Donnerstag, den 30. September 2004
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XBox2-Grafikchip für Anfang 2005 erwartet, ATi R480 im vierten Quartal?
Von Seiten des Grafikexperten ATi sind gleich zweit interessante Gerüchte aufgetaucht, von denen eines den nächsten Grafikchip alias R480 noch im vierten Quartal kommen sieht. Er soll womöglich als Refresh-Chip des R420 mit gesteigerter Performance und höheren Taktraten in der aktuellen X800 Grafikkarten-Serie zum Einsatz kommen und hatte nach Informationen der DigiTimes sein scheinbar erfolgreiches Tape-Out hinter sich. Gefertigt wird die GPU mittels 110-Nanometer-Technik in den Hallen des taiwanischen Hallen von TSMC.
Die neue Grafikeinheit der XBox2 mit dem wohlklingenden Codenamen Fudo soll derweil nach Angaben des Inquirer zum Ende des ersten Quartals erscheinen. Der R500 dürfte dabei ein Abkömmling des neuen Highend-Chips R520 sein, den man in Kooperation mit Microsoft entwickelt. Der Software-Riese ist auch für die Auftragserteilung zur Fertigung der 90 nm-Chips bei TSMC verantwortlich und zahlt entsprechende Lizenzgebühren an den Kanadier.
[rl]
Doch keine Chipsätze mit WLAN von Intel
Nach Rücksprache mit großen Vertriebspartnern und Herstellern hat sich Intel scheinbar entschlossen, doch keine Chipsätze mit Unterstützung für Funknetzwerke zu fertigen. Betroffen von dieser Entscheidung sind die neuen i915er und i925er Chipsätze, da die Nachfrage nach derartigen Versionen mit WLAN-Funktionen wohl sehr gering sei. Zu viele günstigere Alternativen würden den Markt nicht besonders offen für weitere Produkte in dieser Richtung machen. Als Beispiele nannte man die günstig als Zugabe für DSL-Anschlüsse gebotenen Router, die meist auch schon über integrierte Wireless-LAN Accesspoints verfügten.
Damit entfällt die Produktlinie der ICH6-Southbridge mit dem zusätzlichen Kürzen "W", die gemeinsam mit den Grantsdale- und Alderwood-Chipsätzen ihren Dienst antraten. Die übrigen Versionen sind von den Änderungen nicht betroffen.
Intel erfreue sich nach eigenen Aussagen an der großen Verbreitung von WLAN-Lösungen überall im Haushalt, die wohl auch die eigenen Centrino-Notebooks mit Funknetzwerk-Unterstützung attraktiver machen dürfte. Man wolle den Markt weiterhin im Auge behalten und später entsprechende Produkte anbieten, sobald Bedarf dafür besteht.
[rl]
3DMark05 veröffentlicht
Seit gestern 15.00 Uhr ist die neueste Version des DirectX Grafikbenchmarks 3DMark05 von Futuremark zum Download freigegeben. Das 283 MByte große Paket umfasst drei Spiele-ähnliche Tests, sowie einen auf 640x480 Pixel beschränkten Durchlauf zur Ermittlung der CPU-abhängigen Grafikgeschwindigkeit. Weitergehende theoretische Benchmarks wie Füllrate, Shader- und Qualitätstests sind der kostenpflichtigen Pro- bzw. Businessversion vorenthalten. Deutlich gestiegen hingegen sind im Vergleich zum Vorgänger 3DMark03 die Hardwareanforderungen. So werden nur noch Grafikkarten mit Hardware DirectX9 Fähigkeiten (PixelShader 2.0 oder höher) und mindestens 128 MByte lokalen Speicher unterstützt.
Interessant aus unserer Sicht ist, ob es wie beim Vorgänger wieder einen Streit um diverse Treiberoptimierungen (1,2) seitens der Chiphersteller NVidia und ATi geben wird. Zumindest etwas Konfliktpotential will Futuremark durch spezielle Listen empfohlener Treiberversionen beseitigen. Inzwischen gibt es aber beispielsweise im Netz schon wieder einen neuen, speziell für 3DMark05 optimitierten ATi Catalyst BETA 4.11b Treiber, der (noch) nicht in der Liste auftaucht.
Die fast schon obligatorisch gewordene Nichterreichbarkeit der Futuremarkseite nach dem Release einer neuen Version war diesmal mit wenigen Stunden recht kurz. Anscheinend hat hier dass extra im Vorfeld aufgelegte Mirroring und eine Bittorrent Downloadmöglichkeit für Entlastung gesorgt.
[ch]
Mittwoch, den 29. September 2004
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Dual-Core Prozessoren von Freescale mit 25 Watt
Der Halbleiterexperte Freescale als Tochterunternehmen von Motorola gab Details zu seiner neuen Prozessor-Generation bekannt, die erstmals das in letzter Zeit häufig diskutierte Prinzip umsetzt, zwei Kerne auf einem Die zu betreiben. Gleichzeitig gibt man an, dass die beiden Cores, die mittels 90-Nanometer-Technologie gefertigt werden und auf dem E600 PowerPC-Kern basieren, mit jeweils 1 MB L2-Cache ausgestattet sind und über ein mit 667 MHz getaktetes Bussystem kommunizieren. Zudem integrierte man einen Zwei-Kanal-Speichercontroller im Prozessor und bietet mit ihm die Option, traditionellem DDR-SDRAM oder dem Technologie-Nachfolger DDR2 zu verwenden. Zusätzlich verfügt jeder Core über die AltiVec Befehlssatzerweiterung um bessere Performance vor allem im Multimedia-Bereich bieten zu können.
Der MPC8641D genannte Prozessor soll seinen Dienst vor allem in eingebetteten (embedded) System verrichten, die häufig auf bestimmte Aufgaben optimiert werden und mit geringsten Leistungen bei minimalen Platzansprüchen auskommen müssen. Dennoch spricht Freescale von Taktraten bis zu 1,5 GHz pro Core, welche dennoch im Betrieb nicht mehr als 25 Watt fordern sollen. Nicht ganz eindeutig ist allerdings bisher, ob die 25 Watt für die komplette CPU oder pro Core zu verstehen sind.
Neben den typischen Funktionen von Prozessoren vereint Freescale, bedingt durch den anvisierten Markt im hochintegrierten Embedded-Bereich, zusätzlich einige weitere Features, wie vier Gigabit Ethernet-Controller, PCI Express oder RapidIO zur Verknüpfung mit weiteren System-Komponenten. Damit bildet der mit etwas seltsamen Namen anmutende Prozessor eine komplette System-on-a-Chip-Lösung (SoC) für die meisten Bedürfnisse mit hohen Performance-Ansprüchen.
Später plant das Unternehmen außerdem zwei weitere Single-Core-Lösungen auf Basis des E600-Cores, von denen eine Pin-zu-Pin-kompatibel zum Dual-Core-Prozessor sein wird, während sich andere speziell auf den Low-Voltage-Markt ausrichten.
Obgleich die Prozessoren von Freescale nur schwerlich mit der aktuellen Entwicklung bei AMD und Intel vergleichbar sind, zeigt sich zumindest, dass Hersteller durchaus in der Lage sind, auch heute schon hochperformante Lösungen auf Basis neuester Technologien zu fertigen, ohne im Stromverbrauch zu explodieren. ;-)
[rl]
Mobile Pentium 4 548 offiziell eingeführt
Mit einer Taktfrequenz von 3,33 GHz landet Intels neuester Sprössling für transportable Notebooks auf der offiziellen Preisliste und kostet dort zur Zeit 262 US-Dollar. Ausgestattet mit 1 MB Level-2-Cache, Hyper-Threading und der Enhanced Intel Speedstep Technology führt der mobile Bolide damit die Riege der mittels 90 nm-Technologie gefertigten Prozessoren auf Basis des Prescott-Kerns an.
Wie seine drei Vorgänger 538, 532 und 518 arbeitet er mit 533 MHz Frontsidebus. An deren Preisen hat sich jedoch kaum etwas geändert. So liegen diese weiterhin bei entsprechenden 234, 202 und 186 US-Dollar bei einer Abnahme von 1000 Stück und dürften dort auch im nächsten Jahr noch eine Weile verharren. Dann will Intel im ersten Quartal 2005 nämlich die nächste Stufen aufsetzen und einen Mobile Pentium 4 552 mit einer Taktrate von 3,46 GHz einführen. Der nächste Preisrutsch lässt sich folglich erst mit dem Pentium 4 558 erwarten, der zu einem noch unbekannten Zeitpunkt die 3,60 GHz Marke erklimmen soll. Auch eine Einführungspreis ist uns für dieses Modell noch nicht bekannt. Eine Angabe zur Leistungsaufnahme der Mobile Pentium 4-Serie liegt bei derzeit durchgehend 88 Watt.
[rl]
16x DVD-Brenner von Plextor
Auch Plextor hat nun einen 16x DVD-Brenner im Angebot. Er schreibt DVD+R und DVD-R mit 16facher Geschwindigkeit, DVD-RW mit 4x, DVD+RW mit 8x und DoubleLayer DVD+R mit 4fach.
Wie schon sein Vorgänger PX-712A wird auch der PX-716A in der Lage sein, gebrannte Medien auf deren Qualität hin zu prüfen. So kann sich der Nutzer selbst einen Eindruck davon verschaffen, mit welchen Rohlingen der Brenner zurecht kommt, und mit welchen nicht.
Auch Gigarec wird der Brenner können: Mit dieser Technik lassen sich, je nach Einstellung und Laufwerk, 20%, 30% oder 40% mehr Daten auf eine CD-R quetschen als eigentlich vorgesehen. Solche CDs können nicht von allen, aber einigen Abspielgeräten gelesen werden.
[an]
Dienstag, den 28. September 2004
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Neuer Artikel online: Athlon 64 Motherboard Roundup II
Nach unserem ersten Athlon 64 Motherboard Roundup vom März folgt nun ein zweites großes Roundup, welches 7 aktuelle Athlon 64 Platinen von ABIT, ASUS, Gigabyte und MSI betrachtet. Dabei dient dieser Artikel auch teilweise als Bestandsaufnahme, was derzeit auf Athlon 64 Systemen funktioniert und wo weiterhin noch die kleinen Probleme und Haken dieser Plattform versteckt liegen. Ob die neuen Boards unsere Tiefenprüfungen bestehen konnten und wie diese letztlich insgesamt abschnitten, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Montag, den 27. September 2004
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ATi kooperiert mit Gigabyte in China, Grafikkarten gebündelt mit Mainboards?
In der Vergangenheit haben wir bereits über die neuen Mainboards von Gigabyte mit ATis RX330 Chipsatz berichtet, der vor allem auf das Mainstream-Geschäft in Konkurrenz zu Intels Springdale-Chipsätzen zielt. Nach neuesten Informationen der DigiTimes wolle man die große Verbeitung in China nutzen, um die eigenen Chipsätze ohne integrierte Grafikeinheit zu fördern. Im gleichen Ritt wolle man dem Mainboard-Hersteller Gigabyte unter die Arme greifen, sein Motherboard auf Basis RX330 von ATi zu vermarkten. Auf diese Weise wolle man den Bekanntheitsgrad im Chipsatz-Bereich stärken, nachdem man sich bereits auf dem Grafiksektor großer Beliebtheit erfreue und zum Beispiel die Radeon 9550 über 200.000 mal verkauft habe.
Als weiteren Schritt der gemeinsamen Marketing-Campagne plane man laut DigiTimes ebenfalls den Verkauf von Grafikkarten im Set mit Mainboards von Gigabyte. Damit gehen die Hersteller immer häufiger den Weg großer Partnerschaften, um sich gegenüber der Konkurrenz behaupten zu können. So tauchten erst kürzlich in der Vergangenheit direkte Allianzen mit namhaften Spieleherstellern auf, um den Absatz von Hardware und Software zu sichern. Auch Mainboards, die gemeinsam mit dem passenden Speicher oder Prozessor angeboten werden, sind in letzter Zeit häufiger anzutreffen.
Besonders im Zeitalter schnell wandelnder Technologien scheint dies ein verständlicher Schritt zu sein, der es einerseits dem Hersteller bei verstärkter Zusammenarbeit ermöglicht, die Produkte besser aufeinander abzustimmen und andererseits dem Kunden die umständliche Suche nach den optimalen Komponenten erspart. Ohnehin ist der schleichende Wandel auch vorsichtig zu beobachten. Schließlich bleibt so die oft geliebte Flexibilität und die freie Wahl der Hersteller auf der Strecke, die sich irgendwann vielleicht auch einmal in stärkeren Inkompatibilitäten durch eigene Standards bemerkbar machen könnte. Vorteil davon trügen zweifelsohne die "Großen" der Branche davon, während kleinere Hersteller von Nischenprodukten zwangsläufig ins Hintertreffen gerieten.
[rl]
AMD plant Eröffnung einer Zweigstelle in Peking
Um sich zukünftig noch besser auf die Anforderungen des asiatischen Marktes einstellen zu können, plant der Chipexperte Advanced Micro Devices für die chinesische Hauptstadt Peking ein Büro zu eröffnen. Der häufig als einer der größten technologischen Wachstumsmärkte der Welt bezeichnete Standort China soll so auch für das Unternehmen noch besser zugänglich werden, um den Absatz der eigenen Produkte auf dem fernöstlichen Markt gewinnbringend voranzutreiben. Als konkrete Ziele nannte man bisher die intensivere Kooperation mit den Partnern aus Taiwan, China und Japan sowie den Ausbau der in diesem Raum angebotenen Produktpalette.
Bereits im März erhielt AMD die Genehmigung zum Bau eines zweiten hochmodernen Technologiezentrums im chinesischen Suzhou Industrial Park und kündigte kurz darauf im Mai die Gründung einer chinesischen Holdinggesellschaft an, die sich durch zahlreiche Allianzen mit wichtigen asiatischen Marktteilnehmen großer Beliebtheit erfreute. So erreichten dieses Jahr Berichte über die Kooperation mit Lenovo und der PC-Founder Group die Öffentlichkeit. Mit dem neuen Büro in Peking verstärkt man diese Aktivitäten nochmals, um auch in Zukunft seine entscheidende Position auf dem fernöstlichen Markt verteidigen zu können.
[rl]
16fach Multi-DVD-Brenner vorgestellt
Der taiwanische Controller-Hersteller Acard hat eine DVD-Kopierstation vorgestellt, die mit bis zu 16facher Geschwindigkeit die Daten eines angeschlossenen DVD-RW-Laufwerks auf bis zu sechs weitere Laufwerke verteilt. Dabei stützt man sich auf einen eigenen IDE-Kanal, wobei uns noch nicht klar ist, wie darüber sechs Laufwerke angeschlossen werden können. Möglich wäre, dass für jedes Laufwerk ein eigener Kanal bereit gestellt wird. Die maximale Brenngeschwindigkeit bei voller Auslastung mit sieben Geräten gibt der Hersteller mit 12x an.

Die ARS-2033P Kopierstation kommt im handelsüblichen 5,25-Zoll-Format daher und soll das schnelle Anfertigen von Backups und Kopien problemlos per Knopfdruck erledigen. Wesentliche Mitteilungen gibt das Gerät dabei über das integrierte LC-Display aus.
Unterstützt werden den Angaben in der Pressemitteilung zufolge die Laufwerke zahlreicher Hersteller wie NEC, Sony, Pioneer, Lite-On oder BenQ. In Zusammenarbeit mit einem separat erhältlichen USB-Link des Herstellers lässt sich der ARS-2033P zudem als externe Brenner am Computer einsetzen. Mögliche Firmware-Updates sollen einfach per DVD einspielbar sein. Nach unseren Informationen ist die Brennstation derzeit nur im fernen Osten erhältlich. Vergleichbare Produkte für den europäischen Raum dürften jedoch in naher Zukunft folgen.
[rl]
Update zum VIA K8T890 Preview
Am vergangenen Freitag präsentierten wir unser kleines Preview zum VIA K8T890 Chipsatz, doch blieben noch gewisse Fragen offen, insbesondere was die Kombination der neuen Northbridge mit dem neuen Peripheriecontroller VT8251 betrifft, oder aber die Umsetzung von NVIDIAs SLi. Unsere Kollegen von K-Hardware haben noch einmal Rücksprache mit dem Hersteller VIA genommen und dabei wesentliche Informationen zu diesen Punkten erfahren können.
So war zu erfahren, dass die neue VT8251 Southbridge, die vielversprechend mit vier nativen Serial-ATA Schnittstellen, zwei PCIe-Lanes, High Definition Audio und evtl. sogar nativem Gigabit Ethernet, vorerst den Weg zum Kunden noch nicht finden wird. Ein exaktes Einführungsdatum war noch nicht zu erfahren. Unsere Vermutung, dass die ersten K8T890 Plattformen mit dem älteren VT8237 Controller kombiniert werden, bestätigte VIA gegenüber K-Hardware.
Darüber hinaus wird es beim K8T890, der nur über 20 PCIe Lanes verfügt, keinen SLi Support geben. Dieser bleibt dem K8T890 Pro Chipsatz vorbehalten, der dann mit 24 PCI Express-Leitungen in der Northbridge aufwarten wird und SLi in der Umsetzung 16 + 8 Leitungen ermöglicht. In diesem Falle wären dann beim K8T890 Pro jedoch alle PCIe Lanes der Northbridge belegt. Eine dortige Anbindung von beispielsweise GbE über PCI Express, wäre nicht mehr möglich. Die Pro Variante wird wohl ausschließlich mit dem VT8251 Controller kombiniert, welcher dann noch zwei weitere PCIe Lanes zur Verfügung hat. Für den K8T890 Pro Kandidaten gilt, wie auch beim VT8251 Peripherie Controller: Einführungsdatum noch ungewiss.
[pg]
Sonntag, den 26. September 2004
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Mobile Athlon 64 und Sempron Prozessor Übersicht
Ergänzend zur in der letzten Woche präsentierten Übersicht zu den Desktop-Prozessoren von AMD sollen heute der fehlende AMD Sempron Prozessor auf dem Sockel 754 sowie die mobilen Vertreter beider Gattungen nachgereicht werden. Denn auch hier hat sich durch die Umstellung auf die 90 Nanometer Fertigungstechnik einiges getan. So erweitert zunächst der Palermo-Kern die Produktreihe des Desktop-Semprons, welcher auf früheren Roadmaps von AMD bereits in der Öffentlichkeit aufgetaucht ist und seinen Platz im ersten Halbjahr 2005 finden soll. Bei den Features dürfte sich im Vergleich zum Paris nicht allzu viel ändern, wobei noch unklar ist, wann und ob überhaupt die 64-Bit-Erweiterungen zur nächsten Ausstattung zählen werden. Einsteigen wird der 90-nm-Sempron wie seine Vorfahren mit 1,8 GHz als 3100+ bei 256 KB L2-Cache, sodass für weitere Nachfolgemodelle noch ausreichend Luft nach oben vorhanden sein sollte.
| Modell (Desktop) | Frequenz | HT | Cache | Fertigung | Core | Vcore | Leistung |
| Sempron 3000+ | 1,8 GHz | 800 MHz | 128 KB | 130 nm | Paris | 1,40 V | 62 W |
| Sempron 3100+ | 1,8 GHz | 800 MHz | 256 KB | 130 nm | Paris | 1,40 V | 62 W |
| Sempron 3100+ | 1,8 GHz | 800 MHz | 256 KB | 90 nm | Palermo | 1,40 V | 62 W |
Der mobile Sempron hingegen basiert auf dem Dublin-Core, der je nach Anforderungen über 128 oder 256 KB L2-Cache verfügt und gefertigt mittels 130-nm-Technik zunächst den Taktbereich von 1,6 bis 1,8 GHz abdecken soll. Wesentlichen sind dabei die Vcore-Unterschiede, welche bedingt durch die resultierende Leistungsaufnahme wohl auch die Zielgruppe im Low-Voltage-Segment oder im Mainstream-Notebook-Bereich bestimmen. Klar erkennbar sind bei gleichem Takt die großen Unterschiede zwischen der Verlustleistung, die im günstigsten Fall bei den LV-CPUs um 25 Watt liegt, während die anderen fast schon Desktop-typische 62 Watt beanspruchen.
| Modell (Mobile) | Frequenz | HT | Cache | Fertigung | Core | Vcore | Leistung |
| Sempron 2600+ | 1,6 GHz | 800 MHz | 128 KB | 130 nm | Dublin | 1,25 V | 25 W |
| Sempron 2800+ | 1,6 GHz | 800 MHz | 256 KB | 130 nm | Dublin | 1,25 V | 25 W |
| Sempron 2600+ | 1,6 GHz | 800 MHz | 128 KB | 130 nm | Dublin | 1,40 V | 62 W |
| Sempron 2800+ | 1,6 GHz | 800 MHz | 256 KB | 130 nm | Dublin | 1,40 V | 62 W |
| Sempron 3000+ | 1,8 GHz | 800 MHz | 128 KB | 130 nm | Dublin | 1,40 V | 62 W |
Spannend bleibt auch das Feld der Mobile Athlon 64-Prozessoren, deren Kerne sich in die beiden Cores Odessa und Oakville aufgliedern lassen. Letzterer dürfte nach der letzten Pressemitteilung von AMD bereits lieferbar sein und soll in Form des Mobile Athlon 64 3000+ als erster mobiler 90-nm-Prozessor die Hersteller erreichen. Bei einem Takt von 2,0 GHz und 1,35 V Kernspannung begnügt sich das Modell dann mit gemächlichen 35 Watt TDP. Weitere Modelle mit geringeren Frequenzen bis hinab zu 1,6 GHz dürften folglich in nicht allzu ferner Zukunft folgen. Neben Oakville betritt jedoch auch Odessa die Tanzfläche und erweitert das Sortiment mit 1 MB L2-Cache und Taktraten bis zu 2,2 GHz im Mainstream-Bereich.
| Modell (Mobile) | Frequenz | HT | Cache | Fertigung | Core | Vcore | TDP |
| Athlon 64 2700+ | 1,6 GHz | 800 MHz | 512 KB | 90 nm | Oakville | 1,35 V | 31 W |
| Athlon 64 2800+ | 1,8 GHz | 800 MHz | 512 KB | 90 nm | Oakville | 1,35 V | 33 W |
| Athlon 64 3000+ | 2,0 GHz | 800 MHz | 512 KB | 90 nm | Oakville | 1,35 V | 35 W |
| Athlon 64 2800+ | 1,6 GHz | 800 MHz | 1 MB | 130 nm | Odessa | 1,40 V | 62 W |
| Athlon 64 3000+ | 1,8 GHz | 800 MHz | 1 MB | 130 nm | Odessa | 1,40 V | 62 W |
| Athlon 64 3200+ | 2,0 GHz | 800 MHz | 1 MB | 130 nm | Odessa | 1,40 V | 62 W |
| Athlon 64 3400+ | 2,2 GHz | 800 MHz | 1 MB | 130 nm | Odessa | 1,40 V | 62 W |
So führt der Prozessor-Experte aus Sunnyvale Schritt für Schritt die kleineren Strukturgrößen für günstigere und sparsamere Prozessoren ein. Zur Zeit scheint von diesem Vorteil jedoch hauptsächlich der mobile Marktabschnitt zu profitieren, während auf dem Desktop kaum Unterschiede hinsichtlich der Verlustleistung zu spüren sind. Wie schwer, die Halbleiter-Entwickler es tatsächlich haben, zeigt auch ein Blick auf die Roadmap aus dem vergangenen Jahr, die vergleichbar mit Intel die neuen Technologie eigentlich jetzt schon großflächig in allen Bereichen durchsetzen wollte. Was im Wandel zur aktuellen Situation jedoch tatsächlich technologisch bedingt ist und was den Marketing-Strategen zum Opfer gefallen ist, darüber lässt sich nur spekulieren.
Gestützt auf die tatsächlichen Verzögerungen und den Fakt, dass der Odessa anstelle der geplanten 90 nm nun scheinbar doch in 130 nm gefertigt wird, offenbart sich jedenfalls ein klares Problem im Herstellungsverfahren, dessen Lösung wohl mehr Kraft für sich beansprucht hatte, als eigentlich angedacht war. So halten sich tatsächlich nur noch der Mobile-Kern Oakville und der Desktop-Kern Winchester an die früheren Erwartungen, während alle anderen Cores in größeren Stückzahlen erst im nächsten Jahr erhältlich sein werden.
[rl]
Freitag, den 24. September 2004
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Neuer Artikel online: VIA K8T890 Chipsatz Preview
Es ist mal wieder so weit für eine neue Chipsatzankündigung. Chipsatzspezialist VIA will es sich nicht nehmen lassen, der erste Hersteller zu sein, welcher einen Chipsatz für AMD Athlon 64 Prozessoren mit PCI Express Support vorstellt - oder eben halt ankündigt. Viele Informationen hatten zum K8T890 Chipsatz in den letzten Monaten bereits als Gerücht die Runde gemacht. Mit dem heutigen Tag dürfen wir zumindest über technische Fakten bzw. Eckdaten offiziell berichten.
[rg]
3D-Grafikchip GoForce 3D 4500 von NVIDIA für Handys
Der Grafikspezialist NVIDIA hat seinen neuesten Grafikchip GoForce 3D 4500 für die nächste Handy-Generation vorgestellt, der auf den Displays von Mobiletelefonen oder PDAs die Ausgabe von hardwaregestützter 3D-Grafik erlaubt. Um alle Anforderungen flüssig erledigen zu können, stattete man die neueste GoForce-Version mit 1280 KB Speicher aus und übertrifft dabei den Vorgänger GoForce 4500 um das Doppelte. Weiterhin unterstützt der Chip Digitalkameras mit bis zu 3 Megapixeln und verfügt wie die Vorgänger über einen digitalen Achtfach-Zoom. Die Maximale Auflösung des Chips liegt bei 640x480 Bildpunkten. Nachfolgend eine Liste mit Details zu den neuen Funktionen:
- Eine speziell für Handsets entwickelte geometrische Verarbeitung für 3D Beschleunigung und Gaming in Arcade-Qualität
- Programmierbare Shader, bi- und trilineare Textur-Filterung, Textur-Kompression, Unterstützung von sechs gleichzeitigen Texturen und eine 40-bit Color-Pipeline für hochauflösende, detaillierte Darstellungen
- Die revolutionäre neue NVIDIA nPower Technologie sorgt für sehr lange Akku-Laufzeiten und erlaubt längere Sprechzeiten
- Unterstützung von MPEG-4 und H.263 Formaten für Aufzeichnung und Wiedergabe in VHS-Qualität
- 3.0 Megapixel JPEG Codec zum Erfassen und Betrachten gestochen scharfer und kontrastreicher Fotos
Mit dem 3D-Chip sieht man bei NVIDIA den Umbruch zur nächsten Epoche der Multimediageräte, die noch mehr Funktionen bei noch weniger Energieanforderungen in mobilen Kleinstgeräten vereint. Besondere Unterstützung will man der Mini-3D-Linie insbesondere durch gezielte Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Branche zukommen lassen. So sollen Provider, Spiele-Entwickler und Spiele-Publisher gemeinsam mit NVIDIA ein reichhaltiges Spieleangebot sichern.
Erste Muster sind bereits zu verschiedenen Herstellern unterwegs, sodass mit ersten Produkten im ersten Halbjahr des nächsten Jahres gerechnet werden kann. Tiger Telematics soll diesbezüglich mit seiner portablen Spielekonsole Gizmondo die Poleposition einnehmen und als erstes GoForce 3D-basierte Produkte auf dem Markt anbieten. Weitere Hersteller dürften später folgen.
[rl]
Donnerstag, den 23. September 2004
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VIAs neuer C7-Prozessor mit SSE3 und bis zu 2 GHz
Zum neuen Esther mit dem offiziellen Namen C7 haben die französischen Kollegen der x86-Secret noch einige Details anzubieten. So visiert VIA bei maximal 15 Watt TDP die magische 2-GHz-Marke an, obgleich dennoch trotz der hohen Taktfrequenz auf einem etwaigen Vergleich mit einem Celeron-Prozessor mit 1,2 GHz spekuliert wird. Bei 1 GHz lockt man mit sparsamen 3,5 Watt. Um die geringe Eigenleistung der CPU auszugleichen, nutzt der C7-Prozessor jedoch zahlreiche Befehlserweiterungen wie SSE, SSE2 und SSE3, sowie einige in Hardware umgesetzte Verschlüsselungslogiken. Weiterhin soll er über 128 KB L2-Cache verfügen. Interessant ist die Masse von 26,2 Millionen Transistoren, die auf einer Fläche von 31,7 Quadratmillimetern untergebracht wurden und damit nur ein Viertel von zum Beispiel Intels Pentium 4 entsprechen. Eventuell ein guter, wenn auch nicht absoluter Vergleichswert, was die Komplexität des Chips anbelangt und eventuell auch dessen geringe Verlustleistung erklärt.
Neu sind zudem die Untersützung für Multi-Prozessor Systeme mit bis zu Vier CPUs und ein erhöhter Frontsidebus von 200 MHz. Als Partner für die Fertigung kommt wie bei AMDs Athlon 64 IBM zum Einsatz, der die 90-Nanometer-Cores im Low-K Silicon on Insulator (SOI) Verfahren produziert.
Dennoch wird für VIA der Markt enger. Auch die performance-verliebten Desktop-Anwender kommen langsam auf den Geschmack von sparsamen Computersystemen und die beiden Großen der Branche sind unterwegs, diese Nachfrage auch zu decken. Namen wie Pentium M oder Mobile Athlon 64 als Ultra-Low-Voltage Version sind nur einige Beispiele, die bei nur geringfügig größerer Abwärme deutlich mehr Performance als VIA bieten können. Vielleicht nimmt man ja den aktuellen Trend zum Dual-Core Prozessor auf und bietet schon Bald auch etwas gleichartiges mit C7-Core an?
[rl]
AMD Prozessor-Überblick, Athlon 64 FX-55 heizt für den Winter
Übersicht ist manchmal von Nöten, um die Masse an Prozessoren unterscheiden zu können. Noch interessanter wird es allerdings, wenn sich dazu noch eine Brise an internen Informationen aus gut unterrichteten Kreisen gesellt, die eine freie Sicht nach vorn ermöglicht. So sollen nun einige Tabellen folgen, welche einen detailierten Einblick in die derzeitigen technologischen Unterschiede der wichtigsten Cores gewähren und gleichzeitig die nächsten Generationen auf Basis der 90-Nanometer-Fertigungstechnik mit einordnen. Bekannt dürften dabei großteils die Spezifikationen der Athlon 64-Prozessoren für den Sockel 754 sein, die in vollem Umfang auch im Handel erhältlich sind. Alle Modelle von 1,8 GHz bis 2,4 GHz unterstützen eine maximale Hypertransport-Geschwindigkeit von 800 MHz und arbeiten abhängig vom Core mit 512 KB oder 1 MB L2-Cache. Damit ist nun nach anfänglichen Unstimmigkeiten auch endlich Ordnung im Codenamen-Gewirr und die Bezeichnungen der Kerne sind eindeutig.
Deutlich interessanter ist der Sockel 939, der seit seiner Einführung drastisch an Wichtigkeit zugenommen hat und schließlich auf die 4000er Marke — nein, keine 4 GHz — zusteuert. Scheinbar bleibt dieser Sockel auch alleiniger Nutznießer vom 1 GHz Hyper-Transport Protokoll, welches auf dem Vorgänger immer noch nicht auftaucht und dort womöglich gar nicht problemlos funktioniert. In der Vergangenheit bereits inoffiziell erwähnt bestätigen nun auch unsere herstellernahen Kreise die Existenz des Athlon 64 4000+, obgleich dessen Spezifikationen denkbar unspektakulär ausfallen. Anstelle des ursprünglich erhofften Taktsprunges verbleibt der Chipspezialist auf seiner angestammten Schwelle von 2,4 GHz und gibt sich lediglich mit einem verdoppelten L2-Cache zufrieden. Dieser stellt defacto auch den einzigen Unterschied zum Vorgänger Athlon 64 3800+ und erinnert unweigerlich an sein 53er FX-Pendant.
| Modell | Frequenz | HT | Cache | Sockel | Fertigung | Core | TDP |
| 2800+ | 1,8 GHz | 800 MHz | 512 KB | 754 | 130 nm | Clawhammer | 89 W |
| 3000+ | 2,0 GHz | 800 MHz | 512 KB | 754 | 130 nm | Clawhammer | 89 W |
| 3200+ | 2,0 GHz | 800 MHz | 1 MB | 754 | 130 nm | Clawhammer | 89 W |
| 3400+ | 2,2 GHz | 800 MHz | 1 MB | 754 | 130 nm | Clawhammer | 89 W |
| 3700+ | 2,4 GHz | 800 MHz | 1 MB | 754 | 130 nm | Clawhammer | 89 W |
| 2800+ | 1,8 GHz | 800 MHz | 512 KB | 754 | 130 nm | Newcastle | 89 W |
| 3000+ | 2,0 GHz | 800 MHz | 512 KB | 754 | 130 nm | Newcastle | 89 W |
| 3200+ | 2,2 GHz | 800 MHz | 512 KB | 754 | 130 nm | Newcastle | 89 W |
| 3400+ | 2,4 GHz | 800 MHz | 512 KB | 754 | 130 nm | Newcastle | 89 W |
Abseits der Höchsttaktrate hat AMD jedoch auch endlich den bereits erwarteten Umstieg auf den Winchester-Kern vollzogen. Gefertigt mit 90 nm-Technik symbolisiert er den Traum ambitionierter Übertakter und lockt mit neuen Rekordergebnissen. In Anbetracht der aktuellen Lage sind hier allerdings kaum Wunder zu erwarten, wie auch die sehr konventionelle Position im mittleren Marktbereich verdeutlicht. Wesentlich sind dennoch einige Neuerungen, die insbesondere die reduzierte Spannung betreffen. Arbeiteten die 130-nm-Chips noch mit 1,5 Volt so benötigt der Winchester nur noch 1,4 Volt. Dennoch hält sich die Thermal Design Power (TDP) bei 89 Watt.
| Modell | Frequenz | HT | Cache | Sockel | Fertigung | Core | TDP |
| 4000+ | 2,4 GHz | 1000 MHz | 1 MB | 939 | 130 nm | Clawhammer | 89 W |
| 3000+ | 1,8 GHz | 1000 MHz | 512 KB | 939 | 130 nm | Newcastle | 89 W |
| 3200+ | 2,0 GHz | 1000 MHz | 512 KB | 939 | 130 nm | Newcastle | 89 W |
| 3400+ | 2,2 GHz | 800 MHz | 512 KB | 939 | 130 nm | Newcastle | 89 W |
| 3500+ | 2,2 GHz | 1000 MHz | 512 KB | 939 | 130 nm | Newcastle | 89 W |
| 3800+ | 2,4 GHz | 1000 MHz | 512 KB | 939 | 130 nm | Newcastle | 89 W |
| 3000+ | 1,8 GHz | 1000 MHz | 512 KB | 939 | 90 nm | Winchester | 89 W |
| 3200+ | 2,0 GHz | 1000 MHz | 512 KB | 939 | 90 nm | Winchester | 89 W |
| 3500+ | 2,2 GHz | 1000 MHz | 512 KB | 939 | 90 nm | Winchester | 89 W |
Ruckartig anders wird das Bild, wenn man neben den Desktop-Prozessoren die technischen Details der Workstation-Chips betrachtet. Kam man auf dem Desktop bisher immer mit gemächlichen 89 Watt TDP aus, sieht sich AMD nun mit der Einführung des Athlon 64 FX-55 scheinbar doch keinen anderen Ausweg mehr, als eine maximale Verlustleistung von 104 Watt zuzulassen, trotz gleicher 1,5 V Kernspannung und 0,13 µm Fertigungstechnik! Damit hat man es nun letztendlich doch fast noch geschafft, Intel mit den dazumal erschreckenden Heizwerten vom Thron zu stoßen. Einziger Wermutstropfen ist vielleicht Cool'n'Quiet, das die Raumtemperatur zumindest im Leerlauf auf erträglichem Maße halten sollte.
| Modell | Frequenz | HT | Cache | Sockel | Fertigung | Core | TDP |
| FX-51 | 2,2 GHz | 800 MHz | 1 MB | 940 | 130 nm | Clawhammer | 89 W |
| FX-53 | 2,4 GHz | 800 MHz | 1 MB | 940 | 130 nm | Clawhammer | 89 W |
| FX-53 | 2,4 GHz | 1000 MHz | 1 MB | 939 | 130 nm | Clawhammer | 89 W |
| FX-55 | 2,6 GHz | 1000 MHz | 1 MB | 939 | 130 nm | Clawhammer | 104 W |
Abseits allen Gelächters dürfte spätestens jetzt klar sein, dass man am Ende ist und kaum noch Steigerungen erwarten kann. Abzuwarten bleibt jedoch, wie sich die kleineren Chips der neuen Strukturgrößen entwickeln. Passiert den Advanced Micro Devices das gleiche Schicksal wie Intel oder IBM, die trotz Die-Shrink den Takt nur gering steigern konnten und statt dessen mit explodierender Verlustleistung zu kämpfen hatten, darf man in der Tat gespannt auf die Dual-Core Generation sein. Mit Schrecken erreichen uns die Bilder einer notgedrungenen Wasserkühlung für das neue Heizmonster oder die überdimensionalen Kühlkörper-Konstruktionen, wie sie der Heimanwender bisher nur bei professionellen Overclockern zu sehen bekam und bald vielleicht auch bei AMD zur Ausrüstung gehören?
[rl]
HiS kündigt Grafikkarte auf Basis der X700/Pro an
Bestückt mit dem neuen X700 Pro Grafikchip von ATi liefert HIS seine Excalibur X700PRO VIVO 256MB PCI Express Grafikkarte aus. Sie verfügt über ein 128 Bit Speicherinterface, das die 256 MB GDDR3-Grafikspecher ansteuert. Zudem wandern die Daten über die acht Pixelpipelines direkt zur GPU, deren Takt nach ATi-Vorgaben um 425 MHz liegen dürfte. Ausführlichere Details zum Chip selbst finden sich in unserem aktuellen Artikel.
Im Unterschied zu mancher Konkurrenz hebt man sich besonders bei der Ausstattung hervor, die neben zahlreichen Anschlüssen von Standard-VGA, DVI oder TV-Out bis zum extra Video-Eingang und eigens erwähnten HDTV-Ausgang reicht. Wer darauf Wert legt kann die Karte zudem gemeinsam mit einem umfangreichen Software-Bündel erstehen, in dem der beliebte Strategie-Shooter Counter-Strike sowie Anwendungen zur Videobearbeitung, zum DVD-Schauen oder zur Bildverwaltung enthalten sind. Um die die Anschlüsse zudem richtig nutzen zu können, legt HIS der Karte außerdem alle benötigten Kabel für S-Video, VIVO oder HDTV und Adapter für DVI-VGA bei.
Wer es eher leise und kühl mag, findet womöglich Gefallen an der X700PRO/XT iCooler VIVO Version auf Basis der ATi Radeon X700. Die spezielle Kühllösung begnügt sich mit bescheidenen 24 dB und erlaubt dennoch, die maximale Performance des Chips auch bei anspruchsvollen Spielen auszunutzen. Interessant für die Besitzer eine Fensters im Gehäuse dürfte die Bestückung mit einer blauen LED sein. Preise und Liefertermine an den Handel sind für die Grafikkarten zu diesem Zeitpunkt leider noch keine Bekannt.
[rl]
Mittwoch, den 22. September 2004
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AMD Athlon 64 Dual-Core wirft seine Schatten voraus
Bislang finden sich mehr oder minder keine "kleinen" Athlon64 Sockel 939 Prozessoren im Markt. Nach wie vor finden sich in den Händlerlistungen die Modelle 3500+ und 3800+. Ebenso erwartet man weiterhin die Desktop-Vorstellung von 90nm Athlon64 Prozessoren, die offenbar erst für den Notebook-Bereich ausgeliefert wurden. Dafür sorgen Gerüchte für Informationen, dass die kommenden AMD Prozessoren im Bereich Athlon 64 Sockel 939 130nm gefertigte CPUs sein werden.
Andere Gerüchte, bezüglich DualCore AMD Prozessoren sprechen davon, dass diese in 90nm Fertigung, das Licht der Welt erst im Jahre 2005 erblicken werden. Nun mag das Jahr 2005 wirklich nicht mehr so weit entfernt liegen, doch sind wir sehr verwundert über die vermehrt auftauchende Nennung von Dual-Core AMD Prozessoren in der Berichterstattung. Selbst die neuen, von NVIDIA vorgestellten Treiber der Version 5.10 und dem Hinweis auf "Dual-Prozessor Unterstützung" lassen aufhorchen.
Ja natürlich, von Dual-Prozessoren spricht NVIDIA, doch wurde schließlich der nForce3 150 Chipsatz für den Sockel940 (Opteron/FX), schon im Juni 2003 eingeführt und wer glaubt, dass NVIDIA erst nach weit mehr als einem Jahr die Treiber für eine Dual-CPU Plattform zur Verfügung stellt, ist sicher auf dem Holzweg.
Nein, wo wir gehen und stehen, stolpern wir momentan in Dokumenten massiv über die Dual-Core CPUs von AMD. Ein jüngstes Dokument, der AMD Dual-Core Processor Porting Guide, liefert durchaus ein paar interessante Information. Denn befasst sich dieses Dokument erst einmal hauptsächlich mit der Einpflegung dieser CPU-Generation in das BIOS, so können wir daraus ebenfalls ableiten, dass es offenbar möglich ist, diese neuen Prozessoren auf vorhandenen Sockel 939 Plattformen zu betreiben, vorausgesetzt, das BIOS ist angepasst.
Und bei dieser Umsetzung werden wiederum andere Gerüchte bestätigt, dass AMD die Integration über die Hyper-Threading Technologie erleichterte. Dabei wird auch explizit auf die Intel Multi-Processor Specification hingewiesen. Dies mag durchaus auch sinnvoll sein, denn so kann bereits auf eine Plattform aufgebaut werden, welche auf die aktuellen Betriebssysteme aufsetzt und welche mit "Dual-Prozessoren" umgehen kann, wenn auch im Falle von Intel Hyper-Threading virtuelle CPUs gemeint sind.
Darüber hinaus äußert sich AMD in besagtem Dokument mehr oder minder nur über die Einpflegung in das BIOS, was ja aufrüstwillige Sockel 939-Interessenten durchaus interessieren dürfte, erweckt es doch den Anschein, dass es keine neuen Platinen/ Platinenrevisionen benötigt, um irgendwann einmal auf diesen Prozessor switchen zu können.
Und nach den nun mehrfach, in kurzer Zeit angetroffenen, Informationen müssen wir langsam daran zweifeln, dass die Einführung der Prozessoren noch bis zum Jahr 2005 andauern wird. Es würde uns nicht wirklich wundern, wenn AMD noch vor dem Ende des Jahres 2004 entsprechende Produkte präsentiert. Allerdings gilt es dabei zu bedenken, dass der 90nm Prozess bei AMD noch in den "Kinderschuhen" steckt und Dinge wie Thermal Design Power, also die Leistungsaufnahme oder die Temperaturentwicklung, kurzfristig noch einen Strich durch die Rechnung machen. Wir werden dazu in den kommenden Tagen noch einmal separat berichten.
Und letztlich bleibt noch ein Hinweis an alle Gläubigen: ein Dual-Core System benötigt Multi-Prozessor fähige Anwendungen, oder zumindest Hyper-Threading fähige Anwendungen um effektiv zu sein und Vorteile gegenüber Single-Prozessor Systemen erarbeiten zu können. Intel hat es bis heute nicht erreicht, selbst knapp zwei Jahre nach der Einführung von Hyper-Threading, dass sich ausreichend Applikationen im Markt befinden, welche diese Technik unterstützen. Eine frühe AMD Präsentation würde bedeuten, dass in den wenigsten, gängigen Applikationen (immer gleicher Takt vorausgesetzt) Vorteile erkennbar wären. Damit wäre der CPU-Takt die einzig wirkliche Waffe, doch wo wird dann die Leistungsaufnahme und die Temperaturentwicklung liegen? Vermutlich mehr als deutlich über dem Intel-Prescott Prozessor.
Doch sei es wie es will, Dual-Core CPUs kommen, die Software dazu wird kommen (die Frage ist wann) und das alles lässt keinen anderen Rückschluss zu, als dass die Taktschraube vorerst einmal ihr Ende erreicht hat.
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CPU-Z ab sofort in neuer Version verfügbar
Das beliebte Tool CPU-Z ist ab sofort in der Version 1.24 erhältlich. Der Autor informierte uns über folgende Änderungen:
- AMD Sempron support
- New memory SPD page
- PCI-Express graphic interface support
- Configuration file
- External cache latency tool
- Restored html report
- Several bugs fixed
Ein Download ist hier möglich.
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Sockel 754 Roundup der anderen Art
...präsentieren unsere Kollegen von Au-Ja. Drei Hauptplatinen mit Sockel 754 mussten zum Test antreten und Namen wie ASUS, ASRoCK und EPoX versprechen doch ein interessantes Roundup. Allerdings gelang es den Kollegen das ganze in zwei Formen zu gestalten. Einmal in einer kurzen, auf einer Seite zusammengefassten Berichterstattung und zum anderen in einer etwas längeren Version. So mag für jeden Leser etwas dabei sein, doch wir empfehlen erst einmal die Kurzfassung. Herzlich, menschlich, offen und ein wenig frustriert, packt ein Hardwaretester die geballte Ladung Erfahrung zusammen auf eine Seite. Und lustig wäre es auch, wenn es eben nicht so traurig wäre ;)
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Dienstag, den 21. September 2004
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Neuer Artikel online: ATi Radeon X700 Pro/XT
Unser Launch-Artikel zur neuen Mainstream-Generation von nVidia in Form der GeForce 6600 /GT schloß mit den Worten, daß es eine endgültige Bewertung dieser Karte eigentlich erst geben kann, wenn ATi seinerseits die eigene neuen Mainstream-Generation vorgestellt hat. Nun, genau dies ist nun am heutigen Tag der Fall, und ATi präsentiert die Radeon X700 Grafikkarten-Serie auf Basis des RV410-Chips, welche wir nachfolgend in Form der Radeon X700 Pro und XT gegen die GeForce 6600GT testen wollen.
[rg]
Enermax stellt Noisetaker 600 Watt Netzteil vor
Der bekannte Netzteil- und Gehäuse-Hersteller Enermax bringt ein neues 600-Watt-Netzteil der Noisetaker-Serie auf den Markt. Das ab diesen Monat verfügbare Netzteil wird für eine unverbindliche Preisempfehlung von 149,- Euro erhältlich sein:
| Auf verschiedene Anwendungen und die neusten, technischen Standards fokussiert, bietet Enermax in der neuen Noisetaker Serie Netzteile u.a. ein High-End Netzteil mit 600 Watt an, kompatibel zu ATX12V Version 2.0 Spezifikationen, ausgestattet mit unabhängigen +12V Linien und inklusive eines zusätzlichen 24 zu 20 Pin Adapters. Alle integrierten Kabel sind für eine bessere EMV mit Ferritkern ausgestattet. Die Oberfläche der neuen Noisetaker Modelle sind mit einer hochglänzenden, dunkelblauen Metallic- Lackierung versehen, wie man sie aus der KFZ Fertigung kennt. Aber Enermax wäre nicht Enermax, wenn nicht Fokus auf Details wie beispielsweise dem gestanzten Logo gelegt werden würde.
 Von der technischen Seite betrachtet, sind Eigenschaften wie beispielsweise die "Smart- Fan-Funktion" integriert, die ermöglichen, dass nach Abschalten die Lüfter noch mindestens 2 Minuten nachlaufen, um Restwärme aus dem System abzuleiten. Dieses schont die Komponenten und gewährt somit eine längere Nutzung. Eine extra 3-Pin Anschluss erlaubt, die Kontrolle eines 80 mm Lüfters über das Mainboard. | |
[rg]
Apluscase stellt iQ-eye Black Midi Tower vor
Der Gehäuse-Hersteller Apluscase stellt ein neues Gehäuse seiner iQ-eye Gehäuse-Serie vor. Es soll ab Oktober zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 149,- Euro verfügbar sein:
| Das neuste Modell der Serie, ist das schwarze Apluscase IQ-eye. Es besticht durch eine neuartige Konstruktion, in der Fronttür aus Aluminium ist eine runde 120 mm große, blau beleuchtete LCD-Konsole eingebaut, die der Optik hochwertiger Surround-System Komponenten nachempfunden ist. Auf einen Blick werden die Ergebnisse der dreifachen Temperaturmessungen in °C, die Lüftergeschwindigkeit von 7 Lüftern, sowie Datum und Uhrzeit sowie Festplattenzugriffe angezeigt.
Das schwarze iQ-eye Gehäuse ist auch technisch auf dem neuesten Stand. Die Installation der Festplatten und DVD-/CD-Laufwerke erfolgt, Dank Schnappverschlüssen, ohne Schraubendreher und die Seitentüren sind einfach mit Rändelschrauben zu öffnen. Außerdem sind Fronttür wie auch Seitenteile mit getrennten Schlössern verriegelbar. Der herausnehmbare Montagekäfig für insgesamt drei 3,5“ Festplatten, die im 90° Winkel angeordnet sind, ermöglichen einen bequemen Zugang und leichte Installation der Laufwerke.
 Insgesamt bietet das elegante Midi ATX Gehäuse Platz für 10 Laufwerke, fünf externe 5,25" für CD/DVD oder Brenner und fünf 3,5" Schächte, wobei drei hiervon intern angeordnet sind. Schnittstellen zum Anschließen zweier USB 2.0 Geräte, eines IEEE1394/Firewire Gerätes, wie Digital- oder Videokamera, ein Mikrofon- sowie Kopfhöreranschluss befinden sich im Gehäusedeckel. Als weiteres Zubehör werden ein linkes Seitenteil (rechts optional) mit gelochtem, EMV sicheren Metallfenster mitgeliefert wie auch insgesamt fünf Lüfter beigefügt. Drei Lüfterkäfige sind zusätzlich mit Staubschutzfiltern ausgestattet. | |
[rg]
Montag, den 20. September 2004
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Audiotrak bringt MAYA1010 Audiokarte
Audiotrack liefert ab sofort eine neue Audiokarte der professionellen MAYA-Audiokartenserie aus:
| Mit der MAYA1010 erhält die bekannte MAYA-Audiokartenserie von Audiotrak ab sofort "mehrkanaligen" Zuwachs. Mit 8 analogen Ein- und 8 analogen Ausgängen mit professionellen, symmetrischen 6,3 mm Klinkenbuchsen, je einem digitalen Ein- und Ausgang sowie vollwertigem MIDI I/O ist die MAYA1010 die logische und konsequente Fortsetzung der beliebten Audiotrak Multitrack-Harddiskrecording Lösungen für Musiker. Die MAYA1010 besitzt einen integrierten 36 Bit full-duplex Digitalmischer und bringt damit ideale Voraussetzungen mit, wenn es um eine verlässliche Lösung für anspruchsvolle Playback- und Recordingaufgaben geht.
Die MAYA1010 bietet hochwertige AD- und DA-Wandler und unterstützt Sampleraten bis hinauf auf 96 kHz bei einer Auflösung bis zu 24 Bit. Es ist ein problemloser Full-Duplex Betrieb bei 24 Bit/96 kHz und gleichzeitiger Nutzung von allen 10 Eingängen und 10 Ausgängen möglich. Darüber hinaus lassen sich jeweils zwei der Ein- und Ausgänge als Mikrofoneingänge und Kopfhörerausgänge mit "Zero-Latency-Direct-Monitoring" bei Aufnahmen umschalten. Die zwei Kopfhörerausgänge sind mit hochwertigen Kopfhörerverstärkern ausgestattet und die Mikrofoneingänge besitzen eine zuschaltbare +12 Volt Phantomspeisung. Alle analogen Ein- und Ausgänge werden per mitgelieferter Breakout Box nach außen geleitet, für das Digital- und MIDI I/O liegt eine separate Kabelpeitsche bei.
Mit der erweiterten und exklusiv patentierten E-WDM Technik hat Audiotrak für die MAYA1010 eine musikergerechte Treiberlösung entwickelt, die mehrkanalige, nahezu latenzfreie Audiostreams ermöglicht. Die E-WDM Treiber der MAYA1010 versorgen den Musiker mit der Unterstützung aller gängigen Treiberstandards wie MME, WDM, ASIO 2.0, GSIF und Kernelstreaming mit niedrigsten Latenzen. Darüber hinaus enthält der MAYA1010 Treiber die ebenfalls patentierte DirectWIRE Technik, die das interne Routen von Audiostreams zwischen mehreren Audioapplikationen und zwischen den Treiberstandards WDM, ASIO, GSIF, MME und anderen ermöglicht. Dies funktioniert verlustfrei in Echtzeit und ohne jegliche externe Verkabelung.
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Weitere Informationen zur Karte liefert die Produktseite zur MAYA1010, welche von Audiotrak mit einem Preis von 329,- Euro angegeben wird.
[rg]
Tagan mit neuem 420 Watt Netzteil
Der Netzteil-Hersteller Tagan hat sich mit dem Tagan 480 Watt Netzteil in kurzer Zeit recht viele Freunde gemacht, das Netzteil wird zudem von den meisten Hardware-Testern insbesondere wegen seiner geringen Geräuschentwicklung gelobt. Nun bringt Tagan ein neues Produkt auf den Markt:
| Besonders für diejenigen, die das Außergewöhnliche lieben, bietet Tagan das Modell TG420-U02 im schwarzen PS2 Gehäuse mit nachleuchtendem Tagan Logo an, dass speziell bei Nacht erkennen lässt, in welchem Shop-Regal es für Interessierte zu finden ist. Sie denken das ist verrückt? Ja, ist es auch, denn Tagan i-Xeye ist für diejenigen gedacht, die anders sind und es auch bleiben wollen.
Darüber hinaus und auf die technische Seite der neuen Tagan i-Xeye Netzteile geblickt, lässt sich feststellen, das Tagan mit der i-Xeye Serie, Modelle auf den Markt bringt, die den neusten Technologiestandards ATX12V Version 2.0, BTX12V und EPS12V entsprechen. Alle Modelle der 420-ger Baureihe sind mit patentierten, verwandelbaren 20 zu 24 Pin und 4 zu 8 Pin Anschlüssen ausgestattet. Ebenfalls integriert sind zwei unabhängige SATA Anschlüsse (entsprechend der ATX12V Vers. 1.3 und 2.0 Norm) und unabhängige 12 V/22A Linien für stabile Leistungsunterstützung weiterer anzuschliessender Komponenten.
Auch ist das TG420-U02 ist mit einem Glasauge gefertigt, durch welches das blaue Licht, das im Gehäuseinneren des Netzteils integriert wurde, Akzente auf eingebaute Komponenten eines Towers setzt. Zusätzlich unterstützen Besonderheiten wie geschirmte VGA Kabel und Erdungskabel die Stabilität eines jeden Systems. | |

Die unverbindliche Preisempfehlungen für die Tagan i-Xeye TG420-U02 Variante mit Beleuchtung liegt bei 99,- Euro, die Variante ohne Beleuchtung (TG420-U01) soll 89,- Euro kosten.
[rg]
Neuer Artikel online: Yeong Yang YY-5603 "Mars"
Bereits die beiden ersten Sprößlinge der YY-5600 Reihe, das 5601 "Cetus" und das 5602 "Scutum", wurden von uns getestet und konnten zwei Awards in Folge für Yeong Yang abräumen. Nun können wir Euch den dritten Abkömmling dieser Reihe präsentieren: Das YY-5603 "Mars". Ob dieses Gehäuse den Hattrick für Yeong Yang komplett machen kann, wird der nachfolgende Test klären.
[rg]
Sonntag, den 19. September 2004
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Neue Treiber für NVIDIAs nForce-Chipsätze
Der Grafikkartenexperte NVIDIA hat auch für seine Chipsätze neue Treiber in der Version 5.10 bereit gestellt. Wesentliche Neuerungen dabei umfassen insbesondere den GART-Treiber sowie die NVIDIA IDE-Treiber. Diese unterstützen nun erweiterte Funktionen wie RAID-Morphing, das es erlauben soll, das RAID-Level einfacher zu ändern. Zudem lässt sich nun ein RAID-Verbund über Serial-ATA und Parallel-ATA Geräte erstellen. Auch die IDE-Performance will man noch einmal verbessert haben.
Für Besitzer von Dual-Prozessor-Mainboards dürfte des Weiteren die jetzt integrierte Unterstützung dieser Systeme von Interesse sein. Andere Module des Treiber haben sich in dem Update scheinbar nicht verändert und entsprechen den Versionen des Vorgängertreibers 4.27.
Hinweise zum zukünftig erwarteten nForce4-Chipsatz lassen derzeit noch auf sich warten und dürften eventuell in der nächsten Version Einzug halten.
* NVIDIA nForce2 und nForce3 Unified Driver 5.10
[rl]
Freier Multiplikator beim Pentium 4 für FSB1066?
Scheinbar ist man bei der englischen Webseite Toms Hardware Guide auf ein Feature im Bios neuerer Mainboards gestoßen, dass es ermöglicht, den Multiplikator einiger Pentium-4-Prozessoren frei zu wählen. Verantwortlich dafür macht man eine neue Bios-Option von Asus, die den bisher allgemein üblichen Multiplikator-Lock aufheben soll. Als Beispiel kam ein Intel Pentium 4 560 zum Einsatz, der auf dem Sockel 775 mit 3,60 GHz arbeitet und über das aktivierte Performance Requirement Bit (PRB) verfügt. Bezeichnend für dieses Bit ist jedoch nicht die freie Wahl eines Multiplikators sondern die gesteigerte Hardware-Anforderung der Prozessoren an das Mainboard. So wächst die Thermal Design Power von gemächlichen 84 Watt der langsameren Pentium-4-Modelle bis Nummer 540 auf weniger gemütliche 115 Watt für die Highend-CPUs mit höheren Bezeichnungen.
Auf den ersten Blick mag man geneigt sein zu denken, dass hier eventuell erste Vorläufer der im nächsten Jahr erwarteten Enhanced Intel Speedstep Technology ihren Weg auf dem Markt gefunden haben und Asus möglicherweise einen Weg gefunden hat, das eventuell deaktivierte Feature zu aktivieren. Doch bei genauerer Betrachtung verbirgt sich hinter der CPU Lock Free-Biosoption ein einfacher Sicherheitsmechanismus von Intel, der auch beim Pentium 4 Extreme Edition auf dem Sockel 478 bereits existiert. Grundsätzlich ist er dafür da, einen stabilen und problemlosen Betrieb abzusichern, sodass sich der Prozessor im Fall von unzureichender Hardwareunterstützung heruntertaktet. Dafür ist der niedrigere Multiplikator 14 als Fall-Back-Lösung verantwortlich, der als zweite Alternative dennoch den Betrieb ermöglicht. Bei einem Frontsidebus von 200 MHz ergeben sich dann nur noch 2,80 GHz anstelle der sonst üblichen 3,40 GHz (17x200) oder 3,60 GHz (18x200).
Mit einem frei wählbaren Multiplikator hat all dies natürlich wenig zu tun. Allerdings könnte es mit der entsprechenden Unterstützung von DDR2-667 Speicher möglich werden, den FSB1066 auch für bereits erhältliche Prozessoren salonfähig zu machen und die Bandbreite zugunsten größerer Performance zu erweitern. Mit effektiven 266 MHz und dem Fall-Back-Multi ergeben sich 3,72 GHz, ein Takt, der auch an den Anfang Novermber erwarteten P4 Extreme Edition erinnert.
Wesentlich interessanter könnte es aber tatsächlich mit der Einführung der Pentium 4 600 Serie und der EIS Technologie werden. Mit der Freigabe des Multiplikators zur flexiblen Modifikation des Taktes dürfte Software, die sich dieses Feature zunutze macht, nicht allzu lang auf sich warten lassen.
[rl]
90 nm-Athlons im Handel und Athlon 64 4000+, FX-55 im Oktober
Um die Prozessoren von AMD tummeln sich zahlreiche Geschichten, die stückweise Licht in unterschiedliche bisher nur spekulierte Details bringen. So stellen sich anfängliche Gerüchte von einem Sockel-939-Sempron vorerst als falsch heraus und gewähren dem Sempron 3000+ noch einen Platz auf dem betagten Sockel A neben weiteren Modellen wie 2800+ und 2600+.
Weitere interessante Neuigkeiten hält der Athlon 64 4000+ für uns bereit. So sollen nach Angaben des Inquirer dieser und das Server-Pendant Athlon 64 FX-55 ihrer großen Auftritt tatsächlich als 130-Nanometer-CPUs am 11. Oktober beschreiten. Die kleinere Fertigung auf Basis der 90 Nanometer Technologie findet dagegen ihren Einsatz bereits bei diversen langsamere Modellen wie dem Athlon 64 3000+ und 3200+, die amerikanische Onlineshops bereits als Modelle mit 512 KB L2-Cache listen und zu Stückpreisen von rund 175 und 210 US-Dollar anbieten.
Die neuen Sockel-939-Boliden arbeiten mit 1,8 GHz (3000+) und 2,0 GHz (3200+) und sollen nach Angaben der japanischen Hardwareseite HKEPC später durch den Athlon 64 3500+ verstärkt werden, dessen Einstiegspreis bei circa 350 US-Dollar liegen soll.
[rl]
Donnerstag, den 16. September 2004
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VIA-Prozessoren erhalten neue Namen
Die sparsamen Prozessoren des Halbleiterexperten VIA erhalten schon bald neue Namen, die besser auf den anvisierten Markt zugeschnitten sein sollen. So wird der neueste Sprössling mit Codenamen Esther, bisher auch bekannt als C5J, in Zukunft als VIA C7 und VIA C7-M auftreten, wobei ersterer insbesondere auf das Low-Voltage-Segment in Set-Top-Boxen und Low-Power-PCs zielt, während der C7-M als Mainstream-CPU in Notebooks oder Tablet-PCs zum Einsatz kommt. Der Unterschied besteht in den zahlreichen Funktionen zum Stromsparen und für längere Akkulaufzeiten.
Die neue C7-Serie soll einem Bericht der DigiTimes zufolge in der ersten Hälfte des nächsten Jahres verfügbar sein. Um der Produktreihe ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben, sollen auch die Eden-Prozessoren abgewandelte Namen wie VIA C3 und VIA C3-M erhalten.
VIA produziert seit geraumer Zeit Prozessoren, die auf dem Weltmarkt nicht durch ihre atemberaubende Performance überzeugen sollen, sondern statt dessen durch möglichst geringe Leistungsaufnahmen auffallen. Beliebt macht diese CPUs zudem die Möglichkeit, dass sie sich durch ihre geringe Abwärme auch problemlos passiv betreiben lassen. Meist liegt die Thermal Design Power (TDP) noch unter 10 Watt und man kann die Modelle auf dem Weltmarkt somit zu den sparsamsten zählen.
[rl]
PCIe-Chipsätze von ATi kommen Ende des Monats
Die erste Northbridge für die AMD64-Plattform von ATi ohne integrierte Grafikeinheit könnte nach Informationen der DigiTimes Ende September freigegeben werden. Gefertigt bei TSMC mittels 130 nm-Prozess stellt der RX480 den ersten Chipsatz mit PCI Express-Unterstützung bei ATi dar, der von einigen OEM- und Mainboardherstellern in ihren Produkten eingesetzt wird. Innerhalb eines Jahres wolle man sogar die Rolle des größten PCIe-Chipsatz-Lieferanten für die K8-Plattform übernehmen.
Zusätzlich sind zum Ende des Monats die IGP-Chips RS480 für AMD und RS400 für Intel geplant, mit deren Hilfe man ebenfalls binnen eines Jahres zum zweitwichtigsten Anbieter von PCIe-IGP-Chipsätzen für die Intel-Plattform aufsteigen wolle.
Damit überholt ATi mit den eigenen Chips noch die taiwanesische Konkurrenz, die erst in der zweiten Oktoberhälfte ihre Produkte in größeren Mengen ausliefern könne. Doch auch NVIDIA hat erste Termine für den nForce4 auf das vierte Quartal gelegt, der sich nach letzten Informationen ebenfalls auf Ende September belaufen könnte.
[rl]
Mittwoch, den 15. September 2004
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PCI Express Chips von VIA und SiS stehen kurz bevor
Gleich eine ganze Welle von PCI Express-fähigen Chipsätzen könnte im vierten Quartal auf den Markt schwemmen, denn neben ATis verzögerten RS400 und RS480 Chips liefern nun auch die beiden taiwanesischen Hersteller SiS und VIA in diesem Quartal ihre neuen Produkte aus. Nach einem Bericht der DigiTimes seien bei beiden Halbleiterexperten die neuen Generationen für Oktober angesetzt, womöglich sogar etwas später. So sollen der SiS656 und SiS649 für den Pentium 4-Prozessor nicht vor Mitte Oktober verfügbar sein.
Auch der PT894 für den Sockel 775 aus den Reihen von VIA wird aufgrund eines neuen Designs erst gegen Ende des nächsten Monats ausgeliefert. So besteht die Möglichkeit, dass Mainboards auf Basis der neuen PCIe-Varianten das Weihnachtsgeschäft nur in geringen Stückzahlen mitnehmen können und die Hersteller deshalb teilweise mit geringeren Umsätzen rechnen müssen.
Dennoch spekulieren die Silicon integrated Systems (SiS) auf ein Umsatzwachstum von bis zu 26 Prozent, das sich jedoch aus den gestiegenen Verkäufen der K8-Plattformen ergibt, die einen Gesamtanteil von fast 15 Prozent ausmachen. Ein ähnliches Bild bietet sich bei VIA, deren AMD64-Chips etwa 10 Prozent der Auslieferungen im vierten Quartal für sich verbuchen können.
[rl]
Alviso-Details, Notebooks für Q1 2005 erwartet
Eigentlich hätten die neuen Chipsätze als Basis für die Centrino-Notebooks ja schon im vierten Quartal erscheinen sollen, doch nutzte Intel noch einmal kurzfristig die Gunst der Stunde und verschob den neuen Mainstream-Chip für Consumer- und Business-Geräte auf das nächste Jahr. Nun berichtet die DigiTimes von den Herstellern Acer und Asus, welche für das besagte erste Quartal Widescreen-Notebooks mit 12,1 Zoll und 14,1 Zoll herausbringen wollen. Intern wird besagter PCI Express Chipsatz werkeln, der für eine Schar neuer Funktionen sorgen soll und die mobile Sparte noch interessanter machen könnte.
Über die neue Centrino-Plattform mit Codenamen Alviso hatten wir bereits vor einiger Zeit berichtet. Im wesentlichen erscheint er in vier Varianten, die sich sowohl durch das Speicherinterface als auch den Frontsidebus unterscheiden. So unterstützen der i915GM und i915PM beide FSB533 und DDR2-533 im Dual-Channel-Betrieb. Auch sonst sind sich beide recht ähnlich, wenn man von der integrierten GMA900 Grafik des 915GM absieht. Auch die beiden anderen Modelle i915GMS und i910GML besitzen diese Grafikeinheit, welche jedoch nur FSB400-Prozessoren ansteuern können. Interessant ist zudem das recht stark beschnittene Speicherinterface des 915GMS, welches nur noch DDR2-400 im einkanaligen Betrieb anbietet und demzufolge für günstige Lösungen mit geringerem Designaufwand geeignet ist. Beide Versionen verzichten zudem auf einen PCI Express Anschluss für externe Grafikkarten.
| Chipsatz | i915GM | i915GMS | i915PM | i910GML |
| FSB | FSB533 | FSB400 | FSB533 | FSB400 |
| Speicherinterface | Dual-Channel | Single-Channel | Dual-Channel | Dual-Channel |
| Speicher | DDR2-533 DDR2-400 DDR333 | DDR2-400 | DDR2-533 DDR2-400 DDR333 | DDR2-400 DDR333 |
| Grafik | GMA900, PCI Express | GMA900 | PCI Express | GMA900 |
| Features | ATA100/SATA150, 8 USB 2.0 GbE PCIe x1 Azalia Audio | ATA100/SATA150, 8 USB 2.0 GbE PCIe x1 Azalia Audio | ATA100/SATA150, 8 USB 2.0 GbE PCIe x1 Azalia Audio | ATA100/SATA150, 8 USB 2.0 GbE PCIe x1 Azalia Audio |
| Preis | 42 US-Dollar | 42 US-Dollar | 38 US-Dollar | 34 US-Dollar |
Aufgrund der identischen Southbridge ICH6-M gleichen sich die weiteren Funktionen wie USB 2.0, Serial-ATA oder Azalia Audio bei allen vier Chipsätzen und lassen in Betracht auf externe Anschlussmöglichkeiten kaum Wünsche offen. Laut Intel sollen alle Chipsätze im ersten Quartal erscheinen, doch genauere Angaben hierzu sind derzeit noch nicht bekannt. [rl]
Dienstag, den 14. September 2004
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Mozilla Firebird 1.0 PR & Mozilla Thunderbird 0.8
Das Mozilla Projekt hat heute den "Preview Release" der Version 1.0 des Internetbrowsers Firefox vorgestellt. Damit steht die endgültige Version der schlanken und schnellen Browser-Alternative kurz vor ihrer Veröffentlichung. Neue Features sind die RSS Integration in den Bookmarks, die erweiterte "Find as you type"-Suchfunktion und die verbesserte "Plugin update"-Funktionalität.
Ebenfalls veröffentlicht wurde die Version 0.8 des Mailprogramms Thunderbird. Neben dem globalen Posteingang besitzt der "Donnervogel" jetzt auch einen integrierten RSS Reader. Zudem wurde die Importfunktion von anderen Mailprogrammen verbessert. Neben den beiden Standaloneprogrammen wurde auch die Mozilla-Internet-Suite aktualisert. Sie liegt jetzt in Version 1.7.3 vor.
* Download Mozilla Firefox 1.0 PR (Win, Linux, Mac)
* Download Mozilla Thunderbird 0.8 (Win, Linux, Mac)
* Download Mozilla Internet-Suite 1.7.3 (Win, Linux, Mac) [ch]
Verwirrung um nForce4 mit integrierter Grafik
Verwirrung stiftete NVIDIA neuer nForce4-Chipsatz, welcher im September das Licht der Welt erblicken soll und auch unter dem Codenamen CK8-04 bekannt ist. Laut TheInquirer verzichte das Unternehmen nun wohl gänzlich auf die Integration eines Grafikchips und wolle das weite Feld der OEM-IGP-Chipsätze der Konkurrenz aus dem Hause VIA und ATi überlassen. Eine These, die uns nicht ganz klar werden will.
Man stützt diese Aussage auf das Argument, dass sich unter den verschiedenen nForce4-Lösungen noch kein Modell mit IGP finden lässt, was aber prinzipiell nicht verwunderlich ist. So stellt der nForce4 mit Zielgruppe Athlon 64 eine sogenannte Ein-Chip-Lösung dar, welche normalerweise die Funktionen von North- und Southbridge ineinander vereint. Da der Athlon 64 eine Aufgabe der Northbridge — das Speicherinterface — aber bereits abnimmt, bleibt für die Northbridge nur noch die Aufgabe das AGP- beziehungsweise PCI Express-Interfaces in Richtung Grafikkarte über, welche man kurzerhand mit in da die Southbridge übergeben hat.
Nachdenklich macht diesbezüglich eine Information vom Anfang diesen Jahres, die für den CK8-04 einen speziellen DirectX 9.0 Companion Chip vorsieht, welcher letztendlich die Funktion des IGP übernehmen würde. Unklar bleibt nun allerdings, ob NVIDIA nun tatsächlich diesen Chip nicht produzieren wird, oder ob man schlicht aufgrund eines nichtvorhandenen Grafikchips im nForce4 auf die neuen Erkenntnisse kam.
So wagen wir uns derzeit noch nicht, genaue Aussagen über das Verbleiben möglicher IGP- oder IGP-ähnlicher Lösungen seitens NVIDIA zu treffen. Bleibt also vorerst wie immer nur abwarten... [rl]
Sonntag, den 12. September 2004
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Webweites
Das nervenaufreibende Thema der software- und hardwareseitigen Filteroptimierungen bei den Grafikkartenherstellern scheint einfach nicht aus der Welt zu schaffen zu sein. Freute man sich mit der Einführung der GeForce6-Reihe über die geringen Optimierungen der Bildqualität, rückt der brilieneare Filter nun auch hier Schritt für Schritt wieder in den Vordergrund. Das 3DCenter hat sich den aktuellen Stand der Dinge noch einmal zu Gemüte geführt und die Filterqualität der letzten Grafikkartengenerationen sowie die neuesten Optionen der GeForce6-Serie in ihrem aktuellen Artikel eingehend unter die Lupe genommen.
Au-Ja! hat sich hingegen fünf aktuellen Festplatten gewidmet und den Modellen aus dem Lager von Parallel-ATA und Serial-ATA einmal auf die Leseköpfe geschaut. Herausgekommen ist ein interessanter Vergleich der aktuellen Festplatten-Generation, der die wichtigsten Bereiche abdeckt und für eventuell geplante Speichererweiterungen eine solide Entscheidungshilfe darstellt.
Da sich immer häufiger die Frage stellt, ob denn die 64 Bit-Fähigkeiten des Athlon 64 für den Anwender nun tatsächlich einen spürbaren Vorteil bringen oder nicht, hat man sich bei Lost Circuits eingehend mit einer der ersten darauf optimierten Anwendungen beschäftigt. Der englische Artikel behandelt die Funktionalität des Bildbearbeitungsprogrammes Panorma Factory, welches aus Einzelbildern Panoramaansichten berechnet. Um spürbare Werte festhalten zu können, kamen dafür Einzelbilder mit bis zu 190 MB zum Zuge, die letztendlich Gesamtkapazitäten von rund 4 GB beanspruchten. Ob dies nun tatsächlich ein ideales Einsatzgebiet für die 64bittigen Rechenkünstler darstellt, legt der Artikel dar. Doch auch die Bedeutung des Arbeitsspeichers sollte nicht unterschätzt werden.
Der Planet3DNow untersuchte das Silverstone-Gehäuse auf Herz und Nieren, welches den Anwender neben seiner formschönen Aluminiumfront auch durch zahlreiche ausgeklügelte Rafinessen zu überzeugen versucht. So bietet sich dem stolzen Besitzer unter anderem eine Lüftersteuerung sowie ein LC-Display mit blauem Backlight. Zahlreiche Fotos und Informationen gibt es im Artikel.
Mit der kürzlich erschienen GeForce 6600-Serie haben sich auch unsere Kollegen von TweakPC auseinander gesetzt. Herausgekommen ist ein interessanter Einblick in die technischen Performancewerte der GeForce 6600 GT, der nach einer riesigen Anzahl an Benchmarks in allen derzeit wichtigen grafiklastigen Spielen einen umfangreichen Eindruck von den beiden Modellen vermitteln sollte. Besonders für ambitionierte Gamer könnte diese Karte wohl nach Ansicht des Tests ein idealer Kompromiss aus Preis und Leistung darstellen.
Ein etwas anderes Strategiespiel hat die Spieleflut angspielt, das durch die actionlastigen Spielziele die Tradition der bisherigen Spieletitel aufbrechen will. So zeigt sich Arena Wars mit lediglich sechs verschiedenen Einheiten eher von der flotten Seite und lässt mit Modi wie Capture The Flag oder Domination auch die sonst üblichen Spielziele der Zerstörung des Gegners weit hinter sich. Problematisch zeigte sich wohl lediglich die Zahl der aktiven Mitspieler, deren Kampfstärke ein Neuling durch häufiges Training erst noch erreichen muss. Insgesamt konnte der Test jedoch überzeugen und lässt mit dem richtigen Ehrgeiz zum Training auch auf langfristigen Erfolg in den weiten des Internets hoffen. [rl]
Samstag, den 11. September 2004
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Informationen zum Athlon 64 4000+ und FX-55 aufgetaucht
Relativ viel Aufsehen erregten einige Screenshots von CPU-Z, die einen Athlon 64 4000+ und einen Athlon 64 FX-55 zeigen. Letzterer arbeitet mit einem Takt von 2,6 GHz, während der Athlon 64 4000+ mit 2,4 GHz seinen Dienst verrichtet. Beide besitzen 1 MB L2-Cache und scheinen sich ansonsten abgesehen vom Takt nicht zu unterscheiden. Selbst das Stepping stimmt überein. Damit entspricht der 4000+ ziemlich genau den Spezifikationen des bereits weit verbreiteten Athlon 64 FX-53. Beide neue Prozessoren wurden mittels 130 Nanometer Technologie gefertigt und sind für den Sockel 939 ausgelegt.
Hintergrund dieser Fakten ist die bisherige Erwartung, dass AMD bald erste Prozessoren auf Basis der 90 nm-Technologie einführen würde, denn die Auslieferung solch neuer CPUs erreichte erst kürzlich die Öffentlichkeit. Bedenkt man, dass AMDs Entwicklungspartner IBM scheinbar einige Probleme mit der Fertigung bei 90 Nanometern hat, besteht durchaus die Chance, dass auch der nächste Athlon 64 noch mit 130 Nanometern gefertigt, beziehungsweise ebenfalls wieder vom FX umfunktioniert wird.
Erwartet werden beide CPUs zunächst noch im vierten Quartal 2004, eventuell Oktober. Nachrücken soll Gerüchten zufolge im ersten Quartal 2005 schließlich ein Athlon 64 4200+, der tatsächlich 2,6 GHz erreichen dürfte. So bleiben die 90 nm-Prozessoren namens Winchester noch eine Weile außen vor und kommen wohl erst im Laufe des nächsten Jahres zu ihrem großen Einsatz. Ebenfalls denkbar ist ein schrittweiser Einstieg der neuen Technologie in langsameren Modellen, um so die Yield-Rate funktionstüchtiger und schnellerer Chips stetig zu steigern.
Fraglich bleibt in jedem Fall die Aussicht auf die Dual-Core-Zukunft, deren Voraussetzung ein funktionierender 90 Nanometer-Prozess ist. Weitere Skepsis verbreitet sich bei den Gedanken über die zu erwartende Verlustleistung, die derzeit mit rund 90 Watt genannt wird und sich wohl auch nach dem Die-Shrink kaum wesentlich mindert. [rl]
Roadmap für Intels Mobile Prozessoren
Die wohl weitreichendste Neuerung im mobilen Prozessorbereich dürfte der im Laufe der nächsten Monate eingeführte FSB533 sein, welcher die Performance der Notebooks nochmals etwas verbessern sollte. Zudem erreicht wie auf dem Desktop das auch als NX-Feature bekannte XD-Bit Schritt für Schritt die komplette Produktpalette und soll im neuen Pentium M am 5. Januar weiträumig zum Einsatz kommen. Zum gleichen Zeitpunkt setzt Intel den Release des nächsten mobilen Flaggschiffs Pentium M 770 an, welcher mit 2,13 GHz die Spitze stürmen soll. Doch zuvor, am 17. Oktober, ergänzt zunächst der Pentium M 765 die Riege, arbeitet bei 2,00 GHz allerdings noch mit FSB400 und verzichtet auf das neue XD-Bit.
| Prozessor | Nummer | Takt | FSB | Cache | Features | Erscheinung |
| Pentium M | 770 | 2,13 GHz | FSB533 | 2 MB | EIST, XD | 5. Januar 05 |
| Pentium M | 765 | 2.10 GHz | FSB400 | 2 MB | EIST | 17. Oktober 04 |
| Pentium M | 760 | 2,00 GHz | FSB533 | 2 MB | EIST, XD | 5. Januar 05 |
| Pentium M | 755 | 2,00 GHz | FSB400 | 2 MB | EIST | - |
| Pentium M | 750 | 1,86 GHz | FSB533 | 2 MB | EIST, XD | 5. Januar 05 |
| Pentium M | 745 | 1,80 GHz | FSB400 | 2 MB | EIST | - |
| Pentium M | 740 | 1,73 GHz | FSB533 | 2 MB | EIST, XD | 5. Januar 05 |
| Pentium M | 735 | 1,7 GHz | FSB400 | 2 MB | EIST | - |
| Pentium M | 730 | 1,6 GHz | FSB533 | 2 MB | EIST, XD | 5. Januar 05 |
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den auf minimalsten Stromverbrauch optimierten Veteranen, die zwar zunächst weiter mit FSB400 arbeiten, aber im ersten Quartal 2005 ebenfalls zum Großteil mit dem neuartigen Sicherheitsschutz ausgestattet werden. Zudem visiert Intel zu Beginn des nächsten Jahres in diesem Marktbereich neue Höhen mit Taktraten von 1,5 GHz an.
| Prozessor | Nummer | Takt | FSB | Cache | Features | Erscheinung |
| Pentium M LV | 758 | 1,5 GHz | FSB400 | 2 MB | EIST, XD | Q1 05 |
| Pentium M LV | 738 | 1,4 GHz | FSB400 | 2 MB | EIST | - |
| Pentium M ULV | 753 | 1,2 GHz | FSB400 | 2 MB | EIST, XD | Q1 05 |
| Pentium M ULV | 733 | 1,1 GHz | FSB400 | 2 MB | EIST, XD (J-Suffix) | - |
| Pentium M ULV | 723 | 1,0 GHz | FSB400 | 2 MB | EIST | - |
Für den Celeron M, der ebenfalls wie der Pentium M nun bereits großteils auf dem 90 Nanometer Dothan-Kern basiert, stehen bis ins nächste Halbjahr weitere Taktsteigerungen bis auf 1,6 GHz an. Im Unterschied zum Pentium M bestückte man den Celeron jed