Overclocking
Natürlich hat die A7A266-E auch in diesem Bereich etwas zu bieten, ganz
so wie sich das für eine ASUS Mainboard gehört. Wie wir bereits im
Bereich Layout erwähnten, besteht hier die Möglichkeit, per Jumper- oder
Jumperfree Mode zu agieren.
| CPU-Multiplikator |
| BIOS | Jumper Mode |
| 5 bis 13 in 0.5er Schritten | 5 bis 12.5 in 0.5er Schritten per Dipschalter |
| FSB (Frontsidebus) |
| BIOS | Jumper Mode |
| 100 bis 166 MHz in 1-MHz-Schritten | 90 / 100 / 101 / 120 / 126 / 133 MHz per Dipschalter |
| Prozessorspannung (Vcore) |
| BIOS | Jumper Mode |
| 1.75 bis 1.85 Volt in 0.025 Volt Schritten | Keine Optionen |
| DDR-SDRAM Spannung (VDIMM) |
| BIOS | Jumper Mode |
| Keine Auswahlmöglichkeiten |
2.5V oder 2.6V |
| I/O-Voltage |
| BIOS | Jumper Mode |
| Keine Auswahlmöglichkeiten | Keine Auswahlmöglichkeiten |
| AGP-Spannung (AGP-Voltage) |
| BIOS | Jumper Mode |
| Keine Auswahlmöglichkeiten | Keine Auswahlmöglichkeiten |
Nun, nach dem Betrachten dieser Tabellen wird schnell klar, dass ASUS sich
nicht direkt an den Tweaker- und Overclocker-Kreis mit ihrem Produkt wendet.
Dennoch konnten wir mit dem Board stabile 148 MHz FSB mit unserem Athlon XP
bei schärfsten Speichertimings erreichen, wobei wir bislang hier ein Maximum
von 150 MHz bei diesem Prozessor feststellen konnten - kein schlechtes Ergebnis
somit.
![ASUS A7A266-E [ALi MAGiK1 C1-Stepping]](/images/reviews/2001/asus_a7a266-e/wcpuid_oc_xp.gif)
Das Problem der nicht funktionierenden Multiplikator Veränderung
bei AMD-Prozessoren, welche auf dem Palomino Core aufsetzten, wie wir dies bei
der A7V266 und A7V266-E vorgefunden hatten, trafen wir bei der A7A266-E nicht
an. Die Multiplikatorveränderung klappte auf Anhieb, wenngleich das BIOS
im Jumperfree-Mode auch weiterhin einen Athlon XP 1500+ meldete. Die Überprüfungen
bestätigten jedoch, dass der angewählte Multiplikator dennoch gesetzt
wurde.
Auch USB-Probleme beim Übertakten, wie man dies von VIA Platinen
mit KT133A und KT266 Chipsatz herkennt, sind auf dem ALi Chipsatz nicht zu verzeichnen.