators und die leichte Bedienbarkeit des Systems. Der komplette Cryptography Research Report steht auf der Website zur VIA Eden ESP7000 unter: http://www.via.com.tw/en/Products/eden_padlock.jsp
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Freitag, den 22. August 2003
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Samsung Electronics erzielt entscheidende technologische Fortschritte in der Fertigung von 1,8- und 2,2-Zoll-TFT-LCDs
| Schwalbach/Ts., 21. August 2003- Samsung Electronics, der weltweit führende Hersteller von TFT-LCDs, hat den ersten hochauflösenden Doppel-TFT-LCD mit einer Diagonalen von 1,8 Zoll vorgestellt, der sowohl mit einem einzigen Treiber-IC als auch mit einer einzigen Hintergrundbeleuchtung arbeitet. Da sich beide Bildschirme einen Treiber-IC und eine Hintergrundbeleuchtung teilen, lässt sich die Bauhöhe gegenüber herkömmlichen 1,8-Zoll-Displays um 1 mm reduzieren. Die TFT-LCDs werden so in ein aufklappbares Mobiltelefon eingebaut, dass der Hauptbildschirm im Innenteil sitzt, während der zweite Bildschirm außen angebracht ist. Da der Treiber-IC und die Hintergrundbeleuchtung für beide Displays zuständig sind, führt dies nicht nur zu verbesserten elektrischen Eigenschaften der Mobiltelefone, sondern es reduziert sich die Anzahl der erforderlichen Bauelemente - und damit verringern sich auch die Kosten.
Samsung Electronics hat die amorphe Silizium-Technologie, die normalerweise in größeren TFT-LCDs für Notebooks und Desktop-Monitore Einsatz findet, jetzt auch in 2,2-Zoll-TFT-LCDs für Mobiltelefone angewandt. Die 2,2-Zoll-Displays haben eine Auflösung von 320 x 240 Pixel (qVGA) - die höchste Auflösung, die derartig kleine Bildschirme bisher erreicht haben. Mit 180 Pixel pro Zoll (ppi) übertreffen sie die Bildqualität von LCD-Monitoren.
Außerdem hat Samsung im eigenen Hause die TMR-Technologie (Transmissive with Micro-Reflective Technology) entwickelt, mit deren Hilfe die Bildschirme die Bildqualität im Freien deutlich verbessern.
Neben den LCD-Fernsehern stellen jetzt auch Mobiltelefone neue Hauptanwendungsgebiete für TFT-Displays dar. Der Bedarf an Farbbildschirmen für Mobiltelefone, die mit Kameras und weiteren Medien ausgerüstet sind, beschleunigt den Übergang von Super-Twisted-Nematic-LCDs (STN-LCDs) zu TFT-LCDs. Somit erreichen die TFT-LCDs mittlerweile schon einen Anteil von 20 Prozent am Displaymarkt für Mobiltelefone. Dieser Anteil wird bis Ende nächsten Jahres voraussichtlich auf 30 Prozent steigen.
Um den steigenden Bedarf nach kleinen Bildschirmen decken zu können, stellt Samsung die Fertigungslinien der zweiten und dritten Generation in Giheung, Korea, auf die Produktion von Bildschirmen kleiner und mittlerer Größe um. Das Unternehmen arbeitet weiterhin daran, das Produktspektrum zu diversifizieren und aggressiv in neue Märkte vorzudringen, um diesen Geschäftsbereich auszubauen. Samsung Electronics verkauft monatlich über 2 Millionen TFT-LCDs kleiner und mittlerer Größe und die Stückzahlen steigen schnell an
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AMD plant Athlon XP Prozessoren für Sockel 754
Wie die X-bit Labs aus neuen AMD Roadmaps erfahren haben, plant AMD die Einführung von Athlon XP Prozessoren für den neuen Sockel 754 des Athlon 64. Diese neuen Athlon XPs basieren auf den zukünftigen Kernen mit den Codenamen "Paris" und "Victoria". Im Falle des "Paris" handelt es sich dabei um einen abgewandelten Athlon 64 mit 256kB Cache, der in 130nm-Technologie hergestellt wird. Der "Victoria" stellt dann einen Die-Shrink auf 90nm-Technologie dar. Beiden Prozessoren gemeinsam ist, dass sie lediglich 32bit-Code ausführen können und um die x86-64-Fähigkeiten der großen Athlon 64 beschnitten sind, dagegen bleiben der integrierte SingelChannel DDR400-Controller sowie die SSE2-Erweiterungen erhalten. "Paris" soll im 2. oder 3. Quartal des nächsten Jahres verfügbar sein, über den Zeitpunkt des Die-Shrinks gibt es noch keine näheren Angaben.
[tm]
Donnerstag, den 21. August 2003
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Neuer Artikel online: Vantec NXP-205 & NXP-301 Lüftersteuerungen
In unserem Lüftersteuerungs Roundup vom Juni hatten wir schon eine ganze Reihe an unterschiedlichen Lüftersteuerungen vorgestellt, heute kommen nun mit den Vantec-Steuerungen NXP-205 und NXP-301 zwei brandneue Produkte hinzu. Erstgenannte verkörpert eher eine weitere Standard-Steuerung mit Beleuchtung, während sich die letztgenannte NXP-301 Lüftersteuerung mit Beleuchtung, Soundaktivität und beigelegten Kaltlichtkathoden deutlich an gehobenere Ansprüche richtet. Ob beide getesteten Lüftersteuerungen für ihr jeweiliges Aufgabengebiet eine gute Wahl darstellen, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Hat VIA einen Dual-Channel K7 Chipsatz in der Mache?
Auch mit dem KT600 konnte VIA die NVIDIA Konkurrenz nicht um die Leistungskrone für den schnellsten Sockel A Chipsatz berauben, was wohl hauptsächlich auf dass Dual-Channel DDR400 Speicherinterface des nForce2 Chipsatzes zurückzuführen sein sollte, mit welchem man einen Vorsprung von wenigen Prozentpunkten retten konnte. Wenn es nach The Inqiurer geht, welche sich in ihrer Meldung auf die Kollegen von OC Workbench berufen, wird VIA noch einen K7 Chipsatz ins Rennen schicken, um den nForce2 von NVIDIA zu schlagen. Und anscheinend hat man keine Kosten und Mühen gescheut und wird ebenfalls auf ein Dual-Channel DDR400 Speicherinterface setzen.
Soweit zu den Gerüchten. Aus Prestigegründen und auch zur Festigung der eigenen Produktpalette erscheint es keineswegs verwunderlich, dass man NVIDIA nocheinmal mit einem neuen Chipsatz angreifen möchte. Allerdings muss man auch sehen, dass der Aufwand für VIA über die letzten Monate sehr hoch gewesen ist. Denn im Gegensatz zu NVIDIA hatte man viele Chipsätze im Markt, welche aber nicht lange im Markt Bestand hatten, da sie immer wieder von einem neuen Chipsatzkollegen aus den eigenen Reihen abgelößt wurden.
Auch der jüngste Sproß KT600 konnte den nForce2 Chipsatz nicht wirklich bezwingen. Und sollte schon alsbald ein Dual-Channel Chipsatz folgen, wird der KT600 auch wieder alsbald aus dem Rennen sein. Die dabei entstehenden Entwicklungskosten und die, bedingt durch die relativ kurzen Lebenszeiten der Chipsätze, nicht allzu hohen Einkünfte hat VIA in der vergangenen Zeit bestimmt zu spüren bekommen. Aber das man so kurz vor dem Athlon 64 Start noch einen K7 Chipsatz ins Rennen schicken will, erscheint ein wenig seltsam. Hier kann man nur vermuten, dass VIA dem Athlon 64 in den ersten Monaten kaum eine Bedeutung für den Markt zusprechen wird.
Ob VIA aber wirklich noch einen Dual-Channel K7 Chipsatz auf den Markt bringen wird, ist ja noch gar nicht gesichert. Wir werden Euch, wenn die Informationen vorliegen, aber weiterhin auf dem Laufenden halten.
[mg]
Neue offizielle VIA Hyperion 4in1 Treiber 4.49
Nachdem wir bereits letzte Woche über neue inoffizielle VIA Hyperion 4.49 Treiber berichteten, hat VIA am gestrigen Tage die Treiberversion 4.49 offiziell gemacht und zum Download bereit gestellt. In der damaligen inoffiziellen Version konnten wir lediglich eine Aktualisierung der INF Datei von 1.80a auf 1.90 als Neuerung feststellen. Mittlerweile liegt die INF Datei in Version 1.90b vor. Wie die Kollegen vom Planet3DNow! noch berichten, soll noch die AGP-Unterstützung für Windows Server 2003 hinzugekommen sein. Der Download kann direkt bei VIAs Supportcenter VIAArena oder über unser VIA Treiber-Archiv gestartet werden.
[mg]
Athlon 64 Trailer von AMD
AMD hat auf ihren Internetseiten einen Trailer zum Athlon 64 Prozessor bereitgestellt, welcher bekanntlich am 23. September offiziell vorgestellt werden wird. Mit dem kleinen Video im WMV Format (ca. 4 MB) möchte AMD ihren Desktop Prozessor vor allen den Spielekonsumenten schmackhaft machen. Für alle Fans ist der Trailer sicherlich ein Muss, der dazu noch die Wartezeit von ca. 1 Monat ein wenig versüßt.
Alle Interessierten können den Trailer hier direkt bei AMD ansehen.
[mg]
Neue Details zur Intel Prescott Roadmap
In der aktuellen Roadmap des Prozessor-Riesen Intel finden sich einige interessante Details zum demnächst erwarteten Prescott Prozessor. So will man im vierten Quartal mit dem ersten Modell getaktet auf 3,4 GHz zum Preis von 637 US-Dollar einsteigen und wird im folgenden Jahr ein weiteres Modell mit einer Frequenz von 3,6 GHz nachlegen. Beide CPUs werden mit 1 MB L2-Cache und FSB800 erscheinen.
Im zweiten Quartal 2004 wird Intel schließlich auch das Mainstream Segment mit Prescott Prozessoren versorgen, die im Bereich von 2,8 GHz bis 3,0 GHz angesiedelt sind und in verschiedenen Varianten mit und ohne aktivierten HyperThreading zum Teil geschrumpftem L2-Cache Einzug halten werden. Im Value Markt erreichen dann CPUs mit FSB533 ohne HyperThreading und 256 KB Cache auf Basis des Prescott den Markt, während im Highend-Bereich FSB800 und HT bei viermal so großen Cache zum Zuge kommen. Folglich werden auch im nächsten Jahr die FSB533-CPUs nicht vollkommen verschwinden und für den preisbewussten Endkunden auch auf dem neuen Sockel verfügbar bleiben.
Diesen LGA775-Sockel wird Intel jedoch anscheinend erst im dritten Quartal großflächig durchsetzen, wenn für ihn erste Prozessoren auch im Value-Markt verfügbar sein werden. Für die obere Klasse dürften diesbezügliche CPUs bereits im zweiten Quartal im Handel erscheinen.
Für den Sockel 478 wird es voraussichtlich Prozessoren mit Taktfrequenzen bis 3,6 GHz geben, die Intel auf dem LGA775 in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres letztendlich auf über 3,8 GHz beschleunigen will.
[rl]
AMD bestätigt neuen Duron Prozessor offiziell
Die gerade erst schlagartig im Netz aufgetauchte Gerüchte über einen Duron-Nachfolger mit Codenamen Applebred wurde nun in ersten Dokumenten von AMD bestätigt. So spricht man vom AMD Duron als Model 8 mit einem L2-Cache von nur 64 KB sowie 128 KB L1-Cache. Sie werden mit einer Kern-Spannung von 1,5 Volt betrieben und liegen mit einer maximalen Thermal Design Power von 57 Watt noch im im kühlen Bereich.
Im Gegensatz zum vorangegangenen Duron Morgan wird der Applebred bei einem Frontsidebus von 266 MHz betrieben und erscheint mit Taktraten von 1,4 GHz, 1,6 GHz und 1,8 GHz ohne das weit verbreitete Performance Rating. Einen weiteren Geschwindigkeitsvorteil bringt seine integrierte SSE-Befehlseinheit.
Bei einem Preis von unter 50 US-Dollar ist die Zielgruppe klar. Der neue Duron wird als direkter Konkurrent zum Intel Celeron Prozessor im Low-Cost Markt antreten und dort sein Bestes geben, um dort verlorene Marktanteile wieder zu gewinnen. Preislich läge er damit erst einmal vorn. Im Performance-Bereich dürfte er sich je nach Anwendung entweder gleich auf mit gleich getakteten Athlon XP Prozessoren befinden, auf Grund des sehr kleinen Caches aber wohl meistens einige Prozent dahinter. Die Auslieferung soll am 15. August begonnen haben, so dass tatsächlich Ende des Monats mit ersten Modellen im Handel gerechnet werden kann.
[rl]
Mittwoch, den 20. August 2003
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Microsoft warnt vor falschen Wurm-Patches!
Soeben erreichte uns folgender wichtiger Hinweis der Microsoft Pressestelle. Wir bitten dringend um Beachtung:
| Neue Variante von W32.Blaster als Produkt-Update von Microsoft getarnt
Im Zusammenhang mit dem seit Anfang letzter Woche kursierenden Wurm W32.Blaster warnt Microsoft vor E-Mails, die als Produkt-Upgrade von Microsoft getarnt sind und als Anhang eine ausfuehrbare Datei enthalten. Es handelt sich dabei um einen weiteren gefaehrlichen Schaedling, der sich rasend schnell per E-Mail verbreitet und ein trojanisches Pferd auf dem Rechner des Empfaengers installiert. Microsoft empfiehlt dringend, diese E-Mails sofort zu loeschen, keine Dateianhaenge von eingehenden E-Mails zu oeffnen und keine ausfuehrbaren Dateien herunterzuladen.
Bei der angehaengten Datei handelt es sich um schaedliche Software, die beim Starten andere Programme zerstoert und Daten loescht. Durch einen Doppelklick auf den Dateianhang installiert der Schaedling ein ,Trojanisches Pferd' auf dem Rechner. Dabei handelt es sich um manipulierte Programme, die den Zugriff von Aussen auf die Daten des Rechners ermoeglichen.
Die E-Mails sind als Produkt-Upgrades von Microsoft getarnt. Microsoft verbreitet seine Software jedoch niemals direkt per E-Mail, sondern ausschliesslich ueber physikalische Medien wie CD-ROMs oder Floppy Disks und ueber das Internet. Gelegentlich versendet Microsoft E-Mails, um Kunden ueber verfuegbare Upgrades zu informieren. Auch dann enthaelt die E-Mail nur Links zu den Download-Seiten, die Software wird niemals als Anhang verschickt.
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Windows XP Service Pack 2 angesetzt für Mitte 2004
Erst gestern berichteten wir, dass Microsoft das Service Pack 2 für das Betriebssystem Windows XP erst im dritten Quartal 2004 zum Download bereit stellen wird. Auf der Service Pack Roadmap Seite bei Microsoft findet man nun aber nicht mehr als Releasedatum das 3. Quartal 2004, sondern lediglich die Angabe "mid-2004". Demnach kann man mit dem neuen Service Pack möglicherweise schon im 2. Quartal 2004 rechnen, wobei die Angabe "mid-2004" aber auch noch das 3. Quartal mit einschließt.
[mg]
AMD bringt doch neue Duron Prozessoren?
Mit dem wohlklingenden Namen Appalbred soll ersten Gerüchten zufolge nächste Woche ein neuer Prozessor seinen Weg zu den Händlern finden. Nachdem wir bereits vor einigen Wochen über einen angeblichen Duron-Nachfolger mit der Bezeichnung Athlon FX berichtet haben, dessen Existenz noch immer nicht einwandfrei geklärt werden konnte.
Laut ersten Berichten bei den X-bit labs sollen drei CPUs mit einem halbierten L2-Cache von 256 KB und Taktraten von 1,4 bis 1,8 GHz erscheinen. Über den verwendeten Frontsidebus ist derzeit noch nichts bekannt, man spekuliert jedoch auf FSB200 oder FSB266. Damit ließen sich vermutlich auch ältere Mainboards noch einmal mit neuen Prozessoren bestücken. Eine Liste der unterstützten Mainboards enthält derzeit alle namhaften Hersteller mit verschiedensten Chipsätzen.
Obgleich wir dem Appalbred durchaus skeptisch gegenüber stehen, da bisher von solch einem Prozessor noch nirgendwo etwas zu hören war, hinterlassen Angaben über die Großhandelspreise eine gewisse Glaubwürdigkeit. Zwischen 32 und 47 US-Dollar sollen die Modelle von 1,4 bis 1,8 GHz kosten, die in der Leistung wohl mit Celeron Prozessoren ab 2,0 GHz vergleichbar wären. Auf das bei AMD mittlerweile übliche Performance-Rating wolle man allerdings aus uns noch unbekannten Gründen verzichten.
Denkbar wäre, dass der Appalbred mit dem häufig genannten Thorton in Zusammenhang steht, dessen Ähnlichkeit nicht zu übersehen ist. So könnte es eventuell sein, dass AMD den Thorton in Appalbred umgetauft oder gar noch nie wirklich ein Thorton als solcher existiert hat. Denn der einzige Unterschied liegt in den Taktraten, die sich beim Thorton in einem etwas höheren Bereich ansiedeln. Man kann jedoch ausschließen, dass es sich mit dem Appalbred um ein völlig neues Modell handelt, sondern dieser eben genau wie der Thorton ein Abkömmling des großen Bruders Athlon XP darstellt. Warum AMD zwei davon herausbringen sollte, bleibt uns schleierhaft. Eventuell könnte der Thorton wie damals vermutet im OEM-Geschäft verbleiben und der Appalbred beim Endkunden Fuß fassen. Die Liste der Vermutungen ist lang, zumal AMD sich noch nicht offiziell zu den Gerüchten geäußert hat.
Noch bleibt im Moment keine andere Möglichkeit, als ein wenig Geduld zu haben und abzuwarten, was AMD offiziell ankündigt und in wenigen Wochen auf dem Markt erscheint.
[rl]
Montag, den 18. August 2003
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Windows XP Service Pack 2 nicht vor dem dritten Quartal 2004
Etwas überraschend mögen die Informationen der aktuellen Microsoft Service Pack Roadmap der vergangenen Woche gewesen sein, fand sich doch dort die Information wieder, dass mit dem Service Pack 2 für Windows XP (Home & Professional Edition) erst im dritten Quartal 2004 zu rechnen sei. Bislang ging man davon aus, dass noch in diesem Jahr, genauer in diesem Herbst, mit einem zweiten Service Pack zu rechnen sei. Insbesondere bei dem einen oder anderen Patch empfiehlt Microsoft den Anwendern, dieser wirklich nur bei dringendem Bedarf einzuspielen sei, ansonsten aber der Release des entsprechenden SP2 für Windows XP abgewartet werden sollte.
Welche Gründe dazu führten, dass eine frühere Freigabe des SP2 für Windows XP erfolgt, sind bislang unklar. De Facto scheint es aber zu keinen Verzögerungen bei Windows 2003 Server zu kommen, dessen SP1 für das erste Quartal 2004 geplant ist.
[pg]
Samsung führt weiterhin die Spitze der DRAM Speicherproduzenten an
Nach den Informationen von Gartner, bleibt Samsung auch weiterhin DRAM Hersteller Nummer 1 in der Welt und konnte das Verkaufsergebnis zum letzten Quartal sogar noch leicht steigern. Auf Rang 2 und 3 finden sich die Hersteller Micron und Infineon ein, welche bei ihren Verkaufszahlen jedoch sehr weit hinter Samsung zurückliegen und leichte Verluste gegenüber dem Quartal 1 2003 verzeichnen mussten.
Interessant ist, dass auf knapp gleichem Niveau zu Rang 2 und 3 Hynix folgt, eben jener Speicherhersteller, welcher in den vergangenen Wochen und Monaten eher durch Strafzölle in die Schlagzeilen geraten ist. Mit knapp dem dreifachen Umsatz kann sich Hynix immerhin noch, trotz dieser Umstände, vor Nanya und Elpida platzieren.
[pg]
Dual-Opteron Workstation-Lösung von Tyan
Stellte Hersteller Tyan mit dem Tomcat K8S (S2850) erst kürzlich eine Workstation Basis für Opteron 100 (Single) Prozessoren vor, so kündigt man heute mit dem Thunder K8W (S2885) eine hervorragend ausgestatte Plattform für Dual Opteron CPUs an, welche sich über das Workstation Segment hinaus natürlich auch an den Server-Bereich richtet.
| Das Thunder K8W (S2885) ist das erste high-end Dual-Opteron Board, das konsequent für die Verwendung im Workstationbereich konstruiert wurde. Highlights sind die wahlweise Unterstützung von 32 bit und 64 bit Software und der integrierte APG Pro 8X Port.
Freemont, CA, 18. August 2003 - TYAN kündigte heute das Thunder K8W (S2885), die neue Referenzklasse für high-performance Dual-Opteron Workstationboards an. Das Thunder K8W (S2885) ist die erste Wahl, wenn es um Ausstattung von Arbeitsplätzen für MCAD (Mechanical Computer Aided Design), CAE (Computer Aided Engineering) und Multimediaanwendungen wie Digital Content Creation oder 3D Modellierung geht. Die integrierten Funktionen des Boards unterstützen dabei sowohl hochauflösende Grafik, wie auch schnellsten Datentransport und Festplattenzugriff oder hochwertigen Sound.
Das Thunder K8W (S2885) erfüllt dabei die Anforderungen der anspruchsvollsten Workstationapplikationen durch wahlweise 32 bit oder 64 bit Unterstützung. Der AGP Pro 8X/ AGP 8X Pro 110 Slot bietet erhöhte Video-Bandbreite, optimierte Grafik und schnelleren Datendurchsatz.
 Mit seiner hohen Datenübertragungsrate ist die integrierte FireWire Unterstützung die beste Wahl für digitale Audio- und Videogeräte, aber auch für externe Festplatten oder andere Peripheriegeräte. Die Leistungsfähigkeit, nicht nur in puncto Bandbreite bei den Netzwerkeigenschaften, wird durch den integrierten Gigabit Ethernet Port gewährleistet. Beim Sound bietet das Thunder K8W Sechs-Kanal-Audio mit SPDIF, zur außergewöhnlichen Wiedergabe von Multimediadaten, die in den acht DIMM-Slots und maximal 16 GB DDR333 ECC Speicher bequem unterkommen.
Für einen schnellen Datentransfer sorgen vier Serial-ATA Ports. Auch die vier PCI-X Slots sind State-of-the-Art. "Das Thunder K8W (S2885) erfüllt alle Ansprüche an eine Workstation, die in unternehmenskritischen Bereichen für die Video- und Grafikbearbeitung eingesetzt wird," sagte Danny Hsu, Director of Marketing bei Tyan. "Mit Funktionen wie AGP Pro 8X / AGP 8X Pro 110, FireWire und Sechs-Kanal-Audio, setzt das Thunder K8W (S288 5) neue Maßstäbe im Workstationbereich."
Das Thunder K8W ist derzeit als Muster verfügbar und wird noch im August in Serie gehen. | |
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Au-Ja mit Empfehlungen und Hinweisen zur Systemsicherheit
Man darf wohl annehmen, dass die Gemeinde des World Wide Web wieder einmal eine lange Zeit nicht so in Aufruhr war, wie in den vergangenen Tagen. Würmer welche System-Sicherheitslücken nutzen um Anwender schlicht zu ärgern sind dabei doch eher eine Seltenheit, denn zumeist werden Viren, Trojaner und ähnliche Programme nicht mit der Absicht erstellt, "nur" jemand fremden das System herunter zu fahren. Meist enden diese Infektionen schlimmer.
Unsere Kollegen von Au-Ja nahmen den aktuellen Vorfall zum Anlass und haben einen neuen Artikel veröffentlicht. Unter der Überschrift Gratis-Schutz: Firewall gegen Viren, Unholde und Trojaner will man aber nicht nur sensibilisieren, sondern gibt auch praktische Tipps dazu, wie man seinen Personal Computer sicherer macht und schützen kann.
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Outlook Express wird doch weiterentwickelt
Hatten wir erst vor wenigen Tagen darüber berichtet, dass Microsoft die Einstellung des beliebten und höchst verbreiteten E-Mail Klienten Outlook Express beabsichtige, so gibt es nun von gleicher Stelle wieder Entwarnung. Hatte Office Product Manager Dan Leach diese Informationen erst gegenüber unseren Kollegen des ZDNet gegeben, so rückt Dan Leach nun von diesen Informationen ab.
Wie Leach gegenüber dem ZDNet ausführte, habe eine Rücksprache mit dem "Windows Team" ergeben, dass seine Informationen "nicht korrekt" seien. Auf Grund der massiven Kundennachfrage zur Fortführung und Weiterentwicklung habe man sich zur Weiterentwicklung entschlossen. Dan Leach führt die konträren Aussagen auf ihn zu spät erreichte Informationen seitens des "Outlook Express Teams" zurück.
Somit können sich erst einmal alle Freunde und Liebhaber des E-Mail Programmes entspannt zurücklehnen und abwarten.
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Intel kündigt den Granite Bay Chipsatz ab
Am 14. Dezember 2002 stellte Intel erstmals offiziell ihren E7205 Chipsatz, ausgerichtet auf Server und Workstations vor. Der unter dem Codenamen Granite Bay bekannte Chipsatz war Intels Erstlingswerk mit Zwei-Kanal Speicherinterface, allerdings war diese Plattform lediglich in der Lage Speicher mit einer DDR266 Taktung dual anzusprechen. Da der Granite Bay offiziell auch keine Pentium 4 "C" Prozessoren mit 200 MHz FrontSideBus (800 MHz QDR) handhaben kann und der Workstation Sektor zwischenzeitlich auch durch die i875P Chipsätze bestens abgedeckt ist, kündigte Intel die E7205 Chipsätze ab.
Allerdings bedeutet dies nicht, dass ab morgen diese Plattformen nicht mehr zu erwerben sind. Immerhin erfolgt die letzte Auslieferung der Chipsätze lt. Intels Product Change Notification noch bis zum 6. August 2004, somit also fast noch ein ganzes Jahr.
Die rechtzeitige offizielle Bekanntmachung der Aufkündigung vorhandener Produkte ist bei Intel zu dem üblich und nicht ungewöhnlich. Am 15. Mai 2003 ereilte dieses Schicksal beispielsweise auch den i850E Chipsatz, dessen letzte Auslieferung aber ebenfalls erst am 14. Mai 2004 erfolgen wird.
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Neue Version von CPU-Z
Autor Franck Delattre hat eine neue Version seines Tools CPU-Z veröffentlicht. Allerdings enthält die neue Version 1.19a nicht sehr viele Änderungen. Vielmehr wurde die Zusammenarbeit mit dem eigenen Tool ClockGen weiter optimiert. Ansonsten wurden als Änderungen lediglich ein paar Bugfixes genannt, als auch, dass die Startzeit des Utilities erheblich verbessert wurde.
Weitere Informationen sind auf der CPUID Webseite erhältlich. Ein direkter Download der CPU-Z Version 1.19a ist hier möglich.
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Strafe in Millionenhöhe für Microsoft wegen Patentverletzung
In einer bereits 1999 eingereichten Klage der Firma Eolas Technologies gegen Microsoft, kam es nun in Chicago zu einem Urteilsspruch. Dort sahen es die Geschworenen für erwiesen an, dass Microsofts Internet Explorer auf Technologien von Eolas aufsetze. Das gegen Microsoft ausgesprochene Urteil sieht einen Schadensersatz von runden 520 Millonen US-Dollar vor, wobei man hier noch weit entfernt von der eigentlichen Forderung der Kläger lag. Microsoft will gegen das erlassene Urteil allerdings in Revision gehen und so bleibt abzuwarten, in welchem Jahr man über Neuigkeiten zu diesem Rechtsstreit berichten kann.
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TweakPC Test: APEX USB 2.0 Stick
Unsere Kollegen von TweakPC haben sich mit dem APEX Flash Stick USB 2.0 von X-Micro einen USB 2.0 Stick mit 128 MB Kapazität angesehen. USB Sticks haben sich in der Vergangenheit bei den Anwendern als komfortables Datentransportmittel sehr beliebt gemacht. Der Nachteil lag bislang in der Geschwindigkeit, die der USB 1.1 Standard bot. Insofern ist es nur allzu verständlich, dass nach und nach die Hersteller nun Sticks auf Basis des USB 2.0 Standards anbieten. Wie die Kollegen letztlich zum Produkt von X-Micro stehen, erfahrt ihr im Test.
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ATI startet mit ECS Angriff auf Low-End Bereich
Elitegroup wird zukünftig Grafiklösungen von ATI in seine Produktpalette aufnehmen und damit entgegen erster Meldungen hauptsächlich den Low-End Markt abdecken. Wie die DigiTimes heute berichtet, handelt es sich um Chips wie die Radeon 7000 oder 9200SE, mit denen ATI unterstützt von ECS seinen Marktanteil im Low-Cost Segment vor allem im asiatischen und latein-amerikanischen Bereich ausbauen will.
Zur Zeit hat hier noch NVIDIA mit den MX-Grafikkarten die Vormachtstellung, welche man mit Hilfe des hohen Erfahrungsgrades von Elitegroup in diesem Bereich einschränken will. Für das High-End Segment ist jedoch keine Zusammenarbeit geplant. Auch besitzt ECS keine Rechte für die Entwicklung von Mainboards mit integrierten Grafiklösungen von ATI.
[rl]
Neuer AMD-Chipsatz von SiS mit integrierter Grafik
Der taiwanische Chipsatz-Entwickler Silicon integrated Systems stellte einen neuen Chipsatz für aktuelle Athlon XP Prozessoren vor. Neben FSB400 und DDR400 Support besitzt der SiS741 eine integrierte Grafikeinheit namens Real256E, welche DirectX 7 in Hardware und DirectX 9 in Software unterstützt. Sie arbeitet bei einem GPU-Takt von 200 MHz und besitzt zwei Rendering-Pipelines.
Damit hat auch SiS seinen letzten K7-Chipsatz fertig gestellt, der bereits im September bei den Mainboard-Herstellern gemeinsam mit der SiS964 Southbridge zum Einsatz kommen wird. Folglich sind Mainboards mit Serial-ATA, USB 2.0, Netzwerk-Anschluss und Raid-Funktionalität zu erwarten.
Wenig später kann man schließlich auch mit dem SiS760 mit integrierter Grafik rechnen, welcher laut letzten Roadmaps ebenfalls im September in Serie gehen sollte und sowohl den Athlon 64 als auch den Opteron unterstützen wird.
[rl]
Sonntag, den 17. August 2003
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VIA startet Validierungsprogramm für DDR400-Speicher
VIA wird ab sofort die DDR400-Speicher der bekannten Speicherhersteller in ausführlichen Tests auf ihre Kompatibilität mit VIAs DDR400-Chipsätzen KT600 und PT800 testen lassen. Die Ergebnisse dieser Prüfung dürfte dann in einer Liste mit von VIA als kompatibel empfohlenen Speichermodulen resultieren, an welcher sich Käufer von VIA-Chipsätzen orientieren können:
| VIA Technologies, Inc., ein führender Pionier und Entwickler von Silicon Chip Technologien und PC Plattform Lösungen startete in Zusammenarbeit mit Advanced Validation Labs (AVL) ein Programm zur Qualitätssicherung für DDR400-RAM-Module nach JEDEC Spezifikation, um höchste Performance und Stabilität für das ganze Spektrum von DDR400 unterstützten VIA Chipsätzen auf Plattformen mit dem Intel Pentium 4 und AMD Athlon XP Prozessor zu garantieren.
Das von VIA zertifizierte Prüfsystem testet Speichermodule auf der PT800 und KT600 Referenzplattform mit spezieller Software. Die Prozeduren zur Qualitätssicherung, von VIA und AVL gemeinsam entwickelt, beinhalten weitgehende thermische Tests in Verbindung mit anspruchsvollen Kompatibilitätsprüfungen.
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[rg]
VIA präsentiert K8T Master2-FAR Server-Mainboard für Opteron
Der Mainboard- und Grafikkarten-Hersteller MSI gibt bekannt, daß das MSI K8T Master2-FAR Mainboard (MS-9130) nun in Deutschland verfügbar ist. Das Dual-Prozessor Mainboard für Opteron-Prozessoren ist eines der ersten verfügbaren Mainboards mit VIAs K8T800 Opteron-Chipsatz. Wie von AMD vorgesehen, unterstützt das Mainboard auf 4 Speicherslots registrierten ECC DDR333-Speicher und die Opteron-Prozessoren 242 (1.6 GHz), 244 (1.8 GHz) und 246 (2.0 GHz), wobei laut MSI auch spätere höher getaktete Prozessoren supportet werden.

Auf Seiten der Southbridge setzt MSI auf die bekannte moderne VIA VT8237 Southbridge. Diese unterstützt auf dem MSI K8T Master2-FAR Mainboard zwei SATA RAID0/1-fähige IDE-Anschlüsse, zwei ATA-133 IDE-Anschlüsse, vier USB Ports und vier PCI Slots. Dazu kommt noch ein AGP 8X Pro Slot für leistungshunrige Workstation-Grafikkarten. Interessant und für ein Serverboard recht ungewöhnlich ist die Implementierung des D.O.T. Overclocking-Features auf dem K8T Master2-FAR Mainboard.
[rg]
Neuer inoffizieller VIA Chipsatztreiber 4.49
Nur kurze Zeit auf den VIA FTP-Servern lag dieser Tage ein neuer VIA 4-in-1 "Hyperion" Chipsatztreiber mit der Versionsnummer 4.49 (der letzte offizielle Treiber hat die Version 4.48). Leider fehlt jegliches ReadMe oder die Release Notes, so daß die exakten Veränderungen dieses Treibers nicht bekannt sind.
Zumindestens aber bringt der neue Treiber ein neues INF-File mit der Version 1.90 mit sich, gegenüber den letzten Treibern mit deren INF-File 1.80a. Vermutlich werden damit die neuen VIA-Chipsätze unterstützt, eventuell sogar schon inklusive der für den Athlon