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Wer
die technischen Daten genauer durchgelesen hat, dem wird aufgefallen sein,
das dieser Big Tower sage und schreibe SIEBEN internen 3.5" Laufwerken
( z.B. Festplatten ) Platz bietet. Diese als weit überdurchschnittlich
zu bezeichnende Erweiterungsmöglichkeit ist sonst nur in sehr viel
grösseren ( und auch teureren ) Servergehäusen zu finden.
Die
Frage die man sich dann stellt ist allerdings, wo bitte ist der ganze
Platz dafür ? Nun ganz einfach, aufgrund eines sehr gut durchdachten
Gehäuselayouts, schafften es die AOpen Ingenieure eine Halterung
zu konstruieren, die über dem Netzteil Platz findet.
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Bei
Big Tower Gehäusen anderer Hersteller, wird die durch die verwendeten
fünf 5 1/4 Laufwerksschächte entstehende Höhe zwischen
Netzteil und Gehäusedeckel oft ungenutzt gelassen. In dem über
dem Netzteil plazierten nach oben hin herausnehmbaren Käfig finden
maximal vier Festplatten ein Zuhause. Für die übrigen drei
steht ein weiterer Käfig zur Verfügung, der wie üblich
unter den 5 1/4 Schächten angebracht wurde.
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Vielmals
hört man von dem Wunsch nach Schraubenloser Montage, jedoch ist meiner
Meinung nach ein solches Schraubenloses Design oft mehr mit Problemen
gekoppelt, als man zuerst annimmt, und als es im Endeffekt wünschenswert
ist. Zum Einen wegen der Tatsache, das solche Halterungen oft aus Plastik
sind, und somit leicht brechen. Desweiteren kommen hier oft diverse Federn
oder verbogenes Metall zum Einsatz, und genau diese Materialien verlieren
je nach Qualität und Ausführung mit der Zeit ihre Stärke
oder Spannkraft, und erfüllen dann ihre angestammte Funktion nur
noch unvollständig, bis hin zum totalen Versagen. Konkret bedeutet
dies das bei vielen Gehäusen bei denen beispielsweise die Festplattenkäfige
per schnipp Schnapp Halterung befestigt sind, dass sich eines Tages z.B.
beim Transport des Gehäuses eben dieser Käfig lösen kann
( bin selbst geplagtes Opfer ). Was ein im Gehäuse herumpurzelnder
mit zwei oder drei HDD´s bestückter Festplattenkäfig für
einen Schaden an den Karten anrichten kann, kann sich jeder vorstellen,
mal ganz vom Schaden den die Festplatten selbst durch diese Achterbahnfahrt
erleiden abgesehen. Dementsprechend ist eine Lösung wie sie AOpen
hier gewählt hat, meiner Meinung nach vorzuziehen. Denn hier muss
nach dem Entfernen der rechten Seitenplatte lediglich EINE Schraube gelöst
werden, und schon lässt sich der Käfig, der in einer leicht
gängigen Führung sitzt herausziehen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Vierer
Käfig über dem Netzteil, der am Rahmen mittels zweier Laschen
eingehängt wird, und anschliessend mit zwei Schrauben stabil befestigt
wird. Dass dieser Rahmen ebenfalls nicht zwingend verbaut werden muss,
wird sicherlich die Wasserkühlung und Overclocking Bastler unter
euch freuen, denn sobald dieser Zusatzkäfig entfernt ist, präsentiert
sich eine recht ordentliche Nutzfläche, die für diverse Einbauten
genügen dürfte. Aber auch für die Normal =) gebliebenen
unter uns, die den Käfig nutzen möchten, können maximal
vier Festplatten darin unterbringen, was dann in Verbindung mit den drei
im unteren Käfig genügend Spielraum selbst für einen kleinen
bis mittleren Server bieten sollte.

Und
da dieser Tower alles andere als normal ist, sind wir noch längst
nicht mit dem Aufzählen der Auffälligkeiten fertig.
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