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Montag, den 30. Oktober 2006

TUL präsentiert PowerColor X1650 XT für PCI-Express und AGP

Nach der heutigen Vorstellung der Radeon X1650 XT seitens AMD präsentiert TUL als einer der ersten Hersteller offiziell eine Grafikkarte auf Basis des neuen Modells. Nachdem der Hersteller bereits eine X1950 Pro auf AGP-Basis angekündigt hat, wird es auch bei der X1650 XT – neben der PCI-Express-Version – eine AGP-Variante geben.

Die Taktraten der PowerColor X1650 XT liegen mit 600 MHz Chip- und 700 MHz Speichertakt (GDDR3) um jeweils 25 MHz über den bekannten Spezifikationen von der Veröffentlichung der X1650 XT. Auch bei der Kühlung schweift der Hersteller vom Referenz-Design ab und setzt auf ein eigenes Konzept bezüglich der Kühllösung.



Die Karte verfügt über Dual-DVI und ist HDCP-fähig. Für die PCI-Express-Version der PowerColor X1650 XT gibt der Hersteller eine Preisempfehlung von 150 US-Dollar an, während die Empfehlung bei der AGP-Version, wohl aufgrund des zusätzlich verbauten Bridge-Chips, etwas höher bei 170 US-Dollar liegt. Über die Verfügbarkeit der Karten schweigt sich der Hersteller leider aus.
[ls]

AMD veröffentlicht ATI Radeon X1650 XT

Wie bereits vor zirka zwei Wochen beim Release der Radeon X1950 Pro prognostiziert, wurde mit dem heutigen Tag das Midrange-Modell Radeon X1650 XT der Öffentlichkeit vorgestellt. Die zugehörige Pressemitteilung erreichte uns erstmals im (ungewohnt ;) grünen AMD-Gewand, nachdem die Übernahme von AMD vor wenigen Tagen offiziell abgeschlossen wurde.

Vom technischen Standpunkt aus gesehen, bestätigten sich die Gerüchte um die Anzahl von 24 Pixel-Shader-Einheiten. Allerdings bleibt der Hersteller dem 3:1-Verhältnis von Pixel-Shader-Einheiten zu Texturierungs-Einheiten treu und so verfügt der R560-Chip, auf welchem die Radeon X1650 XT basiert, über 8 Texturierungs-Einheiten, anstelle der im Vorfeld berichteten 12 Einheiten. Der Chip-Takt der Karte liegt bei 575 MHz. Während der, über ein 128 bit breites Speicherinterface angebundene, GDDR3-Speicher bei einer Frequenz von 675 MHz zu Werke geht.



Anhand der Spezifikationen der Karte lässt sich leicht erkennen, dass die Radeon X1650 XT mit ihren 24 Pixel-Shader-Einheiten das klaffende Loch zwischen der Radeon X1950 Pro bzw. X1900 GT (beide 36 Pixel-Shader-Einheiten) und der X1650 Pro bzw. X1600 XT (beide 12 Pixel-Shader-Einheiten) schließen soll. Des Weiteren ist die Radeon X1650 XT Dual-Link-DVI und HDCP-fähig – letzteres durch einen EEPROM mit notwendigen HDCP-Schlüsseln.

Laut AMD werden die Karten während der Woche des 13. November den Handel erreichen. Die unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 149 US-Dollar.
[ls]

Sonntag, den 29. Oktober 2006

Webweites

Hardware

Das 3DCenter hat sich in einem aktuellen Artikel die schnellsten Prozessoren von AMD und Intel ins Haus geholt und den Core 2 Duo gegen den Athlon 64 X2 ins Rennen geschickt. Mit einer Schar ausgewählter Benchmarks speziell aus dem Spielebereich überprüfen die Kollegen, wie weit die häufig gelobten Intel-Prozessoren tatsächlich die Konkurrenz hinter sich zurücklassen können und kommen zumindest in diesem Fall auf ein recht eindeutiges Ergebnis.

Hartware hat sich die neueste Entwicklung aus dem Hause Ideazone auf den Schreibtisch geholt und das Ideazone Fang Pad genau unter die Lupe genommen. Die speziell auf Spiele optimierte Tastatur mit frei programmierbarem Tastenaufsatz und zahlreichen Zusatztasten lockt dabei besonders für Strategie- und Aufbauspieler, die in kurzer Zeit viele Funktionen griffbereit haben wollen. Zum tragen kommen hier die besonders optimierten Tastenpositionen, um eine fast blinde Bedienung zu ermöglichen.

In einem weiteren Test hat Hartware die Enermax Aurora Tastatur im eleganten Aluminium-Gehäuse angetippt. Die Kollegen ließen sich prompt von der hochwertigen Verarbeitung überzeugen, wobei noch in Frage zu stellen ist, wie weit eine Metall-Tastatur mit metallener Handballenauflage an kühlen Tagen für notorische Frostfinger förderlich ist.

Die Lost Circuits beschäftigen sich derweil mit einem recht neuen Vertreter im Motherboard-Geschäft und durften das Foxconn 975X7AB für den Intel Core 2 Duo ausführlich in Betrieb nehmen. Eine Besonderheit stellt hier der 5-Phasen-Spannungswandler dar, der bisher noch nicht überall zu finden ist und ein Abgrenzungsmerkmal für Highend-Hardware symbolisiert. Ansonsten lies sich die Platine nicht die Wurst vom Brot nehmen und überzeugte sowohl in Ausstattung als auch in Sachen Qualität und Performance unter den kritischen Blicken der Tester.

Im Grafikbereich treten bei Au-Ja! diese Woche die MSI GeForce 7900GT gegen die 7900GTO an. Letztere lockt im Wesentlichen mit einem höheren Takt des Grafikprozessors und verspricht aufgrund dessen eine bessere Spieleperformance. Wie weit diese zutrifft, überprüfen die Kollegen in einem ausführlichen Benchmark-Vergleich. Doch auch an Anwender mit empfindlichen Ohren denken die Kollegen und nehmen selbstverständlich auch Messungen der Lautstärke sowie der Leistungsaufnahme vor.

Software

Für den Herbstabend empfiehlt sich diese Woche bei der Spieleflut das PlayStation-2-Spiel Kingdom Hearts 2, das nicht nur in Sachen Grafik und Spielgeschichte für sich spricht. Das Action-Spiel in virtuellen Twilight Town verspricht nicht nur für diejenigen, die bereits den ersten Teil lieben gelernt haben, abwechslungsreiche Abende vor der Konsole und könnte eventuell auch ein Tipp für einen Platz unter dem Weihnachtsbaum sein — sofern man es bis dahin noch aushält.
[rl]

Samstag, den 28. Oktober 2006

Microsoft steigert Gewinn im ersten Quartal

Das am 30. September abgeschlossene erste Quartal konnte Microsoft mit einem leichten Gewinnanstieg und größerem Umsatz beenden. So legte der Umsatz um rund 11 Prozent auf 10,8 Milliarden US-Dollar zu, während der Nettogewinn von 3,14 auf 3,48 Milliarden US-Dollar im Jahresvergleich stieg. Damit konnte das Unternehmen die Erwartungen der meisten Analysten übertreffen, dämpfte jedoch die Aussichten für das zweite Quartal, wo der Umsatz lediglich bis zu 12,4 Milliarden Dollar ansteigen soll, während Analysten mit rund 13,4 Milliarden US-Dollar gerechnet haben. Ausschlaggebend nannte Microsoft die Spielekonsole XBox360 sowie den Microsoft SQL Server 2006, während für das schwächelnde zweite Quartal wohl das verspätete Windows Vista mit verantwortlich sein dürfte. Microsoft versuchte hier, mögliche Umsatzrückgänge durch entsprechende Gutscheine zu verhindern, mit denen später ein kostenloses Upgrade auf das neue Betriebssystem ermöglicht wird.

Von der XBox 360 hatte das Unternehmen bis jetzt rund 6 Millionen Exemplare verkaufen können. Bis zum Jahresende sollen es insgesamt 10 Millionen Stück werden, die bis Mitte des nächsten Jahres auf bis zu 15 Millionen Stück anwachsen sollen. Insgesamt macht die Entertainment-Division jedoch immer noch rund 96 Millionen US-Dollar versucht, konnte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal jedoch deutlich steigern, wo der Verlust noch bei 196 Millionen US-Dollar gelegen hatte.
[rl]

Shuttle bringt Highend-Mini-PC mit Intel Core 2 Extreme Prozessor

Das taiwanische Unternehmen Shuttle stellt ein neues Mini-Barebone-System speziell für ambitionierte Spieler und professionelle Anwender mit höchsten Performance-Ansprüchen vor. Das XPC P2 3700G lockt mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten und aktueller Technologie. So kommen der Core-2-Extreme-X6800-Prozessor von Intel mit i975X-Chipsatz als Untersatz und die NVIDIA GeForce 7950GX2 zum Einsatz, die auf 4 GB DDR2-Arbeitsspeicher von takeMS und 400 GB Festplattenspeicher von Samsung zurückgreifen können. Für den Datentransport setzt Shuttle auf den CR40-DVD-Brenner mit bis zu 16facher Geschwindigkeit und einen 22in1-Kartenleser. Der empfohlene Verkaufspreis für das Komplettsystem mit 24 Monaten Pick-Up-Garantie wird mit recht üppigen 3.535 Euro angegeben, von dem jedoch schon allein der Prozessor und die Grafikkarte fast die Hälfte ausmachen dürften.
[rl]

ATI Radeon X1950 XT auf dem Weg in die Läden

Bereits im Laufe der Woche gelangten Bilder [1,2] der Radeon X1950 XT über den Server von ATI-Partner Sapphire in die Weiten des World-Wide-Webs. Nun wird die Karte bereits bei ersten Händlern gelistet und scheint somit kurz vor der offiziellen Veröffentlichung seitens ATI zu stehen.

Insofern man den bisher durchgesickerten technischen Spezifikationen Glauben schenken darf, ist die Karte nur leicht niedriger getaktet als das bisherige Flaggschiff in Form der Radeon X1950 XTX. Konkret sollen die Taktraten bei 625 MHz Chiptakt und 900 MHz Speichertakt liegen. Mit diesen Daten und gleichbleibender Anzahl an Einheiten (48 Pixel-Shader, 16 ROPs, 16 TMUs) würde die Radeon X1950 XT lediglich um 25 MHz (4 Prozent) beim Chip- und 100 MHz (10 Prozent) beim Speichertakt gegenüber dem aktuellen Top-Modell ins Hintertreffen geraten.



Allerdings setzt man bei dieser Karte noch auf herkömmlichen GDDR3-Speicher anstelle von GDDR4-Chips, wie dies bei der Radeon X1950 XTX der Fall ist. Auch bei der Kühllösung findet nicht der überarbeitete Kühler der X1950 XTX Verwendung sondern der ältere Kühler der Radeon X1900-Serie. Preislich ist die Karte derzeit bei verschiedenen Händlern zwischen 260 und 290 Euro eingetragen. In Anbetracht dessen, dass die Karte noch nicht offiziell erhältlich ist, dürfte sich der Preis bei breiter Verfügbarkeit jedoch noch nach unten korrigieren.
[ls]

Freitag, den 27. Oktober 2006

Distri-Watch

In den vergangenen Tagen veröffentlichten zwei große Distributionen neue Versionen ihrer Linux-Suiten. Auf der einen Seite erschien planmäßig die Version 6.10 (2006 - 10. Monat) des auf Debian basierenden Ubuntu-Projekts. Sie enthält unter anderem den neuesten GNOME-Windowmanager 2.16, das E-Mail-Programm Evolution 2.80, den kürzlich vorgestellten Firefox 2.0 Browser und OpenOffice 2.04. Die KDE-Variante von Ubuntu Kubuntu beinhaltet den aktuelle KDE-Desktop 3.5.5, ansonsten ist der Softwareumfang mit Ubuntu identisch. Zwei weiterere Abkömmlinge, das für den Jugend- und Schulbereich gedachte Edubuntu und das mit dem Windowmanager Xfce ausgelieferte Xubuntu sind ebenfalls in Version 6.10 verfügbar.

Das aus Red Hat entwickelte Community-Linux Fedora Core ist nun in Version 6 verfügbar, neben Gnome 2.16 und KDE 3.5.4 verwendet es die Grafikschnittstelle AIGLX, die eine Hardware-Beschleunigung der Oberfläche ähnlich wie bei Mac OS X oder dem kommenden Windows Vista ermöglicht. Alle Distributionen sind als 32-Bit x86, 64-Bit x86 (AMD64 & Intel 64) und PowerPC-Version als CD- oder DVD-Image erhältlich. Für den Download empfiehlt es sich Bittorrent zu verwenden, da dies die Mirror-Server entlastet.

Download:
Ubuntu 6.10 Edgy Eft
Kubuntu 6.10 Edgy Eft
Edubuntu 6.10 Edgy Eft
Xubuntu 6.10 Edgy Eft

Fedora Core 6
[ch]

Macweites

Apple hat neue Details über das für kommendes Frühjahr angekündigte Mac OS X 10.5 "Leopard" veröffentlicht. Das neue Betriebssystem soll demnach eine auflösungsunabhängige Benutzeroberfäche besitzen. Damit können grafische Elemente je nach Auflösung (DPI) skaliert werden, so dass sie auf einem Notebook-Display mit hoher Pixel-Dichte absolut gesehen die gleiche Größe wie auf einem Desktop-Display besitzen. Weiterhin wird mit OpenGL 2.1 CPU-Offloading unterstützen, was bedeutet, dass die 3D-Grafikdarstellung auf mehrere Prozessoren verteilt werden kann, was zu deutlichen Leistungszuwächsen führt. Bei ThinkSecret gibt es eine Bildergalerie mit Screenshots des letzten Entwickler-Builds von Mac OS X 10.5.

Nachdem Apple vor kurzem die Kernel-Quellen der Intel-Version von Mac OS X 10.4 offengelegt hat, haben Bastler diesen so modifiziert, dass sich dieser auch auf nicht-Apple-Computern läuft. Bisher mussten dafür immer ältere Kernel aus einer nicht offiziell veröffintlichten Entwicklerversion herhalten. Der Kernel an sich ist damit legal, da er von Apple ja im Quellcode freigegeben wurde, allerdings ist die Nutzung und Weiterverbreitung der Apple TPM-Schlüssel illegal, die notwendig sind um die nicht-offene Aqua-Oberfläche zu nutzen.

Nachdem kürzlich die MacBook Pro mit dem Merom-basierten Core 2 Duo ausgestattet wurden, kündigt sich das nächste Update an. So soll es bald eine Mac Pro Workstation mit 8 Prozessorkernen geben. Zum Einsatz kommen dabei zwei Exemplare, des für Dezember geplanten Xeon 53xx Prozessoren mit Codenamen Clovertown, der wiederum zwei Dual-Core-Woodcrest-Dies auf dem Träger vereinigt. Das Desktop-Äquivalent dazu ist der in Kürze zu erwartende Kentsfield-Prozessor namens Core 2 Extreme QX6700.
[ch]

Donnerstag, den 26. Oktober 2006

Sony erleidet Milliarden-Verlust durch Akku-Panne

Der japanische Elektronikriese Sony verfehlte im zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres seine Gewinnerwartungen vollständig und erreichte nur 1,7 Milliarden Japanische Yen, nachdem im Vorjahr ein Gewinn von rund 28,5 Milliarden Yen vermeldet werden konnte. Der Umsatz konnte um 8,3 Prozent auf 1,85 Billionen Yen zulegen. Gründe für diesen Einbruch sind neben der fortwährenden Akku-Problematik, die nahezu alle größeren Notebook-Hersteller betrifft und mit einem finanziellen Schaden von rund 51 Milliarden Yen beziffert wird, auch der schleppende Verkauf der Playstation Portable. Bereits vergangene Woche hatte Sony wohlweislich seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr von anfänglich 130 Milliarden Yen auf 80 Milliarden Yen für das gesamte Geschäftsjahr reduziert.
[rl]

Pink-farbenes Leder-Notebook als außergewöhnlicher Blickfang

Ein 11-Zoll-Notebook von ASUS reizt nicht nur mit seinen inneren Werten mit Core Duo L2400 und 1 GB Arbeitsspeicher, sondern auch äußerlich. So sollen gerade Frauen durch den Lederbezug in auffälligster Farbe angesprochen werden. Damit rückt die IT-Welt noch näher in den Lifestyle-Bereich und versucht über diese Form der ungewöhnlichen Gestaltung Trends für das nächste Jahr zu setzen. Wer das Notebook mit einem Gewicht von 1,37 Kilogramm allerdings nicht nur herumtragen, sondern auch benutzen möchte, findet zum Preis von rund 2100 Euro eine reichliche Ausstattung vom Double-Layer-DVD-Laufwerk über Card-Reader bis zur WLAN-Unterstützung. Dazu kommt außerdem eine Silberne Tasche und eine passende Maus im gleichen Pink-Leder-Look.

Der außergewöhnliche Hightech Geschenktipp für alle Mode-bewussten Frauen und Liebhaber des Besonderen: Die „Special Pink Edition“des 11 Zoll ASUS Notebooks S6F mit pinkfarbenem Lederbezug und Intel® Centrino™ Duo Mobiltechnologie ist der exklusive IT-Begleiterfür unterwegs. Das Notebook basiert auf der erfolgreichen S6F Subnotebookreihe aus dem Segment „Pure Mobility“ und ist von Novemberbis Dezember in limitierter Auflage im Fachhandel erhältlich. Das S6F mit handgeprägtem Leder besticht durch seine hoheRechenleistung und ist ein Garant für hohe Aufmerksamkeit – sei es im Café, am Flughafen oder in der Redaktionskonferenz. Jedes S6Fist ein einzigartiges Meisterstück, das dem Besitzer eine persönliche Note verleiht.

Das digitale Modeaccessoire für den Trendsetter 2007
Das handgeprägte Ledernotebook setzt neue Maßstäbe in der digitalen Modewelt. Sowohl die Handauflage und der Deckel als auch die USBMaus sind mit pinkfarbenem Rindsleder bezogen, das aus den USA stammt und normalerweise für exklusive Modeaccessoires wie Taschenund Geldbörsen verwendet wird. Jedes Stück ist einzigartig. Als natürliches Material reift Leder über die Zeit – das ASUS S6F„wächst“ mit seiner Eigentümerin/seinem Eigentümer, ähnlich einer alten Jeans oder einer lang getragenen Lederjacke und spiegeltdamit seine Individualität wider. Die Produktion der ASUS S6F Serie ist äußerst kostenaufwändig und die Fertigungszeit kann aufgrundder zeitintensiven Leder-Herstellung bis zu zwei Monate pro Gerät betragen. Die Leder Notebooks durchlaufen dabei strengsteQualitätstests und gewährleisten Beständigkeit gegenüber Wärme, Feuchtigkeit, Kosmetika, Schweiß oder Ölen. Die ASUS S6F „SpecialPink Edition“ ist der perfekte Begleiter für die modebewusste Frau. Im Taschenbuchformat passt das Notebook zudem in fast jedeHandtasche.

First Class Performance
Alle S6F Leder Notebookmodelle werden standardmäßig mit zwei Akkus ausgeliefert, einem 3 Zellen und einem 6 Zellen Akku, und setzenauf den leistungsstarken Low Voltage Intel® Core™ Duo Prozessor. Dank des Dual-Core Prozessors verfügt das Notebook über eineerheblich gesteigerte Leistungsfähigkeit. So werden alle gängigen Office-Aufgaben oder Bilder-Shows zum Kinderspiel. Der Prozessorkommt mit einer besonders niedrigen Spannung aus, so dass der Stromverbrauch erheblich reduziert wird. Selbst DVD-Filme in Überlängekönnen mühelos über das interne 8-fache Ultra-Slim DVD-Super Multi D/L Double Layer Laufwerk abgespielt werden, ohne das Notebook aneine externe Stromquelle anzuschließen.


Spezifikationen S6F-3105P
* Intel® Core™ Duo Prozessor L2400 (Low Voltage, 1.66 GHz, 667 MHz FSB, 2 MB L2 Cache)
* 1.024 DDR2 533 Speicher (2 x 512 MB)
* 120 GB HDD, 5.400 rpm (PATA)
* 11,1" TFT Display (WXGA Glare Type Color Shine Display, 1360 x 768 Bildpunkte)
* WLAN 802.11 a/b/g, Bluetooth 2.0 EDR
* Internes 8 x Ultra Slim DVD-Super Multi D/L Double Layer
* Gewicht: 1.37 kg (mit 3-Zellen Akku), 1.53kg (mit 6-Zellen Akku)
* Maße 27 x 19.1 x 2.25 ~ 3.7cm (vorne/hinten)
* Schnittstellen: VGA Ausgang, 3 x USB 2.0, Audio/Mic Eingang, Firewire
* 4-in-1 Card Reader für MMC, SD, MS, MS-Pro
* Inkl. silberfarbener Tasche und mit pink-farbenem Leder bezogener USB Maus
* MS Windows XP Pro

Garantie
Die Garantie für Deutschland und Österreich beträgt zwei Jahre inklusive Pick-Up & Return Service und kann mit dem optionalen ASUSGarantie Erweiterungspaket auf drei Jahre verlängert werden.

Verfügbarkeit und Preis
Das ASUS S6F-3105P ist von November bis Dezember in limitierter Auflage im Fachhandel verfügbar. Der empfohlene Verkaufspreis inkl.MwSt. beträgt in Deutschland € 2.099,00 und in Österreich € 2.172,00.

[rl]

Intel kümmert sich verstärkt um Software-Entwickler

In einem speziellen Partnerprogramm will der Prozessorgigant Intel Software-Entwicklern die Arbeit mit der eigenen Technologie erleichtern. So soll den Mitgliedern bei Planung, technischer Umsetzung sowie Vertrieb unter die Arme gegriffen werden. Das weltweite Netzwerk bietet den Unternehmen damit weitreichende Möglichkeiten vom großen Kundenstamm und der Erfahrung zu profitieren. Das Intel Software Partner Program geht in seiner Beschaffenheit noch einen Schritt weiter als das bereits 2001 angelaufene Intel Early Access Program, welches den nunmehr 2300 Mitgliedern vor allem technische Unterstützung geboten hatte.

Intel-LogoIntel will mit dem Intel® Software Partner Program ein Netzwerk für unabhängigeSoftware-Hersteller (Independent Software Vendors, ISVs) aufbauen. Die Teilnahme am Programm ist an eine Anmeldung undMitgliedschaft gebunden. Es wurde für Unternehmen entwickelt, die kommerzielle Produkte und Serviceleistungen rund um IntelsTechnologien wie die Intel® Core(tm) 2 Duo oder die Intel® Xeon® und Intel® Itanium® Prozessoren anbieten. Mit einem Portfolio ausPlanung, technischer Umsetzung, Marketing und Vertriebsressourcen will Intel den Mitgliedern zusätzliche Geschäftsmöglichkeiteneröffnen. Die Unternehmen sollen so ihren Kundenstamm erweitern können und auf den neuesten Stand der Software-Entwicklung sowie derMarketing- und Wettbewerb-Trends gebracht werden.

Das Intel Software Partner Program ermöglicht Software-Unternehmen, ihre Produktentwicklungen direkt auf die Plattform-Technologienvon Intel abzustimmen. Zusätzlich können sie sich auch an spezifischen Märkten wie Gaming oder digitale Medien orientieren. DasProgramm lässt sich flexibel an die individuellen Bedürfnisse der einzelnen ISVs anpassen. Mit dessen Hilfe können dannzielgerichtete Anwendungen für bestimmte vertikale Marktsegmente und Planungs-Tools entwickelt werden. Durch diese Instrumentebekommen die Mitglieder Einblick in neue Marktpotenziale. Dabei können sie den Grad der Zusammenarbeit mit Intel selbst bestimmenund ihr Engagement in diesem Netzwerk nach ihren eigenen Geschäftszielen gestalten.

"Innovation bedarf einer engen Zusammenarbeit von Software- und Hardware-Unternehmen, damit diese ihren Kunden einen hohenQualitätsstandard bieten können. Das Intel Software Partner Program ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel. Gemeinsammit der Software-Community fördert Intel Innovationen, die auf die Plattform-Technologien abgestimmt sind", sagt Renee James, VicePresident und General Manager der Intel Software und Solutions Group. "ISVs aller Größen und in allen Regionen haben dieMöglichkeit, auf anwendungsspezifische Tools zuzugreifen und so ihre Lösungen rund um eine Intel Plattform zu planen, umzusetzen undzu vermarkten. Damit beschleunigen wir die Einführung innovativer Lösungen, die für den Kunden weitere Vorteile und Nutzen bringen."

Weltweites NetzwerkMitglieder des Intel Software Partner Program haben Zugriff auf vielfältige Mittel wie Technik- und Marketingtrainings, technischeRessourcen wie Roadmaps und Ingenieurdienste, Development Kits, Marketingbroschüren und Teilnahme an Channel Events. Daneben könnenMitglieder auch am Intel Channel Marketplace teilnehmen. Beim Intel Market Place handelt es sich um eine Online-Plattform für denAustausch zwischen Resellern, Händlern und Distributoren. Piloten dieser Plattform finden sich schon in Rußland, der Ukraine, Taiwanund Thailand.

"Die Mitgliedschaft im Intel Software Partner Program ist für uns eine gute Möglichkeit, unsere Consumer- und Small BusinessProdukte über die Wiederverkäufer und die VAR Community von Intel zu vertreiben", so Julie Parrish, Vice President, Symantec GlobalChannel Office. "Dies ist ein weiteres Beispiel für eine intensivere Zusammenarbeit von Symantec und Intel, die zu mehr Sicherheitund Verfügbarkeit leistungsfähiger Gesamtlösungen im IT-Umfeld führen wird."

Bereits 2001 hatte Intel das Intel® Early Access Program ins Leben gerufen. Dessen Fokus lag darauf, die Mitglieder in derProdukt-Entwicklung technisch zu unterstützen. Alle derzeitigen 2300 Mitglieder des Intel Early Access Programms werden in das IntelSoftware Partner Program übernommen und erhalten alle Nutzungsmöglichkeiten.

[rl]

Mittwoch, den 25. Oktober 2006

HP präsentiert 18x DVD-Brenner mit LightScribe

Mit den Geräten dvd840i und dvd940i stellt auch HP einen 18x DVD-Brenner vor, der neben den üblichen Formaten DVD±R/W/R DL und CD-R/W auch Unterstützung für DVD-RAM mitbringt.

Dabei werden DVD±R mit 18x, DVD±R DL mit 8x und ebenso DVD±RW mit bis zu 8x geschrieben. DVD-RAM können 12x beschrieben werden - allerdings werden solche Medien nicht in absehbarer Zeit in Europa verfügbar sein.

LigthScribe ermöglicht die Beschriftung entsprechender Medien unter Verwendung des Lasers des Laufwerkes, bei hoher Qualitätsstufe allerdings benötigt ein solcher Vorgang über 20 Minuten.

Die interne Version wird 49 Euro kosten, die externe 78€, verfügbar sein wird die interne Variante im November.
[an]

ATI-Übernahme durch AMD offiziell abgeschlossen

Die Übernahme des Grafikchipherstellers ATI durch AMD ist mit dem heutigen Tage offiziell abgeschlossen. Die Kaufsumme von 5,4 Mrd. US-Dollar wurde zu 4,3 Mrd. Dollar in bar bezahlt, der Rest in Form von 58 Millionen AMD-Aktien. Die Barsumme wurde zu 1,8 Mrd. Dollar aus eigenen Finanzreserven gedeckt und zu 2,5 Mrd. über Kredite finanziert. Der Konzern verfügt nun über 15.000 Mitarbeiter.

Für 2007 sind hauptsächlich integrierte Plattformen im Mobil-, Firmen- und Multimedia-Bereich geplant. Ende 2008 wird es dann einen "Fusion" genannten Prozessor mit integrierter Grafikeinheit geben. Passend zur Übernahme wurde auch die ATI-Webseite in das Angebot von AMD eingegliedert und ist nun unter http://ati.amd.com/de/ zu erreichen.
[ch]

Dienstag, den 24. Oktober 2006

Neuer Artikel online: Aerocool X-Fire – CPU-Kühler für AMD K8 und Intel S775

Dass der Markt um Prozessor-Kühler weiterhin boomt ist kein Geheimnis. CPU-Kühler sprießen aus dem Boden wie Pilze im Oktober. Weiterhin scheint die Cooling-Industrie noch immer gute Margen zu besitzen, was diesen Umstand erklärt. Kürzlich erreichte uns nun ein neues Muster aus Hause Aerocool, sicher kein Jüngling in diesem Markt, welcher als Besonderheit eine gewisse Allround-Einsatzfähigkeit für aktuelle Prozessoren bietet. Letzteres ist im Markt der Prozessor-Kühler keine Seltenheit, allerdings setzt Aerocool mit seinem jüngsten Spross nicht auf Schraubverbindungen auf dem Motherboard, was Aufrüstwilligen einen gewissen Anreiz geben mag.

Beim AMD K8-Plattformen finden wir bei Kühlern derzeit als Standard eine Klammerbefestigung – Intel Sockel 775 Prozessoren erwarten als Standard eine Push-Pin Befestigungsmethode. Beides will der X-Fire von Aerocool gleichermaßen bieten, bei gleichermaßen guter Performance. Und da gutes Kühlverhalten heute im heiß umkämpften Markt alleine nicht mehr genügt, setzt man natürlich auf gewisse optische „Eyecatcher“ und auf übliche Schlagwörter wie „Hybrid“ und „Heatpipe“. Die Symbiose aus all diesen Dingen deckt das perfekte Entree in den oberen Markt der Kühler-Chargen ab – zumindest auf dem Papier.

Wie sich der Aerocool X-Fire auf Intels Sockel 775 mit Core 2 Duo Prozessoren und auf AMDs Sockel 939 Plattform schlägt, erfahrt ihr in unserem Review.

[ch]

10 Jahre AMD in Dresden

Vor genau 10 Jahren am 24. Oktober 1996 fand auf einem Feld bei Wilschdorf nahe Dresden der erste Spatenstich für die Fab 30 des amerikanischen Prozessorherstellers AMD statt. Nach 3 Jahren Bauzeit konnten ab Oktober 1999 die ersten Chips das Werk verlassen. Neben der Produktion von Prozessoren befindet sich in Dresden auch ein Entwicklungszentrum für die Chipfertigung. Im Laufe der Jahre siedelten sich weitere Halbleiterfirmen, wie Infineon, Qimonda, Applied Materials oder Philipps Semiconductors in der inzwischen als Silicon Saxony bezeichneten Region an. AMD ist zudem am Maskenforschungszentrum AMTC, dem Nanotechnologieforschungszentrum CNT und dem Softwareentwicklungszentrum OSRC beteiligt.

Im November 2003 erfolgte dann die Grundsteinlegung zur neuen Fab 36, die vor wenigen Monaten mit der Produktion begonnen hat und in naher Zukunft mit der Auslieferung von 65 Nanometer CPUs starten wird. Die bisherige Fab 30 wird bis Mitte nächsten Jahres noch Sockel 939 und 754 Chips produzieren um dann vollständig bis Ende 2008 umgebaut zu werden und als Fab 38 mit 300-mm-Wafern neu zu entstehen.


AMD Dresden im Jahr 2007
[ch]

Apple aktualisiert MacBook Pro

Recht unspektakulär ohne Event unterzog Apple die MacBook Pro einer Erfrischungskur. Neben dem Wechsel auf die aktuellen Intel Core 2 Duo Mobilprozessoren mit Merom-Kern erhielten sie auch ein kleines Speedupdate. Das kleinste 15" MacBook Pro besitzt jetzt den T7400 mit 2,16 GHz Takt, das größere 15" und das 17" das T7600 Topmodell des Core 2 Duo mit 2,33 GHz. Weiterhin wurde bei allen Notebooks der Arbeitsspeicher verdoppelt, die Festplattenkapazität erhöht und ein Firewire 800 Anschluss integriert. Die Preise sind unverändert geblieben, so dass sich das Preis-Leistungs-Verhältnis mit dem Update deutlich verbessert hat.

MacBook Pro 15" 2,16 GHz MacBook Pro 15" 2,33 GHz MacBook Pro 17" 2,33 GHz
Prozessor Intel Core 2 Duo T7400 2,16 GHz, 4 MB L2, FSB667 Intel Core 2 Duo T7600 2,33 GHz, 4 MB L2, FSB667
Display 15,4" TFT, 1440x900, 300 cd/m², Widescreen, optional: Hochglanz 17" TFT, 1680x1050, 300 cd/m², Widescreen, optional: Hochglanz
Arbeitsspeicher 1 GB DDR2-RAM PC2-5300 (max. 3 GB) 2 GB DDR2-RAM PC2-5300 (max. 3 GB)
Festplatte 120 GB SATA/150, 5400 U/min 160 GB SATA/150, 5400 U/min
CD-/DVD-Laufwerk 6x Superdrive (DVD+R DL, DVD+/-R(W), CD-R(W)) 8x Superdrive (DVD+R DL, DVD+/-R(W), CD-R(W))
Grafikkarte ATI Mobility Radeon X1600, 128 MB GDDR3 ATI Mobility Radeon X1600, 256 MB GDDR3
Anschlüsse 2x USB 2.0, FW 400, FW800, Dual-Link DVI-I, Kensington 3x USB 2.0, FW 400, FW800, Dual-Link DVI-I, Kensington
Netzwerk/Bluetooth 10/100/1000BASE-T (RJ-45), Airport Extreme 54 Mbit/s 802.11g, Bluetooth 2.0+EDR
Sound/Multimedia Integrierte Stereolautsprecher und Mikofon, kombinierter optisch-digitale Audioeingang/Line-in & Audioausgang/Kopfhörer, integrierte iSight-Kamera mit 640x480 Pixel
Abmessungen 2,54 kg, 35,7 cm x 24,3 cm x 2,59 cm (B x T x H) 3,1 kg, 39,2 cm x 26,5 cm x 2,59 cm (B x T x H)
Akku 60 Wh, bis zu 5 Stunden Laufzeit, 85 W Netzteil mit MagSafe-Anschluss 68 Wh, bis zu 5,5 Stunden Laufzeit, 85 W Netzteil mit MagSafe-Anschluss
Software Mac OS X 10.4, iLife '06 (umfasst iTunes, iPhoto, iMovie, iDVD, GarageBand & iWeb), FrontRow, PhotoBooth, MS Office 2004 Testversion, iWork '06 Testversion
Preis 1949 Euro 2429,01 Euro 2729 Euro

[ch]

Totgesagte leben länger: Radeon X1950 Pro für AGP

Bisweilen stellt die Gainward Bliss 7800 GS+ das höchste der Gefühle für den AGP-Port dar, was sich mit rund 300 Euro allerdings auch mehr als deutlich im Preis niederschlägt. Aber bereits in den nächsten Wochen könnte den Anwendern mit AGP-Systemen eine gute Alternative zu Verfügung gestellt werden. Denn mehrere Hersteller scheinen im Begriff zu sein AGP-Modelle der erst kürzlich vorgestellten Radeon X1950 Pro demnächst offiziell anzukündigen.

So konnte NGOHQ in einem Interview mit PowerColor (TuL) in Erfahrung bringen, dass der Grafikkartenhersteller weiterhin Potential im AGP-Markt sieht und deshalb in Kürze eine AGP-Grafikkarte auf Basis der Radeon X1950 Pro veröffentlichen wird. Des Weiteren haben die Jungs von FiringSquad bis Dato unbestätigte Gerüchte um eine AGP-Version der Radeon X1950 Pro von Sapphire aufgeschnappt. Ein AGP-Modell der X1950 Pro von GeCube wird bereits beim Preisvergleich Geizhals ab einem Preis von 210-230 Euro gelistet. Laut dem Händler Mad-Mox, soll die Auslieferung der Karten von GeCube bereits am 31.10 beginnen.

Nach den Spezifikationen der Karte von GeCube zu urteilen, scheint sich die AGP-Variante an die Vorgaben des PCI-Express-Pendant zu halten. Leistungstechnich dürfte sich die Karte dementsprechend in etwa der gleichen Region bewegen wie die Gainward Bliss 7800 GS+, allerdings zum deutlich niedrigeren Preis. Die normalen Versionen der GeForce 7800 GS mit lediglich 16 Pipeline (gegenüber deren 24 bei der 7800 GS+) dürfte die Radeon X1950 Pro allerdings deutlich hinter sich lassen können, insofern es bei den technischen Eckdaten bleibt.
[ls]

Montag, den 23. Oktober 2006

Händler besorgt um knappe Prozessorbestände

Sowohl bei Intel als auch bei AMD scheint es derzeit wieder einmal zu Lieferengpässen mit aktuellen Prozessoren zu kommen. So berichtet die DigiTimes unter Berufung auch chinesische Zeitungen, dass sich Hersteller wie Acer besorgt über die Lieferzahlen aus den USA äußerten. So soll der Computerhersteller Acer selbst die Prozessorhersteller besucht haben, um die ausreichende Belieferung des Unternehmens sicher zu stellen. Die knappe Situation äußert sich besonders auf dem Notebook-Markt, wo die Händler regelrecht um Stückzahlen "betteln" müssten.

Intel äußerte in dieser Hinsicht, man das Problem erkannt und es sei Besserung zu erwarten. Besonders für das nachfragestarke vierte Quartal bleibt folglich nur zu hoffen, dass die Unternehmen ihre Produktion so weit unter Kontrolle haben, um die zahlreichen Kunden zu bedienen. Schon vor kurzer Zeit erreichten Gerüchte die Öffentlichkeit, dass AMD angeblich nicht ausreichend Prozessoren liefern könne, weil der neue Großkunde Dell praktisch alle CPUs "vom Markt fischt". Eine derart akute Lage dürfte zwar zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegen, doch stellt sich durchaus die Frage, warum sowohl Intel als auch AMD mit ihren Stückzahlen so zurückhaltend sind.

Intel-LogoVermuten darf man, dass der Preiskampf, der in diesem Jahr bereits atemberaubende Ausmaße angenommen hat und an den Gewinnmargen beider Konkurrenten zehrt, die Nachfrage noch stärker anheizt als bisher schon. Durch die geringeren Stückzahl-Preise sind die Unternehmen gezwungen mehr CPUs zu verkaufen um ihre Gewinnziele zu erreichen. Doch ausgelastete Fabriken ließen kaum noch Spielraum für Steigerungen.

In Anbetracht der kurz bevorstehenden Weihnachtssaison könnte man also durchaus auch vermuten, dass die Prozessorexperten bewusst Stückzahlen zurückhalten, um diese dann in ein paar Wochen zu deutlich höheren Preisen auf den Markt zu werfen. Damit würde man praktisch der selbst auferlegten Preisschraube zumindest kurzfristig wieder etwas Spannung nehmen.
[rl]

IBM verklagt Amazon wegen Patentverletzungen

Der große US-amerikanische IT-Riese IBM hat den Online-Buchversand Amazon wegen angeblichen Patentverletzungen verklagt. So sieht IBM derzeit fünf seiner Patente verletzt, die Amazon unrechtmäßig auf seiner Plattform nutzt. Konkret handelt es sich laut Computerwoche um Technologien, die Kundenempfehlungen und Werbung steuern und sich für die Datenspeicherung verantwortlich zeigen. IBM selbst habe schon mehrmals mit Amazon über die Nutzung verhandelt, sei bisher aber zu keiner Einigung gekommen. Für beide Unternehmen stellen Patente eine wesentliche Basis ihrer Geschäftstätigkeit dar. Während IBM durch seine Forschungstätigkeiten auf zahlreiche Technologie-Patente zurückgreifen kann, machte Amazon vor allem durch die Patentierung seines so genannten Ein-Click-Einkaufs auf sich aufmerksam.
[rl]

Systems 2006 eröffnet

Auch dieses Jahr öffnete die Systems am Montag der vierten Oktoberwoche ihre Tore. Die IT-Fachmesse auf dem Münchner Messegelände dauert bis zum 27. Oktober an. Mit 1260 Ausstellern aus 28 verschiedenen Ländern, verteilt auf sechs Hallen, konnte die Messe die Zahlen des letzten Jahres aufrecht erhalten. Auch bezüglich der Besucherzahl hatten wir rein subjektiv den Eindruck eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr wahrzunehmen.

Wie die Jahre zuvor, stellte auch dieses Jahr die IT-Sicherheit ein zentrales Thema dar. Und so präsentierten unter anderem die Firmen Sophos, Symantec, F-Secure, G-Data – um exemplarisch ein paar namenhafte Hersteller zu nennen – in der IT-SecurityArea ihre Sicherheitsdienstleistungen sowie die neusten Sicherheitslösungen auf Softwarebasis.

Hardware-technisch gab es auf der Messe erwartungsgemäß wenig Neues zu Begutachten, was allerdings auch nicht Ziel der Systems ist, die sich selbst als "führende Business-to-Business-Messe" bezeichnet. Bei einem Pressefrühstück konnten wir allerdings noch ein paar interessante Informationen des Telekommunikationsanbieter M-net aufgreifen.

Der vorwiegend in bayrischen Ballungszentren durch seine günstigen Angebote bekannte Anbieter arbeite demnach an einer weiteren Ausbreitung seines Netzes auch in ländlichen Gefilden. Die Verwendung der WiMAX-Technik zur Erschließung von Gebieten, die bisweilen gänzlich ohne DSL auskommen müssen, schloss man jedoch weitestgehend aufgrund der Notwendigkeit für einen Kompromiss zwischen (teurem) Aufbau hoher Bandbreite und der Störanfälligkeit der Technik aus. Bezüglich der Frage wie sich die Expansion des norddeutschen Anbieters Hansanet (Alice) auf das eigene Geschäft auswirke, erklärte der Anbieter, dass bisweilen keine negativen Auswirkungen Auswirkungen zu verzeichnen wären.
[ls]

Firefox 2.0

Bereits einen Tag vor dem offiziellen Release gibt es die finale Version 2.0 des Firefox-Browser zum Download. Gegenüber der Vorgängerversion 1.5 wurde neben einem neuen Skin eine automatische Rechtschreibprüfung für Textboxen, eine Session-Recovery bei Absturz und ein überarbeiteter Add-On-Manager (früher: Extensions) eingeführt. Weiterhin enthält der Firefox jetzt Unterstützung für Javascript 1.7, eine bessere Zusammenarbeit mit externen RSS-Readern und einen Phishing-Schutz, um Web-Betrügereien Einhalt zu gebieten.

Der Firefox 2.0 erscheint nur wenige Tage nach dem Internet Explorer 7, welcher allerdings noch nicht in Deutsch verfügbar ist. Die ganz großen Neuerungen wird man vergeblich suchen, das Hauptaugenmerk bei der Version 2.0 lag auf einer verbesserten Benutzerfreundlichkeit und kleineren Detailverbesserungen. Der für das erste Halbjahr 2007 geplante Firefox 3.0 wird nach derzeitigem Stand deutlich tiefgreifendere Änderungen beinhalten, so soll unter anderem die Mac-Version von der Carbon- auf die modernere Cocoa-API portiert werden.

Download:
Firefox 2.0 deutsch für Windows (5,4 MB)
Firefox 2.0 deutsch für Mac OS X (17 MB)
Firefox 2.0 deutsch für Linux (8,9 MB)
[ch]

Sonntag, den 22. Oktober 2006

Webweites

Hardware

Die Kollegen von Hartware haben sich das ASUS P5B Deluxe WiFi/AP Mainboard ins Labor geholt und durch einen umfangreichen Benchmark-Parcours geschickt. Die Platine mit Intels P965-Chipsatz für den Core-2-Duo-Prozessor empfiehlt sich durch ihre umfassende Ausstattung, zu der neben Kabeln und Handbuch auch Mikrofon, Antenne und ein zusätzlicher Lüfter zählen.

Mit einem gänzlich anderen Thema hat sich Au-Ja! diese Woche auseinander gesetzt. Mit dem Silverstone EB01 Digital-Analog-Wandler verspricht das Unternehmen eine Highend-Audiolösung für den Heimgebrauch, die digitale Daten in analoge Stereo-Signale umwandelt und über den USB-Anschluss betrieben wird. Äußerlich sorgt das Aluminiumgehäuse für aufsehen. Wie das Gerät nun im praktischen Einsatz abschließt und ob der Preis von knapp über 100 Euro für die Leistung angemessen ist, versuchen unsere Kollegen in einem umfangreichen Test herauszufinden.

Software

Der Planet 3DNow hat sich ein alternatives Betriebssystem angesehen und eine Beta des SkyOS Betriebsystems installiert. Neben der ganzen Trubel um Windows Vista, Mac OS X sowie Linux zeigt sich hier eine weitere Option für PC-Anwender, die es vielleicht einmal schaffen könnte, Microsoft Marktanteile abzuknöpfen. Wie weit die Entwicklung zum aktuellen Stand derzeit ist, und ob SkyOS überhaupt schon für den Endanwender geeignet ist, überprüfen die Kollegen in ihrem reich bebilderten Artikel.

Wer große Dateien hat, kommt vielleicht einmal in die Verlegenheit, sie zu teilen. Eventuell um sie auf verschiedenen Datenträgern zu sichern oder schlicht, um sie einfacher zu transportieren. Dafür hat sich WinTotal den GSplit 2.0 angesehen. Ein Programm, mit dem genau diese Aufgabe in duzenden Varianten erfüllt werden kann.

Für die wieder länger werdenden Nächte hat die Spieleflut das Addon Rome: Total War - Alexander angespielt und seinen kritischen Maßstäben unterworfen. Nicht nur ambitionierten Fans des Spiels könnte der Griff zu der hochwertigen Erweiterung lohnenswert erscheinen, wie der Artikel herausstellt. Vollkommen plattformunabhängig zeigt sich Resident Evil Archives, ein Buch zu dem Spiele-Klassiker, der schon vielen Generationen an Gruselfreunden das Fürchten lehrte. Die Spieleflut hat das Buch gelesen und verrät, ob die Worte genauso spannend sind wie die virtuelle Geschichte auf dem Bildschirm.
[rl]

Freitag, den 20. Oktober 2006

Spekulationen rund um die Spezifikationen des G80

In zirka einem Monat - einige Gerüchte sprechen vom 17. November - wird NVIDIA seinen neusten Grafikchip offiziell der Öffentlichkeit präsentieren. Bereits seit geraumer Zeit ist bekannt, dass der G80 als GeForce-8800-Serie den Handel erreichen wird. Informationen der englischsprachigen Seite DailyTech zu Folge, wird NVIDIA bei seinem kommenden Flaggschiff die Namensgebung der letzten Generation beibehalten und das Top-Modell unter dem Namen GeForce 8800 GTX veröffentlichen, während man bei dem kleineren Bruder mit dem Zusatz "GTS" auf vergangene Tage der GeForce-2-Ära setzt. Aber auch zu vermeintlichen Spezifikation der Karte haben die Kollegen Informationen parat.

Der Chip-Takt wird demnach bei der GeForce 8800 GTX bei 575 MHz (8800 GTS: 500 MHz) liegen, allerdings soll auch der G80, wie der G70 bzw. G71 über unterschiedliche getaktete Bereiche verfügen. Die GTX-Version soll nach diesen Informationen über 128 Shader-Einheiten (8800 GTS: 96 Einheiten) verfügen, welche bei einem Takt von 1350 MHz (8800 GTS: 1200 MHz) zur Tat schreiten. Als wäre die Anzahl kombiniert mit dem enorm hohen Takt nicht Überraschung genug, spricht DailyTech zusätzlich noch von einer Unified-Shader-Architektur der Hardware - also Shader-Einheiten die sowohl die Berechnungen der Pixel-Shader und Vertex-Shader ausführen können. Ob der Geometry-Shader (neu in Direct3D 10) nach diesen Spekulationen ebenfalls in die Unified-Shader verlagert wird oder einzelne Einheiten spendiert bekommt, wird in der Meldung allerdings nicht erwähnt.

Alles in allem erscheint uns zumindest der Teil mit der Unfied-Shader-Architektur als sehr spekulativ. Das Shader Model 4.0 führt zwar software-seitig Unified-Shader ein, wie diese allerdings in Hardware umgesetzt werden ist hierfür gleichgültig. Zudem war es letztendlich kein geringerer als NVIDIAs Chief Architect David Kirk, welcher noch Anfang dieses Jahres - zumindest für diese Hardware Generation - Abstand von dieser Architektur nahm:

"We will do a unified architecture in hardware when it makes sense. When it’s possible to make the hardware work faster unified, then of course we will. It will be easier to build in the future, but for the meantime, there’s plenty of mileage left in this architecture"

Auch der Wert der Angabe zu der Anzahl an Shader-Einheiten ist nur äußerst schwierig einzuschätzen. Letztendlich ist die Frage, welche Rechenwerke hierbei alles bei dieser Zahl mit einbezogen wurden. Als kleines Exempel sei an dieser Stelle der NV40 (GeForce-6800-Serie) angeführt, welcher pro Pipeline eigentlich eigentlich über zwei Recheneinheiten verfügt. Obwohl die Einheiten beim NV40 in ihrer Funktionalität beschränkt sind und man letztendlich in der Gesamtheit nur von einer Einheit (im Vergleich zur Konkurrenz) sprechen kann, sprach NVIDIA in den Marketing-Papieren von zwei Einheiten pro Pipeline. Auch der G70/G71 verfügt über Hilfsrecheneinheiten, die man mit etwas gutem (Marketing-)Willen in die Rechnung mit einbeziehen könnte. Kurzum zusammengefasst: Auch diese Zahl ist mit Vorsicht zu genießen ;).

Beim Speicher sprechen die Kollegen davon, dass NVIDIA weiterhin auf herkömmlichen GDDR3-Speicher in einer Größe von 768 MB (12 Chips - 64 MB) für die GeForce 8800 GTX bzw. 640 MB (10 Chips mit je 64 MB) bei der GeForce 8800 GTS setzen wird. Die Verwendung von GDDR3-Speicher würde in Einklang stehen mit den, verglichen zur Raedon X1950XTX (GDDR4-Speicher), niedrigeren Taktraten von 900 MHz (8800 GTS ebenfalls 900 MHz). Um dennoch die Speicherbandbreite zu vergrößern, bringt man an dieser Stelle ein breiteres Speicherinterface von 384 bit (8800 GTS: 320 bit) ins Gespräch.

Was am Ende dieser Newsmeldung bleibt, sind viele unbestätigter Aussagen, kombiniert mit einem großen Haufen an Fragezeichen ;). Welche der Spekulationen sich letztendlich bewahrheiten werden, bleibt einmal mehr abzuwarten. [ls]

Upravlator - neues von Art. Lebedev

Die russische Designschmiede Art. Lebedev hat mit dem Optimus Upravlator ein neues Produkt vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Zwischending zwischen einem berührungssensitiven Display und einer Tastatur. Vor einem 10-Zoll-TFT-Display sind 12 transparente Tasten platziert, die durch 4 Kontakte auch als Richtungsauswahl dienen können.


Primär gedacht ist der Upravlator für Grafikdesigner, Videobastler oder Soundtüftler, die schnell aus einer großen Anzahl von Elementen (Farben, Samples, Videoschnipsel oder Schriftarten) eine Auswahl treffen wollen. Beispiel Bilder für Anwendungszwecke kann man sich auf der Webseite anschauen. Die voraussichtliche Markteinführung wird aber erst im 2. Halbjahr 2007 sein. Als unterstützte Betriebssysteme werden für das per USB- und VGA-Schnittstelle angeschlossene Display Mac OS X und Windows angegeben. Über den Preis ist derzeit noch nichts bekannt.


Die bereits vor über einem Jahr angekündigte Optimus-Studie für eine vollwertige Tastatur mit dynamischen LCD-Tasten nähert sich weiter ihrer Fertigstellung. Das inzwischen Optimus-113 (Tastenanzahl) getaufte Produkt wird im Gegensatz zur ursprünglichen Planung nicht über OLED-Displays verfügen, sondern wahrscheinlich herkömmliche TFT-Technologie verwenden, wie sie in den derzeit aktuellen Monitoren vorkommt. Für aktuelle Informationen ist ein eigens eingerichtetes Blog eine gute Anlaufstelle.
[ch]

Donnerstag, den 19. Oktober 2006

Steigender Umsatz und mehr Gewinn bei AMD

Die Advanced Micro Devices haben im dritten Quartal ihren Umsatz um 32 Prozent auf 1,327 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr und bereinigt um die Ausgliederung der Flashspeicher-Sparte Spansion gesteigert. Der Nettogewinn konnte zudem um 76 Prozent auf 134 Millionen US-Dollar gesteigert werden. AMD konnte damit trotz Preiskampf seine Umsatzrendite von anfänglich fünf Prozent im vergangenen Jahr auf nunmehr 10 Prozent im aktuellen Geschäftsquartal steigern. Wesentlichen Anteil daran dürfte allerdings auch die nun entfallende defizitäre Flash-Sparte haben.

Grund für die positiven Ergebnisse sind erhöhte Nachfragen nach Prozessoren, die insbesondere im professionellen Bereich bei Servern und Workstations zum Tragen kommen. Dort konnte man auch die durchschnittlichen Verkaufspreise steigern, während am Desktop-Markt steigende Stückzahlen fallen Verkaufspreisen gegenüber standen und der Umsatz entsprechend stagnierte.

Für das vierte Quartal erhofft sich AMD sowohl durch die Auslieferung erster 65-nm-Prozessoren positive Umsatzeffekte, aber auch durch die saisonal große Nachfrage zum Ende des Jahres. Zugleich konnte man zahlreiche Großkunden und Hersteller für die eigenen Prozessoren begeistern, sodass hier ebenfalls umsatzsteigernde Effekte zu erwarten sind, sofern AMD in der Lage ist, die Nachfrage auch entsprechend zu bedienen.
[rl]

Erfolgreiches 4. Quartal bei Apple

Das vergangene vierte Finanzquartal 2006 bei Apple war eines der erfolgreichsten der vergangenen Jahre. Bei einem Umsatz von 4,837 Mrd US-Dollar wurde ein Gewinn von 1,61 Mrd US-Dollar erzielt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Steigerung um 32 Prozent beim Umsatz bzw. 30% beim Gewinn. Insbesondere dazu beigetragen haben die um 56 Prozent gesteigerten verkauften Stückzahlen (986.000 Stk.) bei Mobilcomputern im Vergleich zum 4. Quartal 2005. Der Umstieg von PowerPC- auf Intel-Prozessoren scheint dafür den Ausschlag gegeben zu haben.

Bei den Desktopsystemen gab es gegenüber dem Vorjahr nur geringe Änderungen, im Vergleich zum 3. Quartal 2006 ist aber ein Zuwachs um 18 Prozent zu verzeichnen (624.000 Exemplare), die Einnahmen lagen sogar um 23 Prozent höher und übertreffen damit sogar die 16 Prozent des Mobilbereichs. Die Verkaufszahlen der iPods pegelten sich auf dem Niveau der vorherigen drei Monate ein, gegenüber zum 4. Quartal 2005 wurden mit 8,73 Millionen Stück 35 Prozent mehr verkauft. [ch]

Intel trotz Umsatz- und Gewinnrückgang optimistisch

Intel-LogoObgleich der US-amerikanische Prozessorriese Intel erneut mit einem Rückgang bei Umsatz und Gewinn zu kämpfen hat, äußerte sich Paul Otellini positiv und freute sich über Rekordauslieferung bei Mobil- und Server-Prozessoren. Durch den erheblichen Preiskampf mit AMD konnte die stückzahlmäßige Steigerung jedoch nicht nachhaltig auf die Geschäftszahlen wirken. Weiterhin hat man bisher rund sechs Millionen Core-2-Duo-Prozessoren verkauft und sieht damit die Akzeptanz am Markt bestätigt. In Sachen Umsatz lag Intel dieses Quartal bei 8,74 Milliarden US-Dollar und erreichte dabei einen Gewinn von 1,3 Milliarden US-Dollar.

Damit liegt die Umsatzrendite bei knapp 15 Prozent, während man 2005 noch mit rund 20 Prozent glänzen konnte. Damit zeigt sich auch hier der Preiskampf mit der Konkurrenz, obgleich auch andere Faktoren wie Werbeausgaben und der Flashspeicher-Bereich mit in die Zahlen hinein spielen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Umsatz zudem um 12 Prozentpunkte, während der Nettogewinn sogar um 35 Prozent einbrach. Im Vergleich zum zweiten Quartal konnte man allerdings um 9 Prozent mehr umsetzen und den Gewinn um die Hälfte steigern.

Für das Gesamtjahr erhofft sich Intel noch positive Effekte durch die frühe Einführung des Quad-Core-Prozessors Kentsfield der aus zwei Dual-Core-Chips bestehen wird und nach letzten Informationen noch im November vorgestellt werden soll. Damit würde man noch einige Zeit vor der Konkurrenz die neuen Kerne in den Handel bringen und könnte sich hier möglicherweise im Weihnachtsgeschäft Vorteile bei den Marktanteilen verschaffen. Von der Masse her ist von Kentsfield jedoch noch nicht allzu viel zu erwarten, zumal die CPU vergleichsweise teuer aufschlägt und damit kaum für die Mehrzahl interessant ist. Vorteile durch die vier Kerne sind im Endkundenbereich ebenfalls zweifelhaft, sodass wohl eher professionelle Anwender an den Prozessoren gefallen finden könnten.

Wesentlicher dürfte der Core-2-Duo ins Gewicht fallen, dessen Verbreitung im Laufe des Jahres noch weiter zunehmen wird. Durch seine preisliche Attraktivität und die gute Performance und Leistungswerte im Vergleich zu AMD dürfte die Reihe für viele Aufrüster und Umsteiger eine nennenswerte Alternative darstellen.
[rl]

Memorysolution liefert PenDrive USB-Stick mit 8 GB

Der besonders kleine USB-Stick mit einem Gewicht von 22 Gramm wird nun auch mit einer Kapazität von 8 GB zur Verfügung stehen und soll ab nächster Woche zum empfohlenen Verkaufspreis von 129 Euro in die Regale kommen. Mit dazu liefert Memorysolution einen Schlüsselring, Trageband und eine spezielle Software, die den einfachen Datenabgleich auf dem mobilen Datenspeicher ermöglicht.

Breisach am Rhein, 18. Oktober 2006 – Der mit einer Lese- und Schreibgeschwindigkeit von bis zu 20 Mbps als sehr schneller USB-Stick bekannte Original PenDrive© wird ab KW 43/2006 auch in 8 GB bei der Memorysolution GmbH verfügbar sein. Das bootfähige Speicherwunder zeichnet sich neben seiner exzellenten Arbeitsgeschwindigkeit noch besonders durch geringe Größe und Gewicht und ein durchdachtes praxisgerechtes Design aus. Der Stick erfüllt alle Anforderungen an einen professionellen Einsatz und eine sichere Handhabung auch unter erschwerten Einsatzbedingungen. Zusätzlich besitzt der Original PenDrive© spezielle Sicherheitseigenschaften.

Die Abdeckung der USB-Schnittstelle ist unverlierbar am Stick befestigt und wird vor Gebrauch einfach nach hinten weggeklappt. Seine schlanke Bauform ermöglicht den direkten Betrieb an eng nebeneinander liegenden USB-Ports wie z.B. an USB-Hubs oder Hub-Slotkarten - dies auch ohne das bei anderen Modellen dann häufig obligatorische Verlängerungskabel.

Als besonderes „Schmankerl“ besitzt der PenDrive© ein Flash ROM (EEPROM) für ISP (In-System Programming). Dadurch kann seine Firmware jederzeit an einem beliebigen USB-Port aktualisiert werden, was die Funktionalität auch unter zukünftigen Betriebssystemen sicherstellt. Für die Speicherung sicherheitsrelevanter Daten kann der PenDrive© als Sicherheitsschlüssel zum PC genutzt werden. Ohne den Schlüssel (also den PenDrive©) kann dann nicht auf die verschlüsselten Daten zugegriffen werden. Auch die Daten auf dem Stick selbst können verschlüsselt und mit einem Passwortschutz versehen werden.

Technische Daten:

* Kapazität: 256 MB - 8 GB
* unterstützt USB 1.1 und 2.0
* Bootfunktion
* Plug & Play Flash Drive, keine Treiber für Windows 2000/XP erforderlich
* Schreib-/Löschschutzschalter
* Integrierter LED-Indikator
* Sicherheitsschlüssel-Funktion als Zugriffsschutz für den PC
* Verschlüsselung der Dateien auf dem Stick
* Passwortschutz für Daten auf dem Stick
* Schockresistent
* Schlüsselring/-kette
* Gewicht: 22g




[rl]

Rundfunkgebühren für PCs beschlossene Sache

Ab 2007 darf die GEZ nun offiziell Gebühren für internetfähige Computer erheben. Der Preis pro Haushalt, die noch keinen Fernseher angemeldet haben, liegt hier bei 5,52 Euro im Monat auf Höhe der Gebühren für ein anzumeldendes Radio, während Haushalte, die bereits 17,03 für den Fernseher oder 5,52 Euro für ein Radio bezahlen, nicht weiter von dieser Neuerung betroffen sind. Ein herber Rückschlag dürfte es dagegen für diejenigen sein, die bisher noch gar keine Gebühren bezahlt haben, weil sie weder TV noch Radio, aber einen PC besitzen. Diese müssen ab 2007 nun mit entsprechenden Mehrausgaben rechnen. Da alternative Internet-Zugangsangebote wie der GEZ-freie Internetzugang nicht akzeptiert werden und in diesem Sinne nicht vor der Gebühreneinzugszentrale schützen, dürfen vor allem Unternehmen in Zukunft tiefer in die Tasche greifen. Während sie schließlich kaum Fernseher in den Büros stehen haben, findet sich praktisch in jeder Firma mindestens ein PC für die unzähligen Büroaufgaben.

Alternative Zahlungsmodelle wie eine Pro-Kopf-Gebühr werden ebenfalls noch diskutiert, dürften aber kaum Befriedigend für die Mehrzahl der Menschen sein. Nach der letzten Einigung darf man allerdings erwarten, dass die Aufmerksamkeit zu dem Thema wieder nachlässt und entsprechend fairere und zeitgemäßere Neuregelungen von der Politik dezent auf später verschoben werden.
[rl]

Akku-Rückrufe lassen Sonys Gewinn zusammenschrumpfen

Der japanische Elektronikriese Sony musste nun aufgrund der zahlreichen rückgerufenen Notebook-Akkus seine Gewinnprognose für das laufende Jahr korrigieren. Nachdem das Unternehmen ursprünglich von einem Plus von 130 Milliarden Yen ausgegangen war, erwartet man nun nach Angaben der Financial Times Deutschland nur noch einen Nettogewinn von 80 Milliarden Yen. Dies entspricht rund 530 Millionen Euro. Damit schlagen die Fehler deutlich stärker ein, als zuvor angenommen wurde. Sony war erst kürzlich dazu übergegangen, die kompletten Akku-Reihen zurückzurufen, nachdem immer mehr Hersteller aufgrund von Problemen mit überhitzten und brennenden Akkus gemeldet hatten und ihre Produkte nachbessern mussten. Analysten erwarten allein dafür entstehende Kosten für Sony von knap 336 Millionen Euro. Zugleich prüfen einige Hersteller Klagen gegen das Unternehmen.
[rl]

ASUS präsentiert EAX1950PRO mit eigener Kühllösung

Wie bereits TUL mit deren PowerColor X1950 PRO Extreme will auch ASUS den Kunden bei seiner EAX19500 PRO durch eine alternative Kühllösung locken. Neben der normalen Version bietet ASUS auch eine Crossfire-Version an. Da der RV570 (Radeon X1950 Pro) jedoch keinerlei Master-Karte mehr für den Crossfire-Betrieb benötigt, unterscheidet sich die Crossfire-Version lediglich im Lieferumfang durch zwei beigelegte Crossfire-Brücken.

Der Chip-Takt entspricht mi 581 MHz nahezu den vorgegebenen Wert von ATI (575 MHz). Ebenso verhält es sich mit dem 256 MB großen GDDR3-Speicher, der über ein 256 bit breites Speicherinterface angebunden ist und bei einer Taktrate von 702 MHz zu Werke geht. Eine 512-MB-Version findet keine Erwähnung und scheint dementsprechend nicht geplant. Bei der Kühllösung setzt ASUS auf eine Eigenproduktion, welche laut Herstellerangaben eine um 10 Grad Celsius niedrigere Chip-Temperatur gewährleistet. Über die Lautstärke des Kühlkonstruktes stellt der Hersteller leider keinerlei Informationen bereit.



Die EAX19500PRO verfügt über Dual-DVI und ist HDCP-kompatibel. Die Karte ist ab sofort im Handel verfügbar und wird bei gängigen Preisvergleichen bereits gelistet.
[ls]

Internet Explorer 7 fertig gestellt

Nach 5 Jahren Pause hat Microsoft eine neue Hauptversion des Internet Explorers vorgestellt. Der Internet Explorer 7 verfügt mit Tabbed Browsing, RSS-Unterstützung und extra Suchmaschinenfeld endlich über die Funktionalität anderer Browser, wie Firefox oder Opera, die diese bereits seit mehreren Jahren bieten. Auch die inzwischen nur noch als veraltet zu bezeichnende Rendering-Engine erfuhr eine Überarbeitung und unterstützt jetzt besser CSS und transparente PNGs. Trotzdem ist die Umsetzung von aktuellen Webstandards bei der Konkurrenz immer noch deutlich weiter fortgeschritten als beim IE7.

Auch beim Thema Sicherheit wurde nachgebessert, so gibt es jetzt einen Phishing-Schutz, der anhand einer Weißliste überprüft, ob sich auf einer Webseite ein vorgetäuschter Inhalt befindet (Online-Banking, Ebay-Passwort-Abfrage, etc.). Allerdings bleibt das Grundübel, die Verwendung des potentiell unsicheren ActiveX, was unter anderem für das Windows Update aber eben auch für Spy- und Malware genutzt wird, bestehen.

Ursprünglich nur für Windows Vista vorgesehen, sorgte anhaltende Kritik am veralteten Internet Explorer 6 und sinkende Marktanteile durch die starke Konkurrenz von Firefox und Opera dafür, dass Microsoft 2005 bekannt gab, auch für XP und Server 2003 den neuen Browser bereitzustellen. Derzeit steht erst die englische Ausgabe zum Download bereit, in den nächsten Tagen dürfte dann die deutsche Version folgen. Für November ist die automatische Aktualisierung aller XP- und Server-2003-Systeme durch das Windows Update geplant.
[ch]

Mittwoch, den 18. Oktober 2006

PowerColor X1950 PRO Extreme mit Arctic Cooling Kühler

Nach dem gestrigen Release der Radeon X1950 Pro kündigten nun auch erste Grafikkartenhersteller ihre Produkte auf Basis des neuen Modells an. TUL Corporation ist einer dieser Hersteller und als Besonderheit setzt man dort bei der PowerColor X1950 Pro als Kühllösung auf den Accelero X2 aus dem Hause Arctic Cooling.

Von der technischen Seite übertrifft der Hersteller die Vorgabe von ATI mit 600 MHz (Vorgabe: 575 MHz) Chiptakt und 700 MHz Speichertakt (Vorgabe: 690 MHz). Neben einer Version mit 512 MB GDDR3-Speicher wird auch eine Variante mit lediglich 256 MB den Handel erreichen. Ansonsten gelten mit 36 Pixel-Shader-Einheiten und 8 Vertex-Shader-Einheiten sowie einem 256 Bit breiten Speicherinterface die Eckdaten des RV570-Chip.



Für niedrige Geräuschkulisse bei guter Kühlleistung setzt TUL auf VGA-Kühler Accelero X2 von Arctic Cooling, welcher mit 2000 Umdrehungen in der Minute seine Runden dreht und vom Hersteller mit einer Geräuschpegel von 0,4 Sonne angegeben wird. Des weiteren unterstützt die Karte Duallink-DVI mit High-Bandwidth Digital Content Protection (HDCP).

Über Preise und Verfügbarkeit sind der Pressemitteilung leider keinerlei Informationen zu entnehmen.
[ls]

Dienstag, den 17. Oktober 2006

Neuer Artikel online: ASUS EN7600GT Silent

Viele Hardwarehersteller haben inzwischen erkannt, dass der Markt für Silent-Hardware teils ein größeres Potential vorzuweisen hat als jener für High-End-Kühllösungen. Zwischenzeitlich reagiert die überwiegende Anzahl von Anwendern höchst kritisch auf Top-Kühllösungen, welche mit hoher Lautstärke an die Arbeit gehen. Die ultimative Lösung für den Freund von leisen Lösungen ist und bleibt die passive Kühlung. Bei leistungsfähigen Prozessoren und Grafikkarten – eben in letzterem Bereich kann man kaum noch Unterschiede machen – ist eine passive Kühlung fast nicht mehr realisierbar. Und doch gibt es hier und da immer wieder innovative Produkte, die eine solche Option bieten.

Erst kürzlich hatten wir eine passiv gekühlte Grafikkarte aus dem Hause MSI vorgestellt, welche mit einem 7600 GT Chipsatz von NVIDIA daherkam. Die MSI-Lösung zeigte sich dabei den Herausforderungen gewachsen, obgleich wir im Test mit durchaus hohen, vom Hersteller so aber akzeptierten, Temperaturen konfrontiert wurden. Nach MSI schickte nun auch ASUS ihre passiv gekühlte 7600 GT Variante ins Haus und wir waren gespannt, wie ASUS das Temperaturproblem lösen würde. Aus Anwenderkreisen erhielten wir nach dem Test der MSI-Karte sogleich Hinweise, dass wir uns hier unbedingt einmal das ASUS Modell ansehen müssten, welche über eine besonders flexible Variante der passiven Kühlung verfüge.

Und in der Tat hat ASUS hier etwas anderes konzipiert. Die vorhandene passive Kühlung verfügt über groß dimensionierte Kühlkörper, die ungewöhnlich angebracht sind und Teile davon sich zudem in ihrer Ausrichtung verändern lassen. Ob das Konzept einer lautlosen Mainstream-Grafikkarte bei der ASUS EN7600GT Silent aufgeht, erfahrt ihr in unserem Review.


[ch]

Offizielle Vorstellung der Radeon X1950 Pro

Bereits vor knapp einer Woche hatte es sich angedeutet, dass ATI am heutigen Tag mit der Radeon X1950 Pro ein neues Grafikkartenmodell in sein Produktportfolio aufnehmen wird. Letztendlich sollten sich diese Informationen bewahrheiten und dementsprechend stellte der kanadische Garikkartenspezialist in seiner heutigen Pressemitteilung die Radeon X1950 Pro offiziell vor. Ursprünglich hätte auch die Radeon X1650 XT (RV560) heute ihre Geburtsstunde feiern sollen, aufgrund technischer Probleme muss diese nun jedoch noch ein Weilchen – aller Voraussicht nach bis zum 30. Oktober – bis zur Veröffentlichung warten.

Die Radeon X1950 Pro basiert auf dem RV570-Chip, welcher über insgesamt 36 Pixel-Shader-Einheiten (12 Pipelines á 3 Shader-Einheiten) verfügt. Bei den Taktraten der X1950 Pro bestätigen sich die letzten Spekulationen, womit der Chiptakt bei 575 MHz und der Speichertakt bei 690 MHz liegt. Leistungstechnisch wird die Karte dank eines leicht höherem Speichertakt etwas über dem Niveau der Radeon X1900 GT liegen.

Eine Neuheit der Radeon X1950 Pro betrifft den Crossfire-Betrieb. Erstmals wird für den Crossfire-Betrieb keine Master-Karte mehr benötigt. Weiterhin setzt ATI für die Kommunikation der beiden Grafikkarten nun kein externes Verbindungskabel (Dongel) mehr ein, sondern verwendet, wie der Konkurrent NVIDIA, interne Brücken (die zu Zeiten als nur NVIDIA auf diese Brücken setzte, von ATI noch alles andere als gut gehießen wurden ;). Warum ATI allerdings zwei dieser Brücken für den Multi-GPU-Betrieb voraussetzt, bleibt vorerst unklar.



Des weiteren ist die Karte, durch einen EEPROM mit notwendigen HDCP-Keys, HDCP-kompatibel. Die Radeon X1950 Pro ist ab sofort für eine unverbindliche Preisempfehlung von 199 Euro im Handel erhältlich.
[ls]

Montag, den 16. Oktober 2006

Notebook-Hersteller erwägen Klagen gegen Sony

Nach den umfangreichen Rückrufaktionen einer Vielzahl von Notebook-Herstellern erwägen nun nach Angaben der Financial Times Deutschland Toshiba und Fujitsu erste Klagen gegen den japanischen Akkulieferanten Sony. Grundbestandteil dürften Schadenersatzforderungen sein, die aus dem erhöhten Support-Aufwand aus den Rückrufaktionen resultieren. Ebenso dürfte wohl das Image einigen Schaden genommen haben. Sony liefert seit geraumer Zeit zahlreiche Akkus für unzählige Notebooks namhafter Hersteller wie zum Beispiel Dell, Apple oder Fujitsu-Siemens, die allesamt mit den Problemen der fehlerhaften Serien zu kämpfen hatten. Doch bereits als erste Rückrufaktionen im August starteten, zeigte sich Sony gewillt, sich an den Kosten zu beteiligen. Ob also wirklich Klagen auch durchgesetzt werden, bleibt vorerst noch abzuwarten.
[rl]

Aktionäre stimmen Übernahme von ATI zu

Die ATI-Aktionäre haben der Übernahme des kanadischen Grafikchipexperten durch den Prozessorentwickler AMD zugestimmt. Dieser hat das Unternehmen für 5,4 Milliarden US-Dollar aufgekauft und will damit in Zukunft eigene Chipsätze für seine Prozessor-Generation anbieten. Rund 99 Prozent aller Stimmen standen dem Schritt positiv gegenüber. Nach einer gerichtlichen Absicherung darf ATI dann in Bälde komplett zu AMD gezählt werden.

AMD ist damit zumindest im Hinsicht auf das Produktangebot einen Schritt näher an Intel gerückt. Durch die damit zur Verfügung stehenden Kapazitäten, eigene speziell optimierte und besser abgestimmte Chipsätze für die CPUs zu entwickeln, dürften sich die Produktbereiche besser ergänzen und für die Kundschaft ein runderes Gesamtkonzept ergeben. Zudem lassen sich über diesen Weg einfacher Spezifikationen für komplette Plattformen festlegen, wie Intel dies zum Beispiel bei Notebook-Plattformen wie Centrino bisher gehandhabt hat.
[rl]

Fortron Source präsentiert Netzteilserie Blue Storm II

Eigentlich durch solide Produkte im OEM-Mark bekannt, erzielte der Hersteller Fortron Source in letzter Vergangenheit bereits mit der Blue-Storm-Reihe auch im Retail-Markt beachtliche Erfolge. Diesen Weg will der Hersteller nun mit der Nachfolgerserie Blue Storm II fortsetzen und so wirbt der Hersteller erneut mit hoher Effiktivität und stabilen Spannungen bei niedriger Geräuschkulisse.

Rein äußerlich scheint sich die Blue Storm II Serie nicht von dem Vorgänger zu unterscheiden. Und so verfügen die, in matten blau gehaltenen, Netzteile erneut über einen langsam drehenden 120 mm Lüfter. Die Effizienz gibt der Hersteller mit "bis zu 85 Prozent" an – die Angaben des Herstellers zur ersten Blue-Storm-Reihe lagen mit "bis zu 80 Prozent" leicht darunter. Zu sehr sollte man sich jedoch nicht von diesen Maximalwerten blenden lassen, da die Effizienz bei niedriger Auslastung für gewöhnlich deutlich darunter liegt.



Ansonsten erfüllen die Blue-Storm-II-Netzteile die ATX 12V V2.2 und verfügen dementsprechend über zwei getrennte 12V-Leitungen für höhere Stabilität. Vorerst wird es für die neue Netzeil-Reihe zwei Varianten, einmal mit 400 Watt und einmal mit 500 Watt, geben. Zu den genauen Leistungsangaben der einzelnen Leitungen hält der Hersteller bisweilen leider keine Informationen parat. Ebenso bleibt ungewiss, wann und zu welchem Preis die neuen Netzteile in Deutschland im Handel verfügbar sein werden.
[ls]

DirectX 9.0L soll angeblich DirectX 10 für Windows XP ermöglichen

Nach einer Meldung des Inquirers soll es angeblich bald ein neues DirectX 9.0L für Windows XP geben, welches unter anderem Shader 4.0 Unterstützung beinhaltet. Offiziell sollen diese Fähigkeiten der kommenden Grafikgeneration von NVIDIA (G80) und ATI (R600) nur mit dem exklusiv für Windows Vista vorgesehenen DirectX 10 nutzbar sein. Windows Vista verfügt durch die Verwendung einer hardwarebeschleunigten Benutzeroberfläche (Aero) über eine komplett geänderte Treiberarchitektur (Windows Display Driver Model (WDDM)) für die Grafikdarstellung, die nach bisherigen Kenntnisstand inkompatibel zur Architektur der Vorgänger Windows 2000 und XP ist.

Die Bezeichnung DirectX 9.0L kam bisher nur im Zusammenhang mit Windows Vista vor und bezeichnet eine Erweiterung des bisherigen DirectX 9.0c Standards, die auch als DirectX 9.0Ex bekannt ist. Dies ist notwendig, da DirectX 10 inkompatibel zu den Vorgängerversionen ist und ohne DirectX 9.0Ex keine DirectX9-Anwendungen oder -Spiele lauffähig wären. Auch bei der Aero-Oberfläche kommt DirectX 9.0Ex zum Einsatz. Eine Portierung auf Windows XP ist eher unwahrscheinlich, da - wie bereits geschrieben - ein komplett anderes Treibermodell zum Einsatz kommt.

Angeblich will man sich das Geschäft bei Computerspielen nicht vermasseln, da erst in etwa einem halben Jahr die Mainstream-DirectX-10-Grafikchips erwartet werden. Dies erscheint aber insofern unlogisch, da die neuen DirectX-10-Spiele auf jeden Fall auch über einen DirectX-9-Pfad verfügen werden und Microsoft mit einem "DirectX 10" für Windows XP quasi das Hauptverkaufsargument für den Wechsel von XP auf Vista aus der Hand geben würde.
[ch]

Gothic 3 startet mit vielerlei Problemen

Das von vielen Seiten mit großer Vorfreude erwartete Rollenspiel Gothic 3 durchlebt derzeit einen bestenfalls als mäßig zu bezeichnenden Start. Egal ob Print-Magazine, Online-Magazine oder Anwender in Foren - der Tenor seit der Veröffentlichung am letzten Freitag ist nahezu überall gleich: Das Spiel selbst gefällt, allerdings scheint die Anzahl der Bugs - trotz bereits vorliegendem Patch - das Erträgliche zu übersteigen. Das Forum des Publishers JoWooD ist bereits aufgrund der hohen Belastung nicht mehr erreichbar.

Letztendlich hatte sich diese Entwicklung allerdings bereits abgezeichnet. Gut einen Monat vor dem Release des Spiels, hatte man auf der offiziellen Gothic-3-Seite den Gold-Status des Spieles bekannt gegeben. Neun Tage später wurde an gleicher Stelle mitgeteilt, dass ein neues Goldmaster an das Presswerk ausgeliefert wurde. Grund hierfür waren schwerwiegende Fehler, die erst nach der Auslieferung des ersten Goldmasters bekannt wurden. Der Veröffentlichungstermin wurde allerdings trotzdem beibehalten.

Allein dies sollte zeigen, unter welchem enormen Zeitdruck sich die Entwickler von Piranha-Bytes befunden haben dürften. Andernfalls wäre es kaum nachvollziehbar, warum ein Spiel den Gold-Status erhält, ohne es wenigstens soweit getestet zu haben, dass man nicht gezwungen nach knapp eineinhalb Wochen das ursprüngliche Goldmaster zu widerrufen. Auch die Bereitstellung des ersten Patches bereits einen Tag vor Veröffentlichung des Spiels lies bereits Ungutes erahnen, was die Qualitätsprüfüng der Software betrifft.

Erste umfangreiche Hilfe-Threads zu Problemen mit dem neuesten Gothic-Abenteuer gibt es unter anderem bei der Fan-Seite World of Gothic. Aber auch auf der Gothic-3-Seite haben die Entwickler von Piranha-Bytes ein erstes FAQ zu technischen Problemen zusammengestellt. Der Patch, der in etwa 60 MB umfasst, kann hier heruntergeladen werden.

Alles in allem zeigt sich auch bei diesem Spiel einmal mehr der traurige Trend, dass die Rolle des Kunden als Betatester nicht zu stoppen scheint.
[ls]

Sonntag, den 15. Oktober 2006

Webweites

Hardware

Die Lost Circuits haben sich das Sapphire Pure Crossfire AM2RD580 Mainboard auf Basis des ATI RD580-Chipsatzes angeschaut. Der gewohnt ausführliche Test vermittelt neben obligatorischen Benchmarks reichlich Hintergrundwissen zum technischen Boardlayout mit detaillierten Betrachtungen, abgerundet wird der der Artikel durch zahlreiche Fotos. Insgesamt bescheinigen die Kollegen der Platine für den Performance-Bereich sowohl hohe Qualität und Stabilität, aber mit Abstrichen bei den Tuning-Möglichkeiten, die ambitionierte Overclockern eventuell doch lieber woanders zugreifen lassen.

Die Kollegen vom 3DCenter werfen einen Blick auf ein interessantes Feature aktueller ATI- und NVIDIA-Grafikkarten, die mit transparenten Antialiasing weitere Möglichkeiten zur Steigerung der Bildqualität unter die Lupe nehmen. Auf gewohnt hohem technischen Level mit interessanten Hintergründen zu den Filtertechniken vergleichen die Kollegen dabei unterschiedliche Modi und ihre tatsächlichen Auswirkungen auf das sichtbare Endergebnis nicht nur aus Performance-Sicht.

Au-Ja! hat sich Lüfter mit einem Durchmesser von 120 mm zur Brust genommen. Untersucht wurden schließlich sowohl die effektive Kühlleistung unter verschiedenen Lastzuständen als auch die entsprechende Geräusch-Kulisse.

Ebenfalls mit Kühlung, aber diesmal für Grafikkarten befasst sich Hartware, die mit drei VGA-Kühlern aus dem Highend-Bereich die Grafikprozessoren bändigen wollen. Namhafte Hersteller wie Thermalright, Arctic Cooling und Zalman treten an, um der Hitze das Fürchten zu lehren. Während Thermalright leistungsmäßig überzeugen konnte, zeigte Arctic Cooling den besten Kompromiss aus Preis und Leistung.

Für die Gehäuse-Fraktion hat sich der Planet 3DNow das Enermax Chakra ins Haus geholt. Das Modell hat kein außergewöhnlich auffälliges Design, kann dafür aber mit einer besonders guten Verarbeitung punkten und besticht zusätzlich durch seinen vergleichsweise geringen Preis.

Software

Wer für seine E-Mail-Verwaltung auf die Microsoft-Software Outlook setzt, stand vielleicht schon öfters vor dem Problem, wie man seine persönlichen Einstellungen gesichert bekommt, um sie eventuell bei einer Neuinstallation wiederherstellen zu können. Hier will Outback Plus 6 Abhilfe schaffen. Die Sicherungssoftware hat sich vollständlig auf den E-Mail-Client eingestellt und darf nun bei WinTotal zeigen, wie gut sie mit den alltäglichen Problemen fertig wird. Einen allgemeinen Eindruck vermitteln zudem zahlreiche Screenshots der Anwendung.

Einen kostenlosen OpenSource 3D-Shooter namens Sauerbraten hat Au-Ja! angespielt. Die Kollegen ließen sich dabei nicht nur von den geringen Hardware-Anforderungen überzeugen, sondern fanden auch gefallen an den abwechslungsreichen Multiplayer-Modi, während der Singleplayer-Modus nicht mithalten konnte. Da das Spiel zudem sowohl für Windows, Linux und Mac OS X verfügbar ist, sind in Sachen Betriebssystem und Plattform zudem keine Grenzen gesetzt.

Lesetipp

Die weltweit erste OLED-Tastatur mit drei Tasten haben sich die X-bit labs angeschaut und in einem ersten Review auf Herz und Nieren untersucht. Die Optimus Mini Three zeigte sich dabei zwar durchaus ambitioniert, aber noch nicht vollständig ausgereift. So sorgte die langsame Geschwindigkeit und die fehlerbehaftete Software für Ernüchterung und lässt uns gespannt auf die ersten vollständigen Tastaturmodelle warten. Die technische Entwicklung macht in jedem Fall neugierig auf mehr und gibt schon einmal einen Eindruck von dem, was für die Zukunft entwickelt wird.
[rl]

Samstag, den 14. Oktober 2006

Verbatim LightScribe DVD-R

Erst kürzlich hatte Verbatim 8x DVD-R DL eingeführt, nun bietet der gleiche Hersteller mit 16x LightScribe DVD-R ein weiteres neues Produkt.

Es gibt von Verbatim bereits 16x DVD+R und 52x CD-R LightScribe-Medien. Mit etwa 6 Euro für einen 5er-Pack liegen die DVD-R im gleichen Preissegment wie die DVD+R.
[an]

iPod nano RED mit 10 Dollar Spende

Passend zum anlaufenden Weihnachtsgeschäft hat Apple heute den iPod nano RED vorgestellt. Neben der besonderen Farbe werden 10 US-Dollar von jedem verkauften Exemplar an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria gespendet. Der iPod ist dabei Teil der (PRODUCT) RED Kampangne, bei der bekannte Markenunternehmen wie Armani, American Express oder Motorola spezielle Produkte unter diesem Label veröffentlichen und einen Teil der Einnahmen dem wohltätigen Fonds zukommen lassen. Schirmherr der Aktion ist Bono von der Musikgruppe U2, denen bereits vor einiger Zeit eine eigene iPod-Edition gewidmet war. Technisch und preislich (199 Euro) ist der iPod nano RED identisch zum mittleren 4-GByte-Modell des iPod nano.


[ch]

Freitag, den 13. Oktober 2006

Neuer Shuttle Mini-Barebone mit Core 2 Duo Support

Aus der aktuellen Pressemitteilung von Shuttle erfahren wird, dass man die Produkt-Palette abermals um einen Würfel mit Core 2 Duo Support erweitert hat. Das aktuellste System hört auf den Namen Shuttle XPC Barebone SD32G2 und kann wahlweise als Grundgerüst oder in einer voll zu konfigurierenden Ausstattung gewählt werden.

Das Herzstück des Systems bildet ein Intel 945G Chipsatz mit Sockel 775, welcher neben den aktuellen Intel Prozessoren natürlich auch "ältere" Modelle fassen kann: Pentium D, Pentium 4 und Celeron D Prozessoren. Neben der integrierten, vorhandenen Grafikeinheit des 945G Chipsatzes, bietet das System allerdings auch die Möglichkeit zum Einsatz einer vollwertigen PCI-Express-Grafikkarte, so dass auch etwa anspruchsvollere Anwender im Bereich Grafik auf ihre Kosten kommen können. Das Grundgerüst des neuen Shuttle soll ab Oktober für 308 Euro (UVP) im Handel erhältlich sein.

Eine optimale, zur Bestellung mögliche Konfiguration, empfiehlt der Hersteller wie folgt:

Shuttle XPC G2 3200H

* basiert auf Shuttle XPC Barebone SD32G2
* Prozessor: Intel Core 2 Duo E6300
* 1 GB DDR2-533 (2x512 MB)
* ATI Radeon X1900XT
* 300 GB Festplatte
* DVD Dual Layer Brenner
* Microsoft Windows XP Home
* Power DVD
* 22-in-1-Card-Reader
* 24 Monate Pick-up-and-return-Service

In diesem Falle beläuft sich die UVP auf 1.319 Euro.
[pg]

Boxensystem mit Röhrenverstärker für iPods

Für den Einsatz des mobilen MP3-Players iPod als wohnzimmertaugliches Sound-System hat jetzt eyeTEK das MP5 eyeTune vorgestellt. Neben einem Röhrenverstärker (2 x 6N1, 1 x 2E2) mit 2 x 15 Watt Ausgangsleistung verfügt es über zwei 50 Watt Boxen in schwarzen Klavierlack und einer iPod-Dockingstation. Gesteuert wird das MP5 eyeTune über die Bedienelemente an der Frontseite oder die mitgelieferte Fernbedienung. Neben dem iPod kann noch ein weiteres Audiogerät angeschlossen werden.

Als Gimmick zeigt die mittlere Röhre optisch die Auslastung des Verstärkers an. Passend zum exklusiven Retro-Design befinden sich neben Anschlusskabeln auch noch Schutzhandschuhe und ein Staubpinsel im Lieferumfang. Die unverbindliche Preisempfehlung des eyeTEK MP5 eyeTune wird mit 499 Euro inkl. MwSt. angegeben. Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Distributors Enmic.

[ch]

P5N32-SLI Premium: Neues Mainboard mit NVIDIA Chipsatz für Intel Prozessoren

So richtig Fuss fassen konnten die NVIDIA basierenden Chipsätze im Markt für Intel Prozessoren noch nicht. ASUS setzt auf Vertrauen in NVIDIAs jüngste Produkte und stellt das P5N32-SLI Premium vor, welches sich abslut in den High-End Bereich richtet und neben zwei x16 Grafikkarten-Steckplätzen für SLI-Betrieb, auch noch einen dritten PCI-Express for Graphics (PEG) Steckplatz zur Verfügung stellt, welcher zur Aufnahme von Physikbeschleuniger-Karten dient. Das Motherboard brüstet sich zudem ausweislich im Support zur Aufnahme von Quad-SLI Grafikkarten und will in Verbindung mit Core 2 Duo Prozessoren neue Performance-Maßstäbe setzen.

"Dieses Mainboard besitzt drei PCI Express x16 Slots (zwei für SLI fähige Grafikkarten und einer für Nvidia's kommende Physikbeschleunigung) ..." womit man zudem ein Stück Zukunftssicherheit verspricht, gleich der Frage, ob in den kommenden Systemen der nächsten 12 Monate Quad-SLI oder Physikbeschleunigung überhaupt eine Rolle spielen. Die Rolle der SLI-Systeme im Markt ist nach wie vor deutlich untergeordnet.

Das neue ASUS Board mit der Bezeichnung P5N32-SLI Premium/WiFi-AP kommt mit vollkommen Lüfterloser Chipsatzkühlung daher - entsprechende Heatpipe und passiv Umsetzungen sollen für ausreichende Kühlung sorgen. Das Board ist absofort im Handel für 269 Euro erhältlich. Weitere Details zu den Ausstattungsmerkmalen gibt nachfolgender Auszug der Pressemitteilung:

Auszug Pressemitteilung
Sound mit Klarheit - SupremeFX und Dolby DTS Connect

Die SupremeFX Soundkarte und Dolby DTS Connect wurden entwickelt, um das beste Audioerlebnis in Spielen zu bieten. Die SupremeFX Karte bietet einen verbesserten Signalrauschabstand. Mit einer Sampling Rate von 24bit/192kHz auf allen 7.1 Surround Kanälen wird der Surround Sound von Spielen, MP3, WMA und CDs laut und klar ausgegeben.