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Freitag, den 31. Oktober 2003

Neuer Artikel online: Design Gehäuse Roundup

Mit dem heutigen Test wollen wir drei Design-Gehäuse untersuchen, das Air Design Case aus dem Hause 3R Systems, das Aero-S202 von Aero Cool sowie das PSR5601 Matrix Silber Aluminium-Gehäuse von Skyhawk. Alle drei Gehäuse richten sich weniger an den ständigen PC-Bastler, welcher andauernd Komponenten aus seinem Rechner ein- und ausbaut, da die dafür von diesen Gehäusen gebotenen Befestigungstechniken und - finessen von anderen Gehäusen überboten werden. Sie richten sich jedoch an die Anwender mit gehobenen Ansprüche an die Optik des eigenen PC-Gehäuses - weg vom Standardgrau hin zu edlen Gehäusen mit so nutzvollen wie zierenden Extras wie integrierten Lüftersteuerungen, Seitenfenstern, Beleuchtungen oder auch Front-Displays.

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[rg]

Samsung baut größtes Werk für TFT-Panel in Korea

Samsung, einer der größten TFT-LCD-Panel Hersteller, gab nun den Baubeginn für ein neues Werk in Korea bekannt. Es soll 2005 die Serienproduktion der ersten von vier Produktionslinien unter der erstmaligen Verwendung von Glassubstraten aufnehmen. Der Bau erstreckt sich über eine Fläche von zwei Millionen Quadratetern und soll schließlich über 20.000 Arbeitsplätze schaffen. Im Jahr 2010 soll der Komplex vollständig fertiggestellt sein und mit insgesamt vier Produktionslinien einen Umsatz von circa 10 Billionen Koreanischen Won erwirtschaften, was umgerechnet knapp 9 Milliarden Euro entspricht. Man rechnet damit, zum Startschuss 2005 einen Anteil von 40 Prozent bei der weltweiten Produktion aller TV-Panels zu erreichen.

Zeitgleich verhandelt Samsung mit Sony über die gemeinsame Nutzung des Werkes, dessen konkrete Details jedoch noch diskutiert werden müssen. In Planung steht derzeit ein Startkapital von zwei Milliarden US-Dollar für den Fertigungsbeginn der TV-Panels. Ein Ergebnis der Verhandlungen soll wohl Anfang nächsten Jahres vorliegen.

Schwalbach/Ts. – 30. Oktober 2003: Samsung Electronics, der weltweit größte Hersteller von TFT-LCD-Panels, teilt heute mit, dass das Unternehmen mit dem Bau des neuen Produktionskomplexes für die Fertigung von TFT-LCD-Panels in Tangjeong, ChungCheongNam-Do, Korea, begonnen hat. Hier entsteht das weltweit größte Werk für die Fertigung von TFT-LCD-Panels, das nach Fertigstellung eine Fläche von über zwei Millionen Quadratmetern einnehmen wird. Insgesamt ist das Werk für vier Produktionslinien ausgelegt. Die weltweit erste Produktionslinie der siebten Generation für die Fertigung von TFT-LCD-Panels wird dort im Jahr 2005 als erste der vier geplanten Linien die Serienfertigung aufnehmen.

Mehr als 1000 Besucher verfolgten die Feierlichkeiten anlässlich des ersten Spatenstiches. Zu den Teilnehmern zählten Yun Jong-yong, Vice Chairman von Samsung Electronics, Lee Yoon-woo, President von Samsung Electronics sowie Mitglieder der koreanischen Regierung.

Laut Vice Chairman Yun Jong-yong "werden in dem neuen Werk in Tangjeong die weltweit ersten Fertigungslinien der siebten Generation für die Verarbeitung von Glassubstraten mit den Abmessungen 1870 mm x 2200 mm – das sind über 2 m² - installiert. Das Werk in Tangjeong wird CungCheongNam-Do zur Heimat des größten Fertigungskomplexes der Welt für die Produktion der Panels der nächsten Generation machen und verschafft den OEM-Herstellern von PC-Monitoren und Fernsehgeräten den bedarfsgerechten Zugang zu Flachbildschirmen."

Samsung will diese Region zum "Liquid Crystal Valley" auf Weltniveau ausbauen, dem eine Schlüsselrolle dabei zukommt, die führende Position des Unternehmens im Bereich der Panels weiter zu stärken. Über die nächste Dekade wird Samsung 20 Billionen Koreanische Won in die vier Produktionslinien investieren und dort 20.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Nach der Fertigstellung im Jahr 2010 wird der Umsatz pro Jahr bei mehr als 10 Billionen Koreanische Won liegen. Der kumulative Umsatz wird bis zu diesem Zeitpunkt auf 48 Billionen Koreanische Won gestiegen sein.

Samsung liegt seit 1998 auf dem ersten Platz unter den weltweit größten TFT-LCD-Panel-Herstellern. Sobald der Produktionskomplex im Jahr 2005 die Serienfertigung hochfährt, rechnet Samsung damit, 40 Prozent aller LCD-Panels zu fertigen, die in Fernsehgräten Einsatz finden.


[rl]

Viren-Warnungen per Mail von Hard Tecs 4U?

Seit einigen Tagen werden wieder einmal in unserem Namen und (nur scheinbar natürlich) mit unseren Mailadresse Viren-Warnungen durch die Gegend verschickt, welche allerdings selber wiederum einen Virus enthalten. Dazu folgendes: Wir verschicken absolut keinerlei Massenmails durch die Gegend, Hard Tecs 4U besitzt nicht einmal einen Newsletter. Insofern gibt es für uns auch keinerlei Grund, irgendwelche Virenwarnungen zu verschicken, besonders nicht massenweise. Prinzipiell gesehen verschickt eigentlich niemand Virenwarnungen per Mail, die Hersteller von Anti-Virenprogrammen warnen zwar auf ihren Webseiten und in Pressemitteilungen regelmäßig vor neuen Viren, niemals aber per Mail.

Viren-Warnungen per Mail sind deshalb prinzipiell mit allerhöchster Vorsicht zu betrachten, diese enthalten nämlich in 99% der Fälle selber nichts anderes als einen Virus, welcher zumeist sogar noch (fälschlicherweise) als Antiviren-Programm ausgegeben wird. Davon sollte man sich nicht in die Irre führen lassen, denn wie gesagt verschickt eigentlich niemand Viren-Warnungen per Mail. Daß die Absender-Adresse einer Mail problemlos fälschbar ist und demzufolge vom (vermeintlichen) Absender nicht auf die Vertrauenswürdigkeit einer Mail geschlossen werden kann, sollte zudem allgemein bekannt sein.

Die entsprechenden Mails mit Viren-Warnungen stammen natürlich nicht von unsere Mail-Accounts und auch nicht von unserem Server, denn dies würde einen Einbruch in unseren Server voraussetzen, welcher allerdings nicht passiert ist. Von jedem Mail-Server der Welt, welcher ohne entsprechender Prüfung jede Mail entgegennimmt, lassen sich leider solche Mails mit falschen Absender-Angaben absenden - wie auch in diesem Fall vermutlich geschehen. Abhilfe wird hier vermutlich erst das in der Entwicklung befindliche neue Mailprotokoll AMTP bringen, welches Viren- und Spam-Mailern den "Spaß" gründlich verderben soll.
[rg]

Donnerstag, den 30. Oktober 2003

PNY präsentiert neue NVIDIA Grafikkarten

Der Grafikkartenhersteller PNY zeigte nun ebenfalls seine neuesten Modelle auf Basis der NV36 und NV38 Grafikchips. Die Verto GeForceFX 5700 Ultra verfügt über ein 128 Bit DDR2-Speicher-Interface und erscheint mit Taktraten von 475/450 MHz, während das neue Topmodell GeForceFX 5950 Ultra mit 475/475 MHz für GPU und Speicher taktet und über die doppelte Speicherbandbreite verfügt. Zudem besitzt sie neben einem VGA- und DVI-Ausgang zusätzlich Video-In/Out Anschlüsse. Sie ab sofort zum Preis von 549 Euro im Handel erscheinen. Die FX5700 Ultra schlägt mit circa 249 Euro zu Buche. Im Lieferumfang befindet sich außerdem alle benötigten Adapter-Stecker und Kabel. Weitere Details sind folgenden Auszügen aus der Pressemitteilung zu entnehmen.

GeForce FX 5700 Ultra

Die GeForce FX 5700 Ultra stellt Enthusiasten als auch dem Mainstream-Markt einmalige Levels an Grafik-Performance zur Verfügung.

Die FX 5700 Ultra wurde zum Spielen mit höchster Leistung entwickelt. Sie ist ausgestattet mit einer der bahnbrechendsten GPU-Architekturen, mit fortschrittlichster DDR2 Speicher-Technologie und NVIDIAs Intellisample Technologie für einmalige Performance bei höchster Auflösung. Die Karte verfügt über VGA-, DVI- sowie S-Video-Ausgänge und ein angepasstes Kühlsystem für GPU und Speicher.

Performance Features: NVIDIA® CineFX(tm) 2.0 Engine, 256-bit Graphics Core, 475MHz Core Clock, 128-bit DDR2 Speicher-Interface, 450MHz Memory Clock (900MHz Memory Data Rate), 14,4GB/sec. Speicherbandbreite, 1,9 Milliarden Texels/s. Füllrate, 356 Mio. Vertices/s. Setup, 4 Pixels per Clock (peak), 16 Texturen per Pixel (max) mit 8 Texturen applied per Clock, Dual 400MHz RAMDACs

GeForce FX 5950 Ultra

Die GeForce FX 5950 Ultra bietet Games-Enthusiasten ein noch nie da gewesenes Spiele-Erlebnis. Für fortschrittliche DirectX 9.0 Spiele entwickelt, liefert die Verto GeForce FX 5950 Ultra eine unübertroffene Bildqualität bei höchster Auflösung um einmalige, kinogleiche Spiele-Effekte wiederzugeben. Gegenüber dem Vorgängermodell FX 5900 Ultra verfügt die GeForce FX 5950 Ultra über eine verbesserte GPU Core-Clock sowie Memory-Clock und ist somit die momentan schnellste, auf dem Markt verfügbare Grafik-Karte. Die GeForce FX 5950 Ultra wird auf Grund der unglaublichen Clock-Geschwindigkeit, dem 256-bit Memory-Bus und dem 256MB Hochgeschwindigkeits DDR Frame Buffer Memory, weltweit die Spiele-Plattform der ersten Wahl sein. Die GeForce FX 5950 Ultra verfügt über VGA-, DVI- und VIVO-Ausgänge sowie ein fortschrittliches Kühlsystem.

Performance Features: NVIDIA® CineFX(tm) 2.0 Engine, 256-bit Graphics Core, 475MHz Core Clock, 256-bit DDR Memory Interface, 475MHz Memory Clock (950MHz Memory Data Rate), 30,4GB/sec. Speicher-Bandbreite, 3,8 Milliarden Texels/s. Füllrate, 356 Mio. Vertices/s. Setup, 8 Pixels per Clock (peak), 16 Texturen per Pixel (max) mit 8 Texturen applied per Clock, Dual 400MHz RAMDACs


[rl]

EPoX bietet aktualisierte BIOS-Versionen zum Download

Der Motherboard-Hersteller EPoX stellte nun neue Bios-Versionen für zahlreiche Mainboards zum Herunterladen bereit. Diesmal sind einige Fehlerbereinigungen, aber kaum Feature-Updates dabei. So hat man hauptsächlich für die Mainboards die Erkennung von Applebred Prozessor-Kernen hinzugefügt und die Untersützung von Thorton CPUs verbessert, so dass auch mit diesen Cores zukünftig keine Probleme mehr auftreten sollten. Mehr Informationen hierzu finden sich auch auf der Support-Seite des Unternehmens.

  • Model: EP-8RDA+
    BIOS: 8RDA3A17.BIN (3800)
    Datum: 2003/10/17
    * AppleBred CPU Informationen hinzugefügt
    * Barton und Thorton CPU-Erkennung verbessert

  • Model: EP-P4X400D
    BIOS: P40D3731.BIN (CF00)
    Datum: 2003/07/31
    * S1-Wakeup-Probleme bei USB behoben
    * "USB Resume from S3/S4" auf "Enable" gesetzt

  • Model: EP-8K9A9I
    BIOS: 9A9I3A07.BIN (4300)
    Datum: 2003/10/07
    * AppleBred CPU Informationen hinzugefügt
    * "Aperture Size" auf 128MB gesetzt um Probleme mit einigen ATI-Grafikkarten zu beheben.
    * Anzeigefehler im "Magic Health" bei +5VSB behoben

  • Model: EP-8K9A3+
    BIOS: K9A33A07.BIN (8F00)
    Datum: 2003/10/07
    * AppleBred CPU Informationen hinzugefügt
    * "Aperture Size" auf 128MB gesetzt um Probleme mit einigen ATI-Grafikkarten zu beheben.

  • Model: EP-8K9A, EP-8K9AI
    BIOS: 8K9A3A07.BIN (7300)
    Datum: 2003/10/07
    * AppleBred CPU Informationen hinzugefügt
    * "Aperture Size" auf 128MB gesetzt um Probleme mit einigen ATI-Grafikkarten zu beheben.

  • Model: EP-8RDA3, EP-8RDAE, EP-8RDA3I
    BIOS: RDA33A17.BIN (F000)
    Datum: 2003/10/17
    * AppleBred CPU Informationen hinzugefügt
    * Barton und Thorton CPU-Erkennung verbessert

  • Model: EP-8RDA3+, EP-8RDA3G
    BIOS: 8RD33A17.BIN (6B00)
    Datum: 2003/10/17
    * AppleBred CPU Informationen hinzugefügt
    * Barton und Thorton CPU-Erkennung verbessert

  • Model: EP-8RGMI
    BIOS: 8RGM3A17.BIN (6800)
    Datum: 2003/10/17
    * Probleme bei "CPU Warning/Shutdown Temperature" behoben
    * AppleBred CPU Informationen hinzugefügt
    * Barton und Thorton CPU-Erkennung verbessert

  • Model: EP-8K9A9+
    BIOS: 9A9P3A15.BIN (2E00)
    Datum: 2003/10/15
    * AppleBred CPU Informationen hinzugefügt
    * "Aperture Size" auf 128MB gesetzt um Probleme mit einigen ATI-Grafikkarten zu beheben.
    * Incorrect 5VSB display at Magic Health.
    * VIA 6420 SATA-ROM auf v2.20 aktualisiert

  • Model: EP-4PGF
    BIOS: 4PGF3A15.BIN (4600)
    Datum: 2003/10/15
    * Probleme mit dem ALC655 AC97 Chip behoben.

[rl]

AMD Barcode zum Schutz vor CPU-Fälschern

Erstmals mit dem AMD K6 Prozessor eingeführt, begleiten verschieden Markierungsverfahren das Unternehmen im Kampf gegen Fälscher nun schon seit vielen Jahren. Mit der zusätzlichen Verwendung von Barcodes, die in einer Größe von 3 x 3 mm auf dem Chip aufgebracht werden, beginnt nun die nächste Ära solcher Sicherheitstechniken.

Gerade durch die gute Übertaktbarkeit einiger Prozessor-Generationen ist das Verkaufen von nachträglich umgelabelten CPUs von preiswerten Modellen auf zum Teil deutlich teurere Varianten erst richtig in Mode gekommen. Nun versucht man den Fälschungen, die in letzter Zeit immer wieder aufgetaucht sind, wieder Herr zu werden. Der Barcode soll auf den Chips von Athlon XP/ 64/ 64 FX und Opteron Prozessoren zum Einsatz kommen und zu den anderen Daten auf den Die beziehungsweise bei der K8-Generation auf den Heat-Spreader gedruckt werden.

Bleibt abzuwarten, ob man sich davon beindrucken lässt. Ein entscheidendes Problem dürfte jedoch erst einmal sein, den Verdacht auf eine Fälschung zu wecken, da nur die wenigsten Anwender mit den Bezeichnungen auf der CPU etwas anfangen können. Hier fehlt eventuell noch etwas Aufklärungsarbeit, die auf entsprechende Möglichkeiten hinweist.
[rl]

Mittwoch, den 29. Oktober 2003

Intel beschleunigt Centrino-Wireless-LAN

Ein wesentlicher Bestandteil von Intels mobiler Centrino-Technologie ist der Intel PRO/Wireless 2100 LAN-Chip für die drahtlose Netzwerkfunktionalität. Die bisher verbaute Variante gemäß 802.11b-Standard leidet jedoch unter ihrer schmalen Bandbreite.

Der jetzt vorgestellte Nachfolge-Chip Intel PRO/Wireless 2100A unterstützt nun endlich auch die deutlich schnellere 802.11a-Variante mit fünffach höherer und damit endlich auch zeitgemäßer Leistung von 54 MBit/s. Allerdings ist 802.11a nicht zu den bisher gebräuchlichen Standards 802.11b und 802.11g (welcher übrigens auch 54 MBit/s bietet) kompatibel, funkt er doch im Gegensatz zu letzteren im 5 GHz-Frequenzbereich und nicht mit 2,4 GHz. Dies wirft natürlich einen Schatten auf bereits installierte WLAN-Access-Points, andererseits soll der höhere Frequenzbereich jedoch eine geringere Störanfälligkeit zur Folge haben.

Die Verfügbarkeit entsprechender Notebooks sowie neu eingerichteter Access-Points sollte daher schon Hand in Hand gehen, damit der von Intel gepushte Umstieg auch wirklich Sinn macht, sonst ist wieder einmal der Kunde der Dumme. Eine mögliche Alternative stellen immerhin Dualband-WLAN-Karten von Drittherstellern dar, die natürlich ohne Centrino-Siegel auskommen müssen, andererseits für die dringend erforderliche Kompatibilität sorgen können.
[vw]

Diamond Multimedia kehrt ins Grafikkartenbuisness zurück

Der von S3 Graphics übernommene Konzern Diamond Multimedia, welcher im Jahr 2000 aus dem Grafikmarkt ausstieg und sich dann im Multimediabereich unter dem Namen SonicBlue versuchte, kehrt zurück ins Grafikkartengeschäft. In einer Pressemitteilung bei Rage3D kann man nachlesen, dass Diamond Multimedia mit ihren bekannten Produktnamen Stealth und Viper Grafikkarten auf Basis von ATI und NVIDIA Chips vermarkten will. Dabei soll sich die Stealth Serie wie früher den Value (Mainstream) Bereich abdecken, wohingegen sich die Viper Serie an High-End Gamer richten wird.

Erste Produkte sollen schon ab November ausgeliefert werden. Details zu den Produkten gibt es allerdings noch keine. Auf der Website von Diamond Multimedia findet man bisweilen nur ein Ankündigungsbild.
[mg]

Intel veröffentlicht Desktop Control Center

Das schon Ende August angekündigte Intel Desktop Control Center steht ab sofort bei dem Hersteller Intel zum Download bereit. Damit wendet sich Intel nun ganz offiziell dem Overclocking und Tweaking Segment zu, für welches man lange Zeit keinerlei Interesse zeigte. Das Tool vereinigt vielerlei Einstellungs- und Tweakinmöglichkeiten, welche Intel mit den Schlagworten Tune It, Customize It, Cool It, Test It und Stess It bewirbt. Dazu zählen z.B. Einstellungsmöglichkeiten für die Lüfterdrehzahl, um die Geräuschkulisse anpassen zu können. Des weiteren soll man auch den FSB und Speichertakt im Betrieb modizieren können. Genauere Details findet man hier direkt bei Intel.

Einen Nachteil hat das Programm allerdings schon. Es läuft nur auf den Intel Mainboards D865PERL (Springdale) und D875PBZ (Canterwood), wobei auch hier noch eine Einschränkung vorhanden ist, auf das aktuellste BIOS umsteigen zu müssen. Über ein solches Tool hätten sich sicherlich auch viele i865 und i875 Mainboardbesitzer anderer Hersteller gefreut. Alle Intel User können das Tool von hier aus bei Intel herunterladen.
[mg]

Dienstag, den 28. Oktober 2003

Mandrake 9.2 Problem mit LG-Laufwerken gelöst

Schnell wie ein Blitz verbreitete sich die Meldung im Netz, als bekannt wurde, dass Mandrake angeblich CDROM Laufwerke des Herstellers LG zerstört. Wie heute jedoch bekannt wurde, ist der Fehler weniger auf Seiten von Mandrake zu suchen sondern eher allgemeiner Natur und auch bei anderen Distributionen anzutreffen.

Dem französischen Distributor wurde zum Verhängnis, einen sehr aktuellen Linux-Kernel verwendet zu haben, der den FLUSH_CACHE Befehl in einem bisher anscheinend nicht üblichen Zusammenhang verarbeitet hat. Dieser ist laut ATAPI Spezifikation nur für CD-R/DVD-R Laufwerke vorgesehen und bewirkt im Prinzip, dass der Cache des Brenners auf das Speichermedium geleert wird. Bei normalen Lese-Laufwerken kann dies natürlich nicht erfolgreich passieren, so dass im Standard empfohlen wird, den Befehl entweder zu ignorieren oder einen Fehler zurückzugeben. Man kann vermuten, dass auf Basis dieser Informationen mit Hilfe dieses Kommandos ermittelt werden sollte, ob ein aufnahmefähiges Laufwerk angeschlossen ist.

Im Endeffekt scheint LG ebendiesen Befehl zum Löschen der Firmware übernommen zu haben, was durch diese Verknüpfung unglücklicher Umständlich schließlich auch geschieht. Damit wird klar, dass der Fehler sowohl auf Seiten der Kernel-Programmierer als auch bei LG zu suchen ist. Während Mandrake jedoch inzwischen einen Kernel-Patch erstellt hat, der das Problem behebt und diesen ab sofort auch in der Distribution integriert, hüllt sich LG allerdings noch in Schweigen.

Im schlimmsten Fall lässt sich dieser Punkt auch unter Windows jederzeit mit Hilfe von Viren ausnutzen, weshalb sich in der Hoffnung auf einen baldigen Fix nur empfehlen lässt, die Firmware betroffenener Laufwerke schnellstmöglichst zu aktualisieren.
[rl]

NVIDIA hat ForceWare 1.0 freigegeben

NVIDIA hat nun die erste offizielle Version des System Utilities ForceWare für eine Vielzahl von NVIDIA nForce2/3 Mainboards freigegeben und bietet damit passend zu den zum Teil versteckten Tuning-Funktionen im Grafikkarten-Treiber eine Software an, die es erlaubt, auch die Mainboards je nach belieben zu übertakten. Damit folgt der Hersteller dem Trend einer immer größer werdenden Tuning-Gemeinde im privaten Sektor, die nicht mehr nur auf die Spezifikationen des Herstellers vertraut, sondern die gekaufte Hardware selbst an ihre Grenzen bringt.

Die Feature-Liste beschränkt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch auf die wesentlichen Funktionen wie die Einstellung des Frontsidebus und der Taktrate des AGP Bus. Interessante dürfte jedoch die softwareseitige Möglichkeit zum Ändern der wichtigsten Timings für den Speicher sein, was nach unserem Wissen sonst keine weiteren Programme auf ähnlich komfortablem Weg erlauben. Da auch nForce3 Mainboards unterstützt werden, auf denen AMDs 64 Bit Abkömmlinge mit zumindest nach unten freigeschalteten Multiplikator arbeiten, könnte man für die Zukunft hoffen, dass vielleicht auch einmal Einstellungsmöglichkeiten dafür implementiert werden.

Wer das Programm ausprobieren will, findet den Link zum Herunterladen auf der Homepage von NVIDIA. Dort verweist man außerdem zu einer Liste aller unterstützen Mainboards, die es zu beachten gilt, da sonst mit unvorhersehbarem Verhalten gerechnet werden muss.
[rl]

Montag, den 27. Oktober 2003

VIA KT880 für den Athlon XP im Dezember

Das Geschäft scheint bei VIA auf dem Sockel-A-Markt derzeit recht gut zu laufen, wenn man bedenkt, dass sich der taiwanische Chipsatz-Entwickler nach Berichten der DigiTimes mit dem KT600 in einem Lieferengpass aufgrund zu großer Nachfrage befindet. Doch bis zum Ende des Jahres will man deutlich aufstocken.

Ursprünglich hatte man noch vor Dezember, also rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, den Nachfolger KT880 erwartet, welcher erst vor einem Monat plötzlich in Erscheinung getreten ist und als interessantes Feature die Unterstützung von DDR-II Speicher mit bringt. Bis dahin galt eigentlich der KT600 als letzter Chipsatz für den Sockel A. Doch nun konnten wir aus herstellernahen Kreisen erfahren, dass käufliche Mainboards wohl erst Mitte Dezember erhältlich sein werden und demzufolge aus dem alljährlichen Endspurt vor Neujahr herausfallen werden. Gemäß der uns vorliegenden letzten Roadmap des Herstellers, war der Sample Status dieses Chipsatzes bereits im September begonnen worden. Die Serienproduktion war für Quartal 4 2003 angesetzt. An anderer Stelle wird berichtet, dass Muster des Chipsatzes erst in diesem Monat an die Mainboardproduzenten verschickt wurden. Damit hätte VIA seine eigene Sample Planung gemäß Roadmap bereits etwas überschritten.

Denkbar wäre aber, dass VIA den KT880 absichtlich etwas verzögert hat, um dem gut platzierten KT600 nicht zu früh das Wasser abzugraben und damit das Geschäft mit dem mitten in der Produktion stehenden Chipsatz zu stören. Auf diese Weise hätte man schließlich für das neue Jahr einen günstigen Einstiegspunkt und schafft sich nebenbei noch Zeit zum Eliminieren eventuell übersehener Fehler, um so dem Neuling eine ideale Ausgangsbasis im Kampf gegen NVIDIAs nForce2 zu verschaffen ;-).
[rl]

AMD senkt Prozessor Preise

Wie wir bereits berichteten, hat Intel am gestrigen Tage die Preise ihrer Desktop Prozessoren im Preis gesenkt. Die aktuelle Preisliste kann man hier einsehen. Der Konkurrent AMD hat heute nachgezogen, wie schon so oft nach Preissenkungen bei Intel, und bietet ihre Desktop Prozessoren nun ebenfalls ein Stück günstiger an. Wie immer gelten die nachfolgenden Preise aber nur bei einer Abnahme von 1000 Stück und sind nicht unmittelbar mit den Handelspreisen zu vergleichen.

Modellalter Preisneuer PreisNachlass
Athlon XP 3200+$464$32530%
Athlon XP 3000+$265$20323%
Athlon XP 2800+$180$14022%
Athlon XP 2700+$137$11715%
Athlon XP 2600+$103$103-
Athlon XP 2500+$89$89-
Athlon XP 2400+$84$796%
Athlon XP 2200+$71$71-
Athlon XP 2100+$69$664%
Athlon XP 2000+$69$664%

Wie man sehen kann, hat AMD ihre Preisnachlässe im Grunde nur auf die Top Modelle beschränkt. Interessanterweise findet man in der aktuellen AMD Preisliste aber nicht die Nachlässe beim Athlon XP 2600+, 2500+ und 2400+ wieder, über welche wir im August berichteten. Anscheinend galt vor dieser offiziellen Preissenkung immer noch die Liste vom Mai dieses Jahres. Jedenfalls wäre es uns nicht bekannt, dass AMD oder auch Intel die Preise ihrer Prozessoren im Nachhinein wieder anheben, was hier bei diesen 3 Modellen der Fall gewesen wäre.
[mg]

HDTach Festplatten-Benchmark in neuer Version 2.70

Der beliebte Festplatten-Benchmark HDTach ist abseits von allem Trubel in einer neuen Version erschienen. Im gleichen Atemzug mit der Übernahme des Projektes durch Simpli Software, steht nun eine verbesserte Variante 2.70 zum Herunterladen bereit, die unter anderem eine verbesserte Darstellung der Diagramme beinhaltet.

Damit verschwinden die zuvor häufig anzutreffenden Häkchen oder Ausschläge in der Messkurve und weichen einer klareren Linie. Außerdem macht die Version einen deutlich flotteren Gesamteindruck und scheint nun die Belastung des Prozessors realitischer anzugeben. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Unternehmens, die auch Angaben zu weiteren Produkten und Benchmarks enthält.

    * HDTach 2.70 für Windows NT/2000/XP (ca. 1,2 MB)
[rl]

Mehr Informationen zu Windows "Longhorn"

Zahlreiche Informationen geistern nun schon seit einiger Zeit im weltweiten Datennetz zum Thema Longhorn herum, die sich mit allen möglichen Details der nächsten Windows-Generation beschäftigen. Heute wird Microsoft nun auf der Professional Developers Conference (PDC) in Los Angeles erste offizielle Details bekannt geben und hoffentlich auch Licht in die angehäuften Gerüchte bringen.

Eines der Gerüchte befasst sich mit dem sagenumwobenen ServicePack Nummer Zwei für Windows XP, welches immer wieder verschoben wurde und nach letzten Angaben wohl Mitte 2004 erscheinen soll. Laut Informationen von ZDNet soll der Grund für den späten Release mit Longhorn zusammen hängen, aus dessen Feature-Liste man sich wohl bedienen wolle, um im Sichheitspaket mit dem Codenamen Springboard einge neue Funktionen wie eine deutlich verbesserte Firewall zu integrieren. Diese soll dann zusätzlich den ausgehenden Datenverkehr überwachen können. Zudem soll das Speichermanagement insofern überarbeitet werden, dass Pufferüberläufe grundsätzlich verhindert werden können und damit eine der häufigsten Ursachen für Sichheitslöcher ihr Ende finden würde.

Erste Screenshots der Vorabversion von Longhorn sind bereits dieses Wochende im Internet aufgetaucht und stammen aus dem mehr oder weniger freiwillig im Internet geleakten Build 4051, welches ursprünglich erst heute seinen Weg an die Öffentlichkeit finden sollte. Einen Überblick findet sich zum Beispiel bei NeoWin, WinFuture oder WinBeta. Doch gerade vom Aussehen vermag das Release kaum zu überraschen, dass auf den ersten Blick eher an eine Kreuzung zwischen Windows XP "Luna" und MacOS X "Panther" erinnert. In der Tat sind gewisse Ähnlichkeiten zwischen dem neu aufgemachten Internet Explorer und Apples Browser Safari nicht zu widerlegen ;-). Dennoch sollten hier keine voreiligen Schlüsse gezogen werden, zumal von der für das finale Release geplanten 3D-beschleunigten Oberfläche noch nichts zu sehen ist. Hier bleibt wohl vorerst einmal wieder nur abzuwarten.

Weitere Details folgen, sobald von der PDC erste Informationen bekannt werden.
[rl]

Samstag, den 25. Oktober 2003

Bericht von der DOCM 2003

Im Rahmen der NEXXT GENERATION Jugendmesse in Hannover fanden am vergangenen Wochenende auch die ersten Deutschen Overclocking Meisterschaften statt. Da auch Hard Tecs 4U ein Mitglied der Jury stellte, wollen wir es uns an dieser Stelle nicht nehmen lassen, einen kurzen Bericht über das Event abzugeben.

zum Bericht
[rg]

ATi Radeon 9800 Pro mit Übertaktung "ab Werk"

Erst vorgestern hatten wir über die möglicherweise erste Grafikkarte des Speicherherstellers GeIL berichtet. Diese soll auf dem Radeon 9800 Pro Chip basieren und bereits kräftig auf Frequenzen von 445 MHz bzw. 740 MHz DDR übertaktet zur Auslieferung kommen.

Unserem Forumsmitglied Hero hat das offensichtlich keine Ruhe gelassen und so hat er ein ganz ähnliches Produkt von OCSystem ausgegraben ;-). Hier wird das BIOS einer Serienkarte modifiziert und bietet dadurch ab Werk Taktraten von 425 MHz bzw. 740MHz DDR. Gekühlt wird das Ganze durch die Zalman ZM80C-Heatpipe und einen leisen 80er Zalman-Lüfter. Doch auch der Name GeIL taucht noch auf, denn OCSystem verwendet deren Kupferwärmeleitpaste für den Verbau der Zalman Heatpipe.

Der Preis von 385 US-$ für das Gebotene geht durchaus in Ordnung, allerdings versendet OCSystem nur auf dem nordamerikanischen Kontinent.
[vw]

Macweites

Vor wenigen Tagen überraschte Apple mit dem Release der neuen iBook-Generation. Die größte Neuerung in der Heimnutzernotebooklinie ist der Umstieg von einem G3 auf einen G4 Prozessor. Dieser enthält zusätzlich die Altivec-Einheit und sorgt damit für eine Beschleunigung von Multimediaprogrammen. Die Taktraten wurden ebenfalls angehoben. So gibt es nun drei verschiedene Modelle mit 800 MHz, 933 MHz und 1GHz.

Das kleinste Modell ist dabei mit einem 12“ Display versehen, während die beiden Größeren ein 14“ spendiert bekommen haben. Weitere Neuerungen sind die ATi Moblity Radeon 9200 mit 32 MByte Videospeicher, als Arbeitspeicher kommt nun DDR-RAM zum Einsatz und die USB Schnittstelle arbeitet jetzt nach dem deutlich schnelleren USB 2.0 Standard. Ebenfalls standardmäßig ist nun ein DVD/CD-RW Kombilaufwerk.

12": G4 800 MHz14": G4 933 MHz14": G4 1GHz
ProzessorMotorola PowerPC 7455 256 kByte L2 800 MHzMotorola PowerPC 7455 256 kByte L2 933 MHzMotorola PowerPC 7455 256 kByte L2 1GHz
Display12" TFT 1024x78614" TFT 1024x78614" TFT 1024x786
Arbeitsspeicher256 MByte DDR-RAM (max. 640 MB)256 MByte DDR-RAM (max. 640 MB)256 MByte DDR-RAM (max. 640 MB)
Festplatte30 GByte40 GByte60 GByte
CD LaufwerkDVD/CD-RW Slot-inDVD/CD-RW Slot-inDVD/CD-RW Slot-in
GrafikkarteATI Mobility Radeon 9200 32 MByte DDR-RAMATI Mobility Radeon 9200 32 MByte DDR-RAMATI Mobility Radeon 9200 32 MByte DDR-RAM
Anschlüsse2 x USB 2.0, LAN 100 MBit, Modem 56k, Firewire 400, VGA/TV-out2 x USB 2.0, LAN 100 MBit, Modem 56k, Firewire 400, VGA/TV-out2 x USB 2.0, LAN 100 MBit, Modem 56k, Firewire 400, VGA/TV-out
Gewicht2,2 kg2,7 kg2,7 kg
Laufzeitbis zu 6hbis zu 6hbis zu 6h


Mit dem neuen iBook hat Apple das letzte Modell mit dem G3 Prozessor vom Markt genommen. Mit dem G5 Prozessor ist ein leistungsfähiger Nachfolger im Profisegment vorhanden, so dass Schritt für Schritt die G4 Modelle in das Heimsegment Einzug halten. Im Vergleich zum 12“ Powerbook befindet sich im neuen iBook G4 eine etwas ältere G4 CPU mit nur halb so großen L2 Cache. Das „SuperDrive“ Laufwerk mit DVD Brennfunktion bleibt ebenso nur der professionellen Notebooklinie vorbehalten. Die 12“ Variante ist ab sofort ab 1199 Euro erhältlich, die 14“ Modelle sollen nächste Woche in den Geschäften ab 1449 Euro bereit stehen.

Wem die zwei möglichen Serial-ATA Festplatten beim PowerMac G5 nicht ausreichen, für den gibt es jetzt einen Plattentrick. Dabei wird des Parallel-IDE-Kabel des optischen Laufwerks gegen eines mit 2 Anschlüssen ausgetauscht und eine handelsübliche 3,5“ IDE Festplatte zwischen das CD Laufwerk und Gehäuse gesteckt. Allerdings ist eine derartige „lose Befestigung“ beim Transport nicht zu empfehlen und wie das Temperaturverhalten des darunter befindlichen Brenners beeinflusst wird, kann man ebenfalls nur schwer einschätzen.

Im Zusammenhang mit dem neuen iBook G4 ist die Abtrennung der Prozessorsparte vom Motorola Stammkonzern zu betrachten. Nach dem Verkauf der Chipsatzsparte ist das ein weiteres Indiz für die Umorientierung von Motorola auf den Mobilfunkmarkt. Da sämtliche G4 Prozessoren von Motorola stammen, betrifft dies Apple auch sehr direkt. Nach dem Ausstieg aus der inzwischen für PCs zu langsamen G3 Technologie, die am Ende nur noch durch IBM hergestellt wurde hat Apple nur den ebenfalls von IBM entwickelten und produzierten G5 Prozessor zur Verfügung. Der technologische Fortschritt bei den G4 CPUs war schon seit einiger Zeit nahezu zum Stillstand gekommen, da das Interesse für Prozessoren bei Motorola sehr nachgelassen hat. Denkbar wäre, dass die Produktion noch einige Jahre wenigen technischen Verbesserungen Aufrecht erhalten wird mit, bis Alternativen von IBM oder anderen Herstellern verfügbar sind.

Der bereits mehrfach erwähnte Cluster aus G5 Systemen ist nach Auswertung der ersten Benchmarkergebnisse auf dem 4. Platz der Top500 der schnellsten Großrechner einzuordnen. Gelobt wurde in dem Artikel der New York Times die schnelle Aufbauzeit von nur einem Monat und die geringen Kosten von lediglich 5,2 Mio. US-Dollar.

Vor wenigen Stunden wurde die neue Version von Apple’s Betriebsystem MacOS X 10.3 "Panther" veröffentlicht. Auf die vielfältigen Neuerungen an dieser Stelle einzugehen würde den Rahmen sprengen. Neben einer überarbeiteten Optik gibt es eine Menge Detailverbesserungen an der Benutzerfreundlichkeit, zudem ist jetzt der Benutzerwechsel im laufenden Betrieb möglich, somit nähert sich MacOS X in diesem Punkt Windows XP und Linux an. In der letzten Ausgabe 22/03 der Computerzeitschrift c’t gibt es ab Seite 180 eine ausführliche Auseinandersetzung mit MacOS X 10.3. Bei macnews.de gibt es einen deutschsprachigen Artikel in 2 Teilen (Teil 1, Teil 2), der sich mit den Neuerungen beschäftigt.

Die endgültige Version ist identisch mit dem letzten Entwicklerbuild mit der Codebezeichnung 7B85. Den letzten Prereleaseversionen der 80er Serie wurde von verschiedener Seite schon eine erstaunliche Ausgereiftheit bescheinigt, so dass diese in der Linux Schreibweise wohl als „Release Candidates“ gekennzeichnet worden wären. Zum Schluss wurde anscheinend noch die Titelmelodie ausgetauscht. Interessant ist dabei, dass es sich hierbei jeweils um Ausschnitte von Titeln etablierter Künstler handelt. Im Gegensatz zu manch anderem Betriebsystem, was indirekt zu einem Rechnerneukauf oder einem Aufrüsten der Hardware nötigt, führt Panther sogar zu einem Geschwindigkeitszuwachs bei älteren G3 und G4 Systemen. Interessant ist auch die Meinung von IT-Fachjournalisten zu MacOS X 10.3, teilweise wird dort sogar der Umstieg von Windows auf Apple Systeme empfohlen. Anscheinend haben die Viren- und Wurmattacken der letzten Zeit ihre Spuren hinterlassen.

Im Zusammenhang mit dem Release der Musikplattform iTunes 4.1, wurde gleichfalls der Multimediaplayer QuickTime 6.4 veröffentlicht. Gestern gab es noch ein kleines (Nach-)Update für die Javafunktionalität von QuickTime. Ebenso wurde das Präsentationsprogramm Keynote auf Version 1.1.1 aufgefrischt.

Das missglückte Update von MacOS X 10.2.8 wurde in der Zwischenzeit behoben. So gab es eine fehlerbereinigte Version für die Leute, die das zurückgezogene Update noch nicht installiert hatten und ein Miniupdate für die Nutzer, welche bereits das Paket installiert hatten. Auf unserem iBook wird die Akkulaufzeit jedenfalls wieder korrekt angezeigt.

Das Crossover Benchmarkprogramm Cinebench gibt es jetzt auch in einer speziellen Version für den G5. Als weiteres Benchmarkprogramm wurde XBench für den neuen IBM Prozessor fit gemacht.

Nach dem Release von iTunes für Windows gab es eine positive Resonanz, sowohl bei Apple, als auch bei den meisten der neuen potentiellen Kunden. Der Branchenführer bei desktopbasierten x86 Betriebsystemen musste allerdings gleich heftig Apple kritisieren. Angeblich verfolge Apple mit dem iTunes Music Store eine geschlossene Plattform, da nur der firmeneigene iPod und das eigene Musikportal unterstützt würden. Zudem werde das Microsoft-eigene Windows Media Format ausgegrenzt. Im Gegensatz zu Microsoft setzt Apple aber auf das standardisierte AAC, welches für fast sämtliche Betriebsysteme verfügbar ist. Unserer persönlichen Meinung nach, wird sich der Markt selber regulieren. Der Kunde wird entscheiden müssen, ob er einen Anbieter nutzt, wo er die erworbene Musik als Audio-CD für z.B. das Auto brennen darf (iTunes Music Store) oder lediglich auf das Abspielen auf einem bestimmten Rechner begrenzt ist bzw das Angebot sich auf wenige Künstler beschränkt. Für die Windows Version gibt es bereits ein Update auf Version 4.1.1 von iTunes. Dabei wurde hauptsächlich Bugfixing betrieben und die Brennerunterstützung verbessert.

Zum Schluss des passend zum Wochenende recht langen Macweiten noch eine Spiel-Information. So wird die Macintosh Version des Spieleklassikers Halo endlich im Dezember erscheinen. [ch]

Freitag, den 24. Oktober 2003

Gainward zeigt neue "Golden Samples" mit aktuellen NVIDIA Chips

Für den Power-User bringt der Grafikkarten-Hersteller Gainward auch auf Basis der neuesten NVIDIA Chips ausgewählte "Golden Samples" heraus, welche sich gekühlt durch die CoolFX Wasserkühlung mit Speicher-Taktraten von über 500 MHz beziehungsweise 1 GHz DDR von der Konkurrenz abheben. Verschiedene Varianten auf Basis der GeForceFX 5950 Ultra und der GeForceFX 5700 Ultra hält das Unternehmen je nach Anforderungen zur Auswahl bereit, die zum Teil mit Wasserkühlung oder mit Luftkühlung ausgestattet sind. So zeigt sich das Gainward PowerPack Model Ultra/1800 "Golden Sample" einmal mit Taktraten von 500/500 MHz für GPU und Speicher und einmal mit 550/525 MHz. Während erstgenannte mit einer TwinFan Kühlung ausgerüstet ist und zum Preis von 599 Euro in den Handel gelangt, stattete man letztere mit der CoolFX Wasserkühlung aus, was sich gemeinsam mit etwas schnelleren Taktraten in einem Preis von 899 Euro niederschlägt. Zudem verfügen beide Modelle über 256 MB Grafikspeicher und einen TV/DVI-Ausgang und Video-In/Out.

Ähnlich sieht der bestand beim Paket auf Basis der GeForceFX 5700 Ultra aus. Sie ist im PowerPack Ultra/960 "Golden Sample" entweder mit CoolFX Wasserkühlung oder Luftkühlung bei einer Taktfrequenz von 500/500 MHz erhältlich, wobei erstere mit 549 Euro zu Buche schlägt. Die vermutlich etwas lautere Variante mit herkömmlicher Belüftung kostet 299 Euro, wobei die Art der Kühlung der einzige Unterschied zwischen beiden Versionen zu sein scheint. 128 MB Grafikspeicher und die Art der Anschlüsse (VGA, DVI, TV-Out) stimmen hier überein.

Zusätzlich hat Gainward drei weitere Kombinationen mit ins Programm aufgenommen, die unter den Bezeichnungen PowerPack Ultra/980, Ultra/880 und Ultra/860 zu finden sind. Diese scheinen sich an die mittlere Preisklasse zu richten und befinden sich im Preisrahmen von 149 bis 299 Euro, wobei sich die Taktfrequenz des Grafikchips auf 400 MHz beschränkt. Der Speicher arbeitet hingegen nur bei der Ultra/980 bei Standardtakt von 275 MHz, die Ultra/880 und Ultra/860 liegen hier mit 250 MHz sogar noch etwas darunter.

Interessant für geräuschempfindliche Anwender im mittleren Preissegment könnte das PowerPack Ultra/980 "Professional" dennoch werden, dennoch werden, welche neben 256 MB Grafikspeicher über eine besondere "SilentFX HeatPipe" Kühllösung verfügt und vermutlich von der Lautstärke her den üblichen Lüfter-Kühlungen einige Vorzüge bieten könnte. Wer weniger empfindlich ist und auf 256 MB DDR-SDRAM nicht verzichten möchte, findet vielleicht auch an der preiswerteren Ultra/880 seine Freude.

Im Endeffekt bietet Gainward mit seinen speziellen PowerPacks eine riesige Auswahl an Produkten, die je nach Preis und Performance-Anforderungen für jeden Geschmack etwas bieten sollten. Gerade die übertakteten Modelle mit Luftkühlung dürften durch ihren geringen Taktvorsprung bei vergleichbaren Preisen der Konkurrenz um einige Bilder pro Sekunde voraus sein, liegen in puncto Ausstattung jedoch etwas im Abseits. Wer zusätzlich noch den Anspruch auf eine wahrscheinlich leisere Wasserkühlung hegt, muss den Luxus wie meistens teuer bezahlen. Hier bleibt wieder einmal nur die Qual der Wahl, für welches Modell von welchem Hersteller man sich letztendlich entscheidet.
[rl]

Mandrake Linux 9.2 zerstört optische Laufwerke von LG

Der französische Linux-Distributor Mandrake warnt seit gestern auf seiner Webseite vor der Installation der aktuellen Distribution 9.2 auf Systemen, auf denen optische Laufwerke des Herstellers LG verbaut sind. Dabei werden explizit die PCs von Dell genannt, die offensichtlich in großer Zahl mit entsprechenden CD-ROMs etc. ausgeliefert worden sind bzw. immer noch werden, aber prinzipiell sollte jedes Computersystem mit einem dieser Laufwerke im Gehäuse betroffen sein.

Offenbar ist es nach der Installation von Mandrake Linux 9.2 in mehreren Fällen zu einer Zerstörung von LG-Laufwerken gekommen und das nicht nur bei der üblichen Installation von CD - offensichtlich führt auch die Netzwerk-Installation zu diesem Problem. Eine Erklärung dafür gibt es noch nicht, jedoch arbeite Mandrake mit Nachdruck an einer Lösung. Von LG habe man lediglich die Auskunft bekommen, dass deren optische Laufwerke Linux weder unterstützen noch mit diesem Betriebssystem getestet würden. Somit kann man sich der Installations-Warnung von Mandrake vorerst nur anschließen und auf des Rätsels Lösung warten.
[vw]

Megabit-DSL für den Großraum Ludwigsburg

Die Einwohner in und um Ludwigsburg dürfen sich ab sofort über eine ganz besonders breite Datenautobahn ins Internet freuen. Die Kabelnetzbetreiberin Kabel BW (Kabel Baden-Württemberg GmbH & Co. KG) bietet ihren Privatkunden im Großraum Ludwigsburg ab sofort einen konkurrenzlos schnellen Internetzugang mit einem Downstream von 4 Mbit/s und einem Upstream von 1 Mbit/s an. Die Verbindung ist nicht nur schnell, sondern stellt sogar eine echte Flatrate ohne Zwangstrennung dar, wie sie z.B. im Regelfall einmal in 24 h von der Telekom praktiziert wird.

Dafür müssen allerdings monatlich 129,90 Euro berappt werden zzgl. einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 99,90 Euro, in der die Kosten für das Kabelmodem bereits enthalten ist. Das Modem wird dabei per Netzwerkkarte oder USB mit dem PC verbunden. Vorerst werden nach Angaben der Betreiberin mit diesem Angebot, das sicherlich auch für viele Internetnutzer in anderen Bundesländern interessant wäre, ca. 123.000 Haushalte erreicht.
[vw]

Neue GeForceFX Karten auf NV36 und NV38 Basis von Leadtek und MSI

Mit der gestrigen Vorstellung der neuen NVIDIA Grafikchips NV36 und NV38 bieten nun immer mehr Hersteller neue Grafikkarten auf Basis dieser Chips an.

Leadtek stellt mit der WinFast A 380 Ultra TDH MyVIVO eine NV38 Grafikkarte vor, welche sich vor allem an Gamer mit Videobearbeitungsambitionen richten soll. Das Paket umfasst neben der Grafikkarte mit dem Standardtakt von 475/475 MHz und 256MB Speicher eine leise Kühlkonstruktion mit dem Namen "Air Surround Fan", dessen Laustärke mit 28dB angegeben wird und damit angenehm leise seinen Dienst verrichten soll. Im Lieferumfang findet man zudem die Spiele GunMetal und Big Mutha Truckers. Dazu gesellen sich noch die Leadtek WinFast PVR Aufnahme Software sowie die DVD Abspielsoftware WinFast DVD. Zusätzlich hat Leadtek auch noch die Anwendungen Ulead VideoSudio 7 SE DVD, DVD Movie Factory 2 SE und Cool 3D 3.0 SE mit in den Karton gepackt. Die Karte soll ab diesem Monat im Fachhandel zu einem Preis von 479 Euro erhältlich sein.

Neben dem HighEnd Modell A380 hat man auch zwei Grafikkarten auf NV36 Basis angekündigt. Die WinFast A360 Ultra TDH basiert auf der GeForceFX 5700 Ultra, die WinFast A360 Ultra TD auf der GeForceFX 5700. Beide Karten sind ebenfalls mit einem leisen Lüftersystem ausgestattet, besitzen allerdings keine ViVo Funktionalität. Vom Lieferumfang geben sich die beiden Karten identisch. Ihnen liegen WinFastDVD, WinFox II Software, Cult 3D , Coloreal Embedded , Coloreal Visual , Coloreal Bright , Gun Metal und Big Mutha Truckers bei. Die Karten werden ebenfalls schon in Bälde im Handel erhältlich sein.

MSI hat ebenfalls neue Produkte auf NV38 und NV36 Bais vorgestellt. Auch hier hebt man vor allem das eigene leise Kühlsystem hervor, welches sich bei uns im Test das Prädikat "silent" wirklich verdienen konnte. Die Lautstärke gibt MSI mit 26dB an. Die MSI FX5950U-VTD256 auf NV38 Basis taktet mit 475/475 MHz gemäß der NVIDIA Spezifikation, genauso wie man auf 256MB Grafikspeicher setzt. Gänzlich neu auf MSI Grafikkarten ist das schon von MSI Mainboards bekannte D.O.T. (Dynamic Overclocking Technology) Feature. Dieser zuschaltbare Zusatz soll bei 3D Anwendungen je nach Einstellung den Takt des Speichers und des Chips anheben, um so bessere Leistungswerte zu erhalten. Die FX5950U-VTD256 bietet ViVo Funktionalität und kommt mit einem breiten Lieferumfang daher. Folgende Software wird der Karte beigelegt: Adobe Photoshop Album, Adobe 3D Album SE, MSI 5.1 Channel DVD-Player, Virtual Drive Pro und RestoreIT Pro sowie die Spiele The Elder Scrolls III - Morrowind, Duke Nukem - Manhattan Project und Tom Glancy's Ghost Recon. Die Karte soll im November zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 595 Euro in den Handel kommen.

Mit der FX5700U-TD128 stellt MSI eine Grafikkarte auf GeForceFX 5700 Ultra Basis vor. Diese verfügt über 128 MB DDR2 Speicher, welcher gemäß NVIDIA Spezifikation mit 450 MHz arbeitet. Der Chiptakt liegt bei 475 MHz. Im Gegensatz zum HighEnd Produkt muss die kleine Variante auf ViVo verzichten, das D.O.T. Feature bleibt aber erhalten. Sie wird mit dem gleichen Software Lieferumfang wie bei der FX5950U-VTD256 ausgeliefert werden. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 230 Euro. Aber November soll es die Karte im Fachhandel zu kaufen geben.
[mg]

AOpen präsentiert neue Grafikkarten-Serie Aeolus FX5950 Ultra

Mit der offiziellen Vorstellung der neuen Chips des Grafikgiganten NVIDIA zeig Aopen nun ebenfalls seine neuen Modelle der Aeolus Serie auf Basis des NV36 und NV38. Das Sortiment wird demzufolge um eine Aeolus FX5950 Ultra, ausgestattet mit 256 MB DDR-SDRAM, 475 MHz Speichertakt und 256 Bit Bandbreite, und die Aeolus FX5700 Ultra ergänzt. Letztere bietet 128 MB Grafikspeicher und 128 Bit Speicherbandbreite bei einer Frequenz von 450 MHz.

Beide Modelle besitzen zudem neben VGA einen DVI-Ausgang und Video-In/Out Anschlüsse. Zusätzlich zum Lieferumfang legt AOpen einen DVI-VGA-Adapter und ein Software-Bundle bestehend aus WinDVD und WinProducer bei.


[rl]

Donnerstag, den 23. Oktober 2003

FSP stellt Silent Solution Kit auf der Computex vor.

FSP FortronAuf der Computex 2003 stellte FSP ein Silent Solution Kit, bestehend aus Netzteil, CPU Kühler und Gehäuselüfter vor. Die Kits werden es ab der 50. Kalenderwoche sowohl für AMD- als auch für Intel-Systeme erhältlich sein.

Das Netzteil mit 120mm Lüfter verfügt wie die Modelle aus der Aurora Serie über eine Lüfterregelung an der Rückseite. Der 92mm Systemlüfter sowie der 70mm auf dem CPU-Kühler besitzen Temperaturfühler mit denen sich die Lüfter automatisch je nach Temperatur regeln. So soll immer ein möglichst geräuscharmer Betrieb gewährleistet werden.

Die Lüfter besitzen alle das Long-Life Bearing System, ein spezielles Lagersystem das hohe Lebenszeiten garantiert. Die Komponenten des Kits sind aufeinander abgestimmt und sollen so ein optimales Kühlmanagement erreichen. Preise für die Kits werden in kürze bekanntgegeben.
[so]

Neuer Artikel online: NVIDIA GeForceFX 5700 Ultra

Mit dem heutigen Tag steht bei NVIDIA ein erneuter Refresh der eigenen DirectX9 Grafikchip-Serie an: NV35 wird durch NV38 und NV31 durch NV36 ersetzt. Während der NV38-Chip (GeForceFX 5950 /Ultra) jedoch "nur" eine Takterhöhung gegenüber dem NV35-Chip (GeForceFX 5900 /Ultra) mit sich bringt, verbaut NVIDIA im NV36-Chip (GeForceFX 5700 /Ultra) eine neue Architektur im Gegensatz zum NV31-Chip (GeForceFX 5600 /Ultra). Gemeint ist hier die CineFX 2.0 Architektur der NV35/NV38-Chips, welche schon bei diesen für eine deutlich bessere Shader-Performance sorgten.

Zusammen mit entsprechend erhöhten Taktraten - von 400/400 MHz auf 475/450 MHz, was im übrigen einen einsamen Rekord bei Mainstream-Grafikkarten darstellt - will NVIDIA mit der GeForceFX 5700 Ultra nun einen erneuten Angriff auf die Radeon 9600 Pro/XT wagen, nachdem die Vorgänger-Karte GeForceFX 5600 Ultra zwar vernünftig im Markt lief, gerade jedoch bezüglich ihrer relativ schwachen Shader-Leistung zuletzt arg gescholten wurde. Ob NVIDIA dieses Vorhaben mit der GeForceFX 5700 Ultra gelungen ist und man im Mainstream-Markt ATi wieder entsprechend Paroli bieten kann, lest Ihr im Artikel.

zum Artikel
[rg]

MSI zeigt X48 Combo-Laufwerk

Mit dem X48 stellt MSI ein Combo-Laufwerk vor, welches die Funktionen eines schnellen CD-Brenners und DVD-Laufwerkes verbindet. Mit bis 48fachen Schreibgeschwindigkeiten bei CD-Rs beziehungsweise 24fach bei CD-RWs und 16fachen Lesegeschwindigkeiten von DVDs positioniert sich das Produkt unter den schnellsten Laufwerken derzeit. Zudem rüstete MSI das Laufwerk mit zahlreichen Features wie der SuperLinkT-Technologie aus, was Fehler beim Brennen durch Puffer-Unterläufe verhindert. Durch die Mount-Rainier-Technologie lassen sich wiederbeschreibbare CDs ähnlich wie Festplatten nutzen.

Außerdem will man mit dem sogenannten Anti-Bumping-System und SoftBurnT für noch zuverlässigere Schreibvorgänge sorgen und gleichzeitig die Geräuschkulisse minimal halten. Zudem erlaubt das X48 in einem speziellen High-Density Modus das Beschreiben von handelsüblichen 700 MB Rohlingen durch eine besondere Kompression von Datenmengen von bis zu 1,4 Gigabyte, die sich dann vermutlich jedoch nur auf MSI-eigenen Laufwerken lesen lassen.

Durch die geringe Einbautiefe von 175 Millimetern eignet sich das Laufwerk außerdem zur Verwendung in den beliebten Mini-Barebone Systemen vieler Hersteller, da im so schon kleinen Gehäuse etwas mehr Platz zum Verlegen der Kabel und für Belüftung bleibt. Mit Hilfe der verschiedenen Frontblenden lässt sich die Erscheindung des Laufwerks zusätzlich nach dem individuellen Geschmack des Käufers modifizieren und an das Aussehen des Gehäuses anpassen.

Das MSI X48 wird ab Ende Oktober im Handel zum empfohlenen Verkaufspreis von 70 Euro verfügbar sein.
[rl]

Neues MicroATX Gehäuse von Chenbro

Chenbro GroupZur stetig wachsenden Familie der MicroATX Gehäuse gesellt sich seit kurzem das Chenbro PC80568. Das Gehäuse bietet wie die kürzlich von uns getestete Gaming Bomb ein hochentwickeltes Kühlmanagement, das dem PC80568 das Bestehen des Intel P4 3.06 Thermal Test bescherte. Zusätzlich bietet das Gehäuse ein schraubenloses Design, wodurch die meisten Arbeiten ohne Werkzeug zu verrichten sind.

Zum angesprochenen Belüftungsdesign zählen folgende Eigenschaften:

  • Front Panel: Lüfter-Löcher für Festplattenkühlung
  • Rückseite: 60mm Lüfter, Lüfter-Löcher und Slot-Schlitze
  • Frontblende: Luft-Einlassöffnungen um die Frontblende
  • Seitenteile: Lüfter-Löcher mit Abstandshaltern, um mehr direkte Zuluft für die CPU Kühlung zu erhalten
PC80568

Das "tool-less" Design ermöglicht durch eine Seitentürverriegelung den Zugang zum Gehäuse ohne Zuhilfenahme von Werkzeug. Eine einfach abnehmbare Frontblende, herausnehmbarer Festplattenrahmen, CD-ROM Halterungen sowie eine Steckkartenarretierung zählen ebenfalls dazu. Somit kann beim Einbau und bei Erweiterungen des Systems sehr viel Zeit gespart werden.

Das PC 80568 ist in vielen verschiedenen Farben inklusive schwarz, weiß und silber erhältlich, wodurch jeder Benutzer sich ein zu ihm passendes Gehäuse aussuchen kann. Über Preise und Verfügbarkeit ist uns derzeit nichts bekannt.
[so]

GeIL geht unter die Grafikkartenhersteller

Bereits ab Werk übertaktete Grafikkarten bzw. Karten mit garantiertem Overclocking außerhalb der Spezifikationen des Grafikchipherstellers - in diesem Falle nVidia - wurden erstmals von Gainward in Form der Golden Sample Grafikkarten salonfähig gemacht. Um dem noch die Krone aufzusetzen, bietet Gainward inzwischen auch Wasserkühlungen für seine Highend-Modelle an, damit auch wirklich noch das letzte MHz herausgequetscht werden kann.

Der bisher für seine Highend-Mainboard-Speicher bekannte Hersteller GeIL wird, wenn man einem Artikel der russischen Kollegen von ModLabs glauben darf, nun nicht nur sein Produktportfolio durch eigene Grafikkarten erweitern, sondern diese ebenfalls bereits übertaktet ausliefern, wobei es nun ATis aktuellen Highend-Chip, die Radeon 9800 Pro, erwischt hat. Diese ist seitens ATi für Taktraten von 380 MHz (GPU) bzw. 680 MHz DDR (RAM) spezifiziert, soll von GeIL jedoch mit 445 MHz bzw. 740 MHz DDR ausgeliefert werden. Der verbauten Speicherchips stammen von Samsung und werden mit einer Zugriffszeit von 2,8 ns angegeben. Die Kühlung, auf die eine Menge Arbeit zukommen dürfte ;-), wird dabei durch ein Heatpipe-System mit zusätzlichem Lüfter umgesetzt.

In den von ModLabs gezeigten Benchmarks kann sich die getunte GeIL Radeon Pro 9800 natürlich recht deutlich gegenüber dem Standardmodell durchsetzen. Ob man soviel Power allerdings wirklich braucht, darf dahingestellt bleiben, die Karte wird unter den Freaks aber sicherlich ihre Abnehmer finden. Auch bleiben Preis und Verfügbarkeit noch abzuwarten, schließlich finden sich auf der GeIL-Webseite bis jetzt keine Informationen zu dieser Karte.
[vw]

NVIDIA präsentiert NV36 und NV38 Grafikkarten

Der Grafikchipentwickler NVIDIA hat heute seine neue Grafikkarten-Reihe auf Basis des NV38 und NV36 vorgestellt. Mit der GeForceFX 5950 Ultra auf Basis des NV38 zeigt das Unternehmen das neue Spitzenmodell mit Taktraten von 475/ 475 MHz für GPU und Speicher. Sie wird mit 256 MB Grafikspeicher ausgestattet sein und in direkter Konkurrenz zu ATIs Radeon 9800 XT stehen, welche mit etwas langsameren Frequenzen von 412/ 365 MHz antritt.

Die GeForceFX 5700 wird es sowohl als Ultra als auch non-Ultra Variante geben, die beide mit 128 MB DDR-SDRAM ausgestattet werden. Erstere wird den gleichen GPU-Takt wie die FX5950 aufweisen und sich durch eine um 25 MHz gesenkte Speicherfrequenz unterscheiden, wobei jedoch der Unterschied zur FX5700 non-Ultra mit 400 MHz Core-Takt und 275 MHz Speichertakt schon deutlich größer ausfällt.

Alle Modelle bieten volle DirectX9-Funktionalität und werden in Strukturgrößen von 0,13µm gefertigt. Als Fertigungsstätten wählte NVIDIA für die GeForceFX 5950 den taiwanischen Partner TSMC, während IBM für die FX5700 den Zuschlag erhielt.

Damit bricht nun kurz vor der Weihnachtssaison erneut ein hartes Wettrennen zwischen den beiden Grafikschmieden NVIDA und ATI aus. Wer diesmal die Nase vorn haben wird, sollte sich in nächster Zeit entscheiden, wenn erste Produkte den Markt erreichen und Vergleichstests zwischen beiden veröffentlicht werden. Man kann allerdings schon jetzt vermuten, dass die Unterschiede vor allem im Highend-Bereich minimal ausfallen werden und wohl letztendlich das Verhältnis zwischen Preis und Leistung im Mainstream-Sektor über Erfolg und Niederlage entscheiden werden.
[rl]

Mittwoch, den 22. Oktober 2003

Neuer Artikel online: MSI MEGA Stick 1

USB-Sticks und insbesondere deren multimediale Abwandlung der MP3-Sticks sind "in" und es gibt diese momentan schon fast wie Sand am Meer. In diesem schweren, aber sicherlich durch seine Wachstumsraten auch sehr interessanten Markt versucht sich nun MSI mit seinem MEGA Stick 1 zu profilieren. Als 5in1-Gerät ist jenes als 128 MB USB Stick, MP3 (und WMA) Player, FM Radio und Diktiergerät nutzbar sowie als 5. Eigenschaft mit einer Sprachlernfunktion ausgestattet.

Interessant und maßgeblich bewertbar an einem solchen Gerät sind natürlich vor allem dessen Musik-Funktionen, speziell die Musikwiedergabe sowie die Radio-Funktion. Diese haben wir ausführlich mit einem speziellen Testaufbau mittels einer akustische Messung auf Basis eines professionellen Ohrsimulators ausgetestet. Damit lassen sich - abseits der natürlich genauso durchgeführten subjektiven Hörprobe - objektive Meßwerte zur Qualität des Gerätes und seiner Kopfhörer ermitteln, so daß wir nachfolgend nichts anderes als einen äußerst intensiven Test dieses kleinen Geräts versprechen können ;-).

zum Artikel
[rg]

AMD strebt K9-Generation für 2005 an?

Obwohl der Athlon 64 Desktop Prozessor mit seinen Gefährten Athlon 64 FX und Opteron noch gar nicht richtig im Markt etabliert ist, beginnt sich das weltweite Datennetz schon wieder Gedanken über den Nachfolger der genannten Generation zu machen. So sollen laut Berichten von News.com bereits zum Ende des Jahres 2005 erste K9-Prozessoren im Handel erhältlich sein, welche neben höheren Taktfrequenzen und kleineren Chipgrößen einige vollkommen neue Eigenschaften mit sich bringen werden.

Beispielsweise sollen dann erstmals mit Hilfe von MultiThreading die CPU-Kerne besser ausgelastet werden. Erreichen will man dies durch ähnliche Lösungsansätze über HyperThreading wie sie derzeit bei Intel zur Anwendung kommen. So genannte MultiCores, bei denen mehrere Prozessor-Kerne ihren Platz auf einem Die finden und kleine MultiProzessor-Systeme bilden, würden den Vorteil mit sich bringen, dass man auf relativ einfache Weise die Rechenleistung unter Verwendung vorhandener Technologien steigern könnte, ohne viel in neue Single-Prozessor Technologien investieren zu müssen, welche im Endeffekt nur annähernd an die Leistung von solchen Multiprozessor-Systemen heran reichen würden. Bedingung wären natürlich entsprechend darauf vorbereitete Cores, wie sie AMD mit der K8-Generation bereits liefert. Wichtigste Grundlage stellt hier der integrierte Speicher-Controller dar, welcher letztendlich die nötigen Daten für alle CPU-Kerne liefern muss, um sich am Ende nicht als Flaschenhals herauszustellen.

Erste On-Die-MultiCore Prozessoren plan das Unternehmen nach der Umstellung auf die 90 Nanometer Technologie im ersten Halbjahr 2004, in dessen Hinblick die K8-CPUs bereits entwickelt wurden.

Jedoch sollte man den angesetzten Zeitpunkt für Ende 2005 durchaus skeptisch betrachten. Auch der Athlon 64 war ursprünglich für 2001 angekündigt worden ;-). Zwar scheint der Plan durchaus realistisch, wenn man bedenkt, dass AMD keine neuen Prozessoren entwickelt, sondern nur vorhandene Technologien optimiert und in mehrfacher Anzahl auf einem Die vereint. Auch unvorhersehbare Probleme bei der Migration auf 90 Nanometer, die sich so einfach nicht lösen lassen und den Zeitplan entsprechend nach hinten verschieben, sollten nicht mehr auftreten, da erste Prozessoren mit dieser Strukturgröße schon zu Beginn des nächsten Jahres mit Athens, San Diego und Odessa geliefert werden sollen.

Insgesamt halten sich konkreten Informationen zum K9 leider noch in Grenzen. Um einen groben Überblick darüber zu erhalten, wie AMD seinen Weg in Zukunft gestalten wird, mögen sie zunächst erst einmal genügen. Bis 2005 ist noch lange Zeit und zu viel kann sich bis dahin noch ändern.
[rl]

Dienstag, den 21. Oktober 2003

Neue Notebooks mit Athlon XP-M und Pentium-M Prozessor

Die beiden Hersteller Averatec und Wortmann haben neue Thin- und Light-Notebooks vorgestellt. Das AVERATEC 3160AG ist mit einem Athlon XP-M 1600+ Prozessor ausgestattet und verfügt im Gegensatz zu seinen Vorgängermodellen über einen integrierten DVD-Brenner und über eine etwas größere Festplatte von 40 GB. Zudem bietet es ein 12,1 Zoll XGA Display, 256 MB Arbeitsspeicher und USB 2.0, Firewire, LAN, Modem und Audio-Anschlüsse. Es ist zum empfohlenen Verkaufspreis von 1299 Euro erhältlich, während gleichzeitig das Vorgängermodell 3156X mit 30 GB Festplatte und ohne DVD-Brenner auf 1099 Euro reduziert wurde.


Wortmann setzt mit seinem TERRA ANIMA 2000 auf die Intel Centrino Technologie und unterstützt Pentium-M Prozessoren zwischen 1,3 und 1,7 Ghz. Zudem verfügt es über eine kabellose Netzwerkkarte Intel Pro/Wireless sowie Firewire, 10/100 Mbit/s Ethernet, Modem, und USB 2.0 Anschlüsse. Optional kann zwischen einen CD-Laufwerk, einem DVD-CD/RW Combolaufwerk oder einem DVD/RW Laufwerk und Festplatten von 20 bis 80 Gigabyte gewählt werden. Es ist je nach Ausstattung ab 1149 Euro erhältlich.


[rl]

DirectX 9.0b erneut in einer neuen Version?

Die Multimedia-Schnittstelle DirectX 9.0b wurde von Microsoft erneut in einer aktualisierten Version zum Herunterladen zur Verfügung gestellt. Sie wird auf den 6. Oktober datiert und trägt ebenfalls die Versionsbezeichnung 9.0b. Dabei handelt es sich allerdings nur um die redistributable Version, welche vor allem für Entwickler gedacht ist, die eigene Software auf Basis von DirectX entwickeln wollen. Die Runtime-Version für den Endanwender liegt weiterhin in der Version vom 1. Juli auf den Servern.

Welcher Änderungen in der neuen Version vorgenommen wurden, ist zur Zeit nicht bekannt. Wir können jedoch nach derzeitigem Kenntnisstand ein Upgrade vor allem bei Anwendern, die im Moment keine Probleme haben, nur bedingt empfehlen. Ob die Änderungen auch in die Runtime-Version Einzug finden werden oder gar schon eingeflossen sind, kann man den Informationen von Microsoft noch nicht entnehmen.

    * DirectX 9.0b Redistributable for Software Developers vom 6.10.2003
    * DirectX 9.0b End-User Runtime vom 1.7.2003
[rl]

Montag, den 20. Oktober 2003

Accoustic Management kann bei Western Digital Platten zu Problemen im RAID Verbund führen

In der Knowledge Base von Western Digital findet sich derzeit ein wichtiger Hinweis für Anwender von Western Digital Festplatten, die diese im RAID Verbund betreiben. So gibt der Hersteller dort an, dass das Accoustic Management mancher Festplatten dazu führen kann, dass nach einer Weile fehlerfreien Betriebs plötzlich die Platten aus dem RAID Verbund getrennt werden.

Betroffen davon seien folgende Laufwerke:

  • WD Festplatten mit Kapazitäten zwischen 40 und 120 GB
  • WD Festplatten mit Kapazitäten zwischen 120 und 200 GB und einem Herstellungscode, früher als dem 25.03.2003

    Abhilfe bieten Western Digital Tools, mittels welcher man das Accoustic Management deaktivieren kann. Nähere Informationen und Downloadmöglichkeiten werden hier geboten.

    Wie ebenfalls zu entnehmen ist, ist dazu kein Firmwareupdate erforderlich. Allerdings geht nicht hervor, ob der Hersteller ein Firmware Update liefern wird, welches das Probleme beseitigt, ohne dass das Accoustic Management deaktiviert werden muss. Schließlich ist für viele "lärmbewusste" Anwender das Lautstärke Verhalten einer Festplatte durchaus von Bedeutung und unter Umständen sogar ein Kauf-entscheidendes Kriterium.
    [pg]

    Micron entwickelt erste Muster von DDR 2 SODIMMS

    Durchaus stolz verkündet Speicherhersteller Micron, dass man die ersten Muster von DDR2 SODIMMs zum Einsatz im mobilen PC entwickelt hat. Diese Testmuster Entwicklung wurde derzeit auf kommende Produkte des Herstellers Intel entwickelt, wobei mit ersten marktreifen Plattformen vermutlich erst in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres zu rechnen ist.

    Gerade im Notebook Segment verspricht man sich durch die hohe Bandbreite der DDR2 Speicher in Verbindung mit verbesserten Abmessungen und thermischen Eigenschaften hohes Potential. Obwohl zur jetzigen Zeit diese Ankündigung sich etwas überhastet liest, so darf doch daran erinnert werden, dass es mitunter der Laptop-Markt ist, welcher zur Zeit zu einem deutlichen Zuwachs bei den Computerabsätzen führt. Von daher sind die Anstrengungen seitens Intel und Micron durchaus nachvollziehbar und verständlich.

    Microns erste Muster beschränken sich vorerst auf SODIMMs mit 128 und 256 MB Kapazität, welche x8 oder x16 organisiert sind. Natürlich profitiert Micron von diesen Erfahrungen im mobilen Sektor selbstverständlich auch bei der Entwicklung für den Desktopeinsatz und dort werden wir uns wohl im kommenden Jahr ebenfalls schon mit der neuen Speichertechnologie auf DDR2 Basis befassen dürfen, denn der derzeitige DDR-SDRAM Standard dürfte nun bald am Ende sein. Auch wenn weiterhin Speicher-Spezialisten Module vorstellen, welche für den Betrieb jenseits von DDR400 ausgelegt sind, stellt dies letztendlich nur eine Marktlücke für besondere Anwender dar, jedoch nicht die Möglichkeit eines breiten Produktionsstandards.
    [pg]

    Computerabsatz weiterhin im Aufschwung

    Der weltweite Absatz von Computern konnte im dritten Quartal dieses Jahres um 5,2 Millionen auf insgesamt 42,5 Millionen verkaufte Stück im Vergleich zum Quartal des Vorjahres gesteigert werden. Wie unsere Kollegen des ZDNet unter Berufung auf Gartner.com berichten, spielen dabei die insbesondere die Absätze von Notebooks eine bedeutende Rolle. Diese gewinnen immer mehr an Beliebtheit, bedingt durch fallende Preise und steigende Möglichkeiten im Bereich Technik. Dabei führt Gartner gerade die WLAN Fähigkeit der modernen, transportablen Geräte mit auf, die durchaus das Käuferinteresse verstärken. Auch für das vierte Quartal ist Gartner zuversichtlich, dass die bisherigen Bestmarken erneut überstiegen werden. Dies dürfte die Branche durchaus auf ein gutes Weihnachtsgeschäft hoffen lassen.

    Diese Zahlen bestätigen Meldungen über die Mainboardabsätze der Top 4 Mainboard Produzenten, die sich nicht minder interessant darstellen. So gelang es Asustek mit seinen Absätzen im Oktober 2003 von runden 3,3 Millionen Stück, noch einmal die Bestmarke des Septembers von 3,02 Millionen Mainboards zu übertrumpfen. Auch Elitegroup mit 1,65 Millionen und MSI mit 1,43 Millionen konnten das Resultat zum Vormonat um runde 10% steigern. Hersteller Gigabyte kann mit 1,4 Millionen ausgelieferten Platinen im Oktober 2003 immerhin sogar auf eine Steigerung von bis zu 16% verglichen zum Dezember blicken.

    Doch so positiv sich diese Zahlen auch insgesamt lesen, zu bedenken bleibt, dass von Absatz und Umsatz die Rede ist, was keinesfalls mit Reingewinn gleich zu setzen ist. Der Preiskampf tobt weiterhin und geht zu Lasten der Reingewinne, was in erster Linie den Endkunden zu gute kommen dürfte. So darf die Computerbranche zwar einen gewissen Auftrieb verzeichnen, doch dies ist noch keine Besserung im großen Stil. Und da im harten Preiskampf letztlich nicht nur Personal, sondern auch Qualtitäts-Kriterien gerne auf der Strecke bleiben, darf man sich durchaus fragen, ob dies dann ebenfalls noch dem Endkunden zu gute kommt.
    [pg]

    Microsoft Windows Longhorn erscheint erst 2006?

    Derzeitigen Berichten der Microsoft Watch kann man entnehmen, dass der Software-Riese Microsoft seine nächste Windows-Version mit dem Codenamen Longhorn erst 2006 veröffentlichen will. Ursprünglich war der offizielle Termin für 2005 angesetzt und sollte gemeinsam mit weiteren neuen und aktualisierten Produkten wie zum Beispiel MS Office 12 erscheinen.

    Handfeste Gründe für dieses Vorgehen sind uns nicht bekannt. Man kann jedoch vermuten, dass der Softwarekonzern einerseits mit der riesigen Anzahl an neuen Features wie der komplett neuen Oberfläche, dem neuen Dateisystem und der noch einfacheren und sicheren Verwaltung, welche besonders durch Palladium in die Schlagzeilen gekommen ist, etwas übernommen hat. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass man die Lebenszeit von Windows XP verlängern möchte. Hierfür hat das Unternehmen zur Zeit nämlich zahlreiche Aktionen laufen, die einen schnellen Umstieg auf das mittlerweile auch schon wieder zwei Jahre alte System erreichen wollen.

    Des Weiteren ist 2006 nicht so abwegig, wie es auf den ersten Blick klingen mag. Bedenkt man, dass bisher im Desktop-Bereich immer etwa alle zwei bis drei Jahre ein neues Betriebssystem vorgestellt wurde, im professionellen Umfeld der Sprung von Windows NT4 auf Windows 2000 sogar vier Jahre betrug, liegt das Unternehmen leicht über dem Zeitrahmen, bedenkt man, dass Longhorn sowohl für den Desktop-Bereich als auch für den professionellen Sektor auf Servern und Workstations zum Einsatz kommen soll. Während man bei den Profis dieses Jahr noch Windows Server 2003 einführen konnte und der Produkt-Zyklus folglich weiterhin bei drei Jahren liegen würde, bliebe der Desktop anscheinend fünf Jahre lang auf Windows XP Stand.

    So könnte man schon fast bösartig behaupten, dass Microsoft das lang erwartete Service Pack 2 für Windows XP heraus bringt, um auch im Desktop-Bereich zumindest auf dem Papier etwas Neues vorzeigen zu können ;-). Ein ähnliches Verfahren wie damals bei Windows 98 und 98SE wird man sich bei der kritischen Lage zur Update-Politik wahrscheinlich nicht erlauben können. Zumindest die Besitzer eine AMD Athlon 64 Systems haben in der nächsten Zeit gute Aussichten auf ein neues Windows, welches als Windows XP 64 endlich den vollständigen Funktionsumfang der neuen 64Bit-Prozessoren nutzen können wird.

    Bleibt nur zu hoffen, dass der Konzern die Zeit bis 2006 gut nutzt und eine ähnliche Qualität wie bei Windows XP erreicht. Doch bis dahin werden sicherlich noch einige Service Packs vergehen. Ein interessanter Überblick über den Zeitplan der bisher erschienen Betriebssysteme findet sich direkt bei Microsoft.
    [rl]

    OCZ bietet PC4200 DDR-SDRAM Module für DDR533

    Der Speicherhersteller OCZ zeigte mit seinem PC4200 DDR-SDRAM erstmals Speichermodule, welche Taktfrequenzen von 533 MHz DDR bei Latenzen von CL2.5-4-4-7 erreichen und für den leidenschaftlichen Overclocker von besonderem Interesse sein dürften. Um die Abwärme, welche im Betrieb mit 2,8 Volt und derartigen Frequenzen entsteht, abführen zu können, verbautet das Unternehmen die gebräuchlichen Kupfer-Kühlkörper.

    Bereits vor einiger Zeit kündigte man Dual-Channel geeignete Module PC4200 Module an, welche allerdings im Betrieb etwas langsamere Timings bei CL3-4-4-8 erreichen. Beide Produkte sind ab sofort wahlweise einzeln mit Kapazitäten von 256 MB beziehungsweise 512 MB oder getestet für Dual-Channel Systeme paarweise im Set erhältlich.
    [rl]

    Systems 2003 eröffnet

    Die Systems 2003 eröffnete am heutigen Montag ihre Pforten und dauert noch bis kommenden Freitag. Deutschlands zweitgrößte Elektronikmesse findet auch heuer wieder auf dem Münchner Messegelände statt und wir haben uns für Euch dort umgeschaut. Traditionell liegt auch in diesem Jahr die Ausrichtung der Messe auf Geschäftslösungen und E-Business. Rund 1300 Austeller bedeuten zwar wieder einen massiven Rückgang von den letztjährigen 1600, allerdings sind dies, bedingt durch 200 kurzfristigen Anmeldungen, mehr als im Vorfeld erwartet. Somit erwartet die Messeleitung auch, dass die Besucherzahl von rund 80.000 Interessierten im letzten Jahr zumindest nicht unterschritten wird.

    Ein bedeutender Schwerpunkt ist in diesem Jahr die IT-Sicherheit. Ihr ist eine eigene Halle gewidmet, die diesjährige IT-Security-Area verbucht mit 180 Ausstellern einen Beteiligungsrekord. Alle gängigen Hersteller wie Symantec, F-Secure und Trend Micro, um nur einige zu nennen, präsentieren hier ihre server- und clientseitigen Sicherheitslösungen.

    Dem Thema Sicherheit nimmt sich auch Microsoft an. Das Unternehmen stellte heute das neue Office System 2003 vor, welches morgen offiziell gelauncht wird. Nach der größten Betatestphase aller Zeiten führt Microsoft mit dem Office System 2003 erstmals in der Unternehmensgeschichte 16 neue Produkte auf einen Schlag ein. Das Microsoft Office System enthält die Microsoft Office Editionen der Version 2003 von Microsoft Office und deren Einzelanwendungen wie Outlook 2003, jetzt mit einem intelligenten Spam-Filter ausgestattet, Word 2003, Excel 2003, PowerPoint 2003 und Access 2003. Dazu kommen Microsoft Office SharePoint Portal Server 2003, Microsoft Office Project 2003 und Project Server 2003, Microsoft Office Live Communications Server 2003, Microsoft Office FrontPage 2003, Microsoft Office InfoPath 2003, Microsoft Office OneNote 2003, Microsoft Office Publisher 2003, Microsoft Office Visio 2003, Microsoft Windows Rights Management und Microsoft Exchange Server 2003.

    Die Officepakete gibt es wie gewohnt in verschiedenen Paketen. Die Microsoft Office Professional Enterprise Edition 2003 stellt die umfangreichste Edition dar und ist für den Einsatz in größeren Unternehmen entwickelt worden. Mit der Office Professional Edition 2003 sowie der Microsoft Office Small Business Edition 2003 werden vor allem mittelständische und kleine Unternehmen angesprochen. Die Microsoft Office Standard Edition 2003 und die Microsoft Office Basic Edition 2003 richten sich an Nutzer, die nur die Grundausstattung der Office 2003 Komponenten benötigen. Für den Einsatz in Schule und Studium ist die Microsoft Office Edition für Schüler, Studierende und Lehrkräfte 2003 konzipiert.

    Auch im Bereich von Wireless LANs hat sich einiges getan. So zeigen mehrere Hersteller wie US Robotics und LANCOM Systems Wireless LAN Systeme, die mit bis zu 100Mb/s Daten übertragen können. US Robotics nutzt für seine 100Mb/s-Version den im freien ISM-Band operierenden 802.11g-Standard, bei dem normalerweise 54Mb/s vorgesehen sind. Durch Verringerung des Overhead, aber ohne Kompression, werden so mehr Daten über den Carrier transportiert. Dabei ist die Technologie voll kompatibel zu heute üblichen 802.11b-Komponenten mit 11 bzw. 22Mb/s und bietet in gemischeten Umgebungen allen Clients die für sie optimale Datenrate, ohne dass das langsamste Device alle anderen bremst. Die Produktpalette umfasst vom Accesspoint über Broadband-Router bis hin zu PCMCIA- und PCI-Steckkarten das gesamte Produktspektrum. Die Produkte unterstützen alle State-of-the-Art Features, die das Herz begehrt, wie 256bit WEP, Port Forwarding, MAC-Adress-Filtering usw.


    LANCOMs Version von 100Mb/s über WLAN arbeitet auf dem für WLAN reservierten 802.11a-Frequenzbereich. Durch den "Turbo-Modus" wird hier die im Standard vorgesehene Datenrate von 54Mb/s sogar auf auf nominal 108Mb/s verdoppelt. Der L-54ag genannte Access-Point sowie die zugehörigen Clientkarten MC-54ag und PCI-54ag beherrschen neben dem 802.11a-Standard auch noch die derzeit übliche Übertragung nach 802.11g mit bis zu 54Mb/s. Auch hier sind die üblichen Konfigurationsmöglichkeiten integriert.
    [tm]

    Sonntag, den 19. Oktober 2003

    Webweites

    Die Kollegen von Au-Ja! haben sich die Hi-Speed USB 2.0 Notebook Card der Firma Belkins angesehen. Diese erweitert Notebooks mit CardBus Slots des Typs II um zwei USB 2.0 Anschlüsse, ist somit also als Systemupgrade für ältere Geräte gedacht. Die Karte funktionierte mit den aktuellen Treibern problemlos und erzielte im Vergleich zu USB 1.1 auch eine deutliche Mehrleistung, insgesamt jedoch nur wenig mehr als 50% der USB 2.0-Performance aktueller Mainboards. Dafür überzeugte der Lieferumfang mit der Beigabe eines Netzteiles für anzuschließende externe USB-Geräte.

    Die LostCircuits haben sich mit einer professionellen Grafikkartenlösung auf Basis von ATi's R300-Chip (aka Radeon 9700) für Workstations beschäftigt. Die ATi FireGL X1 trat gegen die Konkurrenz von nVidia und 3DLabs in Form einer Quadro4 bzw. einer Wildcat in einem umfangreichen Rendering-Benchmarkparcours an. Einen klaren Sieger gab es am Ende nicht, die ATi FireGL X1 konnte jedoch viele der Benchmarks für sich entscheiden und stellt sicherlich eine universell verwendbare Lösung dar. Darüberhinaus bietet die ATi FireGL X1 als einzige des Testfeldes DirectX9-Funktionalität, konnte diese mangels entsprechender Benchmarks allerdings nicht in die Waagschale werfen.

    Die aktuell verfügbaren Mainboards für den Athlon 64 beruhen auf zwei Chipsätzen, nVidia's nForce3 sowie VIA's K8T800. Diese sind beim Planet 3DNow!, vertreten durch das Shuttle AN50R bzw. das Asus K8V Deluxe, gegeneinander angetreten. Angesichts des eingesetzten Athlon 64 mit 2 GHz Taktrate hatten die mit einem gleichgetakteten Athlon XP versehenen K7-Referenzplattformen natürlich keine Chance, den internen K8-Vergleich konnte das Asus per K8T800-Chipsatz für sich entscheiden. Beide Boards überzeugten u.a. durch eine umfangreiche Ausstattung, angesichts kleiner Schwächen gab es allerdings (noch) keinen Award, was BIOS-Updates jedoch nachträglich möglich machen könnten.

    ATX-Netzteile mit nur einem großen und leisen 12cm-Lüfter kommen zunehmend in Mode. TweakPC hat mit dem Chill Innovation CP-350A einen dieser Vertreter unter die Lupe genommen. In der Tat war das Betriebsgeräusch niedrig und auch die Active-PFC spricht für das getestete Netzteil, jedoch ist nicht ganz klar, warum der Hersteller den Netzschalter eingespart hat.

    Viele werden "Tron" kennen, einen inzwischen über 20 Jahre alten Science-Fiction-Kultfilm mit digitaler Transformation des Hauptdarstellers in den Cyberspace. Unsere Partner der Spieleflut haben die Fortsetzung des Films in Form des Ego-Shooters Tron 2.0 durchgespielt. Erfreulicherweise ist das Spiel jedoch kein reinrassiger (einseitiger) Shooter, sondern bietet einen gelungenen Mix aus Action, Geschicklichkeit, einer Prise Adventure und Rollenspiel. Die Grafik ist originell und hebt sich damit ebenfalls von Mainstream-Genrevertretern ab. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht gering und so wird es im Regelfall eine Zeitlang dauern, bis das Ende des Spiels erreicht ist. Somit wird für's Geld lang anhaltende Unterhaltung geboten.
    [vw]

    Neuer Artikel online: Corsair HydroCool 200

    Als Corsair auf der CeBIT seine erste Wasserkühlung ankündigte, war das Erstaunen groß, denn immerhin war und ist Corsair bisher als Hersteller von schnellen Speicherriegeln bekannt und nicht als Wasserkühlungs-Hersteller. Doch zusammen mit dem eigenen guten Markennamen wollte man bei Corsair das Thema Wasserkühlung wohl einem breiterem Publikum nahebringen - eine durchaus naheliegende Idee, denn immerhin eilt der Wasserkühlung derzeit immer noch etwas der Ruf des "exotischem" voraus.

    Nun denn, in der Zwischenzeit hat Corsair seine HydroCool 200 Wasserkühlung produktionsreif gemacht und wir testen heute nun ein Exemplar aus der Serienfertigung. Die HydroCool 200 Wasserkühlung stellt dabei eine externe Wasserkühlung dar, ist also damit insbesondere für Wasserkühlungs-Einsteiger interessant, da der Montageaufwand deutlich geringer ausfällt als bei den meisten internen Wasserkühlungen. Zudem hat sich Corsair einige Extras in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit einfallen lassen, welche dato selbst bei den etablierten Herstellern auf diesem Feld noch nicht Standard sind. Ob zu diesen guten Vorgaben auch noch eine ansprechende Kühlleistung sowie eine geringe Geräuschbelastung kommt, lest Ihr im Artikel.

    zum Artikel
    [rg]

    Samstag, den 18. Oktober 2003

    AMD mit deutlich verbessertem Geschäftsergebnis

    Nach Intel hat auch AMD aktuelle Geschäftszahlen für das abgelaufene 3. Quartal bekanntgeben. Und ähnlich wie bei Intel fallen auch diese durchaus positiv aus: AMD konnte in dieser Zeit einen Umsatz von 954 Millionen US-Dollar erwirtschaften. Entscheidend ist hier der Vergleich zum 2. Quartal 2003, wonach man eine Umsatz-Steigerung von 48 Prozent und der Vergleich zum 3. Quartal 2002, wo man eine Umsatz-Steigerung von 88 Prozent verzeichnen konnte. Ebenfalls konnten die Verluste stark reduziert werden: Lagen diese im 3. Quartal 2002 noch bei 254 Millionen US-Dollar und im 2. Quartal 2003 bei 140 Millionen US-Dollar, so wies AMD für das 3. Quartal 2003 "nur" noch 31 Millionen US-Dollar Verlust auf, nähert sich also stetig den schwarzen Zahlen.

    Haupt-Vorantreiber des Geschäfts waren laut AMD der Absatz von Prozessoren und jener von Flash-Speichern. Bei letzteren legte AMD gar eine glatte Umsatzverdoppelung hin. Ganz allgemein dürfte aber auch der Start der 64-bittigen Desktop-Prozessoren Athlon 64 und Athlon 64 FX AMD enorm geholfen haben, da in diesem Segment ganz einfach deutlich mehr Prozessoren absetzbar sind als mit den Opteron-Prozessoren im vergleichsweise kleinen Server-Markt.

    Für das kommende 4. Quartal erwartet AMD eine weitere Verbesserung des Geschäfts, begründet zum einen durch das Weihnachtsgeschäft und zum anderen auch gestützt durch das Anziehen der weltweiten PC-Verkäufe in den letzten Wochen. Zudem wird das Geschäftsergebnis von AMD immer noch von den vergleichsweise geringen Produktionszahlen der 64-Bit-Prozessoren etwas "behindert". Da AMD aber spätestens ab nächstes Jahr voll in die Athlon 64 /FX Produktion einsteigen wird, dürften die Verkäufe der 64-Bit-Prozessoren erst in den nächsten Wochen und Monaten so richtig anziehen und AMD damit, nach einigen Monaten in den roten Zahlen, wieder einmal tief schwarze Geschäftsergebnisse bescheren.
    [rg]

    Freitag, den 17. Oktober 2003

    Neue BIOS-Updates von EPoX

    Epox gab heute eine neue Liste mit BIOS-Updates für einige Mainboards heraus. Im Allgemeinen geht es hierbei um kleinere Bugfixes sowie die Erkennung von AMDs neuen Duron-Prozessoren auf Applebred-Basis. Hier die verfügbaren Versionen im Einzelnen:

    • Model: EP-4PDA, EP-4PDAI, EP-4PDAEI
      BIOS: 4PDA3A01.BIN (9500)
      Datum: 10/01/2003
      * IDE-Erkennungszeit verkürzt
      * Speicher-Erkennungszeit verkürzt
      * Auflistung der S-ATA-Platten in der System-Config-Anzeige

    • Model: EP-4PEA9I
      BIOS: 4P9I3A01.BIN (7100)
      Datum: 10/01/2003
      * AWDFlash-Utility auf V8.22a aktualisiert
      * CPU-Microcode aktualisiert
      * "CPU Warning Temperature" im BIOS